Die besten Yoga Festivals 2025

Festivals 2025
Foto: dashapetrenkophotos-via-Canva

Auch in diesem Jahr stehen wieder zahlreiche Yoga-Events an. Hier haben wir dir unsere persönlichen Yoga-Highlights im Frühling und Sommer zusammengestellt, bei denen du mit Gleichgesinnten den Yoga Lifestyle in vollen Zügen genießen kannst. Das sind unsere Favoriten in Sachen Yoga Festival 2025!

Titelbild: Dasha Petrenko Photos via Canva

Wenn die Tage länger werden und die Sonne ihre wärmenden Strahlen auf die Erde legt, beginnt auch die Saison der Barfuß-Momente, des Morgen-Yogas im Tau und des Tanzens unterm Sternenzelt. Der Festivalsommer steht vor der Tür – vollgepackt mit Klang, Bewegung, Begegnung und dem Duft von Räucherstäbchen und Sommerluft. Ein Ruf nach Freiheit, Verbundenheit und lebendiger Stille – und all das erwartet dich auf diesen besonderen Yoga-Festivals 2025.

Yogafrühling in Gastein: Atme die Berge / 23. Mai – 1. Juni

Bad Gastein, Salzburger Land

Yoga Festival 2025
Yoga in Gastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl Photography

Im Mai wird Gastein zum Paradies für Yogaliebhaber*innen. Eingebettet in die kraftvolle Natur der Salzburger Alpen, vereint der Yogafrühling Yoga, Achtsamkeit und die regenerierenden Kräfte der Berge zu einem einzigartigen Erlebnis. Dabei inspirieren nicht nur erfahrene Lehrer*innen, sondern auch außergewöhnliche Locations, von 18 Partnerhotels bis hin zu Kraftplätzen unter freiem Himmel in Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein. Spektakuläre Freilufteinheiten, etwa im Nationalpark Hohe Tauern oder auf dem Stubnerkogel auf über 2.200 Metern, wecken neue Lebensgeister. Perfekt ergänzt wird der Yogaurlaub durch entspannte Stunden in der Felsentherme und Alpentherme. Gastein – Auszeit für Körper & Geist!

Mehr Infos: gastein.com


WALD & WONNE Festival / 29. & 30. Mai

Bad Orb, Hessen

Yoga im Park mit Lisa Kauff von Monkey Yoga, Vogelmeditation, Waldbaden – und eine Akustik-Session mit Deutschpoetin LEA? Kannst du haben! Beim Wald & Wonne Festival im ALEA PARK Bad Orb – am 29. und 30. Mai. Dazu gibt’s spannende Science Slams und Impulsvorträge – moderiert von TV-Moderatorin Judith Rakers.

Neben Main-Act LEA gibt es beim Wald & Wonne Festival im ALEA PARK ein breites Angebot an Workshops rund um physische wie mentale Gesundheit: geführte Vogelmeditation im Orbwald und Shinrin Yoku-Waldbadesessions. Besonderes Highlight für alle Yoga-Fans: Am Freitag (30. Mai) führt dich Lisa Kauff von Monkey Yoga durch eine Live Balance & Erdung Yoga-Session im Park – mitten in der wunderschönen Orber Botanik. Lass dich von der beruhigenden Natur inspirieren und finde deine innere Balance in einer Stunde voller Entspannung und Achtsamkeit. Perfekt für alle, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen möchten. Weiterer Höhepunkt ist die Talkrunde “MIND GAME: Erfolg ist Kopfsache”, unter anderem mit Hans-Dieter Herrmann, dem ehemaligen Teampsychologen der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Christian Haser, Leiter der medizinischen Abteilung bei ALEA-Partner Eintracht Frankfurt.

Mehr Infos: aleapark.de


Yoga Vidya Musikfestival / 29. Mai – 1. Juni

Bad Meinberg, NRW

Yoga Festival 2025

20 Jahre gibt es das Festival rings um die heilende Kraft der Yoga-Klänge nun schon! Zum Jubiläum wieder mit tollen Workshops, Mantra-Yogastunden, Ragas und herzöffnenden Singkreisen – vor allem aber in toller Gemeinschaft.

Mehr Infos: yogavidya.de


5 Elements Festival / 6. – 8. Juni

Frankenturm, Würzburg

Das von Flowing Art und den Glücksbringern kreierte 5 Elements Festival bei Würzburg (Eibelstadt) ist nicht nur ein Event! Zu Pfingsten ist es ist deine Gelegenheit, mit dir selbst eine Reise zu machen zu dem, was in dir steckt, und dabei mit fantastischen Menschen zugleich eine wundervolle Zeit zu genießen. Community Feeling, Ecstatic Dance, Yoga & Familienauszeit lassen sich hier perfekt miteinander verbinden. Highlights: der Live Ecstatic Dance mit Adrian Atma sowie der Huni Kuin Opening Circle! Handgemachtes Bio-Food, ein Kinderprogramm eine fußläufig entfernte Saunalandschaft und die Badestelle am Main machen deine Auszeit zu etwas ganz Besonderem. Du kannst zelten, im Wohnmobil anreisen oder buchst mit deiner Familie oder mit Freund*innen einfach eine Ferienwohnung in der Nähe.

Mehr Infos: 5-elements-festival.com


Namaste am See Yogafestival / 6. – 8. Juni

Wörthersee, Kärnten

Yoga Festival 2025

Österreichs größtes Yoga Festival. Viel Yoga in diversen Hotels gibt’s am Wörthersee immer, aber nie so viel wie beim alljährlichen Festival: 36 Workshops in toller Alpenkulisse.

Mehr Infos: yoga.wörthersee.de


Yoga Open Air am Meer / 12. – 15. Juni

Südstrand Eckernförde, Schleswig-Holstein

Yoga Festival 2025

Yoga direkt am Meer – das geht auch in Deutschland: Zum vierten Mal lädt das Open Air im hohen Norden an den Strand ein, um zu feiern, üben, meditieren und Kraft zu tanken.

Mehr Infos: nordic-yogaspirit.com


Ayurveda Festival / 20. – 22. Juni

Niedernberg bei Aschaffenburg

Entdecke Ayurveda – die Schwesternwissenschaft des Yoga! Das 4. Ayurveda Festival vereint jahrtausendealte Heilkunst mit modernen Impulsen für ein langes und vitales Leben. Vom 20.–22. Juni 2025 erwarten dich drei Tage voller Wissen, Praxis und tiefer Verbindung – mit Ayurveda, Yoga, Natur, Musik, Massagen und Soulfood. 

Besucher*innen können nicht nur innovative Produkte und Anwendungen entdecken, sondern sich auch von einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops und Erlebnissen rund um ganzheitliche Gesundheit, Longevity und Biohacking inspirieren lassen. Von traditionellen Heilmethoden bis hin zu modernen Erkenntnissen – das Festival bringt führende Expert*innen zusammen und bietet tiefgehende Einblicke in die Kunst des Ayurveda. Mit dabei sind Dr. Janna Scharfenberg, SEOM, Dr. med. Harsha Gramminger, Helga Baumgartner u.v.m.

Mehr Infos: ayurvedafestival.de


Good Vibes Festival 20. – 22. Juni

Seefeld, Tirol

Schon zum 4. Mal lädt Marcel Clementi auf einen Yogahügel oberhalb von Seefeld ein, um 3 Tage lang gemeinsam zu üben, zu feiern und “gute Schwingungen” zu teilen.

Mehr Infos: seefeld.com/good-vibes-festival


WANNDA Circus Yoga Festival / 21. & 22. Juni

München

Auch 2025 öffnet der Wannda Yoga Circus wieder seine Tore für alle, die Körper, Geist und Herz verbinden wollen. Tauche ein in eine Welt jenseits des Alltags – ins Jetzt, in dein Sein. Erkunde tiefe Ebenen des Yoga mit Embodiment, Somatics und traumasensiblen Techniken und Workshops für dein Nervensystem. Lerne alte Methoden neu kennen – von Yin Yoga bis Hypnose, von Kinesiologie bis Yoga Nidra. Fühle beim Breathwork neue Freiheit, singe dich beim Mantra Circle in andere Sphären, befreie Emotionen, berühre mit Ayurveda Thai Massage, und entdecke Kräuterwissen im Herbal DIY Workshop. Erlebe die Magie von Kirtan und Live-Musik – und finde deine Frequenz im Miteinander.

Mehr Infos: wannda.de


Conscious Celebration: Community Festival / 26. – 29. Juni

Hof Oberlethe, Oldenburg

Conscious Celebration Festival Yoga Festival 2025

Das Community Festival von Conscious Celebration ist mehr als ein Yoga-Festival – es ist ein Ort, an dem bewusste Selbstentfaltung auf ganzheitliche Körper- und Bewusstseinsarbeit trifft.

Das Community Festivalretreat ist ein jährliches Sommerfestival, bei dem sich 300 Menschen vier Tage lang versammeln, um Bewusstsein und innere Arbeit zu feiern. Durch Yoga, Meditation, Embodiment, Tanz, Bewusstseins- und Prozessarbeit kannst du in eine transformative Reise der Selbsterfahrung eintauchen.

Conscious Celebration lädt dich ein, neue Perspektiven zu entdecken und diese lebensnah zu integrieren. Dich erwartet, neben dem Programm, eine familiäre Community mit Sauna, Badesee, Healing Spaces für 1:1-Behandlungen, Cacao Community Space und einem Kids Camp. 

Mehr Infos: consciouscelebration.com/community-festival


UNYTED Festival / 27. – 29. Juni

SpreeCamp Bagenz, Brandenburg

Nichts weniger als die “Vision einer besseren Welt” wollen die Macher*innen mit ihrem diesjährigen “Unyted”-Gathering in die Welt tragen. Mit dabei u.a.: Yael Deckelbaum, Janin Devi, Nina Heitmann und Netanel Goldberg.

Mehr Infos: yoga-united-festival.de


Cat & Cow / 2. – 6. Juli

Mondsee, Hohenmölsen bei Leipzig

“5 Tage Yoga- & Healing-Urlaub” – das bedeutet hier dankenswerterweise nicht Schicki-Micki-Gedöns, sondern gemeinsam campen, tanzen, singen, Yoga üben und einfach glücklich sein.

Mehr Infos: cat-cow.de


Barcelona Yoga Conference / 3. – 7. Juli

Barcelona, Spanien

Weit weg, aber seit Jahren schon eins der größten und am besten besetzten Festivals in Europa: Die Barcelona Yoga Conference. Vom 3. bis 7. Juli 2025 verwandelt sich Barcelona in einen pulsierenden Treffpunkt für über 1.600 Teilnehmer*innen aus aller Welt. Fünf Tage lang kannst du in über 100 Workshops und Klassen mit mehr als 60 international renommierten Lehrer*innen und Künstler*innen lernen, erfahren, entdecken und transformieren. Das Programm bietet eine Vielfalt an Yogastilen, von Prana Flow mit Shiva Rea über Bhakti Vinyasa mit Janet Stone bis hin zu Yin Yoga mit Sarah Powers. Musikalische Highlights wie Kirtans mit Snatam Kaur und Ecstatic Dance Sessions mit Raio sorgen für unvergessliche Momente.

Mehr Infos: barcelonayogaconference.cat


Yoga, Sound & Sea Festival / 3. – 6. Juli

Steinberger See, Oberpfalz

Auch dieses Jahr kommen wieder nahezu alle namhaften deutschen Yoga-Größen zum Festival an den Steinberger See. Daher nicht lange fackeln: Die Tickets sind schnell ausgebucht.

Mehr Infos: yoga-sound-sea-festival.com


OM AM SEE / 11. – 13. Juli

Festspielhaus Füssen am Forggensee, Bayern

Möchtest du ein ganzes Wochenende deine Seele baumeln lassen, dann komm vom 11.–13.07.2025 nach Füssen am Forggensee ins bezaubernde Allgäu! Unter dem Motto “Refresh Your Body & Soul 2025” erwarten dich neben Patrick Broome, Bryan Kest, Marcel Clementi, Ralf Bauer, Helga Baumgartner, Christine May, Tanja Seehofer, über 30 weitere Lehrer*innen, 7 Areas, Konzerte mit Amistat & Mantra Tribe, sowie das traditionelle Abendkonzert – dieses Jahr mit der Grammy-nominierten US-amerikanischen Spirit-Sängerin Snatam Kaur und ihrer Band! Als weiteres Highlight wird der englische Singer/Songwriter Sam Garrett, der mittlerweile Millionen mit seinen Songs berührt, mit seiner Band auf der Open-Air Bühne auftreten.

Mehr Info: omamsee.com


Yoga Mela International Yoga & Sacred Music Festival / 12. – 19. Juli

Divinya Center for Evolutionary Consciousness, Südschweden

Yoga Festival 2025

Dieses nicht-kommerzielle Event hat sich schnell zu einem der größten Yoga Festivals Europas gemausert. In der 8. Auflage gibt es 150 Events u.a. mit Satnam Kaur, Kia Miller und Simon Park.

Mehr Infos: yogamela.org


Yogatage in Kufstein / 18. – 20. Juli

Im Herzen der Tiroler Alpen lädt das Kufsteinerland mit der historischen Festungsstadt Kufstein Yogis aller Richtungen zu einem besonderen Erlebnis ein. Drei Tage lang verschmelzen Yoga, Natur und Musik zu einem harmonischen Ganzen. Umgeben von majestätischen Berggipfeln wird losgelassen, neue Kraft geschöpft und die Verbindung zu uns selbst und zur Gemeinschaft vertieft.

Mehr Infos: yogatage.at


Herz über Kopf Festival / 18. – 20. Juli

Frankenhardt, Baden-Württemberg

Unterschiedliche Yoga-Stile, Workshops, Musik, Kunst & Kreativität, Tanzen und Community erwarten dich. Sei gespannt auf dieses einzigartige Erlebnis. Lerne Yoga kennen oder lass dich neu inspirieren von dem großen Angebot. Neben den Yogastunden gibt es auch Vorträge, Konzerte, Meditationen und ganz viele andere schöne Dinge, die dein Herz erfreuen.

