Yoga People: Katharina Finke

Die Lösung

Nach einer privaten Krise entschließt sich die Reisejournalistin Katharina Finke, fast ihren gesamten Besitz aufzugeben und künftig auf der ganzen Welt zuhause zu sein. Ihre Erfahrungen mit dem „Loslassen“ hat sie nun festgehalten.

Auf die Frage, woher sie komme, lautet Katharina ­Finkes Antwort meist: „Das ist nicht so leicht“. ­Geboren sei sie in Frankfurt, ihre Familie stamme von der Nordsee, derzeit habe sie eine Zwischenmiete in Berlin. Das war es allerdings auch schon mit den Ortsbestimmungen: Seit fast 6 Jahren lebt die 32-jährige Journalistin konstant aus zwei Koffern, in die ihr ­gesamter Besitz passt. Seit ihrem Schulabschluss waren neben verschiedenen deutschen Städten England, Spanien, die USA und Portugal längere Stationen, gereist ist sie ­außerdem in über 25 weitere Länder. Ein durchaus zeitgemäßer Lebensstil, viel ist die Rede von den „Digital Nomads“, die zur Organisation und Vernetzung ihres ­Lebens nicht viel mehr als funktionierendes W-Lan benötigen. Die moderne Yoga­szene ­präsentiert sich ebenfalls als grenzenüber­greifendes Unternehmen, die Protagonisten zeigen sich ­sehnsuchtsfördernd an den schönsten Plätze der Welt.

So konsequent wie Katharina Finke, die ihre Motivation zum Leben ohne festen Wohnsitz als „Mischung aus Freiheitsdrang, Pragmatismus und Konsumkritik“ beschreibt, verabschieden sich allerdings die Wenigsten von Besitz und Statussymbolen. Den einen auslösenden Moment dafür gab es allerdings nicht, ­beschreibt Finke in ihrem berührenden Buch „Loslassen“ (Malik, ca. 15 Euro). Auf ihren Reisen habe sie gemerkt, dass sie dort nicht mehr brauchte, „als das, was in mein Reisegepäck passt.“ Als ihr Ex-Freund und sie nach der Trennung die gemeinsame Wohnung auflösten und es darum ging, ob sie ihren Besitz einlagern oder loswerden wolle, entschied sie sich für letzteres und verkaufte oder verschenkte innerhalb weniger Tage fast ihr gesamtes Hab und Gut.

Ihre Entscheidung hat teilweise Sehnsucht, teilweise Skepsis, aber in jedem Fall Aufmerksamkeit erzeugt. Katharina Finke vermutet, dass sie bei vielen das eigene Verhältnis zu Sicherheit oder den Umgang mit Abenteuer anspricht. Bei Yogis erhält das Loslassen eine spirituelle Dimension. Auch für Finke, die regelmäßig praktiziert: „Es geht für mich darum, bewusst und behutsam zu leben und mich immer wieder aufs Neue mit dem Leben und der Umwelt auseinanderzusetzen. Mit Yoga kann ich immer wieder zur Ruhe kommen und mich aufs Wesentliche konzentrieren.“ Klar ist, dass es bei aller Freiheit auch Abhängigkeiten gibt – von Flugverbindungen, einem aufgeladenen Smartphone, Internet und Menschen, bei denen man vorübergehend wohnen kann. Finke gibt zu, dass sie auch von der festen Existenz profitiere, die sich andere aufgebaut haben. Die „Sharing Economy“ ist zum festen Bestandteil des digitalen Nomadentums und durchaus Symptom eines grenzenübergreifenden Gemeinschaftssinns geworden.

Dass Katharina Finkes Kontakte oft nur virtuell ­gepflegt werden können, ist dabei unvermeidlich und durchaus Anlass für Krisen – Momente, in denen sie zum Loslassen von Menschen gezwungen wurde. Ein komplett haltloses Leben möchte sie daher nicht leben und bemüht sich, wann immer möglich, um die „physischen“ Treffen.

