All About Yoga

Grüß mir die Sonne.

Nach einem kurzen und knackigen Abriss über die Geschichte und Philosophie des Yoga, Tipps für den modernen Yogi von heute und einer Einführung in Patanjalis achtgliedrigen Pfad widmet sich Kerstin Linnartz in „All about Yoga“ mit exakten Übungsanleitungen dem Sonnengruß für Einsteiger, Fortgeschrittene und Frühaufsteher. Detailliert werden auch die 12 Asanas der Rishikesh-Reihe erläutert, die Swami Sivananda entwickelte, um ein Fundament für alle weiteren Asanas zu schaffen. Dabei lassen einen die wunderschön an historischen Stätten inszenierten Fotos von Carsten Sander beim Lesen und Üben sofort Richtung Indien träumen. Positiv überraschend ist, wie ausführlich sich die Autorin im letzten Drittel des Buches mit diversen Atemtechniken, Entspannungsübungen und der Meditation widmet.

FAZIT: Ansprechend, persönlich geschrieben, leicht zu lesen und gleichzeitig sehr fundiert ist in diesem Buch tatsächlich „All about Yoga“ zu finden.

Kerstin Linnartz: All about Yoga, mit Übungs-DVD (GU, ca. 25 Euro), zu bestellen unter www.wellicious.de

Wo spielt die Musik?

Hände Blumen Bücher
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Was bringt uns näher zu unserem Selbst? Ist es die Stille? Oder der persönliche Ausdruck? Vielleicht liegt es in Wirklichkeit zwischen beidem?

Was brauchen wir wirklich?
Bei meinem letzten Umzug waren das Schwerste nicht die Yoga-Bücher, sondern die Kisten mit den CDs. Vielleicht hätte es gereicht, die Musik auf mp3 zu digitalisieren. Minimalistischer gewesen wäre es sicher, praktischer auf jeden Fall. Aber „yogischer“? Und abgesehen vom Gewicht der Tonträger: Welche Musik ist einem Yogi überhaupt angemessen? Zu dieser Frage gibt es eine schöne Geschichte über den Götterboten Narada und die Entstehung der Musik.

Vermittler zwischen den Welten
Narada war von Göttervater Brahma gebeten worden herauszufinden, warum in der Schöpfung so viel Unzufriedenheit war. Warum gab es Leid und Streit? Er durchzog die sieben Welten und sah allerorts: Die Wesen hatten den Kontakt zur ihnen innewohnenden Göttlichen Natur verloren. Auch mir fällt sehr häufig auf, dass Menschen sich ihrer eigenen Schönheit nicht bewusst sind. Was war nun das Zaubermittel, das Brahma Narada gab, damit sich alle Wesen wieder an ihr wahres Selbst erinnern können?

Die Menschen hatten keine Lieder. Brahma gab Narada darum das Heilige Wissen um die Kraft der Töne. Dieser trug es weiter zu den Gandharvas, den Halbgöttern der Heilkunde, die es ihrerseits wieder in allen Welten verbreiteten. Aspekte der Gandharva-Musik sollen auch heute noch in der Musik aller Kulturen zu hören sein. Wenn ich modernen spirituellen Lehrern zuhöre, scheint es heute jedoch Musik zu geben, die nicht so göttlich ist.

„The Good, the Bad and the Ugly“
Im Yoga werden Lebensmittel und –haltungen gerne in die Kategorien von Sattva, Rajas und Tamas eingeordnet. Auf dem ersten Blick kann man so auch Musik in Schubladen einteilen. Bach ist das Reine, die Beatles das Aufrührerische, und Justin Bieber… Entscheiden Sie selbst! Aber machen wir es uns damit nicht zu einfach?

Gott bei den Grammys
Der Rolling Stone-Journalist Neil Strauss durchforstete seine Interviews mit Rockstars der letzten Jahrzehnte und stellte fest: Sämtliche Künstler, die er interviewt hatte, und deren Stern in der Glamour-Welt mehr als ein Jahr glänzte, sagten, dass sie in der einen oder anderen Form an Gott oder an eine höhere Kraft glaubten. Nicht nur in Dankesreden bei Preisverleihungen gingen sie davon aus, dass sie von dieser Kraft unterstützt wurden, dass sie ihre Gaben dieser Kraft verdanken und sie zum Wohle aller einsetzen sollten. Viele sahen sich und ihren Erfolg sogar innerhalb eines göttlichen Plans. „God makes everything happen“, sagt beispielsweise Snoop Dogg über seine Karriere.

„The Creator has a Masterplan“
Brahma gab Narada das Wissen um die Kraft der Töne. „Heiliges Wissen“ heißt es sogar in den Schriften. Wie kann es einen Gott geben, der Slayers „Angel of Death“ zulässt? Angeblich soll deren Musik Wasserkristalle hässlich und Blumen krank machen. Ich glaube das nicht unbedingt, denn ich habe eine Pflanze, die wächst und gedeiht, egal ob ich „Hallelujah“ oder „Dancing in the Dark“ auflege. Wie finden wir den Zugang zur Essenz, die in aller Musik ist – und damit auch in uns?

