Playlist der Woche von Kim Kassandra Schmid

Detox-Flow-Yoga

„Let`s twist again“. Da kommen tatsächlich Frühlingsgefühle auf. Öffnen Sie Ihr Herz, lassen Sie Altes los, tanzen und „twisten“ Sie sich frei. Der Detox-Flow ist der perfekte Start in den Frühling 2018! Durch den Fokus auf Drehhaltungen, werden Organe aktiviert und entgiftet. Diese Playlist macht wach, ist kraftvoll und dynamisch.


Kim Kassandra Schmid unterrichtet seit vierzehn Jahren Yoga und Pilates und sieht sich als lebenslange Schülerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Mark und dem Border Collie Loki reist sie in einem mint grünen VW-Bus, dem „Yogimobil“, durch Europa. Mehr Infos dazu finden Sie auf ihrer Facebookseite.

Berenice: „Herzschmerz ist der Weg zur Befreiung!“

In unsere Online-Serie „6 Fragen an…“ stellen wir bekannten Yogalehrern, Yoginis und Yogis Fragen zu den Themen Yoga, Liebe, Herzschmerz und Selbsterkenntnis. Heute antwortet Berenice, begeisterte Yogalehrerin mit Wahlheimat Palma, auf unsere 6 Fragen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. Vielleicht bringt Sie die ein oder andere Antwort ja zum Schmunzeln oder inspiriert Ihre eigene Yoga-Praxis oder das Leben. 

1. Verrätst du uns deine größte Macke?

Ich bin sehr ungeduldig – am meisten mit mir selbst. Ich möchte am liebsten schnell viel lernen und schnell viel können. Schnell meine Ziele erreichen. Für mich ist es eine echte Macke, denn ich weiß, es gibt keine unrealistischen Ziele. Nur eine unrealistische Zeit. Meine Ungeduld stellt mir so manches Bein dabei.

2. Wenn du eine Stadt wärst, welche wärst du und warum?

Palma de Mallorca 

Palma hat Geschichte und somit Tiefgang und etwas ergreifenden zu erzählen. Die Stadt liegt direkt am Meer und ist in jeder Jahreszeit von einer frischen Brise oder einer rauen See geküsst. Das Leben ist entspannt und zugleich spannend aufgrund der unterschiedlichen Nationalitäten. Viele Seefahrer-Familien aus den unterschiedlichsten Ländern leben in Palma, wie z.B. aus Australien, UK, Kroatien, USA und und und…  

3. Verrätst du uns, was deine Tattoos bedeuten?

Als ich 26 Jahre war, habe ich mich auf eine Reise nach Asien begeben. Ich lebte für 3 Monaten mit einheimischen Thailands in kleinen Strandhütten und besuchte für mehreren Wochen ein Buddhistisches Kloster um mich selbst zu finden. Ich war auf der Suche nach Kraft und so kam es, dass ein Mönchslehrling mir dieses Tattoo als Geschenk auf meine Rücken stach. ‚Das „Tiger Yant” symbolisiert aufgrund des vorhandenen Tigers Kraft und Stärke. Außerdem gilt der Tiger als furchtlos. 

4. Vervollständige den Satz: Das größte Problem der Menschen ist, …

… das Vergessen des kindlichen Wesens. Als Kind haben wir ein natürliches und herzliches Verhältnis zur Tierwelt. Als Kind respektieren wir jedes Tier und lieben es in seiner individuellen Schönheit. Wir wollen keinem was zuleide und lieben Harmonie und Glück.

5. Vervollständige den Satz: Herzschmerz ist…

…der Weg zur Befreiung.

6. Verrätst du uns dein Lieblingsbuch und warum?

„Sei du selbst und verändere die Welt“ von Dain Heer. Dieses Buch lässt einen tief in sich hineinschauen und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Es lohnt sich es zu lesen.


