Eine Yoga-Ausbildung, so einzigartig wie du! Ganesha Yoga-Aufbau-Ausbildung 300h mit Jeanette Luft

Jeanette Luft

Hast du dich schonmal gefragt, was deine ganz persönliche Gabe ist? Warum du hier bist? Was genau du der Welt zu schenken hast? Jeder Mensch hat etwas ganz Besonderes und Einzigartiges. Woran soll man sich später mal beim Gedanken an dich erinnern? Begib dich mit Jeanette Luft auf eine einzigartige Reise und komme den Antworten näher. In ihrer Hatha-Yoga Aufbau-Ausbildung, die sich an Yogalehrende aller Stile richtet, begleitet sie dich mit ihrem Team auf diesem spannenden Weg. // anzeige

Lerne über zwei Jahre hinweg dein volles Potential kennen und zu entfalten – persönlich und als Yogalehrer*in. Denn du bist definitiv nicht auf dieser Erde, um einfach nur irgendwie zu überleben. Du bist hier, um die Welt ein Stück besser zu machen. Wenn nur eine Person aus deinem Kurs hinaus geht und sich danach besser fühlt als davor… tadaaaa. Geschafft! Eine gute Yogastunde inspiriert. Sie zeigt einen Teil der Seele der Yogalehrerin, schafft Nähe und Akzeptanz. Das will natürlich erst einmal gelernt und in einem sicheren Rahmen ausprobiert werden. „In der Ganesha Yoga Lounge hast du einen Raum zum entdecken, ausprobieren und lachen, in dem wir einander sehen und wertschätzen,“ erklärt Jeanette Luft.

Stärke deine Kompetenzen und dein Profil als Yogalehrer*in

In der Ausbildung hast du den nötigen Raum, um dich persönlich und als Lehrer*in weiterzuentwickeln, dir deiner Talente bewusst zu werden und im Unterricht einzusetzen. Jeanette Luft erklärt, dass sie oft tief bewegt ist, wenn schlummernde Begabungen an die Oberfläche kommen. „Wenn Auszubildende ihre berührende Stimme finden oder entdecken, wie sie mit ihren Händen Menschen tief berühren. Was für ein großes Geschenk, den Yogalehrer*innen zu helfen den eigenen Ausdruck und Weg zu finden.“ Deshalb macht ihr ihre Arbeit heute so unglaublich viel Spaß, umgeben von faszinierenden Menschen, mit denen man die Liebe zum Yoga teilt.

Stelle deine Ausbildung individuell zusammen

In den Ganesha-Ausbildungen wird fundiertes Wissen leicht und eingängig vermittelt. Es muss ja nicht immer kompliziert sein. Was bringen uns die hochtrabendsten Begriffe, wenn man die Essenz nicht versteht? Du hast die Möglichkeit, deine 300h+ Ausbildung individuell zusammenzustellen. Es gibt viele interessante Wahlmodule für deine ganz persönliche Ausbildung.

Prenatales und Postnatales Yoga (13.-15. Okt & 10.-12. Nov 2023):
Mache Mamas vor und nach der Geburt das Geschenk, sie mit Yoga zu unterstützen. Erlebe die Magie, neues Leben zu begleiten.

Yin Yoga (19.-21. Okt 2023):
Lerne mehr über den regenerierenden Yin-Yogastil und seine heilsame Wirkung. Gehe mit den Teilnehmer*innen ein Stück auf dem Weg der Stille.

Business & Marketing für Yogalehrende (16.-18. Nov 2023):
Hebe dein Herzensbusiness auf das nächste Level. Verabschiede dich von leeren Kursen und Workshops.

Atemtherapie (29. Feb-2. März 2024):
Traue dich, die innige Kraft des Atems in deinen Unterricht zu integrieren. Tauche in die uralten Pranayama-Techniken ein und erlerne gleichzeitig die neusten Ansätze der modernen Atemtherapie.

Rückenlehrer*in (5.-7. April 2024):
Bringe Menschen mit einem glücklichen Rücken zum Strahlen und werde kompetente
Ansprechpartner*in in allen Fragen rund um das Thema Rückengesundheit.

Personal Training & Coaching (3.-5. Mai 2024):
Erlerne maßgeschneidertes Yoga anzubieten und auf die individuellen Bedürfnisse deiner
Teilnehmenden einzugehen. Yoga, so einzigartig wie du!

