Die 10 verrücktesten Yoga Stile – im Überblick

Yoga ist Balsam für die Seele. Wenn man erst einmal in die Materie eintaucht, in die große Welt des Yoga, mehrere Studios und Stile ausprobiert, bemerkt man schnell: Da draußen gibt es nicht nur Yoga. Es gibt Aerial Yoga, Bikram Yoga, Ashtanga Yoga, Iyengar Yoga, Yin Yoga, Kundalini Yoga, Jivamukti Yoga…

Die wichtigsten Yoga-Stile kennen Sie sicher bereits. Aber haben Sie auch schon von Aggro Yoga oder Bier Yoga gehört?

Wir haben die verrücktesten Yoga Stile mal unter die Lupe genommen und euch hier nochmal die 10 skurrilsten Praktiken zusammengefasst:

1. Boxing Yoga

Boxing Yoga
via iStock

Yoga mit Kick! Boxing Yoga, ein schweißtreibendes Yoga-Workout mit Elementen aus dem Boxen und Kickboxen, wurde vom britischen Boxer Matt Garcia und der Yogatrainerin Kazja Ekberg ins Leben gerufen. Ziel ist dabei, vor allem für Boxer, eine verbesserte Körperhaltung und Flexibilität zu trainieren um Verletzungen vorzubeugen. Bei diesem Workout kommt es also auf Konzentration und Kraft an, sowie auf die Dehnung und Stabilisierung der anfälligen Brust, Schulter und Hüftgegend.

 

 2. Aggro/ Wut Yoga
Rage Yoga
instagram @rageyoga

Mit Brüllen, Schreien und Fluchen zur inneren Mitte finden. „Rage Yoga“ (Wut-Yoga) oder auch Aggro Yoga heißt der skurrile Mix aus Aggression und bekannten Yoga-Posen, zu dem die Erfinderin Lindsay Istace einlädt. Anstelle von Beruhigungsmusik wird hier auf Heavy Metal dazu eingeladen, Aggressionen freien Lauf zu lassen und zum Stressabbau aus vollem Halse zu fluchen und zu schreien. Beängstigend seien die Wutausbrüche im Kurs jedoch nicht: „Es wechselt ziemlich schnell zwischen Wut und Gelächter“, sagt Istace.

 

3. SUP Yoga
SUP Yoga
instagram @underthebanyantreebali

Yoga auf dem Wasser? Klingt zunächst wackelig. Wer aber bei dem Gefühl von Schwerelosigkeit auf dem Wasser gleichzeitig seine Asanas mit viel Körperspannung und Körperwahrnehmung ausübt, findet eine Balance der besondern Art. Bei aller Anstrengung (und Entspannung) wird man zudem beim SUP bw. Surf Yoga mit einen fantastischen Blick auf den See/oder auf’s Meer belohnt.

 

4. Bier Yoga
BierYoga
via facebook/bieryoga

Die Jungs und Mädels vom Bieryoga beschreiben ihre Zielgruppe folgendermaßen: „Bieryoga ist für alle Biertrinkenden mit Lust auf Yoga oder für alle Yogis mit Lust auf Bier oder für alle die, die neugierig und über 16 Jahre sind.“ Den Veranstaltern zufolge soll Bieryoga natürlich Spaß machen, aber trotzdem kein Witz sein: „Wir kombinieren die Philosophie von Yoga mit der Freude des Biertrinkens, um dabei vielleicht sogar hörere Bewusstseinszustände kennenzulernen“ – so die Bieryogis. Na dann Prost!

 

 5. Pop-Up Yoga
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instagram @_sylwina_

Manchmal poppt es auf: Öffentliche Veranstaltungen inmitten in der Großstadt, und das im Freien, auf Dachterrassen, in Parks, an Steganlagen, in Kunstgalerien, in Hinterhöfen… wo es sich eben gerade anbietet. Die Hauptsache ist, dass „Pop Up“ einmalig, einfach außergewöhnlich ist. Pop-Up Yoga orientiert sich wie Pop-Up Stores oder Pop-Up Bars u.ä. an diese besondere Art von Veranstaltung, die dann meist nur kurze Zeit vorher verkündet wird. Finden wir eine spannende Alternative zum Indoor-Studio.

 

6. Rave Yoga/ Clubbing Yoga
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instagram @morninggloryville

Feiern auf der Yoga Matte: Angefangen hat Clubbing Yoga in New York und findet nun auch in vielen europäischen Großstädten (z.B. morninggloryville.com) mehr und mehr Begeisterung. Zu lauten, antreibenden Pop-, Hip Hop- und Elektro Beats werden meist zu früher Stunde, noch vor der Arbeit, klassische Yoga-Richtungen und Vinyasa Flows praktiziert. Gesunde Smoothies oder einer kleinen Massage danach für den frischen Start in den Tag. Clubbing Yoga wirkt enorm motivierend, der Rhythmus kräftigend und befreiend.

