Frühstücksidee: Hirse-Porridge

➳➳1 Person // vegan

  • 4 EL Hirse
  • 9 EL Haferdrink
  • 1 EL Nussmus
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 TL Zimt (nach Geschmack)
  • 1 Apfel oder Fruchtkompott nach Wahl

Am Vorabend die Hirse mit dem Haferdrink in einen Topf geben und im Kühlschrank quellen lassen. Am Morgen etwas Wasser zugeben und die Hirse kurz aufkochen. Nussmus, Agavendicksaft und Zimt unterrühren. Je nachdem, wie fest oder flüssig der Porridge sein soll, mehr oder weniger Flüssigkeit verwenden. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, das Fruchtfleisch reiben oder in sehr feine Würfel schneiden und über den Porridge geben. Alternativ das Kompott unterrühren.

Tipp: Die Kombination aus Obst und Eiweiß verursacht schnell einmal Bauchweh und Blähungen. Daher empfiehlt es sich, das Obst sehr klein zu schneiden oder zu reiben. Dann ist es leichter verdaulich, bleibt also nicht so lange im Magen und gärt folglich auch nicht.


Alle Rezepte stammen aus dem Buch „My Yoga Canteen“ von Marlo Scheder-Bieschin, erschienen im ZS Verlag (circa 25 Euro).

Studieren, drei Söhne großziehen, schneidern, zeichnen, Laden eröffnen, im Ashram leben, Yogaschule leiten – eigentlich müsste MARLO SCHEDERBIESCHIN 150 Jahre alt sein. Ist sie aber nicht. 1960 geboren, ist sie einfach immer weitergezogen. Hat nach Freiheit gesucht. Und sie gefunden als Yogalehrerin, Foodfotografin und Autorin.

Playlist des Monats: Mai

Unsere Playlist im Mai kommt von Yani Nörren. Diese Musik bringt den Frühling in jeden Yogaraum und bleibt selbst nach der Praxis noch im Ohr.

 


Eine atmosphärische Playlist mit sowohl dynamischen als auch meditativen Klängen hat die Berliner Yogalehrerin und Kirtan-Künstlerin Yani Nörren alias Atmika zusammengestellt. Sie unterrichtet regelmäßig bei Jivamukti Yoga Berlin-Mitte und ist bis über den Atlantik für ihre herzöffnende Musik bekannt.

www.atmikayogamusic.com

Gemüsesalat aus Möhren und roten Beeten

➳5–6 Personen // vegan // glutenfrei

  • 500 g Möhren
  • 500 g Rote Beten
  • 80 g Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Sherryessig oder weißer Balsamico
  • 7 EL Ahornsirup
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • grobes Meersalz
  • risch gemahlener Pfeffer
  • 60 g Feldsalat oder Babyspinat
  • 1 Bund Kerbel

Als Erstes sollte der Backofen auf 200 Grad Umluft oder Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Möhren und Rote Beten waschen, einzeln in Alufolie wickeln und im Ofen garen. Das dauert bei den Möhren etwa 20 Minuten, bei den Roten Beten je nach Größe und Gewicht 25–35 Minuten. Mit einem Messer kontrollieren, ob das Gemüse gar ist. Falls nicht, die Garzeit noch einmal verlängern. Die Sonnenblumenkerne auf einem Stück Backpapier verteilt 8 Minuten im Ofen rösten. In der Zwischenzeit Essig, Ahornsirup und Olivenöl in ein Schraubglas geben. Knoblauchzehe, eine Prise Meersalz und etwas Pfeffer hinzufügen und alles kräftig durchschütteln. Das Gemüse auswickeln und etwas abkühlen lassen. Die Schalen der Roten Beten lassen sich nun leicht abziehen. Die Möhren nur dann schälen, wenn sie eine dicke Winterschale haben. Beides in etwa 2 Zentimeter große Würfel schneiden, mit der Vinaigrette vermengen und etwas ziehen lassen. Feldsalat oder Spinat sowie Kerbel waschen und trockenschleudern. Die Blättchen vom Kerbel zupfen. Salat und Kerbel erst kurz vor dem Servieren – man kann den Salat warm oder kalt essen – unter das Gemüse mischen und alles auf einer Platte anrichten. Zum Schluss etwas grob gemahlenen Pfeffer und die Sonnenblumenkerne über allem verteilen.


Alle Rezepte stammen aus dem Buch „My Yoga Canteen“ von Marlo Scheder-Bieschin, erschienen im ZS Verlag (circa 25 Euro).


