Dr. Shijoe Mathew Anchery

Dr. Shijoe Mathew Anchery was born in Kuwait and raised in Kerala, South India. Dr. Mathew was influenced by the Ayurvedic heritage in his family early on and eventually decided to dedicate his life to practicing and sharing this ancient knowledge. Dr. Mathew has been an Ayurvedic physician for more than a decade, most notably at Ananda in the Himalayas in Rishikesh, India.

He has consulted and dispensed Ayurvedic remedies & wellness advice to patients suffering from chronic illnesses and in the process built deep & lasting relationships with a very diverse clientele both in India and UK. Currently, Dr. Mathew is working on developing a holistic ‚vedic lifestyle‘ format for natural wellness and preventive healthcare — based on the principles of the Ashtanga Hrudaya and Ayurvedic traditions of Kerala. His practice in Haywards Heath and Brighton, UK mainly focuses on dosha diagnosis-based body balancing, Chronic health issues, Panchakarma and Ayurvedic lifestyle planning.

Vortrag: „Simple ayurvedic techniques to detoxify body and mind“

The content will be focused on:

  • An introduction to the origin of Ayurveda and it’s development.
  • Basic concepts of Doshas and personalized medicine.
  • The need of detoxification. Detoxifying Herbs and oils.
  • Types of ayurvedic Fasting for detoxification (Anasana, Pathya and Peyaadikrama).
  • Mind and soul cleansing in everyday life.

Dr. Shijoe Mathew Anchery auf der YogaWorld 2020 in München:

Freitag, 17. Januar // 19:00 – 19:45 Uhr // Simple ayurvedic techniques to detoxify body and mind // Lakshmi Vortragsraum


 

Verena Simmann und Laura Biemann

Verena Simmann und Laura Biemann

Praktiziere mit Laura und Verena einen kreativen Vinyasa Flow, der dich im konstanten Kontakt zu deinem Atem hält.

Verena Simmann ist eine Lehrerin und Ausbilderin, die mit Erfahrung und Natürlichkeit berührt. In ihren Klassen vereint sie Präzision und Klarheit mit Gefühl. Es ist ihr Anliegen, ihre Schüler*innen zu einem achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper zu inspirieren und dabei hinter den Körper und seine Strukturen in die Tiefe spirituellen Bewusstseins zu blicken. Egal ob Du als interessierte*r Schüler*in oder als Yogalehrer*in kommst, in Verenas Kursen findest Du sowohl Anregungen für deine persönliche Praxis als auch für Deinen Unterricht. Verena bringt langjährige Erfahrung als Yogalehrerin mit, ist Ausbilderin für Yogalehrende im Bereich Ausrichtung und leitende Lehrerin im Ausbilderteam von YOGALIFE.

Mehr über Verena, ihre Aus- und Weiterbildungen findest Du unter www.verenasimmann.de und www.yogalife.de

Laura Biemann ist Inhaberin des Yoga- und Bewegungsstudios Om und Company in München. Sie unterrichtet Yoga seit vielen Jahren, ist Ausbilderin, arbeitet als Personal Trainerin und Coach für positive Psychologie. Seit ein paar Jahren hat Laura auch einen eigenen Podcast, in dem sie Yoga zum Anhören und Mitmachen anbietet. 

Mehr Infos zu Laura und ihrem Angebot auf www.om-company.de

Embodied Flow Practice: Samstag 14. Oktober, 14.45 – 15.30 Uhr

Praktiziere mit Laura und Verena einen kreativen Vinyasa Flow, der dich im konstanten Kontakt zu deinem Atem hält. Genieße während deiner Praxis wohltuende Assists und spüre die Kraft der Berührung. Fühle die Energie über den Körper und erlange ein neues Bewusstsein für Form und Atem.  