Mehr Infos: herzueberkopffestival.de


European Yoga Festival / 02. – 10. August

Nouan-le-Fuzelier, Frankreich

Neue Location, bewährter Spirit: Schon seit 1978 ist das Festival in Frankreich der internationale Treffpunkt der Kundalini-Yogi*nis.

Mehr Infos: europeanyogafestival.eu


Xperience Festival / 13. – 17. August

Bad Meinberg, NRW

Über 200 Yogastunden, mehr als 20 Konzerte, Ecstatic Dance, Healing und veganes Catering – wie jedes Jahr erwartet dich beim XPerience die volle Yogaerfahrung.

Mehr Infos: xperiencefestival.de


Europäischer Yoga-Kongress Zinal / 17. – 22. August

Zinal, Wallis, Schweiz

In seiner 52. Auflage das wohl traditionsreichste Yogafestival überhaupt. Das Thema dieses Jahr ist Patanjalis Sutra Abhyasa Vairagya Bhyam. Dieser Kongress ist weit mehr als nur eine Vortragsreihe – er ist ein intensives, interaktives Erlebnis, bei dem sich erfahrene Lehrer*innen, yogische Gelehrte und spirituell Suchende begegnen. In Workshops, geführten Meditationen und tiefgehenden Gesprächen wirst du dazu eingeladen, die vermittelten Prinzipien in deiner eigenen Praxis zu verkörpern – mit dem Ziel einer tiefgreifenden persönlichen Transformation.

Mehr Infos: europeanyoga.org


Yunion Yogafestival / 25. – 31. August

Bad Hofgastein, Salzburger Land

108 Klassen und Workshops im Urlaubsort Hofgastein – quasi ein Yoga-Retreat XXL, bei dem Urlaubsfeeling vorprogrammiert ist!

Mehr Infos: yunion.de


Summer of Love Yoga Festival / 28. – 31. August

Kiental, Berner Oberland, Schweiz

Summer of Love Yogafestival Schweiz Yoga Festival 2025

Vier Tage in den Bergen mit 120 Yogaklassen, Konzerten, Workshops : Man muss kein Hippie sein, um sich nach so einem Sommer der Liebe zu sehnen (darf aber natürlich)!

Mehr Info: stress-auszeit.ch/yogafestival


Yoga Festival Hamburg / 28. – 31. August

Hamburg

Mit diesem neuen Festival wollen die Macher*innen des Yoga Open Air in Eckernförde nun auch in der Hansestadt die Matten ausrollen.

Mehr Infos: nordic-yogaspirit.com


Yoga Del Mar Spirit Festival / 28. – 31. August

Llubí, Mallorca

Yoga del Mars Spirit Festival

Yoga Del Mar Spirit Festival auf Mallorca. Hier entsteht Magie – ein Boho Vibe Festival, in dem Gemeinschaft, Liebe und Transformation aufeinandertreffen. Tauche ein in ein vielfältiges Angebot aus Yoga, Meditation, Sound Healing, Breathwork, Ecstatic Dance, Konzerten, Workshops & Wisdom Talks. Freu dich auf ein internationales Line-up: Janax Pacha | Hanuman Project | Nasiri | Dunes | Paco Colombàs | Sandra Bernardo | David Lurey und unglaubliche Lehrer*innen wie Pedro Franco, Daniel Sonic Rojas, Breathe with Sandy und viele mehr!

Mehr Infos: yogadelmarspiritfestival.com


Yoga meets Weggis Summer Festival / 30. – 31. August

Vierwaldstättersee, Schweiz

Yoga meets nature. Umgeben von idyllischen Berglandschaft und umarmt von frischer Seeluft Yoga üben am Ufer des Vierwaldstättersees.

Mehr Infos: yogameetsweggis.ch


Mountain Yoga Festival / 4. – 7. September

St. Anton, Tirol

In seiner 10. Ausgabe verspricht das Festival “global festival flair for yoga and nature lovers” – da fühlen wir uns natürlich angesprochen.

Mehr Infos: mountainyogafestivalstanton.at


Yogafestival Bodensee / 11. – 14. September

Überlingen, Baden-Württemberg

Yoga, Breathwork, Konzerte, Talks und dazu viele Outdoor-Erlebnisse direkt am glitzernden “schwäbischen Meer”: Falls du es nicht zur Frühlings-Edition des Festivals im April geschafft hast, hast du jetzt erneut die Gelegenheit, die See-Atmosphäre mit anderen Yogi*nis zu genießen!

Mehr Infos: yogafestival-bodensee.de


HEALTH.HOPE.HAPPINESS / 26. – 28. September

Hofheim, Unterfranken

Zum fünften Mal lädt Gründerin Merle Zirk auf Schloss Bettenburg ein, um Gesundheit, Hoffnung und Glück zu teilen, miteinander zu wachsen und das Leben zu feiern.

Mehr Infos: merlezirk.com/festival


Yogaherbst in Gastein 17. – 26. Oktober

Bad Gastein, Salzburger Land

Yogaherbst in Gastein
Yoga in Gastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, Michael Koenigshofer

“Das Herz kann sich öffnen, der Geist kommt zur Ruhe” – wenn das kein schönes Programm für entspannte Tage ist.

Mehr Infos: gastein.com


Om Yoga Show / 17. – 19. Oktober

London, Großbritannien

Eher Messe als Festival, aber seit 20 Jahren eins der größten Yoga-Treffen der Welt mit über 200 Ausstellern und mehr als 120 freien Yogaklassen.

Mehr Infos: london.omyogashow.com


München Yoga Conference / 8. & 9. November

München

Schon zum siebten Mal laden die Pop-Up-Yoga-Gründerinnen Gina Weber und Terry Brackmann ein zu “Yoga and Love outside the Box”.

Mehr Infos: muenchenyogaconference.com


Noch mehr tolle Events rund um das Thema Yoga findest du in unserem YogaWorld Eventkalender. Schau gleich mal rein.

Fasten mit der Kraft des Wassers: Reinige deinen Körper und Geist

Fasten St. Leonhards Quellen

Du fühlst dich unruhig, unausgeglichen oder nicht wohl in deiner Haut? Du möchtest deinem Körper etwas Gutes tun und bewusster leben? Dann könnte eine Fastenkur genau das Richtige für dich sein. Und das Beste: Mit dem richtigen Wasser an deiner Seite fällt dir der bewusste Verzicht viel leichter! //anzeige

Warum Fasten?

Fasten ist viel mehr als nur Verzicht – es ist eine Einladung an deinen Körper und Geist, sich zu erneuern. Dein Stoffwechsel bekommt die Chance, sich zu regenerieren und dein Körper schaltet in den Reinigungsmodus: Die natürliche Erneuerung und Wiederverwertung beschädigter Zellen wird aktiviert und entsorgt alte, nicht mehr funktionstüchtige Zellbestandteile. Gleichzeitig bringt das Fasten deine Immunabwehr auf Trab und kann helfen, den Darm zu entlasten, Entzündungen zu lindern und den Blutdruck zu regulieren.

Doch nicht nur körperlich wirkt das Fasten wie ein Reset – auch dein Geist profitiert. Indem du dich bewusst aus alten Gewohnheiten herausnimmst, entsteht Raum für Klarheit und Achtsamkeit. Vielleicht verzichtest du nicht nur auf feste Nahrung, sondern auch auf Social Media, Fernsehen oder andere Ablenkungen? Ein Gefühl von Leichtigkeit, Energie und innerer Ruhe stellt sich ein. Kombiniert mit Yoga, Meditation und bewusster Bewegung wird das Fasten so zu einer ganzheitlichen Erfahrung, die dich auf allen Ebenen erneuert.

So unterstützt dich Wasser beim Fasten

Hochwertiges, natürliches Wasser ist beim Fasten essenziell. Es hilft deinem Körper dabei, Stoffwechselendprodukte auszuscheiden, Heißhungerattacken zu reduzieren und deinen Energiehaushalt zu stabilisieren. Besonders lebendiges, niedrig mineralisiertes Wasser wie das von St. Leonhards Quellen ist ideal, um deinen Fastenprozess sanft zu unterstützen und dein Wohlbefinden zu steigern.

St. Leonhards Wasser: der perfekte Fasten-Begleiter!

Fasten mit Wasser

Die natürlichen, lebendigen Wässer von St. Leonhards Quellen sind besonders sanft für deinen Körper. Sie sind frei von belastenden Rückständen und dank ihrer artesischen Herkunft ideal für alle Fastenmethoden. Artesisches Wasser stammt aus geschützten Wasservorkommen in großer Tiefe, mitunter sogar unterhalb des Grundwasserspiegels. Es zeichnet sich durch höchste natürliche Reinheit aus. Die Varianten von St. Leonhards Quellen helfen dir, deinen Fastenerfolg optimal zu unterstützen, ohne unnötige Reize zu setzen.

Welche Fasten-Methoden gibt es?

Fasten mit Wasser

1. Wasser-Fasten – die Königsdisziplin

Beim Wasser-Fasten trinkst du ausschließlich Wasser oder Tee, auf feste Nahrung wird verzichtet. Diese Methode unterstützt die Autophagie – den Selbstreinigungsprozess des Körpers – und entschlackt intensiv. In dieser Zeit erfolgt keine Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen. Während der Körper bei kurzen Fastenperioden (1 bis 3 Tage) auf seine Energiereserven zurückgreifen kann, um den Mangel auszugleichen, können längere Fastenphasen ernsthafte Folgen haben, wie Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Muskelkrämpfe und Kopfschmerzen. Daher sollte diese Fastenform nur unter medizinischer Überwachung, zum Beispiel in einer Fastenklinik, praktiziert werden.

Wasser-Tipp

Je reiner und natürlicher das Wasser, desto besser die Fastenerfahrung.

2. Tee-Fasten

Beim Tee-Fasten ernährst du dich ausschließlich von Kräuter- und Heiltees. Diese Methode kann den Körper entschlacken, die Verdauung unterstützen und das Immunsystem stärken. Auch hier gilt: Über mehrere Tage unter ärztlicher Aufsicht.

Wasser-Tipp

Achte darauf, hochwertiges Wasser als Basis für deine Tees zu verwenden, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

3. Saft-Fasten

Beim Saft-Fasten verzichtest du auf feste Nahrung und nimmst stattdessen frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte zu dir. Im Gegensatz zum reinen Wasserfasten ist diese Methode reich an Vitaminen und Mineralstoffen und kann den Körper mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Bei mehr als 3 bis 4 Tagen nur unter ärztlicher Aufsicht.

Wasser-Tipp

Ergänze das Saft-Fasten mit hochwertigem Wasser, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und den Körper zusätzlich zu entlasten.

4. Intervallfasten (16:8-Methode)

Beim intermittierenden Fasten isst du in einem bestimmten Zeitfenster, z. B. 8 Stunden, und fastest die restlichen 16 Stunden. Das Frühstück oder Abendessen fällt aus. Während der verbleibenden Stunden isst du viel Gemüse, Ballaststoffe und Obst. Diese Methode ist alltagstauglich und unterstützt deinen Stoffwechsel.

Wasser-Tipp

Regelmäßiges Wassertrinken hilft, Heißhungerattacken zu vermeiden und den Körper zu hydrieren.

5. Buchinger-Fasten

Dieses Fasten basiert auf flüssiger Nahrung wie Gemüsebrühen, Säften und Wasser und ist ideal für eine intensive Reinigung und einen Reset. Während der fünftägigen Kur sind Quark, Joghurt oder Milch (200 Gramm pro Tag) erlaubt, die dem Körper eine kleine, aber essenzielle Menge an Kalorien, Vitaminen und Mineralstoffen liefern. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2 bis 3 Litern täglich ist wichtig.

Wasser-Tipp

Stilles, reines Wasser hilft dir, Hungergefühle auszugleichen und den Detox-Prozess zu unterstützen.

6. Basen-Fasten

Hier verzichtest du auf säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Kaffee und Milchprodukte und nimmst nur basische Kost zu dir. Obst, Gemüse, Nüsse, Kräuter, Soja- und Vollkornprodukte, Sprossen und Samen liefern eine Fülle an Ballaststoffen, Nährstoffen, Mineralien und Proteinen, die den Körper auf natürliche Weise unterstützen und seine Funktion optimieren.

Wasser-Tipp

Ein basisches Wasser kann zusätzlich helfen, den Säure-Basen-Haushalt im Körper ins Gleichgewicht zu bringen.

Bevor es los geht: Tipps für deine Fastenzeit

Hunger austricksen: Statt Snacks ein Glas Wasser trinken.
Stilles Wasser bevorzugen: Kohlensäure kann den Appetit anregen.
Belohnungssystem umstellen: Gutes Wasser als bewusste Alternative zu ungesunden Gewohnheiten nutzen.
Genügend Bewegung: Sport hilft, den Muskelabbau zu minimieren und den Stoffwechsel zu unterstützen.
Fastenbuddies finden: Gemeinsam fasten fällt leichter und motiviert!

Starte jetzt deine Fastenkur mit dem lebendigen Wasser der Leonhards Quellen und spüre den Unterschied! Probiere es selbst – dein Körper wird es dir danken.


Wichtige Hinweise zur Fastenzeit

Fasten ist eine tiefgreifende Erfahrung für Körper und Geist. Je nach Fastenmethode kann es sinnvoll sein, ärztliche Betreuung in Anspruch zu nehmen, insbesondere bei längeren Fastenkuren oder gesundheitlichen Vorerkrankungen. Höre stets auf die Signale deines Körpers und stelle sicher, dass du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst.

45 Minuten Klangreise mit Soneiro

Ob Musik während der Yogaklasse oder wilder Kirtan, ob wummernder Gong oder dreimal “OM Shanti”: Klänge sind ein vibrierender Bestandteil der Yogawelt – und wenn sie ertönen, schwingen nicht nur unsere Körper mit, sondern oft klingt auch tief in uns etwas an. Alisa Reimer und Temple Haze von Soneiro haben für dich eine Klangreise aufgenommen – zum Spüren, Entspannen und Ankommen – in dir.

