Die Redaktion testet: Faszienmassage mit BellaBambi® Cups 

BellaBambi Cupping

Habt ihr schon mal von BellaBambi® gehört? Nein, wir meinen nicht das süße Rehkitz von Walt Disney, sondern die glockenförmigen Silikon-Cups, mit denen du dich (oder deine*n Partner*in) massieren kannst, Faszien lockerst oder angespannte Körperpartien durch das Erzeugen eines Unterdrucks (das sog. Cupping) wieder in die Balance bringst. Jenny Hansen hat die bunten Cups für euch getestet. //anzeige

Auf meinem Tisch sah es aus wie bei einem Hütchenspiel. Kurz nachdem das Päckchen von BellaBambi® ankam, riss mir mein Kind die kunterbunten Cups aus den Händen, um wenig später grinsend und wie ein dreihörniges Ein- bzw. Dreihorn vor mir zu stehen. 

Da ich an diesem Tag leichte Kopfschmerzen an der Stirn hatte, probierte ich als erstes die kleinen Cups in weiß (SENSITIVE) und brombeer (REGULAR) aus. Kurz noch ein bisschen Creme auf die Haut und schon schiebe ich die kleinen Glöckchen von Falte zu Falte, wandere runter zu den Wangen und zum Kiefer, ziehe, drehe und schiebe sie über mein ganzes Gesicht. Bereits nach ca. 5 Minuten breitet sich ein Gefühl der Entspannung und des Loslassens in mir aus, sodass sich die „Denkerstirn“ einmal schön entspannen kann. Ein paar tibetische Klangschalen-Sounds dazu und tatatata –  mein Wohnzimmer verwandelt sich in eine Mini Wellness-Oase. I love it!

Cupping: Faszienmassage mit Unterdruck

Mein Kind hatte währenddessen schon „härtere“ Geschütze aufgefahren und kreist am ganzen Körper mit den blauen, etwas festeren Cups herum, die auch ich kurz darauf für meinen verhärteten Nacken verwende. Denn das Schöne an den Cups ist, dass man sich selbst mit ihnen massieren kann!

Nach dem ausführlichen Experimentieren zu Hause komme ich dann sogar einige Tage später bei unserer Yoga- und VeganWorld-Messe in den Genuss, mich am Stand von BellaBambi® von Philipp, einem der beiden Geschäftsführer, professionell massieren zu lassen. Und so schließe ich die Augen und genieß es, dass meine Nacken-Faszien mal so richtig gelockert werden – nach zwei anstrengenden Messetagen eine unbeschreibliche Wohltat! 

Die beiden Gründer Philipp und Simon Bamberger hatten die Vision, aus einer bewährten Technik eine neue Methode für mehr Wohlbefinden und ein besseres Körpergefühl zu entwickeln und verknüpften aktuelle Erkenntnisse der Faszienforschung mit dem jahrhundertealten Wissen über das Schröpfen, einer naturheilkundlichen Technik, die fast überall der Welt angewendet wird.

Doch die bunten Cups sind nicht nur bei Verspannungen hilfreich, sondern können auch helfen, das Gewebe und die Faszien nach Verletzungen wieder zu regenerieren bzw. Schwangerschaftsstreifen und Cellulite zu reduzieren. Insgesamt gibt es 4 verschiedene Stärken „SENSITIVE“, „REGULAR“, „ACTIVE“ und „INTENSE“ sowie drei unterschiedliche Größen „mini“, „original“ und „maxi“.

Fazit: Die Cups eignen sich wunderbar für eine kleine Auszeit zwischendurch und gehören mittlerweile genauso zu meinen Pausen im Alltag wie die abendliche Yin Yoga Session. Einfach eine super tolle Erfindung!

Cupping mit BellaBambi®: Intensitäten erklärt

Die hautfreundlichen Unterdruck-Cups aus Silikon können fasziale Strukturen aufdehnen und in Selbst- oder Partnermassagen verwendet werden. Das entspannt nicht nur verhärtete Muskeln, sondern bringt durch bewusstes Hinspüren auch den Geist zur Ruhe. Die Wirkungen des Unterdrucks kann man sich außerdem in Yogatherapie oder Schönheitspflege zu Nutze machen. Besonders toll: Durch die große Auswahl an Cups ist sichergestellt, dass für jeden Anwendungsort und jede Empfindsamkeit der richtige Cup dabei ist.

