Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier gibt euch Einblicke in die Verbindung zwischen der Numerologie und Yoga – diesmal geht es um die Zahl Fünf…
Auf Sanskrit heißt die Fünf „Pancha“ und findet sich in tatsächlich keiner einzigen Yoga-Asana wieder. Dennoch begleitet sie uns auf so vielen Wegen. Am bekanntesten ist vielen das Panchakarma – die ayurvedischen Reinigungskur. Hier werden mit Hilfe von Behandlungen, Massagen, Ernährung und auch oft Yoga unter Aufsicht eines ayurvedischen Arztes die universellen Lebensenergien (Doshas) wieder ins individuelle Gleichgewicht gebracht.
Die Reinigungskur soll Krankheiten vorbeugen. Frei übersetzt heißt Panchakarma „fünffache Handlung“, was bedeutet, dass der Körper auf fünf verschiedene Arten behandelt oder gereinigt wird.
Meditation Pancha Dharana
Besonders wichtig ist die Fünf bei einer der ganz speziellen Meditation: Pancha Dharana. Es ist die Konzentration auf die fünf Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft und Äther, die unsere inneren Kräfte entfaltet und unsere Doshas in Einklang bringt:
Konzentrier dich zuerst auf das Element Erde, das erste der fünf Elemente. Stell dir vor tief verwurzelt und genährt von ihr zu sein.
Das zweite Element ist Wasser, aus dem wir zum Großteil bestehen. Es symbolisiert unseren Fluß des Lebens, die Hingabe, die Kreativität, aber auch das Loslassen. Was bringt dich zum Sprudeln?
Im Feuer liegt unsere Energie und das Durchsetzungsvermögen. Was erweckt deine Leidenschaft und lässt dich durchhalten?
Stell dir vor, über die Luft mit Allem verbunden zu sein. Spüre die Leichtigkeit und das Gefühl mit allem, was dir Freude bereitet.
Das letzte der Elemente ist Raum/Äther, der dich auf die feinstoffliche Ebene bringt. Sprenge alle Grenzen und nutze alle Möglichkeiten. In diesem Element ist Alles unendlich.
Fünf in mystischen Traditionen und in der Numerologie
Die Fünf steht für die Suche nach der Quintessenz des Lebens, manchmal nach dem Göttlichen. Im Tarot ist die Fünf der gesellige Hierophant, der stets auf der Suche ist, aber sein Wissen auch teilt und die Anerkennung der Gemeinschaft braucht. Es ist der Inbegriff des Lehrers.
Diejenigen, die unter der Nummer 5 geboren sind, richten ihren Fokus nach innen und leben ihre Talente. Sie sind freiheitsliebend und abenteuerlustig und Routine ist ihnen ein Greuel. Manche Eigenarten lassen sie durchaus auch eigenbrötlerisch und unzuverlässig wirken.
Fünf in der Astrologie
Die Zahl 5 steht für den Merkur. Menschen, die am 5., 14. oder 23. eines jeden Monats geboren wurden, sind dynamisch, aber auch leicht abzulenken. Sie arbeiten nicht nach einem strategischen Plan, sondern nach den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen. Obwohl sie über eine Fülle mentaler Stärke verfügen, fällt es ihnen manchmal schwer Verantwortung zu übernehmen.
Fünf im Hinduismus
Die Göttin Saraswati, die Göttin des Wissens und des Intellektuellen, wird mit Panchami oder der Zahl 5 in Verbindung gebracht. Nach der hinduistischen Kosmologie gibt es fünf Elemente im Universum: Dharti, Agni, Jal, Vayu und Akash (Erde, Feuer, Wasser, Luft und Raum). Die fünf ist dabei das Symbol für die Erde und den physischen Körper.
Fünf im Buddhismus
Im Buddhismus gibt es fünf Gebote: nicht töten, nicht stehlen, die Ehe nicht brechen, nicht lügen und auf berauschende Getränke verzichten. Zusätzlich gibt es auch die sogenannten 5 Skandas oder Aggregate: Form, Gefühl, Empfindung, Wille und Bewusstsein.
Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier ist Pilates und Yogalehrerin in München.
Denise findet ihr unter www.deniseklier.com und auf Instagram unter @diebienenkönigin. Dort teilt sie ihr tägliches Leben, Reisen, Yoga, Tipps und Tricks für deine Praxis und vieles mehr!
