Sacinandana Swami

Sacinandana Swami ist seit 46 Jahren Mönch der bhakti-Tradition. Er ist
bekannt für seine Beiträge zur Praxis der Meditation und Kontemplation
moderner bhakti-Praktizierender. Sacinandana Swami hat sieben Bücher und
zwei CDs herausgebracht, und bietet eine große Anzahl an Retreats, Seminaren
und Workshops an. Tausende enthusiastische MitsängerInnen und TänzerInnen
besuchen seine weltweiten kirtan-Konzerte. Sacinandana Swami gründete 2009
das Yoga Is Music Projekt und lehrt regelmäßig am Institut für höhere
Bildung in Vrindavan (VIHE), Indien. Er ist Gastdozent am Bhaktivedanta
College in Belgien und der spirituelle Mentor der Veden Akademie, welche in
acht Ländern aktiv ist. Jährlich sucht er die heiligen Pilgerstätten Indiens
auf und findet dort Inspiration für sein persönliches Leben. Seine
Pilgerreisen haben ihn durch ganz Indien geführt, insbesondere schätzt er
das heilige Land Vrindavan, der Geburtstort von Shri Krishnna.

Vortrag Samstag 23.1.16, 12:45
„Spirituelle Kraft im Alltag“

In fünf Schritten zum ganzheitlichen Wohlbefinden.

Kurze Beschreibung:
Sacinandana Swami, Mönch der Bhakti-yoga Tradition, stellt die Weisheit des
Vedischen Erkenntnisweges in fünf einfach nachvollziehbaren Schritten dar.
Sein Anliegen ist es zu zeigen wie man den Alltag mit mehr Spiritualität
füllen kann. Wer voller spiritueller Kraft ist, gerät niemals, nicht einmal
in mitten der größten Schwierigkeiten ins Wanken, sondern erfährt eine
grenzenlose innere Freiheit, die ihn überall hin begleitet.

www.sacinandanaswami.com
www.spirit-netzwerk.de

Montags-Mantra: Den Weg finden

Für alle, die sich fragen, ob sie auf dem richtigen Weg sind und wo es eigentlich lang geht, was das Ziel ist und ob es überhaupt erreichbar ist. Mit diesem Montags-Mantra wollen wir Euch mehr Gelassenheit mit auf den Weg geben. Für das Mantra des Tages, das euch ein Wegweiser für eine Woche voller Glück und Leichtigkeit sein soll, zitieren wir Buddha himself (laut Übermittlung):


„Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg.“
Buddha


Wir sind nicht erst glücklich, wenn wir Dies und Jenes erreicht haben. Schaut euch die Natur an, sie ist immer genau so richtig, wie sie gerade ist und es gibt jederzeit unglaublich Spannendes zu entdecken.


Fotoquelle: unsplash.com

Buch-Tipp: Mudras – Yoga für die Hände

Fingeryoga

Mudras, die kraftvollen Handgesten aus dem alten Indien, sind Symbole für bestimmte Eigenschaften oder Gottheiten und können auch in der heutigen Zeit ein bedeutender Aspekt unserer Yogapraxis sein. Auch im Alltag benutzen wir sie – unwillkürlich und oft unwissend, was ihre Bedeutung angeht. Denken wir dabei an Frau Merkel, die ihre Hände bei Ansprachen zu einer Raute formt. Diese „Raute der Macht“, wie sie in den Medien beschrieben wurde, wird Hakini-Mudra genannt und soll bei flacher Atmung und Konzentrationsschwäche helfen (Zufall oder Absicht, Frau Merkel?).

Mudras - Yoga fuer die Haende von Andrea ChristiansenMudras, die yogischen Handhaltungen, sind wirksame Helfer, wenn es darum geht, mehr Achtsamkeit und Heilung zu generieren. Als zuverlässige Unterstützung beim Erlernen erweist sich das Mudra-Karten-Set: Neben 45 Karten mit übersichtlichen Illustrationen, Übungsanleitungen und der Auflistung von Wirkungen gibt es auch ein Handbüchlein, in dem die Mudras noch ausführlicher erklärt werden.

Fazit: Einfaches und praktisches Fingeryoga für Körper, Geist und Seele.


Mudras – Yoga für die Hände // Von Andrea Christiansen // Irisiana // ca. 15 Euro

Foto von Luis Quintero von Pexels

Asana im Fokus: Balasana

Balasana, die Kindeshaltung oder Embryostellung, ist neben Shavasana (Totenstellung) eine wichtige Asana, um Körper und Geist zur Ruhe zu bringen. Gerade in dynamischen Yogastunden bildet sie oft einen willkommenen Rückzugsort, um zum eigenen Atem zurückzufinden. Sie kann aber auch als eigenständige Übung gesehen und mehrere Minuten lang gehalten werden – beispielsweise in Yin- oder Restorative-Yogaklassen.

Ausführung
Die Knie sind gebeugt und der Oberkörper ruht entspannt auf den Oberschenkeln. In dieser Position werden Rücken, Schultern, Halsmuskulatur und Teile des Gesäßes gedehnt. Wenn es schwerfällt, den Po bis auf die Fersen zurückzuziehen und die Stirn entspannt am Boden abzulegen, kann eine zusammengerollte Decke zwischen Fersen und Gesäß oder ein Bolster unter der Stirn Abhilfe schaffen. Bei Schmerzen in den Knien und während der Schwangerschaft bietet es sich an, die Knie sanft nach außen zu grätschen.

Variation: Für viele Übende ist es auch angenehm, die Hände übereinander auf dem Boden abzulegen und die Stirn auf dem oberen Handrücken ruhen zu lassen. So sind die Hände und Unterarme am Boden abgelegt, Nacken und Schultern können dennoch ruhen.

Während der Übung können Sie sich auch mental mit dem Thema „Geborgenheit“ auseinandersetzen. Die Kindeshaltung wirkt wie eine Selbst-Umarmung. Wenn Sie bei der Ausführung daran denken, unterstützen Sie auch die positiven Effekte, die diese Haltung durchaus auch auf geistiger Ebene haben kann.

Wirkung

  • dehnt die Rückenmuskulatur und entlastet Hüftgelenke und Nacken
  • entlastet den unteren Rücken, besonders nach Rückbeugen
  • wirkt lindernd bei Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden
  • senkt den Blutdruck und wirkt beruhigend

YOGA freiraum

An unserem Stand erfährst du mehr über unsere AKADEMIE und unser Studio. Wir bilden Yogalehrer und Ayurvedatherapeuten aus. Unsere Hauptdozenten in den Ausbildungen sind Richard Hackenberg (YOGA) und Dr. Jeevan Ellil Parambath (AYURVEDA). Unsere AKADEMIE ist zertifiziert von der American Yoga Alliance mit 200 und 300 Stunden. Wir stellen dir unser Aus- und Fortbildungsprogramm für 2016/17 vor mit namhaften Dozenten wie z.B. Dr. Ralph Skuban, Vaso Januzovic, Hans Figueroa, Meret Hackenberg… Wir freuen uns, wenn du auf ein Gespräch vorbei kommst.
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Hörbuch-Tipp: Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?

Ein neuer Blick aufs Ich

Nach langen Jahren schwerster Krisen entwickelte Byron Katie die Methode „The Work“, die inzwischen vielen Menschen als wertvolles Werkzeug dient, unablässiges Leiden zu lindern oder gar ganz zu beenden. Diese Methode entdeckte die Schauspielerin Ina Rudolph für sich. Sie hat sich von Byron Katie zum Coach ausbilden lassen und nun ihr Buch „Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich fest?“ vertont.

Anschaulich erzählt sie auf zwei CDs Geschichten, die zur Selbstreflektion einladen und dabei helfen, mit destruktiven Gedanken positiv umzugehen und sie loszulassen. Wie das funktioniert? Egal, welche Sorgen einen umtreiben, man sollte sich zunächst stets die gleichen Fragen stellen. Anhand persönlicher Beispiele macht Ina Rudolph die Methode leicht verständlich und bietet konkrete Lösungsansätze – sehr hilfreich, wenn es darum geht, das Konzept aufs eigene Leben zu übertragen! Außerdem propagiert die Autorin Offenheit – gegenüber neuen Ansätzen, Denkmustern und Lebensstilen. Und das hat bekanntlich noch nie geschadet….

Fazit: Aus dem Leben gegriffen und ein Aufruf zu mehr Harmonie – mit sich und der Umwelt.


Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest? // Von Ina Rudolph // Arkana Audio // ca. 15 Euro

Rezept-Tipp: Kichererbsen-Quinoa-Topf mit Mangold und Lauch

Alles in einem: Scharf trifft auf fruchtig und schön sättigend begegnet frisch und nährstoffreich. Dieses leckere Rezept ergibt 4 Portionen.

Rezept: Karen Ansel / Titelbild: Erin Kunkel

Zutaten

  • 1 Tasse Quinoa (rot oder weiß)
  • 2  EL Olivenöl
  • 2 kleinere Stangen Lauch, geputzt und in feine Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Dose oder ein Glas Kichererbsen (400 g), gespült und abgetropft
  • 1 kleine Dose gewürfelte Tomaten (225 g)
  • 1  Chili, gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Bund rotstieliger Mangold, gewaschen, die Blätter in breite, die Stiele feine Streifen geschnitten
  • 1 Bund frische Minze (optional)
  • 1 Orange, filetiert (optional)

Zubereitung

1. Spüle den Quinoa unter fließendem kalten Wasser und bringe ihn mit 2 Tassen Wasser zum Kochen. Senke die Temperatur und lass das Getreide etwa 15 Min. schwach köcheln, bis es gar ist.

2. Erhitze das Öl in einem großen Schmortopf. Schwitze Lauch und Knoblauch darin unter häufigem Rühren 3-4 Min. an.

3. Gib Kichererbsen, Tomaten, Chili und Tomatenmark dazu und bringe das Ganze bei mittlerer Temperatur zu einem sanften Köcheln. Wenn nach etwa 15 Minuten die Flüssigkeit nahezu verdampft ist, gib den Mangold dazu und lass die Blätter in 1-2 Minuten zusammenfallen. Schmecke das Gemüse ab und richte es auf Quinoa an. Wenn du magst, garniere das Ganze mit Minze und Orangen. Guten Appetit!

Dieses Rezept stammt aus dem YOGA JOURNAL 03/2015.


Karen Ansel ist Kochbuchautorin, Journalistin, registrierte Ernährungsberaterin und Sprecherin der amerikanischen Academy of Nutrition and Dietics. Mehr Info auf karenansel.com