Über Berenice Sophia Seiss

Berenice hat langjährige Erfahrungen in den Bereichen Group Fitness und Personal Fitness Training. Über die Jahre hinaus hat sie sich aus Leidenschaft auf Yoga spezialisiert. Ihre Yoga Ausbildungen besuchte Berenice unter anderem in Österreich (Sivananda Yoga), Indien (Ashtanga Yoga) und New York (Jivamukti Yoga). Sie ist als erfahrene Yoga Lehrerin bei Yoga-Alliance-Amerika zertifiziert und anerkannt (E-RYT 200).

Mit ihren vielseitig inspirierten Yoga Workshops nimmt sie sich als Aufgabe, ihre Teilnehmer mit auf die wundervolle Reise der fröhlich, bunten Yoga Welt zu nehmen. Motivierend und kraftvoll versucht sie ihre Teilnehmer zu ermutigen, ihre gewohnten Pfade zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Berenice ist stets nah an ihren Teilnehmern und versteht es mit Herzlichkeit und Achtsamkeit auch den größten Yogaskeptiker zu inspirieren.

Berenice ist Yogalehrerin und inspiriert ihre Schüler bei Yoga Retreats, Workshops und Events. In ihrer Wahlheimat, Palma de Mallorca, bietet sie nun auch Einzelcoachings an. Für alle, die im Urlaub nicht auf Yoga verzichten möchten oder es einfach mal ausprobieren wollen, gibt sie private Stunden. Termine können Sie unter hello@bereniceyoga.com oder +34 631 934 030 vereinbaren.

www.bereniceyoga.com

Yoga People: Sven Bünger

„Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“, heißt frei nach Erich Kästner das aktuelle Album des Sängers und Musikproduzenten Sven Bünger. Auch Yoga packte den ehemaligen Dorfpunk eher spät im Leben – als Mitglied einer illustren Künstlergruppe, die sich regelmäßig zum Männeryoga trifft. 

„Ein Mann, ein Wort“: Beim Treffen mit Sven Bünger kommt trotz der Phrase genau dieser Eindruck auf. Kompakt, ehrlich, vertrauenswürdig und, ja, gelassen, wirkt er. Kein Problem, diesem Mann ein Haus oder einen Versicherungsvertrag abzukaufen – oder besser noch, einen guten Song.

Dass sich das lohnt, erfuhren bislang Künstler wie die Band Madsen, Ulrich Tukur, Yvonne Catterfeld und Johannes Oerding, die er als Produzent bis zu Platin-Schallplatten begleitete. Da und in seiner eigenen Musik ist er ein Mann der vielen zutreffenden Worte, aus der Unbedenklichkeit wird Bedacht: Mit scharfer Beobachtungsgabe analysiert Bünger Menschen und Strömungen, Trends und Tendenzen. Im bluesigen „Finde den Fehler“ geht es um Ann-Kathrin und die Zwiespältigkeit von Wohlstands-Weltrettung: „Du fährst jetzt nur noch Fahrrad, das mit dem Klima ist so schlimm. Warst du nicht auf Ibiza, wie kamst du denn da hin?“ „Das Wichtigste ist Liebe, die Welt spielt doch verrückt. Hast du grad deine Mutter am Handy weggedrückt?“ Wer fühlt sich hier nicht ertappt?

„Geh ruhig fremd, ich bin mir treu geblieben. Der Rest ist Kür, wenn wir uns selber lieben“: Klingt provokant, ist aber die Büngersche Variante einer durchaus yogischen Selbstliebe: Man braucht nicht viel, wenn man ganz bei sich ist. Alles, so geht der Song „Ich brauch nichts“ weiter, ist ein Geschenk. Ohne Ego kein Künstler. Dennoch ist Sven Büngers Lebens-ansatz einer der Genügsamkeit. Auch die Yoga-philosophie weise einen auch immer darauf hin, was wirklich wichtig ist: Wie man atmet. Wie man den Geist beruhigt.

