#90 Yogapraxis mit Kindern: Entdeckt gemeinsam die Zauberinsel der Tiere – mit Leila Oostendorp

Spielerische Bewegung, Achtsamkeit und Entspannung

Yoga bietet nicht nur erwachsenen Yogi*nis einen wichtigen Ausgleich, sondern auch Kinder und Jugendliche können in Bezug auf ihre körperliche und seelische Entwicklung davon profitieren. Dabei werden Lernfähigkeit, Konzentration, Kreativität und das Selbstbewusstsein gestärkt und die Kinder erfahren, wie wohltuend es sein kann, sich zu entspannen, bewusst zu atmen und ihre Gedanken zu beruhigen. Das geschieht im Kinderyoga auf eine sehr lockere und spielerische Art und Weise.

In dieser Folge der „YogaWorld Podcast“-Praxisreihe führt Leila Oostendorp die Kinder durch eine liebevoll gestaltete Sequenz, in der Bewegung, Achtsamkeit und Entspannung im Fokus stehen. Sie ist dafür ausgelegt, mit einem Partner oder einer Partnerin zu praktizieren: Das kann ein Elternteil oder ein anderes Familienmitglied sein, oder eine Freundin oder ein Freund des Kindes. Die Praxis ist für Kinder jeden Alters geeignet. Gemeinsam begebt ihr euch auf eine aufregende Reise zur Zauberinsel, wo ihr vielen freundlichen Tieren begegnet. Am Ende könnt ihr euch, wenn ihr wollt, gegenseitig mit einer wohltuenden Partnermassage beschenken.

Wir wünschen euch viel Spaß und schöne gemeinsame Momente!

Zur Veranschaulichung haben wir euch hier die einzelnen Tier-Asanas in Bildern zusammengestellt: https://yogaworld.de/yogasequenz-zum-podcast-90-kinderyoga/

Sandra Walkenhorst

Du kennst Sandra Walkenhorst bestimmt schon aus unserer YogaWorld Academy. Wir freuen uns sehr, dass sie dieses Jahr wieder auf der YogaWorld in Stuttgart dabei ist!

Sandra ist Dipl.-Sozialpädagogin, (Kinder-)Yogalehrerin, Coach und Autorin. Yoga gehört seit mehr als 30 Jahren zu ihrem Leben. Genauso lange arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf; 20 Jahre als Lehrerin an einer Förderschule, mittlerweile als Teamleitung für Schulbegleitung/Teilhabeassistenz. Seit 2010 ist Sandra selbständig als (Kinder-)Yogalehrerin und Dozentin und bildet seit vielen Jahren erfolgreich (Kinder-)Yogalehrer*innen und Coaches europaweit aus. Zudem ist sie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des BDYoga.

Ihre Leidenschaft etwas zu bewegen, gepaart mit einer großen Neugierde und Empathie ist ihr Antrieb Menschen darin zu begleiten ihre einzigartigen Fähigkeiten zu entdecken. Egal ob groß oder klein begegnet sie Menschen stets auf Augenhöhe. Sandra ist außerdem Autorin von mehreren Fachbüchern und gibt ihr Wissen auch an Hoch- und Fachschulen als Dozentin in den Bereichen Kommunikation, (Sonder-)Pädagogik, sowie in Fachfortbildungen an Institutionen weiter.

Mehr Info unter sandra-yoco.de oder auf Insta @sandra_yoco

–> Hier findest du ihr Angebot in unserer YogaWorld Academy.

Workshop: „Entdecke dein inneres Kind – Kinderyoga (auch) für Erwachsene!“

Wünschst du dir auch manchmal die Neugierde, Freude und Leichtigkeit der Kindheit zurück?

Wir üben beim Yoga achtsam im Hier und Jetzt zu sein und unseren Anfängergeist zu schulen, alles Attribute, die Kinder selbstverständlich mitbringen. Das ist alles in uns. Yoga darf ernsthaft und tiefgründig und genauso auch freudvoll und leicht sein. Das wollen wir gemeinsam erleben. Körper und Geist mit Neugierde erforschen, denn es darf leicht sein. Du wirst Neues und Bekanntes erleben und mit Sicherheit auch eine ganze Menge Spaß haben!