Meditationslehrer*in (5.-7. Juli 2024):
Bye bye, Monkey Mind. Lerne das Geschenk der Meditation anzunehmen und an deine Schüler*innen weiterzugeben.

Entspannungs- & Achtsamkeitslehrer*in (20.-22. Sep 2024):
Tiefe Ruhe, Gelassenheit und voll aufgetankte Batterien. Gehe den Weg der Entspannung und einem achtsamen Leben mit deinen Schüler*innen.

Asana Expert*in (17.-19. Jan 2025):
Lerne die physiologischen und biomechanischen Prinzipien des Körpers kennen und verstehe ab sofort, was du in deinem Unterricht tust.

Erweiterte Unterrichtskompetenz (14.-16. März 2025):
Verfeinere dein Unterrichten mit Stimm- und Sprachtraining, Präsenz und Sequencing: Wachse mit Mentorship über dich hinaus.

Yoga Philosophie (4.-6. April 2025):
Mache einen Deep Dive in die jahrtausendealten Lehren des Yoga und ihre moderne Interpretation.

Mehr Info findest du hier: yoga-heidelberg.com/weiterbildungen

Übrigens: Die Module à 35 Stunden sind auch einzeln buchbar. Alle Weiterbildungsmodule kannst du entweder im Heidelberger Yogastudio Ganesha Yoga Lounge oder online besuchen. Du kannst jederzeit mit der 300h Aufbau-Ausbildung beginnen. Die Wahlmodule wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. Sichere dir bis drei Monate vor Beginn deines ersten Ausbildungsmoduls den Frühbucher-Rabatt. Für Leser*innen des YOGAWORLD JOURNAL gibt es außerdem satte 10 Prozent auf die Ausbildung!

Voraussetzungen für die 300h Ausbildung

Bitte bewirb dich für die Ausbildung mit deinem Zertifikat einer abgeschlossenen Yoga-Grundausbildung mit mindestens 200h. Darüber hinaus ist es wichtig, dass du eine eigene Übungspraxis hast und idealerweise schon erste Unterrichtserfahrung sammeln konntest.

Mehr Info zur 300h Ausbildung findest du hier: yoga-heidelberg.com/ausbildung-300h


Über Jeanette Luft

Jeanette ist Soul Yogini, Inhaberin der Ganesha Yoga Lounge, Autorin und Mama von zwei kleinen Wirbelwinden: „Ich merke immer mehr, wie wichtig es ist, nicht nur das Laute um mich herum wahrzunehmen, sondern auch die leisen und feinen Töne. Wie möchte ich mich dem Leben zeigen, wenn ich morgens aufstehe? Was ist mir wichtig? Am Ende kann ich mir nicht aussuchen welche Herausforderungen mir das Leben entgegenwirft, aber ich kann frei wählen, wie ich diesen Herausforderungen begegne. Und Yoga hat mir auf meinem Weg so sehr geholfen. Seit der allerersten Yogastunde, in der ich kaum mein Herz spüren konnte bis heute. Yoga hat mich begleitet durch Jobwechsel, Verluste geliebter Menschen, Existenzängste, dem Ankommen im Mama-Sein und vielem mehr. Es hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Das möchte ich weitergeben und das möchte ich auch für meine Auszubildenden.“

Mehr über Jeanette Luft und die Ganesha-Ausbildungen auf www.ganesha-yogalounge.de und
www.yoga-in-der-schwangerschaft.info

Playlist des Monats: „BECOMINGME “ – von Robert Ehrenbrand

Robert Ehrenbrand

Unsere Playlist des Monats kommt im September von Robert Ehrenbrand. Ganz unter dem Motto „Energie pur!“ hat Robert dir einen bunten Musikmix zusammengestellt, der sich an sein Konzept „BECOMINGME YOGA“ anlehnt. Wir freuen uns riesig, dass Robert am 14. und 15. Oktober auch bei unserer YogaWorld-Messe dabei sein wird! Er wird dort einen Special Workshop unterrichten sowie gemeinsam mit seiner Frau Mitali und „The Sat Nam Sessions“ ein Konzert geben. Mit dieser Playlist verkürzen wir dir die Wartezeit und stimmen uns schonmal vorfreudig ein

Yoga-Playlist „BECOMINGME“ von Robert Ehrenbrand

Ein paar persönliche Worte von Robert

Lieber YOGAWORLD-Tribe, ich kann es kaum erwarten, bis ich viele von euch auf der YogaWorld in München persönlich kennenlernen darf. Um euch (und mir) die Wartezeit bis dahin zu verkürzen und euch mein Yogasystem BECOMINGME YOGA so vorzustellen wie es Sinn macht (nämlich via einer Playlist), findet ihr hier einige meiner derzeitigen Lieblingstracks für meine Klassen.