Soneiro Klangreise

Wir laden dich ein, mit uns einen Moment der sinnlichen Auszeit zu genießen. Nimm dir Zeit für dich und lasse dich von dem Klang und der angeleiteten Meditation mit auf eine Reise nehmen. Vielleicht fällt es dir leicht, das Folgende zu visualisieren, vielleicht fühlst du es eher oder du brauchst etwas Praxis. Sei liebevoll mit dir und wisse: die Intention zählt!

Mache es dir gemütlich. Diese Meditation erfährst du am besten liegend. Am Ende wollen wir noch ein Mantra gemeinsam singen.

MANTRA ZUM MITSINGEN AM ENDE
Om Shri Ram Jaya Ram Japa Re Mana
Om Shri Ram Jaya Ram Japa Re Mana
Tumi Bhaja Re Mana Tumi Japa Re Mana

Tipp: Höre dir diese Meditation mit Kopfhörern oder einer guten Soundanlage an, da wir neben den Instrumenten auch Binaureal Beats für diese Meditation produziert haben.

Achtung: Personen, die unter epileptischen Krampfanfällen leiden, werden binaurale Beats nicht empfohlen.


Über Alisa Reimer von Soneiro

Alisa Reimer

Alisa ist eine ausgebildete und erfahrene Yoga- und Meditationslehrerin, Autorin und Kulturwissenschaftlerin (M.A. an der UNAM México und der Humboldt-Universität Berlin). Alisa lebte früher in Mexiko, wo sie Lateinamerikastudien und Theaterwissenschaften studierte. Sie lernte von verschiedenen indigenen Kulturen, schrieb für Kulturmagazine und machte eine Ausbildung zur Yoga- und Reiki-Lehrerin. In Berlin gründete sie den gemeinnützigen Verein YOGA FOR OTHERS e.V., um Yoga und Meditation zu bedürftigen Menschen zu bringen. 2016 ist sie Mitbegründerin von Soneiro. In ihren ganzheitlichen Yoga-Workshops, Retreats und Musikmeditationen bringt sie ihre vielfältigen Interessen zusammen und lädt so dazu ein, die magische Verbindung zwischen Körperarbeit, Wissenschaft, Kunst und Bewusstsein zu erleben. Mehr von Alisas Arbeit findest du auf ihrer Website: www.alisareimer.com


Über Temple Haze von Soneiro

Temple Haze

Temple Haze ist ein in Amerika geborener Singer/Songwriter, ausgebildeter Yogalehrer und zertifizierter Reiki-Praktiker mit Sitz in Berlin. Als Mitbegründer und musikalischer Leiter von Soneiro bietet er Raum für Musikmeditationen und Mantra-Singkreise, in denen er das Beste aus seinem universellen Wissen und seinem empathischen Gespür für Musik zum Ausdruck bringt. Temples Musik gibt es hier zu hören: www.templehaze.com

Mehr Klang, geführte Meditationen, Musik und Tutorials gibt es auf www.soneiro.com

Einfach sein – Meditationsübungen

einfach sein

Echtes inneres Gleichgewicht entsteht nicht im Ausgleich zwischen den Extremen, sondern in der Anbindung an einen Zustand der Ganzheit – oder anders gesagt: in dem ebenso banalen wie wunderbaren Gefühl am Leben zu sein. Um das Einfach-Sein zu verstärken, haben wir heute zwei Meditationsübungen für dich.

Übung 1: Das Gefühl zu sein

Nimm dir Zeit, um den Körper zu entspannen. Kiefergelenke, Augen, Schultern, Arme und Hände, Bauch, Hüftgelenke, Beine und Füße. Der gesamte Körper darf loslassen. Richte die Aufmerksamkeit auf die Empfindungen von sanftem Ausdehnen und Wieder-Lösen im Bauch, durch die Atmung.

Sinke tiefer in die feinen Pausen, die sich zwischen zwei Atemzügen oder zwei Gedanken auftun. Wo und wie kannst du hier ein Gefühl des Einfach-Sein erfahren? Vielleicht nimmst du es als eine Wärme oder eine Präsenz im Bauch, im Herzen oder einer anderen Körperregion wahr. Halte den Fokus auf diesen Empfindungen, während du die folgenden Begriffe liest, mit denen das Sein oft beschrieben wird. Was davon deckt sich mit deiner Erfahrung?

  • friedvoll
  • ruhig
  • liebend
  • sicher
  • im Herzen ruhend
  • leicht
  • geerdet
  • verbunden
  • weit
  • wohlig

Notiere, welche Begriffe dein eigenes Gefühl am besten beschreiben. Denn das bewusste Sein ist in den meisten Fällen ein Weg zu durchweg positiven Empfindungen. Indem du ganz in die Gegenwart eintauchst, lösen sich Zweifel und negative Gedanken auf.

Übung 2: Tiefer gehen

Die folgenden fünf Fragen helfen dir, zu Beginn jeder Meditation das Gefühl des Einfach-Sein zu vertiefen. Gehe jeder Frage auf den Grund, bevor du zur nächsten übergehst. Du beginnst die Meditation in einer angenehmen Haltung. Im Liegen oder Sitzen. Erlaube deinen Sinnen, noch einen Moment lang die Reize deiner Umgebung aufzunehmen: Bilder, Geräusche, die Luft auf deiner Haut, den Kontakt zum Boden. Dann nimm deinen Körper als ein Feld vibrierender Energie wahr, bevor du schließlich nur noch genießt, am Leben zu sein.

  1. Wenn du einfach “bist”, wie beschreibst  du, wo sich dieses Sein befindet? Hast du eine deutlich wahrnehmbare Mitte oder physische Grenzen? Beobachte, ob du zugleich die Präsenz in deinem physischen Körper wahrnimmst und dich weit und unbegrenzt fühlen kannst.
  2. Wie beschreibst du jetzt deine Erfahrung in der Zeit? Beobachte, ob sich mit dem Gefühl des Einfach-Seins das Denken verlangsamt. Wenn die Gedanken schwächer werden und für Momente zum Stillstand kommen, kann es sein, dass du den Eindruck hast, außerhalb der Zeit zu treten – jenseits von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
  3. Gibt es dann noch etwas, das dich besser sein ließe, als du schon bist? Vielleicht hast du, indem du einfach “bist”, viel eher das Gefühl, so wie du bist, auch vollkommen zu sein. Denn dein Wesenskern braucht nichts und will nichts, selbst wenn Körper und Geist sich weiter nach etwas sehnen.
  4. Ist dieses Gefühl des Einfach-Seins ungewohnt oder etwas, das du schon seit jeher kennst? Sehr wahrscheinlich fühlt sich das einfache Sein vollkommen vertraut an. Auch wenn du es seit langer Zeit nicht beachtet hast.
  5. Gibt es dann noch etwas, das dich vollständiger sein ließe, als du es jetzt bist? Wenn es dir gelingt, zur Ruhe zu kommen und sich für eine gewisse Zeit nicht ablenken zu lassen, dann wird es wahrscheinlich auch möglich, sich ganz und vollständig zu fühlen, so, wie du bist. Es mag einige Übung erfordern, aber dieses angeborene Gefühl kann in jedem Menschen wieder zum Vorschein kommen.

Nachdem du dich mit diesen fünf Fragen beschäftigt hast, nimmst du dir etwas Zeit, um noch in die Stille des Einfach-Seins einzutauchen. Beobachte dich jetzt und genieße die Aspekte, die die fünf Fragen zum Vorschein gebracht haben: du bist weit, zeitlos, vollkommen, mit deinem Wesenskern verbunden und vollständig – genau so, wie du bist.


Autor Dr. Richard Miller ist Gründungsvorsitzender des Integrative Restoration Institute (irest.us), Mitbegründer des internationalen Verbands für Yogatherapeuten und Autor von “iRest Meditation and Yoga Nidra”.

Yasemin Saat – Souldance

Yasemin Saat

Joya freut sich, mit Dir zu tanzen! In Souldance lädt sie dich in Deine eigene Welt des Tanzes ein. Man kann Tanz auf so unterschiedliche Art und Weise entdecken und oft ist es nicht einfach zu entscheiden, welcher Weg der Beste für einen selbst ist. Und während wir also wieder im Kopf sind, fangen wir vor lauter Fragen niemals wirklich an und vergessen uns die allerwichtigste Frage zu stellen: “Wie kann ICH MICH selbst durch Tanz entdecken?”

Hast du Dir einmal diese Frage beantwortet, bist Du Deinem Selbstausdruck und Deinem eigenen Körpergefühl schon einen großen Schritt weiter. Natürlich sind Feeling, Musikalität, Hintergrundwissen und Tanzschritte auch wichtige Elemente auf dieser Reise. Um dies Alles miteinander zu vereinen, werden die Kurse immer mit 3 Hauptthemen gefüllt. Diese werden Dir ermöglichen zusammen mit mir Deine Schlüssel und Werkzeuge zu finden, den Rhythmus, den Flow, den Vibe und die Energie wahrzunehmen, welche durch jeden einzelnen Körper in dieser Welt fließen. Hast du diese Philosophie verstanden, kannst du dir Deinen eigenen Tanz kreieren.

Die 3 Themen:

  • Formen: Yoga und Basics aus den urbanen Tanzstilen von Hip Hop über Liquid Fusion und Contemporary, sowie Elemente aus kulturellen Tanzstilen wie Kandyan Dance, orientalischer Tanz, afrikanischer Tanz und vielem mehr.
  • Feeling: Tanztherapie, Rhythmus, Musikalität, Storytelling usw.
  • Flowing: Dehnen mit der Musik, lerne auf deinen Körper zu hören, verbinde dich mit den Elementen, gehe mit dem natürlichen Flow des Lebens.)

Souldance für werdende Mamis

Die Schwangerschaft ist eine große Zeit der Veränderung. Der Körper, das eigene Empfinden, die Wahrnehmung nach Außen, einfach Alles wird anders und aufregend. Emotionen unterschiedlichster Art spielen sich in einem ab. Zeit für Entspannung, Zeit in sich zu gehen und diesen großen Abschnitt im Leben bewusst zu durchleben. Joya lädt dich dazu ein, mit ihr durch eine Reise dieser Verwandlung zu flowen. Spürt euren Körper bewusster und nehmt die Veränderung aus einer anderen, verspielten Perspektive wahr. Fühlt euch wohl und gebt eurem ganzen Selbst die Achtung und Liebe, die ihr in dieser Zeit besonders braucht. Die begleitende Musik ermöglicht es euch, eins mit euch und euren Emotionen zu werden und euch eurem innersten Empfinden zu öffnen.

50 Minuten lang werden Spaß und Disziplin miteinander verknüpft, um die Emotionen sprechen zu lassen. Auch mit Bauch werden diese 50 Minuten eine Mischung aus aktivem, bewussten Training für werdende Mamis mit anschliessender Entspannung und Atemübungen. 50 Min. bestehend aus:

  • Stretch and Strength mit Elementen aus dem Hatha Yoga
  • im Rhythmus atmen
  • Elemente aus Bauchtanz
  • diverse Atem- und Meditationstechniken
  • beeinflusst von den urbanen Tanzstilen wie Liquid Fusion, Contemporary, Jazz und Hip Hop

Souldance mit Kind: (ab 3 Jahren)

Einfach mal die Seele baumeln lassen mit den Kleinen. Einfach vom natürlichen Rhythmus der Kleinen lernen und sich inspirieren lassen. Diese Kurseinheit soll uns erlauben Raum und Zeit zu schaffen, um in die Welt der kleinen Großen mit einzutauchen. Spielerisch, natürlich auf Musik können wir lernen wie unsere Kinder die Welt wahrnehmen, wie Musik ihre Stimmung und somit auch unsere beeinflusst. Eine Welt voller Farben, voller Klänge, voller Freude am Spiel. Wenn man Eines von Kindern lernen kann, dann sich frei zu bewegen. Souldance mit Kind schafft den Raum dafür.

Kursleiterin Joya ist Yogalehrerin, Tanzpädagogin, Pre- und Postnatal Yoga. Sie hat ihre Yogaausbildung in Indien (Rhishikesh) absolviert. (Hatha Yoga, Inyengar Yoga und Nada Yoga) Als leidenschaftliche Tänzerin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Philosophie und Wirkung des Tanzes an Jeden weiterzugeben, der / die nach mehr Körpergefühl und Verbindung zu sich selbst und der damit verbundenen Seele strebt. Sie ist Freestyle- Tänzerin im urbanen Bereich und hat dort sehr viel Schätze sammeln können, die helfen mehr im Hier und Jetzt anzukommen und bewusster durchs Leben zu gleiten. Auch als Mutter einer 3 jährigen Tochter führt sie diese Philosophie weiter und hat Methoden entwickelt auch im Alltag mit Kindern Ruhe und Entspannung zu finden.



Yasemin Saat auf der YOGA WORLD Düsseldorf 2017:
Samstag, 14. Oktober 2017 // 15:15 – 16:00 Uhr // Souldance für werdende Mamis und alle die planen Mama zu werden // Ganesha Yogaspace

Alignment Check mit Timo Wahl: Kleine Kobra, große Kobra – oder beides?

Wie bei fast allen klassischen Asanas gibt es auch zur Kobra sehr verschiedene Ansichten: Soll sich die Schlange aus der Kraft der Arme aufrichten? Oder besser die Rippenbögen am Boden lassen? Unser “Alignment Check”-Kolumnist Timo Wahl meint: je nachdem!

Text & Fotos: Timo Wahl

Schon gewusst? Timo Wahl ist bei unserer YogaWorld-Messe in Stuttgart vom 10. bis 12. April 2026 mit dabei und wird dort zwei Workshops unterrichten. Hier findest du alle Infos zum Event!

Bei der Kobra beobachte ich eine riesige Bandbreite an Ausführungen: Manche legen die Unterarme ab und heben scheinbar nur leicht der Kopf in die kleinste der möglichen Rückbeugen. Andere wiederum wachsen schon vom Becken aus ausladend nach oben und erinnern wirklich an Schlangen, die sich aufstellen und in maximaler Größe präsentieren. Was ist richtig? Was besser? Oder gehört beides zusammen? Lasst uns einen genaueren Blick auf die Kobra werfen und ihr sozusagen unter ihre Schlangenhaut schauen:

Warum überhaupt Kobra?