  • SENSITIVE (weiß, zitronengelb): Ideal für Anwendungen an empfindlichen Körperpartien, wie z.B. im Gesicht. Für sensible Menschen oder für sanfte Anwendungen von Kopf bis Fuß. Ideal zur Schönheitspflege oder für entspannende Massagen.
  • REGULAR (orange, brombeer): Für etwas stärkere Anwendungen, z.B. bei Cellulite, Falten, Schwangerschaftsstreifen oder leichten muskulären Verspannungen. Die angenehm milde Intensität eröffnet ein breites Einsatzspektrum, von Schönheitspflege und Wellnessmassage bis hin zu Faszien-Fitness!
  • ACTIVE (pink, signalblau): Für alle aktiven und sportlichen Menschen oder zur kräftigeren Anwendung. Ein bisschen stärker als REGULAR und doch nicht ganz INTENSE!
  • INTENSE (rubinrot, nachtblau): Für ein intensives Cupping-Erlebnis. Empfehlenswert für Sportler, unempfindliche Menschen oder starke Unterdruckmassagen.

Wenn du mehr über die farbenfrohen Glöckchen erfahren möchtest, findest du viele weitere spannende Infos zum Thema und einen Cup Finder unter bellabambi.de und auf @bellabambi.de

#8 Pranayama – Die Yogaatmung

YogaWorld Podcast

Dr. Ralph Skuban erklärt die Rolle des Atems im Yoga

Atmest du auch falsch??

In dieser Folge will Susanne mehr über Pranayama – die yogischen Atemübungen wissen. Was bedeutet Pranayama wörtlich? Und was verstanden die alten Yogis darunter? Experte Dr. Ralph Skuban erklärt, dass es im Pranayama nicht darum geht, intensiv zu atmen, sondern gezielt ins Weniger zu gehen. Außerdem verrät Ralph, wie wir besonders mit unserem Atem unmittelbaren Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen können und warum falsches Atmen uns regelrecht krank macht.

Tahini-Zitronen-Nudeln von Anina Gepp

Vegane Küche muss nicht kompliziert sein. Im Gegenteil: Dieses Rezept ist so einfach, dass es sogar auf zwei Herdplatten im Wohnmobil gelingt. In ihrem Kochbuch „Vantastic Kitchen“ hat Anina Gepp einfache und gesunde Rezepte für die Camper-Küche und zuhause zusammengestellt. Die Tahini-Zitronen-Nudeln sind perfekt, wenn es mal schneller gehen soll und stehen in 30 Minuten auf dem Tisch.

Zutaten für 2 Personen

1 Knoblauchzehe
2 EL Sesamöl
1 kleine Aubergine
1 Spitzpaprika
250 g Buchweizennudeln
2 EL Tahini
1 Zitrone, Saft und Abrieb
80 ml Hafersahne
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Knoblauchzehe hacken und in einer Bratpfanne in Sesamöl goldbraun anbraten. Die Aubergine und die Spitzpaprika in längliche, mundgerechte Stücke schneiden, in die Pfanne geben und ebenfalls andünsten.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung garen, dann abgießen und abtropfen lassen. Sobald das Gemüse goldbraun ist, die Nudeln mit in die Pfanne geben. Das Tahini sowie Zitronensaft und -abrieb unterheben. Die Hafersahne dazugeben und das Gericht mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp für den extranussigen Geschmack: Gerösteter Sesam eignet sich perfekt als Topping für dieses Gericht. Besonders schön sieht dabei die schwarze Variante aus. Das Auge isst ja bekanntlich mit.


Über die Autorin Anina Gepp

Auf ihren Reisen im Campingbus besucht Anina Gepp Wochenmärkte, Bio- und Unverpacktläden und lässt sich von Begegnungen mit Menschen inspirieren. Diese persönlichen Geschichten verleihen den Gerichten eine ganz besondere Würze. Stimmungsvolle Fotografien von weiten Landschaften und den schönsten Stellplätzen laden zum Entschleunigen ein.

Anina Gepp ist Autorin von „Iss dich grün!“, Foodstylistin, Bloggerin und freie Journalistin. Sie betreibt unter dem Namen „Aniahimsa“ den größten Schweizer Social-Media-Account für Nachhaltigkeit. Mehr unter @anina.gepp


Ihr aktuelles Kochbuch „Vantastic Kitchen – Einfache und gesunde Rezepte für die Camper-Küche und zu Hause“ ist im at Verlag erschienen (224 Seiten, 26 Euro)

Fotos: Anina Gepp

Playlist Moon Yoga Flow von Yoga & Juliet

Playlist Moon Yoga Flow

Ob Neumond oder Vollmond – diese Yoga-Playlist für die Mondphasen kommt von Julia Pross von „Yoga & Juliet“. Julia ist Yogalehrerin, betreibt das Yogastudio „THE WYLD THING“ in Wien, veranstaltet Yogareisen und ist Autorin des Buches „Yoga & Juliet, lebe deine Träume und finde deinen Weg mit 8 Vinyasa Yoga Flows“.

Yoga Playlist für die Mondphasen

Diese Playlist ist ideal für einen Vollmond oder Neumond Yoga Flow. Alle Lieder haben entweder etwas mit der Nacht, dem Mond, dem Himmel, der Kraft des Mondes oder Julias Liebe zum Mond zu tun. Egal ob du bei einem herzöffnenden Flow deine Neumondwünsche visualisieren möchtest oder bei einer Vollmondnacht mit jeder Menge Hüftöffnern Loslassen willst – diese Playlist ist der ideale Begleiter.



Über Julia Pross von „Yoga & Juliet“

Über die Jahre hinweg entwickelte Julia ihren ganz eigenen Yogastil, basierend auf Vinyasa Flow, das sie intuitiv mit Elementen aus dem Yin oder Power Yoga kombiniert. Julia ist außerdem Feuer und Flamme für alle Themen rund um den Mond und liebt es die Mondzyklen in ihren Yogaunterricht einfließen zu lassen.

Sie sieht es als ihre Aufgabe ihre Schüler zu einem Leben von Yoga abseits der Matte zu motivieren und ihnen zu zeigen, dass Yoga eine Hilfe bei der Suche nach ihrem WARUM sein kann, denn das ist es was Yoga ihr gezeigt hat. Mehr Infos findet ihr unter Thewyldthing.com, Yogaandjuliet.com oder ihr folgt ihr auf Instagram für regelmäßige Updates unter @julia.pross

Hier geht’s zum Neumondkalender 2023

Zur Podcast-Folge mit Mondexpertin Johanna Paungger-Poppe

#7 Yogastile: Yin Yoga

Ranja Weis YogaWorld Podcast

Susanne im Gespräch mit Ranja Weis

In der neuen Folge unseres YogaWorld-Podcast hat Susanne sich den Yogastil Yin Yoga vorgenommen. Dazu spricht sie mit Yogalehrerin Ranja Weis, die genau erklärt wie sich die besonderen Wirkungen dieses ruhigen Yogastiles entfalten. Im Fokus stehen Dehnung und Entspannung von Körper und Geist. Bezeichnend für Yin Yoga ist, dass die Asanas länger gehalten werden, um auch das tiefe Bindegewebe zu erreichen. Ranja verrät warum Yin Yoga auf energetischer Ebene so machtvoll ist und warum es in ihren Stunden öfter mal Tränen gibt. In einer persönlichen Geschichte, erfährst du mehr über die Kraft der Visualisierung.

Lindenblüten-Blumenkohl

Viel mehr als nur Deko: Essbare Blüten und Wildkräuter sind vitaminreiche Powerpakete. Egal ob im Salat, in Hauptgerichten, Desserts oder in Getränken setzen sie sinnliche kulinarische Akzente. Das Rezept stammt aus dem Buch „Dahlienchips und Berberitzenreis“, in dem sich Judith Gmür-Stalder, Kathrin Fritz und Maurice K. Grünig raffinierte Rezepte zum Thema „Köstliches aus Wiese, Wald und Garten“ ausgedacht haben.

Winter-Linde (Tilia cordata)

Ihr Duft und das Gesumme der Bienen, die ihre Blüten umschwärmen, verraten die Linde bereits von Weitem. Sie ist deshalb einer der Lieblingsbäume von Imkern. Bildhauerinnen und Skulpteure schnitzen aus dem weichen Holz ihre Kunstwerke. Aus den Fasern der Rinde, dem Bast, wurden früher Seile, Matten, Taschen und Kleider hergestellt.

Sammelzeit und essbare Pflanzenteile

Sammelzeit für Blätter sind April und Mai, für Blüten Juni und Juli. Die jungen Blätter passen roh in einen Salat, aufs Butterbrot oder munden kombiniert mit Ziegenfrischkäse. Lindenblätter enthalten reichlich Pflanzenschleim und eignen sich deshalb auch zum Eindicken von Suppen und Saucen. Die zarten Knospen kann man ebenfalls frisch genießen. Lindenblüten als Tee lindern Erkältungskrankheiten. Sie aromatisieren aber auch Süß- oder Eierspeisen. Wer die Blüten aufbewahren will, legt sie nach dem Sammeln in einem warmen Raum auf einem Papier zum Trocknen aus. Sobald sie beim Wenden rascheln, sind sie genug getrocknet.