Verena Simmann und Laura Biemann auf der YogaWorld 2023 in München:

Samstag , 14. Oktober // 14:45 – 15:30 Uhr // „Embodied Flow Practice“ // Ganesha Yogaspace


Weil wir Bäume lieben: Crowdfunding zum Erhalt des Silvaticums

Crowdfunding Silvaticum

„Ein Park für alle!“ So lautet das Motto der Crowdfunding Aktion von Yoga Vidya für den Erhalt des Silvaticums in Bad Meinberg. Der Länderwaldpark bietet eine einmalige Auswahl an Gehölzen aus 14 Waldlandschaften des klimatisch gemäßigten Vegetationsgürtels. Und jetzt ist deine Unterstützung gefragt

„Das Silvaticum ist mit seinen 93 Baumarten eine einzigartig schöne Naturlandschaft. Sein Erhalt geht uns alle an!“ erklärt Susanne Sirringhaus.“Yoga Vidya übernimmt mit seinem Vorhaben, die erworbenen Teile des Parks zu pflegen und öffentlich zu halten, eine Aufgabe des Gemeinwohls. Das verdient Unterstützung von der Bevölkerung und den Gästen! Deshalb habe ich diese Crowdfunding Aktion ins Leben gerufen.“

Länderwaldpark als Erholungsgebiet für Alle

In diesem Sommer hatte der gemeinnützige Verein den Vertrag zum Teil-Erwerb des Silvaticums unterzeichnet. Bis dato war das dendrologisch, geologisch und historisch für die Region wertvolle Gebiet vom Landesverband Lippe verwaltet worden. Auch ging es dem gemeinnützigen Verein darum, den Park weiterhin öffentlich zugänglich zu halten und Beschränkungen durch private Investoren zu unterbinden. Deshalb wurde Yoga Vidya für den Landesverband der ideale Käufer. Auch Gästen von Yoga Vidya dient das Silvaticum als Erholungsgebiet zwischen den Seminarzeiten.

Ab 20.10 geht die aktionseigene Webseite an den Start

Auf dem Bauernmarkt am 19.10.2019 wird das Projekt mit einem eigenen Stand vorgestellt. Dann geht auch die aktionseigene Website unter der Adresse www.yoga-
vidya.de/einparkfueralle für das Crowdfunding an den Start. Bis dahin kann aber schon eifrig gespendet werden (Spendenkonto siehe unten). „Wir haben bereits Paten für drei große Bäume des Silvaticums gewonnen. Dabei sind allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda bereits 2.500 Euro zusammen gekommen„, berichtet Susanne Sirringhaus stolz.

Crowdfunding Silvaticum: Jede Spende ist willkommen

„Wir freuen uns über reges Interesse und jede Spende. Das kann eine Patenschaft für einen Prachtbaum in Höhe von 700 Euro sein, aber auch ein Blatt für wenige Euros kann erworben werden.“ Alle Spender eines Prachtbaumes erhalten eine Urkunde und werden auf der Website von Yoga Vidya genannt. „Das ist auch für Unternehmer interessant, die Ihre regionale Verbundenheit und ihr Engagement für den Naturschutz zeigen möchten.“

Das Projekt-Team visiert optimistisch 1000 Baumpatenschaften an, um eine Spendensumme zu erzielen, mit dem das Areal langjährig angemessen gepflegt und der Kredit annähernd getilgt werden kann. Und Frau Sirringhaus freut sich auf die Aktion: „Es macht einfach Spaß, sich für etwas zu engagieren, was man sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen und vor allem täglich besuchen kann. Schenken macht glücklich, besonders wenn viele Menschen etwas davon haben!


Die ortsansässige Initiatorin Susanne Sirringhaus wirbt gemeinsam mit dem neuen Teil-Eigentümer, dem Yoga Vidya e.V., für eine Beteiligung der Bevölkerung am Erhalt des Länderwaldparks. Eingehende Spenden sollen den Yoga Vidya e.V. bei Kaufpreis und Unterhaltskosten entlasten. Jeder Interessierte kann über eine Spende Pate eines Baumes oder seiner Teile werden. Die Spende besitzt ideellen Wert und ist nicht mit speziellen Rechten oder Verpflichtungen wie z.B. der Pflege des Baumes verbunden.

