Dies. Das. Asana – Beschwingter Krieger

Leichtigkeit auch in schwierigen Haltungen zu empfinden, ist ein Leitfaden, der sich durch viele moderne Yogastunden zieht – und der sich (obwohl das oft viel schwieriger ist) auch im Leben widerspiegeln kann. Der beschwingte Krieger macht uns vor, wie diese Balance gelingt.

GORDON SCHIRMER
GORDON SCHIRMER

Der berühmte Vers „Sthira sukham asanam“ aus Patanjalis Yogasutra wird je nach Schule und Tradition etwas verschieden übersetzt. Manchmal heißt es, „Die Körperhaltung sollte stabil und angenehm sein“, dann wieder „Der Sitz ist fest und leicht“. So oder so: Wir werden aufgefordert, nach der Balance zu streben – zwischen knall- hartem Durchziehen (was auch bedeuten kann, für sich einzustehen und nicht klein beizugeben) und einer Weichheit, vor der wir uns manchmal fürchten, da wir meinen, dadurch die Zügel aus der Hand zu geben oder in der Unterspannung zu versacken. Der beschwingte Krieger ist für mich die perfekte Übung, um den Ausgleich dieser Gegensätze einzuüben: Zwar ist die Grundspannung deutlich spürbar, vor allem im vorderen Bein und den Adlerarmen, aber man nimmt auch wahr, dass Verkrampfen ins Ungleichgewicht führt. Stattdessen liegen die Arme wie Wurzeln ineinander und der ruhige, weiche Atem führt Sie in die Leichtigkeit – Lächeln inklusive.

Macht das Spaß?

JA! Da es bei dieser Hybrid-Haltung kaum möglich ist, wie ein gefällter Baum umzufallen, kann man spielerisch mit dem Heben der Ferse und mit den Adlerarmen experimentieren.

Muss ich das können?

NEIN. Der Mix aus Beinkraft und Mo- bilisierung von Schultern und oberem Rücken ist sicher inspirierend, aber natürlich kann man Krieger und Adler auch ganz klassisch einzeln üben.

Was muss ich dafür tun?

Zur Vorbereitung dienen Sonnengrüße, Krieger 2 und einfache Adlerarme im Stehen. Um das Heben der Ferse zu erleichtern, heben und senken Sie beide Fersen ein paarmal aus dem Stand. Das weckt die Kraft der Waden und Oberschenkel und fördert das Bewusstsein für die Bewegung.

Step by Step

  1. Sie beginnen im herabschauenden Hund. Heben Sie mit der Einatmung das rechte Bein und ziehen Sie den Fuß mit der Ausatmung an die Innenseite Ihrer rechten Hand. Mit der nächsten Einatmung richten Sie sich auf und segeln elegant in den Krieger 2, dabei dreht sich der hintere Fuß in die Diagonale.
  2. Vielleicht müssen Sie die Stellung der Füße und die Ausrichtung der Beine noch etwas korrigieren: Der Schritt sollte groß genug sein, dass das tief gebeugte vordere Knie maximal über dem Fußgelenk steht und nicht davor.
  3. Atmen Sie ein und kreuzen Sie den linken über den rechten Oberarm. Wenn möglich, kreuzen Sie auch die Unterarme, sodass sich die Handflächen berühren. Wenn nicht, können Sie einen Yogagurt oder einfach eine Socke zum Greifen benutzen. Atmen Sie tief in den oberen Rücken ein, dabei bewegen sich die Schulterblätter voneinander weg. Ausatmend schieben Sie die Ellenbogen weiter vor und etwas nach oben.
  4. Richten Sie den Blick nach vorne, das erleichtert die Balance. Spüren Sie beide Füße mit gleichem Gewicht auf der Matte.Dann heben Sie langsam die rechte Ferse. Im Bewusstsein Ihrer eigenen Kraft lassen Sie dem Atem freien Lauf und spüren die Leichtigkeit, die er mit sich bringen kann. Sobald diese Leichtigkeit verschwindet (und das Lächeln in ihrem Gesicht erstarrt), lösen Sie die Haltung achtsam auf, fließen durch ein Vinyasa und wiederholen das Ganze auf der anderen Seite.


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    Foto: Gordon Schirmer

Einfach sein

Echtes inneres Gleichgewicht entsteht nicht im Ausgleich zwischen den Extremen, sondern in der Anbindung an einen Zustand der Ganzheit – oder anders gesagt: in dem ebenso banalen wie wunderbaren Gefühl, am Leben zu sein.

