Karten-Set: Mudras – Yoga für die Hände

Fingeryoga  Mudras, die kraftvollen Handgesten aus dem alten Indien, sind Symbole für bestimmte Eigenschaften oder Gottheiten und können auch in der heutigen Zeit ein bedeutender Aspekt unserer Yogapraxis sein. Auch im Alltag benutzen wir sie – unwillkürlich und oft unwissend, was ihre Bedeutung angeht. Denken wir dabei an Frau Merkel, die ihre Hände bei Ansprachen zu einer Raute formt. Diese „Raute der Macht“, wie sie in den Medien beschrieben wurde, wird Hakini-Mudra genannt und soll bei flacher Atmung und Konzentrationsschwäche helfen (Zufall oder Absicht, Frau Merkel?).

Mudras, die yogischen Handhaltungen, sind wirksame Helfer, wenn es darum geht, mehr Achtsamkeit und Heilung zu generieren. Als zuverlässige Unterstützung beim Erlernen erweist sich das Mudra-Karten-Set: Neben 45 Karten mit übersichtlichen Illustrationen, Übungsanleitungen und der Auflistung von Wirkungen gibt es auch ein Handbüchlein, in dem die Mudras noch ausführlicher erklärt werden.

Fazit // Einfaches und praktisches Fingeryoga für Körper, Geist und Seele.


Mudras – Yoga für die Hände // Andrea Christiansen // Isisiana / Preis: ca. 15 Euro

 

Ayurveda Erlebnis Tag

 

Ayurveda als traditionelle Heil- und Lebenskunst erleben – dies ist das Ziel unseres Ayurveda-Erlebnistages auf der YogaWorld in Stuttgart. Auf über 100 m2 können Sie sich bei erfahrenen Ayurveda-Experten informieren, beraten lassen und an spannenden Vorträgen und Praxisworkshops teilhaben.

Individuelle Beratung und Konsultationen

Lassen Sie sich von erfahrenen Experten beraten! Bei unseren Kurz-Konsultationen erhalten Sie einen qualifizierten Einstieg in Ihr ganz persönliches Interessengebiet zum Messe-Spezialpreis (15-minütige Beratung zu € 10,- ).

Beratungen 10.30-17.00 Uhr:

 

  • Ayurvedische Konstitutionsbestimmung und Pulsdiagnose mit Verena Burghard
  • Ayurveda-Ernährungsberatung mit Martina Baumann
  • Jyotisha –Astrologische Beratung mit Bernd Rößler

 

Vorträge und Workshops des Ayurveda Erlebnisprogramm

Jede Stunde erwartet Sie ein spannender Vortrag oder Workshop (kostenlos) mit wechselnden Schwerpunktthemen:

 

11.00 Uhr Verena Burghard „Ayurveda – Gewürze des Lebens“

12.00 Uhr Martina Baumann „Mix your taste – Ayurvedische Ernährung“

13.00 Uhr Ingelore Weidner „Informationen zu den Ausbildungen der Europäischen Akademie für Ayurveda“

14.00 Uhr Bernd Rößler „Astrologie Indiens – Erfolgsmanagement, Zeitmanagement und Krisenmanagement“

15.00 Uhr Verena Burghard „Ayurveda und Stressmanagement“

16.00 Uhr Martina Baumann „Mix your taste – Ayurvedische Ernährung“

 

 

 


 

Montags-Mantra: Sonne im Herzen

Jaja… „nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein“. Dieser Spruch kann einem ziemlich auf die Nerven gehen, wenn man gerade direkt unter einer fetten Regenwolke steht und im regelrecht niedergeschlagen ist. Da fällt der Gedanke an Sonnenschein nicht leicht.

Aaaber … es gibt einen Trick, sich mit Gedanken an positive Lösungen selbst einen Regenschirm aufzuspannen. Denn jedes Mal, wenn ein neues Problem erscheint, eine dunkle Wolke aufzieht, weiß man doch, dass dies keine völlig neue Erfahrung ist. Es gab schon öfter ähnliche Situationen, die gemeistert wurden und mit etwas Abstand betrachtet, vielleicht sogar lehrreich waren.

Wenn es also in dieser Woche regnen sollte, oder Ihr Euch so fühlt, als ob Ihr einer Situation schutzlos ausgeliefert seid, denkt daran, Ihr habt Euren Regenschirm immer dabei und könnt auf Eure schützenden Fähigkeiten und Euer Wissen zurückgreifen.

Auf diese 5 Dinge können Sie in der Fastenzeit verzichten

Viele verzichten in der Zeit zwischen Fasching und Ostern auf Süßes, Alkohol und andere Genußmittel. Wir haben ein paar Sachen zusammengestellt, auf die man auch guten Gewissens verzichten könnte – ob für eine kurze Zeit oder auch für länger.

1. Handynachrichten
Ein Smartphone ist schon eine tolle Sache. Aber mal ehrlich: Wie oft schauen Sie auf das Telefon und wie abhängig sind Sie von dem Gerät? Versuchen Sie doch in der Fastenzeit einmal einfach nur auf das Schreiben von Nachrichten und E-Mails unterwegs zu verzichten. Wie wäre es stattdessen mit Gesprächen oder Telefonaten? Oder einfach einmal den Moment genießen und sich in der Gegend umschauen?

2. Exotisches Obst und Gemüse
Wie wäre es damit, eine begrenzte Zeit lang nur das zu essen, was auch in der Region wächst? Dann gibt es im Winter eben keine Erdbeeren und auch keine Tomaten. Damit schränkt man seinen Speiseplan natürlich ein wenig ein. Die regionale Küche kann aber auch die Kreativität fördern. Einen Saisonkalender erhaltet Ihr zum Beispiel auf der Facebookseite der Initiative Stadtwandeln.

3. Schlechte Worte
Worte haben eine große Macht. Deshalb sollte man besonders mit negativen Worten oder schlechten Reden über Andere vorsichtig sein. Versuchen Sie doch mal, auf Fluchen, Schimpfen und Lästern zu verzichten. Damit machen Sie sich selbst und auch anderen eine Freude. Denn wie oft richten wir das Wort auch negativ gegen uns?

4. Plastikverpackung und Plastiktüten
Nicht nur die Herstellung von Plastik ist mit einem riesigen Energieaufwand und Ressourceneinsatz verbunden. Auch die Entsorgung ist ein Problem, das globale Auswirkungen hat. Die beste Lösung um Müllprobleme zu beseitigen: Den Müll gar nicht erst entstehen lassen. Ein Einkauf ist ohne Plastikverpackung möglich. Aber auch hier ist die Kreativität gefordert. Inspirationen könnt Ihr Euch auf diversen Webseiten holen.

5. Neue Klamotten
Den ganzen Kleiderschrank voll und nichts zum Anziehen! Kommt Ihnen das bekannt vor? Das bewusste Verzichten auf den Einkauf neuer Kleidung kann auch den eigenen Kleidungsbestand wieder in Schwung bringen. Zu allererst bietet sich an, eine Bestandsaufnahme zu machen. Alles was kaputt ist, nicht mehr passt oder nicht gefällt fliegt raus. Und dann können Sie immer noch entscheiden, ob Sie es flicken, nähen, verschenken, tauschen oder mal wieder auf den Flohmarkt gehen. Warum neues Kaufen? Vielleicht ist 2nd Hand ja auch für Sie eine Alternative. Das hilft der Umwelt und dem Geldbeutel.

Im Interview: Berlinale-Chef Dieter Kosslick

Wir sprachen mit Berlinale-Chef Dieter Kosslick über seine Leidenschaft für Essen, Food-Aktivismus und sein yogisches „Streck-mich-Programm“.

Herr Kosslick, Sie haben das „Kulinarische Kino“ bei der Berlinale eingeführt, engagierte Filme wie „Food Inc.“ zum Festival gebracht, sind selbst Vegetarier …
Ich bin Aquatarier, also ein Vegetarier, der Fisch und Milchprodukte isst. Das wichtigste ist für mich, dass ich kein Fleisch mehr esse und das jetzt seit 17 Jahren. Ich habe mich schon von Kindesbeinen an mit Ernährung beschäftigt: Ich bin in einer Bäckerei groß geworden, Kochen und Backen hat mich immer interessiert. Als ich dann in München studierte, war ich mit Esskritikern wie Wolfram Siebeck befreundet, der mich zu seinen Testessen mitnahm. Das war Essen, wie ich es noch nicht kannte. Meine Essenspalette war sehr eingeschränkt, ich habe mich bis dahin von den Kartoffeln und Teigwaren meiner Mutter ernährt. In dem Kreis, in dem ich auch den Jahrhundertkoch – und meinen jetzigen Freund – Witzigmann kennen lernte, wurde natürlich viel über Essen diskutiert. Ich würde mich selbst nicht als Gourmet bezeichnen. Ich bin Foodfighter, besser noch Foodaktivist.

Was zeichnet für Sie einen Foodaktivisten aus?
Das sind Leute, die gerne essen, aber dabei auch daran denken, dass die Hälfte der Menschen nichts zu essen hat. Genuss steht in unmittelbarem Zusammenhang mit Verantwortung. Durch die Beschäftigung mit Ernährung bin ich 1981/82 als Redakteur bei ‚Konkret’ dazu gekommen, die erste Öko-Tipp-Seite zu schreiben. Es ging um Essen, aber auch um Formaldehyd in Haarwaschmitteln, Cadmium in roten Rührschüsseln und vergifteten Bienenhonig. Ich schrieb über verschnittenen Bordeaux-Wein, der deshalb so schön rot funkelte, weil man ihn durch ein Asbestsieb kippte. Und über Wurstwaren, die keine sind, weil nur der Mülleimer einmal durchgehäckselt wird und dann eine Pelle darüber kommt. Damals bin ich von einer Ohnmacht in die andere gefallen.

Was für Konsequenzen haben Sie daraus gezogen?
Ich habe meine Ernährung auf Vollkornbrot und ähnlich Gesundes umgestellt. Das ging soweit, dass ich Slow Food-Mitglied wurde. Schließlich kam noch der Aspekt „fair“ hinzu. Denn ich möchte nicht nur gut und sauber essen, sondern alle Beteiligten auch richtig bezahlt und behandelt wissen. Inzwischen spielt dieser umfassende Bereich für mich eine sehr große Rolle, was auch der Antrieb für das ‚Kulinarische Kino’ der Berlinale ist. Am Anfang haben das alle verwechselt, weil sie dachten, wir wollen nur gut essen. Dabei geht es tatsächlich um viel mehr. Letztes Jahr haben wir eine Schulspeisungs-Initiative ins Leben gerufen. Wir sind auf eine unglaubliche Maschinerie von Monopolisten gestoßen, die ganz Europa aus Polen heraus mit aufwärmbarem Schulessen beliefern. Dort müssen sie nämlich keine Abwassergebühren zahlen und verdienen so noch mehr an ihren Fertiggerichten. Es geht bei den Slow Food-Initiativen aber auch um den Bau von Schulgärten. Viele Kinder wissen gar nicht mehr, wie Obst und Gemüse wächst oder wie es aussieht. Das ist ein ganz eigenes Universum.

Sehen Sie eine Verbindung zwischen Ernährung und Yoga?
Für Menschen, die Yoga praktizieren oder meditieren, liegt es nahe, den Körper sauber zu halten und ihn nicht zu verschmutzen. Yoga und Ernährung sind eng miteinander verknüpft. Für andere ist dies ein weiter Weg. Wir müssen uns den gesamten Kreislauf bewusst machen und gleichzeitig darf man die Leute damit nicht überfordern. Diesbezüglich bleibe ich eisern und nutze die Berlinale als Plattform, auch wenn ich von Kritikern belächelt werde. Die Berlinale hat damit in den letzten Jahren eine neue Dimension bekommen. Diese Themen fließen bewusst oder unbewusst, bemerkt oder unbemerkt mit ein. Ernährung war und ist für mich extrem wichtig. Ich möchte über eine Lusterfahrung Qualität sinnlich erfahrbar machen. Das macht einen Großteil meines Lebens aus – nicht etwa das Essen, sondern der Kampf um das Menschenrecht, nicht vergiftetes Essen zu bekommen.

Wie sind Sie selbst zum Yoga gekommen?
Dieter Kosslick: Das geschah sukzessive. Meine Frau Wilma macht schon ewig lange Yoga und mittlerweile unterrichtet sie auch – so ist Yoga bei uns zu Hause präsent. Ich selbst habe nicht über den spirituellen Ansatz begonnen, sondern aufgrund großer Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich. Mein Arzt verschrieb mir dafür eine Bewegungstherapie, die erstmal eine reine Männerkiste an Geräten war: Hauptsache man braucht viel Kraft und es tut weh. Ich habe gespürt, dass mir das gut tut. Nach einiger Zeit haben wir dann die eine oder andere Yogaübung eingebaut und mit der Zeit wurden sie mehr und mehr Teil meines ‚Streck-mich-Programms’.

Seit wann ist Yoga fester Bestandteil Ihres Lebens?
Seit drei oder vier Jahren gehört Yoga zu meinem Übungsprogramm. Die Praxis ist so in meinen Körper und in meine Psyche integriert, dass ich diese halbe Stunde jeden Morgen – nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück – mittlerweile brauche. Übe ich nicht, fühle ich mich nicht gut. Ich bin kein Yogaprofi, ich würde sagen, ich mache Yoga für den Hausgebrauch. Meine Schmerzen habe ich inzwischen im Griff und ich übe Yoga, um mich besser entspannen und konzentrieren zu können. Gerade in meinem Job kann der Geist sehr oft verwirrt sein. Dann ist es wichtig, ihn zu klären und frei zu machen.

Sie sind über die physische Seite zum Yoga gekommen. Spielt mittlerweile auch der spirituelle Aspekt eine Rolle?
Ich bin Zwilling und lebe schon über 60 Jahre mit dieser Sternzeichendualität. Dazu gehört – wie man bei uns in Pforzheim sagt – auch „Spinnkram“, also Spiritualität und Esoterik. Das ist ein Teil, den ich in mir trage und an den ich glaube. Ich war als Jugendlicher unendlich lange in der katholischen Kirche. Ich meditiere nicht, aber ich mache Konzentrationsübungen, die sind auch eine Art von Meditation. Früher bin ich viel durch die Welt gereist, vom Iran über Afrika bis nach Mexiko. Auf vielen dieser Reisen habe ich energetische Erfahrungen gemacht.

Haben Sie ein Beispiel parat?
In Palenque, Mexiko, gibt es eine unglaubliche Energie in der Erde und in den Pflanzen. Selten habe ich von so außergewöhnlichen Dingen geträumt, wie dort. Das ist mir nicht fremd, es ist ganz einfach Teil des Lebens.

Die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme unserer Zeit sind weit verzweigt und unglaublich komplex. Was muss geschehen, damit sich etwas ändert? Mehr Yoga in Bankerkreisen…?
Die könnten nicht nur Yoga gebrauchen, sondern, wie Prince Charles einmal sagte: „We also need slow banking, not only slow food“. Das wäre besser als Bohrlöcher in die Erde zu bohren, das Meer zu versauen und das Ganze mit dem Geld der Kleinanleger zu finanzieren. Es ist Irrsinn, wie gesellschaftliches Kapital systematisch von privaten Firmen in einem nie da gewesenen Ausmaß kaputt gemacht wird. Das Verrückte ist, dass es trotz dieser moralischen, wirtschaftlichen und finanziellen Katastrophen weiterhin nur darum geht, noch mehr Geld zu machen und nochmal hunderte Millionen von Euro für Sinnloses wie Atomkraftwerke auszugeben, bis sie uns um die Ohren fliegen. Diese Dinge haben mich lange Zeit politisiert, aber dann auch auf eine andere Ebene gebracht. Und diese gern belächelte esoterische, anthroposophische, yogische, buddhistische – wie auch immer man sie nennen mag – Ebene, fehlt noch an vielen Ecken in unserer Welt. Aber gerade die brauchen wir, weil sie den Menschen erfahrener und letztendlich größer und besser machen kann.

In der Filmwelt wird deutlich mehr Yoga geübt, als unter Bankern, Wirtschaftsbossen und Finanzleuten. Beim Festival begegnest du sicher vielen Yogis. Siehst du einen Zusammenhang zwischen Yoga und Kreativität?
Klar, bei der Berlinale treffe ich viele Yogis. Das hat bei Schauspielern mit Konzentration und mit Rollenfindung zu tun, aber auch damit, was man bei Kindern ‚Selbstverlorenheit‘ nennt: Sie sind beim Spielen so konzentriert, dass sie die Realität nicht mehr wahrnehmen. Sie verlieren sich selbst, was wiederum einen Entspannungseffekt und kreative Auswirkungen hat. Man darf nicht vergessen, dass Schauspieler nicht nur gute Tage haben. Die Schauspielerei ist ein sehr komplizierter, anstrengender, waghalsiger Beruf, bei dem man oft durchhängt, wenn es keine oder nicht die richtigen Rollen gibt. Eine gewisse Gelassenheit und Kontinuität in der Konzentration hilft – mit Yoga lässt sich das etablieren.


