Montags-Mantra: Lass dich treiben

Loslassen

Nichts planen. Nichts erledigen.
Einfach nur da sein.
Wie ein stiller, ruhiger See.
Nicht eilen, nicht hetzen.
Sich einfach nur treiben lassen.
Wie eine Wolke am Himmel.
Nicht kämpfen, nicht durchhalten.
Einfach nur loslassen.
Wie eine Feder im Wind.

Dieser schöne Spruch von Jochen Mariss bringt euch diese Woche hoffentlich dazu, euch einmal treiben zu lassen. Go with the flow… and let go! Habt eine wunderbare Woche, ihr Lieben!


Fotoquelle: Pexels

 

Sonja Söder

Der WOYO Club München bietet gemeinsam mit dem Patrick Broome Yoga Studio als Kooperationsgemeinschaft „AYG – Akademie für Yoga und Gesundheit“ Aus- und Fortbildungen zur/zum Yogalehrer/in an.

Webseite: www.woyo.de
Facebook: WOYO bei Facebook

Buch-Tipp: Das Yoga ABC

YOGA, DAS GANZE PROGRAMM  „Hat man erst mal lange genug auf seiner Matte herumgeturnt, ist einem nichts mehr peinlich im Leben.“ Nach „Alle sind erleuchtet“ betrachtet Kristin Rübesamen, erfahrene Journalistin, selbsterklärter Yogajunkie und Szenekennerin die Yogawelt erneut mit einer gesunden (und amüsanten) Mischung aus Zuneigung und Argwohn. Im „Yoga ABC“ plaudert sie in erfrischend lockerem Ton über vermeintlich ernste Themen wie Erleuchtung, Gurus und Jivamukti Yoga. Dabei katapultiert sie den Leser garantiert aus dem weit verbreiteten Yoga-ist-Wellness-Gefühl – mit Anekdoten und Ansichten aus ihrem eigenen Schülerdasein (man erfährt beispielsweise, weshalb ihr nach wie vor die hinduistische Götterwelt fremd ist und sie lieber einen Kater statt ihren amerikanischen Yogalehrer als Guru hat), humorvollen Seitenhieben auf unzählige bekannte Yogagrößen (bei ihr ist nicht nur John Friend in Ungnade gefallen) und Versen von Patanjali bis Loriot. Was am Ende übrig bleibt, ist die dringliche Frage: Was ist meine Erfahrung?

Fazit: Von A bis Z zum Schmunzeln – aber auch zum Nachdenken!

Das Yoga-ABC von Kristin Ruebesamen

„Das Yoga ABC: Von A wie Atmen bis Z wie Zehnerkarte“ von Kristin Rübsamen, Kailash Verlag, ca.17 Euro.

Schönheits-Tipp: Granatapfel

Der Granatapfel hat es in sich: Sind die kleinen Kerne erst mal vorsichtig aus den Lamellen befreit, können sie ihr Potenzial voll und ganz entfalten.

Hätten Sie es Gewusst? Laut Überlieferung der mündlichen Torah beherbergt der Granatapfel in seinem Inneren so viele Körnchen wie Gebote: nämlich exakt 613. Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana im Herbst werden die roten Kerne deswegen als symbolische Speise gereicht – und selbst der Hohepriester schmückt sich gerne damit: Der Saum seines Mantels ist abwechselnd mit einem Glöckchen und einem stilisiertem Granatäpfelchen verziert.

Doch nicht nur in Israel ist die Frucht heiß begehrt; vom gesamten Mittelmeerraum bis hin nach Indien und Indonesien weiß man sowohl Geschmack als auch die antioxidativ-verjüngende und aphrodisierende Wirkung der dunkelroten Samen zu schätzen.

Vitaminschub gefällig?
Mixen Sie Granatapfelsaft mit naturtrübem Apfelsaft und einem Spritzer frischer Zitrone. Das stärkt die Abwehrkräfte!

Montags-Mantra für inneres Gleichgewicht

Unser heutiges Montags-Mantra soll uns in Erinnerung rufen, wie wichtig es ist, auf unser inneres Gleichgewicht zu achten. Denn, wie sagte bereits Heinrich Heine: „In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.“ Wir müssen nur nach ihnen Ausschau halten…

„Ruhe und Befriedigung findet der Mensch nur in sich selbst, nicht in äußeren Dingen.“ – Anton Tschechow
„Die allererste und größte Aufgabe im Leben besteht darin, das Gleichgewicht zu halten.“ – Wolfgang Wiesmann, Hansi und Lilo oder Wie man ein guter König wird.

Geht achtsam mit eurem Körper und Geist um, bewahrt euch euer inneres Gleichgewicht. Wir vom Yoga Journal wünschen euch einen wunderbaren Start in die Woche. Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen.


