Montags-Mantra: Thank you, next!

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Der vierte Donnerstag im November ist in den USA ein Feiertag, der mit unserem Erntedank verwandt ist – Thanksgiving. Dazu kommen Familie und Freunde bei einem Abendessen zusammen und sagen Danke. Danke für die Menschen die man um sich hat, Danke für schöne Momente, Danke für Gesundheit, Danke, dass ich ein Dach überm Kopf habe und Danke, dass ich jeden Morgen aufwachen darf. Eben für all das, was sich jeden Tag als selbstverständliches Gut in unser Leben schleicht und zu wenig gewürdigt wird.

Einfach mal Danke sagen!
So einfach ist das manchmal aber gar nicht. Umso wichtiger finde ich den Feiertag, da man sich bewusst über die schönen und guten Dinge im Leben Gedanken macht. Viel zu oft denken wir über das nach, was wir nicht haben. Wir finden das Leben unfair, suchen nach Lösungen für Probleme oder grübeln über Probleme, die es noch gar nicht gibt und die in dieser Form wahrscheinlich nie eintreffen werden.

Ich habe daher eine Dankbarkeitsliste erstellt und beim Schreiben eine Veränderung bemerkt. Während mir immer mehr kleine Situationen eingefallen sind, für die ich sehr dankbar bin, habe ich mich irgendwann mit den negativen Aspekten in meinem Leben befasst.

Was, wenn wir dankbar für die Erkältung sind, weil uns der Körper daran erinnert einen Gang zurück zu schalten? Oder dankbar für Menschen, die uns enttäuscht oder verletzt haben? Was, wenn jeder aus einem Grund in unser Leben kommt? Während uns manche Liebe oder Geduld lehren, bringen uns andere bei, mit Schmerz umzugehen oder verzeihen zu können. Wir wachsen an der Erfahrung und werden stärker. So eine Dankbarkeitsliste kann also sehr effektiv sein um die positiven Aspekte aus den negativen Momenten im Leben zu filtern und festzustellen, dass alles aus einem Grund passiert.

Wieso bei der nächsten Trennung also nicht mit einem “Thank you, next…” verabschieden?

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