Dr. med. Hedwig Gupta

Dr. med. Hedwig Gupta ist Fachärztin für Orthopädie und Rheumatologie. Seit 1995 in Ayurveda-Ausbildung bei Dr. OP Tiwari. Postgrad. Studium Ayurveda an der Benares Hindu University (Indien), inkl. Yoga-Diplom und Sanskrit-Studium. Seit 2000 wiederholt Vertiefung in Panchakarma bei Dr. D. Gahukar, Nagpur.Tätigkeitsschwerpunkt sind Menschen, insbesondere mit Erkrankungen des muskuloskelletalen Systems, neurologische, immunologische, funktionellen, psychische und psychosomatischen Erkrankungen. Kontinuierliche Lehrtätigkeit in Ayurveda und Therapeutischem Yoga.

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Dr. med. Hedwig Gupta auf der YogaWorld Stuttgart 2019:

Sonntag, 28. April // 14:30 – 15:15 Uhr // Schmerztherapie mit Ayurveda und Yoga // Vortragsraum


 

Ich werde laufen – Devid Striesow im Interview

Schauspieler Devis Striesow im Interview

Der Sonnengruß begleite ihn durch Höhen und Tiefen, sagte Schauspieler Devid Striesow beim interview. Die Figuren, die er portraitiert, gehen gerne dorthin, wo es weh tut – ob als Tatort-Kommissar oder in „Ich bin dann mal weg“, dem Film nach dem Bestseller von Hape Kerkeling. YOGA JOURNAL hat mit dem Schauspieler über seinen Beruf, Yoga und seine Rolle „Ich bin dann mal weg“ gesprochen.

Devid Striesow: Ah, das YOGA JOURNAL! Habe heute morgen schon ein paar Runden Sonnengruß geübt.

YJ: Inmitten von Dreharbeiten, hier im Hotel, Respekt! Eine echte Home Practice.
Home is where my mat is, da nehme ich mir die Yogis in Indien zum Vorbild, wie man sie im Dokumentarfilm „Der atmende Gott“ sehen konnte. Sie meditieren sogar in der überfüllten Straßenbahn, umgeben von Chaos und dennoch ganz bei sich.

YJ: Laut den alten Schriften sollte ein Ort für Yoga vor allem „sauber und frei von Ungeziefer“ sein, abgetrennte Matten-Spaces in schick eingerichteten Studios sind ja ein eher junges Phänomen.
Ich persönlich brauche kein separates, weiß angemaltes Zimmer für meine Praxis. Im Sonnengruß ist für mich alles drin, er begleitet mich durch Höhen und Tiefen, und ich finde es sehr beruhigend, dass da etwas ist, das jederzeit zur Verfügung steht. Ansonsten mache ich viel Kraft- und Ausdauersport, um die vielen Gewichtsschwankungen abzufangen, die meine Rollen erfordern.

YJ: Kürzlich hat das ZDF-Format „Inga Lindström“ mit einer Geschichte über eine Yogalehrerin über 6 Millio­nen Zuschauer erzielt, und auch beim Tatort fällt der von Ihnen dargestellte Kommissar Jens Stillbrink aus dem Ermittler-Rahmen: Er übt Yoga und ist Vegetarier. Ist Yoga auch im populären Fernsehen angekommen?
Ich denke schon. Die Rolle des Jens Stillbrink habe ich komplett selbst angelegt und wollte sie als langfristig gedachten Part mit allem füttern, was mir nahe ist. Damit kann ich einen vielschichtigeren Ermittlertyp zeigen als den, der immer nur zur Tür hereinkommt und fragt, wo man gestern zwischen 10 und 11 war. Obwohl die Einschaltquoten super waren, gab es zunächst Kritik an der vermeintlichen „Softie“-Figur. Das hat sich hoffentlich mittlerweile gelegt. Wie immer musste sich an eine innovative Idee erst gewöhnt werden.

YJ: Bei „Ich bin dann mal weg“ war ein solcher Spielraum nicht möglich, diese Rolle ist bereits festgelegt: Über 5 Millionen Leser wussten, worum es ging.
Man bringt ja beim Spielen nicht immer alles von zuhause mit. Das wäre krass und würde die Möglichkeiten sogar beschränken.

YJ: Wie Hape Kerkeling beschreibt, stolperte er im wahrsten Sinne des Wortes in sein „spirituelles Abenteuer“. Er wusste nicht genau, was er sucht, ihn interessierten eher die Fragen. Ist das, was ihn zur Pilgerreise motiviert, eine andere Form von Spiritualität, die Menschen in Yogastudios treibt?
Ich sehe da viele Gemeinsamkeiten. Ich habe Yoga ganz banal wegen Rückenschmerzen und als Alternative zu einer gewissen Überspanntheit in Alltagssituationen gefunden. Um Gedanken, Dinge und damit mich selbst ordnen zu können. Dazu könnte ich sicher auch spazieren gehen. Generell geht es mir darum, Raum und Zeit zu finden, um zu reflektieren, wie ich auf Dinge reagiere. Beim Yoga sind die Übungen eine Sache, das Leben nach der Sequenz eine andere. Der Weg ist tatsächlich das Ziel.