Dieter Kosslick ist seit 2001 Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Die 66. Berlinale findet vom 11. bis 21. Februar 2016 statt. www.berlinale.de.

Interview: Kathrin Steinbrenner

Fotocredit: Marc Ohrem Leclef / Berlinale 2012

Montags-Mantra: Verzeihen macht glücklich

In dieser Woche legen wir den Fokus auf das Verzeihen. Hegt Ihr noch Groll gegen Menschen aus Eurer Vergangenheit oder seid Ihr sauer auf Euch selbst, auf Fehler, die Ihr in der Vergangenheit begangen habt? Wenn das so ist, dann ist es jetzt an der Zeit, zu verzeihen. Denn Fehler passieren jedem, man lernt daraus, es geht weiter. Wir können uns entschuldigen, aber auch gut sein lassen. Denn der Groll belastet Euch auch in der Gegenwart und hindert Euch daran, offen für Neues zu sein.


Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.

Mahatma Gandhi


Vielleicht wollt Ihr Euch heute ein paar Minuten Zeit für diesen Gedanken nehmen und mit Konzentration auf Euren Atem, in Stille sitzen und Euer Herz für ein neues Gefühl, das Gefühl des Vergebens öffnen. Namasté!


Foto: pexels.com

CD-Tipp: Savasana Serenades

Savasana Serenades
Foto: www.unsplash.com

Magie des Minimalismus: David Lurey hat seine Flitterwochen nicht nur dazu genutzt, sich mit seiner Frau Mirjam auf Bali zu entspannen. Die beiden haben dort auch ein gemeinsames Album produziert, das den Titel „Savasana Serenades – Songs for Simplicity & Surrender“ trägt. Mit ihrer Musik wollen Mirjam und David dazu einladen, mehr Ruhe und Einfachheit ins eigene Leben zu bringen. Das Album eignet sich nicht nur (wie der Titel zunächst vermuten lässt) für Savasana oder eine ruhige Yogastunde, sondern auch wunderbar für gemütliche Stunden zu Hause. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“ verzaubern die Songs durch ihre Schlichtheit. Die Instrumentierung ist sparsam: Hauptsächlich von Davids Gitarre, manchmal aber auch von einem Hang begleitet, kommen die Stimmen umso deutlicher zur Geltung. Wer den charmanten Vinyasa-Yogalehrer kennt, wird den ein oder anderen Titel wiedererkennen. Mit „Angel Heart“, „Ancient Mother“ und „Fine as it Can Be“ finden sich außerdem einige englische Stücke und mit “Aad Guray Nameh” eine Cover-Version eines Snatam-Kaur-Songs auf der CD.

Fazit: Wunderschöne Begleitmusik fürs Yoga und leichter Hörgenuss für die eigenen vier Wände.

Savasana Serenades – Songs for Simplicity & Surrender von David und Mirjam Lurey

Yogastunde einfach online erstellen

Nach dem Sonnengruß kommt Krieger II kommt Trikonasana kommt Krieger III kommt …? Jetzt mal nicht den Überblick verlieren – konzentriere dich lieber aufs Atmen. Speziell für Yogalehrer und solche, die es werden wollen, gibt es eine Internet-Anwendung, mit der man den korrekten Aufbau einer Stunde entwickeln kann:

Auf www.clickflows.com kann man in Kategorien wie„ Stehend“, „Sitzend“ oder „in Bauch- und Rückenlage“ und „Spezial“ aus mehr als 270 Asanas wählen. Einfach die Pose mit der Maus in ein Übungsfeld ziehen und Stück für Stück eine individuelle Yogastunde aufbauen. Wenn die Reihenfolge stimmt, kannst du diese entweder ausdrucken und direkt auf die Matte mitnehmen oder an die eigene Email-Adresse senden. Die Seite ist sehr benutzerfreundlich – aber zur Sicherheit gibt es noch Tutorialvideo und Demo. Da die Posen von Strichmännchen gezeigt werden, ist oft nicht klar erkennbar, welches Bein wo hin soll. Daher ist es ratsam, die korrekte Ausübung der einzelnen Asanas zu beherrschen.