Yogadude: Das größte Problem der Menschen ist es, nicht zufrieden zu sein…

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Heute geht es weiter mit unserer Online-Serie “6 Fragen an…”, in der wir bekannte Yogalehrer*innen, Yogis und Yoginis Fragen zu Liebe, Herzschmerz, Selbsterkenntnis und Yoga stellen. Diese Woche antwortet Thomas Meinhof, auch bekannt als der Yogadude. Er unterrichtet in München und betreibt einen Yogablog aus Männersicht – immer mit genug Respekt vor der Sache, aber auch immer mit einer guten Portion Humor.

1. Wenn du eine Stadt wärst, welche wärst du und warum?

Ich wäre gerne wie Barcelona: Eine sonnige Metropole am Meer mit einer langen Geschichte, einer wilden Kreativszene und dem unstillbaren Drang nach Unabhängigkeit.

2. Vervollständige den Satz: Das Leben ist zu kurz, um NICHT mindestens einmal…

Yoga ausprobiert zu haben.

3. Verrätst du uns, was deine Tattoos bedeuten?

Hui, das sind ja einige: Auf dem ganzen Oberkörper verteilt habe ich Gottheiten verschiedener Glaubensrichtungen tätowiert. Jede Religion hält sich ja für die Richtige, für mich persönlich spielen aber vor allem ihre Gemeinsamkeiten eine Rolle, deshalb habe ich von den meisten etwas auf meiner Haut verewigen lassen. Und dann gibt es noch das „Reisetagebuch“ auf meinem linken Arm mit Motiven, die mich an die schönsten Orte erinnern, die ich bisher sehen durfte. Außerdem habe ich mir noch etwas „Deko“ stechen lassen: Zwei Sterne auf die Schultern, die Schalllöcher meiner Gibson E-Gitarre auf den Rücken und ein geheimes – weil etwas peinliches – Tattoo auf meinen Bauch.

4. Vervollständige den Satz: Das größte Problem der Menschen ist es, …

einfach nicht zufrieden zu sein.

5. Was rätst du Yogis, die überlegen eine Yoga Ausbildung zu machen?

Nicht zu lange drüber nachdenken!

6. Was ist deine Lieblings-Asana und warum?

Padmasana, der Lotussitz. Im Lotus fühle ich mich sicher und stark und finde innere Ruhe.


Thomas Meinhof kennt man vielleicht als den „Yogadude“ – unter diesem Pseudonym betreibt er seinen Yogablog aus Männersicht. Der Spaß am Yoga ist für ihn Grundvoraussetzung um eine intensive Praxis aufzubauen und dauerhaft zu erhalten. Außerdem ist er der Meinung, dass das Leben schon ernst genug sei, da könne man wenigstens auf der Matte auch mal ein bisschen lächeln.

Aufgewachsen in Karlsruhe, zog es ihn irgendwann nach Berlin, wo seine Praxis stark vom Jivamukti Yoga geprägt wurde. 2016 ging es dann weiter nach München, wo der zweifache Vater die Yogalehrerausbildung bei Patrick Broome und Timo Wahl absolviert hat und seitdem in verschiedenen Studios unterrichtet und Business Yoga anbietet. Thomas‘ Unterricht hat starke Jivamukti-Einflüsse, mit einer anspruchsvollen Athletik und genügend Raum für Meditation, Atem und Musik.

Zum Yoga gekommen ist Thomas durch seinen Job in der Werbebranche. Irgendwann suchte er dort etwas, um besser mit Stress und Belastung umzugehen. Wenn er nicht gerade Yoga unterrichtet oder praktiziert, schreibt er für seinen Yogadude Blog, macht Musik oder unternimmt etwas mit der Familie. Das kann dann auch schon mal ein längerer Camping-Trip oder ein Rock Festival sein.

Hier geht es zur Yogadude Website

3 KOMMENTARE

  1. Danke für das schöne Kurz-Interview, das etwas von der Person hinter dem Yogadude-Blog, den ich auch als Frau supergerne lese, zeigt.

    Eine Rückfrage an Thomas hätte ich jedoch: betreffend der Yogalehrer Ausbildung. Wie findet man für sich die richtige? Eine einfache Frage, die wohl nicht ganz so einfach zu beantworten ist 🙁

    • Hallo, ich habe leider gerade erst jetzt deinen Kommentar gesehen. Und dein Frage ist ziemlich spannend. Für mich war der Auswahlprozess relativ einfach: 1. Ich praktiziere quasi von Anfang an Jivamukti Yoga. 2. Ich wollte nicht wochenlang von Frau und Kindern getrennt sein. 3. Ich wollte nicht für jedes Ausbildungswochenende durch das ganze Land reisen. Also kam für mich eigentlich nur die Ausbildung bei Patrick Broome hier in München in Frage. Deine Rahmenbedingungen sind sicherlich andere, aber du solltest auf jede Fall eine/n Ausbilder/in aus deiner bevorzugten Yoga-Tradition finden. Und den/die Kursleiter/in vorher mal persönlich treffen, weil am Ende das Persönliche doch recht wichtig sein kann. Ich bin nächste Woche mit dem Teacher Training fertig und würde es jederzeit wieder so machen. Du kannst mir auch gerne über meine Website oder Facebook eine Nachricht schreiben wenn du mehr darüber erfahren willst 🙂 Ganz liebe Grüße und Namaste, Thomas

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