Pretty (Hindu) Woman?

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Feuerrotes Haar ist das Markenzeichen von Hollywoods Sweetheart. Bald schon könnte zu Julia Roberts‘ unverkennbarem Outfit auch ein indischer Sari gehören. Die Dreharbeiten in Indien zu ihrem neuen Film „Eat, Pray, Love“, der seit 23. September in den deutschen Kinos läuft, haben die 42-Jährige stark beeinflusst. Der Zeitschrift „Elle“ verriet sie: „Ich bin praktizierender Hindu.“

Seitdem bete und chante Roberts mit ihrer Familie regelmäßig und besuche Hindu-Tempel „um zu feiern“. Ihren Kindern hat die Schauspielerin von einem Hindu-Priester Zweitnamen geben lassen: „Ich habe die fünfjährigen Zwillinge Hazel und Phinnaeus nach den Göttern Laxmi und Ganesh benannt, der dreijährige Henry wird den Namen Krishna Balram bekommen“, berichtete Swami Dharam Dev letztes Jahr gegenüber „The Times of India“.

Sogar ihre Produktionsfirma hat einen Hindu-Touch: Die Schauspielerin hat sie „Red Om Films“ getauft. Ob sie selbst Yoga praktiziert, verriet sie im Interview allerdings nicht.

In Indien gilt bekanntlich der Spruch „Anything goes“ – warum sollte dann noch jemand daran zweifeln, dass auch die Verwandlung von der Hollywood-Schönen zur Hindu-Anhängerin gelingt?

Das Drama „Eat, Pray, Love“ basiert auf den Memoiren der amerikanischen Schriftstellerin Elizabeth Gilbert. Der Bestseller berichtet von dem Selbstfindungstrip einer Frau, der sie durch die ganze Welt führt, bis sie ihre große Liebe – und sich selbst – findet.