Cornelia Ruff

Cornelia Ruff ist Diplom-Ernährungstrainerin sowie Ayurveda-Ernährungstherapeutin und -Köchin (Europäische Akademie für Ayurveda). Seit 2007 betreibt sie eine eigene Praxis für Gesundheits- und Vitalberatung in München. Sie bringt ihre Leidenschaft für gute Ernährung, Bewegung, Pflanzen, Kräuter und Gewürze mit Ayurveda in Einklang. Ihr Unterrichtsstil ist besonders anschaulich, so dass das vermittelte Wissen direkt in die Praxis umgesetzt werden kann.
Mehr zu Cornelia Ruff unter: www.clever-ayur.com
Cornelia Ruff auf der Yogaworld 2017 in München:
Freitag, 20. Januar 2017 // 15:15 -16:00 Uhr // Vata, Pitta, Kapha – wer oder was bin ich? // Lakshmi Vortragsraum

Montags-Mantra: (Zu) Frieden (heit)

Buddha_Baum_Zufriedenheit_Montagsmantra

Weihnachten und Silvester liegen hinter uns – bei den Meisten war richtig viel los in den letzten Wochen. Mittlerweile haben wir uns wieder erholt und jetzt nehmen wir den Alltag wieder auf. Es kehrt Routine ein. Für die einen ist es schön, für die anderen langweilig. Egal, welche Gangart für Sie die richtige ist: Diese Zitat von Buddha gilt.

Selig ist der Mensch, der mit sich in Frieden lebt. Es gibt auf Erden kein größeres Glück – Buddha

 

Dr. Jeevan E.P.

Mehr zu Dr. Jeevan E.P.:

–       Ausbildung am „International Institute of Ayurveda“ in Coimbatore, Indien

–       langjährige, tiefgreifende Erfahrung in der Therapie unterschiedlichster Erkrankungen

–       In den späten 1980ern vom medizinischen Zentralrat der indischen Regierung als
        „Ayurveda Acharya“ ( Meister, Gelehrter) ausgezeichnet.

–       Bachelor of Ayurvedic Medicine and Surgery

–       Ayurveda-Kenntnisse seit mehr als 35 Jahren

–       29 Jahre klinische Erfahrung

–       Lehrer/Ausbilder und Akademiemitglied seit 27 Jahren

–       lehrt und praktiziert seit 24 Jahren in Deutschland


Dr. Jeevan E.P. auf der YogaWorld 2020 in München:
Samstag, 18. Januar // 13:00 – 13:45 Uhr // Prakruti-Constitution in Ayurveda // Lakshmi Vortragsraum

Dies.Das.Asanas. – Freier Kopfstand

Dies Das Asana_Freier Kopfstand von Jelena Lieberberg_Foto: Richard Pilnick

Als unsere Asana-Kolumnistin Jelena Lieberberg diese Yogahaltung das erste Mal auf einem Foto sah, war sie sprachlos. Kann man so eine verrückte Position mehrere Atemzüge lang halten, noch dazu auf einer harten Unterlage? Für uns hat sie das Rätsel gelöst – und rät davon ab, diese Asana daheim  auszuprobieren!

Das Foto, auf dem ich diese mysteriöse Haltung zum ersten Mal sah, zeigt einen kleinen
Mann in wallenden Leinenhosen: Dharma Mittra. Viele werden ihn kennen, ohne es zu wissen: Dharma Mittra ist der unglaublich starke und gleichzeitig flexible Mann auf dem grauen Poster mit den 908 Asanavariationen. Es entstand 1975 und hängt bis heute in Yogastudios rings um den Globus. Bevor der gebürtige Brasilianer Schüler von Yogi Gupta wurde, war er Bodybuilder und Powerlifter. Heute praktiziert der 76-Jährige schon seit über 50 Jahren Yoga, er hat eine Schule in New York und begeistert immer noch mit seiner „Signature Pose“, dem freien Kopfstand.