Zu Beginn der Praxis sollten die verschiedenen Bereiche des Körpers mobilisiert und langsam erwärmt werden. Hier hat die Kobra einen wichtigen Platz, denn sie sorgt vor allem für mehr Beweglichkeit des Schultergürtels und der Übergänge zwischen Beinen, Becken und Wirbelsäule. So legt sie den Grundstein für eine Druckentlastung der Lendenwirbelsäule, der im späteren Verlauf der Praxis wichtig ist. Sie lockert und weitet die erforderlichen Züge aus Muskeln und Bindegewebe und sorgt dafür, dass wir mit einem guten Gefühl in intensivere Rückbeugen gehen können.

Wirkweise 1: Die Kobra als “Aktivistin”

Eine Kobra, die der Erwärmung und Stabilisierung des unteren Rückens dienen soll, kann sich darauf konzentrieren, den Oberkörper einzig aus Kraft von Rücken, Po und Beinrückseiten heraus zu heben – und zwar so hoch und kraftschöpfend wie es zum aktuellen Zeitpunkt möglich ist. Wenn die Füße dabei gegen den Boden drücken, generiert das zusätzlich Stabilität. Wir heben den Oberkörper ab, atmen in den Brustraum und lösen die Hände vielleicht sogar für ein paar Atemzüge vom Boden.

Wirkweise 2: Die Kobra als “Raumwunder”

Soll der Fokus dagegen eher auf der Entwicklung von Raum liegen und unserem Herz-Bereich maximale Weite geben, dann nutzen wir die oben beschriebene Aktivierung von Kraft nur als Basis, um anschließend mithilfe unserer Hände, Schultern und Arme zusätzlichen Raum zu schaffen. Diesen Raum stellen wir in zwei Schritten her, die später zu einem zusammenwachsen: Zuerst ziehen die Schultern nach vorn und oben. Dieser Vorgang weitet den Bereich zwischen Schultergürtel und Brust. Die Hände schieben helfend gegen den Boden, um den Schultern mehr “Höhe” zu ermöglichen. Wichtig dabei ist, dass die Lendenwirbelsäule unverändert bleibt.

Im zweiten Schritt zieht die Kraft der Ellenbogen in Richtung des Beckens nach hinten. Das bewegt die Rippenbögen nach vorn und weitet den Bereich zwischen Brust und Becken.

Bei achtsamer Ausführung kann man spüren, wie diese Bewegung irgendwann an eine Grenze gelangt und die Schulterblätter auf den hinteren Rippenbögen aufliegen. Hier halten wir rechtzeitig inne und lösen die Ellenbogen wieder leicht von der Körpermitte weg nach außen. Sofort können sich die Rippen wieder frei mit dem Atem bewegen.

Wirkweise 3: Die Kobra der achtsamen Veränderung

Beide Effekte, die aktivierende und die mobilisierende, weitende Kraft, wirken erst in der bewussten und langsamen Wiederholung, ganz egal, ob wir die Kobra einzeln üben, oder im Rahmen von Sonnengrüßen. Gleichzeitig erinnern uns die regelmäßigen Wiederholungen daran, dass sich der Körper jeden Tag anders anfühlt und neu ausgerichtet werden will. Nur wenn eine Position immer wieder aus dem “Erfühlten” heraus entsteht, wird unsere Asana-Praxis zum Ausdruck unserer eigenen Kräfte und Begrenzungen – und ist unabhängig von aktuellen Trends oder vorgeschriebenen Ausrichtungen. Wie immer liegt der größte Gewinn im Detail – auch unter der Schlangenhaut!


Kurse, Retreats, Ausbildungen und den Podcast von TIMO WAHL findest du unter: www.timowahl.de


Gestreckt – oder doch lieber rund? Im letzten Teil von Timos Kolumne ging es um die richtige Ausrichtung der Wirbelsäule in Vorwärtsbeugen:

Zwei Wochen, die alles verändern: Meine Panchakarma Kur im Rosenberg Ayurveda Kurzentrum

Panchakarma Kur im Ayurveda Kurzentrum Rosenberg
Was bewirkt eine medizinische Panchakarma Kur wirklich? Yogalehrerin Ranja Weis hat zwei Wochen im Rosenberg Ayurveda Kurzentrum verbracht und erzählt in diesem Erfahrungsbericht von ihren persönlichen Eindrücken, den ayurvedischen Anwendungen, der Wirkung auf Verdauung und Agni – und wie Körper, Geist und Seele auf sanfte Weise wieder ins Gleichgewicht kommen.

Text: Ranja Weis / Bilder: Ayurveda Kurzentrum Rosenberg

Das Rosenberg Ayurveda Kurzentrum empfängt mich mit einem warmen Duft nach Ingwer, Kardamom und Zimt, und der aufmerksamen Freundlichkeit seiner Mitarbeiterinnern. Im kleinen gemütlichen Café neben dem Eingang bekomme ich einen Chai und ein Stück köstliches Laddu (ayurvedisches Kichererbsen-Konfekt) zur “Vata-Beruhigung”. Ich muss lächeln und merke auch tatsächlich, wie ich aufatme und der Reisestress von mir abfällt. Ich habe mich für eine zweiwöchige medizinische Panchakarma Kur entschieden, da ich nach einem sehr fordernden Jahr dringend einen Reset brauche: nicht einfach nur Urlaub, sondern tiefgreifende Regeneration. Als ich mein gemütliches Zimmer mit seiner schlichten, warmen Eleganz betrete, habe ich das klare Gefühl, am richtigen Ort zu sein.

Panchakarma Kur im Ayurveda Kurzentrum Rosenberg

Warum ich mich für eine medizinische Panchakarma Kur entschieden habe

Als Yogalehrerin bringe ich ein wenig Wissen und Erfahrung in Ayurveda mit und habe bereits eine Rasayana Kur gemacht, die mich mit ihrer entspannenden und vitalisierenden Wirkung begeistert hat. Diesmal möchte ich gern einen spürbaren und langfristigen Unterschied für meine Verdauung und das Mikrobiom meines Darms machen. Der Ayurveda sagt, dass es weniger darauf ankommt, was man isst, sondern wie man verdaut. Zentral ist das Konzept von Agni, dem Verdauungsfeuer, das für die Umwandlung von Nahrung in Nährstoffe und Energie sorgt.

Agni gilt als Grundlage aller Gesundheit: es verarbeitet nicht nur Essen, sondern beeinflusst auch Immunsystem, Gewebebildung und geistige Klarheit. Ein starkes Agni verhindert Ama (Schlackenstoffe), die Krankheiten verursachen – unabhängig davon, was genau gegessen wird. Du bist also, was du verdaust – nicht nur was du isst! Ein Freund von mir hat ein so starkes Verdauungsfeuer, dass er tatsächlich essen kann, was er will. Da ist auch mal die Pizza spät abends kein Problem. Bei mir schon. Und das würde ich gern ändern.

Ayurveda Ernährung, Agni und individuelle Verdauung

Panchakarma Kur im Ayurveda Kurzentrum Rosenberg

Jeder verdaut individuell anders, je nach Dosha (Vata, Pitta, Kapha), Tageszeit und Zustand. Daher sind warme, frische Speisen und bewusste Essgewohnheiten entscheidend. Das Rosenberg Kurzentrum legt großen Wert auf frische, biologische, unverarbeitete Nahrungsmittel und mit Liebe zubereitetes, regelmäßiges Essen. Wir essen dreimal am Tag zu festen Uhrzeiten, und es schmeckt so köstlich, dass ich mich zusammenreißen muss, um mir nicht auch noch einen zweiten Teller zu holen. Da der entlastende und reinigende Aspekt bei dieser Kur im Mittelpunkt steht, sollte man nur so viel essen, dass der Magen zu etwa zwei Dritteln gefüllt ist: ein Teil feste Nahrung, ein Teil flüssige/weiche Nahrung, ein Teil bleibt frei für die Durchmischung im Magen.

Der Ayurveda gibt keine Grammzahl vor, sondern arbeitet mit “Magen- und Handmaß”: eine Portion in der Größe der beiden gewölbten Handflächen gilt als gute Orientierung. Zugegeben hole ich mir trotzdem oft noch etwas mehr, einfach weil ein solches Essen nicht nur den Körper, sondern auch die Seele nährt, und mein inneres Kind einen ziemlichen Nachholbedarf hat. Interessanterweise nehme ich nicht zu, obwohl ich zu Hause nur zweimal anstatt dreimal am Tag esse. Ich führe es auf die gekonnte Zubereitung mit den ayurvedischen Gewürzen zurück (die man dort auch im Shop und online kaufen kann), was schon am zweiten Tag dafür sorgt, dass sich meine aus dem Takt geratene Verdauung normalisiert.

Tagesablauf während der Panchakarma Kur

Vielleicht liegt es aber auch am gut strukturierten Tagesablauf: Wir beginnen morgens um 07:00 Uhr mit Yoga, was ich trotz des Schlafmangels, den ich mitgebracht habe, auf keinen Fall verpassen möchte. Danach gibt es Frühstück und dann Anwendungen und persönliche Konsultationen mit der Kurleitung: den beiden Ayurveda-Medizinern Petra und Roman. Erstaunt stelle ich fest, dass man sich hier, anders als in unserem maroden Gesundheitssystem, Zeit nimmt.

Die beiden gehen kompetent und einfühlsam auf jeden Menschen individuell ein und passen den Therapieplan entsprechend an. Ich fühle mich gesehen, verstanden und gut begleitet, und lerne in den täglichen Gesprächen viel von den beiden. Gerade bei Petra denke ich mir immer wieder, dass ich auch gern mit über 70 noch so kraftvoll und vital im Leben stehen und mit so viel Herzblut bei der Sache sein möchte. Wenn das die Wirkung von Ayurveda ist, bin ich mit an Bord!

Ayurvedische Anwendungen und Massagen im Rosenberg Zentrum

Auch die Anwendungen werden individuell auf uns abgestimmt. Ich bekomme von verschiedenen Massagetherapeutinnen Ganzkörpermassagen (Abhyanga), Gesichtsmassagen (Mukabhyanga), Fußmassagen (Padabhyanga), Rückenmassagen (Prststabhyanga), was ich mit allen Sinnen genieße. Ich liebe auch die ayurvedische Dampfsauna, in der ich oft nach der Behandlung sitze und mit den sympathischen Therapeutinnen einen kleinen Plausch halte. Das geht wunderbar, weil der Kopf oben aus der Kabine hinausschaut, während der Körper unten im angenehm warmen Dampf sitzt.

Kati-Basti und Sirodhara – tiefgreifende ayurvedische Therapien

Panchakarma Kur im Ayurveda Kurzentrum Rosenberg

Besonders beeindruckend finde ich die Dauerölanwendung der Lendenwirbelsäule (Kati-Basti). Seit der Schwangerschaft ist der untere Rücken meine Problemzone, und es stellen sich von Zeit zu Zeit Schmerzen ein, die ich dank Yoga immer wieder in den Griff bekomme. Mit der Anwendung habe ich eine weitere Möglichkeit kennengelernt, diesen Bereich zu stärken, wofür ich sehr dankbar bin! Bei Kati-Basti wird ein Teigring um die betreffende Stelle gelegt und ayurvedisches Kräuteröl eingefüllt, was über 20 Minuten einwirkt und bei mir für ein wunderbar befreites Gefühl danach sorgt.

Eine weitere wunderbare Anwendung ist der Stirnölguss (Sirodhara), bei dem warmes Öl gleichmäßig über die Stirn fließt. Er wirkt tief entspannend auf Körper und Geist, indem er das Nervensystem beruhigt und den Parasympathikus aktiviert. Sirodhara kann Kopfschmerzen, Migräne und Bluthochdruck lindern, die Zirbeldrüse aktivieren, die Gehirnhälften synchronisieren, den Schlaf fördern, sowie das Immun- und Hormonsystem harmonisieren. Durch die Stimulation des Stirn Chakras (Ajna-Chakra) fördert er die Intuition, löst innere Blockaden und schafft ein Gefühl tiefer Ruhe, was die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Aus ayurvedischer Sicht gleicht Sirodhara vor allem Vata-Dosha aus. Besonders genossen habe ich die lang anhaltende wundervolle Stille meines Geistes, für die ich sonst lange praktizieren und meditieren muss.

Panchakarma Kur im Ayurveda Kurzentrum Rosenberg

Ghee trinken im Panchakarma – körperliche und emotionale Wirkung

Ganz neu ist für mich das Trinken von warmem Ghee. Ghee (geklärte Butter) gilt als sattvisch – also rein, nährend und bewusstseinsfördernd. Es wird seit Tausenden von Jahren in Küche und Medizin verwendet. Ghee dringt laut Ayurveda tief in feine Körperkanäle (Srotas) ein und löst Ama aus Gewebe, Gelenken und Nervensystem, um es in Richtung Darm zu transportieren. Wir trinken also die ersten Tage jeweils vor dem Frühstück und vor dem Abendessen ein Glas warmes, flüssiges Ghee. Wenn man daran denkt, pures Fett zu trinken, läuft einem nicht gerade das Wasser im Mund zusammen. Interessanterweise schmeckt es mir am ersten Tag richtig gut, was laut meiner Kurleitung ein Signal dafür ist, dass der Körper es braucht und gut annimmt.

Am zweiten Tag fällt mir das Trinken schon etwas schwerer, am dritten schließe ich mich der Reihe leicht gequälter Gesichter an, die sich beim Trinken teilweise die Nase zu halten. Nach drei Tagen Ghee-Trinken ist die erste Phase der Kur (Purvakarma, die Vorbereitung der Ausleitung) vorbei, und wir sind alle froh, auf unseren “Aperitif” zu verzichten. Was mich in diesen Tagen erstaunt ist, dass Panchakarma nicht nur körperlich wirkt. Das Trinken von Ghee beruhigt nicht nur Vata (Stress, Angst, Erschöpfung) und stabilisiert das Nervensystem: es wirkt auch auf die Psyche.

