Jasmin Kirstein

Als Schülerin von Dinah Rodriguez und durch langjährige intensive Recherche zu den Themen Yoga, Ayurveda, Meditation und Stressmanagement hat Jasmin Kirstein ihr eigenes bewährtes Programm zum Thema Hormonyoga entwickelt.

Vor über 30 Jahren gründete Jasmin eines der ersten Fitness-Studios für Frauen in Deutschland. Seither stehen Frauen, deren spezifische Bedürfnisse und Wohlergehen im Zentrum ihres Interesses: Workout bis Bodyshaping mit vielen verschiedenen Yogakursen, von Babybetreuung über Rückbildungsgymnastik mit Hebamme, spezielle Energiearbeit, Rückentraining, Wellness und Workshops – für jede weibliche Lebensphase ist etwas dabei.

Mit Gründung der ersten Kochschule im Fitness-Studio „Koch Dich Glücklich by My Sportlady“ ergänzte sie Fitness mit ausgewogener Ernährung zum ganzheitlichem Wohlbefinden. Ihre Workshops “Hormonyoga und Meditation” sowie “Ayurveda und Yoga für jeden Tag” bieten kleine Oasen der Ruhe und Kraft und vermitteln, wie diese leicht und effektiv in den Alltag zu integrieren sind. Ihr erklärtes Ziel ist es, Neugier auf ein gesünderes Leben zu wecken und die Menschen dabei zu unterstützen.

Mit ihren Vorträgen und Kursen bei Yoga Messen und Veranstaltungen auch international, z.B. März 2011 in USA „Successfully Attracting Women By Exceeding Their Expectations“ spricht sie ein großes Publikum an. Von der IHRSA, dem „International Health, Racquet and Sportsclub Association“, dem weltweit größten Fitness-Verband, wurde sie 2010 für ihre hervorragenden und wertvollen Leistungen in der Fitness-Branche sowie ihren Mut, ihr Durchhaltevermögen und ihre Professionalität ausgezeichnet und für das Leitungsgremium des Verbandes nominiert. Von der Zeitschrift Myself wurde sie im September 2010 von den Lesern als besondere Persönlichkeit gewählt und erhielt einen Award.

Mit ihrer Stiftung My Sportlady e. V. setzt sie sich für Frauen und Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen ein.

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8 Himmlische Hüftöffner im Thai Yoga

Thai Yoga ist eine alternative Methode, um Flexibilität in unsere Hüften zu bringen. Diese sanfte Form von passivem Yoga ermöglicht ein Loslassen auf einer tiefen Ebene. Das Beste daran: Thai Yoga Bodywork ist sowohl für den Gebenden als auch Für den Empfangenden mit keinerlei Anstrengung verbunden.

Welcher Yogi kennt es nicht, das wunderbare Gefühl nach einer hüftöffnenden Übungspraxis? In diesem Teil unseres Körpers speichern wir viele alte Spannungen und unverarbeitete Emotionen. Darum liebt man sie entweder oder man fürchtet sie: Hüftöffnende Haltungen können körperlich und emotional sehr intensiv sein und zählen eher zu den fortgeschrittenen Positionen.

Wenn wir von hüftöffnenden Übungen sprechen, denken die meisten von uns an die Außenrotation des Oberschenkels, wie etwa in der Taubenhaltung. Doch das ist nur eine Variante. Da die Hüfte ein
Kugelgelenk ist, sind vielfältige Bewegungen möglich. Für den Bewegungsapparat genauso wichtig sind Innenrotation und Flexibilität in den Hüftbeugemuskeln (zum Beispiel Psoas major).

Säße man – wie noch heute viele Menschen in Asien – häufig auf dem Boden, dann hätte man im Alter wahrscheinlich weniger Hüftprobleme. Doch überwiegend sitzende Tätigkeiten und mangelnder Gebrauch des komplexen Bewegungsapparates der Hüfte führen dazu, dass viele Menschen im Westen in diesem Bereich verspannt und muskulär verkürzt sind. Dies kann zu Schmerzen – beispielsweise im Bereich des unteren Rückens – führen. Auf energetischer Ebene entsteht durch Spannungen in der Hüfte eine Blockade. Wir fühlen uns vielleicht einfach nicht im Fluss, Kreativität und Sexualität (die Hüften stehen in Verbindung mit dem zweiten Chakra) werden begrenzt und der eingeschränkte Bewegungsspielraum verursacht ein allgemeines Unwohlsein.

Die folgende Übungssequenz kann uns dabei helfen, das angenehme Gefühl frei beweglicher Hüften wiederzuerlangen. Das Hüftgelenk wird mobilisiert und die dazugehörigen Muskeln und Rotatoren werden in die wichtigsten Bewegungsrichtungen gedehnt. Das löst Spannungen, verbessert die Durchblutung und hat positive Auswirkungen auf Schlaf und Verdauung.

TIPP: Die Übungen können einzeln oder auch als Sequenz geübt werden. Selbstverständlich haben Yogalehrer die Möglichkeit, sie in den Einzel- oder Gruppenunterricht zu integrieren. Vor einem professionellen Einsatz empfiehlt es sich jedoch, die entsprechenden Techniken erst einmal für sich zu üben. In jedem Fall sollten die angegebenen Kontraindikationen beachtet werden.

 

INFO

Ursprung und Wirkung der Yoga-Thaimassage 

Yoga ist eine der drei Wurzeln der Yoga-Thaimassage (neben Ayurveda und der Tradionellen Chinesischen Medizin). Diese uralte Heil- und Berührungskunst kommt nicht – wie man annehmen könnte – aus Thailand, sondern aus Indien. Der Legende nach wurde sie 500 Jahre vor Christus vom Leibarzt des Buddha, Dr. Shivago Komarpaja, begründet und gelangte erst später über Umwege nach Thailand.

Thai Yoga wirkt auf unterschiedlichen Ebenen: Es bewegt und mobilisiert nahezu alle Gelenke und beeinflusst Atmung, Lymphsystem und Durchblutung positiv. Der Klient wird in eine Tiefenentspannung gebracht, die die Selbstheilungskräfte aktiviert und dazu führt, dass das vegetative Nervensystem vom sympathischen Modus (Handlungszustand) in den parasympathischen Modus (Ruhezustand) schaltet.

Voraussetzung dafür, dass dieser Entspannungszustand eintreten und Berührung wirken kann, ist ein geschützter Raum, der durch Achtsamkeit und die geistige Haltung des Praktizierenden entsteht. So ist es wichtig, bei allen Berührungen präsent zu sein und sich mit der Qualität von liebendem Mitgefühl (thailändisch: Metta) zu verbinden. Man richtet sich vollkommen auf das Wohlergehen des anderen Menschen aus und stellt alle Eigeninteressen zurück. Das spürt der Klient und kann sich entspannen.

Grundprinzipien der Yoga-Thaimassage

1. Achtsamkeit:

Kommen Sie zuerst bei sich selbst an. Finden Sie mit geschlossenen Augen einen Moment der Stille und den Wunsch, Ihrem Partner etwas Gutes zu tun. Diese Intention ist mindestens so wichtig wie die eigentliche Technik. Bleiben Sie während der Massage in Kontakt mit dem Empfangenden.

2. Druckintensität langsam steigern:

Alle Techniken sollten langsam und bewusst ausgeführt werden. Zunächst mit einem sanften Druck oder Stretch beginnen; bei mehreren Wiederholungen wird die Druck- oder Stretch-Intensität behutsam gesteigert.

3. Körpermechanik:

Nutzen Sie Ihr Körpergewicht, nicht Ihre Muskelkraft! Für eine optimale Kraftübertragung sind die Arme bei den meisten Techniken gestreckt.

 

Bildschirmfoto 2015-07-07 um 09.40.551 Baumposition

Bringen Sie ein Knie des Empfangenden in die Baumposition. Beginnen Sie bei Männern mit dem rechten Bein, bei Frauen mit dem linken. Wichtig: Um das Kniegelenk zu schützen, polstern Sie das Bein von unten mit einem Kissen – insbesondere bei Menschen, die nicht so flexibel sind. Legen Sie die Handballen zusammen und lehnen Sie vorsichtig Ihr Gewicht hinein. Wandern Sie von der Hüfte zum Knie (hier sind Hebel und Stretch am größten) und zurück.

Wirkung: Dehnt die Adduktoren, komprimiert die Abduktoren, öffnet die Hüfte nach außen.

 

2. Dehnung nach innen2 Hüftdehnung nach Innen

Stellen Sie den Fuß des Empfangenden auf. Drehen Sie sich zur Seite und fixieren Sie mit Ihrem Fuß den Fuß Ihres Partners. Der Fuß des Partners bleibt die ganze Zeit am Boden (kein liegender Twist). Sie halten eine Hand am Knie des Partners. Die andere Hand drückt mit dem Handballen auf das aufgestellte Bein und schiebt es so zum gegenüberliegenden Oberschenkel, dabei wandern Sie mit Handballendruck vom Knie zur Hüfte und wieder zurück.

Wirkung: Löst Spannungen auf der Außenseite des Oberschenkels, fördert Beweglichkeit in der Lendenwirbelsäule, lindert Ischiasbeschwerden.

Kontraindikationen: Schwangerschaft.

 

3. Bauch- und Psoas-Stretch3 Bauch- und Psoasdehnung

Fixieren Sie mit Ihren Knien das Fußgelenk des Empfangenden und verschränken Sie Ihre Finger über seinem Knie. Mit der Ausatmung des Partners lehnen Sie sich mit geraden Armen nach hinten und nutzen dabei Ihr Körpergewicht. Mit der Einatmung lösen Sie den Stretch. Mit der Ausatmung wiederholen Sie die Bewegung und vertiefen sie eventuell sanft. Drei bis viermal wiederholen.

Wirkung: Dehnt den Hüftbeuger und den Bauchraum, verbessert die
Verdauung.

 

4. Hüftstretch4 Hüftdehnung nach vorne

Kommen Sie in einen Ausfallschritt und platzieren Sie den Fuß des Partners in Ihrer Leiste. Während der Ausatmung des Empfangenden sinken Sie tiefer in den Ausfallschritt und dehnen das gebeugte Bein des Partners mit dem Knie Richtung Achselhöhle. Die Hand kann das Knie des Partners führen, doch der Druck geht vom eigenen Becken aus. Drei bis vier Wiederholungen.

Wirkung: Dehnt Beugemuskeln in Knie und Hüfte, fördert die Flexibilität im Hüftgelenk, dehnt leicht die Adduktoren, wirkt einem Hohlkreuz entgegen.

Kontraindikationen: Schwangerschaft, akute Knieschmerzen.

 

5. Helikopter5 Helikopter

Eine Hand hält den Fuß, die andere Hand unterstützt die Kniekehle. Damit führen Sie das Knie abwechselnd nach außen und innen, um die Hüfte zu mobilisieren und zu lockern. Bei dieser Technik passiert es leicht, dass der Partner versucht, mitzuhelfen. Laden Sie den Empfangenden ein, komplett passiv zu sein.

Wirkung: Mobilisiert den Bewegungsapparat, Gegenposition zur Hüftdehnung, unterstützt die Fähigkeit, sich hinzugeben und loszulassen.
Anschließend die Techniken 1 bis 5 am anderen Bein wiederholen.

 

6. Beinstreckung6 Beinstreckung

Kommen Sie zum Stehen und halten Sie beide Fersen des Empfangenden. Die eigenen Arme dürfen dabei ganz entspannt und locker nach unten hängen. Mit Ihrer Ausatmung lehnen Sie sich mit Ihrem Körpergewicht zurück und bringen damit die Beine des Partners in die Streckung, mit Ihrer Einatmung verlagern Sie Ihr Gewicht zurück zur Mitte. Drei bis viermal wiederholen.

Wirkung: Streckt Beine und Wirbelsäule, der Partner wird mittig in seiner Körperachse ausgerichtet.

 

7. Schmetterling7 Schmetterling

Aus Übung 6 grätschen Sie die Beine des Empfangenden und stellen Ihre Füße an seinen Rumpf. Heben Sie das Becken durch Zug an den Füßen an und beugen die Knie, so dass die Fußsohlen des Partners zueinander kommen. Mit der Ausatmung des Empfangenden lehnen Sie vorsichtig Ihr Gewicht nach unten und dehnen damit die Füße Richtung hinter den Kopf. Mit der Einatmung halten Sie die Dehnung, mit der Ausatmung vertiefen Sie sie. Der Empfänger entscheidet, wie intensiv die Dehnung maximal sein darf. Drei bis viermal wiederholen.

Wirkung: Dehnt die Adduktoren und den großen Gesäßmuskel, öffnet die Hüfte nach außen, aktiviert die Verdauung und stimuliert die inneren Organe.

Kontraindikationen: Schwangerschaft, Bluthochdruck, Herzprobleme.

 

8. Busfahrer a)8 Busfahrer

Halten Sie weiterhin die Füße des Empfangenden, treten Sie einen Schritt zurück und beugen Sie die Knie des Partners nach außen. In dieser Position schwingen Sie mit dem eigenen Becken nach links und rechts und lockern dadurch die Hüften Ihres Partners.

Wirkung: Mobilisiert und lockert die Hüftgelenke, Gegenposition zu den zuvor teilweise intensiven Dehnungen.

 

Bildschirmfoto 2015-07-07 um 10.04.35Abschluss

Setzen Sie sich ans Kopfende hinter den Partner, halten Sie für einen Moment seinen Hinterkopf in Ihren Händen und kommen Sie zur Ruhe. Geben Sie dem Empfangenden das wunderbare Gefühl, unterstützt und getragen zu sein! Wenn es sich richtig anfühlt,
lösen Sie nach einiger Zeit den Kontakt. Indem Sie die Hände vor Ihrem Herzen aneinanderlegen, beenden Sie die Sitzung und bedanken sich bei Ihrem Partner.

 


Der Autor Tobias Frank ist Thai-Yogapraktizierender und bietet Thai-Yoga-ausbildungen in ganz Deutschland an. Mehr Informationen über ihn und seine Arbeit unter: www.thaiyoga.de

Buch-Tipp: Brauchst du einen Guru?

Vom Suchen und Finden eines Gurus. Wer den Wunsch hat, das Beste aus dem eigenen Leben zu machen, voranzukommen und möglicherweise sogar erfolgreich zu sein, ist mit einem Mentor gut beraten, der einen an die Hand nimmt, neue Impulse gibt, kritisiert und motiviert. Ähnlich verhält es sich mit Gurus – auch sie tun all das mit ihren Schülern. Der Unterschied? Viele Menschen haben Angst davor, möglicherweise ihre Autonomie oder gar sich selbst ganz und gar aufgeben zu müssen, wenn sie sich auf die spirituelle Lehrer-Schüler-Beziehung einlassen. Deswegen plädiert die Amerikanerin Mariana Caplan auch für die „bewusste Schülerschaft“, bei der der Suchende stets selbstverantwortlich und unterscheidungsfähig bleibt.

Die Professorin für Yoga und Transpersonale Psychologie beschreitet gemeinsam mit dem Leser noch einmal den Weg ihrer eigenen Sinnsuche, schildert mit hintergründigem Humor Krisen, Enttäuschungen, den Umgang mit Scharlatanen und bewusstseinserweiternden Drogen ebenso schonungslos, wie sie über erhellende Glücksmomente und ihren eigenen Lehrer berichtet. Im Anhang lässt die Autorin spirituelle Größen wie Georg Feuerstein, Ram Dass oder Jai Uttal über das Thema des Buches sprechen. Sehr erhellend.

cover-guru_10-pfad.inddFazit: Brauchst du einen Guru? Lies – und entscheide selbst.

„Brauchst du einen Guru? Fluch und Segen einer spirituellen Schüler/Lehrer-Beziehung“ von Mariana Caplan, Advaitamedia Verlag, ca. 15 Euro.

Foto von Magicbowls von Pexels

Montags-Mantra: Nimm dich selbst an

… und zwar so, wie du bist. Sich selbst anzunehmen, fällt einigen von uns schwer. Wieso? Weil wir danach streben perfekt zu sein. Aber weshalb danach streben, wenn wir es doch schon sind? Perfekt! So wie wir sind – von Kopf bis Fuß, mit dem Lächeln im Gesicht, mit der Stimme, der Art zu Lachen und zu Weinen. Du bist perfekt. Nimm dich selbst an und mach dich zu deinem besten Freund – heute, morgen und jeden anderen Tag.

„Das Öffnen des Herzens ist nicht etwas, das man tun kann, sondern etwas, das geschieht. Der Schlüssel dazu ist Bereitschaft. Sobald Sie bereit sind, etwas anzunehmen, öffnen sich die Türen Ihres Herzens, und zwar so weit, wie Ihre Bereitschaft reicht.“ – Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens


Fotoquelle: unsplash

VERLOSUNG: Mestemacher Brotpakete

Wir verlosen 5 Brotpakete der Marke „Mestemacher“ mit 3 leckeren Sorten.

Clever snacken ist für die Yogapraxis unumgänglich: Denn Yoga macht weder vollgefuttert noch ausgehungert Spaß. Der beste Rat: Lieber öfter und dafür nur kleine Mengen essen – und möglichst im richtigen Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Ernährungsexperten empfehlen, dass 30 Prozent des Tagesbedarfs an Energie aus Getreideprodukten oder Kartoffeln bestehen sollte. Da trifft es sich ja gut, dass die Deutschen ihr Brot lieben! Fitness- und Eiweißbrote sind der neueste Trend bei ernährungsbewussten Yogis.

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Schreiben Sie uns bis zum 15. August 2015 eine Mail mit mit dem Betreff „Mestemacher“ und Ihrer Anschrift an verlosung@yogajournal.de. Wir wünschen Ihnen viel Glück bei unserem Gewinnspiel!

Hochstimmung: Der Schlüssel zu einer gesunden Libido

Halten Sie Ihre Libido lebendig, indem Sie Körper, Geist und Gefühle ins Gleichgewicht bringen.

Das beste Aphrodisiakum, das es gibt, ist ist ein Partner, der dich aufrichtig liebt. So steht es zumindest in der Charaka Samhita, einer der drei essenziellen Schriften zur ayurvedischen Medizin. Das mag einleuchtend klingen, ist allerdings wenig hilfreich, wenn Ihre Libido längerfristig mit Abwesenheit glänzt.

Laut Ayurveda kann geschmälertes sexuelles Verlangen die Folge psychischer, emotionaler Belastungen sein oder auf physische Beeinträchtigungen hindeuten, darunter verminderte Zeugungsfähigkeit. Hinweise darauf können schlechte Durchblutung und Verdauungsprobleme sein. Der potenteste Lustkiller ist jedoch dauerhafter Stress. Körperliche Entspannung und emotionale Balance sind Grundvoraussetzungen für sexuelle Erregbarkeit. Wir Menschen sind so programmiert, dass wir ein sicheres, einladendes Umfeld benötigen und uns ausgeglichen fühlen müssen, um in Stimmung zu kommen. Außerdem ist die Libido von hormonellen Zyklen abhängig. Ernährung, Medikamente und die Anforderungen, die Beziehungen und Berufsleben an uns stellen, beeinflussen sie ebenfalls. Wenn Energiereserven anderweitig benötigt werden, reagiert der Körper manchmal mit Lustlosigkeit. Chronische Überarbeitung kann den Organismus so erschöpfen, dass sich unser Verlangen auf das Nötigste, sprich Nahrungsaufnahme und Schlaf, reduziert. Das Gleiche gilt für Trauerphasen oder Zeiten intensivierter spiritueller Praxis. Der Schlüssel zu einer gesunden Libido liegt darin, all diese Einflüsse zu berücksichtigen, Warnsignale des Körpers wahrzunehmen und in bewusster Verbindung mit der eigenen emotionale Verfassung zu stehen. Wenn Geist, Herz und Prana (Lebenskraft) in Einklang miteinander sind, unterstützen sie auch das Liebesleben auf stimmungsvollste Weise.


Autor: Scott Blossom; Foto: Pexels.com

Ayurvedisches Rezept für den Sommer: Kräuter-Couscous mit Zucchini

Dieser Kräuter-Couscous ist im Handumdrehen gekocht. Lecker, gesund und ideal als Gericht für heiße Sommertage. Lassen Sie es sich schmecken!

 

Zutaten (für 2 Personen):

• 200 g Couscous, gegart

• 50 g Pinienkerne, geröstet

• 50 g Rosinen

• frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, fein gehackt

• Salz

• Öl (z. B. Sonnenblumenöl)

• je 1/2 TL Kreuzkümmel, Koriander, Pfeffer, zerstoßen

• 2 große Zucchini, in ein Zentimeter dicke Scheiben geschnitten

Zubereitung:

Couscous mit Kräutern, Pinienkernen und Rosinen vermengen. Die Gewürze im Öl leicht anrösten und die Zucchinischeiben von jeder Seite goldbraun anbraten. Abschmecken und auf den Tellern arrangieren.

Verlosung: Open Air Yoga auf dem Wassermusik Festival

Alle Jahre wieder im Sommer veranstaltet das Haus der Kulturen der Welt in Berlin das Open Air-Festival “Wassermusik”. Wir verlosen 2×2 Tickets für den 24.07, sowie 3×2 Tickets für den 31.07.2015!

In diesem Jahr steht das Festival unter dem Titel „Mother India“ mit Konzerten, Filmen und Gesprächen zu den Einflüssen von Indiens Musik über deren Grenzen hinaus in die Welt.
Um sich in das Wochenende einzustimmen, findet immer freitags vor den Konzerten  – ebenfalls Open Air auf der Wiese neben dem Spiegelteich – eine Yogastunde mit bekannten Yogalehrer*innen statt.

Mit dabei sind:

Fr, 17. Juli: Vinyasa Yoga auf Englisch mit Maya Soskolne

Fr, 24. Juli: Yin Yang Yoga auf Deutsch mit Saman Sarmadi

Fr, 31. Juli: Hatha-Yoga auf Deutsch/Englisch mit Detlev Alexander

Fr, 7. August: OM Yoga auf Deutsch mit Mona Seyferth

 

Weitere Informationen zu den Yogastunden und Lehrern finden Sie unter: www.hkw.de. Für Yogastunden, Vorträge und Lesungen ist der Eintritt frei!!! Nach der Yogastunde einfach gleich da bleiben und beim Konzert das Shavasana ausklingen lassen!

 

So können Sie gewinnen: Schreiben Sie uns einfach bis zum 10. Juli 2015 eine E-Mail mit dem Betreff „Wassermusik Tickets“ und Ihrer Anschrift an verlosung@yogajournal.de. Viel Glück!