Mini Practice für den Herbst

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Wenn im Herbst die Nasennebenhöhlen leicht entzündet oder verstopft sind, möchte man meistens nur noch eines: sich unter der Decke verkriechen. Um den Kopf wieder frei zu bekommen, sollte man allerdings lieber aufstehen und sich bewegen, rät Jeff Migdow, der als Arzt die Yogalehrer-Ausbildung im Open Center in New York betreut. Um die Symptome zu lindern, empfiehlt er Yoga-Haltungen, bei denen gleichzeitig der Kopf gehoben und der Brustkorb geöffnet wird. „Trinken Sie vorher einen Ingwer-Tee und inhalieren Sie seinen Dampf, um noch mehr von Ihrer Praxis zu profitieren“, schlägt der Mediziner vor.

Auch Kapalabhati kann eine Hilfe sein: Diese kraftvolle Technik, die auch als “Feueratem” oder “leuchtender Schädel-Atmung” bezeichnet wird, praktiziert man mit stoßartigen Ausatemzügen durch die Nase. Diese Atmung entsteht eher durch die Arbeit der Bauchmuskeln als im Brustkorb und soll die Nasengänge und Lungen reinigen. (Halten Sie einige Taschentücher bereit.) Falls Sie noch nie zuvor Kapalabhati geübt haben, lassen Sie sich die Atemübung von einem erfahrenen Lehrer zeigen und führen Sie sie dann in Utkatasana (imaginärer Stuhl) aus. Mogdow rät davon ab, bei Nasennebenhöhlen-Erkrankungen auf Nasensprays zurückzugreifen, die seiner Aussage nach die Nebenhöhlen noch mehr reizen. Anstatt sich also zum Medizinschrank zu schleppen, trinken Sie lieber heißen Tee und machen Sie diese Übungen!

Sphinx
Sphinx (Kobra-Variation)
Taube
Kapotasana (Taube)
Bhujangasana
Bhujangasana