Ich kann mich noch einmal emotional mit Themen beschäftigen, sie fühlen und gehen lassen. Während ich tränenüberströmt im Bett liege, freue ich mich gleichzeitig über die ganzheitliche Tiefe dieses Prozesses. Und ich freue mich, endlich mal wieder so richtig weinen zu können. Und das kann ich hier auch aufgrund der liebevollen, zugewandten, mitfühlenden Art der Therapeut*innen und all der Menschen, die an diesem wundervollen Ort wirken. Ich fühle mich gehalten und sicher. Es tut unglaublich gut, zu spüren, wie Körper, Geist und Seele auf allen Ebenen loslassen und ein weiter, freier Raum im Inneren entsteht.

Ausleitungsphase im Panchakarma – Reinigung und Neubeginn

Nun kommt die Phase der Ausleitung und wir trinken am nächsten Morgen Rhizinusöl mit warmem Traubensaft, um Ama aus dem Darm auszuleiten. Diesen Tag verbringe ich so wie die meisten anderen zwischen Bett und Bad. Da ich in den letzten zwei Jahrzehnten einige Fastenkuren inklusive Abführmethoden erlebt habe, finde ich dieses Abführen vergleichsweise mild und bin abends schon wieder relativ fit und ziemlich gut gelaunt. Die Laune sinkt allerdings etwas beim Anblick der Reissuppe auf meinem Tisch. Aber nach einem Entlastungstag mit Reissuppe und Kichari darf ich auch wieder das leckere Essen genießen, das jetzt doppelt so gut schmeckt. Im Essensraum ist es ungewöhnlich still, während wir alle genüsslich schlemmen.

Aufbauphase und Gruppenenergie nach der Panchakarma Kur

Nach der Ausleitungsphase folgt die Aufbauphase, und ich denke in diesen Tagen oft, wie entspannt und verjüngt alle Teilnehmer*innen der Kur aussehen. Was für ein sichtbarer Unterschied! Auch die Stimmung der Gruppe ist deutlich gelöster. Und so genießen wir noch ein paar Tage lang das fröhlich-entspannte Miteinander, das herrliche Essen, die nährenden Anwendungen und interessanten Vorträge.

Panchakarma Kur im Ayurveda Kurzentrum Rosenberg

Zurück im Alltag – Ayurveda als neue Lebensweise

Als ich nach zwei Wochen zurück nach Hause komme, empfängt mich meine Tochter mit den Worten: “Wow Mami, du siehst ja richtig entspannt aus!” Und so fühle ich mich auch. Nun gilt es, das was ich gelernt und erfahren habe, in meinen Alltag zu integrieren. Denn eines ist mir in der Kur klar geworden: ich will unbedingt weitermachen und mehr über Ayurveda lernen! Als sehr hilfreich empfinde ich die Morgenroutine, für die ich gern ein paar Minuten früher aufstehe: als erstes zwei große Tassen heißes Wasser trinken (noch vor dem Zähneputzen), dann Zunge schaben, Öl ziehen, währenddessen den Körper trocken abbürsten und mit Sesamöl einreiben, dann Zähneputzen und schließlich kurz heiß duschen. Nach einem warmen Porridge mit gedünstetem Obst fühle ich mich gut genährt und gestärkt für den Tag. Ich stelle fest, dass ich nicht so wie früher im Winter friere, dass ich mehr Energie habe und gleichzeitig eine Ruhe in mir trage, die mich vieles gelassener angehen lässt. Danke von Herzen an das Rosenberg Ayurveda Kurzentrum und all die wunderbaren Menschen dort!

Ergänzung: die Morgenroutine und ihr Ablauf ist eine individuelle Empfehlung, die je nach Typ variieren kann.


Mehr Info: www.rosenberg-ayurveda.de

Superfood-Rezepte mit Kurkuma, Kollagen, MCT-Öl und Proteinpulver

Wie wäre es mit einem Extra-Shot oder einfacher gesagt: Darf es etwas mehr sein? Ein paar extra Nährstoffe im Essen sind inzwischen sehr beliebt. Superfoods sind Lebensmittel, die einen besonders hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen aufweisen. Am einfachsten geht das mit Superfood-Pulvern – und zwar ganz ohne Kompromisse beim Geschmack. Lisa Turner hat diese Superfood-Rezepte perfektioniert.

Text: Lisa Turner / Fotos: Chris Hennessey, Dennis Kennedy, Crayola England

Banana Bread mit Proteinpulver

Proteinpulver

Nicht nur Fitness-Addicts wissen: Proteinpulver erhöht die Muskelmasse, verbessert Kraft und Ausdauer und kann vor allem für vegetarische und vegan lebende Menschen eine wichtige Ergänzung sein. Statt nur im Smoothie kannst du das hitzebeständige Pulver auch einsetzen, indem du zum Beispiel bei Pfannkuchen oder Waffeln bis zu 20 Prozent des Mehls damit ersetzt. Noch einfacher: einfach in Joghurt, in heiße (Pflanzen-)Milch oder deinen Morgen-Latte einrühren.

Bananenbrot-Rezept für eine Kastenform

Zutaten

1 Tasse (glutenfreies) Mehl
1 Tasse Mandelmehl
1⁄2 Tasse Proteinpulver
1⁄2 TL Salz
2 geh. TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
3-4 reife Bananen
1/3 Tasse geschmolzenes Kokosöl
3 große Eier (nicht zu kalt)
1⁄2 Tasse griechischer Joghurt
1⁄2 Tasse Kokosblütenzucker
1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Heize den Ofen auf 190 °C vor und öle die Kastenform ein.
  2. Mische in einer Teigschüssel die trockenen Zutaten (Mehle, Protein- und Backpulver, Gewürze). In einer zweiten Schüssel verquirlst du die feuchten Zutaten (Bananen, Öl, Eier, Joghurt) mit dem Zucker und der Vanille.
  3. Gieße die flüssige Mischung zu der trockenen und verrühre beides gründlich. Gebe den Teig in die Form, streiche ihn glatt und backe ihn ca. 50 Min., bis das Innere gar ist (Nadelprobe). Lasse das Banana Bread 10 Min. auskühlen, bevor du es aus der Form stürzt.

Ahorn-Marshmallows mit Kollagen

Kollagenpulver

Kollagenpulver erhöht erwiesenermaßen die Elastizität der Haut und mindert Falten. Zugleich beugt es altersbedingtem Muskelschwund vor, schützt Knochen und Gelenke und gilt als wichtiges Nahrungsergänzungsmittel zur Darmheilung, weil es Aminosäuren enthält, die die Darmauskleidung reparieren können. Das Pulver kann man ganz unkompliziert in Suppen einrühren. Gemischt mit warmer Kokosmilch, Matcha, Ingwer und Honig ergibt es einen Grünen Latte. Oder du weichst es gemeinsam mit Haferflocken, Chiasamen, Gojibeeren und Mandelmilch über Nacht zu einem Superfood-Frühstücksmüsli ein.

Rezept für 30 Marshmallows

Zutaten

615 g gemahlene weiße Gelatine (als veganer Ersatz: Agar Agar)
3⁄4 Tasse Ahornsirup
1⁄4 Tasse Kokosblütenzucker
1 Prise Salz
1 Tasse Kollagenpulver
1 TL Vanilleextrakt
1 Tasse Kartoffelmehl
Öl zum Einfetten

Zubereitung

  1. Lege eine rechteckige Auflaufform mit Backpapier aus und streiche das Papier mit etwas Öl ein.
  2. Gieße eine 1⁄2 Tasse kaltes Wasser in einen Mixer und löse die Gelatine darin auf. In der Zwischenzeit verquirlst du Ahornsirup, eine 1⁄2 Tasse kaltes Wasser, Zucker und Salz in einem schweren Topf und kochst die Mischung kurz auf. Dann lässt du sie ohne zu Rühren bei mittlerer Temperatur 7-8 Minuten köcheln, bis ein Bratenthermometer 115 °C anzeigt.
  3. Stelle den Mixer auf eine geringe Drehzahl an und gieße die heiße Ahornsirupmischung langsam zur aufgelösten Gelatine. Dann schließt du den Mixer und quirlst die Mischung bei mittlerer Geschwindigkeit 10-12 Minuten, bis sie sehr dick, weiß und glänzend ist. Gib Kollagenpulver und Vanille hinzu und quirle das Ganze noch 1 Minute lang.
  4. Streiche die Masse mit Hilfe eines eingeölten Spatels in die vorbereitete Form und lass sie bei Zimmertemperatur 4-6 Std. lang fest werden.
  5. Verteile die Stärke auf eine vertieften Platte. Hebe die Marshmallows aus der Form und schneide sie mit einem mit Stärke eingepuderten Messer in Würfel. Wende die Würfel auf der Platte gründlich von allen Seiten in der Stärke und schüttle überschüssige Stärke ab, bevor du sie servierst oder in einem luftdichten Gefäß lagerst (max. 1 Woche).

Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kurkuma

Kurkuma

Der in Kurkuma (oder Gelbwurz) enthaltene Wirkstoff Curcumin hat entzündungshemmende Eigenschaften, schützt das Herz und vermindert das Krebsrisiko. Ganz besonders effektiv wirkt er in Kombination mit schwarzem Pfeffer, das steigert die Aufnahme und Verwertbarkeit. Bei der Verwendung des Gewürzduos gibt es unzählige Möglichkeiten: Im Rührei oder Quinoa-Brei, zu Ofengemüse (zum Beispiel Blumenkohlröschen, vermengt mit Bratöl und Knoblauch) oder auch mal in Form eines heilsamen, wärmenden Getränks mit Kokosmilch und Honig.

Zutaten für 4 Personen

Würzmischung
6 EL Kurkumapulver
4 TL Korianderpulver
4 TL Kreuzkümmelpulver
2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Zimtpulver
1⁄2 TL Cayennepfeffer

Curry
1 EL Kokosöl
1 kleine Zwiebel, gehackt
4 Knoblauchzehen, feingehackt
2 Tassen Gemüsebrühe
2 Tassen gewürfelter Kürbis
1 Dose Kokosmilch (400ml)
1 Glas Kichererbsen (500ml), abgetropft
2 Tassen gehackter Spinat
1 Tasse Tiefkühlerbsen, aufgetaut
1⁄2 Tasse gehackter frischer Basilikum

Zubereitung

  1. Brate die Zwiebel im Öl 3–5 Min. lang sanft an, dann gibst du 1-2 EL Würzmischung und den Knoblauch dazu und brätst alles zusammen 1 Min. unter ständigem Rühren. Gieße die Brühe an, gebe den Kürbis dazu und lasse ihn auf kleiner Flamme ca. 10 Min. sanft kochen.
  2. Sobald der Kürbis gar ist pürierst du die Hälfte mit der Kokosmilch. Dann gibst du das Püree zurück in den Topf, mengst das übrige Gemüse unter und kochst es 2-3 Minuten, bis alles gut erhitzt und der Spinat zusammengefallen ist. Serviere das Curry mit Basilikum garniert.
  3. Tipp: Du wirst das komplexe Aroma dieses Currys lieben. Die übrige Würzmischung kannst du luftdicht verschlossen problemlos aufbewahren und weiterverwenden.

Pfannengerührtes Rosenkohl-Gemüse mit Chili-MCT-Öl

MCT-ÖL

MCT steht für Medium Chain Triglycerid, das sind dreifache Ester des Glycerins mit gesättigten Fettsäuren mittlerer Kettenlänge. Sie fördern die Bildung von Ketonen, die wiederum von Körper und Gehirn als Energielieferant genutzt werden und deshalb ein wichtiges Thema bei Ernährungs- und Sportwissenschaftlern sind. Einige Studien zeigen, dass Ketone sogar in der Lage sind, positive Effekte bei Alzheimer-Patienten auszulösen. MCT-Öl kann man genau so benutzen wie andere temperaturempfindliche hochwertige Speiseöle: Man träufelt es über frische Avocados, bereitet Salatsaucen damit zu, mixt es unter Mandelbutter oder rührt es unter frisch gekochtes Gemüse.

Zutaten für 4 Personen

1⁄4 Tasse MCT-Öl
2 TL Chili-Paste (z.B. Sambal Oelek)
1⁄4 Tasse gehacktes Koriandergrün
2 EL gehackter Ingwer
2 EL Olivenöl
750 g Rosenkohl, geputzt und zerkleinert
1 kleine Zwiebel, fein geschnitten
4 Knoblauchzehen, gehackt
1 Tasse in Scheiben geschnittene Shiitake-Pilze
1 rote Paprika, in Scheiben geschnitten
1 kleiner Brokkoli ohne Stiel
2 EL Tamari- oder Sojasauce
2 TL Reisessig
2 TL Honig
1 EL schwarze Sesamsamen als Beilage brauner Reis oder Reisnudeln

Zubereitung

  1. Verquirle in einem Schälchen MCT-Öl, Chili-Paste, Koriander und die Hälfte des Ingwers.
  2. Erhitze das Olivenöl im Wok oder einer großen Pfanne. Brate Rosenkohl, Zwiebel, Knoblauch und den restlichen Ingwer darin unter ständigem Rühren an.
  3. Gebe die übrigen Zutaten bis auf den Sesam dazu und brate die Mischung unter Rühren weitere 5 Min., bis das Gemüse bissfest gegart ist.
  4. Nimm die Pfanne vom Herd, träufle das Chili-Öl darüber und mische es unter, bevor du das Gericht heiß servierst.

LISA TURNER ist Köchin, Ernährungsberaterin und Gründerin der Beratungsfirma Inspired Eating, die in Workshops und Kurse Wissen über Essen, Gesundheit und Heilung vermittelt.

Meditation bei Überforderung und Weltschmerz – warum sie gerade jetzt wichtig ist

Die Schlagzeilen machen Angst, und ihre Schlagzahl auch. Was nützt es da zu meditieren? Glauben wir wirklich, damit die Welt besser machen zu können? Oder ist es eher eine egoistische Weltflucht? Unser Autor meint: Gerade jetzt gibt es gute Gründe für eine regelmäßige Praxis. Oder zumindest einen.