„The Rhythm of your Heart“
Ob es Wagners Ouvertüre zum „Parsifal“ oder AC/DCs „Hells Bells“ ist: Musik kann unser Herz in jeder Geschwindigkeit öffnen. Es kommt darauf an, ob sie uns – jedem einzelnen Menschen – Freude macht. Und manchmal auch an unseren Schmerz erinnert. Dann kann sowohl das stille Schwelgen in Wagners Raum als auch das verzückte Kopfschütteln zu Angus Youngs Gitarre eine Form von Bhakti Yoga sein (aus Sicht des Hatha Yoga ist Headbanging natürlich abzulehnen). „Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten“ hat Gustav Mahler gesagt. Es ist, was wir selbst in deren Zusammenspiel empfinden. Wenn wir mit dem Herzen hören. Dann ist es egal, ob es still oder laut ist. Denn dann lösen sich durch die Kraft der Töne die Gegensätze auf.

„Musik ist magisch. Musik bringt die Uhr zum Stillstand. Für einen kurzen Moment wird man zum Herrscher über Raum und Zeit“, sagt Bruce Springsteen. Das klingt wie aus dem dritten Kapitel von Patanjalis Yoga Sutras. Ich würde gerne sagen, dass ich die euphorischste Erfahrung meines Lebens in Tibet oder während einer Meditation hatte. Ich neige allerdings dazu, den Moment, als Springsteen im Stadion von Göteborg meine Hand schüttelte, als mein persönliches Nirvikalpa Samadhi zu bezeichnen. Die Gelehrten mögen mir verzeihen. Die Gandharvas heilen uns weiter, mit der Kraft der Töne: Egal ob es Mantras sind oder Rock’n’Roll. In beidem steckt die Liebe und ihre strahlende Schönheit, die uns zur Stille führt.

Ralf Sturm, Yoga- und Meditationslehrer, lebt in Berlin.

Dr. Tobias Fehrenbach

Tobias ist promovierter Naturwissenschaftler, zertifizierter IYENGAR®-Yogalehrer und zertifizierter Rolfer™. Er ist bereits seit zehn Jahren tief verbunden mit dem fordernden und kraftvollen Yogastil von B.K.S. Iyengar. Tobias legt in seinem Unterricht u.a. großen Wert auf eine klare Körperausrichtung und dem Prozess des „Sicheinfindens“ und „Neufindens“ (B.K.S. Iyengar nannte es „Posing“/“Re-Posing“) in der Yogahaltung (Asana). Dadurch wird der Asanapraxis, in der man zunächst eine vorgegebene äußere Form einimmt, eine Qualität der inneren Dynamik verliehen, in der es möglich wird, den Geist auszubalancieren. Jede Yogahaltung wird dadurch zu einem den ganzen Menschen erfassenden Geschehen, zu einer Meditation in Bewegung

Vipassana-Meditation – Die Redaktion testet

Vipassana-Meditation

Viele Prominente, aber auch immer mehr „normale“ Menschen reden derzeit über diese buddhistische Vipassana-Meditation. Damit meinen sie den meisten Fällen ihre Erfahrungen in einem zehntägigen Schweige-Retreat nach der Lehre von S. N. Goenka. Dabei beobachtet der Übende achtsam und gleichmütig die Empfindungen im eigenen Körper, die Spiegel des Geistes und eine Verbindung zum Unbewussten sind.

Das Schweigen der Lämmer – von wegen. Ihr Blöken und Mähen dringt von draußen ein in die Stille des schummrigen Meditationssaals und mischt sich mit gelegentlichen Hustern. Oft fällt auch die Tür ins Schloss, wenn jemand wehleidig mit schmerzendem Rücken oder Knien die Sitzung verlässt.

So wie ich jetzt. Es ist der vierte von zehn Tagen Vipassana-Meditation, ich gehöre zu den „Neuen Schülern“. Auch wenn ich das selbstbewusste Gefühl verspüre, länger als die anderen Anfänger hier durchzuhalten und schon locker mit den Alten mithalten zu können, genehmigt mir mein schmerzender Lendenwirbel nun einen Spaziergang in unserem Außengehege. Jenseits des Zauns, der uns 70 Schweigenden von der Freiheit und dem Alltag trennt, trippelt wieder die Herde vorbei an unserem fußballfeldgroßen Gatter. Mäh! Määäh! Nun bleiben einige Schafe stehen und stieren mich verständnislos an. Nun stiere ich zurück.