 

 7. Horseback Yoga
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instagram @_shesgotmoxie

Yoga auf einem Pferd – einem lebendiges Tier mit eigenem Willen. Das klingt nach äußerster Vorsicht um nicht zu fallen und zertrampelt zu werden. Die amerikanische Gründerin von Horseback Yoga in Colorado meint: „Horseback Yoga bringt dir bei, dich mit deinem Pferd auf bedeutsame Weise zu vereinen.“ Außerdem erinnert es ein bisschen an Voltigieren. Also machbar!

 

8. NUDE YOGA
nude yoga
instagram @nikihennessy_

So manchem lässt die spärliche Yogakleidung auch im normalen Training zu wenig Spielraum und Freiheit übrig. Dann ist „Nude Yoga“, mit Ursprung aus New York City, vielleicht ein Versuch bzw. ein Besuch wert? Es wird betont, dass nichts daran sexuell sein soll. So viel dazu..

 

9. Ganja Yoga
Ganja Yoga
instagram @ganjayoga

Kiffen, dann Yoga. Die Frage, ob Cannabis und Yoga bzw. Cannabis und Meditation zu vereinbaren sind, wird in Yoga-Kreisen sehr kontrovers diskutiert. Meist heißt es jedoch, dass Cannabis oder andere psychoaktive Substanzen und die Philosophie des Yoga nicht zueinander passen würden. In Indien jedoch, dem Heimatland des Yoga, weiß man bereits seit vielen Jahrhunderten um die positive Synergie von Cannabis, Spiritualität und Yoga.

 

 10. Lach Yoga
Lach Yoga
unsplash.com // Seth Doyle

Lachen ist gesund! Und zudem die beste Medizin zum Abbau von Stress und Sorgen. Viele Heilpraktiker und sogenannte Lachtrainer sind absolut davon überzeugt und geben Lach Yoga Kurse, die das „grundlose Lachen“ auch bei Erwachsenen wieder aufwecken sollen. Und da es übrigens dem Körper fast egal, ob künstlich oder echt gelacht wird, lautet hierbei die Devise: Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind. Wir sind glücklich, weil wir lachen! (Madan Kataria)

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!


Diese Auflistung besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Neben den genannten Yoga-Stilen gibt es noch weitere Yoga-Stile. Wenn Sie sich für diese interessieren, schauen Sie auf www.du-machst-yoga.de oder Yoga Vidya vorbei.

Montags-Mantra: Keine Angst vor großen Träumen

Die Kraft der Träume ist stark. Sie ist die Kraft des eigenen, selbstbestimmten Lebens. Alles liegt in deiner Macht. Alles, was du dir wünscht, was du dir erträumst, kannst du auch realisieren.

In der Tat haben Neurowissenschaftler herausgefunden, dass das Gehirn keinen Unterscheid zwischen Fantasie, Träumen, Visionen oder der Realität, also das was ist, macht. Sehen ist glauben und glauben ist sehen.

Hab keine Angst vor großen Träumen. Glaubst du nur an die Realität deiner äußeren Umstände, wirst du dich stetig begrenzen. Wenn du hingegen an die Kraft deiner Träume glaubst – an deine Vision, an deine Vorstellung – kann alles möglich werden. Alles.

Vergiss niemals, dass das, was du in deinem Leben erlebst, zeitlich begrenzt und vorübergehend ist.

Alles, was wir Menschen kreieren, beginnt zunächst als Vision in unseren Köpfen. Denke immer daran, DU kreierst deine Zukunft – mit allem was in dir steckt. Mit deinen Träumen, deinen Visionen, deiner Fantasie. Alles liegt in deiner Macht.

Hab keine Angst vor großen Träumen – Träum groß, träum wild und träum frei!


Titelbild via unsplash.com // Dyaa Eldin

YOGA UNLIMITED – Die Yoga Journey von Percy Johannsen

Früher war er Produktionsleiter bei MTV und sein Alltag eine Party. Heute verkörpert Percy Johannsen das Lebensgefühl des bayrischen Fünf-Seen-Landes – auf und jenseits der Yogamatte sowie auch als SUP-Yoga-Pionier und Autor seines neu erschienenen Buches „Yoga Unlimited“/ Kailash Verlag.

Für den Gründer des Namasté Yogastudios in Herrsching und des gleichnamigen Yoga Festivals ist Yoga eine Lebenseinstellung, in guten wie in schlechten Zeiten. Offen und berührend hat er uns seine Lebensgeschichte erzählt.

 

Lieber Percy, zunächst einmal: Was hat es mit der „Brezn-Meditation“ auf sich?

Die Brezn-Meditaion soll eine Erinnerung daran sein, dass alles in unserem Leben Yoga sein kann, auch der Weg zum Bäcker und wie wir den Menschen in unserem Alltag begegnen.