Falls ihr BECOMINGME YOGA bisher noch nicht kennt: es geht in meiner Arbeit um Energie. Die Süddeutsche Zeitung hat es gut auf den Punkt gebracht: „Meuterei auf der Matte“. BECOMINGME YOGA stellt eine wilde, freie, effektive und zielführende Verbindung zum Aufbau von innerer Stärke, Dynamik und neuer Energie dar. Das Konzept geht also weit über reine Körperarbeit hinaus. Das erklärte Ziel ist es, eine umfassende Praxis zu etablieren, die dem „inneren Lehrer“ folgt, also einen kraftgebenden Rahmen ermöglicht, in dem sich die jeweilige Persönlichkeit frei entfalten und wachsen kann. BECOMINGME YOGA ermöglicht euch ein zielgerichtetes Erwecken eurer physischen und mentalen Stärke unabhängig von externen Faktoren und Einflüssen.

Ich freue mich auf euch!

Robert Ehrenbrand auf der YogaWorld 2023 in München:

Samstag, 14. Oktober 2023 // 12:30 – 14:00 Uhr // „BECOMINGME YOGA“ // Lotus Yogaspace

*das Ticket zum Special-Workshop muss zusätzlich zu einem Tages- oder Wochenendeintrittsticket gekauft werden. Zum Ticket-Shop

Über Robert Ehrenbrand

Vater. Ehemann. Yogi. Autor. Wirtschaftspsychologe. Coach. Musiker (Bassist der US-amerikanischen Band BOYSETSFIRE und Gitarrist des Mantra-Projekts THE SAT NAM SESSIONS). All das und noch vieles mehr ist Robert Ehrenbrand. Vor allem aber wird Robert von der tiefen Leidenschaft angetrieben, anderen zu helfen, ihre innewohnenden Potentiale wiederzuerwecken. Menschen dabei zu unterstützen physisch & vor allem auch mental stärker zu werden ist Roberts erklärtes Ziel. Er betreibt seit seinem 7. Lebensjahr Kampfsport und seit seiner frühen Jugend intensiv Yoga & Meditation. Aufbauend darauf verbinden sich in seinem BECOMINGME YOGA-System Technologien aus dem Yoga mit intensiven Meditationstechniken, aktivierenden Atemtechniken und dynamischen Übungen. Der Aufbau von innerer Kraft & Dynamik stehen hierbei im Mittelpunkt. Im März 2021 erschien Roberts erstes Buch „Die Kraft des Suchens – Dein Weg zu physischer und mentaler Stärke“ beim renommierten AURUM/Kamphausen Verlag.

Mehr zu Robert und seiner Arbeit unter www.robertehrenbrand.de, auf Instagram @robertehrenbrand oder YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCUPZRqSEOd5yI1lFqzVrXQQ


Eine Einladung yogische Sounds, innere Transformation, Freundschaft und Liebe zu zelebrierenhöre dir gerne auch diese schöne Playlist von The Sat Nam Sessions an:

Yogasequenz zum Podcast #120 Body Face Yoga – mit Amiena Zylla

Wenn es im Yoga um Verbindung und Ganzheitlichkeit geht, warum lassen wir dann beim Üben das Gesicht außer Acht? Und umgekehrt: Warum bleibt Face Yoga so häufig bei straffender Gesichtsgymnastik stehen? Es geht auch anders: Unsere Faszienyoga-Expertin Amiena Zylla verbindet Face-Übungen mit Asanas zu einer ganzheitlichen Praxis.

Fotos: Johannes Rodach

Vielleicht erinnerst du dich an Amienas Praxisstrecke zu Body Face Yoga im YOGAWORLD JOURNAL 02/2024. Daran angelehnt hat Amiena nun für unsere Praxisreihe im „YogaWorld Podcast“ eine Body Face Yogasequenz eingesprochen.