Yoga macht er nämlich – fast bietet sich hier ein „natürlich“ an. Soeben ist von einem Retreat mit seiner Hamburger Lehrerin Claudia Uhrig zurückgekommen. Immer schon habe er viel darüber gelesen. Den „Schubser“, den es dann in Richtung Matte brauchte, gab laut Bünger eine „Gruppe älterer Männer“. Der „Selig“-Sänger Jan Plewka erzählte ihm von ein paar Hamburger Künstlern, die sich regelmäßig auf St. Pauli zum Kundalini Yoga träfen. Und weil der Rock’n’Roll–Lifestyle bei ihm, Heinz Strunk, Rocco Schamoni und den anderen Spuren hinterlassen habe, versuchten sie das jetzt durch Tönen, Dehnen und Energie-arbeit auszugleichen.

„Der erste Spruch, den ich hörte, als ich dort auftauchte, war: „Du bist auch nicht so ehrgeizig oder gelenkig, oder?“, erinnert sich Bünger. Keinesfalls, beteuerte er. Aufnahmeprüfung bestanden. Seither hat er auch andere Stile ausprobiert, Einzel- und Medita-tionsunterricht genommen und Geschmack an regelmäßigen Fastenwochen mit Yoga gefunden. Das lade ihn regelrecht mit Energie auf, dann intoniere er sogar besser. Den spirituellen Rahmen findet er mindestens ebenso wichtig wie das Körperliche. Das endet aber – Achtung, Ann-Kathrin! – , „wenn man mir sagt, wie ich zu leben habe.“ Der Kästner-Titel seines phänomenalen Albums passt gut zu einer Erkenntnis, die Bünger auch im Yoga gefunden hat: „Bei allen Ver-irrungen kann man doch immer noch einen neuen Ansatz finden. Der Geist ist nicht auf ewig festgelegt.“

In letzter Zeit beschäftigt sich Bünger auch mit Mantras: „Früher dachte ich immer, das ist Schlager-singen für Gymnasiasten“. An den Klängen gefalle ihm ihre liebevolle Qualität. Ganz in Büngerscher Manier scheut er aber das allzu Harmonische: „Da wird es manchmal unehrlich. Jeder findet sicher etwas doof an anderen Menschen, und das kann man einander doch auch sagen.“ „Jeder, wie er kann“, heiße es oft in den Yogastunden, aber die wenigsten, scheint es Bünger, nehmen dieses Angebot an: Die ehrgeizige, verbissene Lebenshaltung finde sich auch auf der Matte – nach dem Motto: „Wer entspannt am besten?“ Ihm habe die Praxis vor allem geholfen, seine Intuition zu stärken: „Der einzige wahre Kompass für die Musik.“ Das versuche er auch als Produzent an die oft jungen Künstler weiterzugeben: „Nur können die nicht immer gleich was mit Meditation anfangen. Die wollen Aufregung und Abenteuer.“

Partydip Rezepte

Als Party-Vorspeise oder als Snack an einem gemütlichen Abend auf der Couch: Diese drei Dips passen zu vielen Anlässen.

Kräuter-Zaziki

Ergibt 3 Portionen

1 Salatgurke (geschält, geraspelt) //¼ TL Salz // 2 Knoblauchzehen (gehackt) // 1 Tasse griechischer Joghurt // 1 EL frischer Dill // 1 TL frische Minze (gehackt) // 1 TL frische Petersilie

Geben Sie die geraspelte Gurke in einen Sieb. Bestreuen Sie sie mit dem Salz und lassen Sie sie etwa 15 Minuten entwässern. Drücken Sie das überschüssige Wasser mit den Händen heraus. Vermengen Sie Gurke, Knoblauch, Joghurt, Dill, Minze und Petersilie in einer Schüssel. Abgedeckt hält er sich bis zu fünf Tage im Kühlschrank.

Dazu passen: Radieschen, Karotten, Birne, Apfel, Chinakohl, Gurke, Chips.


