7 Dinge für den perfekten Start in den Tag

Wer kennt sie nicht, die Redensart „Morgenstund‘ hat Gold im Mund“? Damit sich dies für Sie auch wirklich bewahrheitet, haben wir Ihnen 7 Tipps für einen perfekten Start in den Tag zusammengestellt.

1. Move, it. Move it!

Beginnen Sie den Tag mit einer kurzen Yoga-Praxis. Fangen Sie schon im Bett mit sanften Bewegungen an, indem Sie sich ausgiebig räkeln und strecken. Nach dem Aufstehen bringen Sie Ihren Kreislauf am besten mit ein paar Sonnengrüßen und Haltungen, die Ihnen gut tun, in Schwung. Sie können die Dauer und Bewegungsabläufe Ihrer Morgen-Session natürlich von Tag zu Tag variieren. Hauptsache, Sie fühlen sich wohl dabei.

2. Sauer macht lustig.

Trinken Sie ein großes Glas Leitungswasser mit frisch gepresster Zitrone – es entgiftet, erfrischt und versorgt Sie mit ausreichend Vitamin C.

3. Kalt macht wach.

Eine kalte Dusche belebt müde Geister. Besonders wirkungsvoll sind warm-kalte Wechselduschen. Beenden Sie diese immer mit einem kalten Gang.

4. Gesundes Frühstück

Nehmen Sie sich die Zeit für ein gesundes, nahrhaftes und abwechslungsreiches Frühstück. Wählen Sie hierfür frische Früchte der Saison (besonders lecker als Smoothie) und machen Sie ausnahmsweise mal keinen Bogen um kohlenhydratreiche Nahrungsmittel. Sie brauchen ja schließlich Energie für den Tag.

5. Munter mit Matcha
Eine Matcha-Latte ist die perfekte Alternative zur morgendlichen Tasse Kaffee. Das fein gemahlene Grüntee-Pulver schmeckt besonders gut mit aufgeschäumter Vanille-Soja-Milch, ist schnell zubereitet und macht wirklich wach.

6. Pas de stress, s’il vous plaît!
Sparen Sie sich frühe Suchaktionen und Entscheidungen, die unnötig Zeit kosten. Bereiten Sie Ihr Outfit und die Unterlagen, die Sie am nächsten Tag benötigen bereits am Abend vor. Auch das Frühstücks-Geschirr können Sie sich schon bereitstellen.

7. Organisation ist alles.

Gehen Sie kurz in sich und setzen Sie sich Ihre Tagesziele. Schreiben Sie auf, was Sie sich für den Tag vornehmen möchten oder sagen Sie zu sich „Heute versuche ich … zu erledigen.“ Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, sondern denken Sie in kleinen Schritten. Abends können Sie dann Einiges von Ihrer (imaginären) To-Do-Liste streichen – ein schönes Gefühl.

YOGA JOURNAL wünscht Ihnen einen wunderschönen Start in den Tag!

Bildquelle: www.pixelio.de

Claudia Gonzalez

Claudia Gonzalez

Öffnung des Dritten Auges
Aura und Chakrensystem wahrnehmen und lesen.

Yoga basiert auf der Lehre der Chakren. Chakren sind wichtige Energiepunkte, die Informationen über den Menschen und dessen Seele gespeichert haben. Diese Energie und die Themen, die dort schwingen können mit Hilfe einer erhöhten Wahrnehmung intuitiv wahrgenommen werden. Neben der Weiterentwicklung durch die Asanas, kann die Intuition durch Sinnesschulungen gefördert werden, welches das Bewusstsein erweitert.

Das 3. Auge steht in Zusammenhang mit der Zirbeldrüse, die durch regelmäßiges Training, neben bestimmten Asanans auch durch Meditation und Sinneswahrnehmungsübungen aktiviert werden kann. Dieses regt auf natürlicher Weise die Produktion des körpereigenes DMT Stoffes im Gehirn an, welche für die Bilder zuständig ist, die empfangen werden bei einer Aura-Chakra Lesung. Bei einer Aura-Chakra Lesung erhältst du klare Informationen über das Energiefeld und die Seele des Gegenübers durch alle Sinne. „Es ist wie Träumen oder Fernsehschauen“.

Diese Fähigkeiten können vielfältig angewendet werden. Wenn du einmal deine Intuition entwickelst und beginnst auch in die Räume reinzuspüren, kannst du deine Yogapraxis verbessern. Du weißt plötzlich, welche Asana jetzt für dich oder für die Gruppe von Nutzen ist. Du kannst Blockaden im Raum wahrnehmen und intuitiv mit deinen persönlichen Instrumenten auflösen. Ich nutze dafür beispielsweise Heilgesänge, Geräusche, Instrumente und die Kraft der Berührung.

