Die besten Yoga Festivals 2025

Festivals 2025
Foto: dashapetrenkophotos-via-Canva

Auch in diesem Jahr stehen wieder zahlreiche Yoga-Events an. Hier haben wir dir unsere persönlichen Yoga-Highlights im Frühling und Sommer zusammengestellt, bei denen du mit Gleichgesinnten den Yoga Lifestyle in vollen Zügen genießen kannst. Das sind unsere Favoriten in Sachen Yoga Festival 2025!

Titelbild: Dasha Petrenko Photos via Canva

Wenn die Tage länger werden und die Sonne ihre wärmenden Strahlen auf die Erde legt, beginnt auch die Saison der Barfuß-Momente, des Morgen-Yogas im Tau und des Tanzens unterm Sternenzelt. Der Festivalsommer steht vor der Tür – vollgepackt mit Klang, Bewegung, Begegnung und dem Duft von Räucherstäbchen und Sommerluft. Ein Ruf nach Freiheit, Verbundenheit und lebendiger Stille – und all das erwartet dich auf diesen besonderen Yoga-Festivals 2025.

Yogafrühling in Gastein: Atme die Berge / 23. Mai – 1. Juni

Bad Gastein, Salzburger Land

Yoga Festival 2025
Yoga in Gastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl Photography

Im Mai wird Gastein zum Paradies für Yogaliebhaber*innen. Eingebettet in die kraftvolle Natur der Salzburger Alpen, vereint der Yogafrühling Yoga, Achtsamkeit und die regenerierenden Kräfte der Berge zu einem einzigartigen Erlebnis. Dabei inspirieren nicht nur erfahrene Lehrer*innen, sondern auch außergewöhnliche Locations, von 18 Partnerhotels bis hin zu Kraftplätzen unter freiem Himmel in Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein. Spektakuläre Freilufteinheiten, etwa im Nationalpark Hohe Tauern oder auf dem Stubnerkogel auf über 2.200 Metern, wecken neue Lebensgeister. Perfekt ergänzt wird der Yogaurlaub durch entspannte Stunden in der Felsentherme und Alpentherme. Gastein – Auszeit für Körper & Geist!

Mehr Infos: gastein.com


WALD & WONNE Festival / 29. & 30. Mai

Bad Orb, Hessen

Yoga im Park mit Lisa Kauff von Monkey Yoga, Vogelmeditation, Waldbaden – und eine Akustik-Session mit Deutschpoetin LEA? Kannst du haben! Beim Wald & Wonne Festival im ALEA PARK Bad Orb – am 29. und 30. Mai. Dazu gibt’s spannende Science Slams und Impulsvorträge – moderiert von TV-Moderatorin Judith Rakers.

Neben Main-Act LEA gibt es beim Wald & Wonne Festival im ALEA PARK ein breites Angebot an Workshops rund um physische wie mentale Gesundheit: geführte Vogelmeditation im Orbwald und Shinrin Yoku-Waldbadesessions. Besonderes Highlight für alle Yoga-Fans: Am Freitag (30. Mai) führt dich Lisa Kauff von Monkey Yoga durch eine Live Balance & Erdung Yoga-Session im Park – mitten in der wunderschönen Orber Botanik. Lass dich von der beruhigenden Natur inspirieren und finde deine innere Balance in einer Stunde voller Entspannung und Achtsamkeit. Perfekt für alle, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen möchten. Weiterer Höhepunkt ist die Talkrunde „MIND GAME: Erfolg ist Kopfsache“, unter anderem mit Hans-Dieter Herrmann, dem ehemaligen Teampsychologen der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Christian Haser, Leiter der medizinischen Abteilung bei ALEA-Partner Eintracht Frankfurt.

Mehr Infos: aleapark.de


Yoga Vidya Musikfestival / 29. Mai – 1. Juni

Bad Meinberg, NRW

Yoga Festival 2025

20 Jahre gibt es das Festival rings um die heilende Kraft der Yoga-Klänge nun schon! Zum Jubiläum wieder mit tollen Workshops, Mantra-Yogastunden, Ragas und herzöffnenden Singkreisen – vor allem aber in toller Gemeinschaft.

Mehr Infos: yogavidya.de


5 Elements Festival / 6. – 8. Juni

Frankenturm, Würzburg

Das von Flowing Art und den Glücksbringern kreierte 5 Elements Festival bei Würzburg (Eibelstadt) ist nicht nur ein Event! Zu Pfingsten ist es ist deine Gelegenheit, mit dir selbst eine Reise zu machen zu dem, was in dir steckt, und dabei mit fantastischen Menschen zugleich eine wundervolle Zeit zu genießen. Community Feeling, Ecstatic Dance, Yoga & Familienauszeit lassen sich hier perfekt miteinander verbinden. Highlights: der Live Ecstatic Dance mit Adrian Atma sowie der Huni Kuin Opening Circle! Handgemachtes Bio-Food, ein Kinderprogramm eine fußläufig entfernte Saunalandschaft und die Badestelle am Main machen deine Auszeit zu etwas ganz Besonderem. Du kannst zelten, im Wohnmobil anreisen oder buchst mit deiner Familie oder mit Freund*innen einfach eine Ferienwohnung in der Nähe.

Mehr Infos: 5-elements-festival.com


Namaste am See Yogafestival / 6. – 8. Juni

Wörthersee, Kärnten

Yoga Festival 2025

Österreichs größtes Yoga Festival. Viel Yoga in diversen Hotels gibt’s am Wörthersee immer, aber nie so viel wie beim alljährlichen Festival: 36 Workshops in toller Alpenkulisse.

Mehr Infos: yoga.wörthersee.de


Yoga Open Air am Meer / 12. – 15. Juni

Südstrand Eckernförde, Schleswig-Holstein

Yoga Festival 2025

Yoga direkt am Meer – das geht auch in Deutschland: Zum vierten Mal lädt das Open Air im hohen Norden an den Strand ein, um zu feiern, üben, meditieren und Kraft zu tanken.

Mehr Infos: nordic-yogaspirit.com


Ayurveda Festival / 20. – 22. Juni

Niedernberg bei Aschaffenburg

Entdecke Ayurveda – die Schwesternwissenschaft des Yoga! Das 4. Ayurveda Festival vereint jahrtausendealte Heilkunst mit modernen Impulsen für ein langes und vitales Leben. Vom 20.–22. Juni 2025 erwarten dich drei Tage voller Wissen, Praxis und tiefer Verbindung – mit Ayurveda, Yoga, Natur, Musik, Massagen und Soulfood. 

Besucher*innen können nicht nur innovative Produkte und Anwendungen entdecken, sondern sich auch von einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops und Erlebnissen rund um ganzheitliche Gesundheit, Longevity und Biohacking inspirieren lassen. Von traditionellen Heilmethoden bis hin zu modernen Erkenntnissen – das Festival bringt führende Expert*innen zusammen und bietet tiefgehende Einblicke in die Kunst des Ayurveda. Mit dabei sind Dr. Janna Scharfenberg, SEOM, Dr. med. Harsha Gramminger, Helga Baumgartner u.v.m.

Mehr Infos: ayurvedafestival.de


Good Vibes Festival 20. – 22. Juni

Seefeld, Tirol

Schon zum 4. Mal lädt Marcel Clementi auf einen Yogahügel oberhalb von Seefeld ein, um 3 Tage lang gemeinsam zu üben, zu feiern und „gute Schwingungen“ zu teilen.

Mehr Infos: seefeld.com/good-vibes-festival


WANNDA Circus Yoga Festival / 21. & 22. Juni

München

Auch 2025 öffnet der Wannda Yoga Circus wieder seine Tore für alle, die Körper, Geist und Herz verbinden wollen. Tauche ein in eine Welt jenseits des Alltags – ins Jetzt, in dein Sein. Erkunde tiefe Ebenen des Yoga mit Embodiment, Somatics und traumasensiblen Techniken und Workshops für dein Nervensystem. Lerne alte Methoden neu kennen – von Yin Yoga bis Hypnose, von Kinesiologie bis Yoga Nidra. Fühle beim Breathwork neue Freiheit, singe dich beim Mantra Circle in andere Sphären, befreie Emotionen, berühre mit Ayurveda Thai Massage, und entdecke Kräuterwissen im Herbal DIY Workshop. Erlebe die Magie von Kirtan und Live-Musik – und finde deine Frequenz im Miteinander.

Mehr Infos: wannda.de


Conscious Celebration: Community Festival / 26. – 29. Juni

Hof Oberlethe, Oldenburg

Conscious Celebration Festival Yoga Festival 2025

Das Community Festival von Conscious Celebration ist mehr als ein Yoga-Festival – es ist ein Ort, an dem bewusste Selbstentfaltung auf ganzheitliche Körper- und Bewusstseinsarbeit trifft.

Das Community Festivalretreat ist ein jährliches Sommerfestival, bei dem sich 300 Menschen vier Tage lang versammeln, um Bewusstsein und innere Arbeit zu feiern. Durch Yoga, Meditation, Embodiment, Tanz, Bewusstseins- und Prozessarbeit kannst du in eine transformative Reise der Selbsterfahrung eintauchen.

Conscious Celebration lädt dich ein, neue Perspektiven zu entdecken und diese lebensnah zu integrieren. Dich erwartet, neben dem Programm, eine familiäre Community mit Sauna, Badesee, Healing Spaces für 1:1-Behandlungen, Cacao Community Space und einem Kids Camp. 

Mehr Infos: consciouscelebration.com/community-festival


UNYTED Festival / 27. – 29. Juni

SpreeCamp Bagenz, Brandenburg

Nichts weniger als die „Vision einer besseren Welt“ wollen die Macher*innen mit ihrem diesjährigen „Unyted“-Gathering in die Welt tragen. Mit dabei u.a.: Yael Deckelbaum, Janin Devi, Nina Heitmann und Netanel Goldberg.

Mehr Infos: yoga-united-festival.de


Cat & Cow / 2. – 6. Juli

Mondsee, Hohenmölsen bei Leipzig

„5 Tage Yoga- & Healing-Urlaub“ – das bedeutet hier dankenswerterweise nicht Schicki-Micki-Gedöns, sondern gemeinsam campen, tanzen, singen, Yoga üben und einfach glücklich sein.

Mehr Infos: cat-cow.de


Barcelona Yoga Conference / 3. – 7. Juli

Barcelona, Spanien

Weit weg, aber seit Jahren schon eins der größten und am besten besetzten Festivals in Europa: Die Barcelona Yoga Conference. Vom 3. bis 7. Juli 2025 verwandelt sich Barcelona in einen pulsierenden Treffpunkt für über 1.600 Teilnehmer*innen aus aller Welt. Fünf Tage lang kannst du in über 100 Workshops und Klassen mit mehr als 60 international renommierten Lehrer*innen und Künstler*innen lernen, erfahren, entdecken und transformieren. Das Programm bietet eine Vielfalt an Yogastilen, von Prana Flow mit Shiva Rea über Bhakti Vinyasa mit Janet Stone bis hin zu Yin Yoga mit Sarah Powers. Musikalische Highlights wie Kirtans mit Snatam Kaur und Ecstatic Dance Sessions mit Raio sorgen für unvergessliche Momente.

Mehr Infos: barcelonayogaconference.cat


Yoga, Sound & Sea Festival / 3. – 6. Juli

Steinberger See, Oberpfalz

Auch dieses Jahr kommen wieder nahezu alle namhaften deutschen Yoga-Größen zum Festival an den Steinberger See. Daher nicht lange fackeln: Die Tickets sind schnell ausgebucht.

Mehr Infos: yoga-sound-sea-festival.com


OM AM SEE / 11. – 13. Juli

Festspielhaus Füssen am Forggensee, Bayern

Möchtest du ein ganzes Wochenende deine Seele baumeln lassen, dann komm vom 11.–13.07.2025 nach Füssen am Forggensee ins bezaubernde Allgäu! Unter dem Motto „Refresh Your Body & Soul 2025“ erwarten dich neben Patrick Broome, Bryan Kest, Marcel Clementi, Ralf Bauer, Helga Baumgartner, Christine May, Tanja Seehofer, über 30 weitere Lehrer*innen, 7 Areas, Konzerte mit Amistat & Mantra Tribe, sowie das traditionelle Abendkonzert – dieses Jahr mit der Grammy-nominierten US-amerikanischen Spirit-Sängerin Snatam Kaur und ihrer Band! Als weiteres Highlight wird der englische Singer/Songwriter Sam Garrett, der mittlerweile Millionen mit seinen Songs berührt, mit seiner Band auf der Open-Air Bühne auftreten.

