Natürlich gesund – Teil 5

619

Zu schlapp oder angekränkelt für die Yogastunde? Lassen Sie sich nicht gleich entmutigen! Gut möglich, dass Sie in Ihrer Küche einige Mittelchen finden, die Ihnen schnelle Linderung verschaffen.

Husten, Antriebslosigkeit oder Nackenschmerzen: Bei kleinen Wehwehchen rennt man nur ungern gleich zum Arzt. In einer Umfrage der US-Ausgabe des YOGA JOURNAL gaben 75 Prozent der Leserinnen und Leser an, dass sie erst einmal die Hausapotheke durchstöbern. 98 Prozent würden gerne mehr darüber erfahren, welche Hausmittel es als erste Helfer gibt. Gemeinsam mit Ärzten, Naturheilkundlern, Yogalehrern und Meditationsexperten, haben wir Ihnen pünktlich zum Beginn der kalten Jahres- zeit die einfachsten Heilmethoden für die häufigsten Beschwerden zusammengestellt. Vielleicht eine Anregung für Ihren persönlichen Erste-Hilfe-Kasten.

SCHNUPFEN

Die Atmung ist ein wichtiger Bestandteil der Yogapraxis. Problematisch ist das nur dann, wenn ein Nasen- loch verstopft ist und die Nase bei jedem Atemzug pfeift. Mindy Green, Aromatherapeutin und Autorin des Buches „Aromatherapie“, empfiehlt einen Dampf mit einer Mischung aus ätherischen Ölen: Dazu geben Sie drei Tropfen Rosmarin, zwei Tropfen Grapefruit und einem Tropfen Pfefferminz in einen Topf mit heißem Wasser und inhalieren. Der Wasserdampf befeuchtet gereizte Nasenschleimhäute und transportiert die ätherischen Öle bis tief in die Atemwege.

BLÄHUNGEN

Frischer Ingwertee wärmt nicht nur schön an kalten Tagen und stärkt das Immunsystem, er schafft auch Abhilfe bei einem Blähbauch und entspannt den Verdauungstrakt. Dazu geben Sie zwei bis drei Scheiben frischen Ingwer etwa 5 Minuten lang in kochendes Wasser. Danach lassen Sie den Sud etwas abkühlen und trinken ihn warm.
Möchten Sie Blähungen vor dem Verzehr von blähenden Lebensmitteln wie Kohl oder Bohnen vorbeugen, dann hilft die Einnahme von Bitterstoffen etwa 10 Minuten vor der Mahlzeit. Das kann zum Beispiel eine Handvoll Rucola oder einem Schluck Apfelessig sein. Die darin enthaltenen Bitterstoffe kurbeln den Magen an, der daraufhin Verdauungsenzyme, Gallenflüssigkeit und Magensäure produziert, was insgesamt die Verdauung fördert und die Gasbildung im Darm reduziert.

SCHMERZENDE FÜSSE

Geschwollene und müde Füße? Um sie wieder zu beleben, tauchen Sie Ihre Füße etwa 10 Minuten lang in ein Bad mit Bittersalz. Danach gönnen Sie sich eine kleine Massage, bei der Sie von den Zehen bis zu den Knöcheln hoch massieren um eingelagerte Lymphflüssigkeit aus den geschwollenen Füßen zu lösen. Zum Abschluss können Sie Ihre Fußsohlen noch sanft über einen Golfball rollen. Das wirkt besonders belebend, wenn Sie den Ball zuvor etwa 2 Stunden lang im Gefrierfach gekühlt haben. Die Kälte reduziert nicht nur Schwellungen und Schmerzen, sie fördert auch die Durchblutung.


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here