Yoga im Alter

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Warum üben so wenig ältere Menschen Yoga? Selbst die Eltern und Großeltern überzeugter Yogis haben enorme Berührungsängste. Dabei entfaltet Yoga gerade für ältere Menschen sehr schnell sein ganzes Potenzial.

„Jeder, der ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung“, sagt der Schriftsteller Martin Walser über das Altern und die Schwierigkeit, sich in ältere Menschen hineinzuversetzen. Tatsächlich ist es für jüngere Menschen schwer vorstellbar, immer unsicherer auf den Beinen zu werden, ständig Angst vor Stürzen zu haben, Treppen zu meiden, sich nicht auf den Boden setzen, auf den Händen abstützen zu können oder die eigenen Füße nicht mehr zu erreichen. Dabei klärt uns oft schon eine Verletzung oder längere Krankheit darüber auf, wie fragil der gewohnte Umgang mit dem Körper und seinen Fähigkeiten ist. Fest steht: Unser Körper wird sich im Laufe unseres Lebens stark verändern und ziemlich sicher auch etwas von seiner Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kraft einbüßen. Das ist aus yogischer Sicht aber kein unlösbares Problem, sondern zunächst einmal Gegenstand einer freien und unbefangenen Selbstbeobachtung.

Yoga passt sich an

Die vorrangigen Ziele des Yoga übersetzt T. K. V. Desikachar aus dem Yoga-Sutra mit Gesundheit, Erkenntnis und Qualität unserer Handlungen – und diese Ziele sind unabhängig vom Lebensalter zu erreichen, eventuell im Alter sogar leichter zu verwirklichen. Desikachar nennt einfache Prinzipien: Jeder, der will, kann Yoga praktizieren! Jeder kann atmen und daher kann jeder Yoga praktizieren. Der Yogaweg beginnt stets da, wo wir gerade sind – körperlich, geistig, örtlich, gesellschaftlich, sozial. Der Beginn ist voraussetzungslos. Es gibt das richtige Yoga für jede Person. Dabei muss sich nicht der Einzelne dem Yoga anpassen, vielmehr wird sich Yoga nach den individuellen Bedürfnissen des Menschen richten. Das bedeutet für den Anfang, sich anzunehmen, wie man ist und behutsam Körper und Atem zu erforschen.

Yoga überall

Mit Desikachar gesprochen: Beobachten, was wir tun und wie wir es tun. Wir können Yoga auf einem Stuhl üben und sogar dann, wenn wir ans Bett gefesselt sein sollten. Dabei werden wir Schritt für Schritt (wieder) mit dem Körper und Atem vertraut und lernen, mit unserem Körper zu kooperieren, statt gegen ihn zu arbeiten oder ihn zu ignorieren oder zu verdrängen. Körperliche Makel, Gebrechen und Krankheiten werden als gegeben hingenommen, Schwächen werden eingestanden – bestenfalls mit heiterer Gelassenheit, Geduld und vor allem mit dem Wissen, dass Leben immer auch Veränderung bedeutet. Konkret heißt Yoga für ältere Menschen zum Beispiel, wieder zu lernen, auf einem Bein zu stehen und dadurch eine sichere Balance zu finden. Oder Beine und Rücken zu kräftigen, um gut zu sitzen und aufzustehen. Oder sich tief zu entspannen, um erholsam die Nacht durchzuschlafen. Die Bewältigung von hartnäckigen Verdauungsproblemen, Gelenkschmerzen, Bluthochdruck, Steifheit und Atemproblemen sind die Paradedisziplinen des Yoga. Neue Kraft, Balance, Stabilität und größere Mobilität sind in der Regel sehr schnell zu spüren.

