Yoga kann das Herz weit machen und den Geist ruhig. Gerade in Zeiten von Verlust und echtem Herzensleid hilft uns die Praxis, emotional zu heilen. Sie schenkt uns inmitten von Trauer die nötige Kraft für den Alltag und öffnet uns für Vertrauen und Liebe.
Text: Shannon Sexton, Titelbild: Joe Hancock
Kennst du das Gefühl, in eine emotionale Achterbahn zu geraten? Einen Moment lachen wir noch mit unseren Lieben und im nächsten brechen wir in Tränen aus, weil wir uns an eine verstorbene Schwester erinnern oder an das schmerzliche Ende einer Beziehung. Ganz egal, ob du erst kürzlich einen einschneidenden Verlust erlitten haben oder ob ein alter, ungelöster Schmerz sich wieder meldet. Eine nährende, das Herz öffnende Yogapraxis kann helfen, die dunkelste Zeit des Jahres mit mehr Licht und Leichtigkeit zu meistern. Dieser Meinung ist auch Seane Corn, eine bekannte amerikanische Yogalehrerin, die seit vielen Jahren Workshops unter dem Titel „Yoga for Broken Hearts“ leitet. Mache hier ihre Mini-Practice für ein heilendes Herz. Sie sieht Yoga vor allem als eine wunderbare Form des „Für-sich-selbst-Sorgens“ – und die kann nach ihrer Überzeugung wirksam Trauer verarbeiten helfen und die emotionalen Batterien aufladen.
Verlust verarbeiten, am Schmerz wachsen
Dazu gehört es allerdings auch, ein Verständnis dafür zu entwickeln, warum Verlust überhaupt so schmerzhaft ist. Auf einer rein physiologischen Ebene kann man ihn als eine Stressreaktion lesen: Dabei werden bestimmte Stoffe im Gehirn freigesetzt, die Ängste und Traurigkeit auslösen und zugleich für einen erhöhten Muskeltonus sorgen. Was dann häufig zu Verspannungen und einem Gefühl der Enge in der Brust führt. Aber natürlich gibt es noch eine Menge anderer Ebenen von Herzschmerz. Auf der psychologischen wirkt ein Verlust oft als große Verunsicherung, denn er stellt die eigene Identität und das Selbstwertgefühl in Frage. Wer bin ich, wenn ich nicht mehr diesen Job ausübe? Wer kann mich lieben, wenn mein Lieblingsmensch mich nicht mehr liebt?
Illustration: Galyna P. via Shutterstock
Die gute Nachricht ist allerdings: Genau wie körperlicher Schmerz lässt auch seelischer mit der Zeit fast immer nach. Und bei dieser Heilung kann Yoga eine große Hilfe sein. Schon eine kurze, aber regelmäßige Asana- und Pranayama-Praxis wirkt stimmungsaufhellend und stabilisierend. Dass sie sogar Depressionen und Angstzustände lindern kann, gilt dank zahlreicher Untersuchungen mittlerweile auch wissenschaftlich als erwiesen.
Damit stärkt Yoga die natürliche Resilienz, also die psychische Widerstandsfähigkeit, die dich in die Lage versetzt, deine Ressourcen gut zu nutzen, Krisen zu bewältigen und bestenfalls sogar durch sie zu wachsen. Meditation und die Beschäftigung mit den philosophischen Lehren des Yoga führen vielleicht sogar noch einen Schritt weiter als Asana und Pranayama allein. Beides hat das Potenzial, die Macht festgefahrener Denkmuster und Identifikationen aufzubrechen und Verbindung in einem viel weiteren Sinn zu schaffen, als zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Rollen das tun.
Heilendes Herz Meditation als Trauerpraxis
Aber selbst wenn es im Herzschmerz kaum denkbar ist, auf dem Meditationskissen oder der Yogamatte zu sitzen. Eine tägliche 15-minütige Auszeit ist fast immer möglich. Und das kann einen großen Unterschied machen. Aufgestaute körperliche und emotionale Energien werden freigesetzt und der Blick wird wieder freier für die positiven Aspekte deines Lebens.Seane Corn kann diese heilende Wirkung auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Ihr Vater, den sie bis dahin als wichtigsten Freund und Mentor erlebt hatte, starb langsam an Nierenkrebs.
„Ich weiß nicht, wie oft ich an seinem Krankenhausbett stand und irgendwann merkte, dass ich unwillkürlich den Atem anhielt“, erinnert sich Corn. „Ich musste dann bewusst innehalten, tief durchatmen und mich meinen Gefühle stellen. Als er schließlich starb, war die Trauer so überwältigend, dass ich entweder hyperaktiv war oder völlig apathisch. Mir wurde klar, dass ich diesen Schmerz nicht rein auf der geistigen Ebene bewältigen konnte. Ich musste ihn auch körperlich verarbeiten.“ So entwickelte sie eine gezielte Trauerpraxis, die ihr half, den Körper zu erden. Dadurch löste sei versteckte Muskelspannungen und körperlichen und atmete emotionalen Schmerz im wahrsten Sinn des Wortes aus. Ihr Ziel war es, „die Energie im Fluss zu halten“. Deshalb hatten Depressionen keine Chance. Ihr Credo:
„Wenn wir dem Trauerprozess vertrauen und ihm Zeit geben, dann weitet sich die Trauer irgendwann zu einer Liebe, wie wir sie bisher vermutlich noch nicht gekannt haben.“
Nach innen gehen
Um Trauer zu bewältigen, braucht man innere Kraft und Vertrauen. Diese Übungssequenz von Seane Corn zielt darauf ab, die Herzgegend mit aktiven Rückbeugen und Drehhaltungen zu weiten und sie dabei mit Energie zu versorgen.