Sie kommen und gehen und fressen und blöken, wann sie wollen. Schaf will man sein. Noch sieben Mal schlafen… Ihr Pfad ist sauber ausgetrampelt. Ein direkter Weg zu ihrem Ziel, einer schier endlosen Weide. Anschließend schaue ich mich in unserem Auslauf um. In dem vor drei Tagen gefallenen Schnee laufen die Spuren kreuz und quer wie auf dem Pausenhof einer Grundschule.

Lies mehr Selbsttests in der Kategorie: Die Redaktion testet.

Im (T)raum der Stille

Aber bei den Frauen drüben sieht es nicht viel anders aus, aber eher nach Oberstufe. Denn ihre Spuren führen zu einer Ansammlung von Bierbänken, eine Art Raucherecke ohne Zigaretten und Gespräche. Also schweigen sie offenbar gern sozial in der Sonne. Wir Männer sind Einzelschweiger. Einer hat sich zur körperlichen Ertüchtigung eine Art buddhistischen Mehrkampf ausgedacht. Schneeballweit- und Zielwurf, Klimmzüge am Fußballtor, Eisschlittern. Manchmal lacht er irre und ich denke: Der gibt bald auch. Tatsächlich wird von rund 70 Teilnehmenden nur ein Jugendlicher vorzeitig abreisen. Den Männer- und Frauen-Gefängnishof trennt der Laufplatz des Lehrer-Ehepaars: Wie in einem Sportstadion sind ihre exakten ovalen Bahnen zu lesen.

Zurück im Raum der Stille gibt mein Rücken zwar Ruhe, aber meine Gedanken springen herum wie erwähnte Grundschüler in der Pause. Los, atme! Ein. . . aus . . . ein. . . aus. . .  Dann fällt mir wieder „Das Schweigen der Lämmer“ ein, der Film. Und die Natur am Kongo, die den jungen Helden im Buch „Das Herz der Finsternis“ gnadenlos anschweigt. „Das Grauen, das Grauen!“ Dann die schlumpfblauen Außerirdischen in „Avatar“, die sich um einen Götterbaum herum mit ihren Zöpfen in die Mutter Natur einstöpseln und sich im meditativen Einklang wiegen. Wie albern ist das denn, wer kommt denn auf so eine Idee, dass wir alle miteinander durch eine göttliche Macht verbunden sind? George Lukas? Buddha! Ach so. Allerdings ist mir das alles gerade zu heilig.

Alleine mit den Gedanken

Witz, wir brauchen mehr Witz! Ich denke an „Pepe, den Paukerschreck“, Uschi Glas und die Streiche der „Lümmel von der ersten Bank“. Das müsste man hier mal ausprobieren. Den Schlussgong nach 15 Minuten statt nach zwei Stunden schlagen. Alle wähnten sich dann jenseits der Zeit, der Erleuchtung nahe. Oder man müsste mit einem lässig um die Hüften geschlungenen Handtuch in den Tabubereich, den Frauentrakt, einmarschieren und nach der gemischten Saune fragen. Haha! Naja. Zeit für einen Spaziergang.

Draußen läuft mir eine getigerte Bauernkatze über den Weg. Ich rufe ihr – voller Metta, der liebevollen Fürsorge – das einzige Wort zu, dass ich in den zehn Tagen nobler Stille sagen werde: „Miez!“ Ein Reflex. Ich erschrecke vor meiner eigenen Stimme. Die Katze offenbar auch. Sie duckt sich, maunzt und springt davon hinter den Zaun. Dann schweigt die Natur wieder und ich auch.

Vipassana-Meditation: Der Hintergrund

Jeden Abend klettert Joan Baez die Leiter zu ihrem Baumhaus hinauf. Die berühmte Friedenssängerin, heute nicht weniger aktiv als in den sechziger Jahren, macht es sich weit oben auf einer Plattform bequem. Zudem gibt es kein Dach über ihr, nur den kalifornischen Himmel. Sie liebt es, die Flügelschläge der Vögel und andere Luftbewegungen auf der Haut zu spüren. Dann übt sie sich in Vipassana-Meditation. All der Ärger, der sich den ganzen Tag beim Demonstrieren oder Debattieren mit Weltverschlechterern aufgestaut hat, löst sich auf. Ebenfalls Körperliche Schmerzen, etwa als sie nach einem Sturz von der Leiter an der Hüfte operiert wurde, werden unwirksam. Außerdem legen sich Begeisterungsstürme nach ihren Konzerten legen sich zu einem friedlichen Lächeln. Was immer war, nach Vipassana schläft Joan Baez ruhig und wacht wie neugeboren im Baumhaus auf.