Viele Yogalehrer benutzen diese Fähigkeit bereits intuitiv. Bewusst sie einzusetzen kann hilfreich und bereichernd sein.

In diesem Vortrag erklärt Claudia, wie eine Aura-Chakra Lesung funktioniert und, wie diese Fähigkeit geschult werden kann. Abschließend leitet sie eine intuitive Meditation zur Aktivierung des 3. Auges an.

Mach mit!


Claudia auf der Yoga World in Düsseldorf: 
Sonntag, 15. Oktober 2017 // 10.30 – 11.15 Uhr // Öffnung des Dritten Chakras. Auren- & Chakrensysteme wahrnehmen und lesen // Yamuna Vortragsbereich


Vanessa Winterberg

Emotional Release

Wir verbinden in 45 min. die Wirkung von Hüftöffnern und Rückbeugen. Befreie Dich von altem Ballast und gewinne neue Kraft für die Herausforderungen Deines Lebens. In dieser sanften sequence für alle level verbinden wir befreiende, hüftöffnende Asanas mit sanften Rückbeugen, die Mut und Selbstvertrauen stärken.

Mein Yogaweg reicht in seinen Anfängen zurück bis in die Kindheit. Meine Grossmutter praktizierte Yoga und brachte mir spielerisch die grundlegenden Asanas bei. Ich wurde schon früh im Leben mit dem Verlust geliebter Menschen konfrontiert, erlebte aber auch ein familiäres Umfeld, das darauf nicht mit Abwehr reagierte. Vielmehr wurde die spirituelle Idee von Leben und Tod als ein integrativer Teil des Lebens betrachtet. Hierdurch entwickelte ich früh ein Interesse an philosophischen Fragen. Ebenso liegen hier die Wurzeln meines Yogaweges.

Ich studierte zunächst Philosophie und Geschichte, dann Rechtswissenschaften. Zwischen 2004 und 2009, kamen meine Tochter und mein Sohn zur Welt und ich beendete mein Studium. Während ich juristisch tätig war wuchs in mir mehr und mehr der Gedanke, meine Liebe zum Yoga irgendwann einmal zum Beruf werden zu lassen.

Fernab von der Idee eines reinen „Wohlfühl-Yoga“ bin ich überzeugt, dass Yoga segensreiche Wirkung in Therapie und Heilung von körperlichen vor allem auch psychischen Problemen entfalten kann. Elementar für meine Auffassung von Yoga ist der Gedanke, dass wir auf der Matte Qualitäten unseres Empfindens erleben, die wir von der Matte mit in unser alltägliche Leben transportieren können. So ist Yoga unter anderem ein Werkzeug das uns hilft die Herausforderungen des Lebens mit Gelassenheit zu bewältigen.

In 2016 machte ich meine Ausbildung zur Vinayasa Yogalehrerin. Ich unterrichte einen fließenden Vinayasa-Yoga mit Schwerpunkt auf Energiearbeit und Meditation. In der Zukunft möchte ich meine Arbeit ausserdem weiter im Bereich des des psychotherapeuthischen Yoga vertiefen.



Vanessa auf der Yoga World in Düsseldorf:
Sonntag, 15. Oktober 2017 // 15:15 – 16:00 Uhr // Emotional Release // Ganesha Yogaspace


 

Interview: Heather Nova über Yoga und die eigene Stimme

Mit kraftvoller Stimme und sensibler Lyrik singt Heather Nova seit über 20 Jahren über das Leben, Beziehungen und einsame Inseln. Jetzt geht sie mit den Songs ihres Breakthrough-Albums „Oyster“ von 1994 auf Tour. Während des Interviews mit YOGA JOURNAL knabbert die Urenkelin eines Piraten aus Bermuda an einer Karotte mit frischem Grün und spricht über ihre Verwurzelung in Musik, der Natur und Yoga.

Ich genieße meine Verletzlichkeit

„Die Übung des Yoga gibt ein entscheidendes Gefühl für Maß und Proportion. Auf unseren Körper bezogen, bedeutet dies, dass wir unser wichtigstes Instrument zu spielen und die größte Resonanz und Harmonie daraus zu ziehen lernen“, schreibt der berühmte Musiker Yehudi Menuhin im Vorwort zu B.K.S. Iyengars „Licht auf Yoga“. Heather, wie lautet hier deine Erfahrung?

