Adventskalender-Türchen 3: Chakra-Armband von Eternal Bliss

Balance und Power – edle Chakra-Armbänder von Eternal Bliss zum Energieausgleich von Körper und Geist:
Find the chakra for you.
Then focus on balancing its energy.

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Von uralten Traditionen inspirieren lässt sich Designerin Cora Schwind, wenn sie Amulette, Armbänder und mehr für die spirituelle Schmuckmarke Eternal Bliss entwirft. Zu deren Herzstücken gehört die Chakra-Kollektion, deren Kostbarkeiten dich stärken und schützen sollen. Das Universum besteht letztlich aus Energie und unser Körper ebenfalls. Diese Energie findet sich konzentriert in den Chakren. In unserem Körper gibt es sieben Haupt-Chakren, angefangen vom unteren Ende der Wirbelsäule bis hin zum oberen Ende des Kopfes. Jedes Chakra wird durch ein einzigartiges Symbol und einer definierten Farbe dargestellt.

Das am stärksten erdende Chakra ist das BASIS CHAKRA, das dazu beiträgt, Energie zu generieren und emotionale Sicherheit zu geben. Es befindet sich an der Basis der Wirbelsäule und wird mit der Farbe Rot assoziiert. Um dich zu zentrieren, wähle das orangefarbene SAKRAL CHAKRA, das für die Freuden des Lebens steht und sich im unteren Bauchbereich befindet. Das SOLAR PLEXUS CHARA ist gelb und liegt unterhalb des Brustbeins. Es ist zuständig für Selbstmanagement und Organisation.

Mit dem HERZ CHAKRA nehmen wir uns an, wie wir sind. Das grüne Herz Chakra steht für Mitgefühl, Offenheit und Heilung. Es befindet sich in der Mitte der Brust. Die Farbe des HALS CHAKRA ist blau und für Kommunikation und Kontaktaufnahme mit der Umwelt zuständig. Dieses Chakra hilft uns, für jede Lebenssituation die richtigen Worte zu finden. Ajna oder STIRN CHAKRA geht über die fünf Sinne hinaus und steht für Intuition und innere Wahrnehmung. Es wird durch Violett repräsentiert und fördert die spirituelle Entwicklung. Das KRONEN CHAKRA schließlic hat einen hellvioletten bis weißen Farbton und verbindet dich mit dem Universum.

Mehr Infos auf eternalbliss.de

Adventskalender Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es ein vergoldetes Chakra-Armband deiner Wahl. Schreibe eine E-Mail mit dem Betreff „Eternal Bliss“ und deinem Wunsch-Chakra an gewinnspiel@yogaworld.de und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 11.12.2023. Der oder die Gewinner*in wird danach via E-mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

Adventskalender-Türchen 2: Seelengarten-Orakel-Sets von Beate Tschirch

Seelengarten-Orakel-Set von Beate Tschirch

Gewinnspiel: Dein persönlicher Seelengarten wartet auf dich!

Betrete den Garten deiner Seele und lass dich von einer magischen Reise der Selbsterforschung verzaubern. Dein Seelengarten ist ein Ort tief in dir, wo Ruhe und Kraft zusammenkommen – ein Ort, an dem du die Antworten finden kannst, die du schon lange suchst.

Mit dem wunderschönen Seelengarten-OrakelSet kannst du in deinem Inneren Kraftquellen entdecken und in Kontakt mit deinem Selbst treten. Die 52 kunstvoll illustrierten Energiekarten von Beate Tschirch laden dich ein, innezuhalten, zu reflektieren und den Zauber deines Seelengartens zu erleben. Jede Karte zeigt dir spirituelle Begleiter und magische Orte, die dir dabei helfen, Klarheit und Frieden zu finden und deinen Gedanken Raum zu geben.

Das Seelengarten-Orakel ist ein kraftvolles Werkzeug der Innenschau, mit dem du den großen Fragen des Lebens auf den Grund gehen kannst.

Zu gewinnen gibt es 3 Seelengarten-Orakel-Sets!
Mache mit und erlebe selbst, wie dein Seelengarten in voller Blüte erstrahlt.

Viel Glück und eine wunderschöne Reise zu deinem inneren Garten!

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Mehr Infos auf beatetschirch.de

Adventskalender Gewinnspiel

Du willst eins der 3 Seelengarten-Orakel-Sets von Beate Tschirch gewinnen? Dann schreib eine E-Mail mit dem Betreff „Beate Tschirch“ an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 24.12.2024. Der oder die Gewinner*in wird im Januar via E-Mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

Adventskalender-Türchen 2: Gutscheine von Waschbär

Gönn dir etwas Schönes aus dem vielfältigen Sortiment des Öko-Onlineshops Waschbär!

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Ob Yoga-Accessoires, Naturkosmetik, Haushaltswaren, Pflanzensamen oder Spielzeug: Mit seinem rund 6.000 Produkte umfassenden Sortiment gehört Waschbär zu den den größten Versendern für umweltgerechte und sozialverträgliche Produkte im deutschsprachigen Raum. Seit 1987 ist es seine Mission, Wissen und Produkte zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe sich Alltagshandlungen ganz einfach nachhaltiger gestalten lassen.

Waschbär möchte Menschen dafür begeistern, mit ihrem Handeln unsere Welt in all ihrer Vielfalt zu schützen. Für alle Sortimentsbereiche hat die Marke strenge Materialanforderungen definiert. Anhand hauseigener Produktpässe wird jedes Produkt hinsichtlich seiner sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen geprüft. Gütesiegel wie der Global Organic Textile Standard (GOTS) oder das BDIH-Label für kontrollierte Naturkosmetik und Kooperationen mit unabhängigen Organisationen wie der Fair Wear Foundation untermauern diese Standards. Ganz im Sinne seiner ökologischen Verantwortung setzt Waschbär bei allen Baumwolltextilien auf Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau.

Waschbär ist ein Unternehmen in Verantwortungseigentum und als solches unabhängig von reiner Profitmaximierung im Interesse von Investoren und Eigentümern. So kann es sich darauf konzentrieren, sein Angebot immer weiterzuentwickeln, neue Standards zu setzen und die Gewinne in soziale und ökologische Initiativen sowie in das Unternehmen selbst zu reinvestieren.

Mehr Infos auf waschbaer.de

Adventskalender Gewinnspiel

Wir verlosen drei Gutscheine à 50 Euro für den Waschbär-Onlineshop. Schreibe eine E-Mail mit dem Betreff „Waschbär“ an gewinnspiel@yogaworld.de und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 10.12.2023. Der oder die Gewinner*in wird danach via E-mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

Adventskalender-Türchen 1: Spiritueller Talisman von Eternal Bliss

Gewinne ein einzigartiges Schmuckstück aus der Mantra-Kollektion von Eternal Bliss!

Mantras sind mehr als Worte – sie sind kraftvolle Energien, die dich im Alltag begleiten und schützen können. Die Berliner Manufaktur Eternal Bliss hat eine besondere Kollektion erschaffen, mit der du den Segen deines Mantras immer bei dir tragen kannst. Diese handgefertigten Schmuckstücke sind nicht nur ein Accessoire, sondern tragen spirituelle Kraft und tiefe Bedeutung in sich.

Jeder Ring der Kollektion ist mit einem der zehn kraftvollsten Mantras verziert – darunter das Gayatri-Mantra, Ganesha-Mantra, Kali-Mantra, Lakshmi-Mantra und Shiva-Mantra. Die Mantras sind in kunstvollen tibetischen oder Sanskrit-Schriftzeichen eingraviert und verleihen jedem Schmuckstück eine magische Aura.

Ein Highlight der Kollektion sind die filigranen Tara Mantra Anhänger aus vergoldetem Sterling-Silber. Diese Schmuckstücke tragen das heilige Mantra „Om Tare Tutare“, das sichtbar und schützend auf der Haut ruht und dich an die Kraft der Grünen Tara erinnert – die Göttin des Mitgefühls und der Befreiung. Ihr Mantra „OM TARE TUTTARE TURE SOHA“ soll vor den Ängsten des Alltags schützen, Heilung bringen und Wünsche erfüllen. Mach mit und gewinne deinen Tara Mantra Anhänger oder ein Tara Mantra Armband!

Lass dich verzaubern und genieße die Kraft deines persönlichen Mantras – für mehr Harmonie, Schutz und Liebe im Alltag.

