Detox Tag 1 – Grüner Kraftprotz

Dies ist der erste Smoothie unserer Detox-Reihe für ein gesundes Immunsystem. Der Smoothie ergibt 4 Portionen, ist vegan und kann in nur 10 Minuten zubereitet werden.

Zutaten

300–500 ml Wasser
2 Orangen
1 Apfel
2 Handvoll Rucola
1 Handvoll grüne Trauben
1 TL Spirulina-Pulver

Zubereitung

Schälen Sie die Orangen, entkernen Sie den Apfel und schneiden Sie beide Früchte in Stücke. Geben Sie sie mit den übrigen Zutaten in den Mixer und mixen Sie alles bis Sie die gewünschte Konsitenz erreicht haben. Wer etwa mehr Süße im Smoothie mag, kann eine Banane und/oder 1 bis 3 Datteln dazugeben und erneut auf höchster Stufe mixen.

Herbstdetox für Körper & Seele

Der Herbst naht mit großen Schritten – und mit ihm der Wunsch nach mehr Leichtigkeit. Gönnen Sie sich doch ein paar Entlastungstage, an denen Sie nur Flüssiges zu sich nehmen, um das Immunsystem vor den kalten Jahreszeit auf Trapp zu bringen und Erkältungen vorzubeugen. Wir haben jeden Tag ein neues Smoothie-Rezept für Sie.

Tipps

Ideal sind drei bis vier Entlastungstage, an denen Sie neben Smoothies nur Wasser und Tee zu sich nehmen. Aber auch wenn Sie nur eine Zeit lang konsequent auf Alkohol, Kaffee, Zucker und ungesunde Fette verzichten und ab und zu eine Mahlzeit durch einen Smoothie ersetzen, werden Sie schon eine deutliche Wirkung spüren: mehr Energie und Leichtigkeit und eine frischere Haut.

Ein paar einfache Dinge sind selbst im stressigsten Alltag leicht umsetzbar und unterstützen Körper und Geist optimal beim Entschlacken:

Langsam starten: Reduzieren Sie den Konsum von Nikotin, Alkohol und Koffein schon einige Tage vor dem eigentlichen Kurbeginn und entwöhnen Sie Ihren Körper sanft.

Viel trinken: Um die Lymphe beim Abtransport der gelösten Gifte zu unterstützen, sollten Sie pro Tag zusätz­lich zu den Smoothies mindestens 2 Liter trinken. (Ingwer-)Wasser und ungesüßter Kräutertee sind ideal.

Die Leber pampern: Bereiten Sie eine Wärmflasche mit heißem Wasser vor. Tauchen Sie ein kleineres Handtuch zur Hälfte in warmes (Salz-)Wasser. Legen Sie die nasse Hälfte auf Ihren rechten Oberbauch, die Wärmflasche darauf, schlagen Sie die trockene Seite des Handtuchs über die Wärmflasche und decken Sie sich gut zu. Ruhen Sie mindestens eine halbe Stunde – Ihre Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan und wird es Ihnen danken.

Fleißig bürsten: Um den Kreislauf sanft anzuregen und der Haut beim Abtransport alter Schlacken zu helfen, empfiehlt es sich, den Körper am Morgen nach einer Wechseldusche (immer kalt abschließen!) sanft mit einer Naturbürste zu behandeln und anschließend mit einem wohlriechenden Öl zu massieren.

Regelmäßig abtauchen: Basen- oder Meersalzbäder helfen beim Entsäuern und schenken am Abend wohlige Bettwärme.

Nicht cremig genug? Wer will, kann die Smoothies mit Datteln, Bananen und/oder einem Esslöffel Nussmus anreichern.

Push & Pull – Jelena Lieberberg im Interview

© Daniel Schindler

„Kick Ass Yoga“: So heißt nicht nur Jelena Lieberbergs dynamischer und kreativer Yogastil, sondern auch ihr Buch. Im Interview spricht die Berliner Yogalehrerin und YOGA JOURNAL-Kolumnistin über Kraft, Motivation und eine allzu rosige Selbstwahrnehmung.