Viele Prominente, die ständig im Rummel stehen, aber auch immer mehr „normale“ Menschen reden derzeit über diese buddhistische Meditationstechnik: Vipassana. Zudem über die eigene Erfahrungen aus dem täglichen Üben oder vom zehntägigen Schweige-Retreat, das sie bald endlich auch meistern wollen. Denn Vipassana-Meditation verbreitet sich sanft aber unaufhaltsam. Es schließt niemanden aus, die Kurse finanzieren sich allein aus Spenden, es lässt sich mit den meisten Weltanschauungen verbinden. Also finden Freunde Freud`scher Psychologie ebenso viele Anknüpfpunkte wie Yogis. Seltsamerweise begnügen sich viele Beim Vipassana mit der Lehre eines Meisters auf Video: S. N. Goenka. Selbst jene, die sonst jedem halbwegs prominenten Yogatrainer nachreisen.

Von Michael Zirnstein | Lies mehr in unserer Ausgabe November/Dezember 2013! | Foto von Marcus Aurelius von Pexels

Interview // Rod Stryker

Einheit auf allen Ebenen. Wilde Sexpraktiken, aufregende Massagen: Viele haben solche Bilder im Kopf, wenn sie das Wort „Tantra“ hören. Rod Stryker, ein bekannter Yoga-, Meditations- und Tantralehrer und Begründer von ParaYOGA aus den USA, betont im YOGA JOURNAL-Interview, dass es sich bei Tantra erst einmal nicht um Sex, sondern um eine Lebenseinstellung handelt.

YOGA JOURNAL: Viele denken bei Tantra sofort an esoterische Praktiken, die das Sexleben verbessern sollen. Ist das ein Mißverständnis oder kannst Du uns ein paar davon verraten?
ROD STRYKER (lacht): Zunächst einmal: Tantra ist eben nicht einfach nur Sex. Sex wird in der tantrischen Welt „Maithuna“ genannt und ist nur ein winzig kleiner Aspekt unter vielen anderen im Tantra. Tantra-Yoga ist ein riesiges Instrument zur Erweiterung des Bewusstseins. Es ermöglicht uns körperliche und sinnliche Erfahrungen, die verborgene energetische Prozesse im Körper hervorrufen – und unter anderem eben auch unsere sexuelle Lust steigern und bereichern können. Vor allem aber ermöglicht Tantra, unsere Selbstbezogenheit durch Gefühle der Verschmelzung zu überwinden.

Dein „ParaYoga“ basiert auf traditionellen Lehren – darunter auch Tantra. Welche Rolle spielt Tantra in diesem System und was genau steckt dahinter?
ParaYoga besteht aus den sogenannten sechs Juwelen: Dharma, Tantra, Vidya, Agni, Sri und Parampara. Jedem Menschen ist durch das Dharma eine größere Idee (Mahad) mitgegeben, die er im Laufe seines Lebens verwirklichen sollte. Durch die regelmäßige Yoga-Praxis finden wir heraus, welche Idee uns innewohnt und welches Talent uns mitgegeben wurde. Tantra lehrt uns, uns selbst zu meistern, um im Leben glücklich zu werden. Das bedeutet, dass wir lernen, unseren Geist („citta“) und unsere Lebenskraft („prana“) zu lenken. Alte (Ur-)Ängste, aus früheren Leben oder der Kindheit, müssen abgelegt werden, damit wir frei agieren und unser Leben positiv gestalten können. Das Wissen (vidya) aus den alten Schriften wie den Upanishaden, Patanjalis Yogasutra und der Bhagavad Gita helfen uns dabei, gelassen zu werden. Dabei lernen wir: Nicht alles, was wir wollen, ist auch gut für uns und unsere Ausgeglichenheit. Um voranzukommen, benötigen wir Agni, das innere Licht oder Feuer. Das Konzept des Sri stammt aus dem Hinduismus und besagt, dass allen Dingen eine tiefere Schönheit innewohnt. Der sechste Juwel, Parampara, ist die Tradition, Wissen weiterzugeben und dadurch die Evolution voranschreiten zu lassen. Sie vermittelt uns, dass wir uns durch Yoga nicht nur um unsere eigene Entwicklung, sondern auch um die der anderen kümmern sollten.

Wenn Du von Tantra sprichst, sprichst Du von zwei Schulen, die beide im Prinzip das gleiche Ziel haben, aber eine unterschiedliche Herangehensweise, um es zu erreichen. Wie darf man das verstehen?
Nun, die eine dieser beiden Schulen lehrt uns Bhoga, das Vergnügen oder sinnlichen Genuss an sich – dazu gehört unter anderem auch „Maithuna“, also Sex. Dabei ist Maithuna allerdings ebenso komplex wie der Bauplan eines Flugzeugs. Man muss schon alle Teile korrekt einbauen, um es abheben zu lassen. (lacht) Die andere Schule lehrt uns, unser erhöhtes Bewusstsein in unser alltägliches Leben zu integrieren, unsere erhöhte Schwingung zu halten und kontinuierlich zu erhöhen. Wenn wir beide Schulen aufmerksam besuchen, erleben wir höchste Ekstase und Glückseligkeit auch außerhalb des Schlafzimmers – in allen Lebensbereichen.

Wie gut funktioniert „Maithuna“ bei Dir? Erlebst Du die ständige Ekstase?
Nicht immer. (lacht) Aber es funktioniert sehr oft.

Woher hast du dein Wissen über Tantra?
Ich habe 17 Jahre lang bei Yogameister Kavi Yogiraj Mani Finger gelebt und bin anschließend bei zwei weiteren Meistern in die Lehre gegangen. Letztendlich hat mich aber jeder Mensch geprägt, der mir auf meinem Yogi-Weg begegnet ist – auch damalige Mitschüler wie Shiva Rea. Wir sind so etwas wie die Generation von Wegweisern für ein erwachendes spirituelles Bewusstsein.

Glaubst du an ein spirituelles Erwachen aller Lebewesen in diesem Leben?
Ich würde sagen, es besteht durchaus die Möglichkeit dazu. Es kommt nur darauf an, ob wir gemeinsam die richtigen Schritte zum Erreichen dieses Ziels gehen und wie sehr wir bereit sind, dafür an uns zu arbeiten.

‚Para‘ bedeutet ‚höchstgestellt‘ – die Zusammenführung aller Mühen. Wie viel kann ParaYoga bei Menschen bewirken, die sich bisher im Leben nur wenig um sich selbst „bemüht“ haben und jetzt mit der Praxis beginnen?
Die Wirkung von ParaYoga ist davon abhängig, inwieweit man dazu bereit ist, sich im Hier und Jetzt um Veränderung zu bemühen und sein Leben sowie die Sichtweise auf gewisse Dinge von Grund auf zu verändern. Ich denke, dass Yoga generell jeden Menschen auf den Weg bringen kann, ein glücklicheres und zufriedeneres Leben zu führen – wenn er dazu bereit ist. Dazu gehört auch eine konsequente Yogapraxis. Wer sich zurücklehnt und auf Veränderungen wartet, ohne etwas dafür zutun, wird vermutlich kein erfülltes Leben führen können.

Von Sina Scherer
Sina Scherer ist begeisterte Yogini, arbeitet als freie Autorin und PR-Beraterin in München.

 

Interview // Angela Farmer & Victor Van Kooten

Bereits die Interviewsituation ist ungewöhnlich: Das Gespräch mit Angela Farmer
(75) und Victor van Kooten (73) findet an und in einem Badeteich in Osterloh statt.
Vor der Kulisse der bayerischen Voralpen sprechen die erfahrenen Yogalehrer über starke Männer, kreative Frauen und Yoga als Form individuellen Ausdrucks.

YOGA JOURNAL: Im Yoga wollen wir Verbindung, wollen mit unserer Umwelt verschmelzen. Wie wahren wir dabei unsere Individualität?
VICTOR VAN KOOTEN: Das wichtigste Prinzip in unserem Unterricht lautet: Niemand teilt die gleiche Wahrheit oder geht den gleichen Weg. In diesem Sinn ist es die Aufgabe des Lehrers, Schülern einen Raum zu bereiten, in dem sie ihren persönlichen inneren Leitfaden entdecken und ihm ihr Vertrauen schenken können. Für uns ist Yoga kein geschlossenes System, auch keine Abfolge von Haltungen. Du bist Yoga.

Hängen wir zu sehr an Begriffen?
VK: Yoga, Tantra, und so weiter… Diese Wörter sind inzwischen bis zur Unkenntlichkeit strapaziert. In unserer leistungsbetonten Zeit würde ich fast nicht von Yoga sprechen, eher von „YouGo“.

Wie hat diese Haltung euren Unterrichtsstil beeinflusst?
VK: Wir haben uns 1971 als Schüler von B. K. S. Iyengar kennengelernt. Im Laufe der Jahre haben wir gemerkt, dass wir eine neue Richtung einschlagen wollen. Wir sehen den Körper nicht als äußere Form, sondern als Gefäß für den inneren Strom des Lebens.

Seit 30 Jahren unterrichtet ihr als Paar gemeinsam. Wie läuft dieser Dialog ab?
ANGELA FARMER: Wir stehen konstant im Austausch mit uns selbst. Diesen natürlichen Fluss spiegelt auch unser Unterrichtsstil: Wir praktizieren niemals zusammen. Erst in unseren Stunden finden wir heraus, wo der andere auf seiner inneren Entdeckungsreise steht und was er dort gefunden hat. Es ist ein konstantes Inspirieren, Zuhören und spontanes Aufgreifen, das zu ganz besonderen Momenten führt. Ein bisschen wie beim Liebesspiel …

Es gibt Schüler, die vor allem in eure Stunden kommen, um euch als Paar zu erleben und sich in diese Art der Kommunikation einzufühlen. Wie erlebt ihr eure eigene Beziehung in Bezug auf Yoga?
AF: Yoga unterscheidet sich nicht von allem anderen im Leben. Es geht immer um Transformation. Auch Beziehungen, unsere eingeschlossen, finden nicht in der Konfrontation statt, sondern wachsen und entwickeln sich organisch.

