Mini-Practice: Leichter atmen

Lindern Sie Ihre Ängste ganz natürlich; mit Positionen, die Ihre Atmung fördern. Angst ist eine natürliche Reaktion auf drohende Gefahr. Wenn sich Ihre Muskeln aber verspannen, Ihr Herz rast und Ihre endokrinen Drüsen Stresshormone freisetzen, können diese Gefühle selbst zur Quelle neuer Ängste werden – was zu einem potenziell chronischen Teufelskreis aus Überempfindlichkeit und sich ständig verschlimmernden Alarmzuständen führen kann. Durch Ihre Atmung können Sie die Alarmsignale Ihres Körpers beeinflussen.

Tiefer Atem – entspannter Körper
Vielleicht fällt es Ihnen schwer, dem Körper in Stresssituationen durch langsame, ruhige Atmung zu signalisieren, dass keine Gefahr besteht. Denn Angst führt zu beschleunigter, angespannter Atmung, zu einer Anspannung der Bauchmuskeln, die das Zwerchfell stützen, sowie zu Überbeanspruchung der Zwischenrippenmuskeln – all das, verhindert eine tiefe Atmung. Yoga kann helfen, diese Muskeln zu entspannen, damit Sie wieder tief durchatmen können.

Locker lassen
Testen Sie diese einfachen Positionen, um mit Angstgefühlen umzugehen. Üben Sie diese jedes Mal, wenn Sie sich wieder mit ihrer Atmung in Einklang bringen wollen.

1. Makarasana (Das Krokodil)

Legen Sie sich ein Bolster unter Ihren Brustkorb und einen Block unter Ihre Stirn. Entspannen Sie Ihre Arme und Beine. Entspannen Sie Ihren Bauch und lassen Sie ihn sich beim Einatmen in Richtung des Bodens ausweiten. Beim Ausatmen soll sich der Bauch wieder zusammenziehen. Halten Sie diese Position für 6-8 Minuten.

Atem1_Yogajournal

2. Savasana (mit Sandsack)

Legen Sie sich mit einem Sandsack oder einem Bolster auf Ihrem Bauch in die Savasana-Position. Atmen Sie langsam ein, gegen das Gewicht des Sandsacks. Das Gewicht des Sandsacks hilft dem Bauch, sich beim Ausatmen wieder zusammenzuziehen. Verlangsamen Sie Ihre Atmung. Entfernen Sie den Sandsack nach einigen Minuten und achten Sie darauf, wie anders Sie sich jetzt fühlen.

Atem2_Yogajournal

3. Liegender Twist

Legen Sie sich auf den Rücken, mit auf einer Seite angezogenen Knien. Entspannen Sie sich. Weiten Sie beim Einatmen Ihren Bauch, entspannen Sie beim Ausatmen. Halten Sie diese Position für mehrere Atemzüge.

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4. Stehende Seitbeuge

Stehen Sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden und beugen sich zur Seite. Halten Sie jede Seite für einige Atemzüge; und weiten Ihren Brustkorb mit jedem Atemzug.

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