Text: Ulrich Hoffmann / Titelbild: R3r3 via Canva

Manchmal freue ich mich auf meine Meditationspraxis. Aber manchmal auch nicht. Das ist ganz normal. Neu ist ein zusätzliches Argument, wenn ich keine rechte Lust habe: Die Welt geht sowieso vor die Hunde, wozu noch meditieren? Ist anstrengend, nützt niemandem was und kostet mich wertvolle Zeit, in der ich auch in der Sonne sitzen und drei Kugeln Eis essen könnte.

Einer Bekannten von mir geht es ähnlich. So wie mir die Meditationspraxis bisher immer Stabilität und Ruhe schenken konnte, hat sie ihre Kraft aus Yoga und dem Kontakt mit ihren Tieren gezogen. Doch seit einigen Monaten wirkt alles sinnlos auf sie. “Ich bin immer noch gern bei den Pferden, aber so richtig leicht und froh habe ich mich selbst dabei schon ewig nicht mehr gefühlt.” Auch ihre früher bewundernswert regelmäßige Yogapraxis hat gelitten: “An manchen Tagen kann ich einfach nicht die Motivation aufbringen.” Bei einer anderen Freundin scheint es genau umgekehrt zu sein: “Wenn ich jeden Tag meditiere, wirklich jeden Tag, dann muss die Welt doch einfach besser werden“, sagt sie. “Sonst wäre das doch alles umsonst.”

Die Wirklichkeit und unsere Wahrnehmung

Durch welche Brille man auf die Welt schaut, wie man die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten einschätzt und woraus man ein Gefühl von Sinn und Kohärenz schöpft – es ist je nach Persönlichkeit und philosophischer Überzeugung sicher sehr verschieden. Aber ohne Kohärenz, wird es schwierig. Aaron Antonovsky beschrieb dafür im Rahmen seines ganzheitlichen Gesundheitssystems (der Salutogenese) drei Komponenten: Verstehbarkeit (ich kann die Ereignisse um mich herum kognitiv verarbeiten und einordnen), Handhabbarkeit (ich verfüge über die nötigen Ressourcen, um mit dem Leben klarzukommen) und Sinnhaftigkeit (ich kann einen subjektiven Sinn in meinen Erlebnissen und Handlungen finden).

Aktuell sind wir in allen drei Bereichen stark gefordert: Viele Ereignisse sind kaum noch verstehbar, geschweige denn handhabbar, und sie weisen keinen erkennbaren Sinn auf. Auch deswegen habe ich zunehmend den Eindruck, dass wir kollektiv in eine desillusionierte Depressionsstarre verfallen. Wozu noch stundenlang auf dem Meditationskissen hocken oder auf der Yogamatte rumturnen, wenn die Welt brennt?

Stein im Wasser, Meditation für Gelassenheit, Credit: kvkirillov von Getty Images via Canva, Symbolbild
Foto: kvkirillov von Getty Images via Canva

Einwände gegen die spirituelle Praxis

Natürlich waren Yoga und Meditation nie dazu gedacht, Krieg und Krisen zu verhindern. Sie sind aber auch deutlich mehr als reine Wohlfühl-Auszeiten. Dennoch gibt es solide Einwände dagegen, in schwierigen Zeiten zu meditieren oder sich überhaupt intensiv mit dem eigenen Bewusstsein, mit Selbsterfahrung oder Spiritualität zu beschäftigen. Der Hauptvorwurf lautet: Solche Praktiken sind wirkungsloser Eskapismus. Während die Welt an Klimakatastrophen, Artensterben, Kriegen und sozialem Zerfall leidet, erscheint es lächerlich, sich still auf eine Matte zu setzen und tief durchzuatmen. Vielen kommt das so vor, als verschleiere man damit höchstens die innere Kapitulation vor der Komplexität unserer Probleme.

Der zweite Einwand betrifft die geradezu zwanghafte Selbstoptimierung, der wir ringsum ausgesetzt sind und in die auch unsere Praxis häufig eingebettet ist. In einer Gesellschaft, die ohnehin schon permanent Leistung und Verbesserung einfordert, scheint die Verpflichtung zu täglicher Meditation nur ein weiterer Termin im vollgestopften Optimierungskalender zu sein. Die Idee zum Beispiel, extra früher aufzustehen, um “ruhiger in den Tag zu starten”, verheißt eigentlich nichts anderes als Burnout im Schneidersitz.

Gleichgültigkeit statt Gelassenheit?

Ein drittes Argument lautet: spirituelle Dissoziation. In die meditative Praxis kann sich nämlich eine gefährliche Tendenz zur Weltflucht einschleichen, ein emotionales Sich-Abkoppeln vom realen Leiden in der Welt, getarnt als innerer Frieden. Wer den ganzen Tag lang “loslässt”, hat irgendwann keinen Halt in der Realität mehr und entsprechend auch keine Handlungsbereitschaft. Umgekehrt kann aber auch die Betonung der individuellen Verantwortung eine psychologische Falle sein: Wenn Meditation nämlich als Allheilmittel gegen Stress, Angst und Weltschmerz verkauft wird, lauert dahinter der Umkehrschluss, dass wir selbst schuld sind, wenn’s uns schlecht geht. Systemische Ursachen der Erschöpfung? Nix da, einfach nicht richtig geatmet. Was sich als meditative Selbsthilfe ausgibt, ist dann eher Gaslighting mit Räucherstäbchen.

Turm aus Steinen, Zen, Meditation für Gelassenheit, Symbolbild, Credit: Adarsha Shrestha von Pexels via Canva
Foto: Adarsha Shrestha von Pexels via Canva

Praxis: Meditation für Gelassenheit und Frieden:

1. Nimm eine Meditationshaltung ein, in der du entspannt und aufrecht sitzt – oder gehe ohne Zeitdruck an einem schönen Ort spazieren.

2. Nimm einen tiefen Atemzug und lass den Atem langsam ausströmen. Noch einmal. Und noch ein drittes Mal. Im Idealfall ist dir dabei etwas klarer geworden, wo du dich gerade befindest und wie du dich fühlst.

3. Vergegenwärtige dir, dass du nicht nur Beobachter*in bist, sondern aktive*r Teilnehmer*in am Leben. Wiederhole gedanklich oder sprich leise vor dich hin:
– Möge sich mit jedem Einatmen Frieden in mir ausbreiten.
– Möge ich mit jedem Ausatmen Frieden in die Welt senden.
– Möge ich meine Emotionen wahrnehmen und ernst nehmen. Egal, welche es sind.
– Möge ich jede Handlung mit Sanftheit und Großmut vollziehen, mir und anderen gegenüber.
– Ich möchte mich nicht von der Verzweiflung oder dem Ärger und Hass anderer anstecken lassen.

4. Stelle dir dich selbst als Baby oder kleines Kind vor, dem du liebevolle Güte sendest.

5. Stelle dir dann eine Person oder mehrere Personen als Babys oder kleine Kinder vor, mit denen du nicht übereinstimmst oder Schwierigkeiten hast. Sende auch diesen Kindern liebevolle Güte.

6. Atme erneut tief ein und langsam aus. Spüre in dich hinein. Wie fühlst du dich? Haben sich deine Emotionen in den letzten Minuten verändert?

7. Einerseits bist du im gegenwärtigen Moment sicher: Sieh dich um, achte auf deinen Atem und deine Wahrnehmung. Mache dir klar, wo du bist.
Andererseits weißt du nicht, wie der Tag weitergeht, was das Leben bringt.
Diese beiden Dinge sind gleichzeitig wahr. Es kann etwas Großartiges geschehen, oder etwas Schreckliches. Versuche, diese Tatsache ein wenig mehr zuzulassen. Quäle dich dabei nicht, sondern taste dich einige Atemzüge lang soweit heran, wie es dir gerade möglich ist.

8. Atme nun noch einmal tief ein und aus. Lächle, wenn du magst. Beende den formellen Teil der Meditation. Wenn du in der Natur unterwegs bist, setze deinen Spaziergang fort.

9. Versuche, im weiteren Verlauf des Tages ein oder zwei Mal genau wahrzunehmen, wie es dir geht, was du wahrnimmst, wie du dich fühlst.

Frieden beginnt im präfrontalen Cortex

Aber genau hier öffnet sich auch die Tür zum großen “Trotzdem”: Gerade in Krisenzeiten brauchen wir innere Stabilität. Ein kollektiver Nervenzusammenbruch oder ein mattes Wegdämmern hilft nur den Trumps und Putins dieser Welt. Auch im Privaten gilt: Je gemeiner das Leben gerade zu uns ist, desto wichtiger, dass wir das wertfrei zur Kenntnis nehmen und die Batterien so gut wie möglich nachladen. Zeitweiser Rückzug und bewusste Stille sind auch eine Möglichkeit, den Input der beschleunigten Welt überhaupt zu verarbeiten. Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige Meditation biologische Stressmarker wie Cortisol, Blutdruck und Entzündungswerte deutlich senken kann.

Achtsamkeit hilft zudem, automatisierte Denkfehler (zum Beispiel Polarisierung oder Schwarz-Weiß-Denken) zu erkennen und zu entschärfen – also genau jene Muster, die Fake News und politische Spaltung befeuern. Wer meditiert, twittert seltener impulsiv, zündet weniger ideologische Scheiterhaufen an und hat eine höhere Chance, nicht gleich alle Andersdenkenden in die Trollhölle zu schicken. Was also ist zu tun: Aufstand, Rückzug, schnell noch einen Gemüsegarten für die Apokalypse anlegen?

Was richtig gewesen sein wird, lässt sich leider nicht vorhersagen. Aber falsch wird es gewesen sein, sich wegzuducken in das eigene Innere. Und ebenso falsch, in besserwisserischen Aktionismus zu verfallen. Mit beidem wollen wir im Grunde dasselbe erreichen: unangenehmen Gefühlen ausweichen. Das ist ganz normal. Nützt aber nichts. Auf die Dauer hilft es mehr, sie zu fühlen. Nicht nur gedanklich anzuerkennen, sondern wirklich zu spüren.

Hände mit Mala-Kette, Meditation, Symbolbild, Credit: Aden Vale von Getty Images Signature via Canva
Foto: Aden Vale von Getty Images Signature via Canva

Gute Gründe für die Meditationspraxis

Insofern gibt es auch gute Gründe dafür, gerade in Zeiten wie diesen zu meditieren. Beginnen wir mit dem Naheliegendsten: Aussitzen ist keine Lösung – aber ausbrennen auch nicht. Die innere Stabilität möglichst vieler Menschen ist systemrelevant. Wer regelmäßig meditiert, reagiert weniger heftig auf äußeren Stress. In Zeiten von Dauerkrisen, medialem Overload und kollektivem Zynismus ist das keine private Marotte, sondern psychische Infrastrukturpflege. Dazu kommt: Gerade wer politisch oder sozial aktiv sein will, braucht Ausdauer, emotionale Intelligenz, und nicht ständig das Gefühl, innerlich zu hyperventilieren. Mit anderen Worten: Aktivismus braucht ein ruhiges Nervensystem und Meditation stärkt die Fähigkeit zur Impulskontrolle, zur empathischen Perspektivübernahme und zur Unterscheidung zwischen sinnvollem Handeln und reinem Reagieren.

Meditation als ethisches Training

Dabei ist emotionale Intensität kein Gegner, sondern ein Portal: Starke Gefühle sollten also nicht verdrängt oder ausgelagert werden. Meditation lehrt genau das: Keine Flucht vor der Welt – sondern Tieftauchgang mitten hinein. Meditation kann auch so etwas sein wie ein ethischer Trainingsraum: Liebende Güte fördert bewusstes Mitgefühl, gerade gegenüber den Menschen, die wir ablehnen – also quasi fast alle in einer durchschnittlichen Kommentar­spalte auf Social Media. In einer Welt voller Filterblasen, algorithmisch befeuerter Wut und emotionaler Kurzschlüsse ist der Zugriff auf innere Ruhe keine Luxuskompetenz. Es ist die Überlebensstrategie der Demokratiefähigkeit.

Aber am Ende gibt es vor allem einen wichtigen Grund, wieder und weiterhin zu meditieren: Es geht mir damit einfach besser. Nicht unbedingt dabei oder direkt danach. Aber auf lange Sicht. “An irgendeinem Tag wird die Welt untergeh’n / Doch an allen ander’n Tagen halt nicht“, sang Kapelle Petra schon vor Corona, 2019. Meditation hilft mir, auch damit klarzukommen, dass sie aktuell ein bisschen wie Weltflucht erscheint und dass wir uns in Zeiten wie diesen sicher noch mehr als ohnehin vor der Flut an Gefühlen drücken wollen. Sie erinnert mich an etwas, das tröstlich ist und hilfreich: So wie Kant empfahl, immer das Richtige zu tun, einfach weil es das Richtige ist, selbst wenn niemand zuschaut, so empfiehlt der Buddhismus, zu meditieren, weil dadurch unsere eigene Sicht auf die Welt klarer wird und wir uns selbst weniger Leid zufügen. In einer ungewissen Welt ist Meditation ein stiller Akt der Selbstvergewisserung.


Ulrich Hoffmann Autorenfoto

Ulrich Hoffmann ist Meditations- und Yogalehrer, Buchautor und dreifacher Vater. Seine Meditationspraxis ist sein Anker im Alltag – erst recht in einer Welt voller beunruhigender Schlagzeilen.

ulrichhoffmann.de

Mehr Texte über Meditation von Ulrich Hoffmann und eine Vipassana-Meditation für eine gelassene Wahrnehmung in herausfordernden Zeiten findest du hier:

4 einfache Morgenrituale für mehr Energie

Ritual Energie

Oh, happy day! Um besser gelaunt und gelassener in den Tag zu starten, hilft ein persönliches Morgenritual. Auch wenn du morgens keine Zeit für längere Yoga- und Meditationsübungen hast: Diese Morgenrituale kannst du trotzdem einfach in den Alltag integrieren.

