Montags-Mantra: Attitude of Gratitude

Blumensträuße, selbstgebastelte Karten, eine dicke Umarmung für die Mutti – gestern konnten wir unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Doch brauchen wir festgelegte Tage als Erinnerung, uns erkenntlich zu zeigen? Wäre es nicht schöner, die positiven Aspekte direkt im Moment wahrzunehmen und zu schätzen? Das, was wir haben, in ‚genug‘ zu verwandeln, ist eine Kunst – und doch liegt es lediglich an unserer Einstellung. Nicht jeder Tag mag gut sein. Aber es steckt etwas Gutes in jedem Tag.

Dankbarkeit ist ein wertvolles Werkzeug: Sie öffnet Augen, Herz und Kopf. Somit gehen wir wachsamer durch das Leben und nehmen kleine Freuden bewusster wahr. Es gibt viele schöne Momente, die wir übersehen, da sie uns täglich begegnen und zur Gewohnheit wurden. Dabei liegen sie meist so offen und simpel vor uns.

Vergleichen raubt Freude

Sei es am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder in den sozialen Medien: Vergleichen macht unglücklich. Und doch träumen wir uns ab und an lieber in fremde Leben, als den Fokus auf uns selbst zu legen, au das, was wir erlebt, geschafft, gewonnen und gelernt haben. Filtern wir bewusst die schönen Augenblicke aus unserem Leben, werden wir regelmäßig mit Glücksgefühlen durchflutet. Das schafft Zufriedenheit, verbessert Beziehungen zu Mitmenschen und lässt unser Selbstwertgefühl in die Höhe schießen.

Was das Unterbewusstsein damit zu tun hat

Dankbarkeit können wir üben: Halten wir uns kurz vorm Einschlafen alle positiven Dinge des Tages vor Augen – was hat uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert oder mit wem hatten wir einen schönen Moment – schlafen wir zufrieden und dankbar ein. Unser Unterbewusstsein erledigt den Rest. Die erfreulichen Gedanken werden abgespeichert und wir wachen erfrischt und selbstsicher auf, um motiviert in den neuen Tag zu starten. Und das Beste ist: Erkenntlichkeit ist ansteckend. Ob in in Form von Worten, eines Lächelns, mit einem offenen Ohr oder indem wir anderen Zeit schenken – je öfter wir Menschen danken, desto mehr Dank fließt auch zu uns zurück.

Wertvolle Momente feiern

Also: Augen auf, Positiv-Filter über unsere Welt legen und nie aufhören, schöne Zeiten mit wertvollen Menschen als Geschenk zu sehen. Das „Morgen“ ist nicht versprochen und es könnte immer die letzte Erinnerung sein, die wir mit wichtigen Personen teilen. Denn egal wie nichtig Augenblicke erscheinen – es sind genau die Momente, auf die wir irgendwann zurückblicken und erkennen, dass es die größten und wertvollsten im Leben waren. Wetten, dass es heute unendlich viele magische Momente gibt, die wir nicht wahrnehmen, da sie uns täglich begegnen oder weil wir zu beschäftigt sind, den Montag zu verfluchen?

Es ist nicht das Glück,
das uns dankbar macht.
es ist die Dankbarkeit,
die uns glücklich macht.

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