Burger aus Roter Bete, braunem Reis und Karotten

Veggie Burger rote Beete
Foto: Carmel Zucker

Hier ist er: der herzhafte, köstliche Veggie Burger, der jeden Frikadellen-Esser neidisch macht. Was einen richtig guten Burger ausmacht? Natürlich: der Bratling! Der hier ist aus frischen, gesunden Zutaten selbst gemacht – würzig, fest und saftig.

++ERGIBT 6 BRATLINGE++

Der Patty ist das Herzstück des Burgers, aber richtig rund wird er erst durch den übrigen Belag: knackige Salatblätter, frischer Babyspinat, zarte Avocadostreifen und sauer eingelegter Rotkohl.

Zutaten für den Bratling:

4 mittelgroße Rote Beete, geschält und geviertelt ++ 2 EL Olivenöl, plus Öl zum Braten ++ 1 Tasse gewürfelte Shiitake-Pilze ++ 1⁄2 Tasse gehackte Frühlingszwiebeln ++ 1⁄2 Tasse geriebene Karotten ++1⁄2 TL Kreuzkümmel ++ 1⁄4 TL Paprika edelsüß ++ 1⁄2 Tasse rohe Cashewkerne ++ 1 Dose Kichererbsen(400 g), abgetropft ++ 1 Tasse gekochter brauner Reis ++ 1⁄2 TL Salz ++ 1⁄2 TL Pfeffer ++ 11⁄2 EL Dijonsenf

Und so bereitest du den Veggie Burger zu

  1. Heize den Backofen auf 200 Grad vor. Lege die Rote Beete auf ein Backblech, beträufel sie mit einem Esslöffel Olivenöl und brate sie in etwa 30 Minuten gar. Nach dem Abkühlen hackst du sie in kleine Stücke und gibst sie in eine große Schüssel.
  2. Erhitze jetzt den verbleibenden Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne auf mittlere Temperatur. Darin brätst du Pilze, Frühlingszwiebeln, Karotten, Kreuzkümmel und Paprika etwa 5 Minuten lang. Anschließend kommt das Gemüse zur Roten Beete.
  3. Zerkleinere die Cashews im Mixer zu einem feinen Pulver und gib sie in die Schüssel. Danach pürierst du die Kichererbsen ebenfalls im Mixer zu einer cremigen Paste.
  4. Rühre Cashewpulver, Kichererbsen und den braunen Reis sorgfältig unter die Gemüsemischung und würze sie mit Salz, Pfeffer und Senf.
  5. Fast geschafft: Forme daraus sechs feste Bratlinge und lasse sie mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen. Grille oder brate die Pattys etwa 5 Minuten lang bei mittlerer Hitze von beiden Seiten, bis sie zart und knusprig sind.
Viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit!!
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Aerial Yoga im Test: Rückbeugen next Level

Bild: Kerstin Thost

Unsere Werkstudentin Kerstin Thost hat ihre Welt auf den Kopf gestellt und sich einen Traum erfüllt: Sie hat Aerial Yoga ausprobiert. Welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat und ob man das als Yogi mal ausprobieren muss, liest du hier.

Die besondere Spezialität von Aerial Yoga: besonders tiefe Rückbeugen

Gleich vorneweg: Es gibt verschiedenste Wege, Yoga in der Luft zu üben. Hier geht es um die langsame und dehnende Variante, also Aerial Yoga. Nicht zu verwechseln mit Fly-High-Yoga. Die verschiedenen Yoga-Stile in der Luft unterscheiden sich am verwendeten Tuch.

Die Hängematte

Aerial Yoga übst du an einem Tuch, ähnlich breit wie eine Hängematte, mit Handgriffen auf drei verschiedenen Höhen. Die Höhe kannst du verstellen und während der Praxis das Tuch beliebig verstellen. Unter dem Tuch liegt die sichere und altbekannte Yogamatte. Körperteile die auf dem Boden bleiben finden hier ihren Halt.

Die Vorteile von Aerial Yoga

Das Tuch im Aerial Yoga eignet sich besonders, um tief in Rückbeugen zu gehen. Sicher getragen durch das Tuch und unterstützt durch die Schwerkraft kannst du tiefer in den Bogen, den Tänzer oder den modifizierten herabschauenden Hund gehen. Und es fühlt sich super an.

Gestützt durch das Tuch fällt selbst der Handstand leichter

Ein weiterer Vorteil: die Wirbelsäule wird extrem gestreckt und ausgehängt. Wenn man kopfüber mit den Beinen um das Tuch geschlungen und den Füßen im Schmetterling hängt, schießt das Blut besonders in den Kopf. Egal welche Erfahrung und welches Alter, die physischen Vorteile von Umkehrhaltungen erlebt jeder. Dazu zählt auch eine erhöhte Ausschüttung des Hormons Serotonin- und Melationin.

Überraschend vielseitig

Es sieht so simpel aus und doch ist das Tuch so vielseitig. Ob eine vertiefte Kindhaltung, gängige Standhaltungen oder Umkehrhaltungen wie den Kopf- oder Handstand, das Tuch unterstützt dich bei (fast) allen Asanas die du auch in einer normalen Yogastunde übst.