DAS LEBEN NIMMT uns mit all seinen Höhen und Tiefen oft so gefangen, dass wir etwas sehr Wesentliches nicht mehr wahrnehmen: die Freude, am Leben zu sein. Damit meine ich einen körperli­ chen und geistigen Zustand, in dem man sich ganz, heil, geerdet und tief mit sich selbst und der Welt verbunden fühlt – frei von dem Bedürfnis, irgendetwas zu verbessern, zu heilen oder überhaupt zu verändern. Meditation ist darauf ausge­legt, genau diesen Zustand herzustellen: Wir machen uns auf, hinter die vielen Ablenkungen zu blicken und das zu er­ fahren, was an uns selbst harmonisch und friedlich ist – und schon immer war. Mit anderen Worten: Wir praktizieren Meditation nicht, um „ganz“ zu werden, sondern um uns mit einer bereits beste­ henden „Ganzheit“ zu verbinden. Ohne diese Verbindung wird man immer das Gefühl haben, es fehle etwas. Gelingt es dagegen, diesen Zugang zu finden, dann erfährt man Gelassenheit und tiefes Wohlempfinden.

Mensch sein

Sie sind von Geburt an mehr als nur eine begrenzte Einzelperson – auch wenn Sie bei sich selbst und gegenüber ihren Mit­ menschen gesunde Grenzen wahren. Ihr tiefster Wesenskern reicht nicht nur über Ihren Körper und Ihre Gedanken hinaus, sondern auch über die Grenzen von Zeit und Raum, er ist angebunden an ein gro­ßes Ganzes. Deshalb können Sie sich zum Beispiel schon als „ganz“ und vollständig empfinden, während Sie weiterhin da­ nach streben, weiser zu werden oder so­ ziale Bindungen aufzubauen. Einfacher gesagt: Ein Gefühl der Erfüllung ist auch dann möglich, wenn Sie sich danach seh­ nen, mehr zu erreichen.

Eine regelmäßige Meditations­praxis hilft Ihnen, dieses Gefühl auch inmitten des Alltags in sich wachzurufen – beim Essen, Reden, Spielen oder Arbei­ ten. Ihre angeborene Ganzheit zu kennen und auch inmitten der alltäglichen Auf­ gaben noch spüren zu können, ist ein Tor zu wirklicher Gesundheit und Lebens­kunst. Die Anbindung an diese Ganzheit hat auch die Kraft, andere angeborene Aspekte Ihrer selbst zum Vorschein zu bringen: Liebe, Güte, Mitgefühl, Freude und inneren Frieden.

Wie geht das?

Eigentlich ist es ganz einfach: Sie begin­nen damit, sich innerlich überhaupt auf diese Ganzheit auszurichten. Der zweite Schritt besteht darin, die universelle Le­benskraft wahrzunehmen, die jedes Atom, jedes Molekül, jede Zelle eines Körpers und des gesamten Kosmos durchdringt. Diese Kraft – wir nennen sie im YogaPrana oder auch Shakti – ist erstaun­ lich sichtbar und Sie sind ein Teil davon! (Vielleicht erinnern Sie sich: In Folge 1 dieser Reihe, das war im Yoga Journal Heft 2/2018, habe ich Shakti eingehend beschrieben.) Im dritten Schritt geht es dann darum, das Gefühl des „Einfach­Seins“ einzuüben und zu nähren.

„Die Freude, am Leben zu sein – ein Zustand, in dem man sich heil, geerdet und tief mit sich selbst und der Welt verbunden fühlt.“

Einfach­-Sein ist ein Gefühl von Präsenz, also Gegenwärtigkeit: Jetzt, hier – und nichts sonst. Sie erleben es, wenn Sie einen Moment lang ganz still werden, wenn Sie zwischen zwei Gedanken, zwei Atemzügen oder zwei Tätigkeiten bewusst innehalten. Es ist das wunderbare Gefühl, das Sie haben, wenn Sie eine Aufgabe er­ ledigt haben, wenn Sie sich etwas Ruhe gönnen und einmal nichts tun müssen. Wenn Sie sich mit einem tiefen, befriedigenden Seufzer zurücklehnen können: „Ahhhh …“ Genau das üben Sie auch in der folgenden Meditation, die es ab 15.1. auf unserer Website gibt.