Unser Job hat wirklich viele tolle Aspekte. Einer der besten ist, dass wir wunderbare Erholungsoasen kennenlernen dürfen, wie das PFALZBLICK WALD SPA RESORT im Herz des Dahner Felsenlandes. Warum wir dir diesen Ort ans Herz legen wollen? Weil dort nicht nur Aerial Yoga, Faszientraining und Vinyasa Flows für alle Level angeboten werden, sondern rund ums Jahr auch wirklich tolle Retreats stattfinden. //anzeige
Das exklusive 4*-Superior-Hotel PFALZBLICK WALD SPA RESORT gibt es zwar bereits seit über 30 Jahren, doch das Haus wurde nach dem Motto „Erholung ist, die Pause zelebrieren“ von 2018-2023 umfassend renoviert. Umgeben von dichten Wäldern und satten Wiesen liegt das Hotel mitten in einem 55.000 Quadratmeter großen Gartenareal. Und auch wenn Zimmer und Spa keine Wünsche offen lassen, muss ich zugeben, dass hier mein Lieblingsort ist: Der wunderschöne Naturbadeteich, umrandet von Holzterrassen, der Outdoor-Saunainsel und dem Panoramahaus mit ganzjährig beheiztem Infinity-Pool und Entspannungszonen– hier will ich bleiben.
Am schönsten präsentiert sich diese Ruhe-Oase frühmorgens, wenn die Sonne aufgeht, zarte Nebelschwaden über dem See aufsteigen, die Vögel sich begrüßen und die Luft nach frischem Wald riecht. Und in der Dämmerung … wenn die Lichter plötzlich angehen und das Außengelände zu leuchten beginnt.
Abschalten in der Mental-Wellnessoase
Lieblingsort Nummer Zwei ist die großzügige Spa- und Vitalwelt mit Indoor-Pool, Blütendampfbad, Dampfgrotte und einer Finnischen Panoramasauna mit tollem Blick auf den See und dem würzigen Duft von Heilkräutern. Besonders gern bin ich im Sanarium mit Vogelgezwitscher, Blätter- und Wasserrauschen und der etwas kühleren (60°) Waldsauna, wo auf einem Flatscreen Naturszenen gezeigt werden. Mag ich sehr …
Yoga im PFALZBLICK WALD SPA RESORT
Natürlich haben wir uns auch das Yogaprogramm ganz genau angesehen und waren überrascht, wie vielfältig das Angebot hier ist: Im dem großen neuen Yogaspace werden täglich Vinyasa Flows, Hatha Yoga, Aerial Yoga, Aerial Yin Deep, Yoga Flow on Beats, Yoga Nidra und Yin Yoga für alle Levels unterrichtet.
Bei schönem Wetter wird die Matte draußen am Wasser ausgerollt. Qi Gong, Klangschalen, Faszientraining und Fantasie-Zauberreisen sind das Tüpfelchen auf dem i. Wer intensiver einsteigen will, kann das bei den „Soul-Flow-Yogawochen“ und vielen Retreats mit externen Yogalehrenden tun:
Yoga Frühlings-Retreat „call it magic“, mit Fokus auf dem 5. Chakra, dem Kehlchakra 11. bis 14. April 2024
Fly and Flow: Aerial & Vinyasa Yoga Retreat 19. bis 21. April 2024
Anusara Yoga Retreat: Rücken-Yoga, bewusste Atmung und Wohlbefinden 26. bis 28. April 2024
Inner Reset: Slow Yoga, Soundhealing und Wellness Retreat 3. bis 5. Mai 2024
Yoga, Wellness und Wein Retreat 27. bis 29. September 2024
Für mich persönlich ist das kulinarische Angebot absolut entscheidend dafür, ob ich mich in meinem Urlaub rundum wohlfühle. Ich will mit gutem Gewissen genießen und Neues entdecken. In sechs verschiedenen Restaurant-Räumen komme ich da voll auf meine Kosten und kann mich von der gehobenen und zugleich bodenständigen regionalen Küche täglich überraschen lassen. Ein absolutes MUSS auf meinem Teller: die sensationell leckere Käseauswahl des elsässischen Maîtres Bernard Antony, der zu den führenden Käsespezialist*innen Frankreichs gehört. Für einen Käse-Liebhaber wie mich der Himmel auf Erden! Noch ein Tipp für alle Yogi*nis, die wie ich gerne guten Wein genießen: Bei der Weinverkostung mit dem hauseigenen Sommelier probieren wir uns durch wirklich edle Tropfen – die Vinothek hat 170 Spitzenweine zur Auswahl.
Wohnen mit Freiraum und Blick ins Grüne
Das PFALZBLICK WALD SPA RESORT bietet seinen Gästen auch in den neu gestalteten Zimmern großzügigen Freiraum und viel Licht. Die zwei Penthouse-Suiten „Traubennestl“ , die fünf neuen Spa-Suiten „Römerfels“ und die Family-Spa-Suite „Römerfels“ verfügen über einen eigenen Whirlpool auf dem Balkon oder der Terrasse sowie eine finnische Sauna, die auch als Infrarot-Kabine genutzt werden kann. Im eigenen Whirlpool auf dem Balkon zu sitzen und dabei den Blick über die grünen Waldwipfel schweifen lassen – das hat schon was … vor allem, nach einer langen Wanderung.
Und von denen gibt es hier wirklich einige. Das Resort ist der ideale Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren durch den Pfälzerwald und die Nordvogesen, durch beeindruckende Buntsandstein-Formationen, historische Burgruinen (mein Favorit ist die beeindruckende Burgruine der Burg Drachenfels) und durch das Naturpark- und Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Oder du wanderst mit deiner Familie auf den Spuren vom Schlossgeist und den alten Sagen, die sich um die bizarren Felsformationen und um die zahlreichen Burgen des Naturparks Pfälzerwald ranken. Was mir als Mama von zwei Jungs übrigens besonders gut gefällt: Familien sind hier ausdrücklich willkommen.
So nutzt du das alte Wissen unserer Ahnen für dein persönliches Wachstum
Der keltische Jahreskreis mit seinen Festen ist mit der Christianisierung und dem Fortschritt der modernen Welt immer mehr in Vergessenheit geraten. In der modernen Spiritualität formiert sich jedoch ein Trend: Die Menschen möchten sich auf alte Bräuche zurückbesinnen und wünschen sich ein Leben im Einklang mit dem Rhythmus der Natur. Dass ein naturnahes Leben mehr und mehr verloren ging, ist verschiedenen Faktoren geschuldet. So sind wir zum Beispiel durch elektrisches Licht und Heizung und die Massenproduktion von Lebensmitteln immer unabhängiger von den Tages- und auch den Jahreszeiten geworden. Wieso es sich aber trotzdem lohnt, den Kontakt mit Mutter Erde und ihrem Rhythmus wieder zu suchen, erklärt Yogalehrerin und Cosmic Schamanin Beate Tschirch in dieser Folge YogaWorld Podcast.
Im Gespräch mit Gastgeberin Susanne Mors führt Beate durch den Jahreskreis mit seinen alten Festen und beschreibt die verschiedenen Energiequalitäten im Jahreslauf. Dabei lässt sie ihr fundiertes historisches und esoterisches Wissen einfließen. Beate erklärt, wie du mit kleinen Stellschrauben dein Leben mehr nach den natürlichen Rhythmen ausrichten kannst und gibt wertvolle Tipps, wie du das Wissen um den Jahreskreis gezielt für deine persönliche Entwicklung einsetzen kannst. Dabei können Rituale zu idealen Wegbegleitern werden – vorausgesetzt du beachtest einen wichtigen Punkt.
Für das aktuelle YogaWorld Journal hat Beate einen spannenden Begleitartikel zu den Jahreskreisfesten verfasst. Hier kannst du das Heft bestellen.
Der Frühling steht vor der Tür – die klassische Jahreszeit zum Entgiften. Hast auch du das Bedürfnis nach einem physischen Frühjahrsputz? Ayurveda-Spezialist Dr. med. Ulrich Bauhofer hat uns 11 ayurvedische Detox-Tipps verraten.
Ideal wäre es, wenn du die Tipps rund drei Wochen lang beherzigst. Aber auch nach drei Tagen werden sich bereits spürbare Effekte einstellen. Das Wichtigste ist: Nimm dir Zeit und höre auf dich und deinen Körper, seine Bedürfnisse und kleinen „Botschaften“ die er dir in dieser Zeit schickt und tu nur was dir gut tut.
11 Ayurvedische Detox-Tipps von Dr. med. Ulrich Bauhofer
Tägliche Ganzkörpermassage, am besten mit gereiftem Sesam-, Mandel- oder Kokosöl.
Während das Öl am Körper wirkt, den Zungenbelag mit Zungenschaber oder Löffel entfernen.
Ölziehen: 1 TL gereiftes Sesamöl einige Minuten im Mund hin und her spülen. Darin sammeln sich Stoffwechselgifte. Das Öl nicht schlucken, sondern ausspucken. Danach Zähneputzen und unter der Dusche das Öl abwaschen.
Vor dem kleinen Frühstück, das optimalerweise aus süßem, reifem Obst besteht, die fünf Reinigungsübungen durchführen.
Morgens als Erstes ein großes Glas warmes Zitronenwasser mit etwas frischem Ingwer trinken.
Jede halbe Stunde ein weiteres Glas heißes, abgekochtes Wasser trinken. Wasser etwa zehn Minuten kochen, dann in eine Thermoskanne füllen. Spült den ganzen Körper und hält dich von innen schön warm.