Ja, der Körper ist unser wichtigstes Instrument. Ich glaube, dass jeder Mensch singen sollte, aber seltsamerweise denken in unserer Kultur viele, dass sie nicht singen können. Ich weiss nicht, woher diese diese Selbstkritik stimmt, vielleicht hat man uns in unserer Kindheit vom Singen abgehalten. Ich finde eine schöne Stimme überhaupt nicht wichtig – siehe Bob Dylan! Es zählt, die eigene Stimme zu finden. Es geht um Individualität, um die Freude, unter der Dusche oder in der Natur einfach loszusingen. Diese Vibration im Körper kann so vieles bewirken: Entspannung, Befreiung, Heilung…

Vorbildlicher als mit dieser Karotte in der Hand hättest du nicht zum YOGA JOURNAL-Interview erscheinen können.

Genau, der erste Eindruck ist wichtig, nur deshalb habe ich eine rohe Bio-Karotte mitgebracht (lacht). Gerade auf Tour ist mir gesunde Ernährung sehr wichtig. Unser Caterer ist Raw Food-Spezialist.

Auf einer mehrmonatigen Welttournee wie dieser ändert sich der Rhythmus des Lebens gewaltig. Wie wirkt sich das auf deine eigenen Gewohnheiten aus?

Wenn ich viel in Restaurants gehe und insgesamt „fremdversorgt“ bin, werde ich beim Essen supervorsichtig. Das Wichtigste ist, Zucker zu vermeiden – für mich das größte Übel überhaupt, besonders Glucose-Fructose-Sirup, der in den USA in fast allen Lebensmitteln enthalten ist und fast alle Körperfunktionen beeinträchtigt. Seit ich meinen Zuckerkonsum drastisch reduziert habe, habe ich ein viel besseres Immunsystem.

Siehst du dich dennoch als Genießerin?

Letztlich geht es mir um Gesundheit und das richtige Maß. Ich gebe zu: Neben Musik ist Ernährung meine zweite Leidenschaft. Mich fasziniert, wie der Körper sich selbst heilen kann, wenn man ihn angemessen versorgt.

Geht es hier wie in der Musik um eine harmonische Balance, in der Höhen und Tiefen ihren Platz haben?

Ja, dazu noch um die richtige Schwingung und Energie. Unser Körper vibriert unaufhörlich auf einer gewissen Frequenz. Mit der entsprechenden äußeren „Musik“ und der richtigen Ernährung kann er diese Schwingung halten. Störfaktoren wie Zucker und Einseitigkeit – darunter kann auch zu viel Gemüse fallen – bringen diese Schwingung zum Erliegen. Ich persönlich versuche, diesem Thema mit Wahrhaftigkeit und Integrität zu begegnen. „Gesund“ ist für mich ein Bewusstsein für die Herkunft und den Weg der Nahrung, bevor sie bei mir eintrifft. Wahrhaftigkeit ist auch mein Anspruch bei der Musik. Das ist nicht immer leicht, denn es gibt viele Abkürzungen, die sehr verlockend sein können.

Hier stellt sich wie so oft im Leben – und der Kunst – die Frage nach der Konsequenz.

Ich empfinde mich keinesfalls als perfekt und erhebe keinen Anspruch darauf. Eigentlich ist es mein Ziel, niemals perfekt zu sein.

Wie kann dich deine Yogapraxis dabei unterstützen?

Ich übe mindestens einmal wöchentlich mit einer befreundeten Yogalehrerin. Die richtige Ernährung hilft mir, dass mein Körper innerlich gut versorgt ist, und die Asanas nutze ich als eine Art äußeres Werkzeug. Ich weiß, dass Yoga im Westen zum Fitnesstrend geworden ist. Für mich bedeutet die Praxis hauptsächlich spirituelle Erdung. Yoga bringt mich in der gleichen Weise zurück zu mir selbst, wie es die Musik tut.

Bevor du deine individuelle Stimme gefunden hast, hast du Darstellende Kunst und Film studiert, dazu Gedichte geschrieben. Was hat das Singen zu deinem Schwerpunkt gemacht?

Früher habe ich mich eher als Songwriterin verstanden und mich ganz aufs Schreiben und Komponieren konzentriert. Ich hatte entsetzliche Angst davor, live zu singen. Heute ist es essentieller Teil meines Lebens, wegen seiner Körperlichkeit, aber besonders durch die Verbindung zu den Menschen, die ich während des Singens herstellen kann. Ich sehe mich gerne als Teil eines Ganzen und über meine Songs als Element im Leben anderer Menschen.

Hast du Erfahrung mit Kirtan?

Ja, allerdings nur als Teilnehmerin, nicht als Leiterin. Vielleicht gehe ich das an, wenn ich eine alte Frau geworden bin…

Ein gutes Stichwort… Ich war vor über 20 Jahren großer Fan des gleichzeitig rockigen und melancholischen Stils, den du mit Künstlerinnen wie Tori Amos, Sarah McLachlan und Alanis Morissette vertreten hast. Deine Songs haben mich als Studentin sehr inspiriert. Jetzt scheinst du mit deiner „Oyster“-Tour den Kreis zu schließen.