Dieser Artikel ersetzt natürlich nicht das Hören des Podcasts. Aber um die einzelnen Übungen vielleicht ein bisschen besser nachvollziehen zu können, findest du hier die Sequenz in Bildern. Viel Freude beim Mitpraktizieren!

So übst du Body Face Yoga

Nimm immer zuerst bewusst deine Körperposition ein und dann die Face-Yoga-Übung dazu. Alle Übungen werden zwischen 30 Sekunden und einer Minute ruhig atmend gehalten. Ausnahmen sind die Augen- und Stirnübungen, die du dynamisch ausführst.

Übung 1: Hals

Übung 2: Kinn

Übung 3: Lippen und Wangen

Übung 4: Augen

Übung 5: Wangen

Übung 6: Stirn


Amiena Zylla ist Yogalehrerin und Buchautorin und gilt als eine der wichtigsten Pionierinnen und Expertinnen für Faszienyoga – aber als passionierte Yogaforscherin bleibt sie dabei nicht stehen: Mit Body Face Yoga hat sie erneut Neuland erobert. Mehr über Amiena auf amienazylla.com oder auf Insta @amienazylla

Auf unserer Seite findest du auch die komplette Asana-Kolumne „Fitte Faszien“ von Amiena:

#67 Die YogaWorld Redaktionssitzung: Fülle vs. Askese – mit Susanne, Carmen und Daniela

Wenn Verzicht in Zeiten des Überflusses den Blick auf das Wesentliche schult

In dieser Folge „YogaWorld Podcast“ laden wir dich zur Redaktionssitzung ein. Wie der Name schon sagt, sitzen hier Mitglieder der YogaWorld-Redaktion zusammen und reden über Yogathemen. Du kannst Mäuschen spielen, uns dabei ein bisschen besser kennenlernen und mit uns reflektieren.

Heute diskutieren wir zum Thema „Fülle versus Askese“ – angelehnt an den Titel der aktuellen Ausgabe vom YogaWorld Journal, vormals Yoga Journal. Neben Gastgeberin Susanne Mors sind mit an Bord: Daniela Klemmer aus der Online Redaktion, die ihr ja auch schon von den Praxisreihen hier im Podcast kennt, und Print-Autorin Carmen Schnitzer.

Unter anderem sprechen wir über die Fragen: Was ist für dich Fülle? Was ist für dich Askese? Ist Askese etwas Zeitgemäßes oder nur etwas für die alten Yogis in der Höhle im Himalaya? Wie gehe ich mit den Vorstellungen anderer Menschen zum Thema Fülle um, die mir nicht entsprechen? Wieso herrscht in unserer heutigen Gesellschaft so ein starkes Mangeldenken vor? Kann Askese dabei helfen Fülle zu empfinden?

Die Idee für die Redaktionssitzung kam uns tatsächlich in einem Meeting, als Kolleg*innen von Printmagazin, Messe, Website, Social Media und Podcast beisammen saßen. Da wurde uns wieder einmal klar, wie wichtig so ein Austausch untereinander ist – und vor allem wie inspirierend und auch lustig. An diesem Miteinander wollen wir euch teilhaben lassen. Wir hatten großen Spaß beim Aufzeichnen der Folge und möchten wissen, ob du mehr davon hören willst. Schreibe uns dein Feedback gerne an podcast@yogaworld.de, via Instagram oder kommentiere gleich hier.

Video: Tipps für Armbalancen mit Steffi Rohr

Auf der Suche nach einer yogischen Herausforderung? Dann probiere doch mal Armbalancen aus. Sie erfordern viel Übung, Kraft und jede Menge Geduld. Aber sie machen auch Spaß, schenken dir Mut – und die Arbeit an ihnen kräftigt wichtige Muskeln, die die Wirbelsäule stabilisieren. Steffi Rohr zeigt dir hier in zwei Videos die Technik der fliegenden Taube und des kleinen Grashüpfers.

Videos: Stefanie Rohr / Titelbild: Elli Becker

Höre bei allen Übungen genau auf deinen Körper. Gehe nur soweit, wie du dich wohlfühlst, bleib geduldig und übe frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“. Wichtig: Bevor du dich an die Armbalancen wagst, solltest du die vorbereitenden Übungen problemlos umsetzen können. Vergiss nicht, deinen Körper und vor allem deine Handgelenke immer gründlich aufzuwärmen.