Die Konstruktion besteht aus einem großen Tuch, der sogenannten Hängematte, und drei Handgriffen auf verschiedenen Höhen

Für Anfänger ist Aerial Yoga vor allem eines: lustig. Auch als erfahrener Yogi ist dieses Tuch erstmal ein Fremdköper. Dafür ist die Begeisterung um eine in der Luft geglückte Asana viel größer. Besonders aufregend ist der „Rückwärtssalto“ aus dem Tuch zum Stehen.

In der ersten Stunde wurden viele statische Übungen aneinander gereiht weil jede Asana vollkommene Aufmerksamkeit erfordert. Wenn du sonst immer Vinyasa Flow praktizierst, wirst du vielleicht erstmal dieses übliche Yoga-Feeling vermissen. Doch dann bedenke: Yoga ist kein Sport. Es ist ein Mindset, eine Lebenseinstellung. Und die wurde bei Aerial Yoga extrem gefördert. Denn durch das neue Körperbewusstsein im Tuch kommst du voll und ganz dort an, wo wir Yogis hin wollen: In den gegenwärtigen Moment.

Savasana im Kokon

Ein echtes Highlight beim Aerial Yoga ist Savasana. Wie in einem Kokon liegt man in dem breiten Tuch. Die Füße ruhen dabei auf den längsten Handgriffen. Zuerst ist es gar nicht so einfach, eine bequeme Position für die Arme zu finden. Ich habe die Hände einfach aufs Herz gelegt. Da fühlte ich mich in der Luft getragen und hatte den Eindruck zu schweben. Dieses Gefühl hat den Rest des Tages angehalten.

Für wen eignet sich Aerial Yoga?

Teste Aerial Yoga wenn du…

  • … dich und deinen Körper ganz neu kennenlernen möchtest.
  • … dich nicht zu ernst nimmst.
  • … durch ein besser durchblutetes Gesicht und eine gestreckte Wirbelsäule dein Aussehen verjüngern möchtest.
  • … einen neuen, spielerischen Ansatz für dir schon bekannte Asanas suchst.
  • … durch Yoga ganz in den gegenwärtigen Moment kommen willst.
  • … eine wirklich tiefe Dehnung in Rückbeugen erleben möchtest.

Tipps für den Anfang: Ein*e erfahrene*r und gut ausgebildete*r Lehrer*in ist beim Aerial Yoga noch wichtiger als sonst. Du bist auf ausführliche Anweisungen angewiesen und musst den Erklärungen folgen und vertrauen können. Immerhin besteht die Gefahr, zu fallen. Beim Üben solltest du zudem immer darauf achten, nicht zu lange in den Umkehrhaltungen zu bleiben. Hier kann dir schnell schwindelig werden.

Meditation für Kinder: So kommen auch kleine Räuber zur Ruhe

Meditation für Kinder

Meditation für Kinder? Funtkioniert das denn? Aber natürlich! Die folgende einfache Übung von Yogalehrerin Kate Holcombe eignet sich ganz besonders für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, die zu Ängsten neigen und nicht gut einschlafen können.

Sobald die Meditation deinem Kind vertraut ist, kann es sie auch ganz eigenständig durchführen – egal ob im Bett oder neben dir auf der Yogamatte, im Auto oder auf dem Schulweg. Setze oder lege dich mit deinem Kind an einen ruhigen, entspannenden Platz. Halte deine Anleitung möglichst simpel und sprich langsam und ruhig.

Lassen deine Kinder bewusst den Atem spüren

Rege dein Kind an, die Augen zu schließen, eine Hand auf seinen Bauch zu legen und durch die Nasenlöcher zu atmen. Richte seine Aufmerksamkeit darauf, wie sich der Bauch unter der Hand mit der Einatmung sanft hebt und mit der Ausatmung ebenso sanft wieder senkt. Zu Beginn können sechs bis zwölf bewusste Atemzüge ausreichen. Mit der Zeit steigert ihr das –  je nach Bereitschaft deines Kindes auf bis zu 5 Minuten. 

Vielleicht unterstützt  du dein Kind mit Anregungen wie dieser: „Spür mal, wie ruhig dein Atem jetzt ist. Kannst du in dir drin einen ganz friedlichen Ort wahrnehmen?“ Erfahrenere Kinder kann man dazu anleiten, die Ausatmung im Vergleich zur Einatmung behutsam zu verlängern. Das aktiviert den Parasympathikus weiter und triggert eine noch tiefere Entspannung. 

Kinder brauchen deine Geduld 

Am wichtigsten bei der Meditation für Kinder: Hab Geduld, auch wenn dein Kind bei den ersten Versuchen noch zappelig ist. Bald wird es von selbst nach diesem Ritual verlangen. Eine Mama aus unserer Redaktion übte die Meditation zum Beispiel immer beim Zubettgehen als Einschlafritual: „Zu Beginn schafften meine zwei Jungs nur drei kurze Atemzüge – und auch die nur unter Zappeln. Bereits nach fünf Tagen wurden sie deutlich ruhiger dabei. Nach einiger Zeit, begannen sie das Ritual eigenständig im Bett zu üben. Unser nächster Ziel: Die kleine Meditation/Atemübung bei Wutanfällen einsetzen.“

Übrigens gilt das Gleiche auch in Sachen Yoga und Kinder: Sie finden ihren eigenen Weg zu Asana und Spiritualität. Warum das so ist und wie du sie auf diesem Weg unterstützen kannst, liest du in unserem Artikel: Yoga mit Kindern – Gemeinsam üben weckt das Interesse

Playlist für Yogakinder

Wenn Yoga und Meditation ein wichtiger Teil deines Lebens sind, liegt es Nahe, dass du diese Begeisterung auch mit deinen Kindern teilen möchtest. Doch funktioniert das denn? Aber klar. Hier gibt es eine Meditationsübung für Kinder, die nicht gut einschlafen können und zu Ängsten neigen. Und auch die Asana-Praxis kann aus mehr, also nur ein paar lustigen Tier-Asanas bestehen. Anregungen, wie genau du eine Yogastunde zuhause gestalten kannst, gibt es hier. Und auch in unsere Playlist der Woche findest du Yogageschichten, Meditationslieder, Achtsamkeits- und Atemübungen.

Viel Spaß beim Tanzen, Ausruhen und Üben. Weitere Yoga-Playlists findet ihr hier.

Coronamalismus

Coronamalismus

Heute Köln, morgen L.A. – das geht im Moment nicht mehr so schnell. Die Welt scheint still zu stehen, und aus Fridays for Future wird Alldays for Future. So, als würde unser CO 2-geplagter Planet endlich ein wenig aufatmen können.

Fakt ist: Ein Virus stellt unsere Gesellschaft auf den Kopf, legt große Teile der Wirtschaft lahm und nimmt Tausenden Menschen das Leben. Doch bei all den Hiobsbotschaften, die uns fast stündlich erreichen, frage ich mich, was uns diese Zeit lehren könnte. Welche positiven Seiten kann die Corona-Krise in uns hervorrufen? Die meisten Menschen hetzen jetzt zum Beispiel nicht mehr von Meeting zu Meeting oder packen ihren Kalender so voll, dass sie vor lauter Freizeitstress kaum Luft holen können. Nein, jetzt sind viele von uns gezwungen, den Blick nach innen zu richten, sich zu erden und zu fragen: „Worauf kommt es wirklich an im Leben?“

Minimalismus für (fast) alle

Nun kann man nicht mehr im Außen suchen, was dort eh nie zu finden war. Ob Shoppen, Sport oder die Sehnsucht, ständig woanders sein zu wollen – zerplatzt! So sitzen wir (viele alleine) in unseren Wohnungen und reflektieren. Plötzlich haben wir keine Angst mehr, etwas zu verpassen, können mehr im Moment leben, haben wieder Zeit fürs Lesen, Backen, Kochen und Basteln mit den Kindern, die auf wundersame Weise auch viel ruhiger werden, wenn sie merken, dass Mama oder Papa gar nicht mehr so gestresst sind. Kurzum: Wir haben wieder Zeit fürs Wesentliche, aber was ist das überhaupt?

Leben im Hier und Jetzt

Kinder beim Spielen im Hier und Jetzt beobachten, in die Natur gehen und sich von ihr inspirieren lassen, Nachbarn helfen und wieder zu schätzen wissen, wer uns wichtig ist, wenn wir so gut wie niemanden sehen dürfen. Oder einfach mal nur die Sonne ins Gesicht scheinen lassen – ohne ans Müssen zu denken. Und zur Lieblingsmusik im Wohnzimmer tanzen. Es ist Zeit für Mitgefühl: für alle Opfer des Corona-Virus und für alle Tiere, die für Schnitzel & Co ihr Leben lassen müssen. Mal eben ins Restaurant oder auf einen Drink mit der Freundin treffen? Pustekuchen.

Im Haus reichen Socken

Was bis vor zwei Wochen noch selbstverständlich war, ist jetzt unmöglich. Umso mehr lernen wir es in diesen Zeiten wieder zu schätzen, was Freiheit bedeutet. Die Muße kehrt zurück in unseren Geist, lässt Kreativität entstehen und Triviales weichen. Warum sollten wir es vermissen, samstags in überfüllten Geschäften das 100. Paar Schuhe oder das neueste Smartphone zu kaufen? All das steht auf einmal nicht mehr ganz oben auf unserer Agenda. Wozu auch, im Haus reichen Socken.


Chakra Yoga – Sequenz

Ausgabe 06/2016

Wie kann Yoga unsere Kreativität fördern und uns dabei unterstützen, schöpferisch zu arbeiten? Elena Lustig und Annette Söhnlein meinen: Das geht mit Chakra Yoga. Für uns haben die beiden Yogalehrerinnen aus Berlin Chakra Yoga-Sequenzen für mehr Kreativität zusammengestellt.

Chakra Yoga

Die Chakra Yoga-Praxis hilft, die Aufmerksamkeit für kreative Prozesse vom Kopf in den Körper zu verlagern. Während wir uns bewegen, bewusst atmen und uns körperlich fordern, kann das Gedanken-Karussell zur Ruhe kommen und der Geist wird frei. Chakras sind nach der yogischen Lehre Energiezentren, die sich entlang der Wirbelsäule von unten nach oben aufreihen. Jedes Chakra steht für ein Lebensthema: Das 1. Chakra ist verbunden mit Vertrauen und Stabilität, im 2. Chakra geht es um Freude, Lust und kreatives Schaffen, im 3. Chakra um unser Selbstbewusstsein, im 4. Chakra um Mitgefühl und Liebe, im 5. Chakra dreht sich alles um den Austausch, im 6. Chakra finden wir Zugang zu unserer Vision und im 7. Chakra erfahren wir eine spirituelle Verbindung.

Das 2. und 6. Chakra fördern für Kreativität

Wenn man die Kreativität mit Chakra-Yogaübungen ansprechen will, wendet man sich zunächst einmal an das 2. Chakra, das so genannte Sakral-Chakra, das tief unten im Becken sitzt: Hier entstehen Offenheit, Spieltrieb, schöpferisches Tun und Schaffensdrang. Aber noch ein weiteres Chakra ist bedeutsam, denn hier geht es um Inspiration, Intuition und Visionen: das 6. Chakra auf der Stirn. Es wird auch „drittes Auge“ genannt, weil man hier den Blick auf Dinge werfen kann, die man mit den anderen beiden Augen nicht sehen kann.

Wir stellen dir für jedes dieser beiden Chakras eine Mini-Sequenz vor. Du kannst sie einzeln oder in Kombination üben. Genau wie beim Schreiben, Malen oder Musizieren geht es dabei nicht um das Ergebnis – genießen Sie lieber den Prozess. Niemand muss dich für das, was du tust, bewundern oder loben. Ohne Erwartungsdruck entstehen oft die schönsten Dinge. Sei erfinderisch und folge deinem Bauchgefühl, aus ihm heraus entsteht Fluss – nicht nur auf der Yogamatte. Jede Asana trägt die Einladung in sich, sie zu einem Ort des individuellen Ausdrucks zu machen. Du wirst erstaunt sein, wie dein Verlangen nach kreativem Ausdruck zunimmt!

Kreativität

Im Prinzip bedeutet Kreativität Fortschritt, denn allein der menschliche Spieltrieb, die Neugier und das Ausprobieren haben uns dahin gebracht, wo wir heute sind: in unsere moderne und technisierte Welt. Die gesamte Entwicklungsgeschichte der Menschheit zeugt von dieser Kreativität: Man bewundert sie in Architektur, Kunst, Musik, aber sie steckt auch in ganz alltäglichen Dingen, angefangen bei der Erfindung des Rades oder der gezielten Nutzung des Feuers. Viele kreative Errungenschaften dienen dem Überleben – eine ganze Menge gibt es aber auch „nur“, um unsere Welt besser oder schöner zu machen. Kreative Blockaden entstehen durch unterschiedliche Probleme: Stress, Erwartungshaltungen, enge Vorgaben, die Vorstellung etwas „richtig“ machen zu müssen. Oft beginnt das schon in der Kindheit, wenn wir mit Sätzen konfrontiert werden wie: „Du kannst das nicht“, „Du bist nicht gut genug“ oder „Was soll das denn bringen?“. Dann findet man häufig keinen Raum für Freude, Lust am Spielen und Forschen, hat keine Ideen und schon gar keine Visionen und hängt fest an Gefühlen wie Scham oder sogar Schuld. Es gibt viele Methoden und Tricks, um sich von solchen Blockaden zu befreien, die eigene Kreativität zu triggern und Raum für Neues zu schaffen.

Chakra Yoga Sequenz mit Fokus auf das Sakral-Chakra

Das 2. Chakra sitzt im unteren Becken, etwa eine Handbreit unter dem Nabel und wird auch Sakral-Chakra genannt. Es ist das Zentrum der Freude und des Sexualtriebs. Ist das 2. Chakra blockiert, fühlt man sich lustlos, freudlos und eng. Um die Energie dort wieder zum Fließen zu bringen, helfen Yogastellungen, die die Hüften mobilisieren, und Drehungen, die den unteren Bauch enger werden lassen, um dann gezielt in diese Enge zu atmen. So schafft man nicht nur auf der körperlichen Ebene neuen Raum: Man wird offen, verspielt, humorvoll, lustvoll, locker, entspannt, frei und flexibel.

  1. Utthita Eka Pada Hasta Padangushthasana – Ausgestreckte Hand-Fußhaltung

    So geht’s: Du Beginnst aufrecht stehend in der Bergposition, Tadasana. Verlagere spielerisch dein Körpergewicht mal mehr auf den rechten Fuß, mal auf den linken, mal auf die Fersen, mal auf die Zehenballen. Finde zur Ruhe und nehme  das Erden deiner Füße wahr. Dann lege die Hände an die Hüften und stabilisiere das Becken. Verlagere alles Gewicht auf den rechten Fuß und ziehe dein linkes Knie nah zum Brustkorb. Nachdem du gut ins Gleichgewicht gefunden hast, greife mit der linken Hand innen am Knie vorbei um die Außenkante des linken Fußes. Hebe den linken Oberschenkel parallel zum Boden an. Beginne mit einer Ausatmung, das Bein langsam nach vorn zu strecken. Damit das Standbein gut für die Balance sorgen kann, halte es stark, aber nicht starr. Noch stabiler wird das Gleichgewicht, wenndu den rechten Arm seitlich auf Schulterhöhe ausstreckst. Wenn möglich, hebe das linke Bein etwas höher und führe es zur Seite. Im Anschluss wechselst du die Seiten.

    Tipp: Leichter wird es, wenn du den Fuß nicht mit der Hand, sondern mit einem Gurt hälst: Dazu lege die Mitte des Gurtes um den Fuß und nehmen beide Gurtenden in die linke Hand. Lächele, wenn du die Balance verlierst und beginne noch einmal neu! Wer 100 Mal fällt, steht 101 Mal wieder auf …

  2. Eka Pada Rajakapotasana – Halbe Taube (Variante)

    So geht’s: Aus dem nach unten schauenden Hund ziehst du das linke Knie nach vorn und legen es schräg außen hinter die linke Hand. Gleichzeitig lässt du das rechte Bein lang gestreckt zum Boden sinken. Ziehe die Flanken des Oberkörpers lang, bevor du die Unterarme am Boden ablegst. Dabei solltest du die Ellenbogen etwa unter den Schultern platzieren. Positioniere das linke Bein so, dass das Knie nicht vor, sondern links von der Hüfte liegt und die linke Ferse das 2. Chakra, also den unteren Bauch, berührt. Drücke den linken Fußrücken aktiv gegen den Boden. Erde dich bewusst und lasse dich langsam tiefer nach vorn sinken. Anschließend wechselst du über den herabschauenden Hund zur anderen Seite.

    Tipp: Der Druck der Ferse bringt Bewusstsein zum Sakralchakra. Das vertiefest du, indem du tief ins untere Becken atmen. Genieße das Gefühl von Weite, wenn du dann in den herabschauenden Hund zurückkehrst.

  3. Parivritta Trikonasana – Gedrehtes Dreieck

    So geht’s: Setze aus dem herabschauenden Hund den linken Fuß eine Schrittlänge nach vorne und drehe den rechten Fuß in einem 30-Grad-Winkel nach außen. Beginne, dein vorderes Bein langsam zu strecken. Sobald du bemerkst, dass sich dabei dein Rücken rundet, unterstütze die Haltung, indem du die Hände erhöht auf Blöcke oder die Sitzfläche eines Stuhls setzt. Wenn du stabil stehst, lege den rechten Handrücken an die Außenseite des linken Beines. Die linke Hand legst du ans Kreuzbein oder du streckst den Arm senkrecht nach oben. Halte das Becken möglichst gerade nach vorn ausgerichtet und die Wirbelsäule lang. Lenke den Atem zum engsten Ort im Bauch. Die Atembewegung massiert und aktiviert das Sakral-Chakra. Diese tiefe Drehung erfährt mehr Freiheit, wenn du mehr Raum im Becken schaffst. Dazu weitest du einatmend den Raum zwischen den Sitzhöckern und ziehst ausatmend das Steißbein Richtung Erde. Übe beide Seiten gleichmäßig.

    Tipp: Diese Übung zeigt deutlich deine Grenzen. Begegne den Herausforderungen des gedrehten Dreiecks mit tiefem und beständigem Atemfluss. Sobald der Atem stockt, bist du einen Schritt zu weit gegangen. Nehme dir Zeit, die Asana langsam zu erobern und kehre immer wieder zu dem Ort deiner Leichtigkeit zurück, um von dort tiefer zu gehen.

    Chakra Yoga-Sequenz mit Fokus auf das Stirn-Chakra

    Das 6. Chakra befindet sich in der Mitte des Kopfes, etwa auf Höhe der Augenbrauen. Es wird auch das dritte Auge genannt. Hier sitzen die Intuition und die visionäre Kraft, die uns hilft, groß zu denken und über uns selbst hinauszuwachsen. Ist man an dieser Stelle blockiert, fühlt man sich dumpf, bequem, uninspiriert und mutlos. Umkehrhaltungen helfen dann, sich selbst herauszufordern und Zugang zu neuen Perspektiven zu finden. Neue Ideen brauchen die Vorstellung, dass Dinge möglich sind – und dass wir selbst sie erschaffen können.

  4. Lege dich flach auf den Bauch und bette deine Stirn auf Hände oder Unterarme. Beginne tief bis in den Bauch zu atmen. Nehme wahr, wie er sich gegen den Widerstand der Erde ausdehnt und wieder zurückzieht. Wenn du damit vertraut bist, atme zusätzlich ein paar Runden Bhastrika Pranayama: Dabei dehnt sich der Bauch einatmend wie ein großer Luftballon aus. Ausatmend wird der Nabel kraftvoll zur Wirbelsäule gezogen. Nach zehn bis zwanzig schnellen, gleichmäßigen Wiederholungen lassen Sie den Atem wieder natürlich fließen. Das Warm-up darf neben mehreren Sonnengrüßen gern mit Beckenkreisen, Hulahoop-Reifen oder mit Tanzen gestaltet werden. Dance as if nobody is watching! Wichtig für die gesamte Arbeit mit den Chakras ist der Atem. Nutzen Sie ihn, um in Bewegung zu bleiben. So wird jede Übung lebendig und vibrierend. Zwischen den folgenden Asanas fügen Sie immer wieder Sonnengrüße ein.

    1. Gedrehter Ausfallschritt mit gestrecktem Bein

    So geht’s: Ziehe aus dem herabschauenden Hund den linken Fuß nach vorne in den weiten Ausfallschritt. Verankere dein rechtes Knie fest am Boden und richte das linke Knie über dem linken Fußgelenk aus. Mit einer Einatmung richtest du deinen Oberkörper auf und strecken die Arme senkrecht nach oben. Mit der nächsten Ausatmung legst du die Hände vor dem Herzen im Anjali-Mudra aneinander. Dann drehst du den Oberkörper nach links und legst den rechten Ellbogen an die Außenseite des linken Knies. (Einfachere Alternative: Lege die linke Hand ans Kreuzbein und den rechten Unterarm auf den linken Oberschenkel.) Schiebe die Zehenballen des rechten Fußes fest gegen den Boden, bevor du mit einer Ausatmung das rechte Knie vom Boden abheben und das Bein streckst. Konzentriere dich auf die Vorstellung fest zu stehen und verabschiede dich von dem Wunsch, perfekt sein zu wollen. Anschließend wechsele über den Hund die Seiten.

    Tipp: Mit dieser Übung schaffst du die Verbindung zwischen dem 2. und dem 6. Chakra: Dazu atme tief und lang in die verengten Räume des Beckens ein und durch die Stirn wieder aus.

    2. Vasishthasana – Seitliche Bretthaltung

    So geht’s: Aus dem herabschauenden Hund senke das Becken und komme in die Bretthaltung. Drehe den rechten Fuß auf die Außenkante. Setze den linken Fuß darüber und ziehe Beine und Füße zueinander hin, um dich zu stabilisieren. Schiebe die rechte Hand fest gegen den Boden, löse die linke Hand vom Boden und lege sie zunächst an die linke Hüfte. In dieser seitlichen Bretthaltung schmiege die Schulterblätter zueinander hin und stabilisiere dich. Dann beuge dein linkes Knie und greife mit der linken Hand an die Außenkante des linken Fußes oder in die Kniekehle. Mit der nächsten Ausatmung beginne, das linke Bein langsam nach vorne auszustrecken, dann drehe es auswärts und hebe es, so gut es geht, in die Senkrechte. Übe beide Seiten gleichmäßig.

    Tipp: Diese herausfordernde Armbalance braucht eine klare Vision: Sehe dich selbst vor deinem inneren Auge im vollen Vasishthasana. Halte ganz gelassen an diesem Bild fest, auch wenn es beim Üben manchmal wackelt und nicht auf Anhieb gelingt. Auch hier gilt: spielerisch bleiben!

    3. Pincha Mayurasana – Unterarmstand (Variation)

    So geht’s: Beginne im Vierfüßlerstand mit den Fußsohlen an der Wand. Achte darauf, dass deine Knie senkrecht unter den Hüften stehen und die Hände senkrecht unter den Schulterköpfen. Setze die Ellbogen an die Stelle der Hände, sodass Sie die Unterarme schulterweit erden können. Schmiege die Schulterblätter zueinander hin und dicht an die Rippen und behalte diese Aktivität bei, wenn du mit der nächsten Ausatmung einen Fuß nach dem anderen an die Wand setzen und so weit mit ihnen nach oben wanderst, bis die Beine parallel zum Boden ausgerichtet sind. Ziehe die unteren Rippen und den Bauch nach innen. Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, strecke die Beine abwechselnd senkrecht nach oben.

    Tipp: Nehme wahr, wie die Tatsache, dass oben und unten vertauscht sind, deine Selbstwahrnehmung verändert. Lasse dich darauf ein, unsicher zu sein und nicht genau zu wissen, was „parallel zum Boden“ bedeutet. Sei dir aber auch deiner Kraft bewusst, die sich diese Herausforderung meistern lässt.


    ANNETTE SÖHNLEIN und ELENA LUSTIG sind durch Chakra Yoga so kreativ geworden, dass es für ein ganzes Buch gereicht hat: „Innen.Außen“. Ihre wichtigste Botschaft lautet: „Schaffe mit Hilfe von Yoga aus eigener Kraft das Leben, das du führen möchtest.“ Annette und Elena unterrichten als Team und alleine Yoga in Berlin und an anderen schönen Orten.


Fotos: Anne Smith


Eine neue Erde – Wie wir JETZT eine bessere Zukunft schaffen

Tanja Seehofer

Auch wenn dieser Neuanfang im Augenblick noch nicht so recht sichtbar ist: Lass‘ dein Herz nicht von der Angst vergiften! Denn das neue Loslassen bringt uns in eine bisher unbekannte Freiheit, Weite und Offenheit. Um diesen Schritt nach vorne zu gehen, braucht es Achtsamkeit, Klarheit, Disziplin und Fokus. Tanja Seehofer macht sich Gedanken, wie das funktionieren kann und warum wir für den jetzigen Zustand der Erde alle mit verantwortlich sind.

Wir bekommen es gerade sehr deutlich zu spüren: 2020 ist ein sehr bewegtes Jahr. Ab dem 22. März tritt der Planet Saturn in den Wassermann ein, das Zeichen der emotionalen Distanz & des Miteinanders. 2020 ist auch das Jahr der METALL Ratte. In der TCM wird die Wandlungsphase Metall den Organen Lunge und Dickdarm zugeordnet. Das Metall- Element steht also in Verbindung mit der Atmung, aber auch mit Bewegung sowie Themen des Loslassens und der Abgrenzung. Wir werden mit diesem Element zur Klarheit aufgefordert sowie dazu, das Alte zu reflektieren und uns auf das Wesentliche zu besinnen. Es ist an der Zeit, uns zu entscheiden, von welchen Mustern, Konzepten und Gewohnheiten wir uns jetzt trennen.

Die Fragen „Was brauche ich nicht mehr?“ und „Wozu war es gut?“ sind brisanter denn je. Ebenso wichtig ist es, Dankbarkeit zu fühlen – für alles was in der Vergangenheit war, aber auch für das, was gerade ist. Auch dann, wenn es im Moment vielleicht nicht das Schönste ist. Wir können dankbar dafür sein, dass uns die gegenwärtige Situation wachsen lässt und so das Tor für einen Neuanfang öffnet.

Die Zeit ist reif, die Angst loszulassen

Es geht nicht länger um Leistung oder Perfektion, es geht vielmehr darum, Körper, Geist und Seele zu vereinen sowie den Weg für die persönliche geistige Entwicklung und inneren Frieden zu finden. Gelingt es uns, die Welt und unser eigenes Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen, können wir ein neues Bewusstsein und neue Freiheit genießen. Ja, auch wieder MITeinander!

Ursache und Wirkung

Wenn wir die Spielregeln des Lebens betrachten, gibt es einige Naturprinzipien, drei möchte ich hier gerne erwähnen: Ursache und Wirkung, das Resonanzprinzip und das Gleichgewichtsprinzip. Unsere Gesellschaft ist eine „Robotergesellschaft“ geworden, wir haben uns teilweise zu emotionslosen Wesen entwickelt. Viele sind überwiegend mit sich selbst, mit dem Handy, dem Computer, Netflix, Computerspielen, Cybersex, Tinder, Alkohol, Drogen usw. verbunden. Kinder sitzen bei Geburtstagspartys mit dem Handy nebeneinander und keiner
redet oder spielt mehr mit dem anderen. Wir haben unsere Menschlichkeit, die ganz eng mit unserem Herzchakra und der Liebe in Verbindung steht, verloren! Wir haben die Themen des Alleinseins, der Distanz und des Abstandes in unser Energiefeld eingeladen. Wir leben in unserer Matrix ein weitgehend unachtsames, gefühlloses und egoistisches Leben. Und da wir das, was wir tagtäglich leben, auch anziehen, füllen wir unser Bewusstsein mehr und mehr mit genau diesen Themen und leben als Konsequenz das genaue Gegenteil von Liebe, Mitgefühl und Verbundenheit.

Mit der Kraft der Liebe wieder ins Gleichgewicht kommen

Wir haben durch unsere Handlungsweisen den jetzigen Zustand der Erde buchstäblich angezogen. Gleiches zieht Gleiches an und Energie folgt der Aufmerksamkeit. Es steht außer Frage, dass ein großes Ungleichgewicht entstanden ist. Mit Aufrufen zur Isolation und Ausgangssperren sind wir nun sozusagen am Höhepunkt dieses Ungleichgewichtes angekommen. Der Staat schreibt uns „soziale Distanz“ vor: keine Berührungen, keine Umarmungen, kein persönlicher Kontakt mehr zu Eltern und Freunden. Es gilt, die sozialen Kontakte zu vermeiden, Abstand und Distanz zu wahren. Alles, was uns menschlich macht, wird uns durch den Virus genommen. Es ist die Resonanz unserer vorherigen roboterähnlichen Handlungen.

Die Krise als Geschenk

Aus spiritueller Sicht kann der Virus trotz allem ein Geschenk, eine neue Chance sein. Wir sind nun gezwungen, uns unseren Ängsten (die meist in der Vergangenheit liegen) zu stellen. Und auch wenn wir uns am Alten festklammern wollen und versuchen, die Kontrolle zu behalten, ist jetzt der Höhepunkt erreicht, um endlich loszulassen. Der Virus ist ein Unterbrecher unserer bisherigen Lebens- und Denkweisen. Eine Pause, die dringend nötig ist, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Nicht nur für uns Menschen, auch für die Tiere, die Natur und unsere gesamte Mutter Erde.

Möglichkeit für Veränderungen

Die aktuellen Ereignisse sind eine einmalige Möglichkeit für radikale Veränderungen, die den globalen Heilungsprozess in Gang setzen. Wir sind in der Lage, unser Energiefeld zu transformieren – in mehr Vertrauen, Mitgefühl, Verbundenheit, Achtsamkeit, Verständnis sowie Fürsorge für uns selbst und andere. Darüber steht die größte Kraft, mit der wir wieder ins Gleichgewicht kommen können: die Liebe.

Gemeinsam eine neue Welt erschaffen

Gemeinsam sind wir stark! Jeder einzelne von uns trägt eine unglaubliche Kraft in sich! Es ist die Kraft der Gedanken und die Kraft des Visualisierens! Wenn wir jetzt schon damit beginnen, gemeinsam eine neue Welt und ein neues Bewusstsein im Gedanken und im Fühlen zu kreieren, ist die Chance groß, eine neue Zukunft zu erleben. Mit der folgenden Übung kannst du ein Teil dieses kollektiven Prozesses sein.

Geh‘ in die Stille und beobachte deinen natürlichen Atem wie er durch deine Nasenöffnungen strömt (Die Anapana-Praxis ist eine Vorstufe der Vipassana-Meditation und dient dazu, den Geist zu fokussieren, zu reinigen und zu klären). Dann gehe gedanklich in den Raum hinter deiner Stirn und entspanne dich dort hinein. Werde ganz ruhig und still. Verbinde dich mit deinem Herzen und mit deiner Seelenebene. Dann stelle dir gerne folgende Fragen:

Wie möchte ich meine optimale Zukunft erleben?
Wie soll die optimale Zukunft der Menschen, der Tiere, der Erde aussehen?
Was möchte ich gerne ausstrahlen?
Welche Gefühle möchte ich gerne erleben?
Tauche ganz in die Fantasien ein und FÜHLE sie! Spüre die Energie, diese Stimmung.
Tauche ganz in deine Vision ein und FÜHLE FÜHLE FÜHLE!

Energie folgt derAufmerksamkeit! Lasst uns gemeinsam eine neue Erde erschaffen!


Autorin Tanja Seehofer

Lasst uns in Kontakt bleiben, gerne über meine Homepage:
www.tanjaseehofer.de. Tragt euch gerne im Newsletter ein, ihr findet mich auf Instagram oder meine Videos auf YogaEasy.de 

Tanja war auch zu Besuch im YogaWorld Podcast:

4 praktische Tipps für den Meditations-Einstieg

Einstieg Meditation

Draußen können wir momentan nicht wirklich sein. Also wird es Zeit, nach innen zu gehen. Ein Weg dahin ist die Meditation. Der Beginn fällt einigen oft schwer, doch diese 4 Tipps für den Meditations-Einstieg erleichtern dir den Anfang. 

Meditieren ist mit das Beste, was du für dein eigenes Wohlbefinden tun kannst. Zwar haben Wissenschaftler schon vor Längerem herausgefunden, dass Meditation Stress reduziert. Das „Warum“ konnte allerdings bisher nicht genau geklärt werden. Eine neuere Studie des Benson-Henry-Instituts in Massachusetts hat nun ergeben, dass eine regelmäßige Meditations-Praxis zu Veränderungen auf zellulärer Ebene führt. Vereinfacht gesagt werden „gute“ Gene ein- und „schlechte“ Gene ausgeschaltet. Das Immunsystem wird angeregt, die Stressresistenz steigt und Entzündungen klingen ab. Na, wenn das mal kein Grund ist, täglich ein paar Minuten zu investieren!

Lies auch: 15 Minuten Meditation in der Natur

1. Mach es dir bequem

Die einzige Regel für alle Formen der Meditation lautet: Dein Rücken sollte währenddessen gerade aufgerichtet und der Brustkorb weit sein. Ansonsten geht Bequemlichkeit über Form. Unterstütze also dein Becken und/oder deine Knie mit Hilfsmitteln, falls erforderlich. Achte außerdem darauf, dass deine Hüften höher als die Knie sind.

2. Konzentriere dich auf deinen Atem

Schließe anschließend die Augen oder blicke sanft geradeaus. Atme leicht durch die Nase und konzentriere dich ganz auf deinen Atemkreislauf. 

3. Wähle ein Mantra

Suche dir ein Wort oder einen Satz aus, um diesen während der Meditation gedanklich zu wiederholen. Je einfacher, desto besser. Ein solches Mantra hilft dir dabei, dich zu fokussieren. Ideen hierfür findest du bei unseren Mantras. 

4. Werde ganz still

Und schließlich: Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei deinem Atemfluss. Kühl bei der Einatmung, warm bei der Ausatmung. Nimm dabei aufkommende Gedanken oder Gefühle einfach und ohne Bewertung wahr und kehre mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem zurück.

Wenn dir die 4 Tipps für den Meditations-Einstieg gefallen haben, findest du hier weitere 7 Tipps für eine erholsamere Mediation.

Titelbild: Polina Tankilevitch von Pexels