Würziger Paprika-Dip

Ergibt 3 Portionen

½ Tasse Mandeln // 1 Tasse rote Paprikawürfel // 2 Dosen Chipotle-Chilis // 1 TL geräuchertes Paprikapulver // ½ TL Worcester-Sauce // 2 EL Olivenöl // 1 EL geriebener Parmesankäse

Zerkleinern Sie die Mandeln in einem Mixer. Danach geben Sie Paprikawürfel, Chilis, Paprikapulver und die Worcester-Sauce dazu und mixen alles zu einem Brei. Optional können Sie zum Servieren etwas Parmesan drüber streuen. Abgedeckt und gekühlt hält sich der Dip bis zu einer Woche.

Dazu passen: Karotten, Fenchel, Kohlrabi, Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Süßkartoffeln, Chips.


Cashew-Kurkuma-Dip

Ergibt 3 Portionen

¾ Tasse Cashewnüsse // 3 Knoblauchzehen // 1 EL Nährhefe // ½ TL schwarzer Pfeffer //  ¼ TL Salz // 1 TL frischer Zitronensaft // 2 TL Olivenöl

Weichen Sie die Cashewnüsse mindestens zwei Stunden lang in Wasser ein. Dann gießen Sie das Wasser ab und geben die Nüsse gemeinsam mit Knoblauch, Hefe, Kurkuma, ¼ TL Pfeffer, Salz, Zitronensaft, 1 TL Olivenöl und etwa 3 EL Wasser in einen Mixer. Geben Sie so viel Wasser hinzu, dass die Masse cremig wird. Vor dem Servieren sollten Sie den Dip etwa eine Stunde kühlen und mit dem restlichen Olivenöl und Pfeffer garnieren.

Dazu passen: Blumenkohl, Brokkoli, Paprika, Karotten, Fenchel, blanchierte grüne Bohnen, Gemüse Chips, Vollkorn-Cracker.

Guido von Arx

Guido von Arx kommt aus der Schweiz und ist freischaffender Seminarleiter, Buchautor und Theaterregisseur. Er bereits drei Bücher zur Bhagavad-Gita geschrieben und wird uns an diesem Morgen die zeitlose Weisheit des Yoga näher bringen. Das Kurzseminar ist für alle, die neugierig sind, hinter die Kulissen des Yoga zu blicken, um eine bis jetzt unbekannte, faszinierende Welt zu entdecken… 

YOGA UND WEISHEIT

Ein Vortrag mit Guido von Arx

Yoga hat mehrere Bedeutungen, unter anderem Ausgeglichenheit und Verbindung zum tieferen Selbst. Neben dem Yoga-Sutra ist es vor allem die Bhagavad-Gita, welche die Yoga-Weisheit klar, leichtverständlich und praxisnah ausdrückt.

Auch im 21. Jahrhundert hat die Bhagavad-Gita nichts von ihrer Aktualität und Wichtigkeit verloren. Dieses zeitlose Weisheitsbuch des antiken Indiens ist eine Gebrauchsanweisung für ein ganzheitliches Dasein, durch das alle Aspekte eines aktiven Lebens integriert werden können.


Guido von Arx auf der YogaWorld Stuttgart 2019:

Sonntag, 28. April // 9:30 – 10:15 Uhr // YOGA UND WEISHEIT // Vortragsraum


 

 

 

Film-Tipp: Lucky

lakonisch Ein kleines Wüstenstädtchen im amerikanischen Nirgendwo und ein Mann, dessen gesamte Erscheinung Vergänglichkeit ausdrückt: Jeden Morgen beginnt der 90-jährige Lucky (Harry Dean Stanton) den Tag mit dem gleichen Ritual von Aufstehen, Eiskaffee und Yoga mit den „Fünf Tibetern“. Auch sonst verläuft das Leben des stoischen Eigenbrötlers zwischen Diner, Quizshow und Bar in immer gleichen Bahnen – bis ihn ein kleiner Unfall aus der Bahn wirft und sich der spirituelle Cowboy endgültig mit der Essenz der Existenz beschäftigen muss. Bei seinen melancholischen Überlegungen begleiten ihn eine Runde skurriler Individualisten, darunter Howard, der seine entlaufene Schildkröte vermisst – gespielt von Regisseur David Lynch, dem Aushängeschild der Transzendentalen Meditation.

Fazit  Die Hommage an die verstorbene Schauspiellegende Harry Dean Stanton ist Film gewordene Medita­tion zwischen Kakteen und enthält die schönste Etymologie seit Langem: „‚Allein‘ kommt von zwei Wörtern, ‚alle‘ und ‚einer‘. Steht im Wörterbuch.“


Lucky

Regie: John Carroll Lynch

Mit: Harry Dean Stanton, David Lynch, Ed Begley jr.
Kinostart: 18. März 2018

Dies.Das.Asanas.Der fliegende Spagat

Unsere Asana-Kolumnistin Jelena Lieberberg scheint einen unerschöpflichen Vorrat an außergewöhnlichen, spielerischen Asanas zu haben. Wer Spaß an Hanuman-asana & Co. hat, wird auch an dieser Variante des fliegenden Spagats seine Freude haben. Die gute Nachricht dabei ist, dass die Fallhöhe und somit die Angst, in diese Asana einzutauchen, gering sind.

In dieser kompakten Armbalance sind vor allem Beweglichkeit und Kraft von Nöten. Das intelligente Stapeln der Knochen macht es jedoch wesentlich leichter, abzuheben. Sobald man mutig genug ist, sich nach vorne zu lehnen, und seinen Armen zu vertrauen, ist die Versuchung groß, mit dem hinteren Fuß abzuspringen. Viel besser als so ein Hüpfer ist aber ein Gefühl von Festigkeit: Bauen Sie genügend Körperspannung auf, um das hintere Bein mit Kraft und Hingabe zum Schweben zu bringen – also eher wie ein winterlicher Schwan, der elegant seine Flügel ausbreitet, als ein hoppelnder Schneehase. Verzweifeln Sie nicht, falls es beim ersten Mal nicht gelingt, und lassen Sie sich eher von Humor und Ausdauer beflügeln, wenn es um knifflige Armbalancen wie diese geht.

Macht das Spass?

Ja! Für viele ist diese Variante von Eka Pada Koundinyasana 2 leichter, da der Spagat nicht mit gestreckten Beinen durchgeführt wird, sondern das vordere Bein die Funktion einer Zange übernehmen und das hintere auch gebeugt sein kann. Insofern ist weniger Beweglichkeit nötig als in der klassischen Version.

Muss ich das können?

Nein. Wie immer gilt, alles kann, nichts muss. Die Lust am Spielen und Probieren steht im Vordergrund. Ob Sie diese Asana-Variante dann meistern, ist eine andere Frage.

Was muss ich dafür tun?

Bei dieser Armbalance geht es um Kraft in Rumpf und Armen und um Flexibilität in Beinen und Hüften. Sonnengrüße mit Ausfallschritten, Krieger und die Pyramide helfen bei der Beweglichkeit. Einfache Liegestütze und Chaturanga Dandasana ebnen den Weg für mehr Kraft von Armen und Körpermitte.

Schritt für Schritt

  1. Beginnen Sie im Ausfallschritt mit dem rechten Bein vorne und setzen Sie beide Hände innen vom vorderen Fuß auf. Zu Beginn können Sie das linke Knie kurz auf der Matte absetzen, um Ihre rechte Schulter so weit wie möglich unter das rechte Knie zu schieben. Danach wird sich Ihre rechte Hand wieder außerhalb des rechten Fußes befinden.
  2. Heben Sie Ihr linkes Knie vom Boden ab. Dann klemmen Sie den rechten Oberarm wie mit einer Zange in Ihrem rechten Bein ein und wandern dabei mit dem rechten Fuß immer weiter nach innen. Gleichzeitig beugen sich Ihre Arme immer mehr, bis Sie merken, dass der linke Fuß fast von alleine beginnt zu schweben.
  3. Versuchen Sie ein Hüpfen zu vermeiden, sonst besteht die Gefahr, eher auf die Nase zu fallen. Statt dessen machen Sie den Rumpf möglichst stabil und kompakt. Die Gewichtsverlagerung nach vorne, das aktive Wegdrücken des Bodens mit den Händen und das Zurückziehen der Schultern führen dann dazu, dass das hintere Bein abheben kann.
  4. Bei Bedarf beugen Sie das hintere Bein für die auf dem Bild gezeigte kompakte Variante, ansonsten wird es lang nach hinten ausgestreckt. Zum Auflösen setzen Sie das hintere Bein wieder ab und lösen die Zange. Anschließend fließen Sie durch ein Vinyasa und probieren das Ganze auch auf der anderen Seite. Lächeln, Schmunzeln und Kichern sind die ganze Zeit erlaubt.

5 Tipps um schöner zu scheitern

In unserer Leistungsgesellschaft hat Scheitern keinen guten Ruf. Doch die Absage an Perfektionismus und das Akzeptieren von Alternativen ermöglichen wichtige Lernprozesse. Hier sind fünf Schritte, mit denen Sie Ihr Scheitern in eine Erfolgsgeschichte verwandeln können!

Wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt …

  1. Geben Sie Enttäuschungen Zeit und Raum. Unmittelbar nach dem Scheitern spüren Sie vielleicht den Drang, sofort etwas gegen die Enttäuschung zu unternehmen – sei es sofortige Optimierung oder komplettes Abkapseln. Vermeiden Sie beides! Aus einem reaktiven Zustand treffen wir selten unsere besten Entscheidungen. Nehmen Sie sich stattdessen ein paar Minuten, Tage oder länger Zeit, um Yoga und Meditation zu praktizieren. Lassen Sie die Tatsachen und die begleitenden Gefühle unkommentiert auf sich wirken, bis die Emotionen wieder einer inneren Ruhe weichen.

  2. Lösen Sie Ihr Ego von Ihren Handlungen. Nachdem sich eine gelassenere Haltung eingestellt hat, können Sie das Scheitern in Ihren Handlungen, nicht bei sich selbst sehen. Eine solche Entkopplung bringt Klarheit, Akzeptanz und Selbstvergebung, die das oftmals quälende Gefühl der Scham beim Scheitern neutralisieren.
  3. Holen Sie sich Feedback. Erzählen Sie Ihre Geschichte Menschen, denen Sie vertrauen. Bitten Sie sie dann, sie Ihnen aus ihrer Sicht wiederzugeben. Die gleichen Ereignisse aus anderer Perspektive zusammengefasst zu bekommen, kann neues Licht auf die Tatsachen werfen und Ihnen dabei helfen, Ihre blinden Flecken zu erkennen. Versuchen Sie, die verschiedenen Aspekte zu verinnerlichen, um sich selbst mit mehr Großzügigkeit zu begegnen und neues Selbstvertrauen zu erlangen.
  4. Teilen Sie Ihre Geschichte. Je mehr Sie von Ihren Erlebnissen berichten, desto weniger Scham verbinden Sie damit. Lassen Sie Ihre Erfahrungen Revue passieren und betonen Sie den Optimismus, den Sie aus den Schritten 1, 2 und 3 gezogen haben. Vielleicht gibt Ihnen die neue Version Ihrer Geschichte schon jetzt Inspiration für Ihre weiteren Schritte?
  5. Wagen Sie einen Neustart. Formulieren Sie neue, realistischere Erwartungen für Ihr nächstes Vorhaben – und setzen Sie sie um! Mit den Erkenntnissen, der Nachsicht mit sich selbst und dem Selbstvertrauen, die sich aus Ihrem letzten Versuch ergeben haben, sind sie bestens für die neue Herausforderung gewappnet. Lernen Sie aus dem Vergangenen, seien Sie mutig und kreativ! Und erinnern Sie sich: Um Erfolg zu haben, müssen Sie auch riskieren zu scheitern.