Und natürlich sind auch Kinder herzlich willkommen. Wir üben gemeinsam, egal ob groß oder klein!


Sandra Walkenhorst auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Samstag, 11. April // 15:15 – 16:00 Uhr // Entdecke dein inneres Kind – Kinderyoga (auch) für Erwachsene! // Ganesha Yogaspace

Stefanie Weyrauch

Vielleicht kennst du Stefanie Weyrauch bereits aus unserer YogaWorld Academy? Wir freuen uns sehr, dass sie auch dieses Jahr bei der YogaWorld-Messe in Stuttgart mit zwei Workshops und eigenem Messe-Stand mit dabei ist!

Stefanie Weyrauch ist Yogalehrerin (E-RYT 500h/AYA), Autorin und Coach. Ihr Herzensanliegen ist es, Frauen in der Zeitspanne von der Schwangerschaft über die Rückbildung bis hin zum Familienyoga zu begleiten. Seit 2015 bildet sie deutschlandweit in den Bereichen Pränatal & Postnatal Yoga sowie Kinderyoga & Teenyoga aus – und ist selbst Mutter von zwei Kindern.

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt Stefanie sich mit Yoga und Meditation. Inzwischen leitet sie ihr eigenes Yogastudio „Yogastern“ in der Wiesbadener Innenstadt. Sie teilt von Herzen gerne ihre Leidenschaft für Yoga und persönliche Erfahrungen für ihre Spezialgebiete. Dabei mögen ihre Teilnehmer*innen, dass sie stets ihr Lächeln behält und mit ihrer positiven Art in ihren praxisnahen Ausbildungen begeistert.

Erfahre mehr über Stefanie unter yogastern.de und yogastern-akademie.de oder auf Instagram @yogastern und @stefanie.weyrauch.yogastern

YouTube: Stefanie Weyrauch 
Podcast: Yogastern Podcast

Workshop: „Open Your Heart – Vinyasa Yoga für mehr Vertrauen“

In dieser fließenden Vinyasa-Stunde steht die Herzöffnung im Mittelpunkt – als Einladung, Weite, Vertrauen und Lebendigkeit zu erfahren. Durch harmonisch aufgebaute Sequenzen, sanfte Rückbeugen und bewusstes Atembewusstsein öffnen wir den Brustraum, mobilisieren die Wirbelsäule und schaffen Raum für neue Energie. Kraftvolle Flows im Einklang mit achtsamer Ausrichtung unterstützen dich dabei, dich aufzurichten, loszulassen und dein Herz bewusst zu öffnen. Diese Stunde ist für alle geeignet, die sich mehr Liebe, Vertrauen und Verbindung wünschen. Open your Heart.

Workshop: „Root & Rise – Erdung & Aufrichtung im Einklang“

In diesem ganzheitlichen Yoga-Workshop erforschen wir die Verbindung von Verwurzelung und Aufrichtung – die Balance zwischen Stabilität und Leichtigkeit. Mit bewusst aufgebauten Sequenzen aus stehenden Haltungen und fließenden Übergängen stärken wir unser Fundament und schaffen zugleich Raum für Aufrichtung und Wachstum. Durch achtsame Atemführung, klare Ausrichtung in den Asanas und ein feines Gespür für unsere Basis erfahren wir Erdung, Kraft und innere Expansion. Diese Yoga-Class ist für alle geeignet, die sich erden, aufrichten und über sich hinauswachsen möchten. Root & Rise! 🌿


Stefanie Weyrauch auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Freitag, 10. April // 10:30 – 11:15 Uhr // Open Your Heart – Vinyasa Yoga für mehr Vertrauen // Vishnu Yogaspace

Sonntag, 12. April // 14:15 – 15:00 Uhr // Root and Rise – Erdung & Aufrichtung im Einklang // Ganesha Yogaspace


Du interessierst dich für eine Prä- und Postnatal Weiterbildung mit Stefanie Weyrauch? Erfahre hier mehr über ihre Arbeit:

Marc Fenner

Marc Fenner ist Gründer von YogiCoach, der Yoga Nidra Academy & YogiCompany. Er begleitet seit über 20 Jahren Menschen auf ihrem Weg zu innerer Ruhe, Selbstwahrnehmung und persönlicher Entwicklung.

