Quick Tips: DIY Mala

Malas sind traditionelle Gebetsketten, die aus genau 108 Perlen, einer Guru-Perle und einer Stupa bestehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie hier in 9 Schritten und mit etwas Geduld Ihre individuelle Mala einfädeln.

  1. Im Perlenladen passende Steine und Perlen sowie ganze Stränge besorgen. Steine, die nicht aufgefädelt werden, in einer Schüssel sammeln.
  2. Die Perlen um einen Perlenbogen legen. Die Guruperle liegt unten – so liegen die aufgereihten Perlen übersichtlich. Durchzählen nicht vergessen!
  3. Farblich passendes Garn wählen. (Nylongarn eignet sich besser als Seide da diese von Seidenraupen stammt und zudem zu schnell ausleiert.)
  4. Zuerst an einem kurzen Ende die Meruperle (die erste Perle neben der Guruperle) aufgefädeln, gleich danach die Guruperle.
  5. Nun wird der erste Knoten (klassischer Knoten) geknüpft. Mit der Pinzette die Perle greifen und den Knoten hinterher schieben. Dadurch wird der Knoten ganz eng an die Perle herangezogen. Sind die Perlen sehr klein, kann man auch mehrere Knoten machen.
  6. Die nächsten 107 Perlen auf die gleiche Weise anknüpfen.
  7. Um die Quaste zu basteln, einen Garn (hier: grün) mehrmals um Zeige- und Ringfinger wickeln, den Ringfinger aus Schlinge ziehen und mit der Schere die Schlaufe an einem Ende aufschneiden. Gleich lange Fäden ablegen und mit einem anderen Faden (hier: gelb) in der Mitte zusammenbinden. Den gelben Faden mehrmals um die Mitte schlingen. Die Enden der grünen, offenen Schlinge zusammenlegen und mit dem gelben Faden im oberen Drittel erneut abbinden. Den gelben Faden mit der Nadel durch die Schlinge ziehen.
  8. Das eine Ende des Malagarns durch die Meru- und Guruperle fädeln und unten mit dem anderen Ende zusammenführen. Die Mala wird aus einem einzigen Faden gemacht, ist also nicht unterbrochen. Beide Fadenenden laufen bei der Guruperle zusammen und schließen den Kreis.
  9. Beide Fadenenden mit einer Nadel in die Quaste einfädeln, verknoten und mit einer kleinen Flamme veröden.

Warum die Quaste?
Die Quaste (auch Stupa genannt) symbolisiert den tausendblättrigen Lotus. Für traditionelle Malas ist er zwar nicht von großer Bedeutung, viele Malaknüpfer legen dennoch Wert auf diesen Puschel, da er die Form vollendet.

--Werbung--
--Werbung--

Das Neueste

Yoga Übungen & Meditation für den Herbst

Pünktlich zum offiziellen Herbstanfang schlägt das Wetter von Spätsommer in herbstliche Temperaturen um. Wie kannst du deinen...

Yoga und Selbstliebe: “Ich wollte nicht mehr mit mir kämpfen”

Als Kind mochte Yogalehrerin Sophie ihren Körper. Dann lernte sie auf die harte Tour, dass ihre Maße...

Was ist Liebe? Satsang Kolumne

Satsang kommt aus dem altindischen Sanskrit und bedeutet: Sich in der Wahrheit treffen. Traditionell wurde der Begriff...

Hautpflege im Herbst: Darauf musst du jetzt achten

Nicht nur für die Natur, sondern auch für unsere Haut bringt der Herbst einige Veränderungen mit sich. Mit diesen...

Vegane Steinpilz-Spinat-Quiche

Jetzt im Herbst genießen wir kühle Abende mit dieser leckeren Steinpilz-Spinat-Quiche von Roland Rauter. Mit einem Mürbeteig,...

Ashtavakrasana Variante: Der geschmeidige Ninja

Einen echten Ninja kann so leicht nichts erschrecken: Schnell wie der Blitz und gewandt wie ein Schatten...
- Werbung -

Pflichtlektüre

Yoga Übungen & Meditation für den Herbst

Pünktlich zum offiziellen Herbstanfang schlägt das Wetter...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenEmpfohlen
Unsere Tipps