 

Worte werden zu Bildern

DJAYA ist ein alt-indonesisches Wort und bedeutet Sieg, Erfolg oder Aufblühen. Als gemeinsames Projekt von Yin-Yogalehrerin Tanja Seehofer und dem Musiker Yann Kuhlmann ist DJAYA ein Weg zu tiefem innerem Frieden.

Eure Hintergründe als Yogalehrerin und Komponist sind durchaus verschieden. Was hat euch für DJAYA zusammengeführt?

YK: Wir praktizieren beide seit Jahrzehnten Yoga. Und wir lieben natürlich Musik. Als ich das erste Mal in Tanjas Yin-Yogaklasse kam und ihre besonnene und ergreifende Stimme hörte, bekam ich den Eindruck, dass die Inhalte durch einen speziellen Klangraum noch tiefergehender transportiert werden könnten. So produzierte ich eine erste CD, die Tanja im Unterricht ausprobieren konnte.

Tanja, Yoga gilt als Praxis der Stille und vor DJAYA hast du ohne „Soundtrack“ unterrichtet. Hat sich dein Ansatz durch DJAYA verändert?

TS: Sehr schnell konnte ich feststellen, dass Yanns Musik die Menschen motiviert, noch tiefer in die Haltungen und Meditation zu gehen. Durch die besondere Art der Töne bekommt der Raum zwischen meinen Worten mehr Fülle. Ich kann mittlerweile mit weniger Sprache weit mehr Inhalt transportieren. Worte werden zu Bildern, Aussagen werden zu Erlebnissen. Ich komme mir vor wie in einer 3D-DolbyDigital-Yogastunde (lacht).

Welche Wirkung schreibst du den Klängen zu?

TS: Die ganze Welt ist Klang, Rhythmus, Schwingung, und so wirken auch die Schwingungsfrequenzen im menschlichen Körper auf Knochen, Muskeln, Faszien und die Körperflüssigkeiten. Die- se wohltuende Wirkung bringt uns in ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. So können die Yin-Attribute feiner erlebt und deutlicher zugelassen werden: Vertrauen, Loslassen, Empfangen, Hingabe, Geduld, Spüren – einfach Sein.

Es gibt viele von Musik begleitete Yogaklassen, je nach Stil kann sie verschiedene Funktionen haben. Was ist das Besondere an eurem Konzept?

YK: Es wird schnell deutlich, dass bei DJAYA die Musik keine unterhaltende oder lyrische Funktion hat, geschweige denn als freundliches Hintergrundrauschen eingesetzt wird. Je nach Asana spiele ich ein anderes Instrument, andere Skalen, andere Tempi, abgestimmt auf die Bedeutung und Funktion der Haltung in Bezug auf Chakra, Element und Anatomie. Das hilft dem Geist, aber auch dem Körper, inniger loszulassen und sich der „Aufgabe“ zu stellen. Wenn man da fünf Minuten verknotet am Boden liegt und sich denkt „Was mache ich da nur?“ wirkt die Musik, glaube ich, letztendlich auch sehr tröstlich (beide lachen).

TS: Die Instrumente und Kompositionen haben eine tiefenpsychologische Wirkung. Unser großer Erdton-Gong erinnert zum Beispiel daran, sich selbst zu erden. Die Sitar kann dich in die Höhen des fliegenden Adlers führen. Yann spielt im Prinzip Ostinati, also sich wiederholende, nur allmählich verändernde Musikphrasen, fast wie ein Mantra, so dass es auch mich manchmal ganz schön hineinzieht und ich überlegen muss, wo ich gerade war…(lacht)

Yann, was sind die besonderen Charakteristika der Instrumente, die du bei DJAYA einsetzt? Und welche Wirkungen haben deren spezifische Klänge auf Körper und Geist?

YK: Unsere Instrumente sind gemäß Kammerton A = 432,1 Hz gestimmt, das ist die traditionelle Frequenz des Om. Diese Stimmung entspricht der Frequenz des Erdentones, ihr werden entspannende und heilende Wirkungen nachgesagt. Der Gong hat spannungslösende und kreislaufstärkende Eigenschaften. Das Hackbrett (Santur) perlt wie sanft tropfendes Wasser. Ich habe meines auf eine Yin- und eine Yang-Seite umgebaut, entsprechend verwende ich es beispielsweise gerne für Drehungen. Weiterhin spiele ich in den Sessions unter anderem Sitar, Hand-Pan, Gitarre, Harmonium, Klangschalen, Kontrabass und Klavier, übrigens auch den Synthesizer, der mit seinen Oszillatoren und Filtern außergewöhnlich reiche Ober- und Untertonspektren erzeugen kann.

Inwiefern ist bereits das Spielen der Instrumente eine Praxis?

YK: Das Spielen eines Instrumentes bedeutet Konzentration, Beherrschung des Körpers und Einstimmung des Geistes auf einen Ausdruck, auf eine innere Haltung. Eine sehr spirituelle Angelegenheit, würde ich sagen.

Am 20. Oktober 2018 erschien das neue DJAYA-Album mit detaillierten Yin-Yogainstruktionen, erhältlich unter anderem auf djayayoga.de. Wer eine Live-Session erleben möchte, kann zwischen vielen Festivals und Workshops im deutschsprachigen Raum wählen. Weitere Infos, Termine und Musik finden sich ebenfalls auf djayayoga.de sowie auf YouTube unter „djaya yoga & music“.


FOTO: GORDON SCHIRMER

 

Playlist der Woche: Mindfulness

Mindfulness, oder auf Deutsch: Achtsamkeit. Ein Begriff den wir momentan öfter lesen oder zu hören bekommen – der uns vielleicht sogar schon zu den Ohren rauskommt? Achtsam zu leben ist kein Prozess der schnell umzusetzen ist. Doch wer sich langjährig damit beschäftigt, weiß, dass ihre Wirkung über Entspannung und Konzentration hinausgeht. Nach und nach werden wir mitfühlender – mit andern aber auch mit uns selbst. Das schließt Freundlichkeit, Grosszügigkeit, Toleranz, Offenheit und Mut ein. Wir finden einen Weg aus „Grübelspiralen“ heraus und handeln bewusster.

Unsere Playlist der Woche unterstützt genau diesen Prozess und soll auf dem Weg zu mehr Gelassenheit begleiten. Viel Spaß beim Reinhören.

Wintersport durch Yoga leicht gemacht – Mini Praxis

Wintersport

Viele Skigebiete haben bereits die ersten Opening-Wochenenden veranstaltet. Wie kannst du dich ideal auf die bevorstehende Skisaison vorbereiten? Hier haben wir ein kleines Mini Programm für den Wintersport zusammengestellt. Rüste dich für deine Winter-Abenteuer, indem du Stärke, Selbstvertrauen und Beweglichkeit ankurbelst.

Gutes Team: Yoga und Wintersport

„Ob du nun Ski oder Snowboard fährst. Yoga kann trotz seiner Wurzeln im warmen Indien eine tolle Unterstützung sein, Körper und Geist auf die winterliche Piste vorzubereiten“. Davon ist die Ski- und Yogalehrerin Anne Anderson überzeugt. Nach ihrer Ausbildung zur Kripalu-Yogalehrerin begann sie vor sieben Jahren, yogische Atemtechniken in ihre Skikurse zu integrieren. Der Effekt war verblüffend. Sie bemerkte, dass ihre Schüler*innen auf der Piste souveräner wurden. „Nachdem ich Yoga eingebaut hatte, machten die Schüler*innen viel schneller Fortschritte.“

Heute beinhaltet Andersons Unterricht die „Snowga-Praxis„. Dabei üben die Schüler*innen 15 Minuten lang Meditation, Pranayama und Asanas, bevor sie auf die Bretter steigen. „Wenn man vor dem Skifahren Yoga übt, hat man auf der Piste mehr Spaß. Der Geist wird ruhig und der Körper sanft aufgewärmt. Zudem sinkt dadurch die Anfälligkeit für Zerrungen und Verletzungen rapide.“

Deine kleine Pisten-Praxis

1 & 2: Katze-Kuh und Nadelöhr

Anderson schlägt daher sechs Aufwärmübungen vor, bevor es auf die Piste geht. Die Katze-Kuh-Haltung, um den Rücken aufzuwärmen und anschließend eine Drehung zu jeder Seite für mehr Flexibilität in der Wirbelsäule. (Ohne Bilder).

3: Tadasana – Bergposition

Die Bergposition stärkt das Bewusstsein für die korrekte Körperhaltung und lenkt den Fokus nach innen. Komm in einen hüftbreiten Stand, die großen Zehen parallel. Beuge dann ganz leicht die Knie. So kannst du dein Steißbein zum Boden ziehen. Jetzt öffnest du die Hände nach vorne und dein Blick geht bestimmt aber ohne Anhaftung in den Raum.

Utkatasana gezeichnet Wintersport

4: Utkatasana – Stuhlposition

„Danach“, sagt sie, „solltest du Haltungen üben, die besonders in den Knien und Hüften Kraft aufbauen und deine Balance und Flexibilität verbessern. Utkatasana (Stuhlhaltung) ist unerlässlich. Denn sie bereitet auf die Haltung mit gebeugten Knien und Knöcheln vor. Das ist für Skifahrer die Standardposition. Zudem stärkt sie die Beinmuskulatur, welche wiederum die Knie unterstützt.“

Dafür beugst du aus Tadasana die Knie. Allerdings achtest du darauf, dass deine Knie hinter deine großen Zehen bleiben. Mit der nächsten Einatmung ziehst du deine Arme nach oben. Komm nach einer halben bis ganzen Minute zurück zu Tadasana.

Virabhadrasana I gezeichnet Wintersport

5: Virabhadrasana I

Der Krieger I öffnet die Brust und baut Kraft in den Beinen auf. Dafür machst du mit rechts einen Schritt nach hinten. Dein vorderes Knie ist im 45-Grad-Winkel gebeugt. Das hintere ist mit leicht geöffneter Hüfte gestreckt. Wenn du die Stabilität in deinen Beinen spürst, dann nimm einatmend die Arme wieder gestreckt nach oben. Währenddessen lässt du die ganze Zeit deine starke Mitte aktiv, damit dein unterer Rücken in der Rückbeuge nicht zu sehr strapazier wird.

Virabhadrasana III gezeichnet Wintersport

6: Virabhadrasana III

Der Krieger III verbessert die Balance und kräftigt die Bauchmuskulatur. Aus dem Krieger I lehnst du dich nach vorne. Jetzt hebst das hintere Bein ab. Dabei sind sowohl deine Wirbelsäule als auch deine Arme und dein Bein parallel zum Boden. Achte darauf, dass die Hüfte geschlossen ist. Wechsel nun die Seite und wiederhole Krieger I und III mit dem linken Bein hinten. Jetzt bist du bereit für den Wintersport.

Christof Linhuber

Christof Linhuber (Dipl. Musiktherapeut), ein Leben lang auf den Spuren des Klanges unterwegs, indem er in einer traditionsreichen Klangwelt aufgewachsen ist, über ein gelerntes Handwerk und dem folgenden Musiktherapiestudium zum Instrumentenbau kam. Zwischen dem Bau von musiktherapeutischen Instrumenten, praktizierter und selbst erlebter Musiktherapie lotet er den Wirkraum von Klang aus und begleitet seit 20 Jahren Menschen zur seelischen Ganzwerdung durch tiefste Erlebensschichten. Zu seinen privaten Vergnügungen zählen Contact-Impro-Dance und Yoga

„Klang bzw. Schwingung ist für mich das Grundphänomen allen Seins. Das ganze Universum ist ein bombastischer Klang:) Fokussieren wir auf den Wohlklang – der ein Teil dieses Gesamtklanges ist – finden wir Harmonisierung, Getragensein, Verbundenheit, Orientierung, Besänftigung aber auch Stärke u.v.m.

Klang führt in den Raum jenseits der Worte, in den Raum des Seins.
Klang will nichts, meint mich.
Klang berührt, macht Verbundenheit real …“

Workshop: Seinserfahrung im Klang – aus der Begegnung mit Dir selbst in den Körper kommen

Klang für die Seele, auf dass ihr Flügel wachsen,
… dadurch, dass sie ganz in der Tiefe berührt wird,
sich erkannt fühlt, sich gemeint fühlt,
sich beglückt erhebt …

Erlaube, dass diese Begegnung mit Deinem Innersten, Dich in Deine Bewegung, in Dein YOGA bringt. Lass Deinen Körper aus der Summe seines gesammelten Wissens in stimmige Bewegung, Position kommen, so schnell, so langsam, vielfältig oder auch einfältig, genau so … und das so lange wie es genau richtig ist … Wir schenken uns nach einer kurzen Anleitung eine gegenseitige Klangerfahrung mit Körpermonochorden.
Der bis tief in den Körper hineinvibrierende Wohlklang schafft einen Begegnungsraum zwischen Deiner Seele, Deinem Herzen und Deinem Körper. Du bist eingeladen, Deinem Fühlen, Deinem inneren Flow in Bewegung kommen zu lassen, während Dich berührende von unserer gemeinsamen Atmosphäre inspirierten Liveklänge mit Klangsäule, Koto, Stimme u.a. darin unterstützen.

Christof Linhuber auf der YogaWorld 2020 in München:

Samstag, 18. Januar // 12:45 – 13:30 Uhr // Seinserfahrung im Klang – aus der Begegnung mit Dir selbst in den Körper kommen // Siddharta Yogaspace


Jasmin Kirstein

Infos zur Person

Mit der Gründung von My Sportlady, im Jahre 1984, eines der ersten Fitness-Studios nur für Frauen und der Kochschule Koch Dich glücklich sowie ihrer Arbeit in der My Sportlady-Stiftung zur Unterstützung von Frauen und Kindern in schwierigen Lebenssituationen, erlangte Jasmin Kirstein internationale Anerkennung.

Durch ihre eigene spirituelle Praxis und langjährige Recherchen zu den Themen Yoga, Ayurveda, Meditation und Stress-Management in Indien und Sri Lanka hat Jasmin Kirstein ihre bewährten Programme entwickelt.

In ihren erfolgreichen Unternehmen im Münchner Glockenbachviertel, auf fast 2000 qm Fläche, stehen Frauen, deren spezifische Bedürfnisse und Wohlergehen im Zentrum ihres Interesses: Yoga in allen Variationen, von Yinyoga bis Poweryoga, Rücken- und Krafttraining, Saunen und Rückzugsoasen sowie gesunde Mahlzeiten, die täglich frisch in der Kochschule bereitet werden. Im integrierten My Dayspa finden Frauen eine Auszeit und lassen sich verwöhnen.

Jasmin Kirsteins Ziel ist es, Frauen Ruhe und Kraft zu vermitteln, sie zu unterstützen, mit einfachen und praktischen Mitteln gesund zu bleiben und mit Freude einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Das ganzheitliche Wohlbefinden steht immer an erster Stelle.

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DIY-Avocado-Maske für Haut und Haare

Schon als Lebensmittel ist die Avocado nicht zu schlagen. Kaum eine andere Frucht ist so reich an wertvollen Fetten, Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Das kommt auch der nach den Wintermonaten oft trockenen und schuppigen Haut zugute.

Bereits die Azteken verehrten die Avocado als Wunderfrucht. Sie aßen sie nicht nur, sondern nutzten ihr wertvolles Öl auch zur Haut- und Haarpflege und setzten das Fruchtmus zur Wundheilung, sowie gegen Magen- und Darmbeschwerden und Koliken ein. Und auch heute freuen sich sowohl Gaumen, als auch Haut und Haare über die mannigfaltigen Wirkungen der Avocado. Die reichhaltige Frucht wird weltweit als nahrhafte und wohlschmeckende Speise geschätzt und ihr Öl von der Kosmetikindustrie genutzt. Avocado-Hautpflegeöl ist im Vergleich zu anderen natürlichen fetten Ölen gut zu verteilen, leichter emulgierbar und zieht schneller ein. Besonders trockene, empfindliche und rissige Haut wird durch das wertvolle Öl schön geschmeidig, Schuppungen und Verhornungen verschwinden. Außerdem bremst das in der Avocado enthaltene Vitamin E den Alterungsprozess, strafft das Bindegewebe und beugt Hautflecken vor. Und was den Azteken damals schon gut tat, tut auch uns heute noch gut: Avocadoöl pflegt die Kopfhaut, lässt die Haare glänzen und hilft bei der Wundheilung.

So können Sie sich eine Avocado-Maske selber machen:

✩✩✩ Fürs Gesicht ✩✩✩

Das Fleisch einer halben, weichen Avocado zerdrücken. Die Masse auf dem Gesicht verteilen und 15 Minuten einwirken lassen. Dann mit lauwarmem Wasser abspülen.

✩✩✩ Für die Haare ✩✩✩

Das Fleisch einer Avocado zerdrücken. Den Brei mit 2 EL Sonnenblumenöl und etwas Zitronensaft mischen. Die Kur in Haare und Kopfhaut einmassieren und 15 Minuten einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen.