5 Tricks für Ihre Achtsamkeitspraxis

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Irgendwie gibt es immer etwas, was uns davon abhält, mit dem Meditieren anzufangen oder regelmäßig Zeit dafür einzuräumen. Im großen „Achtsamkeits“-Special in Heft 01/2016 verraten wir, welche Widerstände auftauchen und wie sie effektiv umschifft werden können.

1. Ich habe keine Zeit
Zum Meditieren brauchen Sie nicht viel Zeit. Auch kurze Einheiten sind effektiv. Wichtig ist die Regelmäßigkeit und dass es zur Routine wird.

2. Ich kann nicht ruhig sitzen: Mein Rücken tut weh.
Wählen Sie eine Körperhaltung, die zu Ihnen passt. Das muss nicht der Lotos-Sitz sein. Auch im Sitzen auf einem Stuhl, frei oder angelehnt oder sogar im Liegen ist Meditation möglich.

3. Ich glaube, ich mache es nicht richtig
Beobachten Sie sich selbst und versuchen Sie, nicht zu vergleichen. Wichtig ist die eigene Erfahrung und das Vertrauen in die eigene Praxis. Das Denken in Kategorien wie „richtig“ und  „falsch“ ist nicht hilfreich. Zeit, sich davon zu verabschieden.

4. Mein Geist ist zu unruhig – bei mir bringt das nichts.
Hier stehen Ihnen Ihre Erwartungen im Weg. Sie erwarten ein Gedankenkarussell, also bekommen Sie es. Versuchen Sie sich davon zu lösen und stattdessen einfach Ihre Gefühle und Gedanken zu beobachten – ganz ohne sie zu bewerten.

5. Es macht mir Angst, mit meinen Gedanken alleine zu sein
Unter Anleitung von erfahrenen Lehrern und mit Hilfe einer Gruppe kann Ihnen Meditation auch dabei helfen, sich von Ihren Ängsten zu lösen. Wenn wir Ängste genau anschauen und sie betrachten, verlieren sie ihre Macht und oftmals auch ihre Größe.


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