DAS MAGAZIN // SEPTEMBER – OKTOBER 2014

SEI DEIN EIGENER GURU!

Zugegeben, wir haben uns diesen guten Vorschlag bei Yogalehrer Danny Paradise (Seite 58) abgeguckt. Und auch ein wenig bei Schauspielerin Meret Becker, die sich im Interview ab Seite 22 mit Wahrhaftigkeit auseinandersetzt und die Suche nach einem Guru (im Außen) für ein reines Ausweichmanöver hält. Sie spricht über Yoga, über Kunst und die Natur – und darüber, was uns als Menschen „echt“ macht. Ihr Fazit: „Yoga und Kunst können uns auf unserem Weg helfen, aber letztlich muss man sich selber darum kümmern, wie man wohin kommt.“ Wie so oft scheint es, als hätten sich unsere Gesprächspartner und Autoren untereinander abgesprochen – so einheitlich klingt stellenweise ihre Message. Ab Seite 44 kommen zwei berühmte Protagonisten der 68er-Bewegung zu Wort. Rainer Langhans, einst radikaler Gegner von jeglicher Autorität und leidenschaftlicher Kommunen-Liebhaber, meint über die damalige Zeit: „Wir sind nach innen gegangen, ohne Anleitung oder spirituellen Meister, weil uns zunächst niemand eingefallen ist, der uns hätte helfen können. Wir waren unsere eigenen Meister.“ Heute sieht man ihn im aktuellen Kinofilm „Good Luck Finding Yourself“ zusammen mit der an Krebs erkrankten Jutta Winkelmann durch Indien reisen – auf der Suche nach einem spirituellen Meister. Doch auch Winkelmann spricht davon, dass das Wissen über das „Wer bin ich?“ nicht auf einen Lehrer projiziert werden muss, sondern in einem selbst liegt. Einer, der die Dunkelheit beseitigt, so lautet eine Übersetzung von „Guru“. Das kann ein Lehrer sein oder die Weisheit in unserem Inneren, Yoga, unsere eigene, individuelle Art zu üben, die Weisheit der alten Schriften, unsere eigene Lebenserfahrung, die Natur oder das einfache Menschsein. Zahlreiche Ideen hierzu finden Sie in diesem Heft, was für Sie wahrhaftig und hilfreich ist, können nur Sie selbst herausfinden!

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.
Ihre YOGA JOURNAL-Redaktion

TITELTHEMEN:
– 3 entschleunigende Übungstrecken
– Srivatsa Ramaswami: Yoga muss langsam sein!
– Meret Becker: Wahrheit oder Lüge – wann sind wir echt?
– Fotostrecke “Unter Gurus & Sadhus”: Yoga am Ganges
– Ernährung: Yogische Herbstküche – von Wurzeln und Stängeln
– Yoga-City-Trip: Paris

Sie können die Yoga-Journal Ausgabe von September und Oktober 2014 (#35) bequem und versandkostenfrei in unserem Wellmedia-Shop bestellen.

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Pflichtlektüre

“Namasté”: Was bedeutet das eigentlich?

Die Geste Namasté steht für die Überzeugung, dass sich in jedem Menschen ein göttlicher Funke befindet - und zwar im Herz-Chakra. Wenn wir sie ausüben, würdigt unsere eigene Seele damit die Seele unseres Gegenübers.

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