Es scheint, als sei die Paarbeziehung eines der größtenThemen unserer Zeit, das
einer radikalen Umbewertung bedarf.
VK: Ich habe gehört, dass jetzt stärkere Männer gefragt sind!

Was ist ein starker Mann für dich?
VK: Jemand, der seine feminine Seite tragen – und ertragen! – kann. Der vermeintliche Unterschied zwischen „Mann“ und Frau“ war immer eine große Herausforderung für mich. Wo soll hier die Trennung liegen? Natürlich haben wir unterschiedliche Genitalien und als Mann kann ich keine neue Generation auf die Welt bringen – aber ohne die Hilfe des Mannes kann es die Frau auch nicht.

Für manche Männer ist die Vorstellung einer femininen Seite sicher erschreckend.
VK: Unser gesamter Ansatz besteht darin, dass wir aus dem inneren Körper heraus unterrichten. Dieser wird in Kontrast mit dem äußeren, muskelbetonten Männerkörper eher mit femininer Energie verbunden. Ich persönlich habe mit Yoga begonnen, um mehr vom Außen ins Innere zu kommen und zu dem gelangen, was mich geschaffen hat – was oder wer auch immer das sein mag. Heute bewegt sich viel im Yoga in die maskuline Richtung, statt die Polaritäten auszugleichen: Aus Hatha Yoga ist „Haha Yoga“ geworden! Dabei geht es nicht darum, als Mann feminin zu werden, sondern diese Seite einfach wahrzunehmen.
AF: Als Yoga noch keinen Namen hatte, hat es sich aus dem Femininen entwickelt – wie alles, das direkt aus der Natur kommt, sich im Rhythmus mit ihr bewegt und nach den Jahreszyklen lebt. Es war ein ständiges Experimentieren mit dem, was gut tut: sich nach etwas strecken, dehnen, sich der Sonne zu öffnen. Es waren Männer, die diesen Zugang formalisiert und ein System daraus gemacht haben.

Ist es nötig, uns der Sonne, uns selbst und unserem Partner mehr zu
öffnen? Welche Qualität sollte diese Offenheit haben?
AF: Die wichtigste Bedingung für Offenheit ist Vertrauen. Die größte Blockade ist Angst. Manchmal wissen wir gar nicht, wo sie herkommt. Ein Wort oder eine Geste von jemandem, der uns nahe steht, kann unerklärliche Angst auslösen. Haben wir genug Raum und Vertrauen, können wir uns dieser Angst und den Bedürfnissen des anderen öffnen. Ein guter Ort, uns unserer eigenen Angst zu öffnen, ist die Yogapraxis. Wir lernen, Stellen im Körper zu vertrauen, die normalerweise dichtmachen. Wenn sie merken, dass sie achtsam behandelt und nicht verletzt werden, öffnen sie sich. Sobald man einem anderen Menschen näher kommt, nähert man sich auch einem Ort in sich selbst, der so viel Angst hat, dass er sich versteckt. Wenn dieser Ort integriert werden kann, wird die Beziehung 100 Meilen tiefer.

Wie können wir es vermeiden, dass der Raum, den wir uns für uns nehmen, nicht zur Distanz zum anderen wird?
VK: Der Raum, den wir uns nehmen, sollte durchlässig bleiben, nicht
eingemauert werden.
AF: Als Frauen beeinflusst uns noch heute der historische Hintergrund, in dem es nicht erlaubt war, uns wirklich authentisch auszudrücken. Wenn unser Partner also nicht bereit ist, uns auf unserer Entdeckungsreise zu begleiten, sich gemeinsam und einander zu öffnen und damit gemeinsam verletzlich zu werden, passiert folgendes: Wir denken, dass wir mehr Raum erhalten, finden aber plötzlich Entfremdung. Dazu kommt die Angst, dass sich im Prozess des Öffnens in das, was uns wirklich ausmacht, die Beziehung auf der Strecke bleibt. So entsteht ein Zug in zwei Richtungen – als ob wir mit den Füßen auf auseinander driftenden Eisschollen stünden …
VK: Das Interesse an persönlicher und gemeinsamer Entwicklung sollte von beiden Seiten kommen. Dazu ist eine gewisse Elastizität nötig. Wird sie jedoch überstrapaziert, reißt das Gummiband. Wir sind da wie zwei Magneten: Gehen wir zu weit voneinander weg, lässt die Anziehungskraft nach und verschwindet schließlich.