Titelbild: Candice Picard via Unsplash

Wichtig: Rituale sollten wirklich regelmäßig ausgeübt werden. Setze dich deshalb nicht mit zu vielen davon unter Druck, sondern erinnere dich liebevoll daran, dass du es wert bist, den Tag so zu beginnen, dass du dich wohl fühlst. Dann kommt eines nach dem anderen.

1. Begrüße den Tag mit einem Lächeln

Nimm dir, bevor du aufstehst, die Zeit für dein erstes Morgenritual: Halte kurz inne und schenke dir selbst, der Welt und diesem Tag ein Lächeln. Das macht gute Laune und entspannt die Gesichtsmuskeln. Tipp: Lege oder hänge neben dein Bett oder auf den Nachttisch ein Symbol, das dich zum Lächeln bringt und dich so täglich an dein Ritual erinnert. Das kann ein Bild sein, ein Stein, ein Mitbringsel aus dem Urlaub – einfach etwas, das dich sofort glücklich macht.

2. Zünde eine Kerze für dich an

Egal zu welcher Jahreszeit – eine Kerze auf dem Frühstückstisch zaubert sofort eine ganz besondere Stimmung. Während du sie anzündest, mach dir bewusst, was du dir für den Tag wünschst. Dadurch schaffst du eine positive Grundstimmung. Tipp: Die Kerze sollte schon auf dem Tisch bereit stehen. Wähle eine Farbe, die dich emotional anspricht oder ein Design, das dir besonders gut gefällt. Am besten platzierst du außerdem Streichhölzer oder Feuerzeug direkt griffbereit.

3. Achtsamkeitsfrühstück

Egal welches Frühstücksrezept, schenke der Zubereitung deines Getränks und deiner Speisen besondere Achtsamkeit. Nimm nun Gerüche und Geschmäcker wahr. Fokussiere dich mit jedem Schluck und jedem Bissen auf den gegenwärtigen Moment und entspanne deinen Geist. Versuche im Sitzen zu frühstücken und dich dabei nicht ablenken zu lassen. So wird die Nahrung für dich zu deinem persönlichen Meditationslehrer. Jeder Schluck und jeder Bissen nährt dich und schenkt Kraft für den Tag. Tipp: Zeitung und Handy können warten. Sorge stattdessen für ein schönes Ambiente und Wohlfühlstimmung.

Mehr Tipps zum achtsamen Essen findest du hier:

4. Atem- und Augenübungen

Bleibe anschließend noch einen Moment sitzen und beginne dein viertes Morgenritual: achtsam deinen Atem beobachten. Nimm danach 10 tiefe Atemzüge und zähle bewusst jeden vollständigen Atemzug. Registriere dabei auch die Pausen zwischen der Aus- und Einatmung. Wenn du möchtest, kannst du dabei in die Kerze schauen oder einen anderen Punkt mit deinen Augen fixieren als Übung für gute Augen. Danach schaust du in die Ferne und atmest ganz natürlich weiter. Kreise den Blick währenddessen nach links, oben, rechts, unten und ändere die Richtung. Schau nun wieder in die Ferne, schließe kurz die Augen und beende die Übung.

Tipp: Die Übung lässt sich perfekt am Frühstückstisch ausüben. Gönne dir noch kurz ein paar Minuten im Sitzen und genieße die Stille. Solltest du nicht alleine frühstücken, bitte deine Liebsten um einen Moment der Stille. Achtsamkeit wird auch deiner Familie gut tun.

Du hast etwas mehr Zeit? Dann probiere diese tantrische Morgenmeditation von Lara Schäffer aus:

Asana & Mudra – Sequenz mit Susanne Mors

In der Verbindung von Körperhaltungen und energetischen Gesten kann sich die Wirkung von Asanas vertiefen – und du lernst, deine Energien deutlicher wahrzunehmen. Diese Asana & Mudra Sequenz zielt darauf ab, deine Chakras zu aktivieren, die feinstoffliche Wirbelsäule durchlässig zu machen und dich gut in den Fluss zu bringen.

Sequenz: Susanne Mors / Fotos: Christian Boehm

Was sind Mudras? Darum geht es

Mudras sind energetische Lenkungsmanöver. Sie können helfen, den Fluss der Lebensenergie (Prana) gezielt zu beeinflussen. Am bekanntesten sind Hand-Mudras, doch auch Augen, Zunge und sogar der gesamte Körper können nach traditioneller Vorstellung in bestimmten Stellungen zur Ausrichtung unserer feinstofflichen Energie dienen. Das geschieht auf zwei Ebenen: Zum einen, indem sie auf Strukturen wie Nadis (Energiekanäle), Chakras (Energiezentren) und Vayus (Energiebewegungen) einwirken. Zum anderen durch die geistige Ausrichtung, denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit – und genau hier setzt diese Praxis an.

SO ÜBST DU

· Die Wirkung eines Mudra entfaltet sich am stärksten, wenn es eine Weile bewusst gehalten wird. Bleibe daher in jeder Übung etwa 3 Minuten, gerne auch länger.

· Übe möglichst viel mit geschlossenen Augen.

· Achte dabei auf deine Empfindungen und gönne dir Pausen, wann immer du sie brauchst, etwa in Shavasana oder der Stellung des Kindes.

· Übe mit Freude. Es geht nicht um die perfekte Form, sondern um das, was du fühlst.
Dein inneres Erleben ist der Wegweiser.

· Experimentiere in den Haltungen auch mit der Wirkung von Mula Bandha (Beckenboden-Aktivierung). Das hält nach traditioneller Lehre die Energie im Körper und unterstützt den Energiefluss.

Los geht’s mit der Asana & Mudra Sequenz:

1. LOTUS-MEDITATION MIT PADMA MUDRA (ANAHATA/MULADHARA CHAKRA)

Susanne Mors, Asana, Mudra, Yoga Sequenz, Lotus-Meditation mit Padma Mudra

Richte eine möglichst mühelose Sitzhaltung mit aufrechter Wirbelsäule ein. Lege die Hände vor der Brust aneinander, kleine Finger und Daumen berühren sich, die restlichen Finger öffnen sich wie eine Blüte. Schließe die Augen und stelle dir vor, wie dein Atem durch den Herzraum ein- und ausströmt. Visualisiere dann eine sich dort öffnende Lotusblüte und spüre einige Atemzüge lang, was dabei für ein Gefühl entsteht. Lasse nun von der Blüte aus entlang der Wirbelsäule einen Stiel bis hinunter ins Steißbein wachsen, und von dort aus starke, knollige Lotuswurzeln in die Erde. Verweile einen Moment in diesem Gefühl der Verwurzelung. Nimm dann die Pflanze als Ganzes wahr: Erdung und Stabilität, verbunden mit deinem offenen, weiten Herzen. Starte mit diesem Gefühl in die folgende Praxis.

2. VIRASANA MIT KALI MUDRA UND BRAHMARI PRANAYAMA

Susanne Mors, Asana, Mudra, Yoga Sequenz,Virasana mit Kali Mudra und Brahmari Pranayama

Richte behutsam Virasana, den Heldensitz, ein: Die Füße zeigen gerade nach hinten, während die Sitzfläche dazwischen am Boden oder erhöht auf Blocks oder einem Kissen ruht. Lege nun die Hände in Kali Mudra aufs Gesicht: Die Zeigefinger verschließen sanft die Augen. Die Mittelfinger liegen locker an den Nasenflügeln. Die Ringfinger liegen auf dem Mund und die kleinen Finger am Kinn. Mit den Daumen hältst du deine Ohren zu. Atme in Brahmari (Bienenatmung) zügig mit einem schnarchenden Ton ein und langsam summend wieder aus. Dabei wendest du die Sinne nach innen und lässt die Gedanken zur Ruhe kommen.

3. UTKATASANA MIT KARKATA MUDRA (MANIPURA)

Susanne Mors, Asana, Mudra, Yoga Praxis, Utkatasana mit Karkata Mudra

Komme zum Stehen, verwurzle die Füße etwa hüftbreit fest am Boden und richte dich lang auf. Beuge dann beim Einatmen die Knie und schiebe das Becken etwas nach hinten, als würdest du dich setzen wollen. Der Bauch stabilisiert den unteren Rücken, das Gewicht ruht auf den Fersen, die Schultern sind entspannt. Für Karkata Mudra verschränkst du deine Finger und legst die Handflächen auf den Bauch. Die Daumenspitzen berühren sich. Die kleinen Finger befinden sich auf Höhe des Nabels. Atme ruhig und konzentriert in den Bauchraum.

4. UTKATA KONASANA MIT DHYANA MUDRA (SVADHISTANA)

Susanne Mors, Asana, Mudra, Yoga Sequenz, Utkata Konasana mit Dhyana Mudra

Lasse deine Füße in einem breitbeinigen Stand mindestens 45 Grad nach außen zeigen. Beuge dann die Knie bis über die Fußgelenke und senke das Becken in eine stabile, kraftvolle Position. In dieser “Göttinnenhaltung” legst du die Hände vor dem Schoß ineinander, die Handflächen zeigen nach oben, die rechte Hand liegt auf der linken und die Daumenspitzen berühren sich sanft.

5. PASHCHIMOTTANASANA MIT PRITHVI UND JNANA MUDRA (MULADHARA)

Susanne Mors, Asana & Mudra Sequenz, Pashchimottanasana mit Prithvi und Jnana Mudra

Beginne im Langsitz mit nach vorn ausgestreckten Beinen und gebeugten Füßen. Eine gefaltete Decke unter den Sitzhöckern erleichtert dir die Aufrichtung der Wirbelsäule. Beuge dich dann ausatmend mit langem Bauch nach vorne. Lege die Handrücken dort ab, wo sie bequem hinkommen: neben die Schienbeine, die Füße oder darüber hinaus. Lege Daumen und Ringfinger der linken Hand aneinander (Prithvi Mudra), bei der rechten Hand berühren sich Daumen und Zeigefinger (Jnana Mudra). Gib der Wirbelsäule mit jeder Einatmung Länge und lasse dich ausatmend allmählich tiefer in die Vorwärtsbeuge sinken.

6. MATSYASANA MIT ANJALI MUDRA (ANAHATA)

Susanne Mors, Asana & Mudra Sequenz, Matsyasana mit Anjali Mudra

Schiebe in der Rückenlage zunächst die Handflächen nach unten neben dein Gesäß, die Ellenbogen bleiben nah beieinander. Mit der Einatmung hebst du das Brustbein, wölbst den oberen Rücken und lässt den Scheitel sanft sinken, sodass der Herzraum sich öffnet. Wenn du stabil in der Position bist, löst du die Hände vom Boden und legst sie vor der Brust flach aneinander. Wenn du möchtest, streckst du zum Schluss die Arme nach oben aus.

7. USHTRASANA MIT GROSSEM KHECHARI MUDRA (VISUDDHA)

Susanne Mors, Asana & Mudra Sequenz, Ushtrasana mit großem Khechari Mudra

Richte dich stabil in einem hüftbreiten Kniestand mit aufgestellten Zehen ein. Lege die Hände zunächst stabilisierend ans Kreuzbein. Mit einer Einatmung hebst du die Brust, schiebst das Becken leicht nach vorne und beginnst, dich nach hinten zu beugen. Die Hände können am Kreuzbein bleiben, oder du legst sie auf die Fersen. Für Khechari Mudra wendest du nun den Blick nach oben, legst die Zungenspitze ans Gaumendach und ziehst sie zurück zum weichen Teil des Gaumens hinten im Rachen. Lasse den Kopf nur so weit in den Nacken sinken, wie es ohne Spannung möglich ist. Wenn du stabil genug bist, schließt du die Augen und richtest den Blick innerlich zu Mitte zwischen den Augenbrauen.

8. ARDHA MATSYENDRASANA MIT MATANGI MUDRA (AJNA)

Susanne Mors, Asana & Mudra, Sequenz, Yoga, Ardha Marsyendrasana mit Matangi Mudra

Kehre zurück in den Langsitz. Stelle den rechten Fuß außen neben dein linkes Knie und ziehe den linken Fuß nahe an die rechte Hüfte. Alternativ lässt du das linke Bein ausgestreckt. Richte die Wirbelsäule einatmend lang auf und drehe mit der Ausatmung den Oberkörper sanft nach rechts. Lege nun die Hände vor dem Solarplexus in Matangi Mudra: Die Finger sind verschränkt, die nach oben gestreckten Mittelfinger liegen aneinander und die Daumen ruhen entspannt am Brustbein. Halte die Wirbelsäule aufrecht und atme weich. Übe dann in gleicher Dauer und Intensität die zweite Seite.

9. UTTANASANA MIT ADI MUDRA (SAHASRARA)

Susanne Mors, Yoga Sequenz, Asana und Mudra, Uttanasana mit Adi Mudra

Beginne in einem aufrechten Stand mit geschlossenen oder hüftbreit stehenden Füßen. Atme ein und hebe die Arme, mit der Ausatmung beugst du dich aus den Hüftgelenken nach vorne. Dabei hältst du den Rücken zunächst lang und beugst die Beine so weit, dass der Bauch die Oberschenkel berührt. Lege dann die Unterarme an die Waden, lasse den Kopf sinken und entspanne Schultern und Nacken. Für Adi Mudra legst du die Daumenspitzen an die Wurzel der kleinen Finger und die übrigen Finger zu einer lockeren Faust darüber.

10. TADASANA MIT MURTI MUDRA (SAHASRARA)

Susanne Mors, Yoga Praxis, Asana & Mudra, Tadasana mit Murti Mudra

Verteile im aufrechten, etwa hüftbreiten Stand das Gewicht gleichmäßig auf beide Füße. Spüre Fersen, Ballen und Zehen aktiv am Boden. Richte das Becken neutral aus, ziehe die Wirbelsäule sanft in die Länge und hebe behutsam das Brustbein. Lass die Arme zunächst entspannt hängen, die Handflächen zeigen nach innen oder leicht nach vorn. Verschränke dann die Finger beider Hände vor der Brust in Murti Mudra: Dabei liegen die nach oben gestreckten kleinen Finger aneinander und die Daumen ruhen entspannt am Brustbein.

