YogaWorld München: Warrior Goddess Flow *** Die Kraft der Yogini – mit Christine May

Wir freuen uns schon auf die YogaWorld Messe im MOC München. Vom 18.-20. Januar können Sie neben den Teaser-Workshops auch die Special Workshops mit beliebten Lehrern wie Dr. Ronald Steiner, Timo Wahl oder Helga Baumgartner besuchen. Mit dabei ist auch Christine May, die mit Live-Musik durch alle Elemente leitet. 

Der Workshop: Warrior Goddess Flow *** Die Kraft der Yogini

Dynamische Prana Flow® Session mit Christine May und Live-Musik (Sabine).

Wir alle tragen verschiedene Aspekte der Weiblichkeit in uns. Davon sind manche mehr und manche weniger ausgeprägt. In dieser Session erforschen wir die Weisheit und Symbolik der uns innewohnenden archetypischen Qualitäten einer Warrior Goddess durch dynamische Flows, Mantra, Kriya, Mudra, Bewegungsmeditation und geführte Reflektionen.

Was sind die Merkmale einer starken modernen Frau, einer verkörperten Yogini, einer Warrior Goddess?  Wie sieht weibliche Kraft aus, und wie können wir in unserer Kraft sein, ohne unsere Weiblichkeit zu verlieren?

Komm mit auf eine innere Reise zu mehr Balance, Klarheit und Integration.

Die Lehrerin

Christine May ist eine erfahrene und anerkannte Lehrerin und Ausbilderin (e-ryt 500) des Prana Flow®, Vinyasa Yoga nach Shiva Rea shivarea.com, einem revolutionären, energetisch-kraftvollen und transformierenden Zweig des Vinyasa Flow Yoga. Ihr Unterricht ist geprägt durch Ihre aufmerksame, liebevolle Hingabe zu ihren Schülern und beinhaltet das Zusammenspiel von Atem, fließender Bewegung und intelligentem, intuitivem Sequencing, getragen von zeitgemäßer und anwendbarer Weisheit und geführter Selbstreflektion.

Seit vielen Jahren bildet Christine Yogalehrer nach Yoga Alliance Standard aus, unterrichtet als erste Lehrerin im deutschsprachigen Raum Shiva Rea’s Prana Flow® Vinyasa Ausbildungsmodule sowie Retreats und Workshops Europa- und weltweit. Seit 2015 bietet sie in Deutschland und seit 2016 auch in der Schweiz die ersten 200 Stunden Prana Flow® Vinyasa Ausbildungen und ab 2017 auch 300- und 500 Stunden-Ausbildungen in deutscher Sprache an. Christine ist ausgebildet in ganzheitlichem Counselling, mit Fokus auf assistierter Selbstreflektion, in Relationship Counselling und ebenso von Mantak Chia als Associate Healing Tao Yoga Instructor, welches die alten taoistischen Lehren und Praktiken der Inneren Alchemy als Grundlage hat.


Christine May auf der YogaWorld 2019 in München:

Freitag, 18. Januar // 17:15 – 18:00 Uhr // Warrior Goddess Flow // Vishnu Yoga Space
Samstag, 19. Januar // 12:15 – 13:00 Uhr // Warrior Goddess Flow // Vishnu Yoga Space

Für weitere Infos:
Website: www.christinemay.de oder
www.facebook.com/christinemay108

Marie Minagawa

IKYA Doula™
Freitag, 18:15 – 19:00
Assists you in deep healing and growth processes through all the phases in your life.
We are specialized in working with: Couples • Families • Fertility • Sexuality • Pregnancy, birth and post-partum • Menopause for both men and women • All phases of life for men and women
The evolution of women 
Samstag, 10:45-11:30
Learn how to take you to the next level!
Take ownership of your own body, energy and sexuality • Learn how to connect with
your true self! • What does it mean to be a woman today? • Exercises to connect with your authentic version of being a woman!

Marie Minagawa auf der Yoga World 2018 in München:
Freitag, 19. januar // 18:45 – 19:30 Uhr // IKYA Doula™ // Yamuna Vortragsraum
Samstag, 20. Januar // 10:45 – 11:30 Uhr // The evolution of women // Yamuna Vortragsraum



 

Özkan Kul

Bikram Yoga

Özkan Kul hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Als Heilpraktiker und ganzheitlicher Yogalehrer mit dem Schwerpunkt Bikram Hot Yoga  führt er im Herzen von München erfolgreich das Studio „Bikram Hot Yoga im Tal“ mit integrierter Heilpraxis. Er möchte seinen Schülern zu einem besseren und bewussteren Körpergefühl verhelfen. Das Besondere am Bikram Yoga ist die Wärme, in der praktiziert wird.

Auf der YogaWorld in München unterrichtet er ein Set Bikram Hot Yoga und erklärt warum wir diese besondere Yogaart heutzutage brauchen.

Mehr zu Özkan erfahren Sie hier:
www.bikramyogaimtal.de
www.heilpraktiker-massage.de


Probiere Bikram Yoga auf der Yoga World München 2018:
Samstag, 20. Januar // 13:15 – 14:00 Uhr // Bikram Yoga // Vishnu Yogaspace


Sat Ravi Singh

ZURÜCK ZU DIR SELBST

Kundalini Yoga Workshop mit Sat Ravi Singh

„You owe it to yourself to be yourself.”
Yogi Bhajan

Das Dreieck Familie, Beruf und Partnerschaft ist in einer Zeit von steigendem Stress, Informationsvielfalt und Reizüberflutung neuen Herausforderungen und Spannungen ausgesetzt.

Viele Menschen empfinden ihr Leben zunehmend als fremdbestimmt, haben aber dennoch das Gefühl, dass sie den mannigfaltigen Ansprüchen ihres Umfeldes nicht mehr genügen können. Burn-outs und nervlich bedingte Zusammenbrüche sind in unserer Gesellschaft kein Einzelfall mehr.

Der Mensch hat in vielen Fällen die Beziehung zu sich selbst verloren.Nutze diesen Workshop, um die Beziehung zu Dir selbst wieder aufzufrischen. Komme in Kontakt mit Deiner Essenz und erfahre neue Leichtigkeit und Ruhe.

Lerne wieder Du selbst zu sein!

 


Sat Ravi Singh auf der Yoga World München 2018:
Samstag, 20. Januar // 16:30 – 17:15 Uhr // Zurück zu dir Selbst (ein Kundalini Workshop) // Lakshmi Vortragsraum



Satya Singh Renner

Klang trifft Neurowissenschaft

Die Leidenschaft für den Klang und seine starken Wirkungen hat sein Lehrer und Mentor aus Kalifornien in ihm entfacht. Er brachte ihm eine ungewöhnliche Art bei, den Gong zu spielen und damit  Gehirnfrequenzen der Menschen zu verändern. Nach vielen Jahren der Recherche, Forschung und Erfahrung weiß er heute, welche physischen Prozesse in Körper und Gehirn durch Frequenzen angestossen oder verändert werden.

Alexander Renner ist Experte für Fokus und Leistung. Er hält darüber Vorträge auf Events und spielt live auf der Bühne einen großen Gong. Damit erlebt das Publikum schnell am eigenen Leib (Gehirn) was er gerade vorgetragen hat. Direkter geht´s nicht. Er zeigt den Menschen in Workshops und Seminaren, wie sie wieder zu Ihrem Ursprung finden, trotz und mit digitalen Medien.

Als Kundalini Yoga Lehrer und Gong-Spieler/Trainer arbeitet er viel mit Energien, Unterbewusstsein und Veränderunsprozessen. Er möchte den Klang in die Welt bringen, um Menschen zu helfen, im digitalen Zeitalter wieder zu sich selbst zu finden. Dazu bildet er regelmässig Gongspieler aus und spielt intensive Gongmeditationen.

 

Multi-Gong Bad – Deep Meditation
6 Gongspieler – 10 Gongs

Beim Multi-Gong Bad erlebst du Klang, Frequenz und ihre Wirkung in jeder Körperzelle. 6 Gongspieler verwandeln den Vishnu Yogaspace in einen Klangraum, der dich förmlich schweben lässt.
Die Gongs bringen dich zurück zu deinem Ursprung. Du erlebst deinen eigenen Urklang wieder und fühlst dich geborgen und sicher. Es ist wie eine Wieder-Geburt. Dein Verstand wird ausgeschaltet, der Körper gibt sich völlig dem Erleben der Gongs hin.

In dieser Zeit lässt du den Lärm und Hektik des urbanen Lebens völlig hinter dir.

 



Alexander Renner auf der Yoga World München 2019:

Sonntag, 20. Januar // 15:30 – 16:15 Uhr // Multi-Gong Bad – Deep Meditation // Ganesha Yogaspace


 

Dr. Annette Müller-Leisgang

Dr. med. Annette Müller-Leisgang

Frau Dr. Müller-Leisgang, Praktische Ärztin, Ernährungsmedizin, Reisemedizin, Betriebsmedizin und Leitung des Ayurveda-Instituts München, praktiziert seit über 30 Jahren mit Ayurveda und ist im Vorstand der Deutschen Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin. Sie ist außerdem als Betriebsärztin in mehreren Münchner Betrieben tätig.

Vortrag: Mit Ayurveda gegen Stress und Burnout

Ayurveda sieht Stress hauptsächlich als eine Vata-Pitta-Störung. Außerdem sind die drei Gunas, Sattva, Rajas und Tamas aus dem Gleichgewicht gekommen. Wie entkommen wir dem Teufelskreis aus Überforderung und Erschöpfung?

Lernen Sie im Vortrag mit Dr. Annette Müller-Leisgang die wichtigsten Mittel kennen, um Vata  zu beruhigen und Sattva im Geist herzustellen.

Vortrag: Fit mit Ayurveda

Sie möchten beweglich bleiben, Schlaganfall und Herzinfarkt vermeiden, ohne Arthrose und Diabetes alt werden? Die indische Naturheilkunde Ayurveda hat seit  tausenden von Jahren gute Ratschläge, um lange gesund zu leben, glücklich zu sein und sein Alter zu genießen. Schnuppern Sie im Vortrag hinein in die vielfältigen Methoden, Rezepte und Übungen aus Indien, die auch für uns Europäer einfach anzuwenden sind.

web: www.ayurveda-institut-muenchen.de


Dr. Annette Müller-Leisgang auf der YogaWorld 2020 in München:
Samstag, 18. Januar // 12:00 – 12:45 Uhr // Mit Ayurveda gegen Stress und Burnout // Lakshimi Vortragsraum
Sonntag, 19. Januar // 12:00 – 12:45 Uhr // Fit mit Ayurveda // Lakshmi Vortragsraum


 

DIY: Ein bewusster Jahreswechsel

Es war doch eben erst Sommer, wir lagen am See, tanzten im Freien und aßen Wassermelone. Und schon ist es wieder Zeit für Weihnachtsgebäck, Kerzenschein und Besinnlichkeit. Geht es Ihnen auch so, dass so furchtbar viel passiert und die Zeit einfach zu fliegen scheint? Dann ist es der Jahreswechsel auch für Sie wie geschaffen, um inne zu halten und sich der ganzen wunderbaren Erlebnisse im Jahr 2017 und auch der großen Veränderungen bewusst zu werden. Gleichzeitig können Sie so ganz konkret Ziele für das nächste Jahr formulieren und sich mit ihren Wünschen auseinandersetzen.

Sie brauchen:

  • 6 Seiten unbeschriebenes Papier
  • farbige Stifte
  • angenehme Atmosphäre, Tee, Blumen, Kerze, etc.
  • Zeit für sich

Rückschau wagen

Um das Jahr für sich mit einem guten Gefühl abzuschließen, planen Sie Zeit für sich ein und setzen sich mit Papier und Stift, bunten Farben und einem Lieblingstee an einen ruhigen Ort. Bringen Sie die Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Mit jedem Atemzug merken Sie, wie sie ruhiger werden und sich auch die Gedanken beruhigen.

Legen Sie drei leere Seiten Papier vor sich hin und beginnen Sie mit den Überschriften.

1. Freunde/Familie
2. Job/Karriere
3. Freizeit/Herzenswünsche

Schreiben oder malen Sie nun all das auf, was Ihnen in den Kopf kommt. Alles, was Sie im letzten Jahr im Bezug auf diese Themen erlebt haben. Was waren die Highlights? Was war evtl. auch schmerzhaft? Welche Empfindungen haben Sie, wenn Sie zurückblicken.

Wünsche formulieren, Ziele setzen

Vielleicht haben Sie bemerkt, dass bei der Rückschau auch Wünsche und Gedanken für die Zukunft aufblitzten. Der nächste Schritt Ihres persönlichen Neujahrsrituals beschäftigt sich mit dem Ausblick und Ihren Zielen. Nehmen Sie wieder drei unbeschriebene Seiten Papier und schreiben die 3 Kategorien als Überschrift auf. Jetzt geht es darum, zu formulieren, was Sie vom nächsten Jahr erwarten, was sie sich wünschen und was ganz klar, Ihre Ziele sind.

 

Die neue Weltordnung: von Schubladendenken und Toleranz

Kolumne: Die neue Weltordnung - von Schubladendenken und Toleranz

Haben Sie sich heute schon selbst gefunden? Sehen Sie klarer, leben Sie bewusster als früher? Fein. Klappt mit der Zeit immer besser, oder? Aber was ist mit dem Durcheinander um Sie herum?

Ich glaube an das Chaos. Ich glaube, dass Chaos entspannt und befreit, dass auch das Gegenteil stimmt und dass das das Paradoxon ist, das es anzunehmen gilt, wenn wir Revolutionen und nicht nur revolutionär sein wollen.

Vielleicht sind Sie schon mal über die kleine Geschichte vom Globus gestolpert, der auf die mitfühlende Frage „Wo tut’s denn weh?“ antwortet: „Überall. Einfach überall.“ Klimawandel, Hungerkatastrophen, Kriege, Unruhen, Rassismus, Sexismus und, und, und – tatsächlich kann einem ganz schwindlig werden angesichts all der Probleme, die unseren Planeten gerade plagen. Dazu kommen die Turbulenzen, die unsere privaten kleinen Welten erschüttern: Liebeskummer, kotzende Kleinkinder, zig unbeantwortete Mails … Puh. Kann da nicht mal einer Ordnung machen?

In meiner Wohnung stapeln sich Zeitschriften- und Klamottenberge, mein Zeitplan gerät gern mal durcheinander, ich mag es wild, aber die Sehnsucht nach Struktur und Klarheit kann ich nachvollziehen. Ist ja nur begrenzt Platz im Kopf. Also? Sortieren wir! Männer und Frauen. Alte und Junge. Arme und Reiche. Homos und Heteros. Ossis und Wessis. Linke und Rechte. Punks und Spießer. Polizei und Demonstranten. Yogis und Menschen, die die Sache mit der Achtsamkeit noch nicht so richtig verstanden haben.

Die Engstirnigkeit der Freidenker

Tja. Schubladendenken ist kein Alleinstellungsmerkmal reaktionärer Unsympathen, sondern auch in alternativen Szenen anzutreffen. Drei Beispiele:
Erstens: Einst wollte mir auf einer Party ein blauhaariger Nachwuchskünstler das Rot von den Lippen rubbeln: „Musst du dein Gesicht hinter Make-up verstecken?“ Farbe ist eben nicht gleich Farbe. Oder?
Zweitens: Bei einer Podiumsdiskussion bedauerte kürzlich ein Anwalt, der Anfang der 70er langhaarig und im Parka studiert hatte, dass heutzutage an der juristischen Fakultät wieder Anzug, Krawatte und Kostüm getragen werden, dazu Aktenköfferchen und brave Frisuren. Auf meine Frage, ob es nicht möglich sei, dass auch im Anzug ein cooler Typ stecke, blieb er mir die Antwort schuldig.
Drittens: Auf einer Veggie-Messe wollte vor einigen Jahren ein Mann wissen, ob ich Yoga praktiziere, was ich damals noch verneinen musste. Sein Kommentar? Das sähe man mir an, ich wirke nicht wirklich bei mir. Tatsächlich ging es mir an dem Tag subjektiv ziemlich gut.

Puh. Zwar bin ich selbst keine Freundin von Krawatten, ich halte Schminke keinesfalls für ein Muss, und tatsächlich fühle ich mich nach einer Yogastunde herrlich entspannt. Aber: Könnten wir vielleicht akzeptieren, dass der Weg, den wir für uns gefunden haben, nicht für jeden und jede der beste sein muss? Ist es vielleicht sogar ganz sinnvoll, auch mal woanders zu sein als „bei sich“? Möglicherweise beim Gegenüber? Ja, im Idealfall schließt sich das nicht aus, aber wer von uns ist schon ideal? Natürlich brauchen wir Selbstliebe, aber sie dient als Fundament, auf dem dann auch die Liebe wachsen kann, die es zu teilen gilt. Achtsamkeit ist eine feine Sache. Aber sie wird zur Einbahnstraße, wenn wir vor lauter Bewusstwerden unserer inneren Zustände die Welt um uns herum vergessen.

Gut sortierte Offenheit

Zudem lösen wir keine Probleme, indem wir sie einfach auf den Kopf stellen, zumindest nicht dauerhaft. Dann bleiben wir nämlich weiter im binären Denken gefangen und werden der Komplexität der Welt nicht gerecht. Toleranz bedeutet nicht, in der U-Bahn die Dragqueen anzulächeln und beim telefonierenden Anzugtypen „Bäh, was bist du für einer?“ zu denken. Niemand bekämpft Magerwahn, wenn er dünnen Ladys abspricht, „echte Frauen“ zu sein, und niemand ist besonders weltoffen, wenn er auf Reisen sein Deutschsein verleugnet, weil er sich für das Verhalten einiger Landsleute schämt.

Andererseits überfordern wir uns natürlich, wenn wir uns immerfort in jeden Menschen einfühlen und jeden partout auf Teufel komm raus mögen wollen. Das kann nicht funktionieren und darum haben grobe Sortierungen, die auf persönlichen Erfahrungswerten basieren, durchaus Sinn. Das Geheimnis ist meines Erachtens, niemals fertig zu werden mit dem Sortieren. Oder aber – und das ist mein kleiner Vorschlag zur Rettung der Welt: Ordnen Sie sie in Schubladen, aber lassen Sie diese halt einfach offen!


CARMEN SCHNITZER hat innerhalb des Schreibens dieses Textes öfter mal den Faden verloren, fand das aber angesichts der Thematik nur halb so schlimm wie sonst. Denn nicht immer geht es schnurgerade zum Ziel.