Victor, du bist auch bildender Künstler. Welches Bild würdest du von eurer Beziehung malen?
VK: Für mich ist unsere Beziehung absolut selten und erstaunlich. Ich habe sie oft portraitiert, unter anderem mit vier Gesichtern, die nach außen, sowie vier Gesichtern, die nach innen blicken und vom unteren Chakra ausgehend eine Blume bilden. Mein Ideal ist es, dass wir uns auf vielen Ebenen, nicht nur der sexuellen, konstant nach innen und außen bewegen. Kompromisse gibt es immer, aber wenn aus ihnen Angebote zur Wertschätzung werden, brennt die Flamme des Yoga wieder auf. Schwierigkeiten, äußere Kräfte und Herausforderungen sind wichtige Veränderungen auf diesem Weg. Wir sollten jedoch nicht der Spielball dieser Kräfte werden, sondern in uns ruhen, zurücktreten und sie annehmen. Es sind die Stürme, die den Bäumen interessante Formen geben.

Von Christina Raftery
Fotos: Elias Hassos // www.eliashassos.de

Angela und Victor leben in Eftalou auf der griechischen Insel Lesbos. Dort und weltweit unterrichten sie Workshops und Retreats.
www.angela-victor.com
Auf den Fotos in diesem Interview tragen sie Kleidung der von ihnen selbst
inspirierten Marke Pelagou Sensual Bodywear München
www.pelagou.com/ E-Mail:sabina@pelagou.com

Weibliche Mystik – Buch von Sally Kempton

Es kann sehr kraftvoll sein, sich mit der heiligen Weiblichkeit zu verbinden: Für kreative Inspiration wenden Sie sich an Saraswati, für mehr Wildheit in Ihrem Leben an Kali oder Durga und an Lakshmi für mehr Fülle. Das neueste Buch der bekannten amerikanischen Meditations- und Yogaphilosophie-Lehrerin Sally Kempton trägt den Titel „Awakening Shakti“ und ist eine Einladung, die innere Konversation mit der göttlichen Weiblichkeit zu vertiefen und dadurch Ihre Shakti-Essenz anzuzapfen. Elf Hindu-Göttinnen, darunter auch weniger bekannte wie Dhumavati (die Herrin des Rauches) und Lalita Tripura Sundari (die spielerische Schöne der drei Welten), werden vorgestellt. Kempton vermag es mit viel tantrischem Geschick, uns diese Superfrauen durch Verweise auf und Beispiele aus Popkultur, Sozialkultur und Literatur näherzubringen. Beyoncé oder Kate Middleton strahlen beispielsweise Lakshmi-Energie aus, während Uma Thurmans Rolle in „Kill Bill“ ein typisches Beispiel für Kalis raue Seite ist. Erzählt sind die Mythen um die Göttinnen auf solch spannende Weise, dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus den Händen legen möchte.

FAZIT: Bisher ist dieses Buch nur auf Englisch erschienen, doch wer die sprachliche Kompetenz mitbringt, sollte es unbedingt lesen: Shakti Power pur!

„Awakening Shakti: The Transformative Power of the Goddesses of Yoga“ von Sally Kempton (Sounds True, ca. 15 Euro; Kindle Edition ca. 6 Euro).

Einfach Sitzen

Sukhasana
sukha = einfach, bequem, stabil
Asana = Haltung

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Der Hals ist weich.
Die Handflächen liegen aneinander.
Die Füße befinden sich unter den Knien.
Der untere Bauch wird angehoben.
Die Schlüsselbeine sind geweitet.

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Im Yoga übt man, sich anzustrengen und zugleich freudvoll und friedlich mit sich selbst verbunden zu bleiben. Wenn man das gelernt hat – egal ob in der einfachen Sitzhaltung Sukhasana oder im Alltag – dann geht man positiv und ohne Angst durchs Leben.