Studieren, drei Söhne großziehen, schneidern, zeichnen, Laden eröffnen, im Ashram leben, Yogaschule leiten – eigentlich müsste MARLO SCHEDERBIESCHIN 150 Jahre alt sein. Ist sie aber nicht. 1960 geboren, ist sie einfach immer weitergezogen. Hat nach Freiheit gesucht. Und sie gefunden als Yogalehrerin, Foodfotografin und Autorin.

Asana ausführlich: Die Meerjungfrau

Aus Eka Pada Rajakapotasana I , der einbeinigen Taube, geht es je nach Können weiter in Eka Pada Rajakapotasana, die Meerjungfrau. Die Asana für Fortgeschrittene mobilisiert die Hüftgelenke, verbessert die Beweglichkeit in Schultern und Wirbelsäule, kräftigt Schultern, Arme, Beine und stärkt den Rumpf. Legen Sie sich bei Bedarf Gurt und Block als Hilfsmittel zurecht. Oder verweilen Sie in der einbeinigen Taube. Im Yoga geht es bekanntlich nicht darum, möglichst schnell, möglichst weit zu kommen, sondern es geht um den Weg dort hin. Viel Spaß beim Üben!

Mehr Asanas mit detaillierter Beschreibung, vorhergehenden und nachfolgenden Yogahaltungen finden Sie in unserem Asanafinder.

Buch-Tipp: Schöne Grüße an die Sonne

„Schöne Grüße an die Sonne“ nennt Ellen Aßmann ihren „kleinen Yoga-Notfallkoffer für stressige Situationen mit Kindern“, wie es im Untertitel heißt. Das Buch soll kein Erziehungsratgeber sein, wie die Autorin und Mutter von drei Töchtern im Klappentext sagt. Vielmehr soll es ein unterhaltsame Lektüre sein, in der Leser mit Kindern ihren eigenen Alltag ein Stück weit wiedererkennen und kleine yogische Fluchten dauraus gewinnen können.

Zwischen trägem Aufstehen und widerwilligem zu Bett gehen liegen oft viele weitere Tücken und Stimmungsschwankungen im Kinder- und Erwachsenenalltag. Aßmann erzählt unaufgeregt von typischen Situationen mit den Kleinen, gibt Ratschläge von der Yogamama und beschreibt kindgerecht und spannend Yogaübungen für unterschiedliche Altersstufen. Neben Asanas und Atemübungen gibt sie den Eltern Mantras für die jeweilige Situation mit. Ob Atemübungen in einem Wutanfall funktionieren, kann und muss jeder für sich und seine Kinder herausfinden. Aber sicher ist, dass es nicht nur für die Kleinen gewinnbringend sein kann, mit Wut und anderen starken Gefühlen umgehen zu lernen. „Schöne Grüße an die Sonne“ gibt praxisnahe Tipps und Ideen zur Bewältigung dieser stressigen Situationen im Alltag – für Groß und Klein.

Schoene Gruesse an die Sonne von Ellen Assmann

Ellen Aßmann, Mutter dreier Töchter im Alter von 7, 11 und 14 Jahren, unterrichtet Erwachsene in Hatha Yoga und gibt Kinderyogastunden in Kundalini-Yoga. Neben ihren Erwachsenenkursen bietet sie Kurse für Kinder in Kindereinrichtungen (Kindergarten, Hort) sowie in einer Ergotherapiepraxis für Kinder mit Handicap an. Einmal monatlich können Eltern und Kinder gemeinsam am Familienyoga teilnehmen.

Preis ca. 10 Euro, Heyne Verlag

Foto von Jill Wellington von Pexels

Kann man Yoga schauspielern?

Foto v.l.: Tanja Seehofer, Franziska Schlattner in der ZDF-Produktion "Inga Lindström"

Sie ist eine der erfahrensten Yin Yoga-Lehrerin Deutschlands: Vom 21. bis 23. April ist Tanja Seehofer auf der YogaWorld in Stuttgart zu Gast und gibt dort  Schnupperstunden im Yin Yoga. Vor rund einem Jahr coachte Seehofer die bekannte Schauspielerin Franziska Schlattner für ihre Rolle als Yogalehrerin in der ZDF-Produktion „Inga Lindström“. YOGA JOURNAL sprach mit den beiden Frauen über Authentizität und ob man Yoga glaubhaft „spielen“ kann. 

YJ: Wie kam es zu eurer Zusammenarbeit am Set von „Inga Lindström: Liebe deinen Nächsten“?
Tanja Seehofer: Vor meiner Ausbildung als Yogalehrerin habe ich lange in der Casting-Abteilung bei Bavaria Film gearbeitet. Bis heute unterrichte ich dort Firmenyoga und kannte einen Teil des „Inga Lindström“-Teams aus meinen Stunden. Den Produzenten war wichtig, dass das Thema „Yoga“ im Film kompetent dargestellt wird, und sie wollten unbedingt Beratung vor Ort. Mein Vorteil war, dass ich die Abläufe und Sensibilität von Dreharbeiten sehr gut kenne.

