Buch-Tipp: Mudras – Yoga für die Hände

Fingeryoga

Mudras, die kraftvollen Handgesten aus dem alten Indien, sind Symbole für bestimmte Eigenschaften oder Gottheiten und können auch in der heutigen Zeit ein bedeutender Aspekt unserer Yogapraxis sein. Auch im Alltag benutzen wir sie – unwillkürlich und oft unwissend, was ihre Bedeutung angeht. Denken wir dabei an Frau Merkel, die ihre Hände bei Ansprachen zu einer Raute formt. Diese „Raute der Macht“, wie sie in den Medien beschrieben wurde, wird Hakini-Mudra genannt und soll bei flacher Atmung und Konzentrationsschwäche helfen (Zufall oder Absicht, Frau Merkel?).

Mudras - Yoga fuer die Haende von Andrea ChristiansenMudras, die yogischen Handhaltungen, sind wirksame Helfer, wenn es darum geht, mehr Achtsamkeit und Heilung zu generieren. Als zuverlässige Unterstützung beim Erlernen erweist sich das Mudra-Karten-Set: Neben 45 Karten mit übersichtlichen Illustrationen, Übungsanleitungen und der Auflistung von Wirkungen gibt es auch ein Handbüchlein, in dem die Mudras noch ausführlicher erklärt werden.

Fazit: Einfaches und praktisches Fingeryoga für Körper, Geist und Seele.


Mudras – Yoga für die Hände // Von Andrea Christiansen // Irisiana // ca. 15 Euro

Foto von Luis Quintero von Pexels

Asana im Fokus: Balasana

Balasana, die Kindeshaltung oder Embryostellung, ist neben Shavasana (Totenstellung) eine wichtige Asana, um Körper und Geist zur Ruhe zu bringen. Gerade in dynamischen Yogastunden bildet sie oft einen willkommenen Rückzugsort, um zum eigenen Atem zurückzufinden. Sie kann aber auch als eigenständige Übung gesehen und mehrere Minuten lang gehalten werden – beispielsweise in Yin- oder Restorative-Yogaklassen.

Ausführung
Die Knie sind gebeugt und der Oberkörper ruht entspannt auf den Oberschenkeln. In dieser Position werden Rücken, Schultern, Halsmuskulatur und Teile des Gesäßes gedehnt. Wenn es schwerfällt, den Po bis auf die Fersen zurückzuziehen und die Stirn entspannt am Boden abzulegen, kann eine zusammengerollte Decke zwischen Fersen und Gesäß oder ein Bolster unter der Stirn Abhilfe schaffen. Bei Schmerzen in den Knien und während der Schwangerschaft bietet es sich an, die Knie sanft nach außen zu grätschen.

Variation: Für viele Übende ist es auch angenehm, die Hände übereinander auf dem Boden abzulegen und die Stirn auf dem oberen Handrücken ruhen zu lassen. So sind die Hände und Unterarme am Boden abgelegt, Nacken und Schultern können dennoch ruhen.

Während der Übung können Sie sich auch mental mit dem Thema „Geborgenheit“ auseinandersetzen. Die Kindeshaltung wirkt wie eine Selbst-Umarmung. Wenn Sie bei der Ausführung daran denken, unterstützen Sie auch die positiven Effekte, die diese Haltung durchaus auch auf geistiger Ebene haben kann.

Wirkung

  • dehnt die Rückenmuskulatur und entlastet Hüftgelenke und Nacken
  • entlastet den unteren Rücken, besonders nach Rückbeugen
  • wirkt lindernd bei Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden
  • senkt den Blutdruck und wirkt beruhigend

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Hörbuch-Tipp: Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?

Ein neuer Blick aufs Ich

Nach langen Jahren schwerster Krisen entwickelte Byron Katie die Methode „The Work“, die inzwischen vielen Menschen als wertvolles Werkzeug dient, unablässiges Leiden zu lindern oder gar ganz zu beenden. Diese Methode entdeckte die Schauspielerin Ina Rudolph für sich. Sie hat sich von Byron Katie zum Coach ausbilden lassen und nun ihr Buch „Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich fest?“ vertont.