 Technik der fliegenden Taube

Gut zu wissen: Armbalancen kräftigen nicht nur Schultern, Arme und Handgelenke, mit diesen Übungen trainierst du die gesamte Rumpfmuskulatur – und die ist ausschlaggebend für die Gesundheit der Wirbelsäule. Zudem verbessert sich dein Gleichgewicht.

Technik des kleinen Grashüpfers


Kraft und Balance sind die wichtigsten Themen in Stefanie Rohrs Arbeit als Yogalehrerin. Ihre Expertise hat sie bereits gemeinsam mit Max Kert in ihrem Yoga-Bestseller „Power meets Balance“ unter Beweis gestellt. Im neuen YOGAWORLD JOURNAL führt dich Steffi durch verschiedene Armbalancen – mit Warm-up, Step-by-step-Anleitung, Wirkungen der einzelnen Asanas und zahlreichen Tipps. Bestelle dir die aktuelle Ausgabe ab 31.8. im Online Shop!

Das neue Heft ist da! Titelthema „Fülle erleben“

Das neue YOGAWORLD JOURNAL ist ab sofort im Handel und als Online-Ausgabe erhältlich – ganz einfach, ohne Papier, ohne langes Warten und ohne VersandkostenDiese Themen erwarten euch im neuen Heft…

Titelthema „Fülle erleben“

Wie kommt es, dass seit einiger Zeit so viel von „Fülle“ die Rede ist? In Ratgebern, Seminaren und Workshops werden wir ermuntert, „mehr Fülle in unser Leben einzuladen“. Dabei predigt zum Beispiel das Yogasutra doch ausdrücklich Santosha, Genügsamkeit. Es gibt sogar radikal asketische Traditionen im Yoga. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt, wie du in dieser Ausgabe erfahren wirst.

Fülle viele bunte Blumen
 © Susn Matthiessen via Unsplash

„Durch Reichtum ist der Mensch nicht froh zu machen“, heißt es in der Katha Upanishad. Aber worin besteht überhaupt Reichtum? Was brauchen wir wirklich, um die Fülle des Lebens auszukosten und uns er-füllt zu fühlen? In der Titelgeschichte geht Redakteurin Carmen Schnitzer diesen Fragen auf den Grund. Plus: Fünf Übungen für mehr Erfüllung.

Außerdem im Heft:

Steffi Rohr Armbalance
 © Elli Becker
  • Himmelwärts: Wir zeigen innovative Armbalancen
  • Core Power: mit dieser Sequenz kräftigst du deinen Oberkörper (und bereitest Armbalancen vor)
  • Achtsame Hedonisten? Eine Umweltpsychologin schaut uns yogisch ins Gewissen – und zeigt wie wir ins Handeln kommen
Umweltpsychologie Frau in der Natur
 © Liderina / Getty Images via Canva
  • Mitten ins Leben: Cover-Model Dr. Ronald Steiner erklärt, warum Produktivität und Spiritualität kein Widerspruch sind – und wie mehr Yoga Bliss in den Alltag kommt
  • Gesundheit: Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck? Was aus yogischer Perspektive dahinter steckt – und was hilft

… und vieles mehr


EINE Yogawelt

Ist dir was aufgefallen? Das Wort „Journal“ ist von unserem Titel verschwunden und stattdessen stehen da jetzt fünf neue Buchstaben: „World“. Eigentlich war diese kleine Veränderung schon lange fällig, denn anders als vor 14 Jahren, als das YOGA JOURNAL im deutschsprachigen Raum startete, machen wir ja inzwischen viel mehr als nur eine Zeitschrift. Diese Website hier heißt ja seit jeher YOGAWORLD. Genau wie unsere Mitmach-Messen und der Podcast. Und weil das immer wieder mal für Verwirrung gesorgt hat, kommen wir jetzt alle unter einem Markendach zusammen: Das Journal, die Website, die Messe und unsere Social-Media-Kanäle (yogaworld108) bilden jetzt auch dem Namen nach eine gemeinsame Yogawelt – die YOGAWORLD eben.

© Karen Massine / Getty Images via Canva

Ändert sich sonst was? Nö. Dieselben Menschen machen für euch auch weiterhin ein Heft, eine Messe und verschiedene Online-Angebote rund um unser aller Lieblingspraxis. Im Journal zeigen wir dir auch in Zukunft inspirierende Sequenzen für zu Hause, erklären Asanas und anatomische Hintergründe, berichten über Meditation, Philosophie, Spiritualität und porträtieren spannende Yogi*nis.

Was uns dabei ganz wichtig ist: Wir wollen dich nicht nur auf deinem individuellen Yogaweg begleiten und inspirieren, sondern immer wieder auch kritisch auf diese unglaublich vielfältige moderne Yogawelt blicken. Denn wir finden: Yoga ist so viel mehr als Üben, um die Haltung zu verbessern. Es bedeutet auch eine Haltung im Leben – und zu der gehört unbedingt das Nachdenken: über das Eigene und das große Ganze, Trends und Traditionen, das Ewige und das Flüchtige – eben über all das, was uns selbst und unsere (Yoga-)Welt ausmacht.

Wir wünschen dir eine erfüllende Lektüre mit deinem neuen, alten YOGAWORLD JOURNAL!

Deine Redaktion

Die YOGAWORLD JOURNAL Online Ausgabe

Das neue YOGAWORLD JOURNAL gibt es auch als Online-Ausgabe. Ganz einfach, ohne Papier, ohne langes Warten und ohne Versandkosten, direkt in unserem Online Shop. Lade dir einfach und bequem deine Wunsch-Ausgabe herunter – egal ob alt oder neu:

Haferkorn-Sushi mit Avocado

Haferkorn Sushi von Dr. Keuthage

Alle kennen Haferflocken. Doch Haferkörner? Die sind beinahe in Vergessenheit geraten. Dass sich das ändern sollte, weiß der Diabetologe und Bestsellerautor Dr. med. Winfried Keuthage. In seinem neuen „Das große Haferkorn-Kochbuch“ stellt er 60 innovative Rezepte vor, in denen dieses leckere und gesundheitsfördernde Wunderkorn die Hauptrolle spielt. Wir stellen euch heute daraus eine vegane Sushi-Variante mit dem heimischen Superfood vor – plus Step-by-step-Anleitung für die perfekte Sushi-Rolle!

Was den Hafer so gesund macht, liegt im Wesentlichen an seinem hohen Gehalt an Beta-Glucanen, was bereits durch zahlreiche Studien belegt wurde. Vielseitig in der Küche einsetzbar, hilfreich beim Abnehmen, mit blutzuckerregulierender, cholesterinsenkender und darmstärkender Wirkung, verwandeln Haferkörner jede Mahlzeit in ein gesundes Genussgericht.

Haferkorn statt Reis beim Sushi

Beim Maki-Sushi wird die Reisrolle von Norialgenblättern umhüllt. Norialgenblätter sind fettarm und reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium, Zink, Natrium und Jod. Zudem enthalten sie viele Omega-3-Fettsäuren. Neben Reis kommen frische Zutaten wie frischer Fisch und rohes oder gekochtes Gemüse hinzu. Ergänzt wird mit scharfer Wasabipaste, fermentierten Ingwerscheiben und Sojasauce. Der eingelegte Ingwer und die scharfe Wasabipaste fördern die Verdauung und sind probiotisch, was den guten Bakterien im Darm zugutekommt.

Das alles macht Sushi zu einer nahezu perfekten Mahlzeit. Wäre da nicht der Reis. Weißer Sushireis ist üblicherweise geschält und poliert und besteht größtenteils aus leicht verwertbaren Kohlenhydraten, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Doch den weißen Sushireis kannst du problemlos durch Haferkörner oder auch Haferreis ersetzen. So wird Sushi zu einer vollwertigen und ballaststoffreichen Mahlzeit.

Zutaten für das Haferkorn-Sushi mit Avocado

Was du in dein Sushi einrollst, bleibt grundsätzlich dir überlassen. Neben Fisch ist Gemüse, zum Beispiel Gurke oder Paprika, genauso lecker und gesund. Avocado eignet sich besonders gut.

Haferkorn-Sushi mit Avocado
© GU/JUNI Fotografen

Für 2 Portionen à 120 g

Zubereitungszeit: 25 Min.
Abkühlzeit: 1 Std.

  • 150 g vorgegarte Haferkörner
  • 1 EL Reisessig
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • ½ Avocado
  • 2 Noriblätter
  • Sojasauce
  • eingelegter Ingwer
  • Wasabipaste

Außerdem:
Sushimatte
Frischhaltefolie

TIPP: Wenn du keine Sushimatte hast, kannst du auch nur Frischhaltefolie verwenden. Dies erfordert allerdings ein wenig mehr Übung.