Silvaticum Spendenkonto
Yoga Vidya e.V.
DE 41 4726 0121 2150 0784 00
Stichwort: Silvaticum

Abhängigkeit in der Liebe: Wenn Nähe einengt

Abhängigkeit Partnerschaft
Bild von StockSnap auf Pixabay

Ist der Satz „Ohne dich will ich nicht sein“ Ausdruck von Abhängigkeit? Gehören Männer und Frauen wirklich zusammen? Wann wird aus liebevoller Nähe plötzlich großer Druck? Was suchen wir überhaupt in unserem Partner? Und was können wir von Shiva dabei lernen?

„Ich hab das Gefühl, meine andere Hälfte gefunden zu haben“, sagte meine damalige Freundin, kurz nachdem wir uns kennen gelernt hatten. In dem Moment ahnte ich, dass unsere Beziehung nicht lange halten würde, weil sie mit einer zu großen Hypothek begonnen hatte. Ich wusste damals noch nicht viel über Partnerschaft, aber ich fühlte mich auf einmal ängstlich. Ich fragte mich: Wie soll ich auf Dauer dem Anspruch genügen können, den anderen zu komplettieren? Dabei hatte ich selbst ein großes Bedürfnis nach Nähe und Intimität.

Wenn zuviel Nähe Druck erzeugt

Die meisten von uns sind damit in bester Gesellschaft. Den Göttern ergeht es ähnlich. Shiva und Parvati, das Vorzeigepaar im Yoga bekam ebenfalls nichts auseinander. Das führte in vielen Fällen leider auch zu Streit. Wenn der eine unbedingt alles mit dem anderen zusammen machen möchte, wird das, was eigentlich gesucht wurde, in den meisten Fällen irgendwann zu viel. Aus Nähe wird Druck. Dann distanziert sich der weniger nähebedürftige Partner. „Du liebst mich gar nicht“, ruft jetzt der andere. Die Rollen können dabei durchaus wechseln. Oft kann über Jahre hinweg einer der Partner vor Intimität flüchten. Wenn er dann aber irgendwann ganz unverhofft auf den anderen zukommt, dreht sich das Spiel plötzlich um. Der Grund? In dieser Phase der Beziehung haben beide noch eine heimliche Angst, ihre eigene Verletzlichkeit im Spiegel des Partners zu sehen.

Du hast Zweifel an deiner Beziehung? In „Die Kraft der Liebe“ erklärt Autor Ralf Sturm, was passieren kann, wenn wir uns entscheiden, bei unserem Partner zu bleiben

Welchen Partner ziehe ich an?

Was suchen wir überhaupt in unserem Partner? Wenn ich in Seminaren über Männer und Frauen spreche, greife ich gerne zum Stilmittel der Vereinfachung. Sätze wie „Ein Mann ist verlässlich“ können natürlich nicht allgemeingültig sein. Es geht dabei auch nie um den Mann oder die Frau an sich, sondern um die männliche und weibliche Polarität. Die ist stets in beiden Geschlechtern vorhanden. Da die Anteile in jedem von uns unterschiedlich ausgeprägt sind, suchen wir jemanden, der unsere Energie ergänzt, je nachdem ob wir selbst „männlicher“ oder „weiblicher“ sind. Wichtig ist dabei, dass wir immer schon beide Seiten in uns haben.

Aus zwei Teilen wird Eins

Vor vielen Jahrhunderten wollte der indische Weise Bhringi das unter keinen Umständen einsehen. Er akzeptierte nur Shiva in seiner männlichen Gestalt als die allumfassende Wirklichkeit. Und er weigerte sich, den Göttinnen auch nur ein Blütenblatt zu opfern. Das gefiel Parvati gar nicht. Zu dieser Zeit und auch heute noch ist es Brauch, im Kreis um die Figuren der Götter herumzugehen, um seine Verehrung auszudrücken. Also setzte Parvati sich auf Shivas Schoß, so dass Bhringi nicht darum herumkommen könnte, auch ihr zu huldigen. Darauf verwandelte dieser sich in eine Biene und versuchte, zwischen den beiden hindurchzufliegen. Parvati blieb bei ihrer Demonstration und verschmolz mit Shiva zu Ardhanarishvara (Sanskrit: „ardha“ = halb, „nari“ = Frau und „ishvara“ = Herr).