Dass er den so besonders gut kann, hat vermutlich einen einfachen Grund: Ich nehme an, dass Dharma Mittra einen sehr flachen Schädel hat. Nur so kann er wie auf dem berühmten Foto mit dem Kopf auf einem Gullideckel balancieren. Die Form des Schädeldachs ist beim Kopfstand generell ausschlaggebend: Je spitzer es nach oben hin zuläuft, desto unwahrscheinlicher ist ein schmerzfreier Kopfstand. Zum Glück gibt es ja zahlreiche Varianten, die Druck von Schädel und Halswirbeln nehmen, allen voran den Klassiker mit V-förmig aufgestützten Unterarmen und verschränkten Händen. Aber reicht ein flaches Schädeldach, um womöglich minutenlang frei auf dem Kopf zu balancieren? Natürlich nicht. Durch Zufall habe ich Sri Dharma Mittra vor einigen Jahren in Berlin bei einem Workshop beobachten können, als er die Asana für ein Foto einnahm. Und siehe da: Selbst er konnte sich nur einen kurzen Augenblick lang in der Balance halten! Aber immerhin so lange, dass er die Hände vor dem Herzen falten und der Fotograf das Bild scharf stellen konnte. Und: er lächelt dabei. Ich habe mich für unser Foto so darauf konzentriert, schnell beide Arme und Beine zu strecken, dass ich etwas ernst dreinschaue.

Muss ich das können? Nein! Überhaupt nicht. Iyengar hat sehr richtig gesagt, dass Schulterstand und Kopfstand König und Königin des Yoga seien. Die heilsamen Effekte der Umkehrhaltungen entstehen ganz unabhängig davon, ob man sich abstützt oder nicht – und sie entstehen erst dann, wenn man die Positionen längere Zeit, also über einige
Minuten, hält. Da das beim freien Kopfstand nie der Fall ist, kann man auch nicht von einer nährenden Position sprechen.

Ist das gefährlich? Ja. Der Druck auf Schädeldach und Halswirbel ist erheblich, außerdem besteht die Gefahr, zu stürzen. Kurzum: Die Haltung ist alles andere als eine nette Spielerei, deswegen verzichte ich hier auch ausnahmsweise auf eine Anleitung.


Foto: Richard Pilnick Location: Hotel Catalonia Berlin Mitte

Jacob Boyd Amphlett

Ich unterrichte Forrest Yoga kreiert von Ana Forrest aus Kalifornien. Forrest Yoga ist stärkend, nährend und regenerierend. Du lernst, dich wieder mit deinem Spirit zu verbinden und die tiefgreifendste Liebesbeziehung in deinem Leben wachsen zu lassen: die Beziehung zwischen dir und deinem Spirit!
Aho!

Jacob Boyd Amphlett auf der YogaWorld in München: Samstag, 21. Januar 2017 // 17:30-18:15 Uhr // Forrest Yoga // Ganesha Yoga

Martina Klein

Über die Wissenschaft vom Leben zur letzten Lebensprüfung – 
Die letzten 6000 Jahre, die Gegenwart, die Zukunft

Schätzungen zufolge geht Ayurveda, die Wissenschaft vom Leben, auf eine Zeit vor ca. 4000 bis 6000 Jahren zurück. Im Zuge der letzten 6000 Jahre hat die Menschheit verschiedene vorbereitende Zeitalter durchlebt. Jetzt befinden wir uns in einer beschleunigten Zeit, in der wir nun die Chance haben, unsere letzte Lebensprüfung zu absolvieren.

Der Vortrag behandelt die letzten 6000 Jahre auf der Erde und beschreibt den noch nie da gewesenen Veränderungsprozess der Gegenwart, der durch kosmische Energien noch unterstützt wird.

Ein Ausblick erklärt, in welcher Form wir jetzt aktiv unsere eigene Zukunft sowie die unserer Kinder gestalten können. Über weltweite kraftvolle Reflexionen legen wir so schon heute ein Fundament für die viel menschlichere und gerechtere Weltfamilie der Zukunft und absolvieren unsere letzte Lebensprüfung.

