Montags-Mantra: Offen wie eine Blume

Das erste MONTAGS-MANTRA des Jahres widmet sich unser Einstellung gegenüber Neuem, der Bereitschaft, sich auf Unbekanntes und Neues einzulassen. Tag für Tag, immer wieder von Neuem.

Ein neues Jahr bietet die Gelegenheit, sich wieder bewusst zu machen: Jeder Moment ist neu. Offenheit ist also etwas, was ganz natürlich gelebt wird, wenn man neugierig auf den nächsten Tag ist, auf die Menschen, die einem begegnen und auf die Erlebnisse, die da noch kommen. Wir wünschen euch eine schöne Woche voller Offenheit und Neugier!

Tipp: Eine gute Übung für mehr Offenheit im Umgang mit anderen Menschen: Anderen offen ins Gesicht und in die Augen schauen. Ein Lächeln wirkt Wunder. Bei euch und bei den anderen.


„Es gibt eine schöne Offenheit, die sich öffnet wie eine Blume: Nur um zu duften.“

Friedrich von Schlegel


 

Yoga unterrichten. Grundlagen und Techniken

Enzyklopädisch. Auf knapp 300 großformatigen, dicht mit Text bedruckten Seiten unternimmt es der amerikanische Yogalehrer und -ausbilder Mark Stephens, die Vermittlung von Yoga umfassend und in allgemein gültigen Grundlagen darzustellen. Philosophie, Geschichte, Anatomie, Asanas, Didaktik, Berufspraxis, Studioorganisation: Stephens versucht, tatsächlich das komplette Basis-Wissen für Yogalehrer in einen einzigen Band zu packen. Dass dabei manche Teile gelungener sind als andere, liegt nahe. Sehr überzeugend ist, wie Stephens Geschichte, Inhalte und Ziele der Praxis in Bezug zueinander setzt und daraus die Aufforderung ableitet, sich als Lehrer seine eigenen Quellen und Beweggründe bewusst zu machen. Wenig sinnvoll wirkt es dagegen, die Anleitung von über hundert Asanas mit jeweils knappen Worten und einem wenig mehr als briefmarkengroßen Foto darzustellen.

Fazit: Ein „neues Standardwerk“ sollte es laut Verlag werden – und genau das ist es unterm Strich auch.


Yoga unterrichten. Grundlagen und Techniken // Mark Stephens //Riva Verlag // Preis: ca. 25 Euro

Mitsch Kohn

Die Arbeit des Klangmystikers Mitsch Kohn erstreckt sich von der Produktion herzöffnender Musik für Filme und Seminararbeit über Klang-Heil-Konzerte und Begleitung von Yogaretreats und innerer Prozess-Arbeit bishin zu individuellen Klang-Coachings.

Webseite: www.mitschkohn.de
Facebook: https://www.facebook.com/intuitivemusic
YouTube: https://www.youtube.com/user/soulfruitconnection

Mantra CD-Tipp: Gaiatrees

Uralte Mantras und englische Verse im Singer/Songwriter-Stil. Diese bewährte Mischung präsentieren die Gaiatrees auf ihrem Debütalbum. Sechs Songs laden ruhig bis beschwingt zum Lauschen und Mitsingen ein.

Musikalisch verwurzelt im Chanten spiritueller Lieder finden sich Dana & Martin im Jahr 2012, veranstalten Singkreise, Klangyoga-Stunden und klangtherapeutische Workshops, wachsen zusammen und über sich hinaus. Als „Gaiatrees“ zeigen sie ihre Liebe und Hingabe für das gemeinsame Singen nun auch auf ihrer ersten gemeinsamen CD, musikalisch unterstützt von einem Chor, der aus ihren Freunden besteht. Heilende Klänge – von Flötentönen begleitet – sollen zum Innehalten einladen, soulige Melodien und Reggae-Grooves mitreißen. Einen Vorgeschmack gibt es auf gaiatrees.com, wo das gesamte Erstlingswerk, das durch Crowdfunding finanziert worden ist, auch direkt bestellt werden kann. So wird die gelebte Vision selbstbestimmten Wirkens direkt unterstützt – und mit einem Hörgenuss belohnt.

Fazit: Frische Harmonien für Bhakti-Begeisterte!

D.I. Christian Rein

VORTRAG, Sonntag 24. Januar, 16:45 – 17:30 Uhr

D.I. Christian Rein, Gedankenfreiheit – die erste und wichtigste Übung im Yoga! (Vortrag mit geleiteter Meditation)

Haben Sie Sich schon mal Gedanken über Ihre Gedanken gemacht?
Woher kommen meine Gedanken? Und nutzt mir das viele Denken eigentlich?
Ist es oftmals eher nervig? Fühlen Sie sich manchmal ferngesteuert? Worum drehen sich Ihre Gedanken?
Angst vor der Zukunft, Neid über das Haus der Nachbarn oder Ärger über Jemanden?
Wodurch werden Gedanken angetrieben und vor allem: Können Gedanken aufhören? „Das geht nicht“ sagen Sie vielleicht: dann laden wir Sie ein, zu unserem Workshop.
„Das kann ich schon“ sagen Sie vielleicht: dann laden wir Sie ein, zu unserem Workshop.
Denn: man kann nicht „tun“, dass die Gedanken aufhören. Die Antwort auf all diese Fragen können Sie in sich selber finden.
Könnte es sein, dass unsere Gedanken uns sogar von uns selbst trennen?
Was ist mit „Ich denke, also bin ich“? Möglicherweise müsste es heißen: „Ich bin Gedankenfrei, also bin ich.“
Tatsächlich sind unsere Gedanken erste Ursache für unser Wohlbefinden. Denn ein Gedanke nährt eine Emotion und diese Energie wiederum den nächsten Gedanken. So schaukelt sich die Energie in uns hoch und wir sind dabei relativ machtlos. Die Folge sind Blockaden in unserem subtilen System, die oftmals Ursache für Krankheiten auf körperlicher Ebene sind.
Sie können diese Kraft, die Ihre Gedanken beruhigt in sich erwecken und spüren.
Dies führt Sie zu innerer Ruhe und Frieden. Sehr sanft und angenehm.
Dies entspannt Ihr gesamtes System – und möglicherweise begegnen Sie sich selbst.
Wir laden Sie herzlich ein, Ihre eigene, gedankenfreie Stille zu genießen. www.sahaja.eu

REFERENT:
Christian Rein, Dipl. Ing. (FH), Meditations-Coach, ausgebildeter systemischer Managementtrainer und Coach mit langjähriger Erfahrung in Meditations-Kursen,
Workshops und Seminaren auf Basis der Sahaja-Yoga Meditation. Er beschäftigt sich mit den Auswirkungen von spontaner Gedankenfreiheit und der Integration des gedankenfreien Bewusstseins in unseren Alltag auf Grundlage der Erweckung unserer angeborenen, inneren göttlichen Kraft Kundalini

Webseite: www.sahaja.eu
Facebook: Sahayayoga.munchen

Laurent Dumonet (HP)

VORTRAG, Freitag 22. Januar, 16:45 – 17:30 Uhr

Laurent Dumonet (HP)
Kundalini Meditation und ihr positiver Einfluss auf Gesundheit und Geist – die Transformation von Innen (Vortrag + Meditation).