Vor dem Essen ein paar Scheibchen frischen Ingwer mit frischem Zitronensaft kauen.
Mittags (zwischen 12 und 14 Uhr) die größte Mahlzeit des Tages essen, jedoch kein Fleisch, Wurst, Eier, Rohkost, Frittiertes, Gebratenes, Süßigkeiten oder schwere Milchprodukte wie Sahne, Sahnequark oder Hartkäse. Ideal sind Nudeln oder Reis mit viel frischem Gemüse. Hier findest du einen Vorschlag, samt Einkaufsliste und Zubereitung.
Abends empfiehlt sich eine warme Mahlzeit, am besten vor 20 Uhr. Oft genügen eine Gemüsebrühe oder ein leichter Brei.
Idealerweise für drei Wochen auf Alkohol, schwarzen oder grünen Tee sowie Kaffee verzichten.
Wenn möglich nicht nach 22.30 Uhr zu Bett gehen.
Dr. med. Ulrich Bauhofer gilt als einer der führenden Ayurveda-Spezialisten außerhalb Indiens und ist erfolgreicher Buchautor. Als erster westlicher Mediziner war er vor 30 Jahren an der wissenschaftlichen Fundierung der jahrtausendealten ayurvedischen Heilkunde beteiligt. Dr. Bauhofer konzipierte und leitete über zehn Jahre die größte Ayurveda-Klink in Deutschland. Derzeit betreibt der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda eine ayurvedische Praxis, berät Unternehmen in Fragen des Gesundheitsmanagements, hält Vorträge und Seminare. www.drbauhofer.de
Eine „traumasensible“ oder auch „traumainformierte“ Herangehensweise wird auch im Yoga immer bedeutsamer. Hala Khouri ist eine Pionierin auf diesem Gebiet. Hier erklärt sie die wichtigsten Prinzipien und zeigt eine Sequenz, die dir (mit oder ohne Trauma) ein Gefühl von Sicherheit und Zentrierung schenken kann.
Sequenz: Hala Khouri, Fotos: Ian Spanier
Worum geht es beim Traumasensiblen Yoga?
Unverarbeitete traumatische Erlebnisse können sich in Ängsten, Depressionen oder Gefühlen der Dissoziation äußern, aber auch in körperlichen Symptomen (Rückenschmerzen, Migräne, Autoimmunerkrankungen u.a.m.). Ganz ähnlich gilt das auch für anhaltenden Stress. Traumasensibles Yoga muss sich dem jeweiligen Menschen und der Situation anpassen. Dennoch gibt es einige Basics, die fast immer hilfreich sind:
Ziele der traumasensiblen Praxis:
ein Gefühl von Erdung, Halt und Zentrierung im eigenen Körper erzeugen
den körperlichen Signalen wieder vertrauen lernen
mehr körperliche, emotionale und psychische Sicherheit finden
Toleranz gegenüber unangenehmen Empfindungen einüben
Stabilität, Präsenz und Balance fördern
Die Methode
Im sicheren Rahmen der Yogapraxis kann man üben, körperliche und emotionale Empfindungen anzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Dabei achtest du auf folgende Punkte:
Spüre in jeder Haltung den Bodenkontakt.
Aktiviere die Rumpfmuskulatur, um inneren Halt zu erzeugen.
Nimm diesen Halt bewusst wahr.
Vermeide es, den Bauch einzuziehen.
Atme bewusst oder ganz spontan, aber übe immer so, dass dein Atem jederzeit verfügbar ist.
Nimm jede einzelne Haltung auf all ihren Ebenen wahr: Muskeln und Gelenke, aber auch deine Gefühle.
Kehre zurück in eine sichere Position, sobald eine Haltung Ängste auslöst.