Was hat dich zu „Yoga Unlimited“ motiviert bzw. was hat dir in anderen Büchern zum Yoga-Lifestyle gefehlt?

Es war, wie alles in unserem Leben. Dieses Buch entstand sicher nicht aus einem Mangel an Yoga Büchern, vielmehr war aus der Fülle: Der Intention aufzuzeigen, wie wir Yoga in unseren Alltag integrieren können – von der Matte in die Welt.

Kannst du deinen persönlichen Zugang zur Praxis in ein paar Sätzen/Schwerpunkten zusammenfassen?

Ich übe mich darin, jede Herausforderung körperlicher, geistiger oder welcher  Natur und wo auch immer, auf der Matte und im Alltag mit und durch Yoga zu meistern. Hinzu kommt, dass ich es unglaublich liebe, meinen Körper zu spüren – und ganz besonders: zum Sonnenaufgang meine Asana Praxis zu zelebrieren. Durch die Musik habe ich inzwischen auch einen unmittelbaren Zugang gefunden. Ich bin den ganzen Tag immer wieder am Singen und Chanten und richte mich so immer wieder aus.

„Yoga Unlimited“ setzt auf eine Ausdehnung der Praxis auf das gesamte Leben: Warum und wo setzen wir uns hier selbst oft Grenzen?

Aus Gewohnheit, weil wir gerade keinen freien Kopf haben – oder kein offenes Herz, weil wir wieder vergessen haben, wie wundervoll das Leben ist. Yoga ist ja auch eine Erinnerung an den Reichtum des Lebens, den wir wahrnehmen können, wenn wir einwilligen. Und diese Erinnerung würde ich eben gern ausdehnen von der Praxis im Yogastudio oder auf der Matte zu Hause in die weite Welt hinein. Klar brauchen wir auch Grenzen. Sie schaffen Orientierung und Ordnung, nur sollten wir uns immer wieder der Unendlichkeit unseres Geistes bewusst werden. Die scheinbaren Grenzen regelmäßig hinterfragen, erweitern und oder auflösen. Oft ist zu beobachten und auch bei mir stelle ich immer wieder fest. Wir hetzen von Meeting zu Meeting, von Yoga Workshop zu Yoga Workshop in die Yoga Stunde hupen noch und schimpfen über den Vordermann, machen unsere Sessions und hetzten heim zu Mann/Frau und Kind. Das alles könnten wir schöner haben. Und wie das gehen könnte, das erzähle ich in meinem Buch auch.

Der Pressetext beschreibt dich folgendermaßen: „Als Shootingstar (…)  verkörpert Percy eine neue, lebenszugewandte und zeitgeistige Generation von Yogis“. Stimmst du dem zu? Wie nimmst du – auch als Organisator des Namasté Festivals – die moderne „Yogaszene“ wahr bzw. siehst dich als Teil von ihr?

Auf jeden Fall bin ich – wie alle andern auch Teil einer Bewegung und Yoga ist mein Leben oder ein großer Bestandteil davon. Wenn es so etwas wie eine Szene gibt dann ist es eine wundervolle bunte Gesellschaft von Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, sich selbst und anderen zu begegnen, jeder auf seine Art in Liebe und Achtsamkeit. Davon abgesehen glaube ich, dass jeder ein „Star“ ist, spätestens dann, wenn er/sie seinem „little Guru vertraut.“ Der spielt eine zentrale Rolle in meinem Buch, aber er wohnt dort nicht: In jedem von uns existiert diese tiefe Gewissheit: Wir sind alle mit allen und allem verbunden. Jeder Mensch hat seinen Little Guru. Die Frage ist nur: Hören wir seine Stimme?  Als ich die Stimme meines Little Guru zum ersten Mal hörte, war es wie Nachhausekommen. Und ich erinnerte mich daran, dass ich sie als Kind schon einmal gehört hatte, aber dann ist sie irgendwann verloren gegangen, wenn auch nie. Die Verbindung zu deinem Little Guru ist unaufkündbar und für immer.

Zum Buch: Mit dem Atem geht’s gleich im ersten Kapitel los. Dein Leib- und Magenthema?

Zumindest ist es das erste was wir lernen, ohne Hilfe von außen, wenn wir in diese Welt inkarnieren. Ohne Atem kein Leben. Wir beginnen das Leben mit einem Atemzug und wir beenden es mit einem, dem letzten Atemzug. Wenn wir uns das immer mal wieder bewusst machen, verändern wir schon sehr viel. Es sind ja oft die Kleinigkeiten, die die größten Wirkungen zeigen.

Nochmal zum Little Guru: Wo finden wir ihn und was kann er für uns tun?