Umfassendes Loslassen – vielleicht der ultimative ­Luxus? Vor allem angesichts der Menschenströme, die eher unfreiwillig ohne Besitz durch die Welt reisen? ­Etwas, was sich schwer miteinander vergleichen lässt, findet Finke. „Mir ist durchaus bewusst, was für ein großes Privileg es ist, mich unbeeinflusst für oder gegen einen Lebensstil entscheiden zu können. So viel Freiheit auf so vielen Ebenen zu haben, ist unbezahlbar.“ Momentan sehe sie sich als „soziale Individualistin“, vielleicht werde sie einmal sesshafter, wenn sie Kinder habe und ihnen dauerhafte Gemeinschaften ­ermöglichen möchte. Mindestens bis dahin lebt sie überzeugend eine abgewandelte yogische Grundregel: Es reist sich leichter mit leichtem Gepäck.

„Australia’s Sexiest Vegetarian“ Xavier Rudd im Interview

Xavier Rudd

Musik machen, surfen, vegan essen und die Welt retten: Alles, was guttut, vereinigt der australische Musiker Xavier Rudd nicht nur in seiner Person, sondern auch in seinem Lebensstil – und in einem Sound, der ihn zu einem Lieblingskünstler der Yogaszene gemacht hat.

The easy way of life – Xavier Rudd als lässiger Naturmensch

Das Video seines Songs „Walk away“ zeigt bereits die Quintessenz: Xavier Rudd am Strand, Spaziergang mit Hund durch die Brandung, dann auf dem Stand-up-Paddleboard, erneut mit Hund, später auf dem Surfbrett (ohne Hund) und zur Gitarrensession am Wildwasserfluss, auf dem Skateboard durch den Wald und schließlich, gefeiert von ekstatischen Hippie-Mädchen, live in concert. Auch auf Instagram erlebt das inszenierungsgewohnte Publikum einen lässigen Naturmenschen und sein „Easy Living“. „There is no one else like Xavier Rudd“ heißt es auf seiner Website. Ob das von gesundem Selbstbewusstsein, unverblümtem Marketing oder dem Benennen von Tatsachen zeugt, bleibt dahin gestellt. Auf jeden Fall ist klar, welche Sehnsüchte der 1978 im australischen Torquay geborene Rudd in seiner Fangemeinde auslöst.

„Most played“ auf den Yoga-Playlists

Zu dieser Gemeinde gehört auch ein großer Teil der Yogaszene. Regelmäßig ist Rudd auf deren Playlists und Yogastunden-Soundtracks vertreten ist, vor allem natürlich mit dem Hit „Follow The Sun“ aus dem 2012 erschienenen Album „Spirit Bird“. Ähnlich wie sein US-Kollege Jack Johnson verkörpert der seit 15 Jahren Yoga übende Rudd einen Lifestyle, der den Durchschnitts-Yogi nach einem langen Arbeitstag im Großraumbüro und von seiner Matte im überfüllten Studio in die große Freiheit Südaustraliens entführt.

Auch auf seinem Album „Storm Boy“ feiert Rudd die erdende Kraft der Natur und das sonnendurchflutete Leben im Freien. Wie er es empfindet, dass sich viele Menschen zu seinen Songs ins gedrehte Dreieck begeben? „Als Kompliment“, antwortet Rudd im Interview mit YOGA JOURNAL: „Um ganz in der Praxis versinken zu können, schaffen sich die Menschen einen guten Raum. Wenn meine Musik ein Teil davon sein kann, empfinde ich das als große Ehre“. Er selbst kam über eine gute Surf-Freundin, die Iyengar-Lehrerin Roz Buttonshaw, zum Yoga. Der positive Effekt überwältigte ihn: „Yoga hat schnell mein ganzes Leben vereinnahmt, manchmal praktizierte ich fünf Stunden am Tag.“ Inzwischen sei der physische Teil sanfter geworden. „Roz sagt: Yoga steckt in unserem Leben, unseren Entscheidungen und ist Werkzeug für einen bewussten Lebensstil. Das ergibt auch für mich Sinn.“