Erde dich in der Berghaltung bewusst durch beide Füße, halte deine Knie durchlässig und spüre, wie das Wurzeln nach unten zugleich ein Wachsen nach oben erzeugen kann. Präge dir dieses Gefühl vom Wurzeln und Wachsen gut ein und verbinde dich auch in den kommenden Haltungen immer wieder damit. (5 Atemzüge, gerne auch länger)
2. Sukhasana (Einfache Sitzhaltung)
Richte deine Sitzhaltung so ein, dass du deine Wirbelsäule mühelos aufrichten kannst. Dabei helfen dir eine gefaltete Decke oder ein Sitzkissen. Spüre den Kontakt zum Boden und stimme dich auf deinen Atem ein, so wie er jetzt ist. (5 Atemzüge, gerne auch länger)
3. Selbstmassage
Kreuze deine Arme und greife mit den Händen fest in den jeweils gegenüberliegenden Arm. Bearbeite die gesamte Länge, von den Handgelenken bis zu den Schultern und wieder zurück. Nimm wahr, ob dieser Druck dein Gefühl von Erdung und einer schützenden Hülle verstärken kann. Spüre dabei auch zu deinem Atem hin. (2–3 Runden)
4. Seitbeuge
Verwurzle dich bewusst über die Sitzknochen, während du dich aus dieser geerdeten Position emporstreckst, einen Arm hebst und dich mit dem anderen abstützt. Erzwinge nichts und atme ganz bewusst und tief oder aber weich und spontan – je nachdem, was sich besser anfühlt. (3–5 Atemzüge, gerne auch länger, danach Seitenwechsel)
5. Janu Shirshasana (Kopf-Knie-Haltung)
Strecke ein Bein nach vorne aus und lege den Fuß des anderen an dessen Oberschenkel. Das gebeugte Knie kannst du mit einem Block stützen. Nutze einen Gurt, um die Wirbelsäule lang zu strecken, während du die Rückseite des ausgestreckten Beines dehnst. Atme und verbinde dich mit dem Boden, während du alle Empfindungen dieser Haltung deutlich wahrnimmst. (3–5 Atemzüge, gerne auch länger, danach Seitenwechsel)
6. Halt spüren
Lege dich auf den Rücken, stelle die Füße an und lege deine Hände auf Brust und Bauch (oder wo immer sie sich am besten anfühlen). Spüre deutlich alle Stellen deines Körpers, die den Boden berühren. Nimm wahr, wie du getragen bist und lass diesen Halt bewusst zu. (5 Atemzüge, gerne auch länger)
7. Supta Matsyendrasana (Drehung in Rückenlage, Krokodil)
Klemme einen Block zwischen deine Knie, versetze das Becken etwas zur Seite und lass deine Knie in die entgegengesetzte Richtung sinken. Finde eine angenehme Position für deine Arme und den Kopf. (3–5 Atemzüge, gerne auch länger, danach Seitenwechsel)
Setze dich behutsam wieder auf und nähere dich dieser Haltung (Agnistambhasana) langsam und vorsichtig: Ein Unterschenkel liegt quer vor dir, den anderen bewegst du von außen nach und nach Richtung Mitte. Ein zwischen die Beine geschobener Block unterstützt dich. Halte da inne, wo du eine deutliche Dehnung spürst, und versuche, deine Körperempfindungen wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten. (5 Atemzüge, gerne auch länger, danach Seitenwechsel)
9. Balasana (Stellung des Kindes, Variation)
Schieb dein Becken aus dem Vierfüßlerstand nach hinten zu den Fersen. Dabei kannst du dich anders als in der klassischen Balasana-Haltung auf die Unterarme stützen und den Kopf gehoben halten, wenn sich das besser anfühlt. Spüre auch hier wieder den Bodenkontakt, die Atmung und die körperlichen und emotionalen Empfindungen. Bleib, solange du magst.
10. Tadasana (Berghaltung)
Richte dich langsam und achtsam wieder zum Stehen auf, erde dich durch deine Füße und erinnere dich an den Anfang der Praxis, an das Wurzeln und Wachsen: Kannst du eine Veränderung wahrnehmen? (3–5 Atemzüge, gerne auch länger)
11. Atmender Berg
Stelle die Füße etwas breiter auf und beuge leicht deine Knie, bevor du beginnst, Arme und Oberkörper rhythmisch zu bewegen: Breite sie, so weit und hoch es sich gut anfühlt, zu den Seiten aus und verschränke sie dann in einer leichten Vorwärtsbeuge vor dem Körper. Versuche, die Bewegung mit dem Atem zu verbinden: Einatmend breitest du dich aus, ausatmend ziehst du dich zusammen. (3–5 Atemzüge, gerne auch länger)
12. Hoher Ausfallschritt
Setze einen Fuß nach hinten und beuge beide Beine. Du solltest dich möglichst geerdet und gehalten fühlen. Aktiviere deine Körpermitte und strecke die Wirbelsäule lang. Wähle dabei die Intensität der Haltung (High Lunge) so, dass du bequem atmen kannst. (3–4 Atemzüge, gerne auch länger, danach Seitenwechsel)
13. Utkatasana (Stehende Hocke, Stuhl)
Stelle die Füße wieder in hüftbreiten Abstand und verwurzle dich am Boden. Dann beugst du die Knie und kommst in eine Hocke (Utkatasana). Wieder kommt der Halt aus deiner Mitte. Wähle für die Arme eine Position, in der der Nacken lang und entspannt bleiben kann. Bleibe bis zu 8 Atemzüge lang in der Haltung, aber löse dich aus ihr, sobald es zu intensiv wird.
14. Brett (Phalakasana)
Beuge dich nach vorn, setze die Hände schulterbreit auf und wandere mit den Füßen nach hinten, bis dein Körper eine Ebene bildet, alternativ kannst du die Knie auch am Boden ablegen. Drücke dich von den Händen aus kraftvoll ab und spüre, wie die Muskeln in deiner Körpermitte arbeiten, um dich zu stabilisieren (Bretthaltung). (2–4 Atemzüge)
15. Bhujangasana (Kobra)
Leg dich flach auf den Bauch und platziere deine Hände unter deinen Schultern. Spüre deine Beinvorderseiten und Fußoberseiten deutlich am Boden, wenn du nun einatmend Kopf, Brust und Schultergürtel in die Kobra hebst und ausatmend wieder senkst. (3 Wiederholungen)
16. Vierfüßler
Schiebe dich aus der Kobra in den Vierfüßlerstand. Spüre deine Hände am Boden und halte die zentrierenden Muskeln in deiner Körpermitte leicht aktiv. Was passiert in deinem Geist? Beobachte beim Üben immer auch deine Gedanken. Wenn sie unfreundlich sind, versuche sie vom Bewerten in Richtung Neugier zu bewegen. (3 Atemzüge, gerne auch länger)
Ziehe aus dem Vierfüßler einen Fuß nach vorn und lass das Becken nur so weit sinken, bis du die Dehnung in einem oder beiden Oberschenkeln spürst (Anjaneyasana). Achte wieder auf eine gute Erdung und Stabilität in der unteren Körperhälfte und deiner Mitte. Dabei hilft dir vielleicht auch die gezeigte Armhaltung. (3 Atemzüge, gerne länger, danach Seitenwechsel)
18. Brett (Phalakasana)
Wenn du die Bretthaltung (Übung 14) als zentrierend und stabilisierend empfunden hast, dann komm noch einmal für einige Atemzüge zu ihr zurück. Strecke die Fersen nach hinten und finde den Halt in deiner Mitte.