Yoga ohne Grenzen

Selbstvertrauen, Zufriedenheit, Zuversicht und Wohlbefinden sind im yogischen Verständnis psycho-kinetische Fähigkeiten. Wir beeinflussen unser Körper-Atem-Gedanken-System durch regelmäßige Übungen. Und dabei ist eben nicht die äußere Form der Körperstellungen entscheidend, vielmehr sind alle, auch „einfache“ Varianten wirksam. Das Üben selbst schafft besondere Qualitäten, wie das Gefühl von Stille und Weite oder einen Sinn für spielerischen Humor. Und allein die gezielte Aufmerksamkeit für unsere Handlungen bewirkt eine Veränderung unserer inneren Haltung. Die Praxis umfasst in einem weiteren Sinn Ernährung, Asanas, Atemübungen und Mantras, wie Desikachar lehrt. Daher kann zum Beispiel der querschnittsgelähmte Yogalehrer Matthew Sanford ohne Weiteres im Rollstuhl unterrichten und üben. Die Mitarbeiter der Donna-Karan-Stiftung üben mit Patienten in amerikanischen Krankenhäusern. Und bei dem wirklich überwältigenden Restorative Yoga bewegt man sich gar nicht. Yoga sind keine Grenzen gesetzt, im Gegenteil. Die Pointe ist gerade, dass auch ein stark eingeschränkter Mensch großartig Yoga üben kann.

Michi KernMichi Kern lebt und unterrichtet als Jivamukti-Yoga- Aktivist in München. Neben Yogastudios betreibt er diverse Clubs sowie Restaurants und studiert Philosophie.


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Max Antosch

Der Studio Manager von Eversports ist in einem gemeinsamen Projekt mit Yoga-Studios und Lehrern entstanden. Im gemeinsamen Workshops wurden Anforderungen für eine optimale Studio-Lösung erarbeitet, die Eversports anschließend nach und nach umgesetzt hat. Durch die enge Zusammenarbeit hat Stefan viele Best-Practice Beispiele von den erfolgreichsten Yoga Studios sammeln können. Es u.a. dargestellt, welche Rolle eine gute Software für den Erfolg einer Yoga-Schule spielen kann.
 
Max Antosch (Eversports),  Sales Manager, präsentiert außerdem spannende Insights, aus den über 100.000 Klassen, Kursen und Workshop-Buchungen, die über den Studio Manager seit Jahresbeginn getätigt wurden.

Beispiele: Welche Rolle spielen Online-Anmeldungen? Welche Startzeiten sind bei Klassen die beliebtesten? Welche Klassen werden bei Schülern am besten ankommen?

 

EVERSPORTS

Eversports startete vor knapp vier Jahren als Online-Buchungsplattform für Sportangebote mit dem Ziel, Menschen Sportmöglichkeiten in ihrer Umgebung aufzuzeigen und den Zugang zu Sport zu erleichtern. Mittlerweile stellt Eversports nicht nur Sportstättenanbietern sondern auch Studios aus dem Bereich Yoga, Fitness, Gesundheit und Pilates eine cloudbasierte Software zur einfachen Verwaltung zur Verfügung. Yogis und Sportler haben die Möglichkeit, die Angebote online zu finden und gleich über Eversports zu buchen, sowie sich mit anderen Sportlern zu vernetzen. Das Ziel von Eversports ist es, mit seinen Angeboten zu einer sportlicheren entschleunigten und gesünderen Gesellschaft beizutragen.

 

Website: manager.eversports.com/p/studio-manager/

 


Mehr zu Eversports und Max Antosch gibt es auf der Yoga World in Düsseldorf 2017:
Samstag, 14. Oktober 2017 // 14:30-15:15 Uhr // Die ersten zwei Jahre als Studio-Besitzer/In. Herausforderungen und wie man diese meistert. // Yamuna Vortragsbereich

 

 

Stephanie Schönberger

Kiss your Karma. Denn was wir tun, hat eine Wirkung.
Leider gefällt uns das Ergebnis unseres Handelns nicht immer und wir klagen über schlechtes Karma. Oder jammern: „Das habe ich so nicht gewollt.“ Die Yogis sagen, das lässt sich vermeiden, wir müssen nur wissen, was wir tun und uns bewusst machen, wer oder was uns warum wirklich handeln lässt. Dann können wir unser Leben, unser Karma, leichter in die gewünschte Richtung lenken. Schauen wir uns unsere Karma-Beeinflusser also mal an. Denn was wir tun, hat eine Wirkung. Das ist unser Karma.

Stephanie Schönberger ist Yogalehrerin (BDY/EYU), Mutter zweier immer reizender Kinder, verheiratet, Ex-Journalistin, Autorin, Karma-Skrpterin und hat zweieinhalb Jahre bei R.Sriram das Yoga-Sutra von Patanjali studiert. Ihr aktuelles Buch heißt „Das Karma, meine Familie und ich. Yoga-Philosophie für einen entspannteren Alltag“ und ist Anfang des Jahres im Beltz-Verlag erschienen.

Webseite: www.8sam-yoga.de


Asana ausführlich: Parivritta Parshvakonasana

Gedrehte seitliche Winkelhaltung

Für einen guten Start in einen energetischen Tag! Als Teil der Yoga-Sequenz mobilisiert die gedrehte seitliche Winkelhaltung die Wirbelsäule, stimuliert die Organe und regt die Verdauung an. Der geweitete Brust-Schulter-Bereich lässt tiefe Atemzüge zu, versorgt uns mit frischer Energie und hilft Körper und Geist, in die Gänge zu kommen. Die Sanskrit-Bezeichnung Parivritta Parshvakonasana setzt sich zusammen aus Parivritta = gedreht, Parshva = Flanke, Kona = Winkel und Asana = Haltung.

Wirkung der gedrehten seitlichen Winkelhaltung:

  • kräftigt und dehnt Beine, Knie und Fußgelenke
  • dehnt die Leisten
  • mobilisiert die Wirbelsäule
  • weitet Brust und Schultern
  • stimuliert innere Organe
  • regt die Verdauung an
  • erhöht Kraft und Ausdauer
  • verbessert das Gleichgewicht

Mehr Asanas mit Anleitung und Wirkung finden Sie in unserem Asanafinder. Hier können Sie sich auch ganz Sequenzen zusammenstellen – viel Spaß beim Üben!

Alles ensteht, ist und vergeht

Mantras sind Silben, Worte oder Verse, die sich durch ständiges Wiederholen im Hier und Jetzt manifestieren sollen. Folgendes Mantra stellt der Kirtan-Sänger Philipp Stegmüller vor: „Lerne und erkenne alles, was ist entsteht, wird und vergeht. Die größte Lehre jedoch ist das, was direkt vor deinen eigenen Augen ist. Genau diesen höchsten Lehrer verehre!“

 

Gurur Brahma
Gurur Vishnu
Gurur Devo Maheshwara
Gurur Sakshat Parabrahma
Tasmai Shree Guruvey Namaha

Die Bedeutung von Guru entsteht aus den Silben „gu“ (Dunkelheit der Unwissenheit) und „ru“ (das, was entfernt). Ein Guru entfernt durch seine Weisheit und seine Liebe, also seinen „Spirit“, die geistige Dunkelheit seiner Schüler.  So ein Lehrer muss nicht physisch anwesend sein. Das Leben selbst ist die Lehre. Guru bedeutet vor allem: die eigene innere Umwandlung. Die Araber sagen zum „Spirit“ „Ruh Allah“, bei den Hebräern heißt es „Ruah“. Der „Spirit“ entfernt also die Dunkelheit. Anders als die Seele, die ewig ist und von Körper zu Körper wandert, ist der „Spirit“ das, was wir durch spirituelle Praxis entwickeln. Das Wissen um das Entstehen (Brahma), Werden (Vishnu) und Vergehen (Shiva als Devo Maheshwara) ist der erste Schritt der spirituellen Praxis.

Dieses oft verwendete Mantra, genannt Guru Stotram, klingt mächtig und vielleicht auch schwer greifbar, wenn man die direkte Übersetzung nicht kennt. Der Schlüssel liegt in dem Wort „Sakshat“, was sich für meine Ohren anhört wie Ratzfatz oder Zack-Bumm. Es bedeutet auch, was es klanglich ausdrückt: Genau hier, direkt vor deinen Augen, jetzt und hier, da ist die allergrößte Chance zu lernen. Ob es dein Partner ist, deine Arbeit, der Computer, an dem du arbeitest, das Heft, das du gerade liest, oder die glitzernde Isar an einem Winternachmittag. Das ist es, was wir verinnerlichen müssen: Komm ins Hier-und-Jetzt, immer und immer wieder. Be here now!

 

Philipp Stegmüller leitet Kirtan- und Bhajan-Veranstaltungen in und um München.
Mehr Infos: www.m-singing-circle.de


Foto: Paul Morris/ www.unsplash.com

Das Licht im Anderen

Yoga verbindet_Foto_Aranxa Esteve

Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten, Menschen verlieren ihre Heimat, Tausende sind auf der Flucht vor Terror und Gewalt. Spätestens mit „Bataclan“, den Anschlägen von Paris im November 2015, war die Angst auch bei uns angekommen. Wie verhalten wir uns als Yogapraktizierende? Alles wegatmen, für den Weltfrieden meditieren oder aktiv werden und konkrete Hilfe anbieten?

„Om Shanti, Frieden, Frieden, Frieden!“ Auch Sie werden dieses Mantra schon in der Yoga­stunde rezitiert haben. Vielleicht haben Sie in Verbindung mit Yoga und Meditation auch schon dieses friedliche Gefühl in sich selbst vernommen, den Moment, in dem alles so sein darf, wie es ist. Genau jetzt, in dieser Gesellschaft, auf dieser Erde. Auch wenn sich alles so schnell wandelt, wenn es grausame Kriege, Selbstmordattentate und Klima­katastrophen gibt, wenn Menschen flüchten, heimatlos werden, wenn wir helfen wollen, aber oft nicht wissen wie. Wie kann Yoga dabei helfen? Wir haben mit R. Sriram darüber gesprochen. Der Yogalehrer aus dem südindischen Chennai lebt seit 1987 in Deutschland und weiß, welche Herausforderungen, aber auch welche Möglichkeiten der Bereicherung es beim Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen geben kann. Sein Anliegen ist es, mit Yoga Engagement und Toleranz zu fördern und ein friedliches Miteinander zu stärken.

Yoga mitten im Leben

Wer sich tiefer mit der Yoga­philosophie auseinandersetzt, wird feststellen, dass sich Yoga nicht nur um das Wohlbefinden des Einzelnen sorgt. Mindestens ebenso wichtig ist die gesellschaftliche Ebene. Wir nehmen Teil, tragen Verantwortung und stehen mitten im Leben. Im zweiten Kapitel des Yogasutra stehen bei der Beschreibung des Yogawegs nicht ohne Grund die Yamas, die das zwischenmenschliche Verhalten regeln, an erster Stelle (siehe unten).

Wahrhaftig begegnen

R. Sriram zufolge sind es besonders die Yamas Ahimsa und Satya, Wahrhaftigkeit und Gewaltlosigkeit, die uns im Umgang mit dem Fremden und im konkreten Umgang mit Menschen auf der Flucht helfen können: „Wer gewaltlos bleibt, bekommt Frieden in seiner Umgebung“, so Sriram. Wenn Flüchtlingen mit Hass, Angst und Ablehnung begegnet wird, geschieht das meist aus einer diffusen Angst heraus. Ein wahrhaftiges Interesse am Anderen würde dagegen alle Menschen einander näherbringen und helfen, Grenzen im Kopf zu überwinden. Denn wer dem Anderen wahrhaftig begegnet, müsste erkennen: Du bist wie ich. Dein Leid ist auch meine Verantwortung. Um Harmonie und universelles Gleichgewicht herzustellen, sollte jeder Einzelne mit Freude geben wollen – und das nicht nur aus egoistischen Motiven wie dem Wunsch nach Anerkennung oder der Hoffnung, auch selbst in der Not Hilfe erwarten zu dürfen.

Verbindung herstellen

Der Begriff Yoga stammt aus dem Sanskrit, die Silbe yui bedeutet binden, vereinen, aber auch anjochen, fesseln, leiten. Gemeint ist eine Anbindung der geistigen und körperlichen Kräfte an eine höhere Kraft. Mit dieser höheren Kraft mag Gott gemeint sein, es kann aber auch der gemeinsame Glaube an das Gute, das Licht im Inneren eines Jeden sein. Da Yoga im Ursprung keiner bestimmten Religion zuzuschreiben ist, kann es weltweit und in allen Kulturen praktiziert werden. „Nach der Philosophie des Yoga wollen wir uns auf das alles verbindende Prinzip ausrichten. Ein solcher Glaube vereint und ist für Menschen aus allen Kulturen relativ gut nachvollziehbar,“ sagt R. Sriram. Der Glaube an etwas Höheres ist frei von Dogmen. Er vereint alle Religionen und kann auch von nicht religiösen Menschen individuell ausgelegt werden.

Heimat vermitteln

Wenn Yoga so verbindende Kräfte hat und grenzüberschreitend wirkt, was liegt da näher, als Yoga für Menschen auf der Flucht anzubieten? Auch Sri­ram hält das für eine überzeugende Möglichkeit, ein Gefühl von Heimat zu vermitteln. „So können wir Flüchtlingen, die sich dafür interessieren, mithilfe praktischer Yogastunden das Gefühl für ihre persönliche Heimat – im yogischen Sinne den eigenen Körper – stärken und dabei sogar Sprachkenntnisse vermitteln“, schlägt Sriram vor. Yoga kann Menschen in der Fremde Struktur geben, dabei helfen, mentales Leid zu überwinden, den Glauben zu stärken und deutlich machen, dass wir als Einheit wirken können und müssen.

Wandel akzeptieren

Angesichts der vielen unterschiedlichen Kulturen, die jetzt aufeinandertreffen, sehen wir uns mit neuen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Einige mögen es als leidvoll empfinden, sich mit dem Fremden wirklich tiefgründig auseinanderzusetzen und Veränderung der gesellschaftlichen Strukturen zu akzeptieren. Sri­ram meint: „Im Yoga­sutra 2.15 lesen wir: Ein Yogi nimmt das immer wiederkehrende Leiden als etwas Unverzichtbares an. Das heißt für mich: Wenn wir Mut finden, Veränderung anzupacken, indem wir uns neu aufstellen, können wir nicht nur das Leid umgehen, sondern besser noch, zu uns selbst finden.“ Das Leben ist Veränderung, und Loslassen ist nicht immer ohne Leid möglich, macht aber offen für Neues, für den Wandel hin zu einer positiven Entwicklung.

Namasté – damit zeigen wir uns offen und friedvoll

Vielleicht denken Sie ja beim nächsten „Namasté!“ im Yogastudio auch an die Bedeutung dieser Grußformel: Indem wir das Licht oder das Göttliche im Anderen grüßen, zeigen wir uns friedvoll, offen und voller Mitgefühl. Denn Yoga ist nicht kuscheliges Miteinander in Wohlfühl­atmosphäre. Yoga ist mehr. Yoga ist Leben.

Das Yogasutra lehrt…

Das Yogasutra von Patanjali ist einer der wichtigsten Grundlagentexte der Yogaphilo­sophie.
Für die Frage, wie wir heute miteinander leben wollen, haben zwei der Yamas besondere Bedeutung, das sind Grundsätze, die das zwischenmenschliche Verhalten regeln.

Die Yamas

Ahimsa – Gewaltlos, mitfühlend und offen
Die Yamas beschreiben den Umgang mit dem Anderen. An erster Stelle steht Ahimsa, die Gewaltlosigkeit, das Überwinden von Feindschaft und Isolation. Es braucht Mut und Selbstvertrauen, um neuen Situationen offen, voller Mitgefühl und Toleranz zu begegnen. Erst wenn man erkennt, dass alle Lebewesen auf der Erde in einer wechselseitigen Beziehung zueinander stehen, kann man das Bekannte im Unbekannten finden. Man wird sich dann weniger bedroht fühlen und eher neugierig auf Inspiration durch Neues und fremde Kulturen sein. Außerdem wird man vielleicht Hilfe anbieten, da man das Leid, die Ängste und die Sorgen des Anderen erkennt.

Satya – Wahrhaftig und ehrlich
Du sollst nicht lügen! Dieses Gebot ist auch im westlichen Kulturkreis bekannt. Die Abwesenheit von Lüge ist Wahrheit oder besser Wahrhaftigkeit. Wir werden aufgefordert, uns mit den Tatsachen auseinander zu setzen, nicht einfach zu glauben, sondern zu prüfen. Denn auch das Ziehen voreiliger Schlüsse kommt einer Lüge gleich.


Foto: Aranxa Esteve/ www.unsplash.com

Swami Madhavananda

Spirituelle Praxis (welche auch Sadhana genannt wird) hilft unseren überaktiven Verstand mit der Stille unseres Herzens in Einklang zu bringen. Durch diese Praktiken beginnt die transformative Kraft der Liebe zu erblühen, sie verändert die Art unserer Beziehung zu uns selbst, zu anderen und zu der Welt um uns herum.

Der Bhakti Weg (Weg der Hingabe) besteht aus vielen Zugängen um sich mit dem Göttlichen zu verbinden, in dem er jeder Person die Freiheit gibt, seine Hingabe in vielen verschieden Arten auszudrücken. Jeder dieser einzigartigen Sadhanas sind für verschiedene Bedürfnisse und Lebensstile bestimmt.

 


Swami Madhavananda auf der YogaWorld 2017 in Stuttgart:
Samstag, 22. April // 15:45-16:30 Uhr // Sadhana (spirituelle Praxis): 5 Wege dem Leben zu begegnen // Yamuna Vortragsraum

 

Ulla Elsner – Legatio

Legatio … die Organismus Optimierung

Legatio konzentriert sich aufgrund von Erfahrung, Entwicklung und Wissenschaft auf die Logik der Natur.

Der große Vorteil der Natur ist, dass diese toxisch selektiv arbeitet. Aus diesem Grund verwendet Legatio auserwählte hochwertige Naturstoffe, die optimal aufeinander abgestimmt, bei Legatio Produkten ihren Einsatz finden.

Während normale Multi-Nahrungsergänzungsmittel sich auf die Zufuhr von Mineralstoffen, Vitaminen und verdauungsfördernden Stoffen spezialisieren, konzentriert sich Legatio aufgrund ihres Wissens und Erfahrung aus Trophologie und Therapie, auf die Kraft, Reinheit und Logik der Natur.

Einzigartige Rezepturen, die dem Organismus auf vielfältige und einzigartige Weise unterstützen, mehr Energie, Ausdauer und Vitalität zu erlangen.

Der Alltag von heute benötigt mehr als nur ein herkömmliches Nahrungsergänzungsmittel. Die Menschen erleben eine neue Zeit der Herausforderungen. Deshalb hat Legatio einen hochwertigen Organismus Optimierer erschaffen, der die notwendige Komplexität einer Idealergänzung darstellt.

Diese Komplexität umfasst die Bereiche Darm … Entgiftung … Entschlackung … Entsäuerung … pH-Wert-Stabilisierung … Sauerstoffsättigung … Immunsystem Stimulierung … Zufuhr von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Verdauungsenzymen. Diese Bereiche sind ein in sich zusammenhängender, logischer Kreislauf und dürfen, wenn eine bestmögliche Wirkung erreicht werden soll, nicht voneinander getrennt werden.

Mehr Informationen zu legatio: www.legatio.ch


Ulla Elsner über legation auf der Yoga World in Stuttgart 2017:

Freitag, 21. April // 13:45 – 14:30 Uhr // Legatio… die Organismus Optimierung // Yamuna Vortragsraum
Samstag, 23. April // 16:45-17:30 // Legatio… die Organismus Optimierung // Yamuna Vortragsraum