Obwohl so viel Wahrheit in ihnen liegt, wirken solche Formulierungen manchmal strapaziert, genau wie die Suche nach Gott und Selbsterfahrung. Was beobachten Sie da in Ihrer Praxis?
Vor allem erstmal, dass die Übungen für mich stimmig sind. Sie sind organisch, sorgen dafür, dass alles im Fluss bleibt und kein Stau entsteht. Ich glaube, dass eine intensive Beschäftigung mit dem, was im Kopf und dann im Körper entsteht, garantiert eine Auswirkung auf alles andere hat, was man tut. So kann ich natürlich auch jede Wanderung sehen. Nur durch Bewegung kommt man zur Lösung. Sie ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Dinge nicht aufhören, sich weiter zu entwickeln oder zumindest ihre Form zu verändern.

YJ: Auch die Bedingung für Zufriedenheit und die Fähigkeit zum Loslassen?
Man muss nicht gleich ans Ende kommen, aber man kann erkennen, dass man Land gewinnt. Einen Weg entlang gehen, Zeit haben, sich mit Dingen beschäftigen, mit denen man sich schon lange trägt, sie fließen lassen. Oft liege ich einfach still auf meiner Yogamatte, bereite mir bewusst einen Kaffee zu, spüle Geschirr und putze die Wohnung. Ganz einfache Dinge. Besonders liebe ich Rasenmähen: Ich setze den Gehörschutz auf, fahre gemächlich auf meinem Grundstück herum und überlege, ob ich hier oder dort eine Schleife drehe.

YJ: Im Gegensatz zu solchen Situationen ist beim Film Vertrauen in die Arbeit und Hingabe anderer nötig.
Absolut, auch im Vergleich zu Theaterrollen. Im Schnitt können Regisseur und Cutter einen komplett anderen Film bauen. Bei „Ich bin dann mal weg“ fiel eine solche Überraschung allerdings weg, es gab einen ganz klaren Plan, wie der Film sein wird. Bei einer solchen Bestseller-Vorlage gibt es keine Beliebigkeit, was große Vorteile hat. Ich habe Kerkelings Buch sehr früh gelesen, und habe – lange bevor ich die Rolle annahm – seine literarische Qualität sehr geschätzt.

YJ: Welchen Nerv hat das Buch Ihrer Meinung nach getroffen?
Kerkelings große Begabung liegt in seinem Humor, auch in Hinblick auf Grenzsituationen. Ein solches Talent kann nicht nur inspirierend, sondern sogar lebensrettend sein. Ich bin Botschafter des Kinderhospizes im Saarland und habe an kaum einem anderen Ort so viel mit den Menschen gelacht. Selbst die ehrenamtlichen Mitarbeiter sagen von sich selbst, dass ihre Aufgabe sonst unmöglich wäre. Es kann und sollte über alles gelacht werden. Das ermöglicht Kerkeling dem Leser durch seine Intelligenz und Schnelligkeit.

YJ: Sie sind Kerkeling in Ihrer Rolle so täuschend ähnlich geworden, dass es sogar ihn selbst verwirrte. Wie schafften Sie es, so tief in diesen Charakter einzutauchen?
Genau, er dachte beim Hören der Off-Texte, seine eigene Stimme zu hören. Ich habe das allerdings nicht wirklich beabsichtigt. Vielleicht ist der Duktus des Texts ein Selbstläufer oder unsere Stimmen haben eine ähnliche Lage. Für mich ließen es seine Worte nicht anders zu, daher finde ich den Text auch so gut.

YJ: Im Yoga geht es um das Ankommen bei sich selbst, um Authentizität. Beim Schauspielen ist das Aufgehen in einer anderen Figur, einer anderen Idee elementar. Ein Widerspruch?
Etwas glaubwürdig darzustellen, geht nur aus einem authentischen Kern heraus. Jeder Schauspieler hat da eine andere Arbeitsweise. Mein Yogalehrer Andreas Hickel aus Köln ist da sehr genau in seiner Beobachtung: Als er meinen Film „Die Fälscher“ sah, kommentierte er eine bestimmte Stelle so: „Da spielst du nur böse, müsstest aber böse sein.“ Auf jeden Fall muss man bei sich bleiben – wie man ja auch nur Liebe geben kann, wenn man sich selbst liebt. Im Stück „Karamasow“, das ich in Berlin gespielt habe, sagt ein Einsiedlermönch: „Alle Menschen muss man pflegen wie die kleinen Kinder, manche sogar wie die Kranken im Spital.“

YJ: Sollte man sogar, wie es in „Ich bin dann mal weg“ zur Sprache kommt, Gott bei sich selbst suchen?
Viele flüchten in vieles, ob es nun Wege sind, materielle Ablenkungen oder Yoga. Ich glaube, dass es darum geht, einfach anzufangen, sich damit zu beschäftigen – ob in diesem Leben oder im nächsten. Einfach losgehen, in dem Wissen „Ich werde laufen“. Der Gedanke ist der Anfang von allem. In einer Position wie meiner kann man nur Schlagworte und Anregungen für einen Beginn geben. Die tiefgehende Betrachtung folgt auf der nächsten Ebene.