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Mehr Infos auf eternalbliss.de

Adventskalender Gewinnspiel

Du willst einen Tara Mantra Anhänger oder ein Tara Mantra Armband im Wert von 99 Euro gewinnen? Dann schreib eine E-Mail mit dem Betreff „Eternal Bliss“ und deinem Wunschgewinn an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 24.12.2024. Der oder die Gewinner*in wird im Januar via E-Mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

Sicher und geborgen: Meditation zum Auftauen der „Freeze“-Reaktion

Äußere Krisen wie Krieg, Klima, Pandemie und Inflation bedeuten einen dauerhaften unterschwelligen Stress – und der kann unserem Nervensystem ganz schön zusetzen. Diese Meditation nutzt deine psychischen Ressourcen und kann dir zu mehr Ausgeglichenheit und Widerstandskraft verhelfen.

Text: R. W. Alves / Titelbild: Pier Luigi Palazzi von Getty Images via Canva

Bestimmt hast du schon gehört von der Fight-or-Flight-Response: Kämpfen oder Fliehen – das sind evolutionär angelegte, automatisierte Reaktionen des Organismus auf akute Gefahren und Stress. Weniger bekannt ist ein drittes Muster: Freeze (Einfrieren). Wenn eine Situation so bedrohlich ist, dass man sie durch eigene Aktivität nicht mehr bewältigen kann, dann führt das unter Umständen dazu, dass man sich wie betäubt fühlt, man erstarrt und reagiert erst mal überhaupt nicht mehr.

Handelt es sich dabei nicht um eine akute Gefahr, sondern um etwas, das eine andauernde Bedrohung darstellt, dann kann das Nervensystem diesem dauerhaften Einfrieren schlecht standhalten: Man fühlt sich auch in eigentlich unbedrohlichen Alltagssituationen überfordert oder abgestumpft, man ist handlungsunfähig und manchmal nicht einmal in der Lage, das Problem überhaupt als solches anzuerkennen. Jetzt ist es wichtig, dem Nervensystem aus diesem eingefrorenen Muster herauszuhelfen. Mit der hier beschriebenen Technik aktivieren wir das von dem Psychiater und Forscher Stephen Porges beschriebene Social Engagement System (SES). Es spricht auf Signale der Sicherheit an, zum Beispiel in der Körpersprache und Stimmlage anderer Menschen – aber es wird auch schon in Gang gesetzt, wenn wir uns an eigene Situationen von Sicherheit und Geborgenheit erinnern. Genau das ist die Basis der folgenden Übung:

Eine Meditation zum Auftauen der „Freeze“-Reaktion

  1. Ressourcen aktivieren: Denke mit geschlossenen oder sanft geöffneten Augen an einen Ort, an dem du dich vollkommen sicher fühlst und wo du dich in deinem ganzen Selbst entfalten kannst. Das kann ein realer Raum sein, etwa das Zuhause von jemandem, ein Platz in der Natur oder auch einer, den du in einer Zeitschrift oder einem Film gesehen hast. Es können auch die Anwesenheit eines Menschen oder eine Tätigkeit sein, die dieses Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit in dir wecken. Stelle dir diesen Ort oder diese Situation möglichst detailgenau und mit allen deinen Sinnen vor. Beobachte auch, welche Körperempfindungen das weckt. Bleibe so lange bei diesem Teil der Übung, bis du neugierig auf den zweiten wirst.
  2. Imaginieren: Stelle dir nun, aus den Empfindungen von Sicherheit und Geborgenheit heraus, eine ideale Welt vor. Dieses persönliche Utopia könnte ein Ort sein, an dem alle Menschen im Einklang mit der Natur leben, wo alles grünt, blüht und gedeiht, wo niemand von Krieg, Gewalt, Rassismus, Sexismus, Armut oder Ungleichheit bedroht wird. Sei neugierig und visualisiere auch diesen Ort möglichst genau: Wie könnte er aussehen, riechen, schmecken, klingen, sich anfühlen? Habe dabei etwas Geduld: Deine wildesten Träume von Harmonie und Gerechtigkeit werden vermutlich nicht beim ersten Mal schon voll ausgebildet vor deinem inneren Auge erscheinen.