Mit 20 Jahren empfindet man 40jährige als ziemlich alt, oder? Eigenartig, dass diese Zeit so lange her ist. Zu meiner Identitätsbildung haben die 1990er Jahre und die Stimmen dieser starken Frauen auch erheblich beigetragen. Ich fühle mich heute jedoch wesentlich freier und weniger abhängig von den Dingen und Themen, die uns in unserer Jugend ablenken. Ich gebe weniger auf die Meinung anderer und genieße auch meine eigene Verletzlichkeit. Für die aktuelle Tour bin ich zu meinen Wurzeln zurück gekehrt.

Was hilft dir sonst noch, dich zu erden?

Meine Yogapraxis und in der Natur zu sein. Wenn ich mich lange nicht dort aufgehalten habe, fühle ich mich von allem getrennt. Ich lebe auf einer kleinen Insel und blicke zu jeder Zeit auf das Meer. Dort laufe ich fast immer barfuß und fahre jeden Morgen mit meinem Kajak hinaus. Es bringt mich direkt in meine persönliche Art von bewegter Meditation – was Yoga letztlich ja auch ist.

Die Wurzeln, von denen du sprichst, sind in deinem Fall eher flüssig: Als Kind kreuztest du wie im Titel deines Albums die meiste Zeit des Jahres mit deiner Familie auf einem Segelboot durch die Karibik. Ein Hippie-Szenario wie aus dem Bilderbuch, dazu noch in der Karibik – dieses Familienleben weckt Sehnsüchte…

Mein Aufwachsen war von starken Naturerlebnissen und den Gerüchen von Luft, Meer und Pflanzen geprägt. Es war der Traum meiner Eltern, meiner sieht etwas anders aus. Ich bin jedoch dankbar und völlig im Frieden mit meiner Kindheit, und meine Eltern sehe ich als meine besten Freunde. Oft wollte ich nicht mitfahren, als sie wieder die Segel setzten, aber heute weiß und schätze ich, welch wertvolle Perspektive sie mir auf die Welt gegeben habe. Ich habe viele Varianten der Lebensführung gesehen und erlebt, dass ich nicht das Zentrum des Universums bin. Außerdem war es kein wirklich leichtes Leben: Zwei Wochen ununterbrochen auf hoher See können hart sein. Aber ich mag es, wenn die Dinge nicht allzu glatt laufen – das reißt uns aus unserer oft sehr begrenzten Welt heraus.

Wieviel Sicherheit kann eine Kindheit geben, deren Richtung von Wind und Wellen geprägt ist?

Als ich selbst schwanger war, setzte ich alles daran, ein solides Haus zu bauen und Land zu erwerben, auf dem ich Gemüse anbauen kann – und zwar in Bermuda, am Ort meiner Herkunft, an dem auch meine Familie lebt. An meinem Sohn merke ich, wie sehr Kinder mit einem Ort verwachsen. Auf Reisen vermisst er seinen Hund und seine Freunde. Das will ich ihm nicht dauerhaft nehmen. Die Inspiration, die mir das Reisen schenkte, habe ich nun auf Tour.

Was treibt dich als innerer Kompass an?

Ich versuche, authentisch zu sein und die Lebensfreude nicht zu vernachlässigen. Es ist so wichtig, Spaß zu haben! Eine spielerische Haltung den Dingen gegenüber finde ich wichtig, das können wir von Kindern lernen. Mit ihrer ganz eigenen Integrität erinnern sie uns daran, wie wichtig Fantasie und Integrität sind. Und natürlich die Musik: Sie gibt uns eine Auszeit von unserem eigenen Verstand, eine Art inneren Urlaub von dem, was uns tagtäglich beschäftigt. Sie schafft einen Raum, in dem wir alles Starre ablegen und uns uns auf positivste Weise verlieren können.


1995 wurde Heather Nova mit ihren Hits „Walk This World“ und „Maybe An Angel“ aus dem Album „Oyster“ einem Weltpublikum bekannt. Seither hat sie neun Alben veröffentlicht und lebt heute nach Stationen unter anderem in London und New York wieder in Bermuda. Ein Wiederhören mit „Oyster“ gibt es vom 17. bis 30. Oktober 2017 auf ihrer Tour durch München, Stuttgart, Leipzig, Berlin, Hamburg, Osnabrück, Frankfurt und Köln. Www.heathernova.com

Mona – My Yogaboard

Was ist MyYogaboard?

Das Yogaboard ist ein Balanceboard, das durch die geschwungene Unterseite das
Training intensiviert. Das Balancieren und Trainieren auf dem Yogaboard stärkt die Sinne
für Gleichgewicht und bringt die Körperkontrolle auf ein neues Level.
Je nach Untergrund und Stärke der Unterlage (verschiedene Matten) wirkt der Balanceeffekt stärker oder schwächer und ist somit ideal für alle Yogapraktizierenden und Fitnessbegeisterte, egal ob Anfänger oder Profi. Bei der Produktion des zum Patent angemeldeten Yogaboard setzen wir auf langlebige und umweltfreundliche Rohstoffe, um echte Qualität „made in Germany“ zu garantieren.

Die Entstehung
2016 wird der erste Prototyp des Yogaboards von Dominic Strobel in Kapstadt, Südafrika

entwickelt. Inspirationsquelle für das Design und die Konstruktionslösung waren die
Wooden Surfboards. Der Prototyp aus Südafrika wurde erstmals im Januar 2017 auf der

Yogaworld in München vorgestellt.

Das Yogaboard wird ISPO AWARD GOLD WINNER 2017/2018 im Segment Health &
Fitness. Das Jury-Statement von Max Barth, Health and Beaty, Editor -in-Chief, zum
Yogaboard: „Eine hochspannende Innovation mit dem Potenzial, sich schnell in der breiten
Masse durchzusetzen. Einsteiger wie fortgeschrittene Yogis profitieren davon
gleichermaßen.“

Das Grandiose
Mona (My Yogaboard Trainerin) kommt am Samstag & Sonntag mit jeweils 25 Yogaboards zur Yoga World Düsseldorf. Es darf also freudig getestet werden.

 


Probier eine Schnupperstunde mit dem Yogaboard auf der Yoga World in Düsseldorf 2017:

Samstag, 14. Oktober 2017 // 12:15 – 13:00 Uhr // Yoga auf dem Yogaboard // Ganesha Yogaspace
Sonntag, 15. Oktober 2017 // 16:15 – 17:00 Uhr // Yoga auf dem Yogaboard // Ganesha Yogaspace


„Du musst es entstehen lassen“ – Interview mit Petros Haffenrichter

© Marcus Schäfer

Petros Haffenrichter ist Yogalehrer und Musiker – und in beiden Disziplinen stellt sich immer wieder die Frage: Wie viel feste Form muss sein, wie viel kreative Freiheit darf sein? Ein Gespräch über Kreativität und Handwerk, über Intuition und die Magie des Moments.

Du giltst als besonders kreativer Yogalehrer. Wie viel ist Intuition und wie viel Handwerk?

So generell kann man das, glaube ich, nicht sagen. Das hängt immer auch vom Anlass ab. Aber wie bei jeder anderen Disziplin erübst du dir auch im Yoga eine bestimmte Art von Virtuosität – und mit der kannst du dann umgehen und etwas gestalten.

Da klingt der Musiker durch, der du ja auch bist …

Bei uns wurde sehr viel musiziert. Da war für mich von klein auf ganz klar, dass es so etwas gibt wie das Üben: Man konzentriert sich eine Zeit lang auf etwas, wo man all seine Aufmerksamkeit hinbringt. Natürlich konnte ich mir mit 6 Jahren, als ich Fingerübungen auf dem Klavier machen musste, nicht vorstellen, was mir das bringt. Ich fand’s furchtbar, aber ich hab dann zum Beispiel in der Schule gemerkt, dass ich gut von dieser Art der Konzentration profitieren konnte.

Das wäre dann der technische Bereich, das Handwerk …

Genau. Das eine ist ein intuitives Moment, das manchen mehr und manchen weniger zugänglich ist. Das andere ist das Repertoire an Möglichkeiten, die du dir erübt hast. So ist zum Beispiel jeder gute Jazz-Pianist deshalb ein guter Pianist, weil er ein großes Portfolio hat an individuellen Zugangsmöglichkeiten zur Musik.

Was heißt das bezogen auf deine Arbeit als Yogalehrer?

Ich glaube, da kommt ein bisschen zusammen, dass ich zum einen sehr viel geübt habe, aber auch weiß, dass im Moment immer das Beste entsteht, wenn ich Raum lasse, damit die Dinge sich entfalten.

Das heißt, das Üben, das Handwerk, gibt die Struktur und aus dieser Struktur entsteht die Freiheit des Gestaltens?

Genau. Im Idealfall hast du Struktur gelernt und kannst deswegen in einem vermeintlich chaotischen, nicht definierten oder noch nicht beschrittenen Raum mit dieser Struktur flexibel umgehen. Wenn du aber von Grund auf nur chaotisch bist, keine Struktur findest für die wirren Gedanken und Ideen, die wir ja alle haben, wenn wir unsere Kraft und unsere Kreativität also nicht in eine bestimmte Richtung kanalisieren können, dann haben wir keine Ausdrucksmöglichkeit.