Ich freue mich auf Sie und Ihre Fragen, für die im Anschluss an den Vortrag noch individuell Gelegenheit besteht. Gerne können Sie uns auch am Stand im Yogi-Bazar besuchen.

(Stand-Nr. 2.6 im Yogi Bazar Raum E 126)

Martina C. Klein
Sonnenlehrerin, Das Buch der Kenntnisse e.V.



Martina Klein auf der Yoga World 2019:
Sonntag, 20. Januar // 15:00 – 15:45 Uhr // Über die Wissenschaft vom Leben zur letzten Lebensprüfung – Die letzten 6000 Jahre, die Gegenwart, die Zukunft // Ayurveda Vortragsraum


 

Montags-Mantra: Freiheit kommt von innen!

Freiheit_Foto_Austin Schmid_unsplash

Ein Jahreswechsel ist für viele auch ein Wendepunkt. Zeit, sich von altem Ballast zu befreien. Eckhart Tolle sagt es so:

Schuld, Bedauern, Groll, Trauer, Bitterkeit, Schwermut und alle Formen von Nicht-Vergeben entstehen durch zu viel Vergangenheit und nicht genug Gegenwart.

Das Zitat stammt aus seinem Buch „Jetzt! Die Kunst der Gegenwart“. Befreit euch von Altlasten und genießt das Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit!

Nicht nur, aber besonders der Start ins neue Jahr ist ein hervorragender Zeitpunkt dafür. Kommt gut in die erste Woche 2017!

Yogischer Neustart – 15 Minuten Praxis

Egal ob man erst mit dem Yoga beginnt, gerade eine fiese Grippe hinter sich hat oder einfach nur eine faule (beziehungsweise besonders hektische) Phase durchlebt: Es gibt immer wieder Zeiten, in denen man ganz neu in die Praxis hineinfinden muss. Diese sanfte, achtsame Sequenz hilft Ihnen, sich mit Ihrem Körper zu verbinden, ihn zu mobilisieren, zu kräftigen – und ausgiebig zu genießen.

1 Minute (8–10 Atemzüge) Apanasana, Knie-zur-Brust

Fotos: Jeff Nelson

Legen Sie sich auf den Rücken und ziehen Sie die Knie zur Brust. Die Hände können Sie wie abgebildet locker auf die Knie oder (schonender) in die Kniekehlen legen. Rollen Sie behutsam von einer Seite zur anderen, vor und zurück und in Kreisen um das Kreuzbein herum, um den gesamten Rücken sanft zu massieren.

pro Seite 1 Minuten (je 8–10 Atemzüge) Makarasana, Drehung in Rückenlage

StellenFotos: Jeff Nelson Sie die Füße auf, breiten Sie die Arme am Boden zu den Seiten aus und versetzen Sie das Becken etwas nach rechts. Atmen Sie tief ein und schmiegen Sie dabei beide Schulterblätter in die Matte. Mit der Ausatmung lassen Sie die Knie nach links sinken und den Kopf locker nach rechts. Nach acht bis zehn tiefen Atemzügen kehren Sie einatmend zurück zur Mitte und wechseln die Seiten.

1 Minute (8–10 Atemzüge) Marjaryasana-Bitilasana, Katze-KuhFotos: Jeff Nelson

Richten Sie im Vierfüßlerstand die Hände unter den Schultern und die Knie unter den Hüften aus. Dann beginnen Sie, behutsam das Becken nach vorn und hinten zu kippen. Dabei rundet sich ausatmend der Rücken nach oben, Sie ziehen den Nabel sanft nach innen und lassen den Kopf sinken. Einatmend heben Sie Kopf und Herz und lassen den Bauch sinken.

pro Seite 1 Minute (je 8–10 Atemzüge), Katze-Kuh-Variation

Fotos: Jeff NelsonAktivieren Sie im neutralen Vierfüßlerstand sanft die Bauchmuskeln. Dann strecken Sie mit einer Einatmung den rechten Arm nach vorn und das linke Bein nach hinten. Ausatmend ziehen Sie Ellenbogen und Knie zueinander, runden den Rücken nach oben und bewegen das Kinn Richtung Brust. Nach acht bis zehn Wiederholungen wechseln Sie die Seiten.