Franziska Schlattner: Als ich das Angebot annahm, eine Yogalehrerin zu spielen, wusste ich noch nicht, dass es einen Coach geben würde. Die Info hat mich dann sehr erleichtert. Ich übe zwar seit Jahren Yoga, bin aber keineswegs perfekt.

Wie authentisch kann dieses Üben im Film sein, wenn es nicht nach innen führt, sondern für ein Außen bestimmt ist? Wie sehr konntest du bei dir selbst bleiben?
Franziska: Weil mir Yoga in meinem Leben wichtig ist, wollte ich die Rolle einer Lehrerin auf keinen Fall auf schnellen Effekt ausrichten. Ich hatte vor dieser Aufgabe ziemlich Respekt, allein schon vor der korrekten Ausrichtung und Koordination der Ansagen, auch der Tonlage meiner Stimme. Als ich aufhörte, mich zu bewerten, hat es plötzlich geklappt. Getragen von der kraftvollen Landschaft und Tanjas Coaching sah ich die Rolle einfach mehr und mehr als neue Yogaerfahrung. Zu sehen, dass die Gruppe konzentriert mitübte und alles zu fließen begann, war sehr schön. Schließlich vergaß ich sogar für Momente, dass ich keine Lehrerin bin.

Also geht es auch beim Spielen darum, die Außenwirkung auszublenden.
Franziska: Für mich ist das sehr wichtig. Um die Rolle von innen heraus auszufüllen, ist gute Vorbereitung essentiell – ich will wissen, wovon ich spreche. Ich habe viel geübt, was man eventuell nicht sehen wird, und viel gelesen, was man nie hören wird, um mir selbst die Erlaubnis geben zu können, Yogalehrerin zu sein. Optisch hatte ich durchaus den Anspruch, nicht schief dazustehen und die Asanas gut auszuführen. Auf keinen Fall wollte ich aber ein Abziehbild von etwas sein. Irgendwann habe ich nicht mehr an Haare und Oberteil gedacht. Man merkt nämlich genau, wenn ein Schauspieler nicht im Moment ist und vor allem auf Außenwirkung spielt, und zwar am Blick. Dann steht ein anderer Ausdruck in den Augen.

Tanja, du bist es gewohnt, Menschen zu unterrichten und angehende Yogalehrer auf ihrem Weg zu begleiten. Beobachtest du da einen ähnlichen Prozess in Richtung Authentizität?
Tanja: Auf jeden Fall in der Hinsicht, dass innere Erfahrung überzeugend wirkt. Für die Gruppe in diesem Film haben wir yogaerfahrene Statisten ausgewählt, denn mir kam es darauf an, dass die Haltungen sicher und bewusst ausgeführt werden. Gefreut hat mich, dass Regisseur und Kameramann meine Arbeit ernst genommen haben, mich regelmäßig am Monitor die Yogaszenen überprüfen ließen und meinen Empfehlungen vertraut haben. Diese beratende Funktion am Set ist interessant, da man Yogis im populären Film bislang eher als komische, versponnene Figuren kannte.

Franziska: Dass es sich bei meiner Rolle um eine ernsthaft angelegte Figur handelte, war ausschlaggebend für meine Zusage. Ich wollte keine durchgeknallte Esoterikerin spielen, sondern Teile meiner eigenen Einstellung einfließen lassen. Ich persönlich stehe dem Überhöhten und Heiligen im modernen Yoga kritisch gegenüber. Bei einer Spiritualität, die sich nur behauptet anfühlt, bin ich sehr empfindlich und deshalb immer selektiver bei der Auswahl meiner Lehrer. Ich möchte den Eindruck bekommen, dass sie das Vermittelte selber leben.

Wie würdest du die von dir dargestellte Yogalehrerin Esther Carlson beschreiben?
Franziska: Ich wollte sie als normalen Menschen zeigen, nicht als seltsame, einsame Frau, die mit 40 Jahren allein im Häuschen am See lebt. Ich mag ihre Naturverbundenheit, sie wohnt mit ihren Tieren am Wasser, lebt mit den Elementen, übt auf ihrem Steg und ist zu weiten Teilen eins mit sich selbst – ein Mensch, mit dem ich gerne befreundet sein würde. Da ich eine recht prägnante Stimme habe, war mir wichtig, dass ich nicht säusele. Ich wundere mich, wenn Yogalehrer beim Unterrichten plötzlich eine völlig andere Tonlage annehmen. Was soll das? Ich möchte, dass man normal mit mir spricht. Also wollte ich nichts Künstliches, sondern eine Figur aus Fleisch und Blut, die Yoga liebt und es gerne weitergibt. Keine Beseelte, die halb über dem Boden schwebt, sondern jemand, der barfuß fest auf dem schwedischen Boden steht.

Bei „Inga Lindström“ handelt es sich um ein beliebtes ZDF-Format, das von einem Millionenpublikum gesehen wird. Eine Verantwortung, was das Bild von Yoga betrifft?
Franziska: Eine gewisse Tiefe ist für mich innerlich und inhaltlich gegeben. Inwieweit sich das transportieren wird, hängt von vielen Faktoren ab: Wie ist es gefilmt, geschnitten, was will der Regisseur letztendlich zeigen und wie will es das Publikum sehen? Auch deswegen bringt es beim Film nichts, auf Wirkung zu spielen. Da du keine Kontrolle über das fertige Produkt hast, brauchst du eher Vertrauen. Ich habe mir zuvor überlegt, was Yoga mir eigentlich bedeutet und welche Qualitäten ich an Lehrern schätze. Am Schluss war ich immer bei Wahrhaftigkeit. Sie zu spüren, erleichtert mir, Dinge anzunehmen und zu lernen. Mir sind Lehrer nahe, die es nicht „cool“ finden, „spirituell“ zu sein, sondern als Menschen auftreten, die nachfragen und nachspüren, nicht wissen.

Tanja, hast du bei dieser Arbeit auch an deine Lehrer gedacht?
Tanja: Ich habe mich als Lehrerin inzwischen auf Yin Yoga spezialisiert, habe für den Film jedoch Vinyasa-Sequenzen ausgewählt, die ich in meiner Ausbildung bei Christine May gelernt habe. Stehhaltungen mit gehobenen Armen sind durch die Kamera besser einzufangen und entsprechen eher dem populären Bild von Yoga.

Franziska: Dadurch, dass ich Tanja intensiv bei ihrer Arbeit beobachten konnte, habe ich – oft nur an Kleinigkeiten – gemerkt, welche Verantwortung jeder Lehrer­beruf in sich trägt. Er erfordert Liebe, Interesse für Menschen und vor allem Geduld. Letzteres geht mir leider ziemlich ab. Yogalehrer zu sein, beschränkt sich ja nicht nur auf das Ansagen von Asanas. In dem Moment, wenn dir Menschen zuhören und sich öffnen, erwarten sie manchmal Antworten auf Lebensfragen. Mit dieser Verantwortung will gut umgegangen sein – ein Riesen­thema für mich.

Als Yogalehrer Eintritt ins Leben der Schüler finden – welche Erfahrungen hast du diesbezüglich, Tanja?
Tanja: Das ist in der Tat nicht ohne und mir anfangs ehrlich gesagt nicht bewusst gewesen. Die Ausbildung war in meiner damaligen Lebensphase die Rettung vor Krankheit und der Weg aus dem Burnout. Im Gegenzug schildern mir immer wieder Menschen, wie gut ihnen meine Stunden oder meine Bücher tun. Das geht bis hin zu Projek­tionen auf meine Person. Das spiegelt mir erneut meine Verpflichtung, die Schüler immer auf ihre Selbstverantwortung hinzuweisen.

Franziska: Eine interessante Frage ist, warum Menschen Yogalehrer werden. Im besten Fall haben sie bahnbrechende Dinge für sich erfahren, die sie gerne weitervermitteln wollen. Es gibt jedoch auch Leute, die vor allem die Plattform lieben: Du stehst vorne und alle machen, was du sagst. Es handelt sich ja vordergründig nicht um ein Miteinander, einen Dialog, sondern eine Ansage und das Folgen eines Monologs – eine Situation von Macht, Dominanz und Bewunderung, die einladen kann, die Verantwortung abzugeben. Bei Yogalehrern kann das Gefühl „Hier ist ein Mann mit Tiefe und Weichheit, der mich versteht und mir neue Perspektiven eröffnet“ eine besondere Wirkung auf Frauen haben. Was könnte es auch Besseres geben – wenn es wirklich so ist …

Tanja: Man muss sich unbedingt dessen bewusst sein, was man sagt. Meine Yin Yoga-Stunden verbinde ich mit bestimmten Übungen und Erfahrungen als Mentalcoach und achte bewusst darauf, dass einige Trigger-Punkte enthalten sind, die die Schüler motivieren können, sich immer wieder fragen: Entspricht mir mein Leben? Geht es mir gut dabei?

