Ihr persönliches Herbst-Detox-Programm – Schritt 2

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Der Herbst ist eine Zeit des Übergangs und ein idealer Zeitpunkt für ein sanftes Detox-Programm, das Körper und Geist entschlackt und das System auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Hier die ganz persönlichen Tipps der Münchner Jivamukti-Yogalehrerin Gabriela Bozic für einen „All Inclusive“-Kurzretreat der besonderen Art – nämlich in den eigenen vier Wänden.

SCHRITT 2: Die richtige Ernährung

Essen Sie während des Retreats bewusst und entwickeln Sie eine gute Beziehung zu Ihrer Nahrung: Sie soll uns im wahrsten Sinne des Wortes nähren und stärken, und nicht Kraft und Klarheit rauben. Deshalb sollten sie während des Retreats bewusst auf Substanzen verzichten, die die Leber und den Geist belasten – also Alkohol, Koffein, Zucker, Salz und industriell verarbeitete Lebensmittel. Die hier vorgeschlagenen basischen Speisen sind auf die sanfte Entlastung des gesamten Organismus abgestimmt. Die Speisen sollten idealerweise aus frischen und zu 100 Prozent biologischen Zutaten sowie mit viel Liebe und Achtsamkeit vorbereitet sein.

Während des Retreats werden Sie einmal täglich Haferbrei, zweimal am Tag Kitchari und zwischendurch Gemüsebrühe, heißes Wasser und Kräutertee zu sich nehmen. Essen Sie so viel, dass Sie sich gesättigt, jedoch nicht zu voll fühlen, und unterstützen Sie so Ihr Verdauungsfeuer. Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten an einem ruhigen Ort ohne Ablenkung zu sich. Kauen Sie Ihr Essen langsam und bewusst. Sollten Sie noch hungrig sein, essen Sie als Nachspeise ein paar Bio-Apfelscheiben oder frisches Gemüse.

ZUTATEN & REZEPTE

Einkaufsliste: Hafer- oder Reisflocken, brauner Reis, Mung-Dhal, Kombu-Meeresalgen, Äpfel, Karotten, Rote Beete, Zitronen, Gurken, verschiedenes grünes Gemüse wie Zucchini, Spinat und Grünkohl, Kräutertee, eine abführende Teesorte.

Frühstück: Trinken Sie direkt nach dem Aufstehen zwei Tassen warmes Wasser mit Zitrone und zwei Scheiben frischem Ingwer. Essen Sie etwa 20 Minuten später eine Schüssel Haferbrei pur (ohne Salz, Zucker oder (Soja-)Milch).

Mittagessen: Eine Schüssel Kitchari. Trinken Sie tagsüber zwischendurch Kräutertee und warmes Wasser. Sollten Sie trotzdem noch Hunger haben, können Sie Bioäpfel und frisches oder gedünstetes Gemüse essen.

Abendessen: Trinken Sie 20 Minuten vor dem Essen ein Glas warmes Wasser. Ihr Abendessen besteht aus einer Schüssel Kitchari und einer Schüssel Gemüsebrühe.

Zubereitung:

Haferbrei: Messen Sie etwa eine halbe Tasse Haferflocken ab und geben Sie sie zusammen mit zwei Tassen kaltem Wasser in eine mittelgroße Pfanne. Bringen Sie die Flüssigkeit kurz zum Kochen und reduzieren Sie anschließend die Hitze auf ein Minimum. Lassen Sie den Brei etwa 10 Minuten vor sich hinköcheln.

Kitchari: Messen Sie 1 ½ Tassen Mungbohnen (die Sie zuvor mindestens drei Stunden eingeweicht haben, idealerweise über Nacht) und ½ Tasse braunen Reis ab, geben Sie alles in einen großen Suppentopf und 10 Tassen Wasser zu. Fügen Sie ein Stückchen getrocknete Kombu-Meeresalge zu – dadurch wird die Konsistenz der Mungbohne positiv beeinflusst, so dass sie besser zu verdauen ist. Kurz aufkochen und dann für etwa eine Stunde köcheln lassen. Sie können ein paar Stücke grünes Gemüse und etwas Zitronensaft hinzufügen. Bewahren Sie die Reste im Kühlschrank auf: Sie können das Kitchari über mehrere Tage hinweg verzehren.

Gemüsebrühe: Geben Sie klein geschnittenes Gemüse sowie Kartoffel-und Karottenschalen in einen großen Topf und geben Sie so viel gefiltertes Wasser hinzu, dass das Gemüse komplett bedeckt ist. Bringen Sie den Inhalt zum Kochen und lassen Sie ihn anschließend etwa eine Stunde lang bei geringer Hitze köcheln. Schütten Sie die Suppe durch ein Sieb und trinken Sie nur die Flüssigkeit.


Gabriela Bozic unterrichtet weltweit Workshops, Ausbildungen und Retreats. Ihre Homebase sind die Münchner Jivamukti Yogastudios, wo sie regelmäßige Stunden gibt. Mehr Übungsmöglichkeit mit ihr bietet ihre DVD „Yoga – All I Need“ mit Sequenzen für jede Tageszeit.

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