Marc ist Gründer von YogiCoach, der Plattform für moderne Selbstregulation und innere Klarheit, sowie der Yoga Nidra Academy, einem Ausbildungszentrum für tiefgehende Entspannungs- und Bewusstseinsarbeit.

Seine Arbeit verbindet:

Nervensystem-Regulation
Psychosomatisches Verständnis (Körper–Geist-Zusammenhang)
Yoga Nidra & Sankalpa
Coaching und Selbstführungsprozesse

Marc unterstützt Menschen, die viel leisten, viel tragen und sich selbst nicht verlieren wollen. Seine RESET-Methode hilft dabei, innere Ruhe, Energie und Ausrichtung im Alltag wiederzufinden.

Er arbeitet mit:

  • Einzelpersonen
  • Gruppen
  • Führungskräften
  • Teams & Organisationen

in Form von Coachings, Programmen, Workshops, Vorträgen und Retreats.

Neben seiner Coaching- und Ausbildungstätigkeit gründete er auch die YogiCompany, ein nachhaltiges Yoga-Lifestyle-Label.

Seine Arbeit ist klar, bodenständig und tiefgehend. Sein Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, wieder in einen gesunden inneren Dialog mit sich selbst zu kommen.

Kontakt:

www.YogiCoach.de
www.YogaNidraAusbildung.de
www.YogaNidraAcademy.de
www.YogiCompany.de


Marc Fenner auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Freitag, 10. April // 14:30 – 15:15 Uhr // RESET mit Yoga Nidra & Sankalpa: Ruhe und Entspannung für dein Nervensystem // Vishnu Yogaspace

Samstag, 12. April // 15:30 – 16:15 Uhr // RESET mit Yoga Nidra & Sankalpa: Selbstwahrnehmung, Energie & innere Ausrichtung // Vishnu Yogaspace


Auch in unserem Podcast war Marc bereits zu Gast:

Ayurveda to Go: Chai-Latte selber machen

Chai Tee Latte mit Gewürzen

Draußen ist es kalt und du willst dich mit etwas Leckerem aufs Sofa kuscheln, das aber auch gesund sein soll? Dann haben wir einen super Tipp für dich: Chai selber machen. Und dieser hier passt auch noch wunderbar in die Ayurveda-Lebensweise.

Titelbild: Mizina (Getty Images) via Canva

Tee mit Milch hört sich nur für Menschen seltsam an, die noch nie Chai-Tee probiert haben. Er ist längst kein Geheim-Tipp unter Indien-Reisenden mehr. Kein Wunder, denn der süß-würzige, sahnige und leicht scharfe Geschmack macht süchtig.

Chai Rezept für 2 Tassen

  • 6 Stücke frischer Ingwer
  • 10 Kardamomkapseln
  • 2 Zimtstangen
  • 5 Sternanis
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 2 EL Rohrzucker
  • 2 Beutel schwarzer Tee
  • 300 ml Wasser
  • 400 ml pflanzliche Milch, wie z.B. Hafer- Mandel- oder Sojamilch

Zubereitung des indischen Tees

Alle Gewürze im Mörser zerstoßen, in einen Topf geben und bis auf den Ingwer kurz anrösten. Wasser zugießen, Ingwer zugeben und alles 10 Minuten einkochen lassen. Pflanzliche Milch und Tee zugeben, nochmal kurz aufkochen. Den Herd auf die kleinste Stufe stellen und den Chai für 10 Minuten ziehen lassen. Durch einen Filter gießen und nach Geschmack nachsüßen.

Das leckere Rezept stammt übrigens von Volker Mehl. Der Ayurveda-Koch hat uns übrigens auch tolle Ernährungstipps für die Kleinen gegeben: Ayurveda für Kinder.