Kehre zwischendurch immer wieder zurück zu deinem „Safe Space“, deiner Ressource, besonders wenn du beim Imaginieren nicht weiterkommst oder beginnst, dich mutlos zu fühlen. Damit triggerst du das SES und deaktivierst eine mögliche Freeze-Antwort. Gleichzeitig sprichst du den vorderen Ast deines Vagus-Nervs an. All das hilft dir, in stressigen Lebenslagen offen und handlungsbereit zu bleiben.

Mehr zum Vagus-Nerv findest du hier: „Vagus – der Wunder-Nerv“


R. W. ALVES ist Yogatherapeutin und Somatic Experience Practitioner. Sie unterrichtet Traumasensibles Yoga, Body Liberation, Queer und Trans Yoga in den USA, aber auch online. Mehr unter rwalves.com


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Bewusst träumen – 5 Tipps für deinen ersten luziden Traum

Bewusst träumen

Luzider Traum, Klartraum oder Wachtraum – viele Namen werden dem faszinierenden Phänomen gegeben, seine Träume selbst zu steuern. Doch was steckt dahinter? Ist jede*r dazu in der Lage? – Ja! Und sehnen wir uns denn nicht alle nach Freiheit, kreativen Erfahrungen und einem direkten Zugang zu unserem Unterbewusstsein?

Die niederbayerische Autorin Gabriela Hochleitner beschäftigt sich mit diesem Thema unter anderen in ihren Büchern und gibt immer wieder Tipps, um selbst Klarträume zu haben. Hier ihre Top 5:

Tipp 1: Traumgedächtnis aktivieren

Falls du dich noch nicht so oft an deine Träume erinnern kannst, ist es hilfreich, sich vor dem Schlafengehen folgenden Satz einzureden: „Ich werde mich an meinen Traum erinnern.“ Dies ist somit das letzte Thema, womit dein Unterbewusstsein sich beschäftigt und du wirst schon bald erste Erfolge haben.

Tipp 2: Traumgedächtnis trainieren

Ein A und O ist es, sich an seinen Traum zu erinnern. Wenn du das geschafft hast, ist es hilfreich, ein Traumtagebuch zu führen und den Traum gedanklich nochmal durchzugehen. Dein Bewusstsein beschäftigt sich in diesem Moment nochmal intensiv damit und später im Traumtagebuch zu blättern und sich an die unterschiedlichen Träume zu erinnern hilft, diese sehr schnell zu intensivieren.

Tipp 3: Realitätschecks

Es gibt verschiedene Arten von Realitätschecks, die du durchführen kannst. Je öfter du diese in der Realität machst, umso schneller wirst du diese auch automatisch im Traum durchführen und somit merken, dass du dich in einem Traum befindest. Das ist also der erste große Schritt, um den eigenen Traum tatsächlich bewusst steuern zu können. Beispielsweise hilft es, sich regelmäßig umzusehen und sich zu sagen: „Alles ist normal – Realität – Check“. Du wirst im Traum sofort verschwommene Umrisse wahrnehmen, Uhrzeiten, die sich verändern oder keinen Sinn ergeben, oder eigene Tattoos, die plötzlich anders aussehen, wahrnehmen.

Tipp 4: „Ich werde merken, dass ich träume.“

Da Tipp 1 ja bereits funktioniert hat, wird es dir auch helfen, dein Unterbewusstsein daran zu erinnern, dass du bewusst träumen willst. Wiederhole innerlich immer wieder diesen Satz bevor du einschläfst.

Tipp 5: Die Traumphasen

Es ist kein Geheimnis, dass die Traumphasen immer intensiver werden, je länger wir schlafen. Es ist daher lohnenswert, kurz aufzuwachen, um dann nochmal eine Stunde weiterzuschlafen. Du rutschst dadurch sehr viel schneller, bzw. sogar direkt in deine Traumphase und kannst diese einfacher bewusst erleben. Dafür kannst du dir einen Wecker stellen, oder einfach ein Glas Wasser vor dem zu Bett gehen trinken, um automatisch von deinem Körper geweckt zu werden. Natürlich gibt es noch viele weitere Tipps wie das Lesen von Geschichten, die sich mit dem Thema befassen. Von Epubli wurde gerade erst ein farbenprächtiger Roman darüber zum Buch des Monats Mai 2023 gewählt. „In meinen Träumen bin ich bei dir – luzides Erwachen“, lässt die Leser*innen in eine fantasievolle Traumwelt eintauchen, die die eigenen Träume beflügelt.