Für sehr viele Schönheitsprodukte gibt es natürliche Alternativen, und die meisten funktionieren besser als man denkt. Um zu starten braucht man keinen ganzen Schrank voller spezieller Zutaten. Viele Bestandteile für die Rezepte habt ihr sicher schon in eurer Küche – plus zwei drei Extras wie ätherische Öle. So stellt ihr Naturkosmetik mit nur 7 Zutaten selbst her…
7 Grundzutaten für den Start
Kokosnussöl: Die meisten haben es bereits im Küchenschrank zum Kochen. Wenn ihr es in größeren Mengen kauft, spart ihr etwas Geld. Wir verwenden es zum Kochen, für Rezepte und als Hautlotion.
Sheabutter: Unser meistverwendeter natürlicher Schönheitsinhaltsstoff nach Kokosnussöl. Unraffinierte Bio-Sheabutter hat einen natürlich nussigen, erdigen Geruch (sehr mild) und ist unglaublich pflegend für die Haut! Wir verwenden auch gerne eine Kombination aus Sheabutter und Kokosnussöl. Sheabutter hat natürliche antibakterielle Eigenschaften und eignet sich hervorragend zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen, zur Wundheilung und als Anti-Aging-Mittel für die Haut. Sie hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von etwa 5 und kann als täglicher Sonnenschutz verwendet werden. Sheabutter ist die Grundlage für Lotionen, Deodorants und viele andere Rezepte!
Kakaobutter ist eine weitere „Butter“ und eine großartige Ergänzung für natürliche Schönheitsrezepte. Sie verleiht einen zarten Schokoladenduft, und wir lieben es, sie mit Minze oder Zitrusfrüchten in Lotionen zu mischen. Sie ist auch ein guter Ersatz für Sheabutter obwohl wir finden, dass gerade der Mix aus Sheabutter, Kakaobutter und Kokosnussöl besonderns wohltuend ist.
Bienenwachs ist ein natürliches Bindemittel, und gerade bei hochwertiger Qualität gibt es den Produkten einen sanften Honiggeruch. Bienenwachs verwenden wir zum Beispiel für Lotionen, Babypflege-Rezepte, Lippenbalsams und Fußcremes. Für die meisten Rezepte braucht ihr nur sehr kleine Mengen, daher lohnt es sich etwas mehr Geld für gute Qualität auszugeben. Günstiges Bienenwachs riecht meistens nicht so gut, wie die hochwertigen Alternativen.
Flüssiges Trägeröl: Babyöl, Salben und After-Shave-Balsam müssen oft dünner sein, als es Kokosnussöl und Butter erlauben. In diesen Fällen verwenden wir ein flüssiges Trägeröl. Am häufigsten Olivenöl, Mandelöl oder Aprikosenkernöl (mein Favorit). Aprikosenkernöl hat den mildesten Duft. Mandelöl ist ebenfalls relativ unparfümiert. Olivenöl ist in der Regel am günstigsten. Ich persönlich liebe den Olivenduft – sonst könnt ihr mit ätherischen Ölen den Duft auch überdecken.
Pfeilwurzpulver: Noch nie gehört? Ich habe Pfeilwurzpulver immer zur Hand, um Soßen beim Kochen zu verdicken. Es wird auch vielen natürlichen Rezepten wie Deodorant, Babypuder, Windelcreme, Trockenshampoo usw. zugesetzt. Tapiokastärke wirkt ähnlich und ist der beste Ersatz für Pfeilwurzpulver. Wenn ihr euch für Tapiokastärke entscheiden, könnt ihr die gleiche Menge 1:1 wie das Pfeilwurzpulver verwenden.
Ätherische Öle verleihen DIY-Schönheitsrezepten einen natürlichen Duft und können auch sehr stimmungsaufhellend wirken. Unsere Favoriten sind Minze, Lavendel, Hagebutte und Geranien.
Tipp: Andere hilfreiche Zutaten, die den oben genannten Rezepten hinzugefügt werden können, sind getrocknete Kräuter, insbesondere Kamille und Calendula für Hautrezepte. Zinkoxid für Windelcreme und Sonnenschutzmittel, Backnatron für Deodorant und Kokosnussmilch für selbstgemachtes Shampoo.
Naturkosmetik: Rezept DIY-Deodorant
Selbstgemachtes Deo ist so einfach herzustellen und dazu auch noch vegan. Probiert es aus – auch wenn ihr vielleicht denkt, das wirkt doch nicht. Je nachdem welche ätherischen Öle ihr in die Mischung gebt, könnt ihr euer Deo individuell nach eurem Lieblingsduft kreieren.
Behälter: Einmachglas, Glasgefäß (zum Beispiel recycelte Kosmetikbehälter) oder leerer Deo-Stick zum Abfüllen.
ANLEITUNG Die Sheabutter und das Kokosöl in ein Einmachglas geben. Das Einmachglas in einen kleinen Topf mit Wasser stellen und bei niedriger Hitze warm werden lassen, bis die Sheabutter und das Kokosöl gerade geschmolzen sind. Vom Herd nehmen und das Backpulver und die Pfeilwurzel (oder Alternative) hinzufügen. Gut mischen. Gegebenenfalls die ätherischen Öle hinzugeben – wir mögen Lavendel und Minze – und in ein Glasgefäß zur Aufbewahrung füllen. Die Creme muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Eine Möglichkeit ist auch, die Masse abkühlen zu lassen und in einen alten Deo-Stick zu füllen, um es leichter verwenden zu können. Im Sommer an einem kühlen Ort aufbewahren, da der Stick schmelzen könnte!
Tipp: Es kann mehrere Stunden dauern, bis die Masse vollständig ausgehärtet ist. Ihr könnt diesen Prozess beschleunigen, indem ihr die Mischung für einige Minuten in den Kühlschrank stellt.
Naturkosmetik Rezept: Sheabutter mit Hagenbuttenöl für die Augenpartie
Natürliche Schönheit: Das Öl aus den Kernen der Hagebutte ist reich an wichtigen Vitaminen wie Vitamin A, C und E, Mineralstoffen und Spurenelementen. Es ist sowohl für trockene als auch für ölige und Mischhaut geeignet. Das Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, die trockene Haut geschmeidig machen, trotzdem zieht es schnell ein und reguliert die Talgproduktion von öliger Haut.
Behälter: Einmachglas, Glasgefäß oder ein gebrauchter Kosmetikbehälter.
ANLEITUNG Sheabutter, Kokosnussöl und Bienenwachs in einem Einmachglas mit breiter Öffnung vermengen. Fülle einen Kochtopf zur Hälfte mit Wasser und stelle ihn auf den Herd und das Einweckglas in den Topf mit Wasser. Bringe das Wasser zum Köcheln, um die Zutaten im Einweckglas zu schmelzen. Schwenke das Glas ab und zu, um die Zutaten vorsichtig zu vermischen. Sobald die alles geschmolzen und miteinander verbunden ist, nimmst du das Glas aus dem Wasserbad. Gieße die Mischung in eine kleine Schüssel und lasse sie 5 Minuten lang abkühlen. Rühre das Hagebutten- und das Geranienöl ein, bis sich alles gut vermengt. Fülle die Mischung in ein Glasgefäß oder Dose.
Tipp: Kein Bienenwachs? Ersetze es durch zusätzliche Sheabutter für die vegane Alternative. Das Ergebnis wird weicher, aber immer noch pflegend sein! Diese Mischung eignet sich auch als natürlicher Augen-Make-up-Entferner.
Anwendung:Abends eine kleine Menge unter die Augenbrauen und unter die Augenpartie. Wie bei allem, was nicht speziell für den Augapfel bestimmt ist, darf es NICHT in die Augen gelangen!
Naturkosmetik Rezept cremige Körperbutter
Cremige weiche Körperbutter – mit diesem Rezept wird eure Körperbutter noch weicher und leichter zum Auftragen. Gerade im Sommer ist die Mischung temperaturempfindlich. Aber wir lieben diese natürliche Körperbutter mit unserem persönlichen Favoriten: Rosenblütenöl.
ZUTATEN ½ Tasse Sheabutter ½ Tasse Kakaobutter ½ Tasse Kokosnussöl ½ Tasse Mandelöl (oder Jojoba- oder Olivenöl) 10-30 Tropfen ätherisches Öl (optional, ich verwende Rosenblütenöl)
Behälter: Einmachglas, Glasgefäß oder ein gebrauchter Kosmetikbehälter.
ANLEITUNG Alle Zutaten außer den ätherischen Ölen in einem Wasserbad oder einer Glasschüssel vermengen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis alle Zutaten geschmolzen sind. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen. Die ätherischen Öle einrühren, falls verwendet. Die Schüssel in den Kühlschrank stellen und 1 Stunde lang abkühlen lassen, oder bis die Masse an den Rändern zu erstarren beginnt.
Mit einem Handrührgerät 10 Minuten lang aufschlagen, bis die Masse schaumig ist. Zum Aushärten 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen. In einem Glasgefäß mit Deckel aufbewahren und wie eine normale Lotion oder Körperbutter verwenden. Im Sommer, wenn die Raumtemperatur höher ist, kann die Körperbutter aufweichen und muss im Kühlschrank aufbewahrt werden, um die aufgeschlagene Konsistenz zu erhalten.
Tipp: Kakaobutter, Sheabutter und Mandelöl (oder Alternativen) sind in diesem Rezept austauschbar. Wenn ihr nur eine oder zwei zur Hand habt, könnt ihr sie ersetzen oder mit unterschiedlichen Anteilen spielen.
Tauche ein in die Welt der ätherischen Öle mit Gila Burkhard und dōTERRAund erfahre, wie diese deine emotionale Balance unterstützen.
Durch meinen Hintergrund aus dem Leistungssport Golf, in dem ich auch zehn Jahre als Funktionärin tätig war, ist für mich ein gesunder Lebensstil mit viel Bewusstsein für den ganzen Körper schon immer wichtig. Ausbildungen im Bereich DOSB Trainerin Golf, Fitness und Yoga, sowie zur Ernährungsberaterin haben mein Wissen für einen ganzheitlichen Ansatz geprägt.
In die Welt der ätherischen Öle bin ich vor circa drei Jahren eingetaucht und möchte die kleinen natürlichen Helfer in meinem Alltag nicht mehr missen. Sei es das Thema Stress, Schlaf, Schmerz oder auch Stimmung – ätherische Öle können so viel und man braucht nur wenige Tropfen davon. Sie sind bei unserer kompletten Familie im Einsatz und können sowohl präventiv als auch akut angewendet werden.
Von mir erfahrt ihr, wie ihr viele kleine und große Wehwehchen im Alltag ganz einfach und natürlich durch ätherische Öle effektiv lindern könnt. Ein Naturheilmittel für Gesundheit, Wohlbefinden, Schönheit und Immunstärkung für die ganze Familie.
Vortrag am Samstag 11.30 Uhr: „Emotionale Balance mit ätherischen Ölen“
Ätherische Öle können sich ganz wunderbar positiv auf unsere Stimmung auswirken. Sie sind daher ein unglaublich wirksames Tool, um unsere Emotionen positiv zu beeinflussen und in Balance zu bringen. Im Vortrag erfährst du, wie ätherische Öle wirken und wie wir sie wirksam für unsere emotionale Balance nutzen können.
Gila Burkhard auf der Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart:
Samstag, 15. April // 11:30 – 12:15 Uhr // Emotionale Balance mit ätherischen Ölen // Yamuna Vortragsraum
Jetzt Ticket für die Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart sichern!
Der gelernte Koch Nicky Sitaram Sabnis nimmt uns in seinem Buch „Happy India“ mit auf eine kulinarische Reise durch sein Heimatland Indien. Sinnlich präsentiert, gespickt mit herrlichen Anekdoten und viel Information über die indische Küche und ihre Zutaten. Eine köstliche Liebeserklärung an Land und Leute. Dieses Rezept ist in ganz Indien sehr beliebt.
Zutaten
2 TL Ghee 1 TL Bockshornkleesamen 2 TL gehackte Mandeln 2TL frischer Ingwer, feingeschnitten 150-200 g TK-Erbsen aufgetaut 1 frische Chilischote, gewaschen und fein geschnitten je ¼ TL Kurkuma und Amchur 1 TL Bockshornkleeblätter 200 ml Sahne oder pflanzliche Alternative Salz 2 EL Rosinen zum Garnieren
Das Ghee in einem Topf erhitzen und darin Bockshornkleesamen, Mandeln und Ingwer kurz anrösten.
Dann die restlichen Zutaten bis auf die Rosinen untermischen und zugedeckt auf niedriger Hitze 8-10 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. Nach Bedarf etwas Wasser zugeben, damit nichts anbrennt.
Auf 240 Seiten präsentiert Nicky Sitaram Sabnis heißgeliebte Familienrezepte und Gerichte, die er während seiner Reisen und seiner Ausbildung kennengelernt hat. Nordindische Currys sind ebenso vertreten wie südindische Reisgerichte, cremige Dals und unzählige Auberginen-Variationen. Auch Streetfood, Getränke und zuckersüße, aromatische Desserts dürfen nicht fehlen. Insgesamt kommen so mehr als 150 authentische Rezepte zusammen, die sich mit frischen Zutaten auch bei uns problemlos zubereiten lassen.
Franzi ist ausgebildete Tänzerin und Yogalehrerin aus München und vermittelt Bewegung mit ganz viel Leichtigkeit, Power und Lebensfreude! Mit ihrem eigenen Konzept „CONTEMP YOGA“ verbindet sie Contemporary Dance und Yoga in einem ganz eigenen Format. Diese Playlist passt perfekt zu ihrem tänzerischen Flow…
Playlist „Selflove & Feelgood“
Bild: Arne Hoffmann
Musik ist für mich für meine Yoga Sessions kaum mehr wegzudenken. Wenn die Playlist stimmt und der richtige Song im richtigen Moment kommt, dann flowt es sich quasi von ganz alleine und ich kann mich jeder Bewegung vollkommen hingeben. Das Gefühl möchte ich dir mit dieser Playlist mitgeben. Eine kurze Tanz- und Schüttel-Session auf „Aufstehn!“ von Seed zu Beginn und danach fließt du mit schönen Melodien durch deinen Gold Flow. Bis dich 2Pac abholt und daran erinnert, den Kopf nicht hängen zu lassen ;-) Die wunderschöne Stimme von Hozier bringt dich wieder zurück aus der Ekstase und mit meinen absoluten Lieblingsliedern „A Reminder“, „Back to You“ und „Dream 3“ kannst du dich allem hingeben, was entstanden ist und in dein Savasana schmelzen. SELFLOVE & FEEL GOOD
Über Franzi Wagner
Franzi ist ausgebildete Tänzerin und Yogalehrerin aus München. Mit ihren Stunden, Workshops und Sessions möchte sie zu einem bewussten, positiven Körpergefühl beitragen und Menschen dazu bestärken, ihr inneres Feuer zu finden – das, wofür jede*r von uns brennt. Gib dich der Bewegung hin und genieße oder sei auch mal mutig und finde mit ihr kleine, persönliche Herausforderungen auf der Matte.
Am liebsten verbindet Franzi dabei verschiedene Bewegungskonzepte miteinander. „Yoga mit sportlichem Touch und ästhetischen Flows“ beschreibt sie ihren Stil selbst, bei dem sich die leicht tänzerischen, fließende Bewegungen in jeder Yogastunde wiederfinden. Mit ihrem eigenen Konzept „CONTEMP YOGA“ verbindet sie Contemporary Dance und Yoga in einem ganz eigenen Format: In ihren Workshops leitet sie Improvisationen an und führt dann durch fließende Sequenzen, getragen von der Atmung und Musik.
Offline findest du Franzi in verschiedenen Studios in München. Online kannst du an ihren Stunden & Workshops ganz einfach von überall aus teilnehmen. Alle Infos findest du unter www.franziwagner.com oder du folgst Franzi auf Instagram.
Übrigens: Vielleicht willst du uns auch mal deine Lieblings-Playlist zusammenstellen? Dann melde dich unter redaktion@yogajournal.de, auf Facebook oder Instagram bei uns. Wir freuen uns von dir zu hören. Mehr Playlists findest du hier.
Sight Seeing in einer aufregenden Stadt oder Wandertouren im Gebirge sind zwar tolle, inspirierende Erlebnisse. Aber sie sind manchmal ganz schön hart für Beine und Rücken. Deswegen haben wir eine kleine Praxis gegen müde Füße für dich. Schon ein paar Minuten Yoga geben dir wieder neue Frische.
Die Flow-Yoga-Lehrerin Shannon Askay ist eine Schülerin von Ana Forrest und Andrey Lappa. Als erfahrene Globetrotterin weiß sie aus eigener Erfahrung: „Den ganzen Tag auf den Beinen zu sein, macht einen ganz schön fertig. Besonders auch auf Reisen. Denn dort liegt der Fokus ständig im Außen.“ Daher empfiehlt sie Übungen, die den Blick wieder nach innen richten. Außerdem entlasten sie die Wirbelsäule und lassen das Blut in Richtung Herz und Kopf fließen. „Diese Asanas wirken energetisierend. Gleichzeitig aber auch beruhigend. Und anders als ein Nickerchen fühlt man sich danach nicht schläfrig, sondern richtig fit.“
Die nötigen Hilfsmittel findest du auf Reisen sogar im Hotelzimmer. Zum Beispiel legst du in Malasana ein gerolltes Handtuch unter, wenn deine Fersen den Boden nicht erreichen. Oder du verwendest verschiedene Kissen für die Haltungen in Rückenlage. Überlasse dich ganz der Schwerkraft. Und schon bald wirst du auffedern und zu neuen Abenteuern bereit sein.
Kleine Yogapraxis
Gomukhasana: (Kuhkopfhaltung) Variante für müde Füße
Zuerst legst du dir deine Matte bereit oder suchst dir einen ruhigen Ort. Jetzt überschlägst du das rechte Bein über das Linke und winkelst beide an. Erde deine Sitzbeinhöcker. Und zieh beide Füße möglichst nah zum Gesäß. Für die Kuhkopfhaltung hilfst du mit den Händen nach. Anchließend lässt du dich in die Vorbeuge sinken. Dort verweilst du mindestens eine Minute. Dann wechselst du die Beine.
Bharadvajasana: (Drehsitz) Variation mit Stuhl
Nun setzt du dich seitlich auf einen Stuhl. Einatmend verlängerst du die Wirbelsäule. Und ausatmend twistest du nach hinten. Dabei umfassen deine Hände die Lehne des Stuhls. Selbstständig wechselst du nach ungefähr einer Minute die Seite.
Prasarita Padottanasana: (Vorwärtsbeuge im gegrätschten Stand)
Drehe deine großen Zehen zur längeren Seite der Matte und mache einen großen, aber angenehmen Schritt. Während die Beine gestreckt sind, darf die Wirbelsäule entspannt in Richtung Boden schmelzen.
Viparita Karani mit Beinen an der Wand
Lege zunächst ein Hilfsmittel bereit. Am Besten dein Bolster, aber eine gerollte Decke tut es auch. Begib dich nun in Rückenlage. Stell deine Füße auf und dreh dein Gesäß zur Wand. Schiebe jetzt dein Hilfsmittel als Erhöhung unter deinen unteren Rücken. Zuletzt streckst du deine Beine bequem an der Wand aus.
Malasana: Girlande
Stell deine Füße mattenbreit auf. Die großen Zehen schauen leicht nach außen, die Fersen zueinander. So langsam und gemütlich wie möglich senkst du das Gesäß zwischen deine Knie. Falte die Hände vor dem Herzen. So bilden deine Ellenbogen eine Gegenbewegung zu deinen Knien. Schließe die Augen und genieße die Dehnung in den Unterschenkeln und in der Hüfte.
Supta Baddha Konasana : Gebundene Winkelhaltung in Rückenlage
Müde Füße brauchen es besonders gemütlich! Lege dir ein Bolster, einen Gurt und zwei Blöcke oder mindestens drei Kissen bereit. Das erste legst du hinter dir auf die Matte. Dabei hat es mindestens eine Faust breit Abstand zu deinem Gesäß. Damit die Öffnung der Hüfte nicht zu stark wird, unterstützt du dich mit einem Gurt oder Hilfsmitteln unter den Knien. Hier darfst du alles loslassen.
Text: Eve Tai, Übersetzung: Stephanie Schauenburg, Anweisungen für die Asanas: Kerstin Thost, Foto von Anna Shvets von Pexels
Dein Zyklus ist so viel mehr, als PMS und die Menstruation. Wenn wir lernen, die Phasen unseres hormonellen Zyklus zu beobachten und zu verstehen, können wir dem eigenen Körper mit mehr Achtsamkeit begegnen und so tiefer in Verbindung mit uns selbst treten. Auch deine Yogapraxis kann Teil davon sein, indem du Asanas und Pranayama für dich nutzt, um für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen.
Lerne zu erkennen, in welcher Phase deines Zyklus du dich befindest und fließe gemeinsam mit Matthäa durch eine Vinyasa Flow Sequenz, die sich deinen Bedürfnissen anpasst und deinen Zyklus optimal unterstützt. Für mehr Körperbewusstsein und eine Stärkung deiner weiblichen Kraft.
Matthäa Mollenhauer ist Yogalehrerin bei der Online-Yoga-Plattform von YAGOM.
Matthäa Mollenhauer auf der Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart:
Häufiger als man denkt, ist eine nicht zentrierte Kniescheibe die Ursache für Beschwerden. Nur wenn die Kniescheibe mittig in ihrem Gleitlager sitzt und von den Faszien gut geführt wird, kann sich das Knie leicht bewegen. Wieso sollte dieser unscheinbare aber wichtige Knochen wie auf einem Seil tanzen? Dr. Ronald Steiner erklärt die Anatomie der Kniescheibe.
Wenn ein Knie schmerzt und jeder Schritt einer zu viel scheint, haben viele Menschen sofort den Meniskus in Verdacht. Die Rolle der Kniescheibe wird häufig übersehen. Zu Unrecht, denn häufig liegt die Ursache für Beschwerden in einem gestörten Gleichgewicht der Kniescheibenführung. Dieses Gleichgewicht lässt sich durch gezielte Übungen wiederherstellen. So verschwinden die Beschwerden in vielen Fällen überraschend schnell.
Die Anatomie der Kniescheibe
Die Kniescheibe (Patella) ist in eine Sehne eingebettet. Sie leitet die Kraft des Oberschenkelmuskels zum Schienbein. Steht das Knie gerade, so ist die Kniescheibe lediglich in die Sehne eingespannt (Abbildung 1). Beim Beugen des Kniegelenks lenkt die Kniescheibe die Kraft über das Ende des Oberschenkelknochens um. Je spitzer dabei der Winkel ist, desto größer wird die bei der Umlenkung entstehende Kraft (Abbildung 2). Schon bei einer Kniebeuge kann die Kniescheibe mit doppeltem Körpergewicht ins Sehnen-Knorpel-Gleitlager gedrückt werden.
Bei Übungen mit Gewicht entsteht sogar ein Vielfaches dieser Kraft. Daher hat die Natur die Kniescheibe und die Sehne für hohe Belastungen ausgelegt. Mit 4 Millimetern ist hier eine der dicksten Knorpelschichten des Körpers. Dennoch reicht dieser Knorpel alleine nicht aus. Wie so oft in der menschlichen Anatomie wird auch hier Druck in Zugkraft umgewandelt, um Überbelastung zu vermeiden.
Die Zentrierung der Kniescheibe
Entscheidend ist dabei die Zentrierung der Kniescheibe. Das Gleitlager ist V-förmig eingekerbt. In dieser Kerbe halten Faszien die Patella. Wenn das gut funktioniert, dann schwebt sie selbst bei hoher Belastung über ihrem Gleitlager. Genau wie ein Seiltänzer über dem Boden schwebt, wenn das Seil die richtige Spannung hat (Abbildung 3).
Ist die Zentrierung dagegen gestört, entsteht ein sehr hoher Druck auf dem Knorpel zwischen der Kniescheibe und der Gleitrinne am Oberschenkel (Abbildung 4). Und wo immer wieder Druck entsteht, sind Beschwerden nur eine Frage der Zeit. Die häufigste Ursache für Kniebeschwerden sind deshalb nicht Meniskusschäden. Vielmehr hängen die Schmerzen sehr oft mit dem Aufhängungs- und Druckumwandlungsmechanismus der Kniescheibe zusammen.
Typische Symptome sind dann Schmerzen unter der Kniescheibe. Sie treten vor allem beim Bergauf- oder Bergabgehen auf. Manchmal knirscht es buchstäblich unter der Patella. Zudem können sich die Muskel- und Sehnenansätze an der Kniescheibe oder am Schienbein entzünden. Denn auch sie verlieren ihren optimalen Winkel, sobald die Kniescheibe nicht richtig zentriert ist. Das zeigt, wie wichtig die Ausrichtung dieses unscheinbaren kleinen Knochens ist.
Dr. Ronald Steiner ist Arzt für Sportmedizin und zählt zu den bekanntesten Praktikern des Ashtanga Yoga. Die von ihm begründete AYInnovation®-Methode baut eine Brücke zwischen der Tradition und progressiver Wissenschaft. Zwischen präziser Technik und praktischer Erfahrung. Mehr Infos unter www.AshtangaYoga.info