Bezogen auf Asana gibt es ja Regeln und Strukturen, die machen wirklich Sinn, und manche Spielereien, die machen wenig Sinn …

Ich glaube, wörtlich genommen macht alles erst mal „Sinn“: Es ist eine Sinneserfahrung. Du kannst auch unaufgewärmt Hanumanasana (Spagat) versuchen, das ist garantiert eine Sinneserfahrung – ob das gesund ist, ist die andere Frage. Aber Kreativität besteht ja darin, dass man grundsätzlich erst mal alles zulassen kann: Alles ist eine Erfahrung. Ich bin nicht so darauf gepolt, dass es etwas gibt, das per se falsch ist. Vieles ist aber auch nicht hilfreich. Um das zu unterscheiden, muss man manchmal erst eine Erfahrung machen.

Also weg mit den Regeln?

Ich habe den Eindruck, dass wir gerade in Deutschland nur ungern falsch liegen. Wir wollen es gerne richtig machen, die Regeln kennen und anwenden. Damit nehmen wir uns aber die Möglichkeit, dass es eine Erfahrung geben könnte, die jenseits dieser Regel, dieser vorgefertigten Form liegt. Dabei entsteht genau da die Magie.

Als Jivamukti-Lehrer bist du aber zunächst mal an eine bestimmte Form gebunden.

Stimmt. Jivamukti Yoga ist sehr definiert, sehr klar. Ich unterrichte relativ frei, aber doch im Kontext der Vorgabe. Das ist, finde ich, genau das Interessante: Du kannst Virtuosität und Kreativität auch da entfalten, wo du innerhalb der Form bleibst. Im Yoga geht das noch viel weiter: Der radikale Freiraum, den wir im Yoga betreten, ist ja nicht der physische, sondern der mentale. Letzten Endes sollten wir die Erfahrung machen, dass all das, was in uns an kreativer Kraft veranlagt ist, einen Ausdruck finden kann, in dem wir uns wiederfinden.

Das klingt sehr viel einfacher, als es ist.

Der tantrische Ansatz ist: Du musst es entstehen lassen. Wenn du da hinwillst, kommst du nie an. Auch als Yogi kennt man das sehr gut: Du kommst irgendwann, vielleicht in Shavasana, in einen Zustand, der ist so großartig, allumfassend und befreiend, dass du das am nächsten Tag unbedingt wiederhaben möchtest. Aber das kriegst du auf keinen Fall hin. Die Magie passiert, wenn man so geübt ist, dass man sich zu hundert Prozent einbringt, und dann loslässt. Da sind wir komplett im Yogathema: Abhyasa – Vairagya, Üben – Loslassen. Schaffe die Grundstruktur, Freiheit bist du ja. Und nicht so viel nachdenken, was Yoga eigentlich sein soll. Du bist ja schon in deinem Yoga. Das Nachdenken und Optimieren-Wollen ist nicht zuträglich für das Vertrauen in die eigene Kreativität: Kreativität will sich ausdrücken. So wie Liebe lieben will und Leben leben will. Es geht gar nicht anders.

Patanjali und Familie: Stephanie Schönberger im Interview

© Armin Schönberger

Mit Patanjali gegen den Wahnsinn: In ihrem Buch „Das Karma, meine Familie und ich“ beschreibt Yogalehrerin Stephanie Schönberger Gedanken und Methoden aus dem Yoga-Sutra, die den Familienalltag entspannen können – und gibt nebenbei eine kurze, lebenspraktische Einführung in die Yogaphilosophie.

Stephanie, die Elternrolle wird heute so intensiv wie vielleicht niemals zuvor reflektiert – ein eigentlich begrüßenswertes Phänomen, das jedoch oft in „Helikopter“-Verhalten mündet. Auch hier ist überall die Rede von „Optimierung“.
Ich finde diesen Optimierungswahn befremdlich. Wer definiert, was optimal ist, und vor allem, wer hat das Recht dazu? Der neuseeländische Yogalehrer Mark Whitwell erklärt gerne, jeglicher Optimierungsversuch sei letztlich eine Beleidigung der Intelligenz des Lebens.

Wie kann uns Yoga als Jahrtausende alte Lehre im Wahnsinn moderner Familienorganisation unterstützen?
Die alten Weisheitstexte geben zwar keine konkreten Erziehungstipps, aber sie können uns inspirieren, wie wir mit unseren Kindern umgehen könnten. Unsere Aufgabe, unser sogenanntes Svadharma, als Eltern ist es, dafür zu sorgen, dass unsere Töchter und Söhne ihr Talent entwickeln, ausleben und als bewusste Menschen in die Welt bringen können. Auch in der Idee von Ishvara Pranidhana, eines höheren Prinzips, dem wir absolut vertrauen können, geht es um liebevolle Akzeptanz und Begleitung, nicht um Dauerbespaßung oder Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Das Elternsein stellt alles, was man vorher im Yoga erkannt und geübt hat, auf die ultimative Probe – ist das auch deine Erfahrung?
Ich habe erstmal ganz praktisch erfahren, was Avidya, die Unwissenheit, bedeutet: Vor der Geburt meiner Tochter habe ich ernsthaft geglaubt, dass die Welt mit Kind rosarot sein würde, so wie das in den Medien (für die ich übrigens jahrelang gearbeitet hatte) gerne dargestellt wird. Ebenso war ich überzeugt, dass sich Beruf und Kind mit links vereinbaren ließen, obwohl ich erlebt habe, wie Mütter aus den Redaktionen von Frauenzeitschriften gedrängt wurden. Die Landung in der Realität war für mich hart.

Also keine rosa Wolken …
Dafür schlaflose Nächte, eine zunehmende Entfremdung vom Vater meines Kindes, dazu der Verlust der bisher gekannten Selbstbestimmung und der finanziellen Sicher- und Freiheiten, die ich zuvor als Ressortleiterin hatte. In der Schwangerschaft habe ich meine erste Yogastunde besucht, nach der Geburt machte ich weiter. Bald dreimal die Woche, das waren meine Fluchten von zuhause.

Hat das deinen Alltag entspannt?
Erstmal gar nicht, auch nicht die vierjährige Yogalehrer-Ausbildung. In meinen Stunden habe ich Gelassenheit gepredigt, aber zuhause habe ich es nicht hinbekommen. Das hat dazu geführt, dass wir kurz vor dem familiären Burnout standen. Vom Zustand des Yoga, der dynamischen Stille der Gedanken und Gefühle, war ich teilweise meilenweit entfernt. Dafür konnte ich sehr gut die Nerven verlieren. Ich habe einen Weckruf gebraucht, es war ein verzweifelter Brief meiner Tochter, um endlich genau hinzuschauen, was da eigentlich schief läuft bei uns.

Was hat den Hebel umgelegt?
Dass ich meinen Fokus von den Asanas zur Yogaphilosophie gerichtet habe. Auf der Matte üben wir unter Idealbedingungen, alles ist friedlich, alles ist Om. Die Herausforderung, zumindest war es bei mir so, beginnt, wenn wir unsere kleine Auszeit beendet haben und wieder mit dem Alltagstrubel konfrontiert werden. Wie klappt es dann mit der Gelassenheit, mit Ahimsa? Die philosophischen, psychologischen und spirituellen Gedanken und Ansätze des Yoga, besonders die des Yoga-Sutra, zeigen uns, finde ich, einen sehr gangbaren Weg, wie wir den friedlichen Zustand, den wir auf der Matte hoffentlich erfahren haben, auch dauerhaft im Alltag erleben können.

Achtsamkeit und Gelassenheit kursieren gerade auch außerhalb der Yogawelt als Zauberwörter für funktionierende Gemeinschaften. Haben wir es unter Umständen mit einer Idealisierung dieser Begriffe zu tun, die wiederum Stress erzeugen kann („Ich MUSS mich entspannen, ich MUSS zum Meditations-Seminar, ich MUSS auf die Matte“)?
Mir geht es tatsächlich manchmal so, dass ich die Begriffe Achtsamkeit und Gelassenheit gar nicht mehr hören und benutzen mag. Weil man, wie du es ja ansprichst, das Gefühl hat, mit seinem Karma-Konto ordentlich in den Miesen zu landen, wenn man das Pausenbrot des Kindes nicht mit größter Achtsamkeit schmiert oder zwischenzeitlich die Fassung verliert, weil man das Chaos, das die Familie in der Wohnung hinterlassen hat, mal wieder ganz alleine aufräumen muss. Aber alles, was Gefahr läuft, zwanghaft zu werden, hat das Potenzial Duhkha, also Leid, zu erzeugen. Und das ist das Gegenteil von Sukha, der Weite, dem inneren Meeresstrand, dem guten Gefühl, nach dem wir uns alle sehnen.

Patanjalis Yoga-Sutra – vielleicht der beste Elternratgeber auf dem Markt?
Ein guter Lebensratgeber auf jeden Fall. Weil er uns erklärt, wie wir ticken, warum wir manchmal austicken und wie wir unseren inneren Frieden finden können. Der weise bayerische Komiker Karl Valentin sagte den schönen Satz: „Wir brauchen unsere Kinder nicht zu erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.“ Patanjali kann uns helfen, ihnen etwas Gutes vorzumachen.

Dies.Das.Asanas: Spagat, mal anders!

© Henryk Berlet, oooyeah.de

Ich liebe Yogafotos, die stutzig machen. Wie bei einem „Brain Teaser“ (zu Deutsch: einer besonders kniffligen Knobelaufgabe): Man muss noch ein zweites und drittes Mal hinsehen, bis es klick macht und man seinen Augen trauen darf. Ein Paradebeispiel dafür ist diese Variante von Urdhva Prasarita Eka Padasana.

Als herausfordernde Haltung bietet der gebundene stehende Spagat viel „Spiel-Raum“ für fortgeschrittene Yogis. Mithilfe von Gurten kann man sie prinzipiell aber auch für Anfänger zugänglich zu machen. Hier spielen ganz verschiedene Elemente ineinander und es gibt einiges zu entdecken und erforschen: Die Vorwärtsbeuge wird kombiniert mit der Dehnung des Oberschenkels und einer gebundenen Rückbeuge (wie zum Beispiel auch in der Königstaube). Das Ganze sieht für Außenstehende vielleicht ulkig aus, da Gesicht und Hintern (vielmehr eine Hälfte davon) in die gleiche Richtung blicken. Für den Praktizierenden ist die Perspektive natürlich eine andere. Die Balance ist wegen der Drehung anspruchsvoller als beim einfachen stehenden Spagat, zugleich intensiviert die Verbindung von Hand und Fuß die Dehnung der Oberschenkelvorderseite. Je nachdem welches Ziel man verfolgt, wird man den Fokus darauf legen, die Balance zu spüren. Man wird versuchen, die Atmung in der Vorwärtsbeuge zu beruhigen und zu vertiefen oder daran arbeiten, die Leisten zu mobilisieren – bis eventuell beide Beine in komplett unterschiedliche Richtungen zeigen.

MACHT DAS SPASS?
Ja! So verrückt es auch aussieht, fühlt sich dieser gebundene Spagat doch ganz wunderbar an, wenn auf körperlicher Ebene verstanden wird, wohin die Reise geht.

MUSS ICH DAS KÖNNEN?
Nein. Diese Asana bietet sich besonders dann an, wenn Uttanasana (Vorwärtsbeuge im Stand mit geschlossenen Beinen) und stehender Spagat schon leicht fallen. Die Vorteile der gebundenen Variante sind zahlreich: Das Gehirn beruhigt sich, Leber und Nieren werden stimuliert, außerdem dehnt und kräftigt sie Beinrückseiten, Waden, Oberschenkel, Knie und Fußgelenke.

WAS MUSS ICH DAFÜR TUN?
Für diese Haltung ist ein gutes Warm-up notwendig, unter anderem mit folgenden Asanas: Uttanasana (Vorwärtsbeuge aus dem Stand), Prasarita Padottanasana (Vorwärtsbeuge aus der stehenden Grätsche), Padangushthasana (Hand-Großzeh-Haltung), Adho Mukha Shvanasana (herabschauender Hund), Janu Shirshasana (Kopf-Knie-Haltung), Pashchimottanasana (Vorwärtsbeuge im Sitzen) und jegliche Übungen, die die Oberschenkelvorderseiten dehnen.

SCHRITT FÜR SCHRITT

© Henryk Berlet, oooyeah.de

1 Beginnend in Uttanasana (Vorwärtsbeuge aus dem Stand) stützen Sie sich auf die Fingerspitzen und strecken Ihr rechtes Bein nach hinten (ähnlich wie für Krieger 3). Beugen Sie Ihr Standbein, um Ihre linke Schulter so weit wie möglich hinter den linken Unterschenkel zu schieben.

2 Drehen Sie die rechte Hüfte möglichst weit auf, indem Sie die Zehenspitzen Richtung Decke schicken. Ihre rechte Hand ist Ihr Anker für die Balance. Sie können sich über die Handfläche oder die Fingerspitzen unterstützen.

3 Beugen Sie Ihr rechtes Knie, greifen Sie mit der linken Hand Ihren rechten Fuß und gleiten Sie allmählich tiefer in den Hüftöffner, mit der Idee, das rechte Knie zur Decke schauen zu lassen.

4 Entspannen Sie den Nacken. Bleiben Sie 5 bis 10 Atemzüge lang in der Haltung. Anschließend wiederholen Sie das Ganze auf der anderen Seite.

Variante mit Gurt: Falls Sie den rechten Fuß nicht greifen können, fangen Sie ihn mithilfe eines Yogagurts oder Bademantelgürtels wie mit einem Lasso ein.