Gabriela Hochleitner ist so vielseitig wie die Bücherwelt selbst. Klarträume, Engel und gefühlvolle Lyrik beschäftigen die Autorin in ihren Romanen ebenso wie bayerische Mundart. Sie schafft immer wieder den Spagat zwischen Humor und Tiefgang und sorgt mit ihrem federleichten Schreibstil für ein sanftes Eintauchen in einen entspannten Feierabend.

Mehr Infos und ihre Bücher zum Thema „luzides Träumen“ findest du auf www.zeilenherz.de oder hier in einem Interview auf YouTube:

Liebe im Yogastudio – (wie) kann das funktionieren?

Yoga Liebespaar macht Partnerübung

Wenn wir gemeinsam Yoga üben, meditieren oder einer spirituellen Gemeinschaft angehören, dann öffnen wir unsere Herzen und beschreiten einen Weg der Transformation – und es bleibt oft nicht aus, dass wir uns verlieben. Aber ist eine intime Lehrer*in-Schüler*in-Beziehung überhaupt okay?

Text: Sarah Herrington, Titelbild: Luna Vandoorne via Canva

„Die ‚hungrigen Geister‘ repräsentieren jene Anteile in uns, die nie befriedigt werden können“, hörte ich den Lehrer sagen, während ich in einer der hinteren Reihen im vollen Saal eines Meditationszentrums saß. Erst kürzlich war ich, nachdem ich ein Jahr lang als Englischlehrerin in Japan gelebt hatte, in die USA zurückgekehrt – ich hatte keinen Job und litt darunter, dass meine Beziehung während meines Auslandsaufenthaltes in die Brüche gegangen war. Meine Verletzlichkeit hatte mich zum Buddhismus geführt. „Komm weiter in meine Stunden“, sagte mir der Lehrer, bevor ich an diesem Abend nach Hause ging.

Als er mich drei Wochen später via Mail auf einen Kaffee einlud, war ich verblüfft und begann, online über ihn zu recherchieren – vor Kurzem hatte er seinen Beziehungsstatus in „Single“ geändert. Meine Neugier war geweckt. Ein paar Tage später traf ich ihn tatsächlich auf einen Kaffee. Er war attraktiv und charismatisch, ich fühlte mich zu ihm hingezogen, war aber auch verwirrt. Er war schließlich mein Lehrer! Als er sich zu mir beugte, um mich zu küssen, stoppte ich ihn: „Ich habe ewig gebraucht, um eine Meditationsklasse zu finden, die ich wirklich mag“, erklärte ich. „Da will ich kein Chaos reinbringen.“

Schon vor meiner Abreise nach Japan hatte ich nach einer Sangha, einer spirituellen Gemeinschaft gesucht. Die, die dieser Mann leitete, war voller junger, kreativer Menschen und die erste, in der ich mich zu Hause fühlte. Doch er blieb hartnäckig, und es kam wie es kommen musste: Irgendwann gab ich nach und landete mit ihm in einer Beziehung. Es war aufregend, Liebe, Gemeinschaft und spirituelle Praxis miteinander zu teilen. Nach vier Monaten wartete er an einer Straßenecke auf mich, in der Hand eine Blume: „Ich möchte, dass du zu mir ziehst.“ Er spürte mein Zögern und versuchte, mich zu überzeugen: „Ich bin mir sicher, dass es funktioniert. Und wenn nicht, dann überlasse ich dir die Wohnung. Du hast nichts zu verlieren.“

© Eugenia / Pexels

Und ob ich das hatte! Noch nicht einmal ein Jahr nach meinem Einzug wurde er distanziert. Ich bekam Panikattacken. Als er mir sagte: „Wir müssen ausziehen“, war ich am Boden zerstört, aber nicht überrascht. Mit „wir“ meinte er natürlich mich. In den folgenden Wochen entdeckte ich, dass ich eine von mehreren Schülerinnen war, der er schöne Augen gemacht hatte. Diese Erkenntnis zerlegte mich total. Ich hatte nicht nur meine Liebe, sondern auch mein Urvertrauen verloren. Kaum waren meine Sachen gepackt, da datete er schon eine Frau aus einer seiner anderen Klassen.