Ich würde die Frage gern umdrehen: Was kannst du für ihn tun? Denn was du für ihn tust, tust du für dich. Und das ist nur scheinbar das Gleiche. Davon abgesehen muss der Little Guru nicht bei jedem Menschen so heißen. Was sind schon Namen? Du kannst ihn auch Intuition nennen oder innere Stimme, höhere Weisheit, der Freund, der es am besten mit mir meint. Meine Kinder nenne ich übrigens auch gerne little Guru´s, vor allem, wenn sie es schaffen, mich aus der Ruhe zu bringen oder mich daran erinnern präesent im Jetzt zu sein und zu mir und meinen Worten zu stehen. Ach ja, und wo wir ihn finden, den Little Guru: Jeder findet ihn. Ich kann dir jetzt keinen Platz sagen wie: Dritte Rippe, zwei Zentimeter diagonal zum Meridian XYZ. Schnauf mal. Atme bewusst. Geh in dich. Dann spürst du, wo dein Little Guru wohnt.

Dein Alltag ist von mehreren „Little Gurus“ bestimmt. Was bedeuten dir innere und äußere bzw. ganz reale Kinder?

Kinder sind für mich der Spiegel meiner selbst oder eben auch der Spiegel unserer Gesellschaft. Ich selbst allerdings bin noch immer gern auch ein Kind, wenn es um die Neugier auf das Leben, die Spontanität und das Infragestellen von Grenzen geht. Und natürlich spiel ich gern und lasse von meinen Kindern inspirieren – wie unkompliziert und praktisch sie sind, wie zentriert, loyal und vollkommen im Jetzt – einfach wunderbar!

„Eine Methode ist nur gut, wenn sie sich in Krisen bewährt“: Du schreibst sehr offen und berührend über deine Lebensgeschichte(n), gerade über Verluste. Wie konnte dir Yoga hier helfen?

Meine Frau Diana und ich haben unsere Tochter Zara bei der Geburt … verloren, nein eben nicht verloren. Yoga hat uns durch diese Zeit getragen und die Gewissheit in uns gestärkt, dass wir für immer mit ihr verbunden sind. Es war ein bisschen wie die praktische Prüfung nach all der Theorie. Hilft dir Yoga wirklich in deinem Alltag? Kann Yoga dich durch Krisen führen? Bietet dir Yoga Antworten auf die entscheidenden Lebensfragen: Ja, ja, ja! Davon erzähle ich in meinem Buch. Öfter hilft mir Yoga heute allerdings – zum Glück – bei kleineren Alltagsnervereien. Zum Beispiel, wenn dir die Räumlichkeiten am See, die du für dein Yogafestival gemietet hast, zu dem sich schon Hunderte von Leuten angesagt haben, zwei Wochen vor Beginn gekündigt werden. Und dann? Hilft: atmen und Yoga. Es ist dann übrigens ein sehr schönes Festival geworden, und ich bin überzeugt davon: Weil ich vertraut habe, dass sich alles im Guten fügen wird.

„Feiere das Leben, immer und überall“ – gerne auch mal exzessiv ;)?
Die Bedeutung von exzessiv hat sich in meinem Leben gewandelt. Exzessiv bedeutet ausgelassen, unbändig, wild – die Kraft, diese Energie zu nutzen, tief in unser Inneres einzutauchen, diese exzessiven Seiten in uns zu erkennen, zuzulassen, zu leben – und das, obwohl in unserer gesellschaft Gesellschaft gerne alles in Bahnen gelenkt und kontrolliert werden will. Wer auf dem letzten Namsté Festival war, hat gesehen, dass wir nicht nur Mantren singen und im Kreis sitzend OM chanten.

Du bist Deutschlands bekanntester SUP-Yogi und hast mit zum Trend beigetragen. Dieser Trend hat sich mittlerweile fest auf den Gewässern etabliert. Was trägt zu seiner Langlebigkeit bei?

Einer der größten Meister aller Zeiten … die Natur! Es ist ein Erlebnis, in Verbindung mit der Natur und ganz besonders in die Verbindung mit dem Element Wasser einzutauchen. Ich kann es nur jedem ans herzen Herz legen, sich für die Kraft der Natur zu öffnen und SUP Yoga auszuprobieren, sowohl in einer gemeinsamen Stunde als auch allein, im Einklang mit den Elementen dieser Erde.

Deine Wurzeln liegen jedoch im klassischen Raja Yoga. Wo liegt für dich der Spagat zwischen Tradition und Moderne? Ist es überhaupt ein Spagat?

Das faszinierende Faszinierende an Yoga ist ja genau, dass es eine uralte Tradition ist, die heute nach wie vor aktuell und anwendbar ist. Wenn ich ans SUP Yoga denke, haben am Anfang auch sehr viele gesagt, was ist dass denn jetzt wieder für ein modernes Zeug … braucht es das denn … und mittlerweile gibt es fast keinen See mehr, an dem nicht auf dem Wasser geyogt wird. Wie der Spagat für mich aussieht, davon kann sich jeder gerne ein Bild bei einer SUP Yoga Stunde bei mir machen.

Als Mann trägst du den spirituellen Namen „Shakti“. Wie kam es hierzu?

Nach meiner Ausbildung habe ich um einen Namen gebeten, um einen neuen Lebensabschnitt einzuleiten und dem mehr Kraft zu verleihen. Anfangs war ich zugegebenermaßen etwas irritiert, doch jetzt stehe ich dazu und erkenne die Absicht dahinter. Der Name verhilft mir dazu, mir meiner Kraft und Herkunft bewusst zu sein, und auch meine weibliche Seite zu leben.

YogaUnlimited Percy

Am Mittwoch, den 7. September, 19:00 Uhr findet auf LitLounge.tv ein Webinar mit Percy statt, zum Thema: ‚Wie Sie den Yoga-Spirit in den Alltag holen können.‘

Mehr zum Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1747206892219737/

oder direkt auf LitLounge.tvhttps://www.litlounge.tv/online-event/yoga-unlimited


 

Fotos: (c) Stefan Eisend

Kulinarische Reise mit Pink Elephant Cooking

https://www.youtube.com/watch?v=QOC7tsxtA8c&feature=youtu.be

Hinter Pink Elephant Cooking verbergen sich die Kochkünstler Heather Donaldson und Martin Riedel. Nach dem Genuss ihrer Superfood-Roh-Vegan-Freestyle-Küche sieht man zwar keine rosa Elefanten, so weit lassen sie es nicht kommen, aber man ist auf andere Art und Weise beflügelt. Im aktuellen Heft 05/16 haben sie für uns verschiedenen vegane Rezepte aus heimischen Superfoods zusammengestellt.

Warum in die Ferne schweifen? Oder vielleicht doch? Denn ihr neustes Projekt führt die begeisterten Ashtanga-Yogis durch acht Länder, in denen sie acht landestypische Rezepte kreieren. Pink Elephant werden nun jede Woche für uns ein tolles veganes Rezeptvideo aus verschiedenen Ländern vorstellen. Mmmmh… Wir sind schon ganz hungrig!

www.pinkelephantcooking.de
www.facebook.com/pink.elephant.cooking

 

Montags-Mantra: Halte nicht fest!

“Halte dich nicht an jemandem fest, sonst wirst du nicht denjenigen treffen, der kommt.”

Auf und ab. Kommen und gehen. Egal, wie schnell du schwimmst, wie sehr du dich anstrengst, Ebbe und Flut wirst du nicht verhindern können. Deine inneren Gewässer fließen in Zyklen – je nachdem, welches Spiel der Kosmos gerade kreiert.

Halte nicht fest – nicht an Schicksalen, nicht an der Vergangenheit, nicht an Dingen, nich an Orten, nicht an Personen.

Das Leben ist wie der Ozean ein Spiel aus inneren und äußeren Kräften: ein Tandem aus Rückzug und Angriff, aus Abstieg und Aufstieg, Wissen und Nichtwissen, Hoffen und Bangen, Ausdehnung und Zusammenziehen.

Manchmal reitest du die Welle. Die Kraft der Strömung hebt dich empor, als würdest du fliegen. Frei wie ein Vogel – mit Enthusiasmus und Leichtigkeit dem Ziel entgegen.

Manchmal verschluckt dich die Welle, zieht dich ins Dunkle hinab. Weiter. Tiefer. Bis zum Grund – aber nur um dich danach wieder klarer, reiner und stärker wieder freizugeben.

Anstatt irgendwo festzuhalten, lasse los. Erst wenn du los lässt, gibst du deiner Umgebung und dir selbst Raum für Neues. Lasse die Gezeiten des Lebens zu. Auch wenn du gerade in den tiefsten Meeresgrund blicken magst. Vertraue darauf, dass dich die nächste Welle wieder an Land tragen wird – an den Strand, an dem du gerade sein sollst: in Sachen Beziehungen, Aufgaben, Personen, Herausforderungen. 

Damit du gestärkt aus den Tiefen des Wassers hervorschauen kannst, sei wachsam. Lerne das Wasser zu beobachten und verwende deine Kraft dafür, dich auf den Sprung – auf den nächsten magischen Wellenritt deines Lebens – vorzubereiten, anstatt gegen die Wellen anzuschwimmen.

Wir wünschen gute Wellen für die kommende Woche!

Namasté


Titelbild: via unsplash.com // Austin Schmid

Wasserspiele – auf dem SUP

Auf zu neuen Ufern!

Die Basissequenz von Yoga-, Surf- und SUP-Lehrerin Yvonne Stolz bringt Ihnen die drei wichtigsten Punkte des SUP-Yoga nahe. Spätestens nach diesem ausgewogenen Grundprogramm wird Ihr Spieltrieb geweckt sein. 

Get up Stand up

Die wichtigsten Punkte für SUP-Yoga-Einsteiger

1 Von unten nach oben
Die größte Herausforderung auf dem SUP ist das Gleichgewicht. Eine einfache physikalische Grundregel hilft: Je tiefer der Schwerpunkt des Körpers, desto stabiler ist er. Gerade zu Beginn der Praxis bieten sich daher liegende oder sitzende Asanas an, um sich an den wackeligen Untergrund zu gewöhnen. Je höher der Körperschwerpunkt dann im Lauf der Übungen wandert, desto anspruchsvoller wird die Koordination.

2 Von symmetrisch zu asymmetrisch
Die Praxis auf dem SUP eröffnet ein neues Bewusstsein für die Symmetrie von Yogahaltungen. Generell gilt: Symmetrische Haltungen sind einfacher als asymmetrische, weil sich das Gewicht gleichmäßiger auf dem Board verteilt. Indem man sich langsam an asymmetrische Asanas herantastet, lernt man, sich vom Körpermittelpunkt her zu stabilisieren (siehe Regel 3). Auch hier gilt: Beginnen Sie mit Haltungen, bei denen der Schwerpunkt tief liegt (siehe Regel 1).

3 Konzentration auf die Mitte: Bandhas, Bandhas, Bandhas!
Mehr noch als bei der Praxis auf der Matte wird man sich auf dem SUP der tiefen Muskelschichten gewahr. Das bietet eine super Voraussetzung für eine bewusste und fein dosierte Arbeit mit den Bandhas, den energetischen Verschlüssen des Körpers. Durch die Kontraktion der tiefen Beckenbodenmuskulatur (Mula Bandha) und Bauchmuskulatur (Uddiyana Bandha) wird der Körper in seinem Zentrum fest verankert. Das verleiht der Haltung mehr Stabilität und lässt das Brett ruhiger im Wasser liegen. Gleichzeitig ist es aber wichtig, ein Gleichgewicht zwischen dosierter Anspannung und bewusster Entspannung zu finden.

Praxistipps

Wellengang
Auf kabbeligem, unruhigem Wasser wird SUP-Yoga schnell zum Kampf. Suchen Sie sich besser eine geschützte Stelle.

Vorsicht Strömung
Wind und Meeresströmungen können das Brett schneller abtreiben, als man meint:
Vertäuen Sie es am besten an einem Steg oder verwenden Sie einen kleinen Anker.

Das richtige Board
Natürlich funktioniert SUP-Yoga auch auf einem breiteren SUP-Board oder sogar einem alten Windsurfbrett. Spezielle Yoga-Boards bieten aber entscheidende Vorteile: Sie sind besonders stabil, haben eine angenehmere Oberfläche und meist auch Halterungen für das Paddel. (Ansonsten: gut aufpassen, dass das Paddel nicht davonschwimmt!)

Gut geschützt
Sonnencreme ist eine Selbstverständlichkeit, viel eher unterschätzt man die Gefahr auszukühlen. Gerade bei kälterem Wasser empfiehlt sich ein Neoprenanzug.

 

1// Einfache Sitzhaltung mit Wechselatmung
Sukhasana mit Nadi Shodhana Pranayama

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Lassen Sie sich in einer bequemen Sitzhaltung auf der Mitte des Boards nieder. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Beobachten Sie Ihren frei fließenden Atem, während sich Ihr Geist beruhigt. Dann starten Sie mit der Wechselatmung, Nadi Shodhana: Legen Sie Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand sanft auf die Stirn und nutzen Sie Daumen und Ringfinger, um abwechselnd das rechte und linke Nasenloch zu verschließen. Sie beginnen mit einer Einatmung links (rechtes Nasenloch geschlossen). Dann verschließen Sie das linke Nasenloch, öffnen das rechte und atmen rechts aus. Anschließend wird rechts eingeatmet, wieder der Verschluss gewechselt und links ausgeatmet. Ab hier wiederholt sich die Abfolge immer wieder. Folgen Sie Ihrem natürlichen Atemrhythmus und machen Sie sich auch die Pausen am Ende der Ein- bzw. Ausatmung bewusst.

2// Kuhkopf-Armhaltung
Gomukhasana

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Setzen Sie sich bequem und mittig auf das Brett, entweder wie hier im Schneidersitz oder in den Fersensitz. Strecken Sie zunächst Ihren linken Arm nach oben und spüren Sie, wie der Oberarm aus dem Schultergelenk heraus lang wird. Dann beugen Sie den Arm und lassen die linke Hand auf Höhe der Schulterblätter sinken. Dehnen Sie auch den rechten Arm aus dem Schultergelenk, bevor Sie damit nach unten greifen, das Schultergelenk leicht nach innen rotieren, die Hand nach oben führen und versuchen, mit der rechten Hand die linke zu greifen. Wenn das nicht geht, überbrücken Sie die Distanz, indem Sie mit beiden Händen den Schaft des Paddels greifen. Nach etwa fünf Atemzügen lösen Sie die Haltung mit einer Ausatmung und lockern die Schultern gründlich, bevor Sie die Seiten wechseln.

3// Drehsitz
Ardha Matsyendrasana

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Um die Wirbelsäule aufzuwärmen, üben Sie einen lockeren Drehsitz. Dazu bleiben Sie weiterhin möglichst bequem in der einfachen Sitzhaltung. Verbinden Sie Ihre Sitzknochen bewusst mit dem Board. Atmen Sie ein und richten Sie Ihre Wirbelsäule lang auf, der Scheitel wächst Richtung Himmel. Behalten Sie diese Länge bei, wenn Sie sich nun mit einer Ausatmung nach rechts drehen. Dabei führen Sie Ihre linke Hand auf das rechte Knie. Atmen Sie ganz aus. Mit der Einatmung, bewegen Sie Sich zurück zur Mitte, richten Sie Ihre Wirbelsäule erneut auf und folgen Sie nun der Ausatmung nach links, wobei die rechte Hand auf das linke Knie kommt. Wiederholen Sie diese Übung drei bis viermal Mal auf jeder Seite, dann wechseln die Beinhaltung und wiederholen die Drehungen noch einige Male.

4// Katze-Kuh
Chakravakasana
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Richten Sie vorsichtig über der Mitte des Bretts den Vierfüßlerstand ein. Die Hände stehen unter den Schultern, die Knie unter den Hüftgelenken. Spreizen Sie die Finger und drücken Sie die Fingergrundgelenke gegen die Unterlage. Mit einer Ausatmung aktivieren Sie die Muskulatur des Schultergürtels und dehnen sich aus dem Schultergelenk. Dabei runden Sie Ihre Wirbelsäule nach oben, kippen das Steißbein nach unten und aktivieren den Beckenboden. Spüren Sie, wie sich der Bauchnabel Richtung Wirbelsäule bewegt, bis Sie vollständig ausgeatmet haben. Mit der Einatmung, lassen Sie die Wirbelsäule sinken, öffnen den Brustraum und richten Ihren Blick nach oben. Dabei bewegen Sie die Sitzknochen nach oben. Wiederholen Sie diese Übung einige Male. Nehmen Sie dabei wahr, wie bei jeder Bewegung mehr Raum zwischen Ihren Wirbeln entsteht.

5// Kobra
Bhujangasana

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Aus dem Vierfüßlerstand legen Sie sich behutsam auf den Bauch. Beide Hände liegen unter den Schultern. Aktivieren Sie Ihren Beckenboden und die tiefe Bauchmuskulatur (Mula Bandha, Uddhiyana Bandha) und heben Sie die Brust Wirbel für Wirbel langsam vom Board. Dabei drücken Sie sich nicht mit den Armen ab, sondern arbeiten aus der Rückenmuskulatur heraus. Um den unteren Rücken zu schonen, ziehen Sie das Steißbein Richtung Füße. Die Schulterblätter sind nach unten gezogen, die Schultern entspannt und der Brustraum weitet sich. Ihr Kinn bleibt leicht angezogen, so dass der Nacken nicht überstreckt wird. Stellen Sie Sich vor, wie sich Ihre Wirbelsäule durch den höchsten Punkt des Kopfes hindurch verlängert: Sie recken sich majestätisch wie eine Königskobra auf. Nach drei bis fünf Atemzüge lösen Sie die Haltung mit einer Ausatmung auf und schieben sich zur Entlastung zurück in die Stellung des Kindes (Balasana). Die Kobra stärkt den Rücken und öffnet die Körpervorderseite. So werden die vom Paddeln beanspruchten Bauchmuskeln gedehnt.

6// Stuhlposition
Utkatasana

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Richten Sie sich aus der Stellung des Kindes wieder auf in den Vierfüßerstand. Von dort kommen Sie vorsichtig zum Stehen und finden eine mittige und stabile Position auf dem Board, dabei lassen Sie Ihre Füße hüftbreit auseinander. Atmen Sie eine Weile ruhig und tief und gewöhnen Sie sich an die Bewegungen des Boards. Dann strecken Sie mit einer Einatmung die Arme nach oben. Wenn Sie mögen, halten Sie mit beiden Händen das Paddel. Die Schultern bleiben entspannt, die Wirbelsäule ist lang aufgerichtet. Aktivieren Sie Beckenboden und Bauch und senken Sie das Becken, als wollten Sie sich auf einen Stuhl setzen. Ziehen Sie das Schambein sanft zum Nabel, um nicht in ein Hohlkreuz zu geraten. Spüren sie, wie Ihre Oberschenkelmuskulatur arbeitet, um die Bewegungen des Bretts auszugleichen, während Sie etwa fünf Atemzüge lang in der Haltung bleiben. Spüren Sie, wo sich unnötige Anspannung einstellt (zum Beispiel in den Schultern) und lösen Sie diese bewusst auf. Mit einer Einatmung richten Sie sich wieder auf. Utkatasana trainiert jene Muskulatur, die für das Stand-up-Paddle-Boarding elementar ist: die tiefen Schichten der Beine und Schenkel, das Gesäß sowie den Beckenboden und den Rumpf.