2 Minuten (16–20 Atemzüge) Balasana, Stellung des Kindes

hp_280_05_fnlZiehen Sie im Vierfüßerstand die großen Zehen zueinander und die Knie etwas auseinander. Dann lassen Sie das Becken nach hinten über die Fersen sinken. Legen Sie einen Block oder ein Kissen unter die Stirn und breiten Sie die Arme lang gestreckt nach vorn aus. Die Augen sind geschlossen und Sie lauschen auf Ihren Atem und Ihre Körperempfindungen.

1 Minute (8–10 Atemzüge) Adho Mukha Shvanasana, nach unten schauender Hund

Fotos: Jeff NelsonAus der Stellung des Kindes kommen Sie mit einer Einatmung wieder in den Vierfüßlerstand. Ausatmend stellen Sie die Zehen auf, heben das Becken und strecken die Wirbelsäule lang nach oben und hinten. Die Knie dürfen gebeugt und die Fersen gehoben bleiben. Viel wichtiger ist die Länge im Rumpf. Beide Handflächen verwurzeln sich gleichmäßig am Boden, die Schultern schmiegen sich dicht an den Rumpf und Richtung Becken.

2 Minute (8–10 Atemzüge) Uttanasana, Vorwärtsbeuge aus dem Stand

Fotos: Jeff NelsonAus dem Hund wandern Sie mit den Füßen nach vorn. Beugen Sie die Knie, setzen Sie die
Füße in einen hüftbreiten Abstand und lassen Sie den Oberkörper aus den Hüftgelenken heraus nach vorn hängen. Dabei greifen Sie um die Ellenbogen und lassen zu, dass die Schwerkraft die Arme nach unten zieht. (Oder Sie verschränken die Hände hinter dem Rücken und strecken die Arme.) Lassen Sie die Schädeldecke nach unten sinken und atmen Sie tief und gleichmäßig.

1 Minute (8–10 Atemzüge) Tadasana mit Anjali-Mudra, Berghaltung

Fotos: Jeff NelsonRichten Sie sich behutsam zum Stehen auf, strecken Sie mit einer Einatmung die Arme nach oben und machen Sie den Körper so lang wie möglich. Ausatmend legen Sie die Handflächen vor der Brust im Anjali Mudra aneinander. Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief und gleichmäßig, während Sie sich ganz bewusst von den Füßen her bis unter die Schädeldecke aufrichten, die Schultern sinken lassen und sich dabei erden und zentrieren.

1 Minute (8–10 Atemzüge) Utkatasana, StehhockeFotos: Jeff Nelson

Klemmen Sie im Stehen einenBlock zwischen die Oberschenkel und drücken Sie fest
dagegen. Die Füße zeigen parallel und gerade nach vorn, wenn Sie nun das Becken nach hinten absenken. Ziehen Sie die Schienbeine nach hinten, so dass die Knie nicht weit vor den Füßen stehen. Die Arme sind parallel nach oben oder (schonender) nach vorn ausgestreckt. Nach einigen Atemzügen pausieren Sie im Stehen, anschließend wiederholen Sie die Übung noch ein bis zwei Mal.

2 Minute (8–10 Atemzüge) Prasarita Padottanasana, Vorwärtsbeuge aus der Grätsche im Stand

Fotos: Jeff NelsonSetzen Sie die Füße parallel in eine weite Grätsche. legen Sie die Hände ans Kreuzbein, heben Sie einatmend die Brust und kippen Sie ausatmend den Oberkörper aus den Hüften heraus lang gestreckt nach vorn. Die Hände setzen Sie am Boden oder auf Blocks auf. Atmen Sie einige Male tief in der Haltung, bevor Sie die Hände wieder ans Kreuzbein legen und sich einatmend aufrichten. Anschließend wiederholen Sie die Übung noch ein bis zwei Mal.


Model: Grace Flowers / Fotos: Jeff Nelson