Zurück zu den Wurzeln – Xavier und die Anfänge der Musik

Welche Entscheidungen ihn zu seinem durchaus privilegierten Lebensstil geführt haben? „Keine bewussten“, so Rudd. Er sei in diese Freiheit hineingeboren und habe sie sich bewahrt, in dem er seinen kulturellen Wurzeln treu geblieben ist. Unter seinen Vorfahren gibt es, typisch für das Einwandererland Australien, Iren, Schotten, Niederländer und – prägend für Rudds Arbeit als Aktivist – Wurundjeri, eine Linie der australischen Ureinwohner. Ihr gehörte seine Urgroßmutter an, und sie ist es, deren Symbole sich Rudd als Künstler zu eigen gemacht hat. Als eines von sieben Kindern griff Rudd nicht nur früh zur Gitarre seines Bruders, spielte Klarinette und Saxophon, er nutzte auch gelegentlich den Staubsauger als Ersatz-Didgeridoo.

Frisur, Gestik, Kleidung, Selbstinszenierung: Rudd liebt das Raue, die Freiheit, die Kraft der Elemente. Nach seinem Schulabschluss zog es ihn neun Monate auf die Fidschi-Inseln, dann widmete er allmählich sein ganzes Leben der Musik. Dabei ist das Ureinwohner-Thema keine Pose, sondern Teil seines Selbst und seines untrennbar mit der Kunst verbundenen Aktivismus. Rudd thematisiert in vielen seiner Songs soziale und gesellschaftliche Fragen, Naturschutz-Anliegen und die Rechte von Aborigines. Neben seinem Didgeridoo-Spiel hat er australische Aboriginal-Vocals in seine Songs integriert. 2003 nahm ihn die Gemeinschaft der Dhuwa in ihre Reihen auf. Zeit verbrachte Rudd außerdem mit Native Americans wie den Cree, Mohawk und den Iroquois. Als überzeugter Veganer arbeitet er regelmäßig mit der Tierschutzorganisation PETA zusammen, die ihn zu „Australia’s Sexiest Vegetarian“ kürte.

Alles ist eins: Davon singt Xavier Rudd, und davon erzählt sein Leben.

Auch in seinem aktuellen Album kombiniert Xavier Rudd das Wilde und das Wohlige: „Freedom of the heart is what we crave, when we sit by the river with a cup of tea“, heißt es im Titelsong „Storm Boy“. Er selbst beschreibt die erneut erfolgsversprechende Mischung aus Reggae, Blues, luftigem Indie-Sound und nachdenklichen Texten als „Resultat meines spirituellen Erwachens“. Nach vielen Turbulenzen fühle sich sein Leben aktuell „stark und solide“ an, was er auch in seine Welttourneen transportiert.

Kraft tankt er unter anderem beim Surfen – er steht auf dem Brett, seit er fünf Jahre alt war – und im Winter beim Snowboarden, „einer der wenigen Aktivitäten, für die ich Schuhe brauche“. In allen Bereichen des Lebens geht es ihm um Verbindung: „Wir sind alle Teil der Schöpfung und unterscheiden uns nicht von dem Tier oder der Pflanze neben uns. Die Erde nährt uns alle mit Energie, wir schwingen also auf der gleichen Frequenz. Musik lässt uns das spüren.“

Yoga als Lebensstil

„Yoga hat schnell mein ganzes Leben vereinnahmt, manchmal praktizierte ich fünf Stunden am Tag.“

„Die Sounds, die ich produziere, bringen mich mit Menschen zusammen, die Großes für den Planeten leisten. Meine Musik inspiriert sie, sie wiederum werden Teil meiner Musik und meiner Geschichte – und so geht es immer weiter …“ Von den Tracklists in Yogastunden zu umfassender Haltung: Xavier Rudd beschreibt Yoga nicht nur in seiner Musik, sondern auch in seinem Leben. Damit wird klar, was hinter seiner Philosophie steckt: Noch mehr Philosophie … und, ja, ein zweifellos richtig entspannter Lebensstil.

Xavier Rudd
FOTOS: ARTERIUM, SOLOMON SCOPAZZI

I believe that we can breathe in the magic of our earth
And I believe we can exhale anything
we feel we didn‘t deserve
I believe there was a man called Jesus Christ
in times like these
He said treat each other equally in times like these
I believe in the words of the Dalai Lama in times like these
Of peace and love and unity in times like these
I believe in the movement of the tide in times like these
And the mystery of the moon in times like these
I believe in the circuit of the sun in times like these
And its magnetic properties for human beings
I believe in a simple thing called love in times like these
I believe that the spirit is reborn when we die
With no burden of the body we‘re free to fly
I believe in the people standing tall in times likes these
Hands raised with intention
To heal the world

– Xavier Rudd, „Times Like These“, auf: „Storm Boy“

Thai Yoga im Tuch – schwebend leicht entspannen

Den Körper dehnen, sich geborgen fühlen und dabei scheinbar über dem Boden „schweben“. Mit Thai Yoga im Tuch erlebst du eine völlig neue Art der Tiefenentspannung. Tobias Frank zeigt dir im Video, wie das funktioniert.

Thai Yoga im Tuch ist eine sanfte Yin-Variante des beliebten Aerial Yoga. Es verbindet die Heilkraft der Berührung mit den neuen Bewegungsmöglichkeiten des Aerial Yoga Tuches. Du kannst dein Körpergewicht der Schwerkraft übergeben, während du eine wohltuende Thai Yoga Sequenz erhältst. Du wirst mit achtsamen Berührungen beschenkt und dabei passiv in verschiedene Yogapositionen und Dehnungen gebracht.

Wie das ganze praktisch funktioniert, zeigt dir Tobias in folgendem Übungsvideo.


Tobias Frank – Selbstmassage

Tobias ist ein anerkannter Experte in der Kunst Loszulassen. Er ist Begründer von Thai Yoga, Autor des Buches “Thai Yoga – Körper & Seele berühren“, Gastautor im Yoga Journal und schreibt seinen eigenen Blog. Tobias ist außerdem Vorsitzender des Netzwerk Berührung e.V., ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, mehr achtsame Berührung in die Welt zu bringen.

Dynamisches Faszien Yoga mit Amiena Zylla

Faszien Yoga ist ein echtes Allround-Talent: Es lindert Rückenschmerzen, löst Schulter-Nackenverspannungen und schenkt dir mehr Vitalität für deinen Alltag. In diesem 15-Minuten Video zeigt dir unser aktuelles „Yoga Journal“-Covermodel Amiena Zylla die Basics – ganz easy zum Mitmachen.

Faszien Yoga mit Amiena Zylla

Die Neuentdeckung der Faszien und ihrer Relevanz für sportliche Betätigungen führte dazu, dass Amiena als Erste das heute sehr beliebte Faszien Yoga entwickelte und im In- und Ausland Ausbildungen gibt. Wenn Amiena nicht gerade in ihren Studios herumschwirrt, für ihren Youtube-Kanal dreht oder für Retreats und Ausbildungen unterwegs ist, dann verbringt sie am liebsten die Zeit mit ihrer Familie und ihrem kleinen Sonnenschein. Denn das größte Wunder war für Amiena die Geburt ihrer Tochter, die, egal wie viel Trubel gerade herrscht, immer ein Lächeln für ihre Mama übrig hat.

Mehr über Amiena Zylla

Amiena wurde in Südafrika geboren und hat dort ihre Kindheit verbracht. Wegen der verbotenen Mischehe ihrer Eltern kam sie schon früh mit dem Apartheidsystem und politischem Widerstand in Berührung. Mit sechs Jahren spielte sie Geige vor einem großem Konzertpublikum. Mit zehn schloss sie sich als einziges Kind einer politischen Tanzgruppe an, mit der sie durch Südafrika tourte. Ihre erste Yogastunde gab sie bereits im Alter von 16 Jahren. Es folgten viele Ausbildungen im In- und Ausland, speziell zu den Themen Yoga und Tanz, bis sie dann 2005 nicht nur ihr erstes Yoga- und Pilatesstudio in München eröffnete, sondern auch erste Bücher veröffentlichte.