Lindenblüten-Blumenkohl / Foto: Maurice K. Grünig

Zutaten für 4 Personen

Für den Sud

Ca. 1 L Wasser

2–3 Handvoll Lindenblüten

1 EL Salz

einige Tropfen Zitronensaft

Lindenblüten-Butter

150 g Butter oder pflanzliche Alternative, in Stücken

1 Handvoll Lindenblüten

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zitronensaft

Lindenblüten zum Garnieren

Fleur de Sel

Außerdem:

1 Blumenkohl, mit Grün

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl wenn nötig putzen, das Grün daran lassen.
  2. Für den Sud alle Zutaten aufkochen. Den Blumenkohl hineinlegen und knapp weich kochen.
  3. Für die Lindenblüten-Butter die Butter mit den Lindenblüten in einem Topf heiß werden lassen, unter häufigem Rühren weiterköcheln, bis die Butter hellbraun wird und nussig riecht. Mit wenig Salz sowie Pfeffer würzen, mit einigen Tropfen Zitronensaft abschmecken.
  4. Den Blumenkohl aus dem Sud nehmen, gut abtropfen lassen, auf eine Platte legen und mit der heißen Lindenblüten-Butter übergießen. Mit den Lindenblüten und wenig Fleur de Sel garnieren, heiß servieren.

Tipp: Nach Belieben den Blumenkohl in Röschen teilen und mit der Butter servieren – eine harmonische und trotzdem überraschende Duftkomposition! Sie erinnert an einen Sommernachtsspaziergang im Juli, wenn alle Lindenbäume blühen und ihren betörenden Duft verströmen.


Dahlienchips und Berberitzenreis – Köstliches aus Wiese, Wald und Garten

Essen, was die Natur uns gibt. Von diesem uralten Prinzip haben die Autorinnen sich leiten lassen. Sie sind raus in die Natur und haben ihre Sinne geöffnet für alles, was wächst, duftet und blüht. Sie haben gesammelt und geerntet – Blüten, Kräuter, Wurzeln, Harz – und schließlich in der Küche experimentiert und verfeinert.

Dieses Buch inspiriert dazu, sich auf einzigartige Weise mit der Natur zu verbinden. Beim Sammeln und Zubereiten – und schon vorher: Bereits die stimmungsvollen Fotos lassen uns staunen über das, was die Natur uns gibt.

Das Buch „Dahlienchips und Berberitzenreis – Köstliches aus Wiese, Wald und Garten“ mit 90 raffinierte Rezepte und 30 Pflanzenporträts ist im at Verlag erschienen (352 Seiten, 40 Euro).


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Dies.Das.Asanas mit Jelena Lieberberg: Der kleine Vogel

Der Name dieser Haltung, Tittibhasana, geht angeblich auf ein „ti, ti, ti“ zirpendes Vögelchen zurück. Das sieht zwar nicht so aus, als würde es bald losflattern, aber dafür eröffnet es uns neue Perspektiven auf die Welt. YOGA JOURNAL-Kolumnistin Jelena Lieberberg zu Haltung des kleinen Vogels.

Nicht wundern: Tittibhasana wird oft auch als Leuchtkäfer oder Feuerfliege übersetzt, die Version mit dem Vogel findet man seltener – aber mir gefällt sie besser. Im Ashtanga-Yoga werden drei Varianten von Tittibhasana unterrichtet. Bei der bekanntesten, Tittibhasana A, balanciert man auf den Händen und streckt die Beine über die Arme hinweg nach vorn und oben. Turner kennen das unter dem Namen „Schweizer“ – und genau wie im Yoga gilt diese Haltung als der kniffligste Übergang zum Handstand.

Hier siehst du meine Variante zu Tittibhasana B. In der klassischen Version dieser Vorwärtsbeuge aus dem Stand werden die Hände hinter dem Rücken verschränkt und dann geht man, auf diese Weise mit sich selbst verknotet, fünf Schritte nach vorn und wieder zurück. Aber wo ist in dieser Position eigentlich vorne und wo hinten? Die Füße zeigen jedenfalls in eine andere Richtung als das Gesicht. Das ist auch in unserer Variante der Fall, allerdings verzichten wir dabei auf die verschränkten Hände und legen sie stattdessen vor dem Herzen in Anjali-Mudra aneinander. Das ist etwas einfacher und es hilft dir, dich auch kopfüber zu zentrieren und zu orientieren.

Macht das Spaß?

Auf jeden Fall! Vor allem wenn dir Vorwärtsbeugen leicht fallen, wirst du mit diesem seltsamen Vogel deine Freude haben. Aber wie immer gilt: Alles kann, nichts muss. Taste dich behutsam heran – Beinrückseiten und Hüften sollten auch für diese einfachere Variante schon sehr mobil sein.