Seit Jahrtausenden sitzen die Menschen überall auf der Welt auf dem Boden – meist in Haltungen mit gekreuzten Beinen wie in Sukhasana. Obwohl das ganz einfach und vertraut aussieht, hat die Haltung doch eine große Kraft: Mit einer klaren Intention eingenommen kann sie den Übenden tief nach innen ziehen, in einen meditativen Zustand führen und den Zugang zu der natürlichen Freude eröffnen, die im Herzen wohnt.
Sukhasana birgt also ein ganz eigenes Innenleben, das Sie mit der Zeit beim Üben entdecken werden. Die Voraussetzung dafür ist eine präzise Ausrichtung in der Haltung, denn nur so ermöglicht sie einen entspannten und zugleich wachen Zustand von Körper und Geist. Die erste Herausforderung bei der präzisen Ausrichtung besteht darin, die Beine zu entspannen, zugleich die Wirbelsäule aufzurichten und die Brust zu weiten. Eine Reihe kleiner korrigierender Bewegungen helfen Ihnen, das Gewicht gleichmäßig über beide Sitzknochen nach unten abzugeben, die Schultern oberhalb der Hüften auszurichten und den Kopf gerade über der Wirbelsäule zu balancieren. Dafür braucht man etwas Kraft im Rumpf, weshalb regelmäßiges Üben die Oberkörpervorderseite, die Rückseite und die Flanken gleichermaßen stärkt. Indem Sie Ihre Ausrichtung immer mehr verfeinern und die Wirbelsäule Stück für Stück aufrichten, wird die Aufmerksamkeit mehr und mehr nach innen, zum Herzen hin gelenkt. Die Folge: Sie sitzen bequem und sind körperlich und geistig im Gleichgewicht.
Sukhasana bedeutet zwar „einfache Sitzhaltung“, doch für viele Menschen ist die Haltung alles andere als einfach – vor allem weil man es in unserem Kulturkreis gewohnt ist, auf Stühlen zu sitzen. Dabei lehnt man sich zurück und lässt sich durch die Körpermitte nach unten sacken, langfristig schwächt das die Bauch- und Rückenmuskulatur. Wenn die Hüften steif sind, die Knie schmerzen oder der untere Rücken rebelliert, ist es schwierig, aufrecht am Boden zu sitzen. Mit den richtigen Hilfsmitteln kann man sich der Haltung dennoch nähern. Vor allem das in dieser Sequenz erhöht auf gefalteten Decken gelagerte Becken erlaubt es Ihnen, die Hüften geschmeidiger zu machen und zugleich die Wirbelsäule aufzurichten und lang zu strecken. Mit der Zeit lernt man dann, sich auch ohne die Unterstützung einer Rückenlehne aufrecht zu halten.
Um die Wirbelsäule in Sukhasana zu ihrer vollen Länge zu entfalten, muss man zunächst für Stabilität an der Basis der Haltung sorgen. Die Grundfrage lautet: Wie steht das Becken? Neigen Sie dazu, es im Sitzen nach hinten zu kippen und den Rücken zu runden? Oder kippen Sie das Becken eher nach vorn, sacken ins Hohlkreuz und lassen den Bauch nach vorne fallen? So oder so werden Sie lernen, das Becken gerade auf der Mitte der Sitzknochen auszurichten, so dass sich das untere Ende des Kreuzbeins nach innen bewegt und der untere Bauch nach innen und oben.
Erst nachdem Sie diese Stabilität an der Basis gefunden haben, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Oberkörper. Ein wichtiges Ziel von Sukhasana ist es, einen ruhigen, mühelosen Atem zu fördern. Um die Brust zu weiten, legen Sie die Handflächen vor dem Brustbein aneinander und bringen Raum zwischen die Schlüsselbeine. Dadurch festigen sich äußere Schulterblätter und obere Rückenmuskeln und der obere Teil der Wirbelsäule erhält einen Impuls, sich nach innen zu bewegen. Auch das Langziehen der Flanken hilft Ihnen dabei, den Brustkorb zu weiten und den Atem zu vertiefen. Im ersten Übungsschritt finden Sie zu mehr Länge in der Wirbelsäule, indem Sie die Finger verschränken und die Arme über den Kopf strecken. Dabei heben Sie aktiv den Brustkorb und dehnen spürbar die Zwischenrippenmuskulatur. Wenn Sie die Arme dann wieder senken, versuchen Sie, diese Länge im Oberkörper beizubehalten.
Aber auch die Rückseite des Brustkorbs sollte sich in Sukhasana weiten und ausdehnen. Eine einfache Art, das zu erreichen, ist die im zweiten Schritt gezeigte Vorwärtsbeuge mit den Händen auf Blöcken. Dabei spüren Sie, wie sich die Rückseite des Brustkorbs nach allen Seiten hin ausbreitet, während sich zugleich die Wirbelsäule nach vorne verlängert. Dieses Gefühl der Ausdehnung nehmen Sie schließlich mit in den dritten Schritt, die klassische Form von Sukhasana. Dabei beobachten Sie, wie sich der gesamte Brustkorb frei mit dem Atem bewegt.
Obwohl das Wort sukha meist mit „einfach“ oder „bequem“ übersetzt wird, kann es auch „glücklich“ oder „freudvoll“ bedeuten. Das erinnert uns an das angeborene Gefühl der Freude in unserem Inneren. Diese Freude können Sie manchmal wahrnehmen, wenn es Ihnen in Ihrer Yogapraxis gelingt, Stabilität im Körper mit müheloser Ausdehnung im Atem zu verbinden. In solchen Momenten empfinden Sie Körper, Geist und Atem nicht mehr als getrennte Teile. Alle drei sind eins und das Herz schlägt leicht und frei in Ihrer Brust.

Von Nikki Costello
Fotos: David Martinez

 

Korrekte Anweisungen in die Sukhasana-Haltung finden Sie in unserer Ausgabe 05/13!