Montags-Mantra: Die längste Liebe des Lebens

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Überladene Teller aus Angst, zu kurz zu kommen, fliegende Fäuste um die Fernbedienung, Wettrennen um den Platz im Bett der Eltern: Erinnerungen an die Kindheit mit Geschwistern. Ganz nach dem Motto “tausche kleinen Bruder gegen Pony” haben wir sicher alle mal halbherzig versucht, Geschwister verschwinden zu lassen. Als Verbündete gegen die Großen oder auf langweiligen Familienfeiern, waren wir dann doch froh um sie.

Heute ist Tag der Geschwister: Ein schöner Anlass eure Lieblings-Nervensägen zu drücken und ihnen zu sagen, wie lieb ihr sie habt. Sie ärgern uns manchmal zur eigenen Erheiterung oder lachen, wenn wir hinfallen. Sie sind jedoch auch die Ersten, die uns nach einem Sturz aufhelfen, uns bei Liebeskummer trösten oder mit einer Flasche Sekt vor der Tür stehen, um Erfolge zu feiern. Kaum eine andere Beziehung ist so eng, wie die zwischen Geschwistern. Ein Gespräch mit ihnen ist wie ein Ausflug in die Vergangenheit: die gleiche Herkunft, gemeinsame Erlebnisse, geteilte Gefühle und geheime Verschwörungen gegen den Rest der Welt. Zusammen geweint, zusammen gelacht – es ist ein unlösbares Band, das von der Kindheit bis ins Alter prägt.

Geschwister sind wie ein kleines Stück Kindheit, das für immer bleibt.

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