Wie gelingt ein lebendiges Leben? – Kolumne von Carmen Schnitzer

Frau steht vor Taj Mahal in iIndien

Es ist Anfang Februar. Quasi mitten im deutschen Winter blicken wir aus dem Fenster auf eine eher gräuliche Welt hinaus. Bis die Tage kommen, an denen wir bei 25 Grad mit unseren Freund*innen in T-Shirt und kurzer Hose und mit einem leckeren Eis in der Hand über die Straßen flanieren, ist es wohl noch ein bisschen hin. Da erinnern wir uns gerne an unsere YOGAWORLD JOURNAL Sommer-Ausgabe 04/2023 zurück, dem wir das Titelthema „Lebendigkeit“ gewidmet haben. Denn so richtig lebendig fühlen wir uns gerade … geht so. Wie gelingt ein lebendiges Leben, was müssen wir dafür tun? In ihrer damaligen Kolumne hat sich Redakteurin Carmen Schnitzer dazu Gedanken gemacht – und zwar auf ihrer ersten Indienreise.

Text: Carmen Schnitzer / Foto: Jyotirmoy Gupta via Unsplash

„Where is your breath? If you are not breathing, you are not doing yoga.“ In fast jeder seiner Yin-Yogastunden sagte das Hariji, der Gründer der Yogaschule im indischen Dharamsala, in der ich mich gerade befinde. Wo unser Atem sei. „Wenn ihr nicht atmet, praktiziert ihr kein Yoga.“ Wenn wir nicht atmen, leben wir nicht, denke ich, und vielleicht ist das letztlich dasselbe. Yoga und Leben, Leben und Yoga. Wir sind uns wahrscheinlich alle einig, dass im Thema „Lebendigkeit“ mehr steckt als lebendig sein im Sinne eines stumpfen Existierens. Nur – was?

„Du lebst nicht, du wirst gelebt“, hatte ich mal zu einem Ex-Partner gesagt. Wir sind nach wie vor gut befreundet, daher weiß ich, dass dieser Satz in ihm gearbeitet hat, und tatsächlich würde ich ihn mittlerweile so nicht mehr unterschreiben. Was ich meinte war: M., der aufgrund seines Charismas Leute schnell für sich einnehmen kann, zog in die Wohnungen, die man ihm quasi auf dem Silbertablett servierte, blieb in dem Job, der sich für ihn so ergeben hatte, und bei den Frauen, die sich am hartnäckigsten um ihn bemühten. Selten traf er selbst eine klare Entscheidung, zumindest keine, der eigene Bemühungen folgen mussten, um sie durchzuziehen. Stattdessen ließ er sich treiben.

Klingt im Grunde gar nicht so schlecht, nicht wahr? Sich treiben lassen, dem Strom des Lebens hingeben, vertrauen, dass das, was zu einem soll, auch zu einem kommt … Allein: M. war mit all dem nicht glücklich oder zufrieden. Oft fühlte er sich innerlich leer, und das nicht im guten Sinne. Ganz ohne eigenes Zutun wird es eben doch nix mit der Erfüllung. Es ist wahrscheinlich wie beim Yoga: Du musst deine Matte ausrollen, du musst aktiv mit deinem Körper, deinem Geist, deiner Seele arbeiten – und dich gleichzeitig bewusst dem Moment hingeben. Ein ewiges Zusammenspiel von Halten und Loslassen, von vertrauensvollem Abgeben und gleichzeitigem Behalten der Kontrolle, von Sein und Werden.

Ich glaube, was Lebendigkeit vom bloßen Da-Sein unterscheidet (und gleichzeitig genau dieses Da-Sein ausmacht), ist die Intensität. Und zwar eine Intensität, gegen die man sich nicht wehrt, in die man hineintaucht, um sie mit allen Sinnen zu er-leben. Auch dann, wenn es sich gerade nicht „gut“ anfühlt, denn das Leben besteht eben nicht nur aus sonnig-süßen Glücksmomenten.