19. Adho Mukha Shvanasana (herabschauender Hund)
Verwurzle deine Hände bewusst am Boden, bevor du aus dem Vierfüßler heraus die Knie hebst und das Becken nach oben in den herabschauenden Hund schiebst. Lass deine Knie durchlässig und halte die Oberschenkel aktiv, während du zugleich möglichst viel Gewicht von den Händen auf die Beine verlagerst, sodass sich die Wirbelsäule lang streckt. Konzentriere dich auf deine Erdung durch Arme und Beine und den Halt der Mitte. (3–4 Atemzüge oder solange es sich gut anfühlt)
20. Virabhadrasana 2 (Heldenhaltung 2)
Ruhe dich nach dem Hund vielleicht kurz in der Stellung des Kindes aus. Dann kommst du wieder zum Stehen in einer weiten Schrittstellung. Beuge das vordere Knie bis höchstens 90 Grad und drehe es nach außen. Halte das hintere Bein kraftvoll gestreckt und aktiviere auch hier etwas deine Körpermitte. Die Arme sind sanft auf Schulterhöhe ausgebreitet (Krieger 2). Probiere, was dir in dieser Haltung Raum zum Wachsen und Atmen schenkt. (3–5 Atemzüge)
21. Ausschütteln
Federe aus einem stabilen Stand heraus kraftvoll in deinen Füßen und Beinen und lass alle Anspannung los. Stelle dir vor, wie du deinen Stress jetzt einfach abschüttelst. (1–2 Minuten)
22. Tadasana (Berghaltung)
Finde nach dem dynamischen Schütteln wieder in ein ruhiges Stehen zurück. Lege dabei eine Hand an die Brust und die andere auf den Bauch. Spüre den Boden unter deinen Füßen und finde deinen Atem. (Bleib, solange du magst.)
23. Abschlussentspannung
Finde eine wirklich angenehme Haltung für deine Entspannung: auf dem Rücken, dem Bauch oder wie hier gezeigt auf der Seite – so, wie du dich am besten getragen und gestützt fühlst. Du kannst die Augen schließen oder sanft geöffnet halten, je nachdem, was beruhigender für dich ist. (Bleib, solange du magst.)
Trauma, Somatics, Embodiment und soziale Gerechtigkeit im Yoga bilden seit nahezu 20 Jahren den Schwerpunkt von Hala Khouris Arbeit. Erfahre mehr unter halakhouri.com
Maja Bringmann ist eine 100%ige Yogini – sie praktiziert täglich und mit tiefster Hingabe seit Jahrzehnten. Yoga ist für sie nicht nur eine Praxis, sondern eine Lebensweise, die sie mit jeder Zelle ihres Seins verkörpert – auf der Matte und im Alltag. Ihre Tiefe und ihr Wissen werden dich inspirieren und auf deinem eigenen Weg begleiten.
Maja lebt in Frechen-Königsdorf, nahe Köln, und ist Mitgründerin der Ananda Sangha Köln. Dort unterrichtet sie regelmäßig Ananda Yoga und Meditation und teilt ihre Begeisterung für diese transformierenden Praktiken mit Menschen aus der Region. Ihre Klassen sind nicht nur vor Ort, sondern auch online erlebbar, sodass alle – unabhängig vom Standort – von ihrer Erfahrung und Hingabe profitieren können. Eine Lehrerin mit jahrzehntelanger Erfahrung und zugleich immer neuer Freude und Begeisterung für die erstaunliche Kraft des Yoga.