Einige Jahre lang war mein Vertrauen in Beziehungen und in spirituelle Gemeinschaften – zumindest buddhistische – ruiniert. Ich versuchte es mit anderen Klassen, doch jedes Mal wurde ich starr vor Angst. Ich streifte herum und fühlte mich wie in einem persönlichen Bardo gefangen, dem buddhistischen Ausdruck für den Zwischenzustand zwischen einem Leben und dem nächsten. Zu allem Überfluss schämte ich mich sehr, dass ich nicht einfach „drüber wegkommen“ konnte und war frustriert, dass das, was mir normalerweise half zu heilen – Meditation –, nun mit Angst verbunden war.

Machtgefälle trifft auf Verletzlichkeit

In den vergangenen Jahren wurde die Yogaszene ein ums andere Mal von Vorfällen erschüttert, bei denen mächtige spirituelle Führer ein fragwürdiges Verhalten an den Tag gelegt hatten. Es ist sicher nicht ungewöhnlich, dass sich Lehrer und Schülerin ineinander verlieben, und manchmal geht das auch gut. Doch wegen des Machtgefälles und der Verletzlichkeit, die mit der spirituellen Praxis einhergeht, sind solche Beziehungen potenziell kompliziert und gefährlich – besonders für die Schüler*innen.

Das ist auch die Überzeugung der Yogalegende Judith Hanson Lasater, Autorin des Buches „Restore and Rebalance“ und Mitbegründerin des US-amerikanischen YOGA JOURNAL. „Eine Trennung kann bedeuten, dass man nicht nur eine wichtige Yoga- oder Meditationsgruppe verliert, sondern auch einen Zufluchtsort. Übungen, die heilend, vielleicht sogar lebensrettend waren, sind nun mit Schmerz verbunden.“ Aber natürlich bestehen spirituelle Gemeinschaften aus Menschen und Anziehung zwischen Lehrer*in und Schüler*in lässt sich nicht immer vermeiden. Doch darf man dieser Anziehung jemals nachgehen? Und falls ja: Wie können dabei insbesondere die Lehrenden darauf achten, dass alle Beteiligten geschützt bleiben?

#79 Yoga und Umweltschutz – mit Dr. Nadine Richter

Eine Verbindung, die nicht nur Körper und Geist, sondern auch die Erde heilt

Wie wir ja mittlerweile alle wissen, ist Yoga weit mehr als nur eine körperliche Praxis! Es ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie, die sowohl inneren als auch äußeren Frieden anstrebt. Die Prinzipien und Praktiken des Yoga fördern die persönliche Transformation und wirken so natürlich auch auf die Gesamtgesellschaft. In dieser Folge „Yogaworld Podcast“ will Gastgeberin Susanne Mors mehr darüber erfahren, wie Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und spirituelle Entwicklung ineinandergreifen. Könnte die Verbindung von Yoga und Umweltschutz Hand in Hand gehen, um Körper, Geist und unseren Planeten in Einklang zu bringen? 

Zu Gast ist Yogalehrerin und Umweltpsychologin Dr. Nadine Richter von der FH Dortmund. Nadine erklärt, warum sie den Begriff Umweltschutz eigentlich nicht mag und inwiefern unser Wohlbefinden mit dem Wohlbefinden unserer Erde verbunden ist. Dabei erläutert sie auch das Verhältnis von nachhaltiger Lebensweise und individuell empfundenem Glück und beschreibt, wie Umweltschutz und Yoga zusammenhängen. Hier verrät Nadine unter anderem, wie man die Lehren des Yoga in tägliche, umweltrelevante Entscheidungen, zum Beispiel in Bezug auf Konsum, Energieverbrauch und Müllreduzierung, einbeziehen kann. 

Darüber hinaus erfährst du mehr über die wichtigsten Stellschrauben, die du im Privathaushalt drehen kannst, um wirklich einen Beitrag für die Natur zu leisten. In diesem Zusammenhang betont Nadine, wie wichtig die Überzeugung von Selbstwirksamkeit in der Umweltpsychologie ist und überlegt gemeinsam mit Susanne, wie du diese Überzeugung auf der Yogamatte kultivieren kannst.

In der aktuellen Ausgabe des YogaWorld Journals schreibt Nadine über Yoga und Umweltpsychologie. Lesen lohnt sich! Hier geht’s zum Shop:shop.yogaworld.de

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