Buch-Tipp: Gut geht anders

„Gut geht anders“. Aber wie? Peter Gnaiger sucht die Antwort bei Johannes Gutmann, mit dem er sich über einen längeren Zeitraum immer wieder traf. Dem Mann, der vor 25 Jahren mit seinen Bio-Kräuterprodukten von Markt zu Markt tingelte und von vielen für einen hartnäckigen Spinner in Lederhose gehalten wurde. Inzwischen macht er über 20 Millionen Euro Umsatz pro Jahr, wurde 2011 zum Unternehmer des Jahres gekürt und ist bei seinen Mitarbeitern äußerst beliebt. Sein Geheimnis? Wertschätzung. Allem und allen gegenüber. Er sagt: „Ich habe eine Firma, in der gibt es 170 Chefs – und den Gutmann.“ Und das lebt er auch so. Konsequent. Während der Gespräche mit Gutmann schaut Gnaiger immer wieder auf seinen Newsticker – der Informationsüberfluss untermauert, wie viel Nonsens täglich überall verbreitet wird. Da tut es gut, mit Wahrhaftem konfrontiert zu werden. Wie Johannes Gutmann. Oder anderen Querdenkern wie etwa Hildegard von Bingen, Benedektinermönchen oder Epikur, die in „Gut geht anders“ ebenfalls ihren Platz eingeräumt bekommen.

Fazit: Auch wenn der Titel zunächst anderes vermuten lässt – dieses Buch ist durchdrungen von Liebe. Und so kann man Peter Gnaiger nur zustimmen, wenn er Heinrich Heine zitiert: „Du fragst mich, Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.“


Cover_Gut geht anders

„Gut geht anders. Ein einfaches Lebenskonzept zum Erfolg“ von Peter Gnaiger und Johannes Gutmann (Ecowin Verlag, ca. 22 Euro).

Foto von Tim Gouw von Pexels

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