Anschaulich erzählt sie auf zwei CDs Geschichten, die zur Selbstreflektion einladen und dabei helfen, mit destruktiven Gedanken positiv umzugehen und sie loszulassen. Wie das funktioniert? Egal, welche Sorgen einen umtreiben, man sollte sich zunächst stets die gleichen Fragen stellen. Anhand persönlicher Beispiele macht Ina Rudolph die Methode leicht verständlich und bietet konkrete Lösungsansätze – sehr hilfreich, wenn es darum geht, das Konzept aufs eigene Leben zu übertragen! Außerdem propagiert die Autorin Offenheit – gegenüber neuen Ansätzen, Denkmustern und Lebensstilen. Und das hat bekanntlich noch nie geschadet….

Fazit: Aus dem Leben gegriffen und ein Aufruf zu mehr Harmonie – mit sich und der Umwelt.


Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest? // Von Ina Rudolph // Arkana Audio // ca. 15 Euro

Rezept-Tipp: Kichererbsen-Quinoa-Topf mit Mangold und Lauch

Alles in einem: Scharf trifft auf fruchtig und
schön sättigend begegnet frisch und nährstoffreich.


Ergibt vier Portionen

ZUTATEN

1 Tasse Quinoa (rot oder weiß)
2  EL Olivenöl
2 kleinere Stangen Lauch, geputzt und in feine Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Dose oder ein Glas Kichererbsen (400 g), gespült und abgetropft +
1 kleine Dose gewürfelte Tomaten (225 g) + 1  Chili , gehackt
1 EL Tomatenmark
1 Bund rotstieliger Mangold, gewaschen, die Blätter in breite, die Stiele feine Streifen geschnitten
1 Bund frische Minze (optional)
1 Orange, filetiert (optional)


ZUBEREITUNG

1. Spülen Sie den Quinoa unter fließendem kalten Wasser und bringen Sie ihn mit 2 Tassen Wasser zum Kochen. Senken Sie die Temperatur und lassen Sie das Getreide etwa 15 Min. schwach köcheln, bis es gar ist.

2. Erhitzen Sie das Öl in einem großen Schmortopf. Schwitzen Sie Lauch und Knoblauch darin unter häufigem Rühren 3-4 Min. an.

3. Geben Sie Kichererbsen, Tomaten, Chili und Tomatenmark dazu und bringen Sie das Ganze bei mittlerer Temperatur zu einem sanften Köcheln. Wenn nach etwa 15 Minuten die Flüssigkeit nahezu verdampft ist, geben Sieden  Mangold dazu und lassen die Blätter in 1-2 Minuten zusammenfallen. Schmecken Sie das Gemüse ab und richten Sie es auf  Quinoa an. Wenn Sie mögen, garnieren Sie das Ganze mit Minze und Orangen.

Montags-Mantra: Warum warten?

Unser Mantra der Woche regt dazu an, weniger zu suchen und mehr zu finden. Frei nach dem Motto „Carpe diem“ wollen wir heute einmal weg vom Träumen hin zum Tun. Denn nur wer den Weg auch wirklich geht, kommt weiter.

Wann ist der Zustand des Glücks erreicht? Viele bringen Glück mit der Erfüllung von Zielen und dem Erreichen bestimmter Etappen in Verbindung. Der Nachteil: Das Glück des Augenblicks zieht so oft unbemerkt vorbei.

Für mehr Glück und Liebe im Moment und um die Fülle der Gegenwart genießen zu können, haben wir euch heute ein Zitat rausgesucht. Wir wünschen eine schöne Woche und ganz viel Spaß auf eurem Weg!


„Warte nicht auf die Zeit, nutze sie. Warte nicht auf den Weg, finde ihn, Warte nicht auf die Liebe, fühle sie.“

Elmar Rassi