Natürlich gesund – Teil 3

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Zu schlapp oder angekränkelt für die Yogastunde? Lassen Sie sich nicht gleich entmutigen! Gut möglich, dass Sie in Ihrer Küche einige Mittelchen finden, die Ihnen schnelle Linderung verschaffen.

Husten, Antriebslosigkeit oder Nackenschmerzen: Bei kleinen Wehwehchen rennt man nur ungern gleich zum Arzt. In einer Umfrage der US-Ausgabe des YOGA JOURNAL gaben 75 Prozent der Leserinnen und Leser an, dass sie erst einmal die Hausapotheke durchstöbern. 98 Prozent würden gerne mehr darüber erfahren, welche Hausmittel es als erste Helfer gibt. Gemeinsam mit Ärzten, Naturheilkundlern, Yogalehrern und Meditationsexperten, haben wir Ihnen pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit die einfachsten Heilmethoden für die häufigsten Beschwerden zusammengestellt. In den kommenden Tagen geben wir ihnen jeden Tag ein paar Anregungen für Ihren persönlichen Erste-Hilfe-Kasten.

La vie en rose: Rosenwasser ist nicht nur ein bewährtes Schönheitsmittel, es belebt auch müde Augen.
La vie en rose: Rosenwasser ist nicht nur ein bewährtes Schönheitsmittel, es belebt auch müde Augen.

MÜDE AUGEN 

Von allen Sinnesorganen beanspruchen wir die Augen wohl am meisten. Nach langen Nächten oder stundenlanger Arbeit am Computer sind sie oft müde, trocken und gereizt. Aber es gibt Abhilfe: Sprühen Sie zwei Spritzer reines, destilliertes Rosenwasser (ohne Parfümstoffe oder Chemikalien) direkt in die Augen oder legen Sie sich mit Rosenwasser getränkte Watte-Pads auf die Augen. Das reduziert Rötungen und hilft bei Entzündungen.

MENSTRUATIONSBESCHWERDEN

Zur Linderung von Krämpfen empfiehlt Feather Jones, eine amerikanische Expertin für Kräuterkunde, einen Tee aus je einem Teelöffel Katzenminze, Fenchel und Pfefferminze auf einen halben Liter nicht mehr kochendes Wasser. „Die ätherischen Öle in den Kräutern gelangen ins Nervensystem und wirken dort krampflösend”, so Feather.

STRESS

Eine wirksame yogische Abhilfe gegen Stress ist die sanfte Bauchatmung: Machen Sie es sich in einer ruhigen Sitzposition bequem, dann atmen Sie bewusst durch die Nase ein und durch den Mund aus. Um da- bei den Bauch zu entspannen, denken Sie bei der Einatmung „weicher” und bei der Ausatmung „Bauch”. Die Übung bringt mehr Sauerstoff in den Kreislauf und aktiviert zudem den Vagus, einen Nerv, der sich vom Gehirn aus bis weit in den Körper verzweigt und unter anderem dafür sorgt, dass Stressreaktionen gedämpft und Ängste gelindert werden. Am besten praktizieren Sie die Bauchatmung täglich einige Minuten lang. In akuten Stresssituationen können schon fünf bis zehn Atemzüge dafür sorgen, dass Sie ruhiger werden.


Weitere Tipps aus der Heim-Apotheke gibt es hier: Spröde Lippen, Halsschmerzen, Husten

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