Was bewirkt Meditation? Ist jede Meditationsform förderlich? Wie kommt man eigentlich in diesen wirkungsvollen Zustand von Meditation? Wie wirkt SahajaYoga Meditation auf unsere Gesundheit? Kann Meditation als Heilmethode betrachtet werden? Auf diese viele Fragen wollen wir eingehen.
Dass Meditation einen positiven Einfluss auf uns Menschen hat ist von Wissenschaftler längst nachgewiesen worden. Die Auswirkungen sind vielfältig, angefangen von Entspannung bis zu Gesundheitsprävention. Man sollte jedoch kritisch bleiben, denn nicht jede Meditationsform „auf dem Markt“ ist förderlich. SahajaYoga Meditation beginnt mit der Kundalini Erweckung (auch Selbstverwirklichung genannt) die man auch tatsächlich spüren kann, damit wird schon mal „daran Glauben“ oder „nicht daran Glauben“ überflüssig, weil man sich von der eigene Erfahrung überzeugen lassen kann. Der Aufstieg der Kundalini bewirkt durch das Durchqueren der verschiedenen Energiezentren („Chakras“) deren Stimulierung und Regulierung. Das ist ein natürlicher und lebendiger Prozess, völlig ungefährlich und kostenlos. Dieser ist für jeden Menschen zugängig, der diese Erfahrung machen möchte.
In den Heilberufen wird immer Häufiger nach schonenden und subtileren Methoden gesucht um Menschen Heilung zu ermöglichen. Es konnte an den Beispielen Homöopathie und Quantenmedizin beobachtet werden, dass die Wirkung stärker wurde, je subtiler die Methode war. Dies lässt sich einfach durch die Annahme erklären, dass unser subtiles System die Basis alle andere Ebenen unseres Wesens ist. Es kann behauptet werden, dass ein physisches Problem die letzte Manifestation eines Problems ist, das ursprünglich auf den subtilen Ebenen entstanden ist. Da die Kundalini, unsere Urenergie in ihrer subtilste Form darstellt, ist ihre Wirkung auf allen Ebenen unseres Wesens und auf unsere Gesundheit klarer zu verstehen.
Die besondere Wirkung von Sahaja Yoga Meditation wurde in zahlreichen Ländern durch wissenschafltliche Studien erforscht und nachgewiesen. www.sahaja.eu

REFERENT:
Laurent Dumonet, geboren in Frankreich lebt seit 25 Jahren in München, ist Heilpraktiker und Forscher im Bereich Quantenmedizin, Dunkelfeld-Mikroskopie, Homöopathie und Wassertherapie. Er entdeckte 1980 die Sahaja Yoga-Meditation und ist seit vielen Jahren als Coach und Seminarleiter mit der Verbreitung diese Meditationsmethode beschäftigt. Sein besonderes Interesse gilt der subtileren Form der Medizin, der Erforschung der Kundalini-Energie und seiner Wirkung auf Mensch und Umwelt. Bevor er sich der Alternativmedizin widmete, war er 12 Jahre in einem internationalen IT Unternehmen als System-Ingenieur tätig.

Webseite: www.sahaja.eu
Facebook: Sahayayoga.munchen

G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN

Das G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN****S liegt im Steirischen Salzkammergut, der Mitte Österreichs. Im hauseigenen Yoga-Kompetenz-Zentrum werden täglich Yoga-Einheiten im Rahmen des Aktiv- & Freizeitprogramms geboten, darüber hinaus finden monatlich Workshops zu verschiedenen Themen statt. Hier können Gäste eine Auszeit im Einklang mit der Natur erleben.

Webseite: www.diewasnerin.at
Facebook:

Klänge im Yoga: Bija Mantras

Wer kennt das nicht: Durch Musik ausgelöstes Lachen oder Weinen? Das Einheitsgefühl mit völlig Fremden Beim „Olé, Olé“ im Stadion? Klänge und Emotionen sind spürbar verbunden  – und genau so wirken Bija-Mantras.

Treffen Komponisten die „richtigen“ Töne, fühlen wir mit – ob wir wollen oder nicht. Sie spielen mit Tonhöhen, Klangfarben und Rhythmus und kreieren einen Klangteppich, auf dem wir in eine Gefühlswelt fliegen. Dabei reichen Töne völlig aus, Wörter sind nicht nötig. Im Yoga gibt es eine Mantra-Praxis, die mit gesungenen oder gesprochenen Lauten arbeitet, dabei aber wortlos ist: Bija-Mantras sind Klangsilben ohne wörtliche Bedeutung. Das wahrscheinlich bekannteste Bija-
Mantra kennt jeder: Om.

Am Anfang war der Klang

Alten indischen Schriften zufolge ist Om der Ur-Ton des Kosmos, das Echo des Urknalls. Alle grundlegenden Klangformen sind in ihm enthalten, so wie weißes Licht einen ganzen Regenbogen enthält. (Und das Symbol dieser Idee finden wir auf T-Shirts, als Kettenanhänger und Tattoos – wer hätte gedacht, dass wir uns mit philosophischer Physik schmücken?)

Weitere bekannte Bija-Mantras sind die den Chakras zugeordneten Laute: Lam, Vam, Ram, Yam, Ham. Als Zeichen in Devanagari-Schrift findet man sie in der Mitte der Lotos-Symbole zu den Chakras. Diese Lautsilben müsste man eigentlich mit einem Punkt auf dem ‚m’ wiedergeben, denn der Punkt ist nicht nur yogischer Nerdismus, sondern aussprachlich höchst relevant: Er bezeichnet unter anderem die Nasalierung des vorhergehenden Vokals. Das bedeutet, man zieht die Laute mit einem Schuss französischem Akzent in den Nasenraum hoch. So schwingt die Silbe in Kopfnähe und lädt das Bewusstsein zum Paartanz ein. Genau darin liegt der Sinn von Bija-Mantras: den Übenden in eine bestimmte energetische Schwingung zu versetzen.

Klang bringt in Schwingung

Schwingungen werden hörbar, wenn sie in der richtigen Frequenz auf unsere Ohren treffen, wenn die kleinen Hörknöchelchen mitschwingen und diese Signale im Gehirn verarbeitet werden. Aber wir nehmen Schwingungen auch anders wahr – über die Haut und über unsere eigene Schwingung. Ja, wir schwingen auch. Den Lehren der alten Yogameister zufolge vibriert das gesamte Universum mit allem, was darin existiert. Diese Vibrationen beeinflussen sich gegenseitig. Das kann man sich so vorstellen: Ein Stein, der in einen Teich geworfen wird, erzeugt eine kreisförmige Welle – ein visueller Klang. Bei einer Handvoll Kiesel entstehen mehrere solcher Klangwellen. Angenommen, ein Stein steht für einen Yogi. Je nachdem, wie er beschaffen ist, schwingt er. Um tiefe Einheitsgefühle zu erreichen, müsste der Plumps-Kreis vielleicht ein bisschen anders aussehen, nämlich genauso wie jener, der durch den Einheitsgefühl-Stein erzeugt wird. Wenn man jetzt die richtigen Kieselsteine zum Yogi-Stein wirft, verändern sich die Wellen zu Einheitswellen. Diese Kiesel sind die „bijas“.

Bija heißt Keim und bezeichnet das energetische Potenzial, das ein solcher Klang beinhaltet – ähnlich wie ein Pflanzenkeim das Potenzial der Pflanze in sich trägt. Die Keimsilben der Chakras beispielweise entsprechen der Schwingung des jeweiligen Energiekreises und regen es durch Singen der Lautsilbe an. Wie alle Mantras müssen auch Bijas durch einen initiierten Lehrer aufgeladen werden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Auch Wissen über Sanskrit ist nötig, um die Bijas richtig zu verstehen. Es ist ein Thema, das immer feinere Töne anschlägt, je mehr man sich ihm nähert.

Man hört nur mit dem Herzen gut

Mit Bija-Mantras kann der Yogi seine Energien reinigen und seine Schwingung modifizieren. Aber wozu? Er schwingt sich in verschiedene Aspekte ein, bis er eins wird mit dem essenziellen Ur-Klang, aus dem alles entstanden ist und der alles verbindet. So eingetunt, beginnt der Yogi auch die Schwingungen des Universums wahrzunehmen: Die hörbare Frequenz erhöht sich, bis man den „unangeschlagenen“ Klang (Anahata) wahrnimmt. Es ist der Klang der Stille, sagen die Yogis. Der Klang des Herzens. Und nur mit ihm hört man wirklich gut.