Sind Sie sich Ihrer inneren Flamme bewusst?

Yoga Sutra I.36
In jedem von uns gibt es ein Licht, das vollkommen frei ist von Sorge und Trauer, egal, wie viel Leid wir erfahren mögen.

Die Symptome verringern, die unvermeidbar durch die verschiedenen Hindernisse und Herausforderungen des Lebens entstehen: Hierzu schlägt Patanjali im ersten Kapitel der Yoga-Sutras praktische Lösungen vor. Eine meiner Lieblingsstellen darin ist Sutra I.36: Visoka va jyotismati. Es lehrt uns, dass es, was uns auch immer in unserem Leben zustoßen mag, einen inneren Platz der Ruhe und des Friedens gibt, der völlig frei von Sorge und Leid ist. Diesen Zufluchtsort vergleicht Patanjali mit einem hellen Leuchten, das nicht bedrohlich ist und universelle Qualität hat. Es ist beruhigend zu wissen, dass dieses Licht – auch wenn es nur ein kleiner Funke ist – in jedem von uns scheint. Ein Funke, der Licht in die Dunkelheit und Klarheit in scheinbar ausweglose Situationen bringen kann. Durch Atmung, Meditation, einfache Bewegung oder stille Reflexion können wir uns jederzeit dieser leisen, subtilen, aber dennoch starken Kraftressource in uns selbst bewusst werden.


Illustration: Annick Poirier

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“Namasté”: Was bedeutet das eigentlich?

Die Geste Namasté steht für die Überzeugung, dass sich in jedem Menschen ein göttlicher Funke befindet - und zwar im Herz-Chakra. Wenn wir sie ausüben, würdigt unsere eigene Seele damit die Seele unseres Gegenübers.
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