Das Göttliche als Verbindung

Jetzt war das Göttliche nur noch als Verbindung des Mannes und der Frau – der männlichen und weiblichen Anteile – zu sehen. Als Bhringi trotzdem noch gegen die Weiblichkeit wütete, entzog Parvati ihm die Lebenskraft. Der Mann, der sich selbst für so weise hielt, sah sich auf einmal auf sein Skelett reduziert und fiel zu Boden. Da verstand er durch die Beziehung zwischen der weiblichen, dynamischen Fülle seines Fleisches und Blutes und der statischen, tragenden Kraft seiner Knochen, wie beide Pole zusammengehören und keiner allein sein kann.

Unser Partner soll uns ergänzen

Uns bleibt die Aufgabe, diese Hochzeit zwischen Shiva und Parvati in unserer eigenen Persönlichkeit nachzuvollziehen. Am Anfang der Beziehung lieben wir unseren Partner meist für das, was wir in ihm sehen, das wir scheinbar gerade selber nicht haben. Wir finden uns beispielsweise selbst entweder zu sachlich oder zu emotional und schätzen den anderen für die ganz gegensätzliche Qualität. Unser Partner scheint uns zu ergänzen. Dieses Gefühl von Ganzheit steht aber auf wackeligen Füßen. Denn was, wenn der andere sich plötzlich entfernt?

Schluss mit Abhängigkeit: Wir brauchen keine „bessere Hälfte“

Die philosophische Frage ist: Kann uns jemand anders ganz machen oder können das nur wir selbst? Dem Bild von Ardhanarishvara nach sind wir das ja schon. Wenn das aber nur intellektuelle Erkenntnis bleibt, geht es uns immer noch nicht besser. Ich glaube, dass wir auf der Welt sind, um zu lernen, uns selbst zu lieben. Dazu dürfen wir weder den analytischen Geist, noch die Kraft der Gefühle einseitig idealisieren. Wir müssen beide in uns akzeptieren können. Dann brauchen wir keine „bessere Hälfte“ mehr, um uns vollständig zu fühlen. Statt in der Partnerschaft nach Fusion zu suchen, können wir uns jetzt auf eine Beziehung einlassen, in der wir gleichzeitig frei und verbunden sind.

Niemand ist perfekt und genau das ist das Schöne

Normalerweise funktioniert das nicht von heute auf morgen. Es reicht aber schon zu wissen, dass unser Weg in diese Richtung geht. Genauso wenig wie wir je einen Partner finden, der ganz mit sich im Reinen ist, genauso wenig werden wir selbst irgendwann „perfekt“ in der Selbstliebe sein. Warte also nicht darauf, dass du endlich „reif“ für eine Beziehung wirst. Wir warten ja auch nicht darauf, dass unser Geist ruhiger wird, bevor wir uns aufs Kissen setzen. Wir setzen uns zur Meditation und lassen ihn dann zur Ruhe kommen. Auf die gleiche Weise können wir in der Zuneigung von und zu unserem Partner uns selbst und ihn (oder sie) noch viel mehr schätzen lernen. Ganz ohne das Gefühl von Abhängigkeit.


Unser Autor Ralf Sturm arbeitet als Yoga- und Meditationslehrer sowie als Paar- und Sexualtherapeut. Mehr Infos über ihn gibt’s auf www.middendorf-sturm.de

Besser essen: 12 schnelle Tipps für eine gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung ist keinesfalls langweilig - Foto by jwlez on Unsplash

Die Nahrung ist der Treibstoff für deinen Körper – und damit ein entscheidender Faktor, ob du dich müde und schlapp oder wach und energiegeladen fühlst. Mit diesen 12 einfachen Tipps für eine gesunde Ernährung versorgst du deinen Körper mit allem was er braucht und wirst nebenbei richtig fit.

Ab heute zählen keine Ausreden mehr. Wenn du dich irgendwie abgeschlagen fühlst, musst du eben einfach etwas ändern. Sagt sich so leicht … Ist es aber auch. Denn du fängst einfach bei deiner Ernährung an, mit kleinen neuen Angewohnheiten. Ja, du musst konsequent dabei bleiben. Aber du wirst mit Happiness und einem wachen Kopf und fitten Körper belohnt. Und keine Bange: Kleine Sünden dürfen sein.