YJ: Auf der es sinnvoll ist, sich mit einem Lehrer auseinanderzusetzen?
Auch im Schauspiel gibt es das „Meister“-Prinzip, etwa von Stanislawski um die Jahrhundertwende. Am Anfang steht die Imitation, denn was kann schon völlig neu erfunden werden? Dann spüre ich Interesse, erforsche, woher es kommt, mache nach, bis ich eigenständig werde und mich vom Lehrer emanzipiere.

YJ: Welchen Yogastil praktizieren Sie?
Den Einstieg habe ich mit Iyengar Yoga gemacht. Heute nehme ich hauptsächlich Privatstunden mit Andreas Hickel. Als ich nach dem Dreh zu „Ich bin dann mal weg“ völlig erschöpft aus Spanien zurückkam und mich alles erneut überrollte, habe ich Andy gebeten, mich zu besuchen und täglich zwei lange Sessions gemacht. Er war auch bei meinen Theaterproben anwesend und hat Input gegeben. So etwas funktioniert super für mich, weil es auf Hilfsbereitschaft beruht.

YJ: Der Effekt von Yoga sei „Gelassenheit, die keine Abgeklärtheit ist“, haben Sie einmal in einem Interview gesagt.
Die Sehnsucht danach ist immer da. Dazu kommt jetzt interessanterweise die wissenschaftliche Belegbarkeit. Mein Regisseur bei „Karamasow“, Thorsten Lensing, ist bekennender Katholik, ich begleite ihn manchmal zur Messe. In einem Fitness-Studio wurde seine Stressresistenz gemessen. Unter 6000 Probanden waren seine Werte die zweitbesten – nach einem Yogameister. Da ist für mich klar, dass man bei sich selbst ansetzen kann, um höhere Dinge passieren zu lassen.

 

Devid Striesow wurde auf Rügen geboren. Auf wichtigen Thea­terbühnen beeindruckte er ebenso wie in Filmrollen, allen voran „Lichter“ (2003) von Hans-Christian Schmid und „Der rote Kakadu“ (2006) von Dominik Graf. 2012 gewann er für „Ein guter Sommer“ den Grimme-Preis und 2015 für „Wir sind jung. Wir sind stark“ den Deutschen Schauspielerpreis. Demnächst steht er für die ARD als Martin Luther vor der Kamera.

 


Foto: Stefan Klüter

Montags-Mantra: So schön!

Montags-Mantra-Liebe ist schoen

Liebe ist schön: Prickelnd, aufregend, ruhig und lebendig. Hochs, Tiefs und kontinuierliche Arbeit gehören natürlich auch dazu. Und die Liebe fängt bei uns selber an. Sich selbst zu lieben schafft die Basis für die aufrichtige Liebe nach außen. Friedrich Wilhelm Nietzsche lehrte:

 

Wer  leicht werden will und ein Vogel, der muß sich selber lieben. Nicht freilich mit der Liebe der Siechen und Süchtigen: denn bei denen stinkt auch die Eigenliebe! Man muß sich selber lieben lernen – also lehre ich – mit einer heilen und gesunden Liebe: daß man es bei sich selber aushalte und nicht umherschweife.

 

Guten Start in die Woche!


Foto: Rachel Walker/ www.unsplash.com

„Die Seele hat keine Farbe“ – Krishna Kaur

Krishna Kaur Portrait

Im Musical „Sweet Charity“ hatte Krishna Kaur 1966 am Broadway ihren Durchbruch als Künstlerin. Als Kundalini-Yogalehrerin setzte sie in der Black- und Flower-Power-Ära auf eine friedliche „Revolution des Geistes“ – die sie heute besonders für Jugendliche und Menschen in Afrika fortführt.

Mittagspause bei der Yogalehrer-Fortbildung „Yoga für Jugendliche“ im Eine-Welt-Haus München. Zu ihrer Pasta bestellt sich Krishna Kaur eine kleine Schüssel frisch gepressten Knoblauch. Soeben hat die überaus charismatische Kundalini-Lehrerin eine Reihe von Teenagern aus deren Alltag erzählen lassen: Was sie bei den Erwachsenen vermissen, was sie bei ihnen nicht verstehen und dass ihnen echtes Zuhören fehlt.

Handfeste Aromen und intensive Lebensrealität statt Selbstzweck-Spiritualität: Auch sonst fällt die 75-Jährige aus Los Angeles nicht nur aus dem yogischen Rahmen. Als Künstlerin trat sie in den 1960er-Jahren am Broadway und in Hollywood-Filmen auf. Am Ende der aufgewühlten Dekade wurde sie zur Schülerin und engen Mitarbeiterin des Kundalini-Pioniers Yogi Bhajan. Von ihm erhielt sie 1971 den Auftrag, Yoga speziell in die vom Kampf um Bürgerrechte bewegte Black Community zu tragen. Unter ihrem neuen spirituellen Namen Krishna Kaur gründete die 1941 als Thelma Oliver geborene Kalifornierin ein großes Yogazentrum in South Central Los Angeles, einem bis heute von Drogenhandel und Bandenkriminalität dominierten Stadtteil. Lange bevor es offizielle Programme wie „Yoga im Gefängnis“ oder „Yoga für suchtgefährdete Jugendliche“ gab, brachte Krishna Kundalini Yoga den Randgruppen der amerikanischen Gesellschaft näher. 1993 etablierte sie die mittlerweile weltweit praxiserprobte Organisation „Y.O.G.A. For Youth“, die auch in Einrichtungen wie Jugendstrafanstalten, Zentren für schwangere Teenager und minderjährige Eltern sowie in Schulen unterrichtet. Als Gründungsmitglied der International Association of Black Yoga Teachers (IABYT), die unter anderem von Oscar-Preisträger und Yogi Forest Whitaker unterstützt wird, vermittelt sie seit 1998 Yoga an Menschen afrikanischer Abstammung – besonders in Hinblick auf das Potenzial für soziale Veränderung. Dank dieser Arbeit gibt es in Westafrika bereits zahlreiche Kundalini-Yogalehrer und dichte Netzwerke in Ghana, Togo und Gambia. Als begeisterte Musikerin hat Krishna Kaur zusätzlich mehrere Alben mit Mantra-Musik veröffentlicht – doch Halt: Es lohnt, diese beeindruckende Lebensgeschichte der Reihe nach und etwas genauer zu betrachten.

An ihre Zeit als zunächst brotlose Sängerin und Tänzerin in New York, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlug, erinnert sich Krishna Kaur als „harte Lebensschule“, die sie nur dank ihrer Liebe zum Schauspielen überstand: „Shakespeare schrieb ‚Die Welt ist eine Bühne‘, auch ich sah alles als Theater. Ich ging völlig darin auf und glaube, dass ich beim Auftreten meine intensivsten spirituellen Erlebnisse hatte.“ Ihre Karriere startete mit dem Broadway-Hit „Sweet Charity“. Das Casting für diese Musical-Rolle absolvierte sie nur fünf Wochen nach einer Tumor-Operation. Dennoch schrieb das „Ebony Magazine“ 1966: „Thelma strahlt, singt und tobt wie ein Kobold durch die Show. Ihre Philosophie ist humorvoll, mitreißend und lässt der Tristesse des Alltags keine Chance.“ .

Spirituelle Aktivistin

Ein Part in Sidney Lumets Filmdrama „Der Pfandleiher“ mit der Musik von Quincy Jones hatte sie zwei Jahre zuvor bis nach Hollywood gebracht. Dennoch lag ihre Zukunft nicht im Showbiz. „Ich habe meine Karriere nicht gezielt aufgegeben, sondern eine Veränderung in mir bemerkt“, erinnert sich Krishna Kaur im Gespräch. „Damit ein Küken auf die Welt kommen kann, muss die Schale brechen. Ich wollte wissen, wer ich wirklich war. Meine Frage lautete: Wie kann ich meinen Mitmenschen besser dienen? Nach einem Bühnenauftritt fühlte ich mich ein paar Stunden lang gut. Danach kam immer die Ernüchterung. Also habe ich meine Prioritäten und Glaubenssätze überprüft und fand schließlich Rückhalt in der damals aufkommenden spirituellen Szene. Ich empfand mich nicht mehr als Künstlerin, sondern umfassender als spirituelles Wesen, und wollte wissen, was das konkret für mich bedeutet – auch als schwarze Frau in den USA. Meine baldige Erkenntnis: Diese Sicht ist zu eng, das sind wie auf der Bühne eher Rollen. Die Seele hat keine Definition, kein Geschlecht, keine Kultur und keine Farbe. Auch ich habe keine Grenzen, aber eine Aufgabe.“ Inspiriert war Kaur von den gesellschaftlichen Umwälzungen dieser Zeit: In Vietnam tobte ein medial genau dokumentierter Krieg, die Frauen- und Bürgerrechtsbewegung befand sich auf ihrem Höhepunkt, viele Länder der Dritten Welt und Afrikas kämpften um ihre Unabhängigkeit. „Wir befanden uns in einer Art Dampfkochtopf“, so Krishna. Im Hochdruck des Civil Rights Movement sah sie sich jedoch nicht als klassische Aktivistin – zumal sie, wie sie erzählt, in ihrem eigenen Leben keine direkte Begegnung mit Rassismus hatte –, sondern bis heute vielmehr als Mitglied einer „Revolution des Geistes“: „Heute wie damals müssen Afro-Amerikaner erkennen, wo die Kraft wirklich liegt. Die Auseinandersetzung sollte nicht auf körperlicher, sondern mentaler Ebene stattfinden.“

Yoga Communities

Eine der Parallelbewegungen ging von den Hippies aus. Nicht nur unter ihnen fand Yoga immer mehr Verbreitung. Vorreiterinnen des populären amerikanischen Yoga waren weiße Hausfrauen aus der Mittelschicht, darunter die TV-Yogini Lilias Folan, die Yoga als Mittel gegen Depression gefunden hatten. Neben ihnen steht die schwarze Künstlerin und Sozialaktivistin Krishna Kaur wie ein Paradiesvogel.
Ihre Begegnung mit Yogi Bhajan bezeichnet sie als „Wendepunkt ihres Lebens“. Von ihm erhielt sie ihren spirituellen Namen („Göttliche Prinzessin“) und einen besonderen Wirkungsauftrag für die Black Community. Im „Ebony Magazine“ sagte der Guru 1975: „Wir müssen erkennen, dass die Black Community benachteiligt ist. Ich persönlich empfehle, dass ihre Mitglieder Yoga ausprobieren. Hilfe von außen nutzt Benachteiligten wenig. Der Impuls muss von innen kommen.“

In South Central etablierte Krishna Kaur ein ­Yogazentrum mit Zimmervermietung, Kindergarten, Schule, kostenlosen Mahlzeiten und der Band „Sat Nam Street Players“, die spirituelle Musik ins unterprivilegierte Ghetto brachte. Sie selbst erinnert sich folgendermaßen an die drängenden Fragen der Zeit: „Wie wird es Yoga schaffen, Essen auf meinen Tisch zu stellen oder die Polizei abhalten, mich zu behelligen? Das fragten mich die Menschen in den 1970er-Jahren in diesen Vierteln. Aber wir waren überzeugt, dass Yoga den jungen Leuten helfen könnte, die Realität zu erkennen, sie zu leben und ihre eigene Kraft zu finden – statt immer nur zu reagieren.“

Offene Systeme

Von L.A. South Central zu den Ursprüngen: Krishna Kaurs Beschäftigung mit Kundalini Yoga und die Sikh-Tradition ihres Meisters brachte sie 1970 erstmals zum Goldenen Tempel nach Amritsar. 1980 war sie – durch eine Verkettung von „Zufällen“ – die erste und einzige Frau, die im streng patriarchalischen Umfeld des Tempels Sikh-Mantren rezitieren durfte.

Angesichts eines spirituellen Werdegangs in derart bewegten Zeiten können sich die Probleme der modernen Yogaklientel geradezu banal anfühlen. Hier stimmt Krishna ganz und gar nicht zu: „Unser von ständiger Kommunikation und Erreichbarkeit geprägtes Leben, das noch nie so schnellen Veränderungen unterworfen war wie heute, birgt ganz andere Herausforderungen als in den 1960er-Jahren. Auf allen Ebenen herrscht ständiger Erfolgsdruck, der sich auch auf die Strukturen von Familie und Gemeinschaft auswirkt. Die vielen Möglichkeiten, die es heute gibt, stehen allerdings nur wenigen offen. Wann immer ein solcher Druck entsteht, muss die Community lernen, damit umzugehen. Alles und alle hängen voneinander ab, und das Universum schafft immer eine neue Balance. Die Zeiten ändern sich, aber die Lehre des Yoga bleibt.“

In München haben sich die jugendlichen Gäste verabschiedet, und die Teilnehmer des Workshops ziehen ihr persönliches Resümee. Was sie zu Teen-Yoga und Krishna Kaur gebracht hat, ist der Wunsch, Yoga nicht nur an Erwachsene, die sich „freiwillig“ für die Praxis entscheiden, zu vermitteln, sondern auch an ­Jugendliche – auch aufgrund eigener zwiespältiger Erfahrungen als Heranwachsende. „Teenager funktionieren völlig anders als Erwachsene“, bestätigt Krishna Kaur. „Sie wachsen allmählich in ihre Identität herein, entwickeln erst eine Vorstellung von ihrem Platz im Leben. Alles ist noch im Aufbau, die Hormone rasen. Jugendliche verfügen noch über wesentlich mehr Gehirnzellen als Erwachsene und sind gierig darauf, sie zu benutzen. Wir haben das Privileg, in ihrem Leben aufzutauchen, wenn viele Themen noch nicht abgeschlossen sind – und hier wirkt Yoga als offenes System.“ Man könnte auch sagen: Als „Sweet Charity“. Oder erneute Revolution des Geistes.

 

Portrait Krishna Kaur

KRISHNA KAUR unterrichtet weltweit regelmäßig Workshops sowie Aus- und Fortbildungen. Alle Termine finden sich auf www.krishnakaur.org. Informationen zu ihrem Programm für Jugendliche gibt es unter www.yogaforyouth.org

 

 


Fotos: Gurusurya Khalsa

Sozial, oder was?

sozial oder was_Kolumne_Illustration ju sajjad0_pixabay

Macht die große Zahl von Leuten, die Yoga üben, die Welt zu einem besseren Ort?
Bewegen die vielen Yogis etwas zum Guten? Beim Engagement für Flüchtlinge und anderen wichtigen gesellschaftlichen Themen scheint das nicht gerade der Fall zu sein. Die Trägheit der Yogis ist am Ende auch ein Problem für die Glaubwürdigkeit von Yoga an sich…

„Ist die verhältnismäßig große Zunahme der Zahl professioneller (…) Moralphilosophen in moralischer Hinsicht etwas Positives?“ Diese provokante Frage stellte die Philosophin Annette Baier vor 30 Jahren an die Zunft. Selbstreflexion kann auch der wachsenden Yogagemeinde nicht schaden. Es geht hier wie da um die soziale Nützlichkeit von Leuten, die großartige ethische Ideen vertreten. Und es geht konkret um die Frage, wie lebensnah und hilfreich Yoga als angeblich praktische Lebensphilosophie ist.
Eine Blitzumfrage im Yogastudio hat ergeben, dass meine Schüler und ich selbst in der Unterstützung von Flüchtlingen nicht oder nur sehr mäßig aktiv sind. Das kratzt ordentlich an unserem Selbstverständnis als so­zial engagierte Menschen. Wir haben vom jeweils anderen sozusagen ganz selbstverständlich angenommen, dass er oder sie sich in der aktuellen Situation engagiert: das Studio, die Lehrer, die Schüler, das Yoga Journal, irgendwer müsste doch eigentlich … Fehlanzeige. Ein bisschen seltsam ist es schon, dass die Yogis nicht auf der großen Welle der Hilfsbereitschaft mitsurfen – ganz zu schweigen davon, dass sie die Welle ausgelöst hätten oder sie weiter anwachsen ließen.

Yoga versus Aktivismus?

Offenbar ist es nicht so, dass aktive Zivilcourage, Hilfsbereitschaft, soziales Engagement und Solidarität beim Yoga frei Haus mitgeliefert werden. Vielleicht weil das aktive, gemeinsame, zielgerichtete Handeln (also auch das politische Handeln) keine Kernkompetenz im Yoga ist? Oder vielleicht, weil sich Yoga dann eben doch in einer übertriebenen Selbstwahrnehmung erschöpft? Wir haben die ständige Rede von Mitgefühl und Hilfe für andere zwar im Ohr wie ein Mantra, aber Yoga macht uns nicht automatisch zu Aktivisten, wenn es drauf ankommt. Wir haben vergangenes Jahr gesehen (zumindest wir in München), dass die yogische Trägheit und Ratlosigkeit von der „normaler“ Leute nicht zu unterscheiden ist.

Politisch und sozial engagierte Yogis

Dabei gibt es tatkräftige Vorbilder: T. Krishnamacharya (1888–1989) war ein sehr aktives Mitglied in seiner Stadtgesellschaft. Sein Sohn berichtet davon, das Krishnamacharya sich auch in lautstarke Streits am Markt eingemischt hat. Die Amerikanerin Seane Corn propagiert seit 2007 ihr Projekt „Off the Mat Into the World“, das als Non-Profit-Organisation eine Brücke zwischen Yoga und Aktivismus schlägt und es sich zum Ziel gemacht hat, durch nachhaltigen Aktivismus zu einem gesellschaftlichen Wandel zu inspirieren. Am verblüffendsten ist vielleicht der diplomatische Erfolg des indischen Yoga-Gurus und Friedensbotschafters Sri Sri Ravi Shankar, der zur Zeit zwischen den seit Jahrzehnten verfeindeten Bürgerkriegsparteien in Kolumbien vermittelt: Die Verhandlungsgruppe der Rebellen telefoniert und übt regelmäßig mit ihm, sobald die Gespräche stocken.

Das Spirituelle am Yoga ist sein Wirken in der Welt

Der Blick aufs eigene ­Leben gibt Auskunft über das Gelingen von ethischen (Yoga-)Ideen. Der Prüfstein fürs Yoga-Gerede ist das Handeln und jede einzelne Entscheidung, die wir täglich treffen. Den originellsten Beitrag zur Diskussion hat die ghana­ische Künstlergruppe FOKN geliefert, wie Jonathan Fischer in der Süddeutschen Zeitung berichtet. Sie fordert Afrikaner auf, massenhaft nach Europa zu gehen, um dort den Europäern zu helfen, ihre eigenen Werte nicht zu vergessen. Mitgefühl und Großzügigkeit könnten uns die Flüchtlinge beibringen: Go to Europe – Save the People. Denn wer könne besser Familiensinn, gemeinsames Essen oder offene Straßengespräche lehren als Afrikaner?

Teach to Talk. Show to Share. Help to Love.

 

Michi Kern Michi Kern lebt und unterrichtet als Jivamukti-Yoga-Aktivist in München. Neben Yogastudios betreibt er diverse Clubs und Restaurants – und studiert Philosophie.

 


Illustration: ju sajjad0// www.pixabay.com

Montags-Mantra: Die Zeit bewusst einteilen

Gutes Zeitmanagement_Montags-Mantra

Die meisten und dümmsten Fehler passieren in der Hektik! Wir haben sicher nicht immer Zeit, über alles ausführlich nachzudenken. Aber wenn wir keine Zeit haben oder uns keine Zeit nehmen, wenigstens ein bisschen nachzudenken, geraten wir in einen Teufelskreis von Fehler machen und Fehler ausbügeln. Das gilt im Arbeitsleben genauso, wie für Zwischenmenschliches. Der Mathematiker und Begründer des Aphorismus Georg Chrstoph Lichtenberg riet klugerweise bereits im Zeitalter der Aufklärung zu einem guten Zeitmanagement:

 

Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

 

Kommt gut geplant durch die Woche!


Foto: Sonja Langford/ www.unsplash.com

Alles super mit Superfood?

Superfoods mit Pink Elephant Cooking_Foto: Stefanie Kisner

Superfoods sind der Supertrend der modernen Ernährung – gerade auch während
fordernder Yoga-Retreats, wo der Körper besonders viel Energie braucht.
Stefanie Kissner hat in die Töpfe einer Retreat-Küche geschaut und dabei erfahren: Die wahren Superfoods wachsen daheim.

Das Haus am Meer liegt leicht versteckt in einer Bucht in der Nähe von Arrifana, an der wunderschönen portugiesischen Algarve. Zistrosen verbreiten den unverkennbaren Geruch dieser Region. Wir sitzen an dem ­großen Holztisch auf der Terrasse und philosophieren über Super­foods, Kochen als Meditation und Ashtanga Yoga. Heather und Martin von Pink Elephant Cooking sorgen hier für das leibliche Wohl der Retreat-Teilnehmer, ­Annette und Daniel von Yogabija sind zuständig für das Ashtanga Yoga. Wie sich herausstellt eine Symbiose, die es in sich hat.
Doch was sind denn nun eigentlich Superfoods? Im engeren Sinn werden damit Lebensmittel bezeichnet, die einen überdurchschnittlich hohen Nährstoffgehalt haben, also besonders reich sind an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Motto: Super Food, super gesund. Dank entsprechendem Marketing denken die meisten bei dem Stichwort wohl zuerst mal an Maca, Chia, Acai oder Moringa. Das klingt nicht nur exotisch, all diese Produkte kommen auch von weit her. Aber muss man wirklich so weit in die Ferne schweifen, um den Körper optimal und effizient mit Nährstoffen zu versorgen? Heather und Martin finden: Viele Superfoods wachsen um die Ecke, sie müssen nicht eingeflogen werden, sind deswegen viel umweltfreundlicher, außerdem günstiger und haben vor allem einen enormen Vorteil: ihre Frische.

Superfood aus Übersee? Nicht immer super!

Dazu kommt, dass die Exoten in letzter Zeit teilweise sogar in Verruf kamen. Das Magazin Öko-Test veröffentlichte im April 2016 einen Test mit teilweise verheerenden Ergebnissen: Elf der getesteten Bio-Superfoods aus Übersee waren so hoch mit Schwermetallen, Pestiziden, Mineralöl, Cadmium und Blei belastet, dass sie mit „ungenügend“ bewertet wurden, zwei Produkte erschienen den Testern sogar als „nicht verkehrsfähig“. Die Hersteller erklärten die Belastung mit dem Abdrift von Pflanzen­schutzmitteln und der allgemeinen Kontamination von Luft, Wasser und Boden. Mit anderen Worten: Auch wenn in der Bio-Landwirtschaft keine Chemikalien eingesetzt werden, können die Produkte dennoch damit belastet sein. Umweltverschmutzung kennt nun mal ­kei­­ne­ Grenzen.
Es gibt also mehr als einen guten Grund, sich mit regionalen und saisonalen Produkten und ihren Nährstoffwerten vertraut zu machen. Gerade jetzt in der Erntezeit ist der Tisch besonders reich gedeckt.

Beeren, Brokkoli und Kürbiskerne

Ein paar ­Beispiele: Brokkoli ist besonders für Frauen interessant, nach verschiedenen Studien enthält er Inhaltsstoffe, die das Brustkrebsrisiko senken. Kürbiskerne sind wiederum für die Prostata gut. Hanfsamen sind mindestens so genial wie Chiasamen: Darin stecken massig Omega-3-Fettsäuren und Gamma-Linolensäuren, hanfspezifische Anti­oxidantien wie Phytol schützen Gehirn und Herz und verringern außerdem das Krebsrisiko. Im Sommer wachsen in Deutschland außerdem Heidelbeeren und schwarze Johannisbeeren, die genauso viele Vitamine wie die Gojibeere enthalten. Man sieht: Es gibt für vieles eine regionale Alternative.
Aber man muss ja kein Dogma daraus machen. Heather findet: „Es geht eher darum, einfach mal auszutesten, was kann ich hier aus meiner Region und vorzugsweise saisonal nehmen, bevor ich auf die exotischen Superfoods zurückgreife. Dass man sich im Winter nicht nur von Sauerkraut ernähren will, ist klar. Wir sollten den Luxus genießen, dass wir unsere Nahrung mit vielen schönen Dingen ergänzen können – und dazu gehört dann eben auch Chia, Kakao oder Kokosöl.“ Dabei sollte man auf namhafte Bio-Hersteller zurückgreifen, die eine vertrauenswürdige Qualitätsprüfung vornehmen. Heathers Credo: Der gute Mix macht´s.

 

Pink Elephant CookingHinter PINK ELEPHANT COOKING verbergen sich die Kochkünstler Heather Donaldson und Martin Riedel. Ihre Freestyle-Küche ist in kein kulinarisches Korsett gezwängt, Kochen ist für beide ein meditativer Zustand. www.pinkelephantyoga.de
Wer in den kulinarischen Genuss ihrer Rezepte kommen möchte, kann dies auch mit dem Ashtanga Yoga Retreat von YOGABIJA an der Algarve kombinieren. Auch Ashtanga-Neulinge werden hier liebevoll aufgenommen und sanft im Mysore-Stil angeleitet. www.yogabija.eu

Brokkoli und Rote Bete auf Buchweizen-Bulgur

Brokkoliund rote Bete auf Buchweizen-Bulgur

Brokkoli und Rote Bete mit Tamari-Kürbiskernen auf Buchweizen-Bulgur. Das leckere Rezept stammt von Pink Elephant Cooking.

Zutaten für 4 Portionen:

100 g Kürbiskerne ++ 3 EL Tamari ++ 250 g Buchweizen-Bulgur ++ 1 Brokkoli ++ 1 Rote Bete ++ 1 EL Kokosöl zum Anbraten ++
1 Schuss Balsamico-Essig ++ 1 EL Kokosblütenzucker ++ geriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
Zubereitung
1. Rösten Sie die Kürbiskerne in einer Pfanne leicht an, löschen Sie sie mit Tamari ab und schütten Sie sie zum Abkühlen aus der Pfanne auf einen Teller.
2. Kochen Sie den Bulgur in heißem Salzwasser (besser Gemüsebrühe) kurz auf. Dann nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen den Bulgur im geschlossenen Topf 15 Minuten lang ziehen.
3. In der Zwischenzeit putzen Sie den Brokkoli und teilen ihn in Röschen. Die Rote Bete wird in feine Scheiben geschnitten. Erhitzen Sie das Kokosöl in einer Pfanne und schwenken Sie den Brokkoli kurz darin. Anschließend geben Sie ihn in eine Schüssel und schmecken ihn mit Salz und Pfeffer ab. Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie ihn ziehen. Braten Sie nun die Rote Bete ebenfalls kurz im Kokosöl an, karamellisieren Sie sie mit etwas Kokosblütenzucker und löschen Sie sie mit Balsamico-Essig ab. Zum Schluss schmecken Sie das Gemüse mit Salz und Pfeffer ab.
4. Richten Sie den Buchweizen-Bulgur auf einer Platte an, verteilen Sie Rote Bete, Brokkoli und die Kürbiskerne darauf und streuen Sie etwas Zitronenabrieb darüber.

 

Pink Elephant CookingHinter PINK ELEPHANT COOKING stehen die Kochkünstler Heather Donaldson und Martin Riedel. Ihre Freestyle-Küche ist in kein kulinarisches Korsett gezwängt, Kochen ist für beide ein meditativer Zustand. Mehr Infos unter:  www.pinkelephantyoga.de

 


Titelbild: Stefanie Kissner