Links zu Amienas Studios
www.amienaswerkstatt.de
www.instagram.com/amienaswerkstatt
www.facebook.com/amienaswerkstatt
Links zu Amiena
www.instagram.com/amienazylla
www.youtube.com/amienazylla
https://www.facebook.com/Zylla.Amiena/

Fotocredit:  Susanne Schramke

Amiena war auch im “YogaWorld Podcast” zu Gast und hat dort über ihr Lieblingsthema gesprochen:

Dr. Frank Winter – Akal Food

Dr.rer.nat. Frank Stéphane Winter ist studierter Molekularbiologe der Justus Liebig Universität Gießen und beschäftigt sich mit dem Cyanobakterium „Spirulina“ bereits seit 2007. Er forschte an der Wirkung von Spirulina im Organismus und behielt dabei auch Nachhaltigkeitsaspekte dieses alten Lebensmittels im Auge. Auf der YogaWorld in München erklärt Dr. Frank Winter in seinem Vortrag den positiven Effekt von „Akal Food – die Vollwert Spirulina“.

Über Dr. Frank Winter und Akal Food

Alles begann mit seiner Poromotion, als Dr. Winker über die Wirkung von Spirulina als Nährungsergänzungsmittel bei Frauen, die mit einer HIV-Infektion in Jaunde (Kamerun) leben, schrieb. Er forschte an der Wirkung von Spirulina im Organismus, und behielt auch Nachhaltigkeitsaspekte dieses alten Lebensmittels im Auge. Ganz nach der Lehre der Vollwerternährung von Prof. Leitzmann, in der die vier Säulen der nachhaltigen Ernährung gleichwertig betrachtet werden müssen, will Dr. Winter euch Spirulina im Hinblick auf die Gesundheit und auf die soziale, wirtschaftliche und ökologische Bedeutung näher bringen.

Seinen Werdegang hat er zwischen Frankreich, Kamerun und Deutschland absolviert. Hier konnte er Begegnungen machen, die ihn dazu gebracht haben, eine der ersten Spirulina-Farmen in Deutschland zu starten. Nach einiger Zeit in der freien Wirtschaft als molekularbiologischer Berater für ein führendes Unternehmen, hat er sich entschlossen, Spirulina als Lebensmittel im deutschsprachigen Raum zu produzieren und zu vermarkten. Er ist Produktionsberater und gründet zurzeit den Deutschen Arm der Firma Akal Food.

Mehr Infos unter www.akalfood.de

Vortrag „Akal Food – die Vollwert Spirulina“, Samstag 25. Juni 17.30-18.15 Uhr

Im Sanskrit steht „Akal“ für unendlich und unsterblich, wie die Spirale unserer Hauptzutat – die Blau-Alge „Spirulina“. Die Macher von Akal Food, sehen Essen als ein Ganzes, vom natürlichen Wachsen der Alge, bis zur rohen Verarbeitung aller Zutaten. Dabei setzen wir auf soziale und genussvolle Antworten. Seit zehn Jahren widmen wir uns dem nachhaltigen Anbau und der Weiterverarbeitung von Spirulina in Vollwert und Ayurvedischen Rezepturen. Für uns ist sie fester Bestandteil einer ausgewogen, zeitgemäßen Ernährung im 21. Jahrhundert. Beim Vortrag erfährst du alles über die Deutsche Spirulina und ihre Anwendung im Yoga.


Vortrag von Dr. Frank Winter von Akal Food auf der YogaWorld München 2022:

Samstag, 25. Juni // 15:30 – 16:15 Uhr // Akal Food – Die Vollwert Spirulina // Yamuna Vortragsraum


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!


Die Programm-Highlights im Überblick…

Jeannine Rieckhoff- TicToys – BrettYoga

Jeannine Rickhoff

Jeannine unterrichtet in Leipzig Yogakurse, Workshops, Businessyoga, Handstand Training und Events. Zudem bildet sie Yogalehrende in der Chamundi Akademie Leipzig aus und unterrichtet dort den Schwerpunkt Asana und Ausrichtung. Zudem liegt ihr Herz im Kinderyoga, was sie in Kitas und außerhalb davon weitergibt.

Folge Jeannine auf Instagram.

Offener Workshop „BrettYoga“, Samstag 14. Oktober, 16:15-17:00 Uhr

Spielerisch und gleichzeitig sehr achtsam erforschen wir neue Dimensionen altbekannter Asanas. Statische Übungen wie der herabschauende Hund können dynamisch praktiziert werden, Standhaltungen wie der Krieger oder das Dreieck bekommen durch die erhöhte sensomotorische Anforderung eine neue Intensität. Umgedreht wird das.Brett zu einem wunderbaren Hilfsmittel, um Asanas individuell an die Bedürfnisse und körperlichen Voraussetzungen der Teilnehmer anzupassen.

Die Yogastunde mit dem Brett ist für alle Level geeignet. Wir werden gemeinsam schaukeln, schwingen, die Grenzen der Balance kennenlernen, in die Tiefe arbeiten und in der eigene Mitte ankommen.

Mehr Infos unter www.TicToys.de und www.dasBrett.de


Jeannine Rieckhoff auf der YogaWorld 2023 in München:

Samstag, 14. Oktober // 16:15 – 17:00 Uhr // BrettYoga // Vishnu Yogaspace


Juliane Diefenbach

Juliane ist studierte Modedesignerin und seit 2012 als Solo-Selbstständige unterwegs. Mit dem Wunsch nach maximaler kreativer Freiheit und Nachhaltigkeit als Basis für alle Designentscheidungen entwickelte sie in den letzten 10 Jahren Produkte für bekannte Influencer, Bühnenkünstlerinnen und unzählige Privatkundinnen. 2019 startete sie mit ihrer eigenen Linie an außergewöhnlichem nachhaltigem Yogazubehör den „twists & turns“ Onlineshop.

Die kleine Crossbranding Kollektion Vervola X „twists & turns“ basiert auf Schnitten, die Juliane während der letzten Jahre gefertigt hat und die lange auf ihre Sternstunde warten mussten. Juliane bietet neben ihren eigenen Produkten auch Beratung für nachhaltige Fashion-Start-Ups, 1:1 Sessions und Workshops zu Kreativitäts steigernden Techniken für alle Lebensbereiche an.

Mehr Infos zu Juliane auf www.twistsandturns.de

Workshop „Conscious Creativity“ Sonntag 26.6. 17.15-18.00 Uhr

Kennst Du das „Flow“ Gefühl? Yoga, Malen, Musik machen oder ein anderer Bereich in deinem Leben bringt dich in den Flow? Wer dieses Gefühl einmal erleben durfte, möchte mehr davon. Und du kannst es in jedem Lebensbereich empfinden und nutzen, denn der kreative Flow ist nicht auf künstlerische Tätigkeiten oder DIY beschränkt. Bewusst eingesetzt eröffnet kreative Energie eine komplett neue Perspektive auf unser alltägliches Leben und vermeintlich banale Tätigkeiten. Kreativität ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten zufriedenen Leben, den jeder von uns in sich trägt und darauf wartet endlich frei wirken zu können. In meinem Workshop „conscious creativity“ teile ich Tools und Techniken aus über 20 Jahren kreativer Arbeit und gebe dir damit alles für deinen Alltag mit, was du brauchst um in deine Schöpferkraft und ein Leben im Flow zu kommen.


Juliane Diefenbach auf der YogaWorld 2022 in München:

Sonntag, 26. Juni  // 17:15 – 18:00 Uhr // Conscious Creativity // Vishnu Yogaspace


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!


https://yogaworld.de/25-26-juni-yoga-und-veganworld-mitmach-messe/
Hightlights, Tickets und Prgrammübersicht…

Fia Sonora

Fia hat ihren Namen im brasilianischen Kampfsport verliehen bekommen. Er bedeutet „Tochter der Wüste“. Wie bei vielen von uns ist Yoga ihre Oase, denn Yoga lehrt sie nach Innen zu gehen, dabei den natürlichen Atemstrom in den Bewegungsfluss zu integrieren und die eigenen Grenzen zu erkennen. Ihr Unterricht ist eine Verschmelzung von Tradition und Moderne, von Philosophie und Wissenschaft, von den Räumen in uns und den Räumen um uns herum.

Fia hat an der Uni „Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets“ studiert und ist davon überzeugt, dass die Weitergabe von Wissen essenziell in allen Kulturen ist – vor allem im Yoga. Wachstum entsteht durch Neugier und dem daraus resultierenden Erlernen von Neuem. Dieses gibt sie mit Freude und Leidenschaft an alle Interessierten in ihren fundierten Aus- und Weiterbildungen weiter. 

Seit sie aus der Wüste in die Berge gezogen ist, organisiert Fia die Gasteiner Yogatage – das nicht nur größte, sondern auch eines der schönsten Yoga Events Europas mit einer großen Vielfalt an inspirierenden Lehrenden und Yogastilen. Der nächste Termin ist der Gasteiner Yogafrühling vom 23. Mai bis 1. Juni 2025. Erfahre mehr dazu am Stand 2C39.

Eine der erfüllendsten Aufgaben für Fia ist es, ihre eigene Bewegungsfreude mit anderen Menschen zu teilen und weiterzugeben.

In Fias Mixed Movement Sessions mit Budokon, Yoga und Mobility geht es vor allem um deinen individuellen Bewegungsausdruck, MobilitätAgilität und Kraft – um ein Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung.

Ihre Sessions sind befreiend, loslösend und manchmal herausfordernd – ohne dabei aber deine eigenen Fähigkeiten zu überfordern, sondern deine Möglichkeiten zu erweitern und auszubauen.

„Fließend, spielerisch, kraftvoll, weiblich und sanft zugleich. Immer mit dem Ziel, dass DU über DEINE eigenen Grenzen hinauswachsen und dein Bewusstsein über dich selbst und andere erweitern kannst. Meine Intention ist die innere und die äußere Welt durch Yoga zu VERBINDEN. Es geht vor allem darum, DEINEN eigenen körperlichen Ausdruck zu finden – EMBODIMENT durch MOVEMENT zu erfahren. Erdend und zu Dir SELBST zurück findend.“

Mehr Infos zu Fia auf Insta @fia.sonora und unter www.fiasonora.com

Workshop: „Mixed Movement Flow“

Fia ist von verschiedensten Bewegungskulturen inspiriert und unterrichtet Yoga, Mobility und  Movement aus einem ganzheitlichen Ansatz heraus.

In diesem Workshop wird eine kreative Sequenz von u.a. Budokon Yoga typischen Bewegungen und Elementen von Fia so choreographiert, dass wir in einem bodennahen Flow praktizieren.

Die Sequenz besteht aus Dehnungs-, Kräftigungs- und Balancehaltungen, um die Mobilität, Beweglichkeit, Flexibilität und Kraft zu fördern. Die Techniken werden durch Wiederholung und Präzision erlernt, wobei der Schwerpunkt eher auf den Übergängen von Haltung zu Haltung als auf dem Halten von Haltungen liegt. Ziel des Workshops mit Fia ist es, die Muskelkraft, die kardiovaskuläre Ausdauer und die Gelenkbeweglichkeit in „Slowmotion-Movement“ zu verbessern und dabei die smoothen Transitions von Budokon zu internalisieren!


Fia Sonora auf der YogaWorld 2025 in Stuttgart:

Sonntag, 27. April // 14:30 – 15:15 Uhr // Mixed Movement Flow // Vishnu Yogaspace


Fia war auch schon bei uns im „YogaWorld Podcast“ zu Gast. Erfahre hier alles über Budokon Yoga: