Family Area: Großes Kinderprogramm auf der YogaWorld

Aktion kleine Helden

Auf der YogaWorld München 2022 bekommen Kinder, Teenies & Familien in diesem Jahr einen eigenen Yogabereich! Das Kinder Yoga Welt Institut (KYWI) und Kinderyogalehrerin Leila Oostendorp haben sich viel einfallen lassen. Also, packt die Kiddies ein und freut euch auf ein vollgepacktes Programm. Übrigens: Der Eintrittspreis für die YogaWorld ist für Kinder bis 8 Jahren, die in Begleitung eines Erwachsenen kommen, gratis.

Malen, Musik und Massagen – und natürlich Yoga

family Area YogaWorld 2022

Alle Familien sind herzlich willkommen und können ganz spontan mitmachen! Die Kinder & Teenies sowie auch die Eltern werden viel Freude und Spaß beim Yoga, Malen und Musizieren haben. Darüber hinaus können alle bei Düften, Massagen und schönen Geschichten entspannen. Natürlich wird auch Yoga angeboten: Egal ob euer Kids schon Yoga-Erfahrung haben, oder komplette Neulinge sind. Alle dürfen mitmachen! Am Besten zieht ihr euch dazu gleich etwas Gemütliches an (eine Leggings oder eine Sporthose). Die Gründerin des Kinder Yoga Welt Instituts (KYWI), Leila Oostendorp, ist eine der erfahrensten Anbieter*innen von spezialisierten Yogaangeboten für Kinder & Jugendlichen und bringt mit viel Liebe, Gefühl und Spaß Yoga an die Kids.

Yoga und Meditation für Kinder

Tipp: Informationen zur Ausbildung zum/zur Kinderyogalehrer*in, zu Workshops für Erzieher*innen und Lehrer*innen als auch zu Yoga Kursen & Workshops für Kinder, Teenies & Familien, holt ihr euch jederzeit gerne am KYWI Stand. Hier findet ihr auch schöne und exklusive Kinderyoga Artikel. Die Veranstaltungen der Family Area finden im KYWI Raum statt, außer im Programm ist etwas anderes vermerkt.


KYWI Kinderprogramm Samstag 25. Juni

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KYWI Kinderprogramm Sonntag 26. Juni

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Alle Infos zu Leila Oostendorp auf der YogaWorld München 2022

Noch mehr Highlights auf der YogaWorld 2022

Von der Kinderyogastunde, über Yogamode zu exklusiven Messepreisen, bis zum guten Eis von „Ice Date“ – hier sind die Redaktionstipps abseits der Yogamatte, für den perfekten Messetag.


Yoga Workshop Highlights auf der YogaWorld

Weltklasse Lehrer wie Patrick Broome, Christine May und Amiena Zylla – oder beim Special Workshop in die Yoga Silent Disco von LYLA Soul Yoga – unsere Redaktionstipps der Yoga Highlights auf der YogaWorld München 2022.

https://yogaworld.de/25-26-juni-yoga-und-veganworld-mitmach-messe/

Jetzt Ticket sichern für die YogaWorld München 2022


Das Programm der YogaWorld München 2022

Wer bin ich? Die fünf Hüllen (Koshas) – von Sally Kempton

Erkundet man die verschiedenen Schichten von Körper und Seele, die in der Yogaphilosophie als fünf Hüllen (Koshas) beschrieben werden, so stößt man vor zum Kern seiner selbst. Sally Kempton erklärt die fünf Energiehüllen, wie wir durch sie von außen nach innen und zu uns selbst finden.

Ich war 21, als ich mir zum ersten Mal die Frage stellte: „Wer bin ich?“ Gerade hatte ich das College abgeschlossen und durch pures Glück einen Job in der Redaktion einer alternativen Zeitung ergattert. Es war beängstigend: Ich musste alles einsetzen, was ich drauf hatte, und war zugleich völlig eingeschüchtert von den Menschen, mit denen ich in dieser Erwachsenenwelt zu tun hatte. Lauter vollständig geformte Persönlichkeiten, die scheinbar genau wussten, wer sie waren und was sie wollten, während ich keine Ahnung hatte. Zumindest kam es mir so vor.

„Wer bin ich in Wirklichkeit?“, schrieb ich während dieser jugendlichen Identitätskrise in mein Tagebuch. „Welche Aussagen über mich sind wahr? Was macht mich aus? Bin ich mein Körper (gutes Haar, schöne Haut, krumme Zähne, zu kurze Beine)? Bin ich das, wofür mich andere Menschen halten, meine Beliebtheit, mein Ruf? Bin ich meine wild umher wirbelnden Gefühle? Bin ich mein Musikgeschmack, mein Stil, meine politischen Überzeugungen? Wer oder was ist mein wahres Ich?“

Mein „wahres Ich“

Ich hatte keine Ahnung, dass ich damit eine der großen Fragen der Menschheit gestellt hatte. Was mich aber überraschte, war die Tatsache, dass keine meiner Antworten wirklich endgültig zu sein schien. Ich konnte nicht bloß antworten: „Ich bin eine intelligente, attraktive junge Frau.“ Oder: „Ich bin jemand, der nach einem Durchbruch auf der Bewusstseinsebene sucht.“ Ich fühlte mich entweder völlig leer oder aufgesplittert in zahllose Schichten, zwischen denen ich hin und her zu driften schien. Es gab ein Ich, das sich jung und lebhaft fühlte, kraftvoll und leistungsfähig. Aber auch ein anderes, das sich in Gedanken und Fragen verlor, die ohne Unterlass durch den Geist strömten. Dennoch spürte ich manchmal, dass es auch einen Teil in mir gab, der überhaupt keine Meinung hatte, eine Art inneren Beobachter, der die Wendungen meines Lebens nur betrachtete wie einen Film. Und an ganz guten Tagen bemerkte ich eine Schicht tief in meinem Inneren, die einfach nur grundlos glücklich war. Aber welcher von diesen vielen Schichten war nun mein „wahres“ Ich? Ich hatte keine Ahnung.

Jahre später, als ich begann, mich mit den philosophischen Texten des Yoga zu beschäftigen, stellte ich fest, dass die Verwirrung über die vielen Schichten meines Selbst gar nichts Besonderes war. Schon in der Taittiriya-Upanischad (etwa 500 v. Chr. entstanden) werden fünf Schichten oder Verhüllungen beschrieben. Dieses Konzept fand Eingang in die Lehren des Vedanta, Yoga und Tantra. Hier nannte man die fünf Schichten Koshas, das ist das Sanskrit-Wort für Hülle oder Gefäß. Die Koshas durchdringen sich gegenseitig und umschließen die Seele wie die Häute einer Zwiebel. Die äußerste Hülle ist der physische Körper. Die Weisen nannten ihn Nahrungshülle, nicht nur weil er aus der Nahrung gebildet wird, die wir zu uns nehmen, sondern auch weil unser Körper irgendwann wieder zerfällt und zu Nahrung wird für andere Lebewesen. Diese physische Hülle umschließt drei feinstoffliche Hüllen, die ihn durchdringen und über ihn hinausgehen: Pranamaya-Kosha, die Hülle der Lebensenergie, Manomaya-Kosha, die mentale Hülle und Vijnanamaya-Kosha, die Weisheitshülle. Unter diesen vier Hüllen ist eine fünfte verborgen, Anandamaya-Kosha, die Hülle der Glückseligkeit.

In dieser Podcast-Folge spricht Anna Trökes ebenso über die fünf Körperhüllen…

Die Selbstwahrnehmung erweitern

Folgt man den Weisen des Yoga, so führen Fragen wie „Wer bin ich?“ oder „Was ist der Sinn meines Lebens?“ unweigerlich zur Betrachtung dieser Hüllen. Manchmal werden sie auch als „Körper“ oder „Ebenen des Selbst“ bezeichnet. Um sich seiner selbst vollständig bewusst zu sein, muss man alle Hüllen, so wie sie gerade sind, gleichzeitig präsent haben. Das braucht viel Übung. Obwohl alle fünf Schichten ständig „feuern“, haben die meisten Menschen bewussten, mühelosen Zugang immer nur zu einer oder zwei Hüllen. Ein Beispiel: Obwohl du dich selbst vielleicht hauptsächlich anhand der Merkmale deiner körperlichen Hülle beschreibst, bist du unter Umständen viel präsenter in der mentalen Hülle; vielleicht bist du sogar so sehr mit deinen Gedanken beschäftigt, dass du den Körper kaum oder gar nicht wahrnimmst. Aber schon wenn du das erkennst und weißt, wie es sich anfühlt eher diese als jene Schicht präsent zu haben, ist viel erreicht: Deine Selbstwahrnehmung hat sich erweitert und du hast mehr Einfluss auf deine Reaktionen und Wahlmöglichkeiten.

#3 Meditation aus wissenschaftlicher Sicht

Susanne im Gespräch mit Dr. Ulrich Ott


Meditation – eine Jahrtausende alte Technik zu Bewusstseinsveränderung. Und ein Thema, dass in unserer Gesellschaft immer mehr Platz und Akzeptanz findet. In dieser Folge will Susanne herausfinden, ob die Wirkungen von Meditation, die die alten Yogaschriften versprechen, auch wissenschaftlich beweisbar sind. Psychologe und Meditationsforscher Dr. Ulrich Ott von der Uni Gießen erklärt, was in der Mediation mit unserem Gehirn geschieht und enthüllt weitere erstaunliche Erkenntnisse. Wusstest du schon, dass du durch Meditation die Alterung deines Gehirns verlangsamen kannst?

#2 Spiritualität im Alltag

Susanne spricht mit Sinah Diepold


Diesen Sonntag geht es bei How to Yoga um Spiritualität. Genauer gesagt darum, was das denn eigentlich ist und wie du spirituelle Praktiken in deinen Alltag integrieren kannst. Da will Susanne natürlich auch wissen, wozu das Ganze überhaupt gut sein soll. Sportwissenschaftlerin und Yogalehrerin Sinah Diepold von Kale and Cake gibt nützliche Tipps und plaudert über ihren eigenen spirituellen Weg. Sie verrät, wie schon das Zähneputzen zu einer spirituellen Handlung wird, aber auch warum du trotzdem ein wenig Disziplin brauchst. Willst du wissen, wo Sinahs Spiritualität ihr schon mal eine ganz besondere Erfahrung beschert hat?

#1 Was ist eigentlich Yoga?

Patrick Broome Podcast

Susanne im Gespräch mit Dr. Patrick Broome


Was ist eigentlich Yoga? Eine ziemlich grundlegende Frage auf die Susanne in dieser
ersten Folge eine Antwort sucht. Es beschäftigen sich zwar immer mehr Menschen mit
Yoga-Themen, wie Meditation oder Achtsamkeit. Trotzdem verstehen die meisten unter
dem Begriff Yoga das Üben von Asanas, den Körperstellungen. Dr. Patrick Broome, ein
Pionier des modernen Yoga in Deutschland erklärt, dass die Asanas zwar wichtig, aber
eigentlich nur ein Teil eines ganzheitlichen Yogas, sind. Aber was gehört denn da sonst
noch alles dazu?

Nasu Dengaku – Miso-karamellisierte Aubergine mit Adzukibohnen

Surdham Göb ist ein bekannter veganer Koch, auf dessen Rezepte wir immer wieder zurückgreifen. Gemeinsam mit dem angehenden Arzt und Ernährungsberater Cirus Henn zeigt Surdham, dass Kulinarik und Medizin Hand in Hand gehen. Wie wir die Kraft der Ernährung lustvoll einsetzen, erklärt ihr medizinisch-kulinarisches Kochbuch „Gesund“, aus dem auch dieses Rezept stammt.

Gut für die Gesundheit: Dieses Gericht sieht einfach atemberaubend schön aus. Außerdem beinhaltet es Hülsenfrüchte, die eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften haben. So konnte eine Meta-Analyse aus randomisiert-kontrollierten Studien zeigen, dass der tägliche Verzehr von Hülsenfrüchten nach bereits drei bis acht Wochen zu einer Reduktion des Gesamt-Cholesterins von rund 12 mg/dl und des LDL-Cholesterins von 8 mg/dl führte. Achtet bei den Wakame-Algen darauf, dass der Jodgehalt des Produkts angegeben ist und bei maximal 500 μg/g liegt. Sollte euch dieses Gericht außerdem so gut gefallen, dass ihr es regelmäßig essen möchtet, tauscht die Wakame-Algen gegen Nori- oder Dulseflocken aus, damit ihr langfristig nicht zu viel Jod zu euch nehmt.

Zutaten für 4 Personen

160 g Adzukibohnen

1 EL Wakame-Algen

2 EL Sojasauce (Shoyu oder Tamari)

2 Auberginen

4 EL geröstetes Sesamöl

80 ml Reiswein (Sake oder Mirin) oder Weißwein

80 g weißes Miso

20 g Vollrohrzucker

Fotografie © Oliver Brachat / AT Verlag

Zubereitung

  1. Die Adzukibohnen in kaltem Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen, abspülen und in frischem Wasser 30 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Wakame-Algen in kaltem Wasser einweichen.
  2. Die Auberginen halbieren und das Auberginenfleisch gitterförmig einschneiden, ohne die Außenhaut zu verletzen. Die Auberginen 10-15 Minuten in kaltes Wasser legen und beschweren, damit sie sich gut mit Wasser vollsaugen können. Währenddessen den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  3. Die Auberginen aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit einem Küchentuch abtupfen. In einer Pfanne auf der Hautseite 5 Minuten ohne Öl braten. Dann das Sesamöl auf die Schnittseite träufeln und die Auberginen in der Pfanne wenden. Weitere 5 Minuten auf mittlerer Hitze anbraten. Die Auberginen aus der Pfanne nehmen und leicht auskühlen lassen.
  4. Den Wein mit einem Schuss Wasser zum Kochen bringen. Von der Flamme nehmen und das Miso und den Zucker mit einem Schneebesen einarbeiten, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Auberginen großzügig mit der Glasur bestreichen und im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen. Die Glasur soll bräunen, aber nicht verbrennen. Da muss man mit dem Zucker in der Glasur ein bisschen achtgeben.
  5. Die Bohnen abgießen und gut abtropfen lassen. In einem Topf mit der Sojasauce nochmals erwärmen. Die Wakame-Algen abgießen, abspülen und untermischen. Die Bohnen mittig auf einem Teller anrichten und die Aubergine einfach obenauf setzen – fertig!

Titelbild: © Oliver Brachat / AT Verlag


Der bekannte vegane Koch Surdham Göb und der angehende Arzt und Ernährungsexperte Cirus Henn haben medizinische Erkenntnisse in ein Kochbuch mit vollwertigen pflanzlichen Rezepten verwandelt. Zeitgemäß, nachhaltig und zukunftsfähig kochen, aber unkompliziert und mit viel Genuss – das ist die Devise.

Die Zutaten sind leicht zu bekommen, bunt und abwechslungsreich. Die Rezeptfotos machen deutlich: Es geht nicht um Verzicht und Diät, sondern darum, die Kraft der Ernährung lustvoll einzusetzen. Beeinflusse mit deiner Kochkunst, wie die Welt in Zukunft aussieht.

„Gesund – das medizinisch-kulinarische Kochbuch“ erschienen im AT Verlag


Noch ein tolles veganes Rezept von Surdham Goeb…

Fitte Faszien mit Amiena Zylla: Rollende Hände

Schüttle mal kräftig deine Hände aus und widme dich ihnen mit einer kleinen Faszienmassage. Unsere Hände sind Geber, Nehmer, Beschützer, sie sind zugleich ein Symbol der Abwehr und der Mitmenschlichkeit. Und du hast es im wahrsten Sinn „in der Hand“, wie du mit ihnen umgehst. Amiena Zylla über rollende Hände im Faszien Yoga.

Hände sind unser ursprünglichstes Werkzeug. Sie greifen, pflücken, kneten und knüpfen, sie arbeiten, aber sie schenken auch Streicheleinheiten, sie heilen und sie helfen uns zu kommunizieren. Im Yoga sind vor allem die Handgelenke ein großes Thema. Immer dann, wenn wir uns bei Übungen wie dem herabschauenden Hund und mehr noch in Krähe, Handstand & Co. auf die Hände stützen, merken wir, wie es um dieses empfindliche Gelenk bestellt ist. Vor allem bei dauernder Computertätigkeit verkümmern die Handgelenke stark und so fallen Stützübungen dann entsprechend schwer. Wenn man sie deswegen immerzu schont, wird es aber eher schlimmer als besser. Die Muskulatur wird schwach und die Faszie im Unterarm beginnt immer mehr zu verfilzen. Es entstehen Beschwerden wie Karpaltunnelsyndrom, verkürzte Sehnen, Elastizitätsverlust. Dabei ist wichtig: In den Handflächen gibt es auch Faszienverfilzungen, die von der Natur so vorgesehen sind. Ohne sie wären unsere Hände wie Pudding und wir könnten nicht greifen.

https://yogaworld.de/amiena-zylla-2/
Am 25./26. Juni Amiena live auf der YogaWorld Messe erleben

Aber nicht nur durch allzu wenig Aktivität, auch durch Überbelastung oder falsche Belastung kann es zu Beschwerden kommen. Unterarm, Handgelenk und Hand bilden eine funktionelle Einheit, auch die Schulter ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen. Deshalb sollten wir im Yoga bei Stützübungen ein wenig „out of the box“ denken – also weg von der klassischen Ausrichtung, die bei vielen Menschen zu einer Fehlbelastung der Handgelenke führt, einfach weil ihre natürliche Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenksstellung für die vorgegebene Ausrichtung nicht gemacht ist. Daher meine Empfehlung: Mit verschiedenen Stellung der Hand- und Schultergelenke spielen, spüren, wie es sich anfühlt, und mehr Abwechslung in die Praxis bringen. Wenn du meine Kolumnen hier regelmäßig liest, wirst du wissen, dass die Faszie Spiel und Abwechslung liebt. Je mehr wir also mit den Händen spielen, und das nicht nur auf der Matte, sondern auch am Arbeitsplatz, desto mehr können wir Verletzungen oder Beschwerden vorbeugen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem dreiminütigem Fingertanz jede Stunde vor dem PC?

Die hier vorgestellte Übung ist ein absoluter Allrounder in Bezug auf Vorbeugung und Linderung von Beschwerden – und sie ist nicht nur matten-, sondern auch schreibtischtauglich.

Foto: Susanne Schranke

Step-by-step Anleitung

  1. Beginne in einem Vierfüßlerstand oder sitzend auf einem Stuhl. Deine Hand liegt auf einer kleinen Faszienrolle auf der Matte oder auf dem Schreibtisch. (Alternativen zur Rolle: Trinkflasche, Nudelholz). Die zweite Hand ist unter deiner Schulter platziert oder wenn du sitzt, hängt der Arm entspannt am Körper.
  2. Massiere zunächst einmal nur deine Handfläche, indem du die Rolle unter ihr vor- und zurückbewegst. Dann beugst du den stützenden Arm und legst die Rolle knapp oberhalb vom Handgelenk unter den zu massierenden Arm. In dieser Haltung beginnst du, ganz langsam deinen Unterarm auszurollen. Lass dabei den Arm immer gestreckt und die Hand geflext. Rolle ein paar Mal hin- und her und dann wechsle die Hand.

Tipps

• Variiere das Rollen indem du mal schnell, mal langsam rollst, mal mehr über die Armaußenkante, mal über die Arminnenkante. Dehne regelmäßig deine Finger, indem du sie spreizt. Massiere deine Hände regelmäßig.

Besonderer Tipp bei Kopfschmerzen und Migräne:

• Drücke den gesamten Bereich zwischen Zeigefinger und Daumen, einschließlich den Daumenballen mit der zweiten Hand, so fest du kannst.

Wirkungen

  • löst bereits vorhandene Verfilzungen auf
  • beugt Verfilzungen vor
  • lindert Schmerzen bei Karpaltunnelsyndrom
  • erhöht die Elastizität im Hand- und Unterarmbereich
  • stärkt die Handgelenke
  • sorgt für einen guten Kollagenauf- und -abbau
  • hilft bei Arthrose in den Hand- und Fingergelenken

Mehr zu Amiena findest du unter: amienazylla.com & instagram.com/amienazylla.

Text: Amiena Zylla, Bilder: Susanne Schramke


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Amiena war auch im “YogaWorld Podcast” zu Gast und hat dort über ihr Lieblingsthema gesprochen:

„WWF Yoga für Artenvielfalt“ auf der YogaWorld erleben

Der WWF Deutschland ist am 25. und 26. Juni bei der YogaWorld in München mit dabei. Wir freuen uns ganz besonders, euch das tolle Angebot des WWF bei der Mitmach-Messe zu präsentieren: Beim Vortrag „Wie schmeckt Zukunft?“ folgt eine Verkostung zur Vielfalt der Hülsenfrüchte. Mit „WWF Yoga für Artenvielfalt“ zeigt Yogalehrerin Ulrike wie wir die Symbolkraft von Tieren, wie Stärke, Weisheit, Mut oder Offenheit, bewusst verinnerlichen. Schaut auf jeden Fall zum WWF am Stand 2F07 und lasst euch inspirieren.

Workshop „Yoga für Artenvielfalt“ mit Ulrike Schablin

Ohne Vielfalt ist in der Natur kein Gleichgewicht möglich. Allerdings ist etwa eine von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit bedroht. Die besondere Yogastunde mit Ulrike Schablin möchte uns daran erinnern, wie wichtig jede einzelne Art in der Natur ist – für unser eigenes Leben und für die Bewahrung eines lebendigen Planeten.

Dieses vom WWF speziell entwickelte Yoga-Konzept lässt uns die Natur ganz bewusst erleben. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Tiere lenken, die wir in den Yoga-Haltungen üben, entdecken wir die Verbundenheit zu ihnen. Bewusst verinnerlichen wir deren Eigenschaften wie Stärke, Weisheit, Mut und Offenheit. Ob vom schlichten Vertrauen des Hundes oder den freien, wilden Flug des Adlers – wir können von unseren Mitgeschöpfen lernen und Ängste überwinden. Ein absolutes Highlight auf der YogaWorld 2022 in München.

Erlebt Yogalehrerin Ulrike Schablin und wie sie ihre sanfte Art im herausfordernden Jivamukti-Yogaunterricht mit dem Wissen aus zahlreichen Ausbildungen in Anatomie, Yoga Medicine®, Rehabilitation, Fitness und Sportwissenschaften verbindet. Ulrike besitzt ein feines Gespür dafür, die uralte Yogaphilosophie in das zeitgenössische Yoga und seine Interpretationen zu übersetzen.

Workshop: Sonntag, 26. Juni  // 15:45 – 16:30 Uhr // Ulrike Schablin “Yoga für Artenvielfalt” // Ganesha Yogaspace


Weitere Infos zu Ulrike und „Yoga für Artenvielfalt“ vom WWF Deutschland erfahrt ihr hier


Vortrag “Wie schmeckt Zukunft? – Bunt, wie die Vielfalt der Hülsenfrüchte” mit Magdalena Mayer, WWF Deutschland

Magdalena Mayer WWF

Magdalena Mayer arbeitet beim WWF Deutschland (im Fachbereich Landwirtschaft und
Landnutzungswandel) an Studien zu nachhaltigen Ernährungssystemen und
Lebensmittelverschwendung. „Wie schmeckt Zukunft? – Bunt, wie die Vielfalt der Hülsenfrüchte“ heißt ihr Vortrag und ihre Antwort für ein zukünftiges Ernährungssystem. Neben den Auswirkungen unserer aktuellen Essgewohnheiten, werden alternative Szenarien innerhalb der planetaren Grenzen vorgestellt. Wie können wir zu den nachhaltigen Szenarien beitragen? Was sind die Forderungen des WWF an die Politik?

Bei einer Verkostung sollen die Teilnehmenden inspiriert und alle Sinne angeregt werden. Gemeinsam wird über Visionen zukunftsfähiger leckerer Ernährungssysteme gesprochen. Was wäre, wenn München und das Umland, sich selbst ernähren könnten? Wie würde die Stadt aussehen, riechen? Wo würden wir einkaufen? Was ändert sich noch für die Bevölkerung? Besonderer Tipp: Am Stand gibt es Wochenmenüs mit leckeren Rezepten zum Ausprobieren einer planetarisch-kulinarischen Ernährung und Infomaterial zu den Besseresser*innen-Studien.

Vortrag: Sonntag, 26. Juni // 13:30 – 14:15 Uhr // Magdalena Mayer WWF-Vortrag “Wie schmeckt Zukunft?  – Bunt, wie die Vielfalt der Hülsenfrüchte” // Yamuna Vortragsraum


Weitere Infos zu Magdalena vom WWF Deutschland erfahrt ihr hier

Titelbild: Adam Vradenburg via Unsplash


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