7// Tiefer Ausfallschritt
Anjaneyasana

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Atmen Sie im aufrechten Stand tief ein, mit der Ausatmung beugen Sie sich nach vorn. Dabei dürfen die Knie gebeugt bleiben, um den unteren Rücken zu schonen. Verbinden Sie beide Handflächen fest mit dem Board, bevor Sie das rechte Bein weit nach hinten bewegen und den Unterschenkel ablegen. Achten Sie darauf, dass das linke Fußgelenk direkt unter dem Knie steht. Aktivieren Sie nun Beckenboden und Bauchmuskulatur und ziehen Sie beide Oberschenkel sanft zueinander hin. Mit einer Einatmung strecken Sie Ihre Arme nach oben in den Himmel. Anjaneyasana ist eine asymmetrische Haltung – arbeiten Sie hier ständig von Ihrer Mitte her. Aktivieren Sie Mula Bandha und Uddhiyana Bandha. Halten Sie die Position für 3-5 Atemzüge und üben Sie dann die andere Seite.

Abschluss

Nach dieser Übungsreihe legen Sie sich einige Minuten lang mit geschlossenen Augen auf Ihr Brett und lassen sich von den sanften Bewegungen des Wassers wiegen.


YvonneStolz

Dr. Yvonne Stolz-Longaker betreibt gemeinsam mit ihrem Mann Donovan Longaker Apura Yoga. Sie organisieren Surf-, Yoga- und SUP-Retreats in Portugal.
www.apura-yoga.com

 

Fotos: Stefanie Kissner

Gratis Download – „Namo Myoho Rente Kyo“ Song

– Gratis Download Namo Myoho Rente Kyo von „Deva Premal and Miten“ –

„Namo Myoho Rente Kyo“ – Ich widme mich dem Mystischen Gesetz des Lotos-Sutras, dem Lebensgesetz, das alles Leben im Universum durchdringt und das das Leben aller Menschen verbindet.

Deva Premal and Miten, die aus der spirituellen Musikszene nicht mehr wegzudenken sind, haben eine berührende Version des buddhistischen Mantras „Om Namo Renge Kyo“ herausgebracht, auf ihre Website gepackt und ab sofort als Gratis-Download auf der Bandwebsite bereit gestellt.

Dieses Mantra fasst die Lehren des Lotos-Sutras von Buddha Gautama zusammen und kann so ausdrückt werden: Durch das Chanten manifestiere ich die in mir existierende Buddhanatur, durch die ich das Prinzip von Ursache und Wirkung in meinem täglichen Leben so anwenden kann, daß ich und meine Umgebung dauerhaft glücklich werden.

Aufgenommen wurde der ätherische Song von Deva Premal & Miten mit Manose’s letztem Release, dem Live Konzert Album: Cosmic Connections Live während ihrer letzten Welttournee 2014/15.

Unbedingt mal reinhören und downloaden:

free download

Einfach auf das Bild klicken – schon gelangst du zum Download.

Erhältlich auch auf iTunes : https://apple.co/252EoXM

 

 

F*** that Meditation

Wer schon mal eine geführte Meditation mitgemacht hat, kennt die Methode: ein Video, eine Sprachaufnahme mit einfacher Step-by-Step Anleitung um Gedanken ziehen zu lassen und den Kopf vom Alltagstrass frei zu bekommen. 

Aber schon mal ein Video gesehen, das trotz sanfter Anweisung und ruhiger Stimme den Stress direkt beim Namen nennt? Also so richtig direkt!?

Das ist die Idee hinter dem ehrlichen Meditationsvideo „F*ck That“ von Jason Headley.

„Just acknowledge that all that sh*t is f*cking b*llshit — you’re here now, in this place, with your inner stillness,“ murmelt Jason vor dem Hintergrund eines sanften Meeresrauschens. „Take in a deep breath .. now breathe out. Just feel the f*cking nonsense float away.“

Headley ist freier Videoproduzent und äußert sich zu seinem Video auf Facebook damit, dass er diese Mediation für mehr „Authentizität“, für mehr „Realness“ im Leben gemacht habe.

Während viele die Meinung vertreten, Fluchen sei eine Form von Aggression, ist es dennoch Tatsache, dass man sich, wenn man genau diese Frustrationen aus seinem System heraus bekommt, befreiter und ruhiger fühlt. Oder wie ein Nutzer unter dem Video kommentierte: „Ich musste total lachen, aber ich bin trotzdem sicher, dass mich diese Meditation ziemlich herunter gebracht hat.“

Ob nun wissenschaftlich, seriös oder auch nicht – das Video ist und bleibt f*cking brilliant!


Titelbild via unsplash.com // Manu Schwendener