Yoga bedeutet für viele Menschen, bewusster mit dem eigenen Körper umzugehen. Irgendwann fängt man an, genauer hinzuspüren. Was tut gut? Was bringt aus dem Gleichgewicht? Und welche Dinge lässt man eigentlich Tag für Tag so selbstverständlich an sich heran, ohne groß darüber nachzudenken?
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Das passiert oft erst bei den kleinen Alltagsroutinen. Beim Essen vielleicht. Bei Kosmetik. Bei Kleidung. Und irgendwann auch bei den Produkten, die Menstruierende Monat für Monat verwenden.
Lange Zeit war das Thema Periodenprodukte vor allem praktisch besetzt. Hauptsache, nichts verrutscht, nichts läuft aus und man muss sich unterwegs keine Gedanken machen. Fertig. Erst in den vergangenen Jahren hat sich der Blick darauf langsam verändert. Plötzlich wird offener über Zyklusgesundheit, Hormone, PMS oder Endometriose gesprochen. Und damit taucht auch eine andere Frage auf: Woraus bestehen Tampons, Binden oder Slipeinlagen eigentlich genau?
Plastik dort, wo man es kaum vermutet
Viele Menschen würden wahrscheinlich gar nicht vermuten, wie viel erdölbasierter Kunststoff in herkömmlichen Menstruationsprodukten steckt. In manchen Binden findet er sich gleich an mehreren Stellen wieder. In der Oberfläche, im Wäscheschutz oder im absorbierenden Kern. Auch Tampons enthalten teilweise synthetische Bestandteile.
Natürlich müssen Einwegprodukte funktional sein. Sie sollen zuverlässig schützen und möglichst angenehm sitzen. Trotzdem achten inzwischen viele Menstruierende bewusster auf die Materialien, die dabei verwendet werden. Besonders dann, wenn die Haut empfindlich reagiert oder Nachhaltigkeit im Alltag ohnehin eine größere Rolle spielt.
Genau an diesem Punkt setzt Natracare an. Die Marke beschäftigt sich nämlich nicht erst seit Kurzem mit der Frage, wie Periodenprodukte hautfreundlicher und nachhaltiger hergestellt werden können. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1989 von der britischen Umweltaktivistin Susie Hewson. Auslöser war damals ihre Irritation darüber, dass es kaum Alternativen zu Produkten mit Kunststoffen, Chlorbleiche oder synthetischen Materialien gab.
Heute klingt das fast selbstverständlich. Ende der 80er Jahre war es allerdings ziemlich ungewöhnlich.
Weniger Zusätze, mehr Transparenz
Was viele an Natracare anspricht, ist vermutlich genau dieser vergleichsweise unkomplizierte Ansatz. Keine übertriebene „Clean Living“-Perfektion, sondern eher der Versuch, Produkte möglichst reduziert herzustellen.
Die Tampons bestehen aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle. Bei Binden und Slipeinlagen setzt die Marke unter anderem auf einen Wäscheschutz aus Pflanzenstärke statt ölbasiertem Plastik und einen saugfähigen Kern aus nachhaltigem Zellstoff.
Gleichzeitig verzichtet Natracare auf Duftstoffe, Farbstoffe und sogenannte Superabsorber.
Diese stark saugenden Materialien stecken in zahlreichen herkömmlichen Produkten, obwohl die wenigsten genau wissen, was sie eigentlich enthalten. Natürlich soll eine Binde oder ein Tampon zuverlässig sein. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen aber auch Produkte, die sich möglichst atmungsaktiv und angenehm anfühlen.
Und ehrlich gesagt: Während Bauchkrämpfe, Stimmungsschwankungen oder Kreislaufchaos ohnehin schon genug Energie kosten, braucht es nicht zusätzlich noch das Gefühl, in synthetischen Materialien eingepackt zu sein.
Nachhaltigkeit ohne Perfektionsdruck
Interessant ist dabei auch, wie sich der Blick auf Nachhaltigkeit verändert hat. Für viele geht es längst nicht mehr darum, plötzlich alles perfekt zu machen. Niemand wird über Nacht zum besseren Menschen, weil die Yogamatte nachhaltiger produziert wurde oder die Periodenprodukte plastikärmer sind.
Wir versuchen eben, bewusster zu konsumieren. Schritt für Schritt. Ohne erhobenen Zeigefinger.
Genau deshalb passt Natracare wahrscheinlich so gut in diese Entwicklung hinein. Die Produkte sind vegan zertifiziert, werden nicht an Tieren getestet und bestehen überwiegend aus pflanzenbasierten Materialien. Außerdem unterstützt das Unternehmen als Mitglied von „1% for the Planet“ Umwelt- und Gleichberechtigungsprojekte weltweit.
Das alles wirkt vergleichsweise unaufgeregt, aber konsequent. Und genau deswegen spricht die Marke seit so vielen Jahren auch Menschen an, die nachhaltiger konsumieren möchten, ohne daraus gleich eine komplette Lebensphilosophie machen zu müssen.
Die Periode gehört zum Leben
Was außerdem positiv auffällt: Rund um Menstruation kommuniziert Natracare angenehm selbstverständlich. Ohne Scham. Ohne dieses altbekannte „Tu so, als hättest du deine Tage nicht“-Marketing, das viele vermutlich noch aus früheren Werbespots kennen.
Denn am Ende gehört die Periode schlicht zum Leben. Genauso wie hormonelle Veränderungen, das Wochenbett oder auch leichte Blasenschwäche. Alles Themen, über die oft erstaunlich wenig gesprochen wird, obwohl sie so viele Menschen betreffen.
Vielleicht verändert sich gerade genau das langsam. Nicht laut und revolutionär, sondern eher Stück für Stück. Durch offenere Gespräche, mehr Wissen und die Möglichkeit, bewusster zu entscheiden, welche Produkte eigentlich jeden Monat so nah an den eigenen Körper kommen.
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