Franziska: Als Schülerin ist es mir wichtig, dass ich immer wählen kann. Yoga ist wunderbar für Körper und Seele, allerdings keine Psychotherapie. Ein Lehrer sollte niemand sein, der Rezepte gibt. Es gibt einfach keine Abkürzung zur spirituellen Tiefe – dennoch legen viele Lehrer diesbezüglich eine atemberaubende Geschwindigkeit vor. Eine Ausbildung von wenigen Wochen ersetzt jahrelange Praxis, Selbstmarketing überstrahlt Kompetenz. Menschen lassen sich gerne verführen, das kenne ich auch von mir. Bei Versprechen wie „In 7 Minuten zu besserem Sex durch Yoga“ hört es für mich allerdings auf. Es ist wunderbar, dass es Yoga gibt, aber es ist kein Allheilmittel und kann nicht alles andere ersetzen.


Franziska Schlattner: 1999 spielte in „Crazy“ von Hans-Christian Schmid eine ihrer ersten Kino­rollen. Im vergangenen Jahr war sie im TV-Politthriller „Die Spiegel-Affäre“ als Marianne Strauß zu sehen. Dazwischen drehte sie mit Regisseuren wie Oskar Roehler, Dominik Graf, Michael „Bully“ Herbig und Rainer Kaufmann.


Foto: ZDF

Tanja im YogaWorld Podcast:

Montags-Mantra: Disziplin macht glücklich

Mit Ostern endet auch die Fastenzeit. Doch wie viele können wirklich von sich behaupten, dass sie ihren Verzicht aufrichtig durchgehalten haben? Auch im Alltag überfallen uns ab und an Gelüste, die nicht immer gut für uns sind. Diszipliniert zu sein ist gar nicht so einfach. Wenn wir doch aber so Lust haben, in den Schokoriegel zu beißen oder es uns glücklicher macht, den Feierabend auf der Couch anstatt beim Sport zu verbringen?

Der Konflikt zwischen Versuchung und Vorsatz

Disziplinierte Menschen gelten häufig als langweilige Zeitgenossen: Sie gehen früh ins Bett weil sie am nächsten Tag arbeiten müssen, bleiben auf Partys bei Wasser und Rohkost oder gehen bei Regen und gefühlten -10 Grad noch joggen. Haben diese Süßigkeitenverzichter und fleißigen Bienchen noch Spaß am Leben? Oder werden sie oft nur als spießig verspottet weil sie uns die eigene Disziplinlosigkeit vor Augen halten?

Fakt ist: Selbstkontrolle macht glücklich. Wir streben ein langfristiges Ziel an und nähern uns in kleinen Schritten unseren Träumen. Das macht uns frei. Disziplin und Geduld sind zwei Eigenschaften, die auf der Leiter zum Erfolg häufig unterschätzt werden. Und mal ehrlich, fühlen wir uns nicht zufriedener, wenn wir im Konflikt zwischen Versuchung und Vorsatz standhaft bleiben? Solange Ausnahmen eingeplant sind und nicht aus spontanen Gelüsten entstehen, können wir eine ausgeglichene Basis schaffen und trotz allem die Selbstkontrolle behalten.

Disziplin ist die Brücke zwischen Zielen und ihrer Verwirklichung. – Jim Rohn

CD-Tipp: The Light in the Dark von Philipp Stegmüller

Philipp Stegmueller und Band

Mit seinem neuen Album „The Light In The Dark“ hat Philipp Stegmüller sich einen Traum erfüllt: die Lebendigkeit und Fülle an Klängen von Markus Yogi Soffner und seinem Spiel einzufangen. Herausgekommen ist ein Studio-Album im Live-Setup – ohne langes nachbearbeiten einzelner Tonspuren und Songs. Das reduzierte technische Setting ist in der Musik hörbar: Jeder einzelne Track des Albums strahlt die Ehrlichkeit, Nähe und Wärme der handgemachten Musik aus.

CD Cover Philipp Stegmueller Aufgenommen in den Langton Studios zeichnen die Titel eine Reise durch die unterschiedlichsten spirituellen Traditionen: von uralten Mantras über peruanische Wasserlieder bis zu englisch-deutschen New-Age Songs. „Verbindend ist dabei die Vision, durch das gemeinsame Singen der Lieder immer wieder das Licht in der Dunkelheit zu entzünden“, sagt Philipp Stegmüller.

Erfahren Sie mehr zu Philipp Stegmüller und hören Sie in The Light In The Dark rein.