„Kick Ass Yoga“ – das klingt irgendwie gefährlich. Was droht hier unserem Allerwertesten?
Das kriege ich tatsächlich öfter zu hören, dabei bin ich eigentlich ganz nett. Kick Ass Yoga ist nicht aggressiv, sondern als freundliche, jedoch direkte Motivation gemeint, wenn man es selbst nicht schafft, sich aufzuraffen, vom Sofa aufzustehen und sich zu bewegen. Ich habe den Namen gewählt, weil ich auf der Suche nach etwas war, was mich selbst aufweckt, wenn ich in Träumen schwelge und dabei Raum und Zeit vergesse.

Welche (Fitness-)Trends integrierst du ins Yoga und welche klassischen Qualitäten bleiben erhalten?
Meine Praxis enthält nicht nur den Push (wie etwa bei Chaturanga Dandasana), sondern auch den Pull mit Hilfe einer Klimmzugstange – zur Not geht auch ein Türrahmen. Dieser Pull fehlt uns Yogis, er sorgt aber wie kaum etwas anderes für eine gesunde Rücken- und Bauchmuskulatur. Dadurch wird die Yogapraxis zu einer runden Ganzkörperschule, bei der allein das eigene Körpergewicht genutzt wird. Außerdem gehe ich in meinem Buch auch eingehend auf das Thema Faszien und Foam Rolling ein. Der Atem bildet als klassische Qualität dabei die Grundlage.

Was ist deine persönliche Definition von „Kraft“ und wie können wir sie mit deinem Programm fördern?
Interessant ist für mich da die Frage: „Was kam zuerst: das Huhn oder das Ei?“ Ob also zuerst mentale Kraft oder Selbstbewusstsein existiert oder ob körperliche Kraft uns mental stärken kann. Generell liegt meine Definition nicht im äußeren Erscheinungsbild, sondern in Fähigkeiten, Geschick und Ausdauer.

Deine YOGA JOURNAL-Kolumne „Dies.Das.Asanas“, in der du klassische Asanas kreativ variierst, ist sehr beliebt. Fehlt uns im Yoga manchmal genau diese Leichtigkeit – und der Spaß?
Die Kombination macht es für mich tatsächlich rund. Ich lache lieber über Fehler und Missgeschicke, als mich darüber zu ärgern. Das geht im Alltag oft verloren. Ich sehe meine Kolumne als Inspiration und humorvollen Reminder, dass es auch leichter geht.

Gleichzeitig gibt es auch kritische Kommentare, dass die von dir vorgeschlagenen Haltungen zu „extrem“, manchmal auch riskant seien. Wie viel Mut gehört zum Yoga-Praktizieren?
Diese kritischen Kommentare kommen tatsächlich auch von mir selbst. Ich gehe damit sehr klar um und sehe mich als verantwortungsvolle Journalistin: Haltungen, die potentiell gefährlich sind, werden auch als solche deklariert und nicht zum Nachahmen empfohlen. Ich wünsche mir dadurch mehr Bewusstsein bei waghalsigen Sachen, die im Internet kursieren und dann eventuell von Laien kopiert werden, ohne zu wissen, worum es geht.

Wozu haben wir Grenzen, wenn wir sie überwinden sollen? Anders gefragt: Wann schützen sie uns, wann engen sie uns ein?
Angst ist etwas ganz Natürliches und schützt uns vor Verletzungen. Manchmal nimmt diese Angst allerdings überhand und wir verstecken uns dahinter. Mit einem fähigen Lehrer kann man ganz behutsam an seinen Grenzen arbeiten und freut sich über jeden noch so kleinen Fortschritt.

Immer mehr Yogalehrer beschreiben wie du ihren Unterricht als „undogmatisch“. Welche Dogmen empfindest du im Yoga als wenig hilfreich?
Ein Dogma möchte jegliche Weiterentwicklung unterbinden. Ein undogmatischer Unterricht lässt dem Schüler den Raum des Herausfindens, Zweifelns und Erfahrens, ohne ihm eine bestimmte Wahrheit eintrichtern zu wollen. Das Schlimmste, was es für mich in der Yogaszene gibt, ist der