Muss ich das können?

Natürlich nicht. Übe diese Asana nur, wenn du dabei Kontakt zwischen Oberkörper und Oberschenkeln halten kannst. Das ist meistens dann der Fall, wenn du in der Schildkröte (Kurmasana) deine Beine annähernd strecken kannst.

Was muss ich dafür tun?

Intensive Vorwärtsbeugen wie diese brauchen eine gute Vorbereitung, damit der Körper gründlich aufgewärmt und seine Rückseite schön geschmeidig ist. Dazu gehören Sonnengrüße und natürlich Vorwärtsbeugen wie die stehende Grätsche (Prasarita Padottanasana), die sitzende Grätsche (Upavishta Konasana) und die Schildkröte (Kurmasana).

Mein Tipp: Nutze auch die PNF-Stretching-Methode, um dir aktiv mehr Beweglichkeit zu erarbeiten.

Foto: Sofia Gomez Fonzo

Step by step Anleitung

  1. Beginne in der stehenden Vorbeuge (Uttanasana), lege die Arme um die Beine und greif um die Ellenbogen. Bleibe eine Weile in dieser Haltung und spüre den Kontakt zwischen Oberkörper und Oberschenkeln. Entspanne den Nacken und lass den Kopf frei baumeln. Außerdem beugst und streckst du abwechselnd deine Knie, um die Dehnung noch etwas zu intensivieren.
  2. Vergrößere den Abstand zwischen deinen Füßen, ohne dich aufzurichten. Das klappt, indem du abwechselnd die Zehen und die Fersen etwas nach außen schiebst, bis du eine bequeme Distanz gefunden hast.
  3. Umgreife deine Füße von hinten an den Fersen, beuge die Knie leicht und schiebe deine Schultern etwas mehr an den Oberschenkeln vorbei. Dazu kannst du den Abstand zwischen den Füßen je nach Bedarf noch mal vergrößern oder verkleinern.
  4. Leg deine Handflächen vor der Brust aneinander und strecke langsam deine Beine. Dann schiebst du nach und nach deine Brust über die Ellenbogen weiter an den Beinen vorbei.
  5. Für die klassische, gebundene Variante beugst du die Knie etwas und verschränkst die Finger hinter dem Rücken. Dann streckst du die Beine wieder. Falls du besonders abenteuerlustig bist, versuchst du nun ein paar Schritte vor und zurück zu gehen.

TEXT: JELENA LIEBERBERG FOTO: SOFIA GOMEZ FONZO


Fragen oder Anregungen? Du findest Jelena Lieberberg auf instagram.com/kickassyoga,  kickassyoga.net oder im Buch “KickAssAsanas“.


Playlist „Gefühle-fühlen“ von Maren Cremer

Playlist Maren Cremer

Unsere Playlist des Monats hat Yogalehrerin Maren Cremer zusammengestellt. „Gefühle-fühlen“ ist das Spezialgebiet von Maren und das Thema der Playlist. Als Achtsamkeitstrainerin schafft sie in ihren Yogastunden mit ihrer sanften, frischen Art Raum fürs Fühlen – lasst euch von ihrer Playlist inspirieren.

Playlist des Monats Juli

Eine Playlist zum Gefühle-fühlen, das Spezialgebiet von Maren Cremer. In ihren Yoga- und Meditations-Sessions könnt ihr euch ganz leicht fallen lassen. Im gehaltenen Raum von Maren leitet die richtige Musik mit passenden Texten, Melodien und unterschiedlichen Rhythmen auf angenehme Weise in eine innere, tiefe Verbindung.

Ob in dynamischen Vinyasa-Stunden oder ruhigen Meditations-Sessions – Maren zeigt, dass in Feinfühligkeit enorme Power steckt. Lass euch von ihrer Playlist auf sanfte Weise in die Wahrnehmung eurer Gefühle und damit in eure Kraft leiten. Ach – einfach schön.


Über Maren Cremer

Maren Cremer hat sich als Yogalehrerin und Achtsamkeitstrainerin zur Aufgabe gemacht, mehr Raum und Zeit für Gefühle zu schaffen und damit mehr Bewusstheit und Verbundenheit ins Leben einzelner Menschen und in die Welt zu bringen. Das ist ihr Weg, die Jahrtausendealte Yogaphilosophie täglich für sich selbst und dienend für Andere im heutigen Alltag umzusetzen.

Neugierig geworden? Mehr Infos zu Maren unter www.marencremer.de oder du folgst ihr auf Instagram.