Workshop am Freitag: „Ananda Yoga – Yoga des Yogananda“
Entdecke deine innere Freude: Tauche ein in die kraftvolle Praxis des Ananda Yoga – einer tiefgehenden Verbindung von Körper, Geist und Seele, die dich von innen heraus erleuchtet. Lass dich von Maja auf eine 45-minütige Reise in die Welt des Ananda Yoga begleiten. Durch die einzigartige Kombination aus Asanas und Affirmationen findest du zu mehr Freude und Wohlbefinden. ✨
Was ist Ananda Yoga? Ananda (Sanskrit: आनन्द) bedeutet „vollkommene Glückseligkeit“ – ein Zustand innerer Freude, der unabhängig von äußeren Umständen existiert. Diese Yoga- Tradition basiert auf den Lehren des großen indischen Meisters Paramhansa Yogananda („Autobiographie eines Yogi“) und wurde von seinem direkten Schüler Swami Kriyananda begründet. Ananda Yoga ist eine sanfte, aber energetisierende Hatha-Yoga-Praxis, die folgende Elemente vereint:
Pranayama – Atem- und Energiekontrolltechniken
Meditation – für innere Klarheit und Gelassenheit
Affirmationen – zur positiven Ausrichtung von Geist und Körper
Yogaphilosophie – für ein tieferes Verständnis der inneren Harmonie
Diese Praxis eignet sich sowohl für Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene, die über die bloße Beherrschung von Yogastellungen hinaus eine tiefere innere Ruhe und spirituelle Verbundenheit suchen. Erlebe Ananda Yoga auf der YogaWorld und entdecke die Quelle deiner inneren Freude!
Workshop am Samstag: „Ananda Yoga – für tieferes Bewusstsein“
Erfahre die tiefe, nach innen gerichtete Praxis des Ananda Yoga, welche dich direkt ins Zentrum deines eigenen Wesens führt: Basierend auf den Lehren des großen indischen Meisters Paramhansa Yogananda und weitergegeben durch seinen direkten Schüler Swami Kriyananda, unterstützt dich Ananda Yoga dabei, dein Bewusstsein zu verfeinern und dich von äußeren Ablenkungen zu lösen. ✨
Was erwartet dich? In dieser 45-minütigen Praxis begleitet dich Maja auf einer Entdeckungsreise in die lebensverändernde Welt des Ananda Yoga. Durch die einzigartige Kombination aus Asanas, Affirmationen und meditative Elemente wirst du die kostbare und besondere Erfahrung machen, dich selbst auf einer tieferen Ebene wahrzunehmen, dich neu zu entdecken und dich mit deiner Essenz zu verbinden.
Diese Praxis ist sowohl für Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene geeignet und schenkt dir einen Raum der Stille und Klarheit. Maja freut sich darauf, dir den einzigartigen Stil des Ananda Yoga näherzubringen. Hier auf der Messe kannst du die Kraft des Ananda Yoga ganz leicht selbst erfahren. Komm vorbei!
Maja Bringmann auf der Yoga- und VeganWorld 2025 in Stuttgart:
Freitag, 25. April // 13:15 – 14:00 Uhr // Ananda Yoga – Yoga des Yogananda // Ganesha Yogaspace
Samstag, 26. April // 17:15 – 18:00 Uhr // Ananda Yoga – für tieferes Bewusstsein // Ganesha Yogaspace
Suchst du auch nach einem Ort, an dem du deine innere Ruhe finden und deine Yogapraxis vertiefen kannst? Das ADLER Spa Resort SICILIA, unser neues Lieblingshotel-Highlight an der Mittelmeerküste, öffnete im Juli 2022 seine Türen und ist genau das – eine Oase der Entspannung und Erneuerung. //anzeige
Titelbild @alexfilz
Mein Blick streift über die weite Landschaft, eine sanfte Brise streicht mir über die Haut, am Ende der grünen Hügel rauscht das Meer, das an dieser Stelle von Siziliens Mittelmeerküste tiefblau schimmert. Ja, genau so habe ich mir das vorgestellt: paradiesisch, ruhig und luftig. In Sachen Natur und Umgebung hat mich dasADLER Spa Resort SICILIAdirekt überzeugt. Aber finde ich hier auch die exklusive Yogaauszeit, nach der ich suche?
@alexfilz
Schon beim Betreten des Resorts wird deutlich, dass hier alles darauf ausgelegt ist, mir ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die moderne Hotel-Außenansicht beeindruckt, lenkt aber nicht von den Hauptdarstellern ab: den üppigen Gärten, die zum Verweilen und Meditieren einladen. Es duftet nach Kräuter- und Gemüsegärten, ich blicke über Olivenhaine und Orangenfelder. Das ADLER Spa Resort SICILIA präsentiert sich als Rückzugsort im Grünen, der meinen Körper, Geist und meine Seele gleichermaßen nährt.
Erholung und Auszeit das ganze Jahr
Aber auch Zimmer & Co. lassen keine Wünsche übrig: modern, lichtdurchflutet und immer mit eigener Terrasse. Hier kann ich die warmen Sonnenstrahlen genießen und mich in meine eigene kleine Oase zurückziehen. Ich mag die zurückhaltende Architektur, die der Umgebung nicht Rang ablaufen will, sondern sich elegant in die sanften Hügel der Küste einfügt. Dabei lassen die modernen und klaren Linien des Hauses Raum für das Wesentliche. Die Gedanken kommen zur Ruhe, nichts lenkt ab.
@nichodebiasio
Trotzdem wirkt es in keinster Weise steril, sondern wohlig und warm. Ich fühle mich direkt willkommen. Sizilien ist übrigens auch im Winter ein Top-Reiseziel, denn die milden Temperaturen erreichen gerade an der Küste oft noch bis 16 Grad und die Strände sind weit und leer. Genau deswegen hat das Resort das ganze Jahr über geöffnet.