Step by step zur Haferkorn-Sushi-Rolle

1. Vorgegarte Haferkörner mit 1 EL Wasser beträufeln und erwärmen. Reisessig, Zucker und Salz mischen und unter die Haferkörner heben. Abkühlen lassen.

Haferkorn-Sushi Zubereitung Step 1
© GU/JUNI Fotografen

2. In der Zwischenzeit die Avocado schälen und in feine Streifen schneiden.

3. Frischhaltefolie auf der Sushimatte ausbreiten, darauf ein Noriblatt mit der Längsseite nach unten legen.

Haferkorn-Sushi Zubereitung Step 2
© GU/JUNI Fotografen

4. Die Hälfte der Hafermischung in der Form eines Rechteckes auf dem Noriblatt verteilen, dabei an einer Längsseite einen ca. 2 cm breiten Rand frei lassen. Im unteren Drittel der Sushimatte die Avocadostreifen auf einem ca. 2 cm breiten Streifen platzieren.

Haferkorn-Sushi Zubereitung Step 3
© GU/JUNI Fotografen

5. Die Sushimatte mit Hilfe der Folie von unten nach oben möglichst eng bzw. fest aufrollen.

Haferkorn-Sushi Zubereitung Step 4
© GU/JUNI Fotografen
Haferkorn-Sushi Zubereitung Step 5
© GU/JUNI Fotografen

6. Eine weitere Rolle auf die gleiche Weise formen und die Rollen mindestens eine Stunde im Kühlschrank lagern. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen, mit der Naht nach unten auf ein Brett legen und mit einem scharfen Messer in 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Sushi mit Sojasauce, Wasabipaste und eingelegtem Ingwer servieren.

Nährwerte pro Portion:

235 kcal | 9 g F (1,9 g GFS) | 28 g KH | 8 g Z | 6 g BST | 6 g E | 1,7 g Hafer-Beta-Glucan


Über den Autor Dr. Winfried Keuthage

Dr. med. Winfried Keuthage
Dr. med. Winfried Keuthage. Foto: © Ines Heider

Dr. med. Winfried Keuthage ist Ernährungsmediziner und Diabetologe. In seiner zertifizierten Schwerpunktpraxis für Diabetes und Ernährungsmedizin in Münster/Westfalen behandelt er täglich Menschen mit Diabetes und Übergewicht, denen er eine gesunde, vollwertige Ernährung in Kombination mit regelmäßigen Hafertagen bzw. Haferkorntagen empfiehlt.

Cover "Das große Haferkorn Kochbuch"
© GU/JUNI Fotografen

In seinem neuen Buch „Das große Haferkorn-Kochbuch“ (GU Verlag) geht Dr. med. Keuthage ausführlich auf die im Haferkorn enthaltenen Nährstoffe ein, erklärt das Prinzip der Hafer(korn)tage für Diabetiker*innen und geht auch auf weitere unterschätzte Getreidesorten wie Gerste, Dinkel und Hirse ein. Das Herzstück des Buches bilden 60 alltagstaugliche, preiswerte und innovative Rezepte für Hauptgerichte, Beilagen und Desserts, von herzhaft bis süß: Ob Haferkornbowl, Haferkornrisotto mit Gorgonzola, Birne und Walnüssen oder Rüblitorte mit Haferkorn.

Naturverbunden: Ökologie und Yoga

Klimawandel, Artensterben, Fridays for Future – selten war das Thema Ökologie so präsent wie in den vergangenen Jahren. Wie gehen wir als Yogi*nis damit um? Kann uns die Praxis helfen, in dieser Krise zu bestehen? Oder reden wir uns unsere Naturverbundenheit in Wirklichkeit nur ein?