Fotocredit: Laya Kreuzer

Rezept-Tipp: Rote-Linsen-Waffeln mit Birnen-Cashew-Chutney

Ayurvedische Rote-Linsen-Waffeln

Zutaten für ca. 4-6 Waffeln

250g rote Linsen
1 Becher Natur-(Soja-)Joghurt
2 EL Rohrzucker
1 EL (Reis-)Mehl
1/2 TL Backpulver
2 TL Zimtpulver
2 Eier; besser: 2 TL Pfeilwurzelstärke
Inhalt einer frischen Vanilleschote
½ TL Anispulver
Inhalt von 2 Kardamomkapseln, gemörsert

Die Linsen mit klarem Wasser dreimal durchwaschen. Anschließend mit kochendem Wasser übergießen und 30 Minuten ziehen lassen. Das Wasser abgießen, Eier, Gewürze, Joghurt, Mehl zugeben und die Linsen fein pürieren, bis ein sämiger Teig einsteht. Waffeleisen einfetten und die Waffeln goldbraun ausbacken.

Birnen-Cashew-Chutney

1 Birne, geschält und kleingeschnitten
50g Cashewkerne
1 EL Ghee
1 Prise Salz
1 EL Rohrzucker
1 grüne Chilischote, kleingehackt
1 TL Garam Masala
Saft einer halben Limette
3 EL Natur-(Soja-)Joghurt

Die Cashewkerne ohne Fett anrösten, dann kleinhacken. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben, pürieren und zum Schluss die Cashewkerne untermischen.

Gut zu wissen:
Die Rote-Linsen-Waffeln können übrigens leicht zubereitet werden. Man benötigt nur ein Waffeleisen und einen Thermomix (Gerät zum Zerkleinern und Erwärmen). Zudem sind die Waffeln gut transportierbar und damit eine ideale Alternative zu Energieriegeln. Dazu noch eine Info zu Hülsenfrüchten: Diese wahren Energiepakete enthalten 20% Eiweiß, 40% Kohlehydrate, 12% Ballaststoffe und außerdem die essenzielle Fettsäure Lysin, die über die Nahrung zugeführt werden muss, da der Körper sie nicht selber bilden kann. Daneben noch die Vitamine B1, B6, größere Mengen an Folsäure sowie Magnesium, Eisen und Zink.

Dieses Rezept stammt von Ayurveda-Koch Volker Mehl.

Buch-Tipp: Möge ich glücklich sein!

MUTIGE GLÜCKSSUCHE „Möge ich glücklich sein“, wünscht sich die amerikanische Yogalehrerin Cyndi Lee, Gründerin des bekannten New Yorker Om Yoga Centers, und sie erzählt in ihrem biografischen Werk radikal ehrlich aus ihrem eigenen Leben. Seit ihrer Jugend kämpft sie mit Selbstzweifeln und ihrem Körper – bis heute, trotz ihres weltweiten Erfolges und ihrer großen Erfahrung als Yogalehrerin. Perfekt sein zu wollen, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, sich mit anderen zu vergleichen und Idealbildern hinterherzuhecheln, all das kennt sie nur zu gut! Die Wende kommt, als sie nach Jahren des Haderns tief in ihrem Inneren begreift, dass sie die buddhistische Lehre des Mitgefühls – Cyndi Lee verbindet Yoga mit tibetischem Buddhismus – zuallererst bei sich selbst anwenden muss. Sie versteht, dass das „Leid“ genau aus dieser nagenden inneren Unzufriedenheit mit sich selbst entspringt. Auf ihrem inspirierenden Weg, Frieden mit sich und ihrem Körper zu schließen, begegnet sie vielen weisen Menschen und Lehrern, die sie nachdrücklich an Maitri, die liebende Güte sich selbst gegenüber, erinnern …

U1_135x210mmFazit: Dieses Buch berührt – nur selten schreiben Yogalehrer so aufrichtig und sympathisch wie Cyndi Lee über menschliche Schwächen und Stärken!

„Möge ich glücklich sein. Über Yoga, Mitgefühl und Mut, sich selbst zu lieben“ von Cyndi Lee, Theseus Verlag, ca. 20 Euro.

Foto von Polina Tankilevitch von Pexels

3 Öle, die Sie im Haushalt haben sollten

Wer meint, dass Öle und Fette beim Entgiften und Entschlacken nichts zu suchen hätten, irrt sich. Diese glorreichen Drei sollten auch in der leichten Detox­-Küche Einzug halten:

  1. Sesamöl wird sowohl in der ayurvedischen als auch in der makrobiotischen Küche eingesetzt. Es wirkt blutdrucksenkend und enthält viel Vitamin E, das bei der Gesunderhaltung von Haut und Haar eine große Rolle spielt.
    Hinweis: Je dunkler das Öl, desto stärker das Aroma.
  2. Kokosöl wirkt entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem. Leicht erwärmt und auf die gereinigte Haut aufgetragen, reduziert Kokosöl Schwellungen und Rötungen. Mit seiner leichten Süße schmeckt es in Gerichten mit exotischem Anklang besonders lecker.
  3. Olivenöl ist ideal bei Diabetes, Übergewicht und Blut­hochdruck. Außerdem sind die im Olivenöl enthaltenen Polyphenole für die Unterdrückung von Genen zuständig, die für die Entstehung für Entzündungen zuständig sind.
    Tipp: Lieber nicht erhitzen, sondern kalt verwenden.