Yoga: Flows und Meditation mit Blick aufs Meer
@alexfilz
@alexfilz
@nichodebiasio
@alexfilz
@nichodebiasio
Jetzt aber zum Wesentlichen für euch und für mich: Yoga! Na klar, genieße ich die exklusive Atmosphäre und vor allem die wirklich wunderschöne Umgebung. Dennoch, ausschlaggebend waren die kostenlose Yogaeinheiten, die täglich angeboten werden. Hier gibt es Stunden für alle Stufen, manche davon an tollen Outdoor-Kraftplätzen. Für Yogi*nis, die eine individuellere Betreuung bevorzugen, werden private Yoga-Coachings angeboten, um die eigene Praxis zu vertiefen. Meer, Sandstrand, grüne Gärten – ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen, um meine innere Balance wiederherzustellen.
Yoga-Retreats im ADLER Spa Resort SICILIA
@nichodebiasio
Eine Yogastunde ist dir zu wenig? Kein Problem, das Resort bietet spezielle Yoga-Retreats an. Wie wäre es mit dem „Mindfulness & Yoga-Retreat – Of Breath & Mind„, ein siebentägiges Yogaerlebnis, während dem du eins mit deiner Praxis wirst und dich von den Wellen des Mittelmeers tragen lässt. Oder das „Ashtanga Yoga-Retreat„, nicht nur ein MUSS für waschechte Ashtangis, sondern auch für alle, die den Yogastil gerne näher kennenlernen wollen.
Mindfulness & Yoga-Retreat – Of Breath & Mind SOMMER 03.03.2024 – 10.03.2024 7 Nächte | ab 1.410 € pro Person mit Halbpension
Mindfulness & Yoga-Retreat – Of Breath & Mind WINTER 10.11.2024 – 17.11.2024 7 Nächte | ab 1.564 € pro Person mit Halbpension
Ashtanga Yoga-Retreat 20.10.2024 – 24.10.2024 4 Nächte | ab 1.284 € pro Person mit Halbpension
Das ADLER Spa Resort SICILIA ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Ort der Inspiration. Einer meiner Lieblingsplätze nach Yoga und langen Spaziergängen am Strand: Das ADLER Spa mit Sole-Pool, Rooftop-Thalassobecken, Naturteich und Sportbecken. Im warmen Wasser liegen, der Blick aufs Meer und salzige Luft atmen – für mich der Inbegriff von Luxus und Erholung. Zusätzlich warten noch Dampfbad, Biosauna, finnische Sauna und drei Panorama-Relaxbereiche darauf, von mir entdeckt zu werden. Mein Tipp: Gönnt euch unbedingt eine Ayurveda-Behandlung im Spa.
Kulinarische Genussmomente: So schmeckt Sizilien
Für einen Foodie wie mich absolut ausschlaggebend: das kulinarische Angebot. Wie bereits erwähnt, sind die Gärten voller Kräuter und Gemüse, die sich auf den Tellern wiederfinden. Das vielgepriesene Motto „regional und saisonal“ wir hier gelebt – Farm-to-table nennt sich das. Was nicht in den eigenen Gärten wächst, wird von Bauern aus der Umgebung bezogen. Der frische Fisch kommt direkt vom Boot in die Küche – ich bin happy. Genossen wird mit Blick aufs Meer … wie alles hier.
Die praktische Anwendung von Yogatherapie und ihr Verhältnis zur Schulmedizin
In der Fortsetzung unserer Reise in die Welt der Yogatherapie führen Dr. Ronald Steiner und Gastgeberin Susanne Mors ihr Gespräch über die Wirksamkeit und die praktische Anwendung von Yoga als Therapie fort. Diese Folge „YogaWorld Podcast“ bietet nicht nur Antworten auf einige der wichtigsten Fragen rund um Yoga als Therapie, sondern eröffnet auch neue Perspektiven und Einsichten, die uns dabei helfen können, diese ganzheitliche und transformative Praxis noch tiefer zu verstehen und zu schätzen.
Ronald teilt seine umfassende Erfahrung als Sportmediziner und Yogalehrer und beleuchtet vier verschiedene Faktoren, die Yogatherapie besonders wirksam machen. Dabei erklärt er, wie Yoga auf ganzheitlicher Ebene wirkt, um das Wohlbefinden zu verbessern und Heilungsprozesse zu unterstützen. Er diskutiert auch die Rolle von Yoga als eigenständige Therapieform, zieht den Vergleich zur Schulmedizin und klärt die Frage, ob es sinnvoll ist Yogapraktiken in das traditionelle Gesundheitssystem zu integrieren. Des Weiteren diskutiert Ronald die Bedeutung einer täglichen Yogapraxis für diejenigen, die Yoga als Therapie praktizieren möchten und erläutert, wie das Erkennen und Auflösen von alten Bewegungsmustern eine besondere Rolle im Rahmen der Yogatherapie spielen kann. Außerdem wirft er einen Blick auf die Rolle der Faszien und betont, wie wichtig eine vielseitige Beanspruchung unseres Körpers ist, die das natürliche Bewegungsspektrum des Menschen abdeckt.