Text: Stephanie Schauenburg / Fotos: Susanne Schramke

Lange Zeit hatte ich ein ganz gutes Gefühl: Ich esse kein Fleisch, bin Stammkundin im Bioladen, trenne gewissenhaft meinen Müll, meide Plastik und kaufe auch nicht tütenweise Billigklamotten bei Primark. Wie viele Yogi*nis zählte ich mich insgeheim zur Fraktion der Gutmenschen: Wir sind überzeugt, schon deshalb auf der richtigen Seite zu stehen, weil wir kein dickes Auto brauchen, sondern einen nachhaltigen Green-Lifestyle pflegen. Weil wir uns mit Spiritualität, Ethik und Achtsamkeit befassen, anstatt uns nur zu amüsieren und zu konsumieren. Weil wir uns informieren und diskutieren, vielleicht ein bisschen engagieren und gerne auch mal empören, wie grundlegend falsch vieles läuft. Trotzdem war es auch für mich so, wie es Jonathan Safran Foer in seinem neuen Buch „Wir sind das Klima“ beschreibt: „Obwohl wir die Umweltkrise alle miterleben, kommt sie uns nicht vor wie ein Ereignis, an dem wir teilnehmen.“

Yogis unter Palmen

Ökologie und Yoga
Foto: Susanne Schramke

Die traurige Wirklichkeit ist allerdings: Anders als etwa bei 9/11 sind wir nicht nur Zeitzeug*innen, wir nehmen an diesem Geschehen tatsächlich teil. Wir alle tragen dazu bei, dass sich die Erde immer weiter erwärmt, dass Arten aussterben und sich die globale Ungerechtigkeit verschärft: Die meisten von uns heizen ihr Zuhause auf sommerliche 22 Grad, essen das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse, kleiden sich in schöne Stoffe, die von sehr weit her kommen, und hängen ihre Handys, Flatscreens, LED-Lampen und Server an ein prächtig funktionierendes Stromnetz. Dieser persönliche Beitrag mag auf Milliarden von Menschen gerechnet klein sein, aber er ist doch massiver, als wir uns gerne eingestehen.

Das beginnt schon damit, dass wir in Deutschland leben, wo die Industrie brummt, wo wir vergleichsweise gut bezahlte Jobs haben und all jene Annehmlichkeiten genießen, die dazu beitragen, dass wir pro Kopf und Jahr unglaubliche 9000 Kilo Kohlendioxid ausstoßen. In der Schweiz oder Österreich, wo nicht ganz so viele Fabriken stehen, mag dieser Wert etwas geringer ausfallen, aber auch hier genießt man einen Komfort und Lebensstandard, den unsere Urgroßmütter sich nicht hätten träumen lassen – ganz zu schweigen von unseren heutigen Mitmenschen in Indien (1570 Kilo) oder Äthiopien (100 Kilo).

Diese Verwicklung in etwas, wovon zwar alle irgendwie profitieren, das aber niemand in seiner Tragweite so gewollt hat, ist schwer erträglich, es kommt aber noch schlimmer: Mit einiger Wahrscheinlichkeit liegt der ökologische Footprint von Yogi*nis sogar noch über dem Schnitt – und das aus völlig freien Stücken. Der Berliner Ashtanga-Yogalehrer Grischa Steffin berichtet: „Wir sind jetzt bestimmt kein Schickimicki-Studio, aber selbst bei uns hat eine kleine Umfrage gezeigt: Bei den geflogenen Meilen liegen wir Yogi*nis weit über dem sowieso schon sehr hohen deutschen Durchschnitt.“

Ökologie und Yoga
Foto: Susanne Schramke

Wer in den kalten Monaten häufiger mal auf Instagram geguckt hat, konnte sich davon überzeugen: Eine Menge unserer Lieblingsyogis und -yoginis waren da unter Palmen zu sehen: zum Workshop auf Bali, beim Retreat in Thailand, für ein Intensive in Costa Rica. Yoga und Urlaub zu verbinden (oder im Fall von Yogalehrenden mit Arbeit in fernen Ländern), ist wunderschön – wer würde das bestreiten? Das Seltsame ist nur, dass der Widerspruch offenbar so wenig auffällt. Natürlich kann man argumentieren, dass ein ansonsten tadellos ökologischer, womöglich veganer Lebensstil die ein oder andere Flugreise kompensiert (auch wenn die wissenschaftlichen Fakten das vermutlich bestreiten). Aber kann man auch von seinem Reiseglück schwärmen und sich zwei Posts später ausweinen über den wochenlang brennenden Amazonas? In der einen Woche einen Spendenaufruf zur Rettung der verkokelten Koalas teilen und in der nächsten zum Teacher Training nach Bali einladen? Da scheinen dann doch Verdrängungsmechanismen im Spiel zu sein, die man sich – gerade als Yogi*ni – mal genauer anschauen müsste. Genau wie den eigentlichen Ernst der Lage.