11. TRIKONASANA MIT CHIN MUDRA (ALLE CHAKRAS)

Susanne Mors, Asana & Mudra Sequenz, Yoga, Trikonasana mit Chin Mudra

Drehe aus einer weiten Grätsche den linken Fuß 90 Grad nach außen und den rechten leicht einwärts. Strecke die Arme seitlich auf Schulterhöhe aus. Mit einer Einatmung streckst du die linke Flanke über das Bein Richtung Zehenspitzen, mit der Ausatmung beugst du dich zur Seite. Der linke Arm liegt am Bein, der linke breitet sich senkrecht nach oben aus. Lege für Chin Mudra bei beiden Händen die Spitze des Zeigefingers an das obere Daumengelenk und klappe die Daumenspitze leicht darüber. Die anderen Finger sind sanft gestreckt. Die Handflächen zeigen nach vorne. Der Blick kann sich je nach Spannung im Nacken nach oben, geradeaus oder zum Boden richten. Wiederhole die Übung anschließend zur anderen Seite.

12. VIPARITA KARANI MUDRA

Susanne Mors, Yoga Sequenz, Asana und Mudra, Viparita Karani Mudra

Hier bildet der gesamte Körper ein harmonisierendes Mudra in Form einer Umkehrhaltung. Je nach Vorliebe kann das ein entspannter Schulterstand mit dem Becken auf einem Klotz oder Kissen sein, ein klassischer Schulterstand oder auch ein Kopfstand. Richte dich so ein, dass du entspannt atmend mindestens 1 Minute, besser 3–5 Minuten in der Haltung bleiben kannst. Wenn du damit vertraut bist, kannst du mit rauschendem Laut durch die verengte Kehle atmen (Ujjayi Pranayama). Stelle dir vor, wie deine Energie vom Bauch zur Stirn fließt.

13. SHAVASANA

Susanne Mors, Asana & Mudra Sequenz, Yoga, Shavasana

Entspanne je nach Intensität der Umkehrhaltung einige Atemzüge lang in der Stellung des Kindes, bevor du dich zur abschließenden Entspannung auf den Rücken legst. Lass deine Füße locker nach außen fallen, ziehe das Kinn ganz sanft zur Brust und breite die Arme leicht abgewinkelt vom Körper am Boden aus, die Handflächen zeigen nach oben. Lass den Atem fließen und streife mit dem Geist durch deinen Körper, um nach und nach bewusst alle Körperteile zu entspannen. Sende auch Impulse zur Entspannung an Beckenboden, Gesicht und Kiefer. Nimm dir dann etwas Zeit, um zu spüren, was die Praxis vielleicht verändert hat. Schließlich lässt du auch deinen Geist in die Entspannung sinken: Stille.


Die Münchner Yogalehrerin Susanne Mors liebt es, in den Fußstapfen der alten Yogi*nis Erfahrungswissenschaft zu betreiben. Vielleicht kennst du sie schon als Host unseres YOGAWORLD-Podcasts? In ihrem eigenen, neuen Podcast “Yoga-Portraits” begibt sie sich mit ihren Gästen auf spannende Reisen durch deren Lebensgeschichten. youtube.com/@susannemors108

Susanne wird auch auf unserer YogaWorld-Messe vom 10. – 12. April 2026 in Stuttgart unterrichten. Weitere Infos und Tickets auf yogaworld.de/messe

Vollmondkalender 2026: So wirkt der Februar-Vollmond im Zeichen Löwe

Wann ist Vollmond? Den nächsten Vollmond erwarten wir am 1. Februar 2026. Um 23:09 Uhr steht er im Zeichen Löwe. Welche Energien jetzt wirken und wie du diese am besten für dich nutzen kannst, erfährst du weiter unten im ArtikelHier ist eine Übersicht aller Vollmonde 2026, alle Daten mit Uhrzeit, Sternzeichen sowie einige Tipps für die Arbeit mit der Vollmondenergie.

Titelbild: VYCHEGZHANINA von Getty Images via Canva

Der Mond übt schon seit Tausenden von Jahren eine starke Faszination auf die Menschheit aus. Immerhin regelt er mit seiner Kraft die Gezeiten und nimmt auch bei manchen Menschen Einfluss auf das Schlafverhalten. Er gilt als Symbol für weibliche Energie, Weisheit und Intuition. Die bewusste Auseinandersetzung mit den verschiedenen Mondphasen hilft dabei, dich mehr mit dir, der Erde und dem Kosmos zu verbinden.

Nutze die Vollmondenergie, um in die Reflexion zu kommen und Altes loszulassen. Nun ist eine gute Zeit, um dich sanft von all dem zu verabschieden, was dir nicht mehr dient.

Hier findest du Inspiration für dein Vollmond-Ritual:


3. Januar 2026: Vollmond im Zeichen Krebs

Am 3. Januar gegen 11:05 Uhr steht der erste Vollmond des Jahres im Sternzeichen Krebs. Der Januarvollmond, auch “Wolfsmond” genannt, verstärkt das Bauchgefühl und die innere Wahrheit. In Kombination mit dem gefühlstiefen Wasserzeichen erwartet dich eine Energie, die nach innen gerichtet ist und Raum für Rückzug gibt. 

Achte darauf, dass gesunde Grenzen nicht zu Mauern werden. Stärke und Sanftheit sind keine Konkurrenten, sondern Teile von dir, die sich gut ergänzen. Du darfst jetzt reflektieren, wie du beides halten kannst. 

Was brauchst du, um dich sicher zu fühlen? Traust du dich, das zu zeigen? Traust du dich, dich zu zeigen? Nutze deine Gefühle als Kompass, der dich da hinbringt, wo du schon immer hin wolltest. 

Yoga-Tipp:

Yin Yoga oder Restorative Yoga beruhigen dein Nervensystem, lösen behutsam emotionale Spannung und lassen dich langsam weich werden.


1. Februar 2026: Vollmond im Zeichen Löwe

Am 1. Februar gegen 23:09 Uhr steht der Vollmond im Sternzeichen Löwe. Der zweite Vollmond des Jahres wird auch “Schneemond” genannt und bietet Gelegenheit für Achtsamkeit, Selbstreflexion und persönliche Entwicklung. In Verbindung mit der feurigen Energie des Löwen lädt er besonders dazu ein, Emotionen wahrzunehmen und zu erforschen. Denn Klarheit wird erst dann wirklich kraftvoll, wenn sie das Herz nicht ausklammert. 

Fotocredit: RDNE Stock Project via Pexels, Symbolbild

Das Löwe-Feuer brennt stark und zuverlässig und schenkt einen Moment der Wärme in den kalten Wintermonaten. Es fordert dich auf, deine Gefühle zu überprüfen:

Was lodert gerade in dir?
Wo spürst du vielleicht nur ein leises Flackern?
Wo darfst du etwas nachlegen?
Wo fühlst du dich ausgebrannt?

Du bist die Hüterin/der Hüter deines Feuers. Sorge gut dafür, dass dir deine innere Wärme erhalten bleibt und achte darauf, dass sie weder erlischt noch zu einem Strohfeuer wird. Dabei entscheidest du ganz allein, was dir guttut und was nicht.

Yoga-Tipp:

Eine Yin-Yoga-Sequenz hilft dir, behutsam mit deinen Gefühlen in Verbindung und bei dir anzukommen. Achtsame Dehnungen, die mal sanft, mal intensiver sein können, und lange Haltungen geben dir Ruhe und genügend Raum für Wahrnehmung. 


Die nächsten Vollmonde 2026 im Überblick:

3. März 2026 um 12:41 Uhr im Zeichen Jungfrau (totale Mondfinsternis)

2. April 2026 um 04:12 Uhr im Zeichen Waage

1. Mai 2026 um 19:24 Uhr im Zeichen Skorpion

31. Mai 2026 um 10:45 Uhr im Zeichen Schütze

30. Juni 2026 um 01:56 Uhr im Zeichen Steinbock

29. Juli 2026 um 16:35 Uhr im Zeichen Wassermann

28. August 2026 um 06:15 Uhr im Zeichen Fische (partielle Mondfinsternis)

26. September 2026 um 18:44 Uhr im Zeichen Widder

26. Oktober 2026 um 05:09 Uhr im Zeichen Stier

24. November 2026 um 15:50 Uhr im Zeichen Zwilling

24. Dezember 2026 um 02:27 Uhr im Zeichen Krebs


Du möchtest wissen, an welchen Tagen 2026 Neumond ist? Alle Daten und Tipps findest du in unserem Neumondkalender:

Energievorschau Februar 2026 – standhaft bleiben, wenn es verlockend wird

Medium Kristina Sacken Energieausblick

An dieser Stelle gibt euch Medium Kristina Sacken, die eng mit der geistigen Welt verbunden ist, regelmäßig einen Energieausblick für den jeweils kommenden Monat. Dabei channelt sie extra für unsere YogaWorld Community …

Text: Kristina Sacken / Titelbild: Franziska Krois

Der Februar beginnt mit einer Geste der Anerkennung. Dein Umfeld zeigt sich in diesem Monat erstaunlich nah, fast zärtlich. Da ist kein Antreiben, kein Fordern – sondern ein leises: Du machst das gut. Du bist dran geblieben. Du hast gebaut, geformt, getragen. Mit Ernsthaftigkeit – und mit Weichheit zugleich. Diese Verbindung aus Klarheit und Sanftheit ist die eigentliche Qualität dieses Monats. Dieser Monat würdigt das, was in den letzten Wochen innerlich gewachsen ist – oft leise, oft unbeobachtet.

Mit dem Übergang vom Januar in den Februar kommt eine spürbare Aufregung ins Feld. Wie vor einem wichtigen Schritt. Die geistige Welt rät nicht zur Eile, sondern zur Sammlung. Atme ruhig. Noch ist es nicht so weit. Der Februar bringt Situationen, in denen vieles zusammenläuft – innere Themen, äußere Gelegenheiten, neue Kräfte. Nicht alles richtet sich gegen dich, nicht alles ist für dich. Vieles wirkt einfach. Und genau darin liegt die Aufgabe: wach bleiben, ohne hektisch zu werden.

Deine innere Stimme fordert Unabhängigkeit

Ein zentrales Thema dieses Monats ist Verlockung. Angebote, Möglichkeiten, Abkürzungen, die auf den ersten Blick angenehm wirken – aber innerlich nicht stimmig sind. Oft sind es keine großen Entscheidungen, sondern scheinbar harmlose Dinge, die “alle machen”. Doch im Februar wächst in vielen Menschen eine klare innere Stimme, die sagt: Das bin ich nicht.
Diese Stimme fordert Unabhängigkeit. Sie ist bereit, notfalls allein zu stehen, statt sich selbst zu verlieren. Der Februar stärkt genau diesen inneren Standpunkt. Was deins ist, soll deins bleiben.

Gleichzeitig öffnet sich eine Schwelle. Der Blick auf die nächsten Schritte wird klarer. Nicht, weil alles sicher wäre – sondern weil das Risiko sichtbar ist. Und bleibt. Der Sprung wird nicht kleiner, nur weil man wartet. Dieser Monat lädt zu bewusster Entscheidung ein. Nicht halbherzig. Sondern beherzt. Wer sich bewegt, tut das mit Ernsthaftigkeit – und genau daraus entsteht Reife.

Folge deinem eigenen Stern

Bemerkenswert ist dabei: Die Schritte selbst sind nicht das Anstrengende. Herausfordernd ist es, die eigene Spur zu halten. Die innere Aufregung zu regulieren. Den richtigen Moment zu erkennen. Doch es gibt Unterstützung – durch Freundschaften, durch das eigene Umfeld, durch eine tiefe Erdenergie, die immer wieder Kraft freisetzt. Und über allem liegt ein Gefühl von Führung: als würdest du deinem eigenen Stern folgen.

Der Februar erinnert daran, dass du ausgestattet bist. Körperlich, geistig, innerlich. Dass du Dinge in die Welt bringen kannst. Dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, dich zu verwirklichen – aus innerer Reife heraus.

Spürst du, dass da mehr ist?

Dass du innerlich geführt wirst – aber dir noch Klarheit fehlt, wie du diese Verbindung wirklich aufbauen kannst?

Am 2. März startet mein vierwöchiger Spirit Guide Kurs. In diesem Kurs lernst du, wie geistige Führung sich wirklich anfühlt, wie du deine Geistführer erkennst und wie du einen sicheren, klaren Kontakt entwickelst – ohne Druck, ohne Abheben, sondern geerdet und strukturiert.

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Außerdem lade ich dich ein, die Morgenmeditation 2 Wochen kostenfrei auszuprobieren. Es ist mein Geschenk an dich, damit du dich getragen, verbunden und klar durch diesen Monat bewegen kannst.

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Mit Herz und Verstand — Kristinas Podcast

Kristina Sacken Podcast Cover "Mit Herz und Verstand"

In meinem Podcast Mit Herz und Verstand findest du jede Woche:

  • Aktuelle kollektive Energie-Updates
  • Channelings aus der geistigen Welt
  • Praktische Tipps für die Integration medialer Impulse im Alltag

Gleich reinhören auf kristinasacken.com/podcast-mitherzundverstand


Über Kristina Sacken

Kristina Sacken Portrait
Foto: Franziska Krois

Kristina Sacken ist Medium, Juristin und Politologin und gründete die Kristina Sacken Akademie, in der sie seit über zehn Jahren Menschen begleitet, ihre mediale Wahrnehmung zu entdecken und zu stärken.

Ihre Arbeit verbindet intuitive Führung mit moderner Psychologie, klarer Sprache und geerdeter Praxis. In ihrer täglichen Morgenmeditation, ihren Ausbildungen und in ihrem Podcast “Mit Herz und Verstand“ öffnet sie Räume für Klarheit, Präsenz und die Verbindung zur geistigen Welt.

Mehr erfahren auf kristinasacken.com und auf Insta @kristinasacken / @mediale_akademie