Mehr Info: omamsee.com


Yoga Mela International Yoga & Sacred Music Festival / 12. – 19. Juli

Divinya Center for Evolutionary Consciousness, Südschweden

Yoga Festival 2025

Dieses nicht-kommerzielle Event hat sich schnell zu einem der größten Yoga Festivals Europas gemausert. In der 8. Auflage gibt es 150 Events u.a. mit Satnam Kaur, Kia Miller und Simon Park.

Mehr Infos: yogamela.org


Yogatage in Kufstein / 18. – 20. Juli

Im Herzen der Tiroler Alpen lädt das Kufsteinerland mit der historischen Festungsstadt Kufstein Yogis aller Richtungen zu einem besonderen Erlebnis ein. Drei Tage lang verschmelzen Yoga, Natur und Musik zu einem harmonischen Ganzen. Umgeben von majestätischen Berggipfeln wird losgelassen, neue Kraft geschöpft und die Verbindung zu uns selbst und zur Gemeinschaft vertieft.

Mehr Infos: yogatage.at


Herz über Kopf Festival / 18. – 20. Juli

Frankenhardt, Baden-Württemberg

Unterschiedliche Yoga-Stile, Workshops, Musik, Kunst & Kreativität, Tanzen und Community erwarten dich. Sei gespannt auf dieses einzigartige Erlebnis. Lerne Yoga kennen oder lass dich neu inspirieren von dem großen Angebot. Neben den Yogastunden gibt es auch Vorträge, Konzerte, Meditationen und ganz viele andere schöne Dinge, die dein Herz erfreuen.

Mehr Infos: herzueberkopffestival.de


European Yoga Festival / 02. – 10. August

Nouan-le-Fuzelier, Frankreich

Neue Location, bewährter Spirit: Schon seit 1978 ist das Festival in Frankreich der internationale Treffpunkt der Kundalini-Yogi*nis.

Mehr Infos: europeanyogafestival.eu


Xperience Festival / 13. – 17. August

Bad Meinberg, NRW

Über 200 Yogastunden, mehr als 20 Konzerte, Ecstatic Dance, Healing und veganes Catering – wie jedes Jahr erwartet dich beim XPerience die volle Yogaerfahrung.

Mehr Infos: xperiencefestival.de


Europäischer Yoga-Kongress Zinal / 17. – 22. August

Zinal, Wallis, Schweiz

In seiner 52. Auflage das wohl traditionsreichste Yogafestival überhaupt. Das Thema dieses Jahr ist Patanjalis Sutra Abhyasa Vairagya Bhyam. Dieser Kongress ist weit mehr als nur eine Vortragsreihe – er ist ein intensives, interaktives Erlebnis, bei dem sich erfahrene Lehrer*innen, yogische Gelehrte und spirituell Suchende begegnen. In Workshops, geführten Meditationen und tiefgehenden Gesprächen wirst du dazu eingeladen, die vermittelten Prinzipien in deiner eigenen Praxis zu verkörpern – mit dem Ziel einer tiefgreifenden persönlichen Transformation.

Mehr Infos: europeanyoga.org


Yunion Yogafestival / 25. – 31. August

Bad Hofgastein, Salzburger Land

108 Klassen und Workshops im Urlaubsort Hofgastein – quasi ein Yoga-Retreat XXL, bei dem Urlaubsfeeling vorprogrammiert ist!

Mehr Infos: yunion.de


Summer of Love Yoga Festival / 28. – 31. August

Kiental, Berner Oberland, Schweiz

Summer of Love Yogafestival Schweiz Yoga Festival 2025

Vier Tage in den Bergen mit 120 Yogaklassen, Konzerten, Workshops : Man muss kein Hippie sein, um sich nach so einem Sommer der Liebe zu sehnen (darf aber natürlich)!

Mehr Info: stress-auszeit.ch/yogafestival


Yoga Festival Hamburg / 28. – 31. August

Hamburg

Mit diesem neuen Festival wollen die Macher*innen des Yoga Open Air in Eckernförde nun auch in der Hansestadt die Matten ausrollen.

Mehr Infos: nordic-yogaspirit.com


Yoga Del Mar Spirit Festival / 28. – 31. August

Llubí, Mallorca

Yoga del Mars Spirit Festival

Yoga Del Mar Spirit Festival auf Mallorca. Hier entsteht Magie – ein Boho Vibe Festival, in dem Gemeinschaft, Liebe und Transformation aufeinandertreffen. Tauche ein in ein vielfältiges Angebot aus Yoga, Meditation, Sound Healing, Breathwork, Ecstatic Dance, Konzerten, Workshops & Wisdom Talks. Freu dich auf ein internationales Line-up: Janax Pacha | Hanuman Project | Nasiri | Dunes | Paco Colombàs | Sandra Bernardo | David Lurey und unglaubliche Lehrer*innen wie Pedro Franco, Daniel Sonic Rojas, Breathe with Sandy und viele mehr!

Mehr Infos: yogadelmarspiritfestival.com


Yoga meets Weggis Summer Festival / 30. – 31. August

Vierwaldstättersee, Schweiz

Yoga meets nature. Umgeben von idyllischen Berglandschaft und umarmt von frischer Seeluft Yoga üben am Ufer des Vierwaldstättersees.

Mehr Infos: yogameetsweggis.ch


Mountain Yoga Festival / 4. – 7. September

St. Anton, Tirol

In seiner 10. Ausgabe verspricht das Festival „global festival flair for yoga and nature lovers“ – da fühlen wir uns natürlich angesprochen.

Mehr Infos: mountainyogafestivalstanton.at


Yogafestival Bodensee / 11. – 14. September

Überlingen, Baden-Württemberg

Yoga, Breathwork, Konzerte, Talks und dazu viele Outdoor-Erlebnisse direkt am glitzernden „schwäbischen Meer“: Falls du es nicht zur Frühlings-Edition des Festivals im April geschafft hast, hast du jetzt erneut die Gelegenheit, die See-Atmosphäre mit anderen Yogi*nis zu genießen!

Mehr Infos: yogafestival-bodensee.de


HEALTH.HOPE.HAPPINESS / 26. – 28. September

Hofheim, Unterfranken

Zum fünften Mal lädt Gründerin Merle Zirk auf Schloss Bettenburg ein, um Gesundheit, Hoffnung und Glück zu teilen, miteinander zu wachsen und das Leben zu feiern.

Mehr Infos: merlezirk.com/festival


Yogaherbst in Gastein 17. – 26. Oktober

Bad Gastein, Salzburger Land

Yogaherbst in Gastein
Yoga in Gastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, Michael Koenigshofer

„Das Herz kann sich öffnen, der Geist kommt zur Ruhe“ – wenn das kein schönes Programm für entspannte Tage ist.

Mehr Infos: gastein.com


Om Yoga Show / 17. – 19. Oktober

London, Großbritannien

Eher Messe als Festival, aber seit 20 Jahren eins der größten Yoga-Treffen der Welt mit über 200 Ausstellern und mehr als 120 freien Yogaklassen.

Mehr Infos: london.omyogashow.com


München Yoga Conference / 8. & 9. November

München

Schon zum siebten Mal laden die Pop-Up-Yoga-Gründerinnen Gina Weber und Terry Brackmann ein zu „Yoga and Love outside the Box“.

Mehr Infos: muenchenyogaconference.com


Noch mehr tolle Events rund um das Thema Yoga findest du in unserem YogaWorld Eventkalender. Schau gleich mal rein.

Fasten mit der Kraft des Wassers: Reinige deinen Körper und Geist

Fasten St. Leonhards Quellen

Du fühlst dich unruhig, unausgeglichen oder nicht wohl in deiner Haut? Du möchtest deinem Körper etwas Gutes tun und bewusster leben? Dann könnte eine Fastenkur genau das Richtige für dich sein. Und das Beste: Mit dem richtigen Wasser an deiner Seite fällt dir der bewusste Verzicht viel leichter! //anzeige

Warum Fasten?

Fasten ist viel mehr als nur Verzicht – es ist eine Einladung an deinen Körper und Geist, sich zu erneuern. Dein Stoffwechsel bekommt die Chance, sich zu regenerieren und dein Körper schaltet in den Reinigungsmodus: Die natürliche Erneuerung und Wiederverwertung beschädigter Zellen wird aktiviert und entsorgt alte, nicht mehr funktionstüchtige Zellbestandteile. Gleichzeitig bringt das Fasten deine Immunabwehr auf Trab und kann helfen, den Darm zu entlasten, Entzündungen zu lindern und den Blutdruck zu regulieren.

Doch nicht nur körperlich wirkt das Fasten wie ein Reset – auch dein Geist profitiert. Indem du dich bewusst aus alten Gewohnheiten herausnimmst, entsteht Raum für Klarheit und Achtsamkeit. Vielleicht verzichtest du nicht nur auf feste Nahrung, sondern auch auf Social Media, Fernsehen oder andere Ablenkungen? Ein Gefühl von Leichtigkeit, Energie und innerer Ruhe stellt sich ein. Kombiniert mit Yoga, Meditation und bewusster Bewegung wird das Fasten so zu einer ganzheitlichen Erfahrung, die dich auf allen Ebenen erneuert.

So unterstützt dich Wasser beim Fasten

Hochwertiges, natürliches Wasser ist beim Fasten essenziell. Es hilft deinem Körper dabei, Stoffwechselendprodukte auszuscheiden, Heißhungerattacken zu reduzieren und deinen Energiehaushalt zu stabilisieren. Besonders lebendiges, niedrig mineralisiertes Wasser wie das von St. Leonhards Quellen ist ideal, um deinen Fastenprozess sanft zu unterstützen und dein Wohlbefinden zu steigern.

St. Leonhards Wasser: der perfekte Fasten-Begleiter!

Fasten mit Wasser

Die natürlichen, lebendigen Wässer von St. Leonhards Quellen sind besonders sanft für deinen Körper. Sie sind frei von belastenden Rückständen und dank ihrer artesischen Herkunft ideal für alle Fastenmethoden. Artesisches Wasser stammt aus geschützten Wasservorkommen in großer Tiefe, mitunter sogar unterhalb des Grundwasserspiegels. Es zeichnet sich durch höchste natürliche Reinheit aus. Die Varianten von St. Leonhards Quellen helfen dir, deinen Fastenerfolg optimal zu unterstützen, ohne unnötige Reize zu setzen.

Welche Fasten-Methoden gibt es?

Fasten mit Wasser

1. Wasser-Fasten – die Königsdisziplin

Beim Wasser-Fasten trinkst du ausschließlich Wasser oder Tee, auf feste Nahrung wird verzichtet. Diese Methode unterstützt die Autophagie – den Selbstreinigungsprozess des Körpers – und entschlackt intensiv. In dieser Zeit erfolgt keine Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen. Während der Körper bei kurzen Fastenperioden (1 bis 3 Tage) auf seine Energiereserven zurückgreifen kann, um den Mangel auszugleichen, können längere Fastenphasen ernsthafte Folgen haben, wie Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Muskelkrämpfe und Kopfschmerzen. Daher sollte diese Fastenform nur unter medizinischer Überwachung, zum Beispiel in einer Fastenklinik, praktiziert werden.

Wasser-Tipp

Je reiner und natürlicher das Wasser, desto besser die Fastenerfahrung.

2. Tee-Fasten

Beim Tee-Fasten ernährst du dich ausschließlich von Kräuter- und Heiltees. Diese Methode kann den Körper entschlacken, die Verdauung unterstützen und das Immunsystem stärken. Auch hier gilt: Über mehrere Tage unter ärztlicher Aufsicht.

Wasser-Tipp

Achte darauf, hochwertiges Wasser als Basis für deine Tees zu verwenden, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

3. Saft-Fasten

Beim Saft-Fasten verzichtest du auf feste Nahrung und nimmst stattdessen frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte zu dir. Im Gegensatz zum reinen Wasserfasten ist diese Methode reich an Vitaminen und Mineralstoffen und kann den Körper mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Bei mehr als 3 bis 4 Tagen nur unter ärztlicher Aufsicht.

Wasser-Tipp

Ergänze das Saft-Fasten mit hochwertigem Wasser, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und den Körper zusätzlich zu entlasten.

