Daniela Jenkac: „Herzschmerz ist wie ein Drogenentzug von der Liebe.“

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In unserer neuen Online-Serie “6 Fragen an…” stellen wir bekannten Yogalehrern, Yoginis und Yogis Fragen zu den Themen Liebe, Sex, Herzschmerz, der Yoga-Welt, Lebenserfüllung und Selbsterkenntnis. In diesem Artikel antwortet die lebensfrohe Münchener Yoga-Lehrerin Daniela Jenkac auf unsere 6 Fragen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und hoffen, dass Sie Daniela’s Antworten zum Schmunzeln bringen oder aber Ihnen eine Inspiration für Ihre eigene Yoga-Praxis oder Lebenseinstellung bieten können.

 

  1. Wenn du ein einflussreicher Politiker wärst, was würdest du bewirken?
    Ich würde als Politiker auf allen von uns genützten (Konsum-) Gütern (Essen, Kleidung, Kosmetika) eine Kennzeichnung anordnen ob Tierversuche durchgeführt werden. Des weiteren würde ich mich massiv gegen die Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt in jeglicher Form einsetzen. Gesetzesentwurf ist in Arbeit 😉 Dass dies im Großen und Ganzen bereits passiert und ich hier nichts Neues sage, ist mir bewusst, nur glaube ich, dass die aktuellen Politiker sehr viele, unkonventionelle Möglichkeiten außer Acht lassen.
  2. Wenn du eine Stadt wärst, welche wärst du und warum?
    Chiang Mai (Thailand) – sie ist: Laut/Leise, Spirituell/Bodenständig, National/International, Farblos/Bunt, Natur/Großstadt. Kurz, Chiang Mai verbindet Gegensätze, und da sehe ich mich wieder.
  3. Wenn du Hals über Kopf das Land verlassen müsstest, welche drei Dinge würdest du mitnehmen?
    – Das handgeschriebene Kochbuch meiner verstorbenen Großmutter.
    – Den Schmuck meiner verstorbenen Tante.
    – Und, wohl oder übel, mein Telefon, damit ich mit den Lebenden noch telefonieren kann.
    Yoga geht auch ohne Matte immer und überall.
  4. Du bist tätowiert. Verrätst du uns, was deine Tattoos bedeuten?
    Sie symbolisieren Leben und Tod (das eine geht nicht ohne das andere), Glaube und Religion, den Frieden, die Freude, Schutz. Zu guter Letzt ist das Schloss und der passende Schlüssel mein Symbol dafür, dass alles im Leben sein passendes Gegenstück hat und früher oder später aufeinander trifft.
  5. Vervollständige den Satz: Herzschmerz ist …
    …wie ein Drogenentzug von der Liebe.
  6. Welchen Tipp gibst du Yoga-Anfängern?
    In erster Linie sollten Yoga-Anfänger nur soweit gehen, wie es sich gut für ihren Körper anfühlt. Sie sollen sich die Zeit nehmen, mehrere Lehrer aufzusuchen. Yoga-Anfänger sollten den Stil bzw. die Art von Yoga machen, die sie nicht nur körperlich weiter bringt, sondern es ihnen ermöglicht, näher zu sich selbst zu finden. Ob das durch das Üben von Asanas, die Meditation oder das Singen von Mantras passiert, können sie nur erfahren, wenn sie verschiedene Yoga-Stile probieren und offen sind. Den Satz von Vanda Scaravelli kann und gebe ich auch immer sehr gerne weiter. Er trifft den Nagel einfach auf den Kopf: „Do not kill the instinct of the body for the glory of the pose“.

Daniela Jenkac YogaDaniela Jenkac ist Yoga-Lehrerin im MahaShakti Yoga-Studio in München. Mehr Infos findem Sie auf ihrer Webseite www.capeindia.de oder lassen Sie sich auf Daniela’s Instagram-Account @capeindia inspirieren.