1. Den Tag mit Zitronenwasser starten

Ein Glas lauwarmes Wasser mit dem Saft eines Zitro­nenschnitzes ist das perfekte Vorspülprogramm für dein Verdauungssystem – und obendrein ein Energy-Boost für Morgenmuffel. 

2. Grün, grüner, am Grünsten

Gemüse spielt eine Schlüsselfigur in Sachen gesunde Ernährung. Es steckt voller Mineralien und ist somit ein sitzenmäßiges Basenmittel. Chlorophyll ist wie flüssiger Sonnenschein – es bringt die Lebensenergie zum Fließen. Wichtig: Grünes Gemüse sollte möglichst frisch sein. Grüner Kick auf die Schnelle: Brokkoli ein paar Minuten im Wasserbad dämpfen, etwas Himalajasalz und gutes Olivenöl darüber träufeln. Eventuell zusätzlich ein paar Tropfen Zitronensaft und etwas Bierhefe – so geht gesundes Fastfood! Oder du probierst es mit einem leckeren Brokkoli-Salat mit Limetten.

3. Weißen Zucker verbannen

Versuche es mal: Du wirst schnell merken, wie gut es tut, vollständig auf raffinierten Zucker zu verzichten! Bei Lust auf Süßes gibt es auch viele andere Optionen, zum Beispiel getrocknete Feigen. Vor allem die Bauchspeicheldrüse, aber auch andere Organe werden dir dankbar sein – und die häufig unterschwellig wirkende Zuckersucht ist bald endgültig passé.

4. 60 Prozent basisch, 40 Prozent sauer

Eine basenreiche gesunde Ernährung hält fit, gesund und macht glücklich. Das heißt: Wenig Süßes, nicht so viel Backwaren. Wenig tierische Produkte, nicht mehr als zwei Tassen Kaffee oder Schwarztee pro Tag und nur ein Glas Wein – dafür alles aber mit Genuss. Und der beste Stoff für eine basenreiche Ernährung ist Gemüse! Übrigens auf veganworld.de findest du leckere vegane Rezepte, wenn du die tierischen Produkte ganz weglassen möchtest.

5. So frisch und natürlich wie möglich

Die Devise in Sachen gesunde Ernährung heißt Biomarkt statt Supermarkt. Naturbelassene, frische Lebensmittel sind nicht nur gesünder, sondern auch nahrhafter. Unterm Strich lohnt sich das sogar finanziell, denn man braucht weniger, um satt und zufrieden zu sein. Hauptargument ist aber: Körper und Umwelt werden nicht mit Pestiziden und Konservierungsmitteln belastet.

6. Tageszeiten beachten

Am Morgen braucht der Körper aus ayur­vedischer Sicht etwas Warmes zum Erden und Ankommen. Am Mittag darf’s schon etwas üppiger sein, jetzt können auch eiweißreiche Nahrungsmittel gut verdaut werden. Dank dem hohen Stand der Sonne ist auch die Verdauungsenergie am höchsten. Am Abend soll’s dann wieder leicht verdaulich sein. Faustregel: Nach 19 Uhr besser gar nichts mehr essen, davon profitiert auch ein guter, gesunder Schlaf.

7. Fenchelsamen kauen

Besser als das traditionelle Verdauungsschnäpschen helfen Fenchelsamen dem Körper nach üppigen Mahlzeiten auf die Sprünge: Einfach ein paar Minuten lang auf den aromatischen Samen herumkauen. Das wirkt verdauungsfördernd und hilft gegen Blähungen.

8. Vor dem Essen Wasser trinken

Ein Glas Wasser vor der Mahlzeit füllt den Magen etwas an. Das verhindert, dass man sich den Bauch allzu voll schlägt. Außerdem können die Verdauungsenzyme besser wirken, wenn sie nicht durch gleichzeitig getrunkene Flüssigkeiten heruntergespült werden.

9. Weniger ist mehr

Die alte Diätregel „FDH“ (Friss die Hälfte) hat einiges für sich. Besser als sich den Bauch zu füllen, ist es, das Verdauungssystem nicht zu strapazieren. Faustregel: Der Magen sollte mit einem Drittel flüssiger Nahrung, einem Drittel fester Nahrung und einem Drittel Luft gefüllt sein. So kann er optimal arbeiten.

10. In Ruhe essen

Damit ist nicht nur das Tempo gemeint, auch die Atmosphäre muss stimmen. Denn nur so kann die Energie im Magen wirken, anstatt im Kopf festzustecken. Also: kein Food-to-go, kein TV, kein Handy, keine heftigen politischen Debatten und kein Streit am Esstisch! Übrigens ist es auch für deine Yoga-Praxis von entscheidender Bedeutung, wann du was isst. Hier kannst du lesen, an welche Regeln du dich halten musst.

11. Regelmäßigkeit

Unsere innere Uhr braucht eine gewisse Rou­tine. Deshalb solltest du regelmäßig essen und regelmäßig verdauen. Wenn wir die gewohnten Essenszeiten beibehalten, kann sich der Körper viel besser darauf einrichten, wann gegessen und wann verdaut wird.

12. Auf den Genuss kommt’s an!

Das bedeutet nicht nur, dass man gut einkauft, mit Liebe kocht und genussvoll isst: Du darfst dir schon auch mal etwas Leckeres gönnen, das nicht hundertprozentig dem Ernährungsplan entspricht. Wie zum Beispiel der weiße Schokoladen-Birnen-Kuchen von Surdham Göb. Denn Soulfood ist Balsam für deinen Seele und entspannt deinen Körper und einen gestressten Kopf. Guten Appetit!

Montags-Mantra: Emotionen – Energie in Bewegung

Emotionen – Energie in Bewegung

Kummer, Schmerz, Sehnsucht, Einsamkeit, Scham oder Wut: Bei manchen Emotionen würden wir jeden Umweg in Kauf nehmen. Drüber, drunter, fünfmal drumherum – solange wir sie nur nicht spüren müssen. Dabei sind Emotionen nichts anderes als Energie in Bewegung und sollten daher nicht blockiert werden. 

Unterdrückte Gefühle

Babys oder Kleinkinder haben noch nicht gelernt, ihre Emotionen zu unterdrücken. Manchmal kann man an ihren Gesichtszügen beobachten, wie sie in kürzester Zeit von einer Stimmungslage zur nächsten wechseln. Nach und nach lernt man jedoch, Gefühle in gut oder schlecht zu unterteilen und sie zu kontrollieren. Selbst wenn wir alleine sind, erlauben wir uns oft nicht, den Schmerz bewusst zu fühlen und einfach mal zu weinen, zu schreien oder traurig zu sein.

Der Weg drumherum

Wollen wir uns nicht mit unseren Emotionen auseinandersetzen, wimmelt es im Alltag nur so von Ablenkungen. Manche stürzen sich Hals über Kopf in die Arbeit oder verplanen jede Minute ihrer Freizeit. Andere betäuben die Gefühle indem sie stundenlang vorm Fernseher sitzen oder am Smartphone hängen: allen Freunden im Telefonbuch texten oder durch die sozialen Medien scrollen – nur nicht alleine fühlen. Es scheint der einfachste Weg zu sein, doch bringt es langfristig wenig.

Unterdrückte Emotionen werden im Körper angestaut und blockieren auf die Dauer fließende Energien. Entweder der Staudamm bricht und sie sprudeln alle auf einen Schlag heraus oder sie können sich irgendwann in Unwohlsein, Verspannungen oder Krankheit äußern. Erst wenn wir Gefühle akzeptieren, annehmen und durchleben, können wir sie loslassen und Raum für schöne Emotionen schaffen. Wir dürfen uns mehr Zeit für uns selbst nehmen und können eine neue Beziehung zu uns aufbauen.

Der Fluss der Emotionen

Das bedeutet nicht, dass wir bei jedem Wutanfall losschreien oder bei jeder Kränkung direkt in Tränen ausbrechen sollten. Wir können die Emotionen jedoch wahrnehmen und sie zurückhalten, bis wir einen Ort finden, an dem wir sie intensiv spüren können. Ein Weg, das Alleinsein zu üben und aufkommende Gedanken hinzunehmen, ist die Meditation. Verordnet man dem Verstand Ruhe, lässt Emotionen zu und kämpft nicht dagegen an, kann man sie danach weiterziehen lassen. Jede einzelne von ihnen lehrt uns mehr über uns selbst und birgt die Möglichkeit, auf einer tieferen Ebene zu heilen.

„Der einzige Weg raus, ist der Weg mittendurch.“

Wer sich mit dem Meditieren noch schwer tut, kann die Meditation von Yogalehrerin Seane Corn ausprobieren. Diese hilft besonders in Momenten der Trauer und des Schmerzes. 

Less Carbs: Tipps für weniger Kohlenhydrate im Essen

Low Carb Tipps
Photo by Daria Shevtsova from Pexels

Less Carbs bitte! Hier erfährst du, wie du kinderleicht ein paar Kohlenhydrate einsparen kannst, ohne gleich ganz auf sie zu verzichten. Gastautorin Kerrie-Ann Jennings hat drei hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Die Pfunde sollen purzeln, Gesundheitsbeschwerden sollen gelindert werden – und all das dank kohlenhydratearmer Ernährung. Aber ist es wirklich so gut, für immer auf Kohlenhydrate zu verzichten? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Kerrie-Ann hat sicher der Frage etwas näher gewidmet und in „Nie wieder Nudeln“ den No- bzw. Low Carbs-Hype genauer untern die Lupe genommen. Ihr Fazit: Nicht alles stimmt, was da so an Mythen durchs Internet geistert. Dennoch sollten wir weniger Kohlenhydrate zu uns nehmen – oder zumindest genau darauf achten, welche Carbs wir futtern. Denn die Verdauung kommt damit eindeutig besser zurecht.

Tipp 1: Ballaststoffe zum Frühstück

Vollkorn ist ballaststoffreich, das verlangsamt die Verdauung und führt dem Blut kontinuierlich statt schlagartig Zucker zu. Weißmehl und andere stark bearbeitete Getreideerzeugnisse dagegen werden sehr schnell verdaut, sie lassen den Blutzuckerspiegel kurz in die Höhe schnellen und dann wieder rapide abfallen. Das spricht für Quinoa-Brei, Amaranth-Müsli oder Vollkornbrot und gegen Croissants und Baguette. Wenn du nicht völlig auf Vollkornprodukte umsteigen möchtest, solltest du den Frühstückstoast wenigstens mit Eiweiß und Fett kombinieren. Zum Beispiel mit einem Aufstrich aus reinem Nussmus oder aus zerdrückten Avocados. Das verlangsamt die Verdauung und verhindert, dass der Zucker aus den Kohlenhydraten des Getreides schlagartig ins Blut übergeht. Eine weitere Strategie ist ein Low-Carb-Frühstück. In diesem Fall entscheidest du dich zum Beispiel für eiweißreiche Karotten-Walnuss-Muffins oder für ein lockeres Rührei mit frischem Spinat.

Tipp 2: Blumenkohl statt Kohlenhydrate

Auch ohne kohlenhydratreiche Nudeln, Reis, Linsen und Mehl kann man schnell und gesund kochen. Blumenkohl zum Beispiel eignet sich wegen seiner körnigen Konsi­stenz auch super für ein Couscous und liefert dabei ganz nebenbei noch eine Extraportion Gemüse. Und anstatt zum Nachtisch Kuchen oder Tiramisu zu servieren, kannst du mit verschiedenen Chia-Puddings experimentieren. Das Grundrezept ist denkbar simpel: 1 Tasse Milch über 3 Esslöffel Chia-Samen gießen und im Kühlschrank mehrere Stunden quellen lassen. Zum Schluss kommt frisches Obst darüber und eventuell ein Paar Nüsse oder Schokostreusel.

Tipp 3: Mehr Gemüse, weniger Mehl

Weil die meisten Menschen tendenziell zu viele Getreideprodukte essen, ist auch die Kalorienzufuhr höher als nötig. Dem kann man unkompliziert entgegenwirken, ohne deswegen hungern zu müssen: Erhöhe den Anteil an Obst und Gemüse. Eine Portion Zucchini-Pasta spart im Vergleich zu den traditionellen Spaghetti aus Weizenmehl 200 Kalorien und 40 Gramm Kohlen­hydrate, macht aber genauso satt und enthält viele wichtige Nährstoffe. Auch im Restaurant ist es oft gar nicht so schwer, ein bisschen Low-Carb-Philosophie zu pflegen. Frage nach, ob du statt der vorgesehenen Beilage lieber eine Extraportion Gemüse oder Salat haben können. In vielen Fällen ist das überhaupt kein Problem.


Kerri-Ann Jennings ist nicht nur freiberufliche Autorin, sondern auch Yogalehrerin. Sie schreibt am liebsten über Gesundheitsthemen und Ernährung.

So gut ist Yoga für das Herz

Rolle Yoga für das Herz
Welche Rolle spielt Yoga für das Herz?

Das Herz spielt im Yoga die Hauptrolle – aber welche Rolle spielt Yoga für das Herz? Wir widmen uns der Frage: Kann Yoga helfen, Herz und Kreislauf gesund zu erhalten? Kann Yoga womöglich sogar kranke Herzen gesund machen? Vieles spricht dafür.

„My heart is beating like a jungle drum – rakatang katang tang.“ Wenn das Herz so wild verliebt klopft wie in Emiliana Torrinis Song, dann ist das ein tolles Gefühl. Selbst wenn die Dschungeltrommel dröhnt, weil ich in letzter Sekunde zur S-Bahn hetze, fühlt sich das noch ziemlich gut an. Mein Herz scheint mir zuzurufen: „Hossa, das ist heftig, aber ich schaff ’s!“ Doch was, wenn es eben nicht mehr so zuverlässig bumpert, wenn es rast, stolpert, schwächelt oder gar aussetzt? Noch vor 30 Jahren wurden Herz-Kreislauf-Patienten vor allem zwei Dinge verordnet: starke Medikamente und Schonung. Seither hat in der Herzmedizin eine ziemliche Revolution stattgefunden: Nicht nur versucht man heute viel offensiver, Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil vorzubeugen, man hat auch erkannt, dass das sogar bestehende Erkrankungen lindern und die Prognose deutlich verbessern kann.

Können sich Ablagerungen an Herzkranzgefäßen zurückbilden?

Einer der Anführer dieser Revolution war der amerikanische Arzt Dr. Dean Ornish. Er wies 1990 in einer Studie erstmals nach, dass sich bestehende und potenziell lebensgefährliche Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen vollständig zurückbilden können – und zwar ganz ohne Medikamente. Dazu entwickelte Ornish ein Programm, das zum einen Cholesterin und Fett in der Ernährung drastisch senkte und zum anderen auf Bewegung und Entspannung setzte. Maßgeblich an diesem Programm beteiligt war damals eine Yogalehrerin: Nischala Joy Devi. Bis heute bildet sie Yogalehrer und medizinisches Personal mit ihrem Kurs „Yoga for the Heart“ weiter. Sie ist überzeugt: „Die Arbeit für das Herz ist physisch, emotional und spirituell. Wir brauchen Lehrer, die den Menschen helfen, ein gesundes Leben zu führen.“

Inzwischen haben eine ganze Reihe weiterer Untersuchungen die Wirkungen von Yoga bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems belegt. So wird immer deutlicher, dass die Praxis ein wertvolles Werkzeug sowohl in der Prävention als auch in der Therapie sein kann, denn sie begegnet wirksam den wichtigsten Risikofaktoren. Welche das sind, erfahren Sie im Artikel „Wie Yoga Risikofaktoren für Herzerkrankungen beeinflusst„.


Wenn sie mal wieder mit dröhnendem Herzen zum S-Bahn Gleis hetzt, fragt sich YOGA-JOURNAL-Redakteurin STEPHANIE SCHAUENBURG manchmal schon, ob sie nicht öfter mal joggen gehen sollte. Stattdessen legt sie aber lieber ein paar Extra-Runden Sonnengruß ein.Für diesen Artikel hat sie auch auf Recherchen von Annett Böhme und Tanja Ziegert zurückgegriffen.