4. Intervallfasten (16:8-Methode)

Beim intermittierenden Fasten isst du in einem bestimmten Zeitfenster, z. B. 8 Stunden, und fastest die restlichen 16 Stunden. Das Frühstück oder Abendessen fällt aus. Während der verbleibenden Stunden isst du viel Gemüse, Ballaststoffe und Obst. Diese Methode ist alltagstauglich und unterstützt deinen Stoffwechsel.

Wasser-Tipp

Regelmäßiges Wassertrinken hilft, Heißhungerattacken zu vermeiden und den Körper zu hydrieren.

5. Buchinger-Fasten

Dieses Fasten basiert auf flüssiger Nahrung wie Gemüsebrühen, Säften und Wasser und ist ideal für eine intensive Reinigung und einen Reset. Während der fünftägigen Kur sind Quark, Joghurt oder Milch (200 Gramm pro Tag) erlaubt, die dem Körper eine kleine, aber essenzielle Menge an Kalorien, Vitaminen und Mineralstoffen liefern. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2 bis 3 Litern täglich ist wichtig.

Wasser-Tipp

Stilles, reines Wasser hilft dir, Hungergefühle auszugleichen und den Detox-Prozess zu unterstützen.

6. Basen-Fasten

Hier verzichtest du auf säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Kaffee und Milchprodukte und nimmst nur basische Kost zu dir. Obst, Gemüse, Nüsse, Kräuter, Soja- und Vollkornprodukte, Sprossen und Samen liefern eine Fülle an Ballaststoffen, Nährstoffen, Mineralien und Proteinen, die den Körper auf natürliche Weise unterstützen und seine Funktion optimieren.

Wasser-Tipp

Ein basisches Wasser kann zusätzlich helfen, den Säure-Basen-Haushalt im Körper ins Gleichgewicht zu bringen.

Bevor es los geht: Tipps für deine Fastenzeit

Hunger austricksen: Statt Snacks ein Glas Wasser trinken.
Stilles Wasser bevorzugen: Kohlensäure kann den Appetit anregen.
Belohnungssystem umstellen: Gutes Wasser als bewusste Alternative zu ungesunden Gewohnheiten nutzen.
Genügend Bewegung: Sport hilft, den Muskelabbau zu minimieren und den Stoffwechsel zu unterstützen.
Fastenbuddies finden: Gemeinsam fasten fällt leichter und motiviert!

Starte jetzt deine Fastenkur mit dem lebendigen Wasser der Leonhards Quellen und spüre den Unterschied! Probiere es selbst – dein Körper wird es dir danken.


Wichtige Hinweise zur Fastenzeit

Fasten ist eine tiefgreifende Erfahrung für Körper und Geist. Je nach Fastenmethode kann es sinnvoll sein, ärztliche Betreuung in Anspruch zu nehmen, insbesondere bei längeren Fastenkuren oder gesundheitlichen Vorerkrankungen. Höre stets auf die Signale deines Körpers und stelle sicher, dass du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst.

45 Minuten Klangreise mit Soneiro

Ob Musik während der Yogaklasse oder wilder Kirtan, ob wummernder Gong oder dreimal „OM Shanti“: Klänge sind ein vibrierender Bestandteil der Yogawelt – und wenn sie ertönen, schwingen nicht nur unsere Körper mit, sondern oft klingt auch tief in uns etwas an. Alisa Reimer und Temple Haze von Soneiro haben für dich eine Klangreise aufgenommen – zum Spüren, Entspannen und Ankommen – in dir.

Soneiro Klangreise

Wir laden dich ein, mit uns einen Moment der sinnlichen Auszeit zu genießen. Nimm dir Zeit für dich und lasse dich von dem Klang und der angeleiteten Meditation mit auf eine Reise nehmen. Vielleicht fällt es dir leicht, das Folgende zu visualisieren, vielleicht fühlst du es eher oder du brauchst etwas Praxis. Sei liebevoll mit dir und wisse: die Intention zählt!

Mache es dir gemütlich. Diese Meditation erfährst du am besten liegend. Am Ende wollen wir noch ein Mantra gemeinsam singen.

MANTRA ZUM MITSINGEN AM ENDE
Om Shri Ram Jaya Ram Japa Re Mana
Om Shri Ram Jaya Ram Japa Re Mana
Tumi Bhaja Re Mana Tumi Japa Re Mana

Tipp: Höre dir diese Meditation mit Kopfhörern oder einer guten Soundanlage an, da wir neben den Instrumenten auch Binaureal Beats für diese Meditation produziert haben.

Achtung: Personen, die unter epileptischen Krampfanfällen leiden, werden binaurale Beats nicht empfohlen.


Über Alisa Reimer von Soneiro

Alisa Reimer

Alisa ist eine ausgebildete und erfahrene Yoga- und Meditationslehrerin, Autorin und Kulturwissenschaftlerin (M.A. an der UNAM México und der Humboldt-Universität Berlin). Alisa lebte früher in Mexiko, wo sie Lateinamerikastudien und Theaterwissenschaften studierte. Sie lernte von verschiedenen indigenen Kulturen, schrieb für Kulturmagazine und machte eine Ausbildung zur Yoga- und Reiki-Lehrerin. In Berlin gründete sie den gemeinnützigen Verein YOGA FOR OTHERS e.V., um Yoga und Meditation zu bedürftigen Menschen zu bringen. 2016 ist sie Mitbegründerin von Soneiro. In ihren ganzheitlichen Yoga-Workshops, Retreats und Musikmeditationen bringt sie ihre vielfältigen Interessen zusammen und lädt so dazu ein, die magische Verbindung zwischen Körperarbeit, Wissenschaft, Kunst und Bewusstsein zu erleben. Mehr von Alisas Arbeit findest du auf ihrer Website: www.alisareimer.com


Über Temple Haze von Soneiro

Temple Haze

Temple Haze ist ein in Amerika geborener Singer/Songwriter, ausgebildeter Yogalehrer und zertifizierter Reiki-Praktiker mit Sitz in Berlin. Als Mitbegründer und musikalischer Leiter von Soneiro bietet er Raum für Musikmeditationen und Mantra-Singkreise, in denen er das Beste aus seinem universellen Wissen und seinem empathischen Gespür für Musik zum Ausdruck bringt. Temples Musik gibt es hier zu hören: www.templehaze.com

Mehr Klang, geführte Meditationen, Musik und Tutorials gibt es auf www.soneiro.com

Einfach sein – Meditationsübungen

einfach sein

Echtes inneres Gleichgewicht entsteht nicht im Ausgleich zwischen den Extremen, sondern in der Anbindung an einen Zustand der Ganzheit – oder anders gesagt: in dem ebenso banalen wie wunderbaren Gefühl am Leben zu sein. Um das Einfach-Sein zu verstärken, haben wir heute zwei Meditationsübungen für dich.

Übung 1: Das Gefühl zu sein

Nimm dir Zeit, um den Körper zu entspannen. Kiefergelenke, Augen, Schultern, Arme und Hände, Bauch, Hüftgelenke, Beine und Füße. Der gesamte Körper darf loslassen. Richte die Aufmerksamkeit auf die Empfindungen von sanftem Ausdehnen und Wieder-Lösen im Bauch, durch die Atmung.

Sinke tiefer in die feinen Pausen, die sich zwischen zwei Atemzügen oder zwei Gedanken auftun. Wo und wie kannst du hier ein Gefühl des Einfach-Sein erfahren? Vielleicht nimmst du es als eine Wärme oder eine Präsenz im Bauch, im Herzen oder einer anderen Körperregion wahr. Halte den Fokus auf diesen Empfindungen, während du die folgenden Begriffe liest, mit denen das Sein oft beschrieben wird. Was davon deckt sich mit deiner Erfahrung?

  • friedvoll
  • ruhig
  • liebend
  • sicher
  • im Herzen ruhend
  • leicht
  • geerdet
  • verbunden
  • weit
  • wohlig

Notiere, welche Begriffe dein eigenes Gefühl am besten beschreiben. Denn das bewusste Sein ist in den meisten Fällen ein Weg zu durchweg positiven Empfindungen. Indem du ganz in die Gegenwart eintauchst, lösen sich Zweifel und negative Gedanken auf.

Übung 2: Tiefer gehen

Die folgenden fünf Fragen helfen dir, zu Beginn jeder Meditation das Gefühl des Einfach-Sein zu vertiefen. Gehe jeder Frage auf den Grund, bevor du zur nächsten übergehst. Du beginnst die Meditation in einer angenehmen Haltung. Im Liegen oder Sitzen. Erlaube deinen Sinnen, noch einen Moment lang die Reize deiner Umgebung aufzunehmen: Bilder, Geräusche, die Luft auf deiner Haut, den Kontakt zum Boden. Dann nimm deinen Körper als ein Feld vibrierender Energie wahr, bevor du schließlich nur noch genießt, am Leben zu sein.

  1. Wenn du einfach „bist“, wie beschreibst  du, wo sich dieses Sein befindet? Hast du eine deutlich wahrnehmbare Mitte oder physische Grenzen? Beobachte, ob du zugleich die Präsenz in deinem physischen Körper wahrnimmst und dich weit und unbegrenzt fühlen kannst.
  2. Wie beschreibst du jetzt deine Erfahrung in der Zeit? Beobachte, ob sich mit dem Gefühl des Einfach-Seins das Denken verlangsamt. Wenn die Gedanken schwächer werden und für Momente zum Stillstand kommen, kann es sein, dass du den Eindruck hast, außerhalb der Zeit zu treten – jenseits von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
  3. Gibt es dann noch etwas, das dich besser sein ließe, als du schon bist? Vielleicht hast du, indem du einfach „bist“, viel eher das Gefühl, so wie du bist, auch vollkommen zu sein. Denn dein Wesenskern braucht nichts und will nichts, selbst wenn Körper und Geist sich weiter nach etwas sehnen.
  4. Ist dieses Gefühl des Einfach-Seins ungewohnt oder etwas, das du schon seit jeher kennst? Sehr wahrscheinlich fühlt sich das einfache Sein vollkommen vertraut an. Auch wenn du es seit langer Zeit nicht beachtet hast.
  5. Gibt es dann noch etwas, das dich vollständiger sein ließe, als du es jetzt bist? Wenn es dir gelingt, zur Ruhe zu kommen und sich für eine gewisse Zeit nicht ablenken zu lassen, dann wird es wahrscheinlich auch möglich, sich ganz und vollständig zu fühlen, so, wie du bist. Es mag einige Übung erfordern, aber dieses angeborene Gefühl kann in jedem Menschen wieder zum Vorschein kommen.

Nachdem du dich mit diesen fünf Fragen beschäftigt hast, nimmst du dir etwas Zeit, um noch in die Stille des Einfach-Seins einzutauchen. Beobachte dich jetzt und genieße die Aspekte, die die fünf Fragen zum Vorschein gebracht haben: du bist weit, zeitlos, vollkommen, mit deinem Wesenskern verbunden und vollständig – genau so, wie du bist.


Autor Dr. Richard Miller ist Gründungsvorsitzender des Integrative Restoration Institute (irest.us), Mitbegründer des internationalen Verbands für Yogatherapeuten und Autor von „iRest Meditation and Yoga Nidra“.

Yasemin Saat – Souldance

Yasemin Saat

Joya freut sich, mit Dir zu tanzen! In Souldance lädt sie dich in Deine eigene Welt des Tanzes ein. Man kann Tanz auf so unterschiedliche Art und Weise entdecken und oft ist es nicht einfach zu entscheiden, welcher Weg der Beste für einen selbst ist. Und während wir also wieder im Kopf sind, fangen wir vor lauter Fragen niemals wirklich an und vergessen uns die allerwichtigste Frage zu stellen: „Wie kann ICH MICH selbst durch Tanz entdecken?“

Hast du Dir einmal diese Frage beantwortet, bist Du Deinem Selbstausdruck und Deinem eigenen Körpergefühl schon einen großen Schritt weiter. Natürlich sind Feeling, Musikalität, Hintergrundwissen und Tanzschritte auch wichtige Elemente auf dieser Reise. Um dies Alles miteinander zu vereinen, werden die Kurse immer mit 3 Hauptthemen gefüllt. Diese werden Dir ermöglichen zusammen mit mir Deine Schlüssel und Werkzeuge zu finden, den Rhythmus, den Flow, den Vibe und die Energie wahrzunehmen, welche durch jeden einzelnen Körper in dieser Welt fließen. Hast du diese Philosophie verstanden, kannst du dir Deinen eigenen Tanz kreieren.

Die 3 Themen:

  • Formen: Yoga und Basics aus den urbanen Tanzstilen von Hip Hop über Liquid Fusion und Contemporary, sowie Elemente aus kulturellen Tanzstilen wie Kandyan Dance, orientalischer Tanz, afrikanischer Tanz und vielem mehr.
  • Feeling: Tanztherapie, Rhythmus, Musikalität, Storytelling usw.
  • Flowing: Dehnen mit der Musik, lerne auf deinen Körper zu hören, verbinde dich mit den Elementen, gehe mit dem natürlichen Flow des Lebens.)

Souldance für werdende Mamis

Die Schwangerschaft ist eine große Zeit der Veränderung. Der Körper, das eigene Empfinden, die Wahrnehmung nach Außen, einfach Alles wird anders und aufregend. Emotionen unterschiedlichster Art spielen sich in einem ab. Zeit für Entspannung, Zeit in sich zu gehen und diesen großen Abschnitt im Leben bewusst zu durchleben. Joya lädt dich dazu ein, mit ihr durch eine Reise dieser Verwandlung zu flowen. Spürt euren Körper bewusster und nehmt die Veränderung aus einer anderen, verspielten Perspektive wahr. Fühlt euch wohl und gebt eurem ganzen Selbst die Achtung und Liebe, die ihr in dieser Zeit besonders braucht. Die begleitende Musik ermöglicht es euch, eins mit euch und euren Emotionen zu werden und euch eurem innersten Empfinden zu öffnen.

50 Minuten lang werden Spaß und Disziplin miteinander verknüpft, um die Emotionen sprechen zu lassen. Auch mit Bauch werden diese 50 Minuten eine Mischung aus aktivem, bewussten Training für werdende Mamis mit anschliessender Entspannung und Atemübungen. 50 Min. bestehend aus:

  • Stretch and Strength mit Elementen aus dem Hatha Yoga
  • im Rhythmus atmen
  • Elemente aus Bauchtanz
  • diverse Atem- und Meditationstechniken
  • beeinflusst von den urbanen Tanzstilen wie Liquid Fusion, Contemporary, Jazz und Hip Hop

Souldance mit Kind: (ab 3 Jahren)

Einfach mal die Seele baumeln lassen mit den Kleinen. Einfach vom natürlichen Rhythmus der Kleinen lernen und sich inspirieren lassen. Diese Kurseinheit soll uns erlauben Raum und Zeit zu schaffen, um in die Welt der kleinen Großen mit einzutauchen. Spielerisch, natürlich auf Musik können wir lernen wie unsere Kinder die Welt wahrnehmen, wie Musik ihre Stimmung und somit auch unsere beeinflusst. Eine Welt voller Farben, voller Klänge, voller Freude am Spiel. Wenn man Eines von Kindern lernen kann, dann sich frei zu bewegen. Souldance mit Kind schafft den Raum dafür.

Kursleiterin Joya ist Yogalehrerin, Tanzpädagogin, Pre- und Postnatal Yoga. Sie hat ihre Yogaausbildung in Indien (Rhishikesh) absolviert. (Hatha Yoga, Inyengar Yoga und Nada Yoga) Als leidenschaftliche Tänzerin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Philosophie und Wirkung des Tanzes an Jeden weiterzugeben, der / die nach mehr Körpergefühl und Verbindung zu sich selbst und der damit verbundenen Seele strebt. Sie ist Freestyle- Tänzerin im urbanen Bereich und hat dort sehr viel Schätze sammeln können, die helfen mehr im Hier und Jetzt anzukommen und bewusster durchs Leben zu gleiten. Auch als Mutter einer 3 jährigen Tochter führt sie diese Philosophie weiter und hat Methoden entwickelt auch im Alltag mit Kindern Ruhe und Entspannung zu finden.



Yasemin Saat auf der YOGA WORLD Düsseldorf 2017:
Samstag, 14. Oktober 2017 // 15:15 – 16:00 Uhr // Souldance für werdende Mamis und alle die planen Mama zu werden // Ganesha Yogaspace

Frühling im Topf – so gelingen selbst gezogene Microgreens und Kräuter

Frisch geerntet schmeckt’s gleich doppelt so gut! Warum? Ganz einfach: In selbst gezogenen Microgreens, Kräutern und Gemüse stecken nicht nur mehr Nährstoffe, sondern vor allem: Liebe. Einfache Tipps für deinen grünen Daumen.

Text: Tula Karras, Carmen Schnitzer Fotos: Jennifer Olson

Was schmeckt besser als ein selbstgekochtes Essen? Eins mit Zutaten, die du auch noch selbst gezüchtet hast! Ein Kräuter- und Gemüsegarten – bei Platzmangel auch einer auf der Fensterbank – spart neben Geld auch Energie und verringert deinen ökologischen Fußabdruck. Zudem liefert ein Essen aus frisch geernteten Zutaten deutlich mehr Nährstoffe als ein gekauftes: Tomaten, Salate und Karotten etwa können auf dem Weg vom Feld ins Restaurant bis zu 70 Prozent ihres Vitamin-C-Gehalts verlieren! Ein eigener Garten ist deine Chance für garantiert chemisch unbehandelte und gesunde Ware. Selbstgezogene Bio-Auberginen etwa liefern deutlich mehr Kalzium, Kalium und Magnesium, selbstgezogene Bio-Tomaten deutlich mehr Vitamin C und Carotinoide als die jeweilige Supermarktware. Und dann erst der bessere Geschmack!

Falls du keinen Platz für ein Gemüsebeet hast, aber trotzdem nicht auf Vitaminbomben Marke Eigen(an)bau verzichten willst, hält die Natur etwas Besonderes für dich bereit: Microgreens! Diese Superfoods sind alte Bekannte, die wir unter dem Namen Keimlinge beziehungsweise Keimpflanzen kennen. Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass die gute alte Gartenkresse in den letzten Jahren in vielen Gemüseabteilungen Gesellschaft bekommen hat: Mittlerweile warten dort auch Pappschachteln mit Brunnen-, Rucola-, Radieschen- oder Brokkoli-Kresse. Ähnlich wie der Klassiker lassen sich diese kleinen Powerpakete auch kinderleicht auf der Fensterbank ziehen. Studien zufolge enthalten die Winzlinge eine bis zu fünfmal höhere Konzentration an Vitaminen wie C und E sowie antioxidative Carotinoide als dieselbe Pflanze in ihrer ausgereiften Form. So geben sie zum Beispiel Smoothies, Salaten, Suppen oder belegten Broten nicht nur optisch den letzten Pfiff.

Gärtnern macht Spaß, das Ergebnis ist gesund und sieht noch dazu hübsch aus: Ob du nun als Profi oder Anfänger*in ans Werk gehst – es spricht auf jeden Fall viel für den Eigenanbau. Stelle dir einfach deine persönliche Auswahl an Pflanzen zusammen. Hier findest du einige Tipps für die Anzucht.

Was du alles zum Pflanzentopf umfunktionieren kannst:

Teetassen, Kaffeebecher oder Zuckerdosen

Schnittlauch oder Kerbel gedeihen gut in kleinen Behältern von bis zu etwa 8 Zentimetern Tiefe. Besonders Kerbel hat es gerne „kuschelig“ eng. Eine gute Möglichkeit, gesprungene Tassen wiederzuverwenden, denn über die Risse kann überschüssiges Wasser abfließen. Zu viel Wasser ist nämlich für viele Pflanzen gefährlicher als zu wenig!

Teekessel, Vintage-Dosen oder große Konserve-Büchsen

Neben Schnittlauch und Kerbel brauchen auch Sukkulenten, Kopfsalat und Thymian wenig Raum und sind in diesen Behältnissen gut aufgehoben, die sich zudem prima bemalen oder mit hübschem Papier umwickeln lassen. Damit das Wasser abfließen kann, bohre drei bis vier Löcher in den Boden und lege eventuell eine Drainageschicht aus Blähton oder Tonscherben in den Dosenboden.

Körbe oder Siebe

Hier ist die Drainage (= Abflussmöglichkeit) gleich eingebaut! Je nachdem, wie eng ein Korb geflochten ist oder wie groß die Löcher eines Siebes sind, kann es sinnvoll sein, ihn mit Moos, Kokosfaser oder einem Fenstergitter aus Vinyl auszukleiden (Metall könnte rosten), um die Erde intakt zu halten und Käfer abzuwehren. Diese Behälter sind für ähnliche Pflanzen passend wie die für Dosen. Bei ausreichender Tiefe gedeiht auch Petersilie prächtig.

Bollerwagen oder alte Holzschubladen

Hierin lässt sich prima Salat pflanzen, da dieser nicht besonders tief wurzelt. Bei mindestens 15 Zentimetern Tiefe sind auch Thymian, Oregano, Estragon, Koriander oder Minze geeignete Kandidaten, wobei letztere sehr ausbreitungsfreudig ist, weshalb eine Wurzelsperre zu empfehlen ist. Dafür einfach den Boden eines Kunststoffblumentopfes entfernen und die Minze in den so entstandenen Ring pflanzen. Bohre außerdem für die Drainage Löcher in den Boden des Wagens oder der Schublade und kleide alles mit einem Vinyl-Fenstergitter aus, um Käfer fernzuhalten!

4 Tipps für deinen Indoor-Gemüsegarten

Wenn du dein Grünzeug in Behältern züchtest, musst du ein paar Dinge beachten, denn anders als in einem Beet können die Pflanzen keine Nährstoffe aus der Erde ziehen.

1) Mixe einen fruchtbaren Boden aus einem Teil Kompost mit fünf Teilen Blumenerde und gib am Schluss obenauf noch mal eine Schicht Kompost – er hält den Boden feucht.

2) Benutze Bio-Gemüsedünger! Er fördert die Drainage, ist mit Nährstoffen versetzt und hält den Stickstoffgehalt der Erde niedrig, um ein gutes Wachstum zu garantieren. Für manche Gemüsesorten – etwa Tomaten – gibt es spezielle Dünger, die besonders auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt sind. Lass dich in der Gärtnerei dazu beraten!

3) Bedecke die Erde mit einer dicken Schicht Mulch, sobald die Pflanze zu sprießen begonnen hat und das Wetter wärmer wird. Das hält den Boden feucht. Sei dabei aber nicht zu voreilig: Warte auf das erste Grün – ansonsten wärmt der Boden womöglich nicht richtig auf.

4) Kontrolliere regelmäßig die Feuchtigkeit! An heißen Tagen trocknen die Pflanzenkübel schnell aus, dann heißt es: häufiger gießen. Vermeide aber eine Überwässerung oder stehendes Wasser.

Vitaminbomben für eher blassgrüne Daumen

Keine Ahnung vom Gärtnern? Nicht schlimm – die Aufzucht dieser Leckereien gelingt auch blutigen Anfänger*innen:

1. Rucola

Enthält: Die Vitamine A, C, E und K, Antioxdantien sowie Kalzium, Eisen, Zink, Kalium und Phosphor

So wird’s gemacht: Rucola gedeiht im Beet wie im Topf und bevorzugt eine sonnige bis halbschattige Lage. Die Samen sollten in etwa einem halben Zentimeter Tiefe mit einem Abstand von 15 Zentimetern gesetzt werden. Regelmäßig gut wässern, dabei aber stehendes Wasser vermeiden. Nach etwa sieben Wochen (im Sommer deutlich früher!) kann er geerntet werden.

Schmeckt gut zu: Nudeln (z.B. als Pesto), im Salat, Smoothie oder auf der Pizza

2. Sprossen (zum Beispiel Alfalfa, Radieschen oder Mungo-Bohnen)

Enthalten: essenzielle Aminosäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Enzyme, Vitamine, Ballaststoffe und Spurenelemente.

Vorsicht: Sicherheitshalber solltest du Sprossen vor dem Verzehr kurz (ca. 30 Sekunden) in kochendem Wasser blanchieren, um mögliche Krankheitserreger abzutöten.

So wird’s gemacht: Einen Esslöffel Samen in einem Sieb unter fließendem Wasser gut abspülen. Anschließend in ein Keimglas geben und mit der doppelten Menge Wasser bedecken. Nach 1–8 Stunden Einweichzeit wird das Wasser abgegossen. Die genaue Zeitangabe steht in der Regel auf der Packung. Anschließend geht’s zurück ins Keimglas, wobei du vorher nicht gequollene Samen und leere Schalen aussortieren solltest, damit sie nicht faulen. Siebeinsatz aufs Glas schrauben und schräg auf einen Unterteller setzen, damit das restliche Wasser abfließen kann. Sprossen zwei- bis dreimal täglich spülen und nach 3–4 Tagen genießen!

Schmecken gut als: Topping auf Salaten, Sandwiches oder Suppen

3. Brunnenkresse

Enthält: Gerb- und Bitterstoffe, Raphanol, ätherische Öle, die Vitamine A, B1, B2, C und E sowie Jod, Eisen, Kalzium und Phosphor.

So wird’s gemacht: Da Brunnenkresse viel Wasser braucht, ist ein Plastiktopf mit einem etwas größerem, kies- oder tonscherbengefüllter Übertopf am besten. Im Garten wäre ein etwas lehmiger Boden optimal. Streue die Samen auf die Erde und drücke sie leicht an, ohne sie zu vergraben. Achtung: Nicht der prallen Sonne aussetzen, sondern ein halbschattiges bis schattiges Plätzchen suchen. Alle zwei Tage wässern und nach 7–20 Tagen (wenn sie mindestens 10 Zentimeter hoch ist) ernten.

Schmeckt gut zu: Omelettes, Quark, als Pesto oder als Topping auf Salaten, Suppen oder belegten Broten.

Dieser Artikel stammt aus dem YOGA JOURNAL 02/2019.


Hier findest du weitere leckere Rezeptideen mit Microgreens und Gartenkräutern:

Neumondkalender 2026: So wirkt der April-Neumond im Zeichen Widder

Neumond

Wann ist Neumond? Den nächsten Neumond erwarten wir am 17. April 2026. Nachts um 13:52 Uhr steht er im Zeichen Widder. Welche Energien jetzt wirken und wie du diese am besten für dich nutzen kannst, erfährst du weiter unten im ArtikelHier ist eine Übersicht aller Neumonde 2026, alle Daten mit Uhrzeit, Sternzeichen sowie einige Tipps für die Arbeit mit der Neumondenergie.

Titelbild: Lyndse Ballew via Unsplash

Der Mond übt schon seit Tausenden von Jahren eine starke Faszination auf die Menschheit aus. Immerhin regelt er mit seiner Kraft die Gezeiten und nimmt auch bei manchen Menschen Einfluss auf das Schlafverhalten. Er gilt als Symbol für weibliche Energie, Weisheit und Intuition. Die bewusste Auseinandersetzung mit den verschiedenen Mondphasen hilft dabei, dich mehr mit dir, der Erde und dem Kosmos zu verbinden.

Nutze die Neumondenergie, um frische Energien in dein Leben einzuladen und neue Intentionen zu setzen. Nun ist eine gute Zeit, um Ideen zu konkreten Zielen zu machen und Projekte direkt anzugehen. Hier findest du Inspiration für dein Neumond-Ritual.

Neumond
Foto: Alex Brites von Pexels via Canva

18. Januar 2026: Neumond im Zeichen Steinbock

Am 18. Januar gegen 20:52 Uhr steht der Neumond im Sternzeichen Steinbock. Die aufmerksame und ernste Energie des Erdzeichens bringt Klarheit, Struktur und Durchsetzungskraft in dein Leben. Jetzt geht es darum, langfristig zu denken und Verantwortung zu übernehmen.

Ein neues Jahr, ein Neumond, ein Neuanfang?

Ja klar, aber bitte bewusst. Lass dir dafür ruhig Zeit. Laut modernem Kalender ist zwar der offizielle Jahreswechsel immer am 1. Januar, jedoch befinden wir uns noch mitten im Winter. Die Natur regeneriert gerade noch, bevor sie im Frühling neu aufblüht. Daran kannst du auch deinen eigenen Rhythmus orientieren und mit ihm dein Leben Tag für Tag neu ausrichten.

Manchmal braucht es keine großen Umbrüche, um große Veränderungen zu bewirken. Neuanfänge beginnen oft mit kleinen Gewohnheiten, die du langsam in deinen Alltag integrieren darfst. Es braucht vielleicht auch keine großen Gesten oder Belohnungsstrategien, um Neues zu etablieren, sondern eine klare Entscheidung, Mitgefühl, Ehrlichkeit und Konsequenz gegenüber dir selbst. 

Vergiss nicht: Dein Leben ist mehr als eine Aneinanderreihung von erreichten oder vermeintlich verfehlten Zielen. Es ist ein Prozess, den du in deinem eigenen Tempo gestalten darfst.

Yoga-Tipp:

Jede Veränderung beginnt in dir. Schaffe Raum für Klarheit durch Meditation und beobachte wie sich deine Präsenz und Perspektive dadurch verändert. Oder begib dich auf die Entdeckungsreise zu dir selbst und spüre die transformierende Kraft von Yogapraxis und Reflexion.


17. Februar 2026: Neumond im Wassermann

Am 17. Februar gegen 13:01 Uhr steht der Neumond im Sternzeichen Wassermann. Das Luftzeichen ist bekannt als kreativer Freigeist und bringt frischen Wind, Umbruch und Erneuerung mit sich. Außerdem fällt dieser Neumond auch mit dem Beginn des Jahres des Feuerpferds, dem chinesischen Neujahr, zusammen. Dieses liefert zusätzlich kraftvollen Schwung und Mut zur Veränderung.

Jetzt besteht die Chance, alte Muster zu neuen Gewohnheiten umzuwandeln. Doch Veränderung ist ein Prozess, der oftmals gar nicht so leicht umzusetzen ist. Denke daran: du musst nicht alles einreißen, um neu durchzustarten.Manchmal ist es sinnvoller, das bereits bestehende Fundament zu sanieren.

Um einen Reset ressourcenschonend zu gestalten, darfst du also zunächst einmal eine Bestandsaufnahme von dem machen, was schon da ist. Schau dir deine alltägliche Wirklichkeit an: Mit welchen Routinen und Verhaltensweisen gestaltest du deinen Tag? 

Welche davon bestärken dich, geben dir Vertrauen, Sicherheit oder einfach ein gutes Gefühl? 

Welche bringen dein tägliches Erleben eher durcheinander, als dass sie dich darin unterstützen? Wie könntest du sie möglichst mühelos anpassen, damit sich ihre Wirkung positiv verändert?

Ein Beispiel: Du startest deinen Tag jeden Morgen mit Kaffee, doch bemerkst, dass dich Koffein auf Dauer nervös macht? Wie wäre es, wenn du dieses Ritual nicht bleiben lassen müsstest, sondern jeden zweiten Tag koffeinfreien Kaffee oder Tee ausprobierst? Oder vielleicht fällt dir auf, dass du bei Stress oft zu fettigen Snacks greifst. Was wäre, wenn du nicht darauf verzichtest, aber zukünftig jedes Mal dazu auch ein Stück Obst oder Gemüse isst? Achtsamkeit und ein langsames Erweitern der Komfortzone begleiten dich sanft in die Veränderung, ohne zu überfordern.

Yoga-Tipp:

Eine Asana und Mudra Sequenz unterstützt dich, deine Aufmerksamkeit auszurichten und deine Energie zu lenken. Manchmal ist weniger mehr: An müden Tagen kannst du eine kleine Atem-Meditation am Frühstückstisch machen. Vielleicht möchtest du diese auf Dauer in deine Morgenroutine integrieren.


19. März 2026: Neumond im Zeichen Fische

Der Neumond am 19. März 2026 steht um 2:23 Uhr in den Fischen und lädt dich dazu ein, nach innen zu schauen und dich bewusst mit deiner Gefühlswelt zu verbinden. Die sanfte, fließende Energie dieses Wasserzeichens unterstützt dich dabei, deine Intuition zu stärken und deiner inneren Stimme mehr Raum zu geben. Vielleicht spürst du jetzt deutlicher, was sich verändern möchte – alte Muster, die gehen dürfen, oder neue Möglichkeiten, die sich langsam zeigen.

Foto:Jordan Steranka via Unsplash

Fische gelten als besonders sensibel und feinfühlig. Unter diesem Neumond fällt es uns oft leichter, unsere tiefsten Sehnsüchte wahrzunehmen und uns mit unserem Bauchgefühl zu verbinden. Auch wenn der nächste Schritt noch nicht ganz klar ist, darfst du darauf vertrauen, dass dein innerer Kompass dich führt. Nimm dir Zeit, deine Wünsche zu visualisieren, deiner Kreativität Ausdruck zu verleihen oder deine Träume mit anderen zu teilen.

Wie ein Fisch, der sich von der Strömung tragen lässt, kannst du heute üben, ein wenig mehr loszulassen und dich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen. Manchmal entstehen gerade dann neue Wege, wenn wir nicht alles kontrollieren wollen. Vertraue darauf, dass dich die Strömung dorthin bringt, wo du gerade sein sollst.

Der Neumond ist zudem ein kraftvoller Moment, um deine spirituelle Praxis zu vertiefen. Ob durch Meditation, Journaling oder ein stilles Innehalten – finde deinen eigenen Weg, dich mit etwas Größerem zu verbinden.

Yogatipp zum Neumond in den Fischen:

Fische sind dem Wasserelement zugeordnet und laden zu einer besonders sanften, intuitiven Praxis ein. Setze dich für ein paar Minuten in eine ruhige Meditation oder komme in eine fließende Bewegung wie Cat & Cow oder sanfte Wellenbewegungen der Wirbelsäule im Sitzen. Stelle dir dabei vor, dein Atem bewegt sich wie Wasser durch deinen Körper. Mit jeder Ausatmung darfst du Anspannung und alte Muster loslassen, mit jeder Einatmung öffnest du dich für neue Inspiration und deine innere Weisheit.


17. April 2026: Neumond im Zeichen Widder

Am 17. April steht der Neumond gegen 13:53 Uhr im Sternzeichen Widder. Das Feuerzeichen ist bekannt für sein Geschick und seine Durchsetzungskraft und steht für selbstbewusstes,aktives Handeln. Es motiviert uns dazu, unser Leben konkret anzupacken und Eigeninitiative zu zeigen. Aufbruchstimmung liegt in der Luft! 

Jetzt ist ein günstiger Moment, um lange Aufgeschobenes endlich anzugreifen oder mutige erste Schritte zu wagen. Der Neumond im Widder unterstützt uns dabei mit eindeutigen Impulsen und einem kräftigen Energieschub, der uns allerdings auch leicht aus dem Gleichgewicht bringen kann. 

Die Kunst ist es daher, genau jetzt besonders achtsam und bewusst zu bleiben und kleine Erholungsmomente im Alltag zu schaffen, die eine potenziell überschüssige Feuerenergie ausgleichen können. Denn Ungeduld und Impulsivität bringen meist nur Konfliktpotenzial mit sich und stehen einer harmonischen Entwicklung eher im Weg, statt diese zu beschleunigen. 

Yoga-Tipp:

In brisanten Situationen hilft oft ein Perspektivwechsel. Umkehrhaltungen wie der klassische Kopfstand, Variationen des Handstands oder der Unterarmstand drehen die Welt für einen Moment um und fördern dabei Fokus und Balance.


Alle Neumonde 2026 im Überblick:

18. Januar 2026 um 20:52 Uhr im Zeichen Steinbock

17. Februar 2026 um 13:01 Uhr im Zeichen Wassermann

19. März 2026 um 02:23 Uhr im Zeichen Fische

17. April 2026 um 13:52 Uhr im Zeichen Widder

16. Mai 2026 um 22:00 Uhr im Zeichen Stier

15. Juni 2026 um 04:54 Uhr im Zeichen Zwillinge

14. Juli 2026 um 11:43 Uhr im Zeichen Krebs

12. August 2026 um 19:36 Uhr im Zeichen Löwe

11. September 2026 um 05:27 Uhr im Zeichen Jungfrau

10. Oktober 2026 um 17:50 Uhr im Zeichen Waage

9. November 2026 um 08:02 Uhr im Zeichen Skorpion

9. Dezember 2026 um 01:52 Uhr im Zeichen Schütze


Du möchtest wissen, an welchen Tagen 2026 Vollmond ist? Alle Daten und Tipps findest du in unserem Vollmondkalender:

Neuer Mond, neuer Mut! Julia Pross zeigt dir eine herzöffnende Neumond-Yogapraxis:

Ein neues Bett im Fluss der Zeit – Interview mit Anna Trökes

Welche Bedeutung hat Zeit in der Yogaphilosophie? Warum fühlen wir uns oft so rastlos? Und was hat es mit dem Fluss der Zeit auf sich? Darüber sprachen wir mit Anna Trökes, die Yoga im deutschsprachigen Raum seit Jahrzehnten wie kaum eine andere prägt.

Interview: Carmen Schnitzer / Fotos: Nela König

Fangen wir mal klein an: Wir haben uns zu einer bestimmten Zeit für dieses Gespräch verabredet. Aber mit so was wie „Termin 9.15 Uhr“ ist das Phänomen Zeit ja längst nicht erklärt …

In der tantrischen Schöpfungsgeschichte geht es aus dem ganz Formlosen, nämlich dem reinen Bewusstsein, in die Schöpfungskraft, Shakti, und diese wiederum hat an ihrer Seite sofort Maya, das Formgebende. Und das Erste, was die erschaffen, sind Nada und Spanda, also Klang und Schwingung. Die beiden breiten sich aber aus, gehen auseinander …

… wie die Zeit?

Genau. Die Zeit ist eine endlose Schwingung, die sich zwischen unendlicher Vergangenheit und unendlicher Zukunft ausbreitet. Aber damit können wir Menschen ja erst mal nichts anfangen. Da kommt dann Bindu ins Spiel, der Punkt oder Samen, von dem wir ausgehen können. Deswegen gibt es so etwas wie „9.15 Uhr“. Das gibt uns eine Referenz, sonst bleibt ja alles diffus. Dahinter kommen dann Zeit und Raum, dann wird Buddhi erschaffen, also der Geist, Ahamkara, das Ego und so weiter.

Zeit, Raum und Klang sind demnach unendlich, aber wir können sie von einer bestimmten Perspektive aus betrachten?

Sozusagen: Es gibt einen Blickpunkt, von dem aus der Klang angeschlagen wird. Und dann führt man das zurück und sagt: Dort, in diesem Punkt, ist alles drin. Das ist bei Zeit auch der Fall. Also wenn ich jetzt von Zeit spreche, denke ich ja immer gleichzeitig an die Vergangenheit und an die Zukunft. Und wenn ich Glück habe, bin ich auch beim Jetzt.

Was wir im Yoga immer wieder üben … Zeit würde an sich aber auch ohne Uhren existieren.

Mit denen geben wir diesen ganzen Energien eben eine Form. Früher haben die Leute einfach an den Himmel geguckt, nach dem Sonnen- oder Sternenstand, und sich daran orientiert. Ein Zeitverständnis hatten Menschen immer. Das sehen wir zum Beispiel auch an einem Bauwerk wie Stonehenge. Dort gibt es bestimmte Steinformationen, durch die genau zur Sommersonnwende die Sonne durchfällt. Auch damals schon muss man also ein Zeitverständnis gehabt haben – und ein Interesse dafür.

Empfindest du das Bild der Zeit als Fluss als stimmig?

Durchaus. Die Zeit ist ja immer strömend, fließend.

Ich hatte während meiner Recherche manchmal den Gedanken, dass ein Meer vielleicht passender sein könnte. Also, etwas weniger Lineares.

Das Lineare ist aber für uns Menschen wichtig. Wir müssen diesem Zeitfluss ein Bett geben – und gleichzeitig ein paar Stufen, um hin und wieder aus dem Fluss aussteigen zu können. Um dann zum Beispiel in die Meditation zu gehen oder auch einfach zu schlafen.

Anna Trökes, Yogalehrerin, Meditation, Wald, Fotocredit: Nela König

Ein schönes Bild! Aktuell haben allerdings viele das Gefühl, die Zeit renne ihnen davon. Obwohl uns vieles, was früher viel Zeit gekostet hat, inzwischen Maschinen abnehmen. Woher, glaubst du, kommt das Gefühl des Zeitmangels?

Das scheint mir schon in der Erziehung eingeredet zu werden – Zeit als etwas, das man haben oder nicht haben kann. Seit ein paar Jahren gibt es ja überdies den Begriff des Zeitmanagements.

Was hältst du davon?

Grundsätzlich erscheint es mir sinnvoll, sich seine Zeit gut einzuteilen. Entscheidend ist aber, dass man sich nicht nur auf Arbeit, Arbeit, Arbeit konzentriert, sondern auch regelmäßige Pausen einbaut und ein festes Ende von Arbeitsabschnitten. Sonst läuft einem die Zeit wirklich irgendwann davon. Kinder bekommen das ja in der Schule schon mit: Die Fächer werden in Dreiviertelstunden-Einheiten unterrichtet, dazwischen gibt es Pausen. Aber man erklärt ihnen den Sinn dahinter nicht.

Und das wäre wichtig?

Ja. Ich denke, uns fehlt so etwas wie eine Zeitkultur.

Wie könnte die aussehen?

Die würde einen sehr bewussten Umgang mit unserer Zeit, unseren Zeiträumen beinhalten. Wir würden zum Beispiel nicht in jeder kurzen Pause gleich zum Handy greifen. Denn dann sind wir ja gewissermaßen immer noch „on duty“. So kommt uns etwas abhanden, was sehr viel mit Zeit zu tun hat, nämlich Muße.

„Im Yogasutra taucht der Begriff Zeit, Kala, auf als etwas, mit dem ich Dauer und Kontinuität erfasse.“

Wie lässt sich das zurückholen?

Mach Dates mit dir selbst und nimm sie ernst – zum Spazierengehen zum Beispiel oder Meditieren. Und wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind. Das Yogasutra beschreibt ja einen Übungsweg, an dessen Ende die Freiheit steht, Kaivalya. Und auch im Yogasutra taucht der Begriff Zeit, Kala, immer wieder auf – als etwas, mit dem ich Dauer und Kontinuität erfasse. Alles, was auf diesem Übungsweg Station sein kann, was erreicht werden kann, sind quasi die Schritte, die ich gehe, der Prozess. Darum heißt es darin oder auch in den anderen Yogaschriften wie der Hathapradipika immer wieder, dass etwas seine Zeit brauche. Zeit für die einzelnen Schritte. Etwas reift heran, entwickelt, entfaltet sich – das sind alles Begriffe, die damit zu tun haben. In der Regel geht nichts davon einfach plötzlich, sondern hat immer einen gewissen Vorlauf.

Der Yogaweg ist also nie zeitlos?

Genau – er braucht eine Kontinuität, damit er sich entwickelt. Du hast darin beziehungsweise dazwischen allerdings zeitlose Inseln, etwa in der Meditation. Und danach fügst du dich wieder ein in den Lauf der Zeit.

Anna Trökes, Yogalehrerin, Yogaphilosophie zum Thema Zeit, Fotocredit: Nela König

„Wir müssen dem Zeitfluss ein Bett geben – und gleichzeitig ein paar Stufen, um hin und wieder aus dem Fluss aussteigen zu können. Zum Beispiel, um zu meditieren.“

Wir haben es vorhin schon kurz angesprochen: Es geht im Yoga viel um das Hier und Jetzt …

Und allein daran merkst du schon, dass Zeit als etwas sehr Wichtiges wahrgenommen wird. Der Zeitraum, in dem du dein Leben gestalten kannst, dein Karma. Darum wurde zum Beispiel gern auch Langlebigkeit angestrebt – damit man viel Zeit hat, das Leben zu gestalten und irgendwann vielleicht aus dem Rad der Wiedergeburt rauszukommen.

Ist die planbare Zeit mehr als ein menschengemachtes Konzept?

Sie ist definitiv ein Konzept, aber eines, für das uns auch die Natur Begriffe und Räume vorgibt: Tag und Nacht etwa und die Jahreszeiten. Oder auch unseren Biorhythmus, der das Schwingen zwischen Aktivität und Ruhe einfordert. Und dann die unterschiedlichen Phasen im Laufe eines Menschenlebens, in denen unterschiedliche Ziele erreicht werden wollen, man unterschiedliche Aufgaben hat. Am Anfang steht etwa Artha – als junger Mensch kümmerst du dich erst mal um dein Auskommen, sorgst für dich. Daneben steht aber, ganz wichtig, auch Kama, Lust, Erotik und all das. Und dann erst, und das finde ich so klug, kommt Dharma, da kümmert man sich um Gemeinschaft, um die Weltordnung und so weiter. Und wenn man dem richtig lange gedient hat, kommt Moksha – dann zieht man sich wieder zurück. In unserer Kultur vermischt sich da leider vieles – jeder muss jederzeit für alles und jeden verfügbar sein. Das ist ungünstig.

Warum, glaubst du, ist das so?

Nun, wir hatten früher durchaus auch mal eine Zeitkultur, etwa mit den Stundenbüchern, die den Tag strukturiert haben, oder den Kirchenglocken. So etwas gibt es ja heutzutage kaum noch. Rituale, eine Tageszeitstruktur mit Arbeits- und Mußefenstern …

Den kleinen Zeitinseln am Ufer unseres Lebensflusses …

In dem das Meer, das du vorhin angesprochen hattest, ja letztlich auch drinsteckt. Irgendwo ist die Quelle, dann ist hier mein Fluss, dann münde ich irgendwann ins Meer, von dort wird das Wasser hochgezogen, wird zur Wolke und wandert wieder zurück zu den Bergen, in denen die Quellen entspringen.

Das Interview stammt aus dem YOGAWORLD JOURNAL 05/2025 mit dem Titelthema „Zeit“.


Morgens kraftvoll in den Tag starten, abends Entspannung finden: Auch in Anna Trökes’ Buch „Yoga für mehr Energie und Ruhe“ spielt Zeit und ihre Struktur eine Rolle. Die aktualisierte Neuauflage des Yoga-Bestsellers mit inspirierenden Routinen für die verschiedenen Phasen des Tages erschien im GU Verlag (19 Euro).

Du möchtest mehr zum Thema Philosophie lesen? Einen interessanten Text über Tantra und Yoga von Anna Trökes findest du hier:

Test: Was macht mich glücklich?

Was macht glücklich Test

Glück ist immer ein Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren. Welche sind für dich besonders wichtig und was kannst du tun, um glücklich zu werden? In diesem Test findest du es heraus.

Titelbild: Tony Ross via Unsplash

1. Nach einem stressigen Arbeitstag planst du einen entspannten Abend. Wie sieht der idealerweise für dich aus?

Ich quatsche mit einer guten Freundin über Gott und die Welt.
Ich liege allein in meiner Badewanne und lese ein gutes Buch.
Ich powere mich beim Sport so richtig aus und vergesse den Stress.
Ich gehe endlich mal wieder ins Kino.

2. Über welches Kompliment würdest du dich besonders freuen?

„Du bist mein Fels in der Brandung.“
„Mit dir macht alles gleich doppelt so viel Spaß!“
„Wow, solch ein Projekt kannst wirklich nur du stemmen!“
„Du bist wahnsinnig inspirierend!“

3. Mit welchem Tier fühlst du dich am meisten verbunden?

Hund
Schimpanse
Adler
Pferd

4. Eine Kollegin wechselt die Firma, du organisierst das Abschiedsgeschenk des Teams. Was wählst du?

Einen edlen Terminkalender.
Ein Freunde-Buch, in das alle Kolleg*innen etwas Liebes oder Lustiges schreiben.
Einen Massage-Gutschein.
Einen Besuch im Hochseilgarten.

5. Eine Woche Urlaub – du hättest Lust auf …

… eine Ferienwohnung mit Freunden. Wo? Zweitrangig.
… eine ausgiebige Wanderung, zum Beispiel auf Island.
… ein Yoga-Retreat am Mittelmeer.
… einen Party- und Kultur-Urlaub auf Ibiza.

6. Welche dieser Eigenschaften macht für dich einen anderen Menschen besonders attraktiv?

Begeisterungsfähigkeit
Empathie
Gelassenheit
Zielstrebigkeit

7. Deine Lieblingsbeschäftigung als Kind?

Lesen
Sport
Verstecken oder Fangen spielen
Schätze sammeln

AUFLÖSUNG:

Zähle zusammen, wie oft du welches Symbol ausgewählt hast. Das Symbol, das du am meisten gewählt hast, beschreibt deinen Glücks-Typ.

Überwiegend : Ruhe

Was dich glücklich macht: Du bist gerne allein, genießt Phasen, in denen du Erlebtes sacken lassen und verarbeiten kannst. Eine wertvolle Eigenschaft, die deiner inneren Balance zugute kommt. Vorausgesetzt, du gönnst dir solche Leerlauf-Stunden auch tatsächlich! Allzu oft vergessen wir im Alltagstrubel unsere wahren Bedürfnisse, erfüllen unsere Pflichten und vernachlässigen das Innehalten. Solltest du solche Schwierigkeiten kennen, hilft dir vielleicht eine feste Verabredungen mit dir selbst, die du in deinen Kalender einträgst. Wichtig: Nehme diesen Termin genauso ernst wie jeden anderen Termin auch.

Überwiegend : Austausch

Was dich glücklich macht: Kaum etwas geht dir über ein intensives Gespräch mit einer interessanten Person. Du bist neugierig auf andere Menschen und fühlst dich besonders wohl und geborgen, wenn du Teil einer Gruppe oder eines Teams bist. Wahrscheinlich hast du bereits einen Kreis lieber Menschen um dich herum. Sollte es dir daran fehlen, könnte ein Ehrenamt oder der Eintritt in einen Verein dir inspirierende Impulse bringen. Denn dort triffst du Menschen mit ähnlichen Interessen und kannst die Verbundenheit erleben, nach der du dich sehnst.

Überwiegend : Erlebnisse

Was dich glücklich macht: Du bist neugierig auf die Welt, liebst Reisen, Sport und Kultur und bist überhaupt sehr aktiv. Gut so, wenn dir auch regelmäßig Verschnaufpausen gönnst. Sollte das Gegenteil der Fall sein und du dich derzeit in der Alltagsroutine gefangen fühlst, dann wird es Zeit, etwas zu ändern. Schon kleine Dinge können den Unterschied machen: Kaufe zum Beispiel Lebensmittel, die sonst nicht in deinem Einkaufskorb landen und laden jemanden zum Kochen ein. Oder klettere nachts auf das Klettergerüst eines Kinderspielplatzes – sei kreativ! Was immer dir einfällt, tu es einfach!

Überwiegend : Erfolg

Was dich glücklich macht: Was anderen Angst macht, lässt dein Herz vor Freude klopfen. Bist du einer Herausforderung gegenüber gestellt, dann träumst du bereits vom Ziel – und hast in der Regel gute Chancen, es zu erreichen, weil du an dich glaubst. Das ist toll! Wichtig ist allerdings, dass du auch mit Rückschlägen umgehen kannst und das Gefühl der Enttäuschung zulässt, anstatt es zu verdrängen. Manchmal besteht Erfolg nämlich auch darin, einzusehen, dass man sich überschätzt hat oder dass man nicht der oder die „Beste“ sein muss, um liebenswert zu sein.

Dieser Test stammt aus dem YOGA JOURNAL 03/2018 mit dem Titelthema „Richtig glücklich!“


Eine ganz ähnliche Frage lautet: Wann bist du wirklich zufrieden? Wann ist es genug? Einige Impulse rund um das Thema Zufriedenheit findest du im aktuellen YOGAWORLD JOURNAL 02/2026. Hier geht’s direkt zur Ausgabe:

Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg – 3. – 6. September 2026

Wenn Yoga auf Bergstille trifft, entsteht ein besonderer Raum für bewusste Praxis. Das Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg 2026 lädt Yogis*inis aller Erfahrungsstufen ein, Yoga in enger Verbindung mit der Natur zu erleben – getragen von frischer Alpenluft, der Weite der imposanten Bergwelt und innerer Klarheit. //anzeige

Im Mittelpunkt steht eins vielfältiges, qualitativ hochwertiges Programm für Yoga- und Naturliebhaber*innen: von kraftvollen Vinyasa-Flows über regeneratives Yin Yoga bis hin zu Meditation, Pranayama und Chanting. Internationale Lehrer*innen und erfahrene Expert*innen begleiten die Teilnehmer*innen durch inspirierende Klassen und Workshops, die sowohl körperliche als auch mentale und spirituelle Prozesse ansprechen.

Yoga-Sessions auf Almwiesen

Die alpine Umgebung wird bewusst in die Praxis integriert. Yoga-Sessions auf Almwiesen, stille sowie auch anspruchsvolle Wanderungen, ein Eintauchen in die alpine Kulinarik und ein Einblick in die Welt von Ayurveda bieten neue Zugänge zur eigenen Wahrnehmung und vertiefen die Verbindung zu sich selbst.

Ein bunter Mix aus allen Yogastilen

Das Programm ist für alle Teilnehmer offen, ein aufregendes Zusatzprogramm vor dem offiziellen Festivalbeginn kann gerne gebucht werden und ermöglicht ein tieferes Kennenlernen und Erfahren der Region: 2026 bieten wir eine geführte 2-Tages-Hüttenwanderung (natürlich mit Yoga Einheiten), einen „Art of Teaching“ Workshop mit Karl Straub (Zürich) und Sigrid Pichler (New York) für Yogalehrer/innen unter unseren Festivalteilnehmer/innen, sowie ein Ayurveda Deep Dive mit Gesundheits-und Ernährungscoach Rashmi Zimburg.

St. Anton am Arlberg bietet mit seiner klaren Bergenergie, kurzen Wegen, lokaler und familiärer Hotellerie und Gastronomie und nachhaltigen Anreise per Bahn den idealen Rahmen für eine bewusste Auszeit. Das Mountain Yoga Festival in St. Anton am Arlberg ist für Yoga- und Naturliebhaber*innen, die einen bunten Mix aus Yogastilen für Anfänger bis Fortgeschrittene, Berg- und Naturerlebnisse, Unterhaltung, Spaß, und eine weltoffene Community suchen.

Für Rückfragen, kannst du dich via Email jederzeit an das Festival-Team wenden: yoga@stantonamarlberg.com

Mehr Infos: www.mountainyogafestivalstanton.at

Dies.Das.Asanas mit Jelena Lieberberg – der Päckchen-Handstand

Genauso regenbogenbunt wie die umstrickte Säule auf dem Bild ist auch die Praxis unserer Asana-Kolumnistin Jelena. Sie ermuntert dich in ihrer Reihe, Neues auszuprobieren und dabei nicht nur deine Kraft, sondern auch deine Grenzen zu erweitern. Diesmal mit dem Päckchen – einer raffinierten Arm-Balance und Handstand-Variante. Also Schluss mit grauem (Yoga)-Alltag: mehr Mut, mehr Farbe!

Text: Jelena Lieberberg / Foto: Theresa Bartmann

Der Handstand, Adho Mukha Vrikshasana, ist ja schon lange eine der angesagten Asanas: gerne gezeigt auf Social Media, mal geschummelt, mal als Banane – aber immer ein Zeichen von Kraft und Selbstüberwindung, ein Triumph über die Schwerkraft. Vor allem aber ist der Handstand eine wundervolle Ganzkörper-Übung. Er baut nicht nur Kraft in Schultergürtel, Core und Rücken auf, er schenkt dir auch eine Menge Selbstbewusstsein und aktiviert als intensive Umkehrhaltung den Kreislauf.

Die meisten kennen ihn mit dem Rücken zur Wand geübt, denn das schenkt Sicherheit und schützt dich vor dem Umfallen. Nur wenige üben ihn anders herum, nämlich mit dem Bauch zur Wand. Das wirkt zu Beginn unheimlich, weil man das Gefühl hat, auf den Rücken knallen zu können. Aber es hilft auch, eine stabile Balance und mehr Sicherheit aufzubauen, also ruhig mal probieren! Am besten übst du auch gleich wieder das Rad, das du sicher noch aus dem Schulsport kennst, denn ein halber Radschlag zur Seite ist die beste Methode, um dich zu retten, wenn du im Handstand das Gefühl hast, nach hinten zu fallen.

Mit dem Päckchen in die Welt der Arm-Balancen

Das hier gezeigte Päckchen ist eine fortgeschrittene Variante des Handstands mit dem Bauch zur Wand: Dabei falten wir uns ähnlich wie in der Haltung des Kindes kompakt zusammen, während wir auf den Händen stehen. Und weil diese kompakte Kraft in der Mitte auch Grundlage vieler komplexer Arm-Balancen ist, gilt der „Tuck Handstand“ als die Eintrittskarte in diese faszinierende Welt.

Macht das Spaß?

Ganz bestimmt! Aus persönlicher Erfahrung kann ich allerdings auch sagen, dass es gut sein kann, dass du beim ersten Versuch denken wirst: „Was?! Wie soll das jemals gehalten werden?“ Die Position ist ungewohnt und kniffelig – ein super Projekt für alle, die neue Herausforderungen lieben!

Muss ich das können?

Überhaupt nicht. Aber wie wär es, dich zumindest mal wieder am Handstand mit dem Rücken zur Wand zu probieren? Die Diagonale an der Wand, die bei der Übungsbeschreibung in Schritt 2 beschrieben ist, ist eine prima Kräftigung für den gesamten Körper, vor allem, wenn du Arme und Beine kraftvoll streckst und nicht ins Hohlkreuz kippst.

Wie bereite ich mich vor?

Wärme den gesamten Körper, Handgelenke und Schultern gründlich auf, bevor du dich an die Handstandpraxis machst. Übe dann ein paar klassische Handstände und achte dabei darauf, dich aus den Schultern heraus bis in die Zehenspitzen nach oben zu strecken. Die kompakte Rumpfhaltung für das Päckchen kannst du in Rückenlage „trocken“ üben, indem du die Knie fest zur Brust ziehst und die Arme dabei nach hinten streckst – wie auf dem Bild, nur eben liegend.

Step by step in die Balance

Jelena Lieberberg, das Päckchen Handstand-Variation, Yoga

1 Beginne im Stehen mit dem Rücken zur Wand, am besten mit etwa einer Beinlänge Abstand. Beuge dich nach vorn (Uttanasana).

2 Setze die Hände schulterbreit und kraftvoll aufgefächert auf den Boden. Lege dann erst einen Fuß etwa hüfthoch an die Wand, dann den zweiten und wandere mit den Füßen rückwärts die Wand hoch, bis du dich in einer gestreckten Diagonale befindest. Achte dabei darauf, die Schulterblätter breit und die Körpermitte stabil zu halten, anstatt dich durchhängen zu lassen.

3 Wenn das gut klappt, versuchst du, die Hände mit der Zeit so nah zur Wand hin aufzusetzen, dass du die Hüften über den Schultern stapeln kannst.

4 Beuge nun erst ein Knie, dann das andere. Lasse die Füße dabei an der Wand und achte wieder darauf, nicht in ein Hohlkreuz zu fallen oder die Schultern zu schließen. Schicke deinen Blick Richtung Boden und schiebe dich aus den Schultern heraus nach oben. Atmen nicht vergessen!

5 Um in Richtung freie Balance zu kommen, ziehst du erst einen Fuß zum Gesäß, dann im Wechsel und mit der Zeit alle beide.


JELENA LIEBERBERG ist Osteopathin und Yogacoach in Berlin. Ihre eBooks, Retreats und Workshops findest du unter kickassyoga.com oder besuche Jelena auf Insta @kickassyoga.

Wusstest du schon, dass du mit der eingeklappten Core-Päckchen-Haltung auch schweben kannst? Nein? Dann schau doch mal hier vorbei:

Kennst du schon diese kniefreundliche Krieger-Variante aus Jelenas letzter Kolumne?

Vollmondkalender 2026: So wirkt der April-Vollmond im Zeichen Waage

Wann ist Vollmond? Den nächsten Vollmond erwarten wir am 2. April 2026. Um 04:12 Uhr steht er im Zeichen Waage. Welche Energien jetzt wirken und wie du diese am besten für dich nutzen kannst, erfährst du weiter unten im ArtikelHier ist eine Übersicht aller Vollmonde 2026, alle Daten mit Uhrzeit, Sternzeichen sowie einige Tipps für die Arbeit mit der Vollmondenergie.

Titelbild: VYCHEGZHANINA von Getty Images via Canva

Der Mond übt schon seit Tausenden von Jahren eine starke Faszination auf die Menschheit aus. Immerhin regelt er mit seiner Kraft die Gezeiten und nimmt auch bei manchen Menschen Einfluss auf das Schlafverhalten. Er gilt als Symbol für weibliche Energie, Weisheit und Intuition. Die bewusste Auseinandersetzung mit den verschiedenen Mondphasen hilft dabei, dich mehr mit dir, der Erde und dem Kosmos zu verbinden.

Nutze die Vollmondenergie, um in die Reflexion zu kommen und Altes loszulassen. Nun ist eine gute Zeit, um dich sanft von all dem zu verabschieden, was dir nicht mehr dient.

Hier findest du Inspiration für dein Vollmond-Ritual:


3. Januar 2026: Vollmond im Zeichen Krebs

Am 3. Januar gegen 11:05 Uhr steht der erste Vollmond des Jahres im Sternzeichen Krebs. Der Januarvollmond, auch „Wolfsmond“ genannt, verstärkt das Bauchgefühl und die innere Wahrheit. In Kombination mit dem gefühlstiefen Wasserzeichen erwartet dich eine Energie, die nach innen gerichtet ist und Raum für Rückzug gibt. 

Achte darauf, dass gesunde Grenzen nicht zu Mauern werden. Stärke und Sanftheit sind keine Konkurrenten, sondern Teile von dir, die sich gut ergänzen. Du darfst jetzt reflektieren, wie du beides halten kannst. 

Was brauchst du, um dich sicher zu fühlen? Traust du dich, das zu zeigen? Traust du dich, dich zu zeigen? Nutze deine Gefühle als Kompass, der dich da hinbringt, wo du schon immer hin wolltest. 

Yoga-Tipp:

Yin Yoga oder Restorative Yoga beruhigen dein Nervensystem, lösen behutsam emotionale Spannung und lassen dich langsam weich werden.


1. Februar 2026: Vollmond im Zeichen Löwe

Am 1. Februar gegen 23:09 Uhr steht der Vollmond im Sternzeichen Löwe. Der zweite Vollmond des Jahres wird auch „Schneemond“ genannt und bietet Gelegenheit für Achtsamkeit, Selbstreflexion und persönliche Entwicklung. In Verbindung mit der feurigen Energie des Löwen lädt er besonders dazu ein, Emotionen wahrzunehmen und zu erforschen. Denn Klarheit wird erst dann wirklich kraftvoll, wenn sie das Herz nicht ausklammert. 

Fotocredit: RDNE Stock Project via Pexels, Symbolbild

Das Löwe-Feuer brennt stark und zuverlässig und schenkt einen Moment der Wärme in den kalten Wintermonaten. Es fordert dich auf, deine Gefühle zu überprüfen:

Was lodert gerade in dir?
Wo spürst du vielleicht nur ein leises Flackern?
Wo darfst du etwas nachlegen?
Wo fühlst du dich ausgebrannt?

Du bist die Hüterin/der Hüter deines Feuers. Sorge gut dafür, dass dir deine innere Wärme erhalten bleibt und achte darauf, dass sie weder erlischt noch zu einem Strohfeuer wird. Dabei entscheidest du ganz allein, was dir guttut und was nicht.

Yoga-Tipp:

Eine Yin-Yoga-Sequenz hilft dir, behutsam mit deinen Gefühlen in Verbindung und bei dir anzukommen. Achtsame Dehnungen, die mal sanft, mal intensiver sein können, und lange Haltungen geben dir Ruhe und genügend Raum für Wahrnehmung. 


3. März 2026: Vollmond im Zeichen Jungfrau (totale Mondfinsternis)

Am 3. März um 12:41 steht der Vollmond im Sternzeichen Jungfrau. Die intellektuelle und bodenständige Energie des Erdzeichens bringt ein Gefühl von Verlässlichkeit und Stabilität bei gleichzeitiger Scharfsinnigkeit. All das bringt uns im Optimalfall innere Klarheit und Ruhe. 

Traditionell wird der März-Vollmond auch Wurmmond oder Lenzmond genannt und symbolisiert als Vorbote des Frühlings Neubelebung und Wachstum.

Totale Mondfinsternis

Zudem erwartet uns ein seltenes Himmelsphänomen: Der Vollmond fällt mit einer totalen Mondfinsternis zusammen und leuchtet in rötlicher Farbe. Als sogenannter „Blutmond“ steht er im Schatten der Erde und versinnbildlicht einen kraftvollen Wendepunkt. Obwohl die spektakuläre Färbung leider nicht überall zu sehen sein wird, können wir die Finsternis trotzdem spüren. Intuition und Sensibilität können jetzt intensiver wahrgenommen werden.

Der Schnee des Winters taut endlich auf und legt offen, was darunter schon zu lange im Verborgenen liegt. Ein alter Zyklus schließt sich, ein neuer beginnt, und der Übergang ist fließend. Lass den Fluss des Lebens zu und verharre nicht in zu starren oder veralteten Vorstellungen. Es ist an der Zeit zu ändern, was sich ändern möchte. 

Foto: bestgreenscreen von Getty Images via Canva

Yoga Tipp:

Schaffe mit einem bewussten Flow Verbindung zwischen dir, deinen inneren Zuständen und Bedürfnissen und dem, was dich umgibt.


2. April 2026: Vollmond im Zeichen Waage

Am 2. April gegen 4:12 Uhr steht der Vollmond im Sternzeichen Waage. Das Luftzeichen wird von der Venus beherrscht und ist bekannt für seinen ausgeprägten Sinn für Ästhetik und sein Bedürfnis nach Ausgeglichenheit. Die Sensibilität der Waage öffnet uns für tiefe Verbindungen und lässt uns selbst die feinsten energetischen Veränderungen wahrnehmen.

Das Merkurjahr

Dieser Mond heißt uns außerdem willkommen im neuen astrologischen Jahr:
Seit dem 20. März ist das Venusjahr vorüber und das Merkurjahr hat begonnen. Merkur steht unter anderem für soziale Beziehungen und insbesondere für jegliche Art von Kommunikation. Auf diesen Themen liegt also in nächster Zeit ein besonderer Fokus.

Oft teilen wir einander bereits unbewusst über unser Nervensystem mit, bevor wir überhaupt ins Gespräch gehen. Diese Art der Wahrnehmung äußert sich dann als intuitives Gefühl. Du darfst darauf vertrauen.

Was fühlt sich für dich richtig an?

Foto: Ankit Rainloure via Pexels

Kannst du das spüren? Die Tage werden wieder länger und wärmer und auch die ersten Frühlingsgefühle lassen nicht lange auf sich warten. Doch sei dir bewusst: Jede Täuschung wird früher oder später enttäuschen!
Kannst du Klarheit mit Dankbarkeit empfangen?
Ist das, was du willst, auch das, was dir gut tut?

Der Frühlingsmond, auch „Pink Moon“ genannt, hat das Potenzial, alles in harmonisches Licht zu tauchen, ohne dass du dafür eine rosarote Brille brauchst. Echt zu sein, ist sowieso viel besser als perfekt. Was wäre, wenn du erkennst: Das, worauf du sehnsüchtig wartest, hast du schon längst – alle Voraussetzungen, um in Resonanz zu kommen, schwingen in dir.

Es gibt nur zwei Bedingungen:
1. Du verkörperst deine Wahrheit und gestehst dir zu, dem Leben zu begegnen.
2. Du lässt auch alle anderen sie selbst sein – ohne Wertung – und wendest dich dem zu, was wirklich ist.

Yoga-Tipp:

Begrüße den Tag mit einer Tantra-Praxis und erfahre, wie du in Beziehung zu allem stehst. Spüre, wie alles verwoben ist.


Die nächsten Vollmonde 2026 im Überblick:

1. Mai 2026 um 19:24 Uhr im Zeichen Skorpion

31. Mai 2026 um 10:45 Uhr im Zeichen Schütze

30. Juni 2026 um 01:56 Uhr im Zeichen Steinbock

29. Juli 2026 um 16:35 Uhr im Zeichen Wassermann

28. August 2026 um 06:15 Uhr im Zeichen Fische (partielle Mondfinsternis)

26. September 2026 um 18:44 Uhr im Zeichen Widder

26. Oktober 2026 um 05:09 Uhr im Zeichen Stier

24. November 2026 um 15:50 Uhr im Zeichen Zwilling

24. Dezember 2026 um 02:27 Uhr im Zeichen Krebs


Du möchtest wissen, an welchen Tagen 2026 Neumond ist? Alle Daten und Tipps findest du in unserem Neumondkalender:

Die 4 Arten von Glück in der Yogaphilosophie

Glück Symbolbild - Frau freut sich an Frühlingsblumen

Was ist eigentlich Glück? Ein dauerhafter High-Zustand? Oder einfach die Abwesenheit von Unzufriedenheit? Kann man generell glücklich sein, auch wenn es gerade nicht so läuft? Hier sind vier Antworten aus der Yogaphilosohie.

Text: Aimee Heckel / Titelbild: SrdjanPav von Getty Images Signature via Canva

Ganz klar: Wie man Glück definiert, hat einen großen Einfluss darauf, wie man es erlebt – und es gibt zig Definitionen von Glück, von den antiken Philosophen bis hin zur modernen Forschung. Alleine in der Yogaphilosophie kennen wir mindestens vier verschiedene Arten:

Santosha

Santosha bedeutet, sich an dem zu freuen, was man hat, wer man ist und wo man sich in diesem Moment im Leben gerade befindet. Mit einem Wort: Zufriedenheit. Und es stimmt natürlich: Wir sind dann am glücklichsten, wenn wir uns nicht danach sehnen, reicher, schöner, gelassener, mitfühlender, jünger oder sonst wie anders zu sein, als wir es sind.

Hier findest du eine passende Yogasequenz für mehr Zufriedenheit und Selbstbewusstsein.

Sukha

Sukha bedeutet wörtlich so etwas wie „ein guter Ort“. Gemeint ist ein Zustand von Vergnügen, Freude oder Wohlergehen – und den sollte man nicht nur finden können, wenn alles gerade prima ist, sondern am besten auch inmitten von Schwierigkeiten. Sukha soll übrigens die ethymologische Wurzel des deutschen Wortes „Zucker“ sein, genau wie des englischen „sugar“ oder des französischen „sucre“: So gesehen wäre Glück ganz einfach die Süße des Lebens.

Mudita

Mudita fällt vielen von uns nicht leicht: mitfühlende Freude zu erleben, also glücklich zu sein, weil jemand anders glücklich ist, selbst wenn er oder sie das hat, was uns selbst vielleicht fehlt. Das passt nicht sehr gut in unsere oft ichbezogene Vorstellungswelt. Umso wichtiger ist es, sich auch für diese Art von Glück zu interessieren und zu öffnen.

Ananda

Ananda schließlich wird im Deutschen mit dem schönen Wort „Glückseligkeit“ übersetzt: ein vollkommener, von keinerlei Bedingungen abhängiger Glückszustand, in dem wir nicht länger nach dem Glück suchen, sondern es einfach erfahren. Der Yogagelehrte Georg Feuerstein schrieb einmal, Ananda sei das, „was wir erleben, wenn unser ganzer Körper Freude verströmt und wir uns fühlen, als umarmten wir alles und jeden.

Der Schlüssel ist Präsenz

All diesen Arten von Glück ist eines gemeinsam: Sie überhaupt wahrzunehmen und auszukosten, ist davon abhängig, dass man im gegenwärtigen Moment präsent sein kann. Das trifft auch auf die beiden eher wissenschaftlich gefassten Kategorien zu, die Jonathan Rauch in seinem Buch von der Glückskurve verwendet. Demnach gibt es die affektive (wie fühle ich mich heute) und die evaluative Art von Glück (wie bewerte ich mein Leben im Ganzen). Die zweite Kategorie ist natürlich die bedeutsamere, denn, so Rauch, „Sie mögen zwar heute nicht so happy sein, können aber dennoch das Gefühl haben, dass Ihr Leben erfüllend und lohnend ist.“


Autorin Aimee Heckel lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Colorado. Ihre Spezialität sind Reisereportagen aus der ganzen Welt. Mehr Info auf aimeeheckel.com

Dies ist ein Auszug eines Artikels aus dem YOGA JOURNAL 04/2020.

Im aktuellen YOGAWORLD JOURNAL dreht sich alles rund ums Thema Zufriedenheit. Wie finden wir diesen inneren Frieden, der uns sagt: Es ist genug? Hier kannst du dir das Heft bestellen: