Montags-Mantra über Freundschaft

Unser heutiges Mantra erinnert uns an die Freundschaften, die im Laufe der Jahre wie Blätter an unserem Lebensbaum wachsen, gedeihen, die Farbe ändern, abfallen und doch wieder zu blühen anfangen…

„Ein guter Freund ist der beste Reichtum.“ – Sprichwort aus Japan

„Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.“ – Marie von Ebner-Eschenbach

„Mit Geld kann man sich viele Freunde kaufen, aber selten ist einer seinen Preis wert.“ – Josephine Baker

Buch-Tipp: Götter-Yoga

EINFACH GÖTTLICH Höhere Sphären in Richtung Erde bringen: Seit dem Start des deutschen YOGA JOURNALS im Jahr 2009 nimmt sich der Yogalehrer, Coach und Autor Ralf Sturm dieser Aufgabe an. In seiner Kolumne „Lernen von den Göttern“ verhalten sich Shiva, Ganesha, Kali & Co. so richtig menschlich – sie lieben und langweilen sich, streiten, tricksen sich aus und bedauern Verlust. Sie stehen keinesfalls über den Dingen, können uns durch ihre ganz eigenen Qualitäten und Ressourcen wie Kreativität, Durchsetzungskraft und Gelassenheit jedoch wertvolle Orientierung in den Fragen des Lebens geben. Als „Navigation zur Seele“ kombinieren Sturm und die Nivata-Yogalehrerin Katharina Middendorf Geschichten aus der Götterwelt mit sehr irdischen Yogasequenzen, die die Stärken der jeweiligen Gottheit repräsentieren und fördern. Aufgebaut in „sieben Phasen auf dem Weg vom Wunsch zur Verwirklichung“ zeigt das originelle Buch, wie nachhaltig wir sowohl aus der Tradition als auch der eigenen Kraft schöpfen können, um in uns selbst Göttliches zu entdecken und ausgiebig zu leben.

Fazit: Visionär wie Saraswati, selbstbewusst wie Hanuman und lebensfroh wie Krishna: Die indische Mythologie als modernes Coaching-Instrument. Weise und sehr unterhaltsam!

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„Götter-Yoga“ von Katharina Middendorf und Ralf Sturm, Gräfe und Unzer Verlag, ca. 13 Euro.

Moby: „Das Glück in der Traurigkeit.“

Asanas waren gestern: Jetzt übt Moby regelmäßig Kickboxen. Seine Musik, sein Lebensstil und seine Lebenssicht sind dennoch pures Yoga, wie YOGA JOURNAL im Interview mit dem Ex-Punkrocker herausfand.

Anlässlich der Vorstellung des Moby-Albums „Wait For Me“ in Berlin sprach Michi Kern mit dem New Yorker Spezialisten für flächigen, emotionalen Sound über Authentizität, Kreativität, wunderbare Traurigkeit und militantes Atmen.

YOGA JOURNAL: Magst du dieses Hotelzimmer? Ich finde es schrecklich – diese Farben!
MOBY: Wirklich? Ich mag es eigentlich sehr. Das ist eines meiner Lieblingshotelzimmer. Das Internet funktioniert, das Bett ist bequem, und außerdem habe ich meine Ruhe. Ich kann Grünflächen sehen und – das ist das Wichtigste überhaupt – die Fenster ganz weit öffnen, um frische Luft zu bekommen.

Das YOGA JOURNAL titelte zuletzt „Herzöffner Musik“. Würdest du da zustimmen?
Ja, das stimmt. Jede Woche erzählen mir Freunde, dass sie meine Musik in Yogastunden gehört oder selber aufgelegt haben. Als ich noch regelmäßig Yoga geübt habe, praktizierte ich allerdings Ashtanga, bei dem keine Musik involviert ist.
Es gibt so viele verschiedene Yoga-Stile und Wege. Ich glaube, dass es da kein Richtig oder Falsch gibt – aber es gibt für jeden eine Form, die wirkt. Zurück zur Frage: Musik ist definitiv ein Herzöffner. Musik besitzt eine heilende Kraft, und das meine ich nicht in diesem New Age-Sinn. In New York arbeite ich mit dem „Institut für Musik und ihre neurologische Funktion“ zusammen, das sich genau mit dieser therapeutischen Wirkung der Musik befasst. Musik ist nicht nur Spaß, sondern sie wirkt wie Medizin. Ich bin sehr glücklich darüber, dass es offenbar manchen Menschen durch meine Musik besser geht.

Als ich jetzt deine neue Platte, die noch niemand kennen konnte, im
Yoga-Unterricht spielte, kamen hinterher Schüler zu mir, die sie genau als Moby-Sound identifizierten. Mehr noch: Es gibt meiner Beobachtung nach eine spezielle Qualität in deiner Musik, die sehr gut mit Yoga zusammenwirkt. Was könnte das sein?
Ehrlich gesagt weiß ich das nicht genau, denn ich habe einen sehr merkwürdigen musikalischen Hintergrund. Als ich noch sehr jung war, spielte ich nur klassische Musik. Später war ich Mitglied einer Punkrock-Band, und danach interessierte ich mich eher für Dance und elektronische Musik. Die Musik, die mir aber am meisten liegt, ist sehr viel mehr emotionaler, wärmer und persönlicher. Das war auch das, was ich auf meinem Album „Wait For Me“ umsetzen wollte. Es ist schwer für mich, den Klang meiner Stücke zu verallgemeinern. Vielleicht ist meine Musik wegen meines konventionellen, klassischen Hintergrunds melodischer als andere. Eine Rockband neigt zu extrem gitarrenlastigem Sound, DJs hingegen orientieren sich am Beat. Mein Hintergrund war klassische Musik, und deswegen nähere ich mich wahrscheinlich auf eine melodischere Weise an die Musik an.

Für welche Situation ist deine Musik der Soundtrack?
Ich schrieb früher sehr viele Lieder, die in die Rave-Richtung gingen, aber „Wait For Me“ eignet sich definitiv eher dazu, an einem Sonntagmorgen alleine zu Hause zu sitzen, während es draußen regnet. Es ist keine Party-Musik. Es ist Musik für stille, bewölkte Tage.

Ist deine Musik also pessimistisch?
Nein, das würde ich nicht sagen. Meine Musik enthält nur sehr viel Traurigkeit. Das ist für mich ein Gefühl, das sowohl positiv als auch negativ sein kann. Traurigkeit ist sehr rein und birgt eine gewisse Schönheit. Bezogen auf die Musik dieses Albums könnte man sagen, dass es viel Traurigkeit gibt, aber keinen Ärger, keinen Hass und keine Rache. Ich finde es unrealistisch, von einem Menschen einen konstanten Glückszustand zu erwarten. Ich glaube – so merkwürdig das auch klingen mag – auch an ein gewisses Glück in der Traurigkeit. Sie birgt nämlich auch sehr viel Wärme. Die Zeiten, in der ich beispielsweise meiner Ex-Freundin besonders nah war, waren die, in denen einer von uns beiden sehr traurig war. Traurigkeit provoziert sehr viel Bindung und Kommunikation. Sie ist eben einfach da. Wir sind nur für eine sehr begrenzte Zeitspanne auf diesem interessanten Planeten, and auch wenn wir uns ständig darin üben, nicht an Dingen festzuhalten, lieben wir manches sehr und wollen es nicht ziehen lassen. Wenn beispielsweise dein Hund stirbt, der dir sehr lieb war, kannst du dir natürlich einreden, dass ihn nun ein anderes, schöneres Leben erwartet und dass das der Lauf der Welt sei – aber trotzdem ist da Traurigkeit. Diese Traurigkeit anzuerkennen, bedeutet für mich, das Leben als die, die wir sind, anzuerkennen.

Sowohl im Yoga als auch in der Musik spielen Prozesse von Kreativität­ und ­Authentizität­ eine­ wichtige­ Rolle.­ Wie­ schaffst­du­ für dich einen Zustand der Kreativität?
Meine Annäherung an die Kreativität ist erstens, dass ich liebe, was ich tue. Zweitens, dass es nichts anderes gibt, was ich tun könnte, und drittens eine gesunde Arbeitsethik, die ich versuche einzuhalten. Viele Künstler sind eine Inspiration für mich, vor allem diejenigen, die jeden Tag oder sechs Tage pro Woche arbeiten. Ich versuche, immer zu arbeiten, immer für verschiedene Einflüsse offen zu bleiben und dann zu sehen, ob etwas Gutes dabei herausgekommen ist.

Bist du also sehr diszipliniert? Kann man das aufs Yoga zurückführen?
Einer meiner ältesten Freunde unterrichtete Jivamukti Yoga. Er stand jeden Morgen um acht Uhr auf, um seine Übungen zu machen. Ausnahmen waren nicht erlaubt! Wenn ich diese Disziplin in Bezug auf meine Arbeit habe, bin ich ein glücklicherer Mensch. Wenn ich diese Disziplin auf alles erweitere – Meditation, gesunde Ernährung – bin ich ein besserer Mensch und mein Leben ist glücklicher. Nicht, dass ich glaube, dass es falsch ist, nicht diszipliniert zu sein, aber ich bin für mich ein glücklicherer Mensch, wenn mein Leben diszipliniert verläuft.

Lebst du noch vegan?
Das hat für mich nichts mehr mit Disziplin zu tun, denn nach einiger Zeit wird es einfach zu deinem Leben. Oft kommen Leute zu mir, die mich fragen, ob es schwierig sei, vegan zu leben und meine Antwort ist immer: Nein, denn ich lebe seit 23 Jahren so. Schwer wäre es für mich eher, nicht mehr vegan zu leben. Aber trotzdem verurteile ich andere Menschen nicht, auch nicht, wenn sie Fleisch essen. Das sehe ich nicht als meine Aufgabe. Ich kann nur für mich sagen, dass ich es nicht tun könnte. Wenn das andere Menschen tun, ist das ihre Entscheidung und gut so, aber ich bin dazu einfach nicht in der Lage.

Du propagierst diesen Lifestyle aber auch vehement, oder?
Ja, schon. Aber es gibt da auch diese Idee der Anziehung. Ich versuche zu leben und damit ein gutes Beispiel für die Dinge zu sein, an die ich glaube. Jemand erzählte mir, dass eine große Berliner Zeitung über mein Konzert heute Abend berichtete und mich als „militanten Veganer“ beschrieb. Das finde ich sehr lustig, denn ich bin in keinster Weise militant – es sei denn, es geht ums Atmen. Denn wenn ich nicht atme, sterbe ich. Aber bei allem anderen gibt es keine Militanz.

Sondern eher Inspiration?
Ja, und eine Art Forschung. Vielleicht spricht da der alte Punk-Rocker in mir: Alles kann hinterfragt werden, aber es gibt kein Dogma und keinen Glauben um des Glaubens Willen, denn das wäre militant. Militant ist der starre Glaube an etwas, das richtig sein soll. Diesen Glauben habe ich nicht. Alles kann sich jederzeit verändern.

Das klingt sehr nach Yoga-Philosophie. Praktizierst du noch jeden Tag?
Nein. Ich habe früher mit einem Freund Asanas geübt, aber dann entdeckte ich das Kickboxen und entschied mich dafür, weil ich es lieber mochte. Ich übe noch eine Art Basic- Yoga, zehn Minuten am Tag. Ich sollte das eigentlich gar nicht sagen, weil es für viele nicht als Praxis gelten würde, für mich ist es aber genug.

Klingt nach einer sinnvollen Einstellung …
Ich habe lange Zeit 90-Minuten-Sequenzen geübt, die jedoch nicht das Richtige für mich waren. Vielleicht sind sie das irgendwann, möglicherweise wache ich morgen auf und will jeden Tag 90 Minuten Yoga machen, wer weiß. Ich kann nur nicht jetzt über das entscheiden, was morgen passieren wird. In den USA und vor allem in New York ist Yoga total angesagt, und ich kenne sehr viele Leute, die Yoga beinahe als Konkurrenzkampf praktizieren. Eine Freundin übt irgendeine Form des Ashtanga und ist wahnsinnig stolz darauf, dass sie es „so gut kann“. Ich finde das nur lustig.

Ja, das ist wirklich lustig. Pattabhi Jois sagte, dass seine schwierigsten Sequenzen für jene gedacht seien, die nach den einfacheren immer noch nicht ruhig sitzen und still sein können. Und dass die Menschen aus dem Westen einfach nur immer mehr und mehr wollen, wo andere vielleicht damit zufrieden sind, einfach zu entspannen.

So. Bei deinem aktuellen Video hast du mit David Lynch zusammengearbeitet.
Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet, und ich finde ihn großartig. Ich liebe seine Filme, ich liebe seine Kreativität. Er arbeitet experimentell und extrem emotional. Selbst wenn seine Filme etwas dunkel und gewaltsam sein können, finde ich sie immer sehr bemerkenswert. Interessant an unserer Kooperation war die Arbeit für die David Lynch-Foundation, eine Organisation, die sich dafür einsetzt, Schulkinder in transzendentaler Meditation zu unterrichten. Im Zuge dessen habe ich auch Meditationsstunden in Davids Haus genommen. Gemeinsam mit Paul McCartney, Ben Harper, Eddie Vedder, Sheryl Crow und einer Menge anderer Leute stellten wir in New York schließlich ein Benefiz-Konzert auf die Beine.

Da steckt ja eine ganze Theorie dahinter. David Lynch erklärte das vor einiger Zeit in Berlin: Die Atmosphäre eines westlichen Landes wie Deutschland wäre eine völlig andere, würden nur ein paar tausend Menschen meditieren. Das würde ausreichen, um alles zu ändern.
Ich weiß nicht. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Das Einzige, worüber ich wirklich etwas sagen kann, ist meine eigene Erfahrung. Ich würde sagen, dass es mir besser geht, wenn ich zehn, 20 Minuten oder eine Stunde am Tag meditiere. Das muss gar keine transzendentale Meditation sein, es gibt sehr viele verschiedene Arten der Meditation und ich glaube, sie sind alle ganz gut.

Und hat das einen Einfluss auf deine Musik?
Vielleicht. Hoffentlich doch bei gerade diesem Album eine Sensibilität für Raum. Man könnte es so beschreiben: Wenn ich nicht meditiere, ist mein Kopf voll bis obenhin. Er ist gefüllt mit zu vielen verschiedenen Gedanken. Wenn ich aber meditiere, ist einfach sehr viel mehr Raum. Und auf diesem Album gibt es zwar ein paar Lieder, die ein bisschen belebt sind, aber verglichen mit den vergangenen Alben habe ich den Eindruck, dass dieses nun etwas mehr atmet.

Das klingt schön. Zwei Fragen zum Abschluss: Welches ist dein liebstes veganes Restaurant?
In Berlin ist es das „Hans Wurst“, da war ich gestern Abend essen. Das ist ein kleines, punkrock-veganes Restaurant. In New York ist es schwer zu sagen, weil es so viele vegane und vegetarische Restaurants gibt. Am ehesten wahrscheinlich das „Blossom“. Aber mein Lieblingsrestaurant der ganzen Welt ist in Philadelphia und heißt „Horizons“. Das ist eigentlich kein besonders guter Name für ein Restaurant, aber das Essen dort ist großartig. Es hat südamerikanisches Flair.

Und was bedeutet eigentlich der Titel deines Songs „JLTF“?
Hm. Ich habe ja sehr lange Zeit in New York gelebt. Und in New York gibt es wie in Berlin sehr viele Menschen, die Drogen nehmen. Als ich aufgewachsen bin, wurden Heroinabhängige wie Schwerkriminelle behandelt. Aber als ich älter wurde und viele meiner Freunde drogenabhängig wurden, realisierte ich, dass es keine Kriminellen sind, sondern nur Menschen, die große Probleme mit der Realität haben. Für mich machen es zum Beispiel Sport, Meditation und das Musikhören leichter, mit der Realität umzugehen. Das Tolle an ihnen ist die Nachhaltigkeit. Du kannst es jeden Tag tun, ohne dich dabei selbst zu verletzen. Ein Drogenabhängiger tut eigentlich das Gleiche wie jemand, der Yoga macht, aber auf eine nicht nachhaltige, destruktive Art und Weise. „JLTF“ steht für „junkies love to fuck“. All meine heroinabhängigen Freunde setzten sich einen Schuss und gingen anschließend miteinander ins Bett.

Aha. Ein toller T-Shirt-Aufdruck…
Finde ich auch.


Moby alias Richard Melville Hall lebt in New York und war jahrelang direkter Nachbar von David Bowie. Sein Künstlername leitet sich von seinem Ur-Ur-Großonkel ab, dem „Moby Dick“-Autoren Herman Melville. Berühmt ist der überzeugte Veganer aber für seine melodiöse Dance-Musik, für die er in über 30 Ländern mit Goldenen und Silbernen Schallplatten ausgezeichnet wurde. Sein erfolgreichstes Album ist „Play“ von 1999, das sich über zehn Millionen mal verkaufte, der bekannteste T itel daraus „Why Does My H eart Feel So Bad?“. S ein neuestes Album „Wait For Me“ ist laut Moby sein persönlichstes bisher.

Yoga Übung: Richtig in Savasana

Savasana Ausrichtung Endentspannung Yoga

Am Ende der Yogastunde wartet vertraut das Savasana. Es stammt aus dem Sanskrit: Sava bedeutet Leichnam und Asana ist die Haltung. Also wortwörtlich die Totenstellung. Doch die Haltung fühlt sich wesentlich schöner an als der Name es vermuten lässt. Mit unseren Tipps besonders.

Es sieht ganz einfach aus – und doch wurde Savasana schon als die schwierigste aller Asanas bezeichnet. Viele Yogaschüler können problemlos das Gleichgewicht halten und sich geschmeidig vor, zurück und zur Seite beugen, aber sobald sie einfach nur auf dem Rücken ruhen sollen, bekommen sie Schwierigkeiten. Der Grund: Entspannung geschieht nicht auf Kommando. Man kann sich nicht einfach sagen: „Okay, jetzt entspanne ich mich mal!“ (Frage nur einen der vielen Menschen, die sich mit Einschlafproblemen herumplagen.) Aber gerade deswegen ist Savasana auch so ein Geschenk. Die Haltung schafft alle Voraussetzungen dafür, sich nach und nach in einen wirklich entspannten Zustand zu versetzen, einen Zustand, der tief erfrischt und einen guten Ausgangspunkt für die Meditation schafft.

Zu Beginn kann es allerdings schon schwierig sein, überhaupt gelöst und wach in der Haltung liegen zu bleiben. Manche Yogaschüler fühlen sich unruhig und starren ungeduldig an die Decke. Andere schlafen ein, sobald sie sich auf den Rücken legen. Der Kern von Savasana ist das aufmerksame Loslassen: Man bleibt bewusst und wachsam und ist dennoch völlig ruhig. Diese Achtsamkeit in der Entspannung kann auch dabei helfen, bislang unbewusste Spannungen wahrzunehmen und zu lösen. In Savasana lässt man nach und nach jeden einzelnen Körperteil, jeden Muskel und jeden Gedanken los. Bei täglichem Üben konditioniert das Körper und Geist dazu, jeglichen Stress effektiv aufzulösen. Soweit die Theorie.

Aber wie gelingt dieses Loslassen, wenn Druck und Anspannung sich so im Körper eingenistet haben, dass Entspannung sogar im Liegen unmöglich zu sein scheint? Vor allem indem man zuvor die aktiven Asanas übt, die den Körper dehnen und weiten, die Muskeln lockern, das Zwerchfell lösen und so den Atem freier fließen lassen. Der Einsatz von Hilfsmitteln erleichtert es Ihnen zusätzlich, jeweils einen bestimmten Körperteil bewusst loszulassen und so die Savasana-Praxis zu verfeinern: Erhöht gelagerte Unterschenkel (Schritt 1) entspannen die Beine, die durch eine fordernde Yogapraxis, durch langes Stehen oder auch durch zu ausgiebiges Sitzen ermüdet sein können. Zugleich verbessert diese Variation die Durchblutung und löst Spannungen im Rücken. All dies erlaubt es dir, in Savasana tiefer zur Ruhe zu finden.

Aufbau

  • Platziere deine Matte vor einem Stuhl oder Sofa.
  • Lege dich mit angestellten Füßen auf die Matte.
  • Hebe die Beine und lege die Unterschenkel auf dem Stuhl oder Sofa ab.
  • Breite die Arme seitlich vom Körper aus, die Handflächen zeigen nach oben.
Savasana
Schritt 1: Die Beine entlasten und den Rücken entspannen – Die Unterschenkel sind erhöht auf einem Stuhl gelagert.

Verfeinerung

Korrigiere, falls nötig, die Unterstützung der Beine auf dem Stuhl. Die Unterschenkel sollten von den Kniekehlen bis zu den Fersen mit gleichmäßigem Gewicht aufliegen. Eine unangenehme Stuhlkante oder eine schräge Sitzfläche polsterst du wie auf dem Foto mit einer Decke ab. Eine zusätzliche Decke unter Kopf und Schultergürtel oder ein flaches Kissen im Nacken erleichtern es dir, eine entspannte Position für Kopf und Nacken zu finden. Solltest du eine Brille tragen, so nimmst du diese ab. Wenn du magst, legen Sie ein Tuch oder ein Augensäckchen über die Augen. Drehe die Oberarme sanft auswärts und bewege die Schulterblätter ein klein wenig dichter zueinander, so dass sich die Brust hebt und weitet. Dabei sollten die Arme an keiner Stelle den Rumpf berühren.

Abschluss

Entspanne die Rückenmuskulatur, indem du dir vorstellst, dass sie sich von der Mitte zu den Seiten hin ausbreitet. Lenke deine Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung des gesamten Rückens und spüre den Kontakt der Rippen zum Boden. Mit jeder Einatmung weiten sie sich und die Lungen können sich füllen. Mit jeder Ausatmung ziehen sie sich wieder zusammen. Nimm wahr, ob du den Boden vom Becken bis zum Kopf mit jedem Teil deines Rücken spüren kannst.

Ein erhöht gelagerter Kopf und oberer Rücken (Schritt 2) hilft dir, die Brust zu weiten, den Schultergürtel zu entspannen und den natürlichen Atemfluss zu verbessern. Gerade wenn Energie oder Laune im Keller sind, oder wenn zu viel Spannung im oberen Rücken und in den Schultern sitzt, wird dir diese Variante gut tun. Beobachte beim Üben den Atem. Atme mehrere Minuten langsam und gleichmäßig. Dabei wirst du vielleicht feststellen, dass sich dein Gehirn beruhigt und sich die Gedanken verlangsamen. Der Geist wird klarer und fokussierter. Falls du eine Brille trägst, nimmst du diese jetzt ab. Lege ein Tuch oder ein Augensäckchen über die Augen. Dann breite die Arme lang zu den Seiten aus. Dabei sollte der Abstand zum Rumpf groß genug sein, dass die Arminnenseiten nach außen rollen können. Die Achselregion ist weit und entspannt, die Schultern sinken locker nach unten. Öffne die Hände. Die Handflächen zeigen nach oben, die Handrücken werden weich und ruhen gelöst am Boden.

Fokus auf die Atmung

Lenke die Aufmerksamkeit auf den Atem. Nimm einfach nur wahr, wie der natürliche Atemfluss in den Körper hinein und wieder heraus strömt. Konzentriere dich mehrere Minuten lang auf diese Atembetrachtung und auf das gleichmäßige Füllen von rechter und linker Lunge. Dabei weitet sich der Brustkorb beim Einatmen sowohl nach oben als auch zu den Seiten, das Ausatmen geschieht langsam und geschmeidig. Das bewusste Atmen in der erhöhten Lage des Brustkorbs hat einen beruhigenden Effekt auf das Nervensystem.


In der klassischen Form der Haltung liegt dann der gesamte Körper am Boden, Arme und Beine sind lang und symmetrisch vom Rumpf aus ausgebreitet. Nimm dir hier etwas Zeit, den Körper mental von Kopf bis Fuß abzuscannen und dabei jeden einzelnen Teil und jede Muskelgruppe bewusst loszulassen. Spüre auch, wo überall er den Boden berührt und stell dir vor, dass jedes Glied mit jeder Ausatmung tiefer nach unten und mehr in die Breite sinkt.

Wenn du irgendwo im Körper noch ungute Empfindungen wahrnimmst, brauchst du vielleicht eine besondere Unterstützung. Scheue dich nicht, so lange mit Hilfsmitteln zu experimentieren, bis du jegliche Form von Druck und Spannung auflöst und dich vollkommen entspannen kannst. Das flache Liegen auf dem harten Boden ist für viele Menschen ungewohnt und kann sich zunächst seltsam anfühlen. Mit der Zeit wirst du dich aber immer wohler fühlen. Versuche in jedem Fall, ein paar Minuten lang ganz unbewegt liegen zu bleiben, selbst wenn du den deutlichen Impuls hast, dich zu rühren. Schon nach kurzer Zeit wird es besser und nach und nach zieht dich ein Gefühl der Ruhe nach innen. Der Atem fließt dann ganz ruhig und fast unmerklich. Beim Auflösen von Savasana solltest du zunächst ein paar Mal tief durchatmen. Gib dir etwas Zeit, um Arme und Beine wieder deutlich zu spüren. Erst dann bewegst du den Körper langsam und mit sanfter Achtsamkeit. Die regelmäßige Praxis von Savasana trainiert dich in der Kunst der Entspannung. Und darin liegt eine wesentliche Qualität der Meditation und eine tiefe Erfahrung von Yoga: Indem der physische Körper sich löst und entspannt, kannst du einen Teil von dir selbst entdecken, der leicht und frei ist.


Vorbereitung für die Nacht

Savasana funktioniert nicht nur nach der Yogapraxis. Vor dem Einschlafen praktiziert, kann es einen tiefen, erholsamen Schlaf fördern. Dazu achtest du im Bett auf die gleichen Punkte einer guten Ausrichtung und verwenden die gleichen Hilfsmittel wie auf der Yogamatte. Nach mehreren Minuten der bewussten körperlichen und geistigen Entspannung gleitest du sanft ins Reich der Träume.


Die Autorin Nikki Costello ist zertifizierte Iyengar-Yogalehrerin und lebt in New York City.

Montags-Mantra über die Liebe

Abhängigkeit in der Partnerschaft
Unser heutiges Montags-Mantra lautet: Ich liebe! Im Hier und Jetzt. Diese drei schönen Zitate sollen euch durch den Tag begleiten:
„Geliebt zu werden macht uns stark. Zu lieben macht uns mutig.“ – Laotse
„Für Menschen, die lieben, ist sogar das Wasser süß.“ – aus China
„Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.“ – von Platon

Fotoquelle: Pexels

Wie wichtig ist Gesundheit wirklich?

Hauptsache gesund? Ein Kommentar von Patrick Broome.

Patrick Broome brachte vor über einem Jahrzehnt die Jivamukti Yoga-Methode nach Deutschland und gründete mehrere Studios. Heute gehört der promovierte Psychologe zu den bekanntesten Yogalehrern hierzulande. Am 6. August 2009, an dem Tag, an dem sein Sohn zur Welt kam, erhielt er eine Diagnose, die sein Leben auf den Kopf stellte: Krebs. „Am Anfang fand ich das total unfair“, erinnert er sich. Aber im Laufe der Zeit erkannte er in seiner Krankheit, einer chronisch lymphatischen Leukämie, nicht nur einen Feind, den es zu bekämpfen gilt, sondern auch einen wichtigen Lehrer…

„Eigentlich war ich fast immer chronisch krank. In meiner persönlichen Geschichte gibt es kaum Momente, in denen ich komplett gesund war, mal keinen Heuschnupfen, kein Asthma, keine Gliederschmerzen oder Ähnliches hatte. Darum hatte ich mich schon früh mit dem Thema Krankheit auseinandergesetzt. Ich führte ein Leben, von dem manche behaupteten, es wäre gesund und langweilig. Und trotzdem wurde ich nicht verschont. Was mich sehr belastete, war das ungünstige Timing. Ich war im Kreißsaal bei meiner Frau, da klingelte das Telefon. Zwischen zwei Wehen ging ich kurz raus, um zurückzurufen. Es war mein Arzt, der mir just in dem Augenblick die endgültige Diagnose mitteilte. Krebs. Wenig später wurde mein Sohn geboren… Seit ich mit 18 Jahren einen schweren Motorradunfall überlebt habe, bin ich mir über meine Endlichkeit im Klaren. Aber in dem Moment, als mein Sohn auf die Welt kam, war ich an meinem Leben so sehr verhaftet wie nie zuvor. Ich wollte einfach die nächsten 20, 30 Jahre für diesen kleinen Zwerg sorgen können. Die Leukämie-Diagnose zwang mich jedoch, mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, dass schon früher Schluss sein könnte. Immer wieder dachte ich: Warum muss mir so etwas passieren? Ich ernährte mich von klein auf vegetarisch, machte seit Jahren Yoga, meditierte regelmäßig. Mein Vertrauen war erschüttert.

Ich begann eine Chemotherapie. Jedes Mal hatte ich das Gefühl, völlig zerstört zu werden. Nach und nach kam ich wieder zu Kräften – bis zur nächsten Behandlung. Die Chemotherapie tötet die Krebszellen ab. Die Krankheit ist inzwischen verschwunden, aber die Ursache nicht behoben. Die versuche ich jetzt in intensiver Zusammenarbeit mit einem Homöopathen und einem Psychotherapeuten zu heilen. Ich glaube nicht, dass Yoga alleine eine tiefgehende Krankheit heilen kann. Aber Yoga kann dir helfen, damit umzugehen und den Körper stärken. Natürlich habe ich nicht erwartet, dass es eine Wunder-Asana gibt, die meinen Krebs verschwinden lässt. Es ist meiner Meinung nach extrem unseriös, so etwas zu behaupten. Ich habe Yoga schon immer als Instrument verstanden, um den Geist zu beruhigen, nicht so sehr um den Körper zu heilen.

Patanjali nennt eine Reihe von Hindernissen auf dem Weg zur Erleuchtung, die Antarayas. Krankheiten gehören dazu, weil sie die Aufmerksamkeit von deinem eigentlichen Konzentrationsobjekt wegzieht hin zum Körper. Aber eine Krankheit muss kein Hindernis sein. Es ist immer die Frage, wie sehr man sich mit dem Körper identifiziert. Durch die Yogapraxis lernt man, Körper und Selbst getrennt wahrzunehmen. Gewöhnlich sagen wir: Ich bin krank. Damit sind wir völlig von der Krankheit vereinnahmt. Wenn wir aber lernen zu sagen: ‚Ich habe eine Krankheit und einem Teil von mir geht es darum gerade nicht so gut’, dann hat die Krankheit keine so starke Macht mehr auf uns. Mir ist das ab und zu gelungen, aber nicht immer. Dennoch habe ich von der Krankheit auch viel lernen können. Zum einen habe ich mich verändert. Ich bin wesentlich geduldiger und ruhiger geworden. Früher war es mir sehr wichtig, genug Zeit für mich allein zu haben. Da wollte ich niemanden um mich herum haben. Ich glaube, dass der Kampf gegen den Krebs eine der letzten Mauern eingerissen hat, die ich um mich herum aufgebaut hatte. Ich kann auf andere jetzt viel offener zu gehen.

Die Hauptlektion war jedoch eine andere. Selbst wenn man am Ende ist, kommt wieder etwas Neues nach. Das Vertrauen in den Zyklus aus Werden, Wachsen und Vergehen war mir die wichtigste Lehre. Guru Brahma, Guru Vishnu, Guru Devo Maheshvara!

Keine Panik: So bleibst du bei Partnerübungen gelassen

Acro Yoga Partnerübung Yogaworld

„Für die nächste Übung kommt bitte zu zweit zusammen“. Wenn im Yoga-Unterricht Partnerübungen angekündigt werden, freuen sich nicht alle Schüler auf die Unterstützung. So bleibst du bei Partnerübungen gelassen. Andere Reaktionen reichen von unbestimmter Skepsis bis hin zu blanker Panik. YOGA JOURNAL fragte die Münchner Yoga-Lehrerin Michaela Derra nach Tipps. Wie können wir die plötzliche Partner-Situation trotz tendenzieller Berührungsangst gelassen zu sehen und für die Praxis zu nutzen?

„Wenn einen Vorbehalte oder Angst lähmen, verhält man sich gerne wie das Kaninchen im Scheinwerferlicht. Zwar kann man Glück haben und das Auto fährt an einem vorbei. Doch die Chancen, dass man nicht überfahren wird, sind bedeutend größer, wenn man selbst die Beine in die Hand nimmt. Bei Partnerübungen kann dies folgendes heißen. Nicht warten, bis einem jemand zugeteilt wird. Sondern selbst aktiv werden und sich einen sympathischen Partner aussuchen. Meist genügt ein freundliches Lächeln. Damit ist man auch schon mitten in der Übungspraxis angekommen. Denn geht es um Kommunikation auf allen Ebenen.

Der Schlüssel: ehrliche Kommunikation auf allen Ebenen

Wo stehe ich? Wo steht der andere? Wie können wir unsere Fähigkeiten einsetzen, um gemeinsam Spaß zu haben und Neues zu lernen? Das sind die Fragen, um die es letztlich auch beim entschleunigten Alltag geht. In diesem Sinne ist eine Offenheit für eine Situation und einen Partner nätig, die uns auf den ersten Blick nicht ansprechen. Gerade dort, wo die Abneigung am größten ist, lassen sich oft die spannendsten neuen Erkenntnisse sammeln. Wichtig ist nur, sich immer wieder bewusst zu machen, dass der andere genauso ein Mensch ist wie man selbst. Auch er hat Stärken und Schwächen, will Leid vermeiden und strebt genau wie man selbst nach Glück.

Mit diesen Gedanken im Kopf entwickelt man automatisch mehr Verständnis, Akzeptanz und Mitgefühl. So kann es uns leichter fallen, uns auf den anderen einzulassen und uns selbst für die Berührung des anderen zu öffnen. Dann kann jede Hilfestellung eine neue Welt eröffnen. So bleibst du auch bei Partnerübungen gelassen. Nicht umsonst geraten Zuschauer nach der ultimativen Partner-Erfahrung einer Acro-Yoga-Präsentation ins Schwärmen. Das kann Kraft, Leichtigkeit, Flexibilität und Balance über Konzentration bringen. Außerdem Mut bis hin zu Vertrauen, Hingabe, Respekt und Liebe. Dafür lohnt es sich, Ängste zu überwinden.“


Michaela Derra ist zertifizierte Akhanda Yoga-Lehrerin. Sie unterrichtet in der Münchner Praxis für Physiotherapie Jörg Preuss. Als Pressechefin des Auktionshauses Ketterer Kunst gehören Kontakt und Kommunikation zu ihrem Alltag.

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Quick Tips: Sonnenschutzprodukte richtig kaufen

Was gibt es in der Urlaubszeit Schöneres, als mit der Sonne zu flirten? Sie können dies hemmungslos tun – sofern Sie sich gut schützen. Der Griff zu natürlichen Produkten lohnt sich auch hier.

Denn Sonnenschutzprodukte von Naturkosmetik-Herstellern unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von ihren konventionellen Mitstreitern:

  1. Inhaltsstoffe
    Natürliche Sonnenschutzmittel enthalten nur mineralische Sonnenfilter wie z.B. Zinkoxid oder Titandioxid. In fast allen konventionellen Produkten stecken hingegen synthetische Filter wie Oxybenzone oder Phenylbenzimidazole. Sie sind seit Jahren umstritten, da einige von ihnen hormonaktiv sein sollen und so die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können. Außerdem wird vermutet, dass sie Unverträglichkeiten und Allergien auslösen.
  2. Wirkungszeit
    Natürliche Produkte wirken sofort. Nachcremen ist nur nach physikalischen Einwirkungen (wie z.B. dem Abtrocknen mit dem Handtuch) erforderlich. Synthetischer Sonnenschutz hingegen braucht ca. 30 Minuten, um sich zu entwickeln. Anschließend absorbieren die Moleküle die Sonnenstrahlen. Sind die Moleküle gesättigt, zerfallen sie. Daher ist Nachcremen in diesem Fall unbedingt erforderlich!

Spezial-Tipp: Trotz aller Vorsicht kommt es vor, dass man manchmal zu viel Sonne abbekommen hat. Eine SOS-Hilfe gegen leichten Sonnenbrand gibt es aus der Tasse: Grüner Tee lindert durch seine Gerbstoffe und Polyphenole schnell die Beschwerden. So geht’s: Unfermentierten grünen Tee aufkochen und kalt werden lassen. Ein Baumwolltuch damit tränken und 20 Minuten auf die betroffenen Hautstellen auflegen. Wichtig: Sollte der Sonnenbrand so stark sein, dass sich Bläschen bilden, unbedingt einen Arzt aufsuchen!


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