Dazu noch ein Beispiel aus dem Ort, an dem ich mich gerade befinde (Shree Hari Yoga heißt die Schule übrigens): Eines Morgens stand dort ein verärgerter Engländer, der den Berg zu uns hochgestiegen war, um eine Ashtanga-Stunde zu besuchen. Er hatte sich extra per Mail erkundigt, ob sie wirklich stattfinden würde, was ihm bestätigt wurde – nun allerdings doch nicht der Fall war. Eine (in meinen Augen ehrlich gesagt etwas „verspulte“) Italienerin wollte ihm einreden, dass das doch eben Yoga sei: die Dinge zu akzeptieren, wie sie sind. Er solle sich nicht ärgern. Stattdessen säuselte sie: „Be happy!“

Sie meinte es sicher gut, machte aber letztlich alles noch schlimmer: Manchmal sei es eben nicht möglich, happy zu sein, antwortete der Engländer, und dass es auch wichtig sei, seinem aktuellen Gefühl des „Pissed“-Seins Raum zu geben. Meiner Meinung nach hatte er damit absolut recht – zumal er sich nicht von seinem Ärger auffressen ließ, sondern ihm Luft machte und anschließend einfach die stattfindende Yin-Yogastunde besuchte, also so ziemlich das Gegenteil von dem Yoga, auf das er sich gefreut hatte. Er gab sich der Praxis hin, und am Ende war sein Ärger verflogen, vermutlich auch, weil er ihn angenommen hatte.

„Der Schmerz kommt, aber er geht auch wieder“, noch so ein Satz aus Harijis Kursen. Wenn es wehtut, heiße es: weiter atmen! „Inhale deeeeeeply – exhale compleeeeeetely“, klingt seine Stimme in mir nach, jetzt, da ich zurück in Deutschland bin und hier die letzten Zeilen dieser Kolumne schreibe. Vielleicht passt zum Thema Lebendigkeit noch eine Wasser-Metapher: Lebendig fühlt sich, wer sich von den Wellen des Lebens mitreißen lässt, ohne von ihnen verschlungen zu werden. Damit das gelingt, gilt es, schwimmen zu lernen und regelmäßig zu üben. Manchmal brauchen wir starke Arme und Beine, um nicht unterzugehen im Ozean – und manchmal können wir uns auf den Rücken legen, uns vom Salzwasser tragen lassen und entspannt in die Sonne blinzeln …


Jean-Marc Turmes Photography

Ob der Inder, der ihr auf ihrer Reise am zufriedensten erschien, Yoga übte, weiß CARMEN SCHNITZER nicht. Er ruderte sie und ihre Freundin in Varanasi frühmorgens über den Ganges und sinnierte darüber, dass Glück und Traurigkeit sich im Leben immer abwechselten: „Selbst ein König muss manchmal weinen.“

Wenn du mehr über Carmens Indien-Reise erfahren möchtest, dann lies unbedingt ihren Reisebericht im YOGAWORLD JOURNAL 01/2024. Hier gibt’s das Heft im Shop.


Noch mehr Impulse rund ums Thema Lebendigkeit im YOGAWORLD JOURNAL 04/2023:

https://yogaworld.de/produkt/yoga-journal-nr-88-04-23-print-ausgabe/

#89 Thaiyoga für Kinder: Glücklich aufwachsen mit der heilsamen Kraft achtsamer Berührung – mit Sandra Walkenhorst

So schenkst du Kindern eine Auszeit von Stress und Leistungsdruck

Thaiyoga oder Nuad Thai Yoga Massage wird oft passives Yoga genannt und ist eine Form der ganzheitlichen energetischen Körperarbeit mit einer gebenden Person und einer empfangenden Person. Ein zentraler Aspekt dieser Praxis ist die Bedeutung der Berührung als kraftvolles Mittel zur Entspannung, Heilung und für emotionale Ausgeglichenheit. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Berührung die Freisetzung von Oxytocin, dem sogenannten Bindungshormon, fördert. Oxytocin steht mit sozialer Bindung und positiven Emotionen in Verbindung. Weiter haben Studien gezeigt, dass Berührung den Spiegel des Stresshormons Cortisol reduzieren kann. Von diesen und vielen weiteren positiven Aspekten des Thaiyogas können auch Kinder in besonderem Maße profitieren, erklärt Yogalehrerin und Sozialpädagogin Sandra Walkenhorst im „YogaWorld Podcast“.

Im Gespräch mit Gastgeberin Susanne Mors gibt Sandra einen Einblick in ihre Arbeit mit den Kindern. Von einer allgemeinen Einführung, über die historischen Wurzeln, bis hin zur Praxis – Sandra spickt ihre Ausführungen mit interessanten Fakten und Hintergründen rund um Thaiyoga. So erfährst du zum Beispiel, wie Thai Kinderyoga, die Eltern-Kind-Beziehung nachhaltig stärken kann. Sandra stellt die wesentlichen Unterschiede, Dos und Don’ts bei der Arbeit mit großen und kleinen Teilnehmer*innen dar. Dann teilt sie ihre Lieblingsübungen und zum Schluss noch einen Gänsehautmoment, der einmal mehr zeigt, was für ein machtvolles Instrument auf allen Ebenen Yoga sein kann.

Der Sponsor der heutigen Folge ist der BDYoga (www.yoga.de). Auf unserer Instagramseite @yogaworld108, unter dem Reel zur Folge, kannst du Tickets für den Kongress „Yoga bewegt – Mit Yoga bewegen“ vom 20. bis 22. September 2024 in Hohenroda gewinnen.

Yoga für Jugendliche

Die Zeit des Heranwachsens ist mitunter nicht leicht. Die meisten Jugendlichen wissen nicht so recht, wo sie hingehören und fühlen sich irgendwie dazwischen. Sie stellen sich viele Fragen, erschwerend hinzu kommt ein sich verändernder Körper und auch Geist. Eine Zeit, die sowohl für die Jugendlichen selbst, als auch für ihr Umfeld nicht immer einfach ist.

Frühbucher bis 31. März 2024

450 EUR

ab 1. April 2024

550 EUR

Doch was genau passiert eigentlich in der Pubertät? Und was hat das Ganze mit dem sich neu strukturierenden Gehirn zu tun? Was ist der Unterschied zwischen Pubertät und Adoleszenz? Wie können wir Jugendliche sicher und authentisch begleiten? Was ist ihnen hilfreich in dieser Zeit des Umbruchs und der Veränderung? 

Du fragst dich, wie du Teenager für Yoga begeistern kannst? Was du ihnen mitgeben kannst, um resilient und selbstbewusst durchs Leben zu gehen? Welche Kompetenzen benötigst du als Lehrer*in, damit du authentisch und professionell unterrichten kannst? Das und mehr werden wir gemeinsam klären.

Gemeinsam werden wir auf eine spannende Reise gehen, die sicher auch für dich persönlich eine Bereicherung sein wird, denn schließlich waren wir alle mal Teenager und wissen, dass diese Zeit mitunter keine leichte ist…

Wir werden die Lücke zwischen Kindheit und Erwachsensein schließen und schauen, was dieses Alter so besonders macht und wie wir mittels Yoga, Entspannung und Achtsamkeit den Teenagern etwas an die Hand geben können, was ihnen durch diese Phase des Lebens hindurch hilft.

Wir werden Yogastunden für Jugendliche erleben und entwickeln und ebenso schauen, was im Alltag hilfreich ist, denn nicht immer haben wir Zeit, eine Stunde auf die Matte zu gehen. 

Für all diese Herausforderungen werden wir Ideen sammeln, die wir den Jugendlichen, quasi to go, an die Hand geben können. Denn im besten Fall integriert sich Yoga in unseren Alltag. Dich erwartet eine umfangreiche Sammlung verschiedener Themen aus Theorie und Praxis, mit denen du nach dieser Weiterbildung direkt starten kannst. 

Ich teile mit dir mein Wissen aus fast dreißig Jahren Arbeit, sodass du das neu erworbene theoretische Wissen direkt praxisnah erlebst und sofort einsetzen kannst.

Die etablierte Originalweiterbildung zu meinem Buch „Yoga für Jugendliche“, seit 2018.

Die Weiterbildung richtet sich an (Kinder-)Yogalehrer*innen und auch Pädagog*innen, Lehrer*innen, Erzieher*innen mit eigener Yogaerfahrung.

Die Weiterbildung umfasst 25h und du bekommst abschließend eine Teilnahmebescheinigung mit den erlernten Themenschwerpunkten.

Freitag, 07. Juni 2024, 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag, 8. Juni 2024, 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag, 9. Juni 2024, 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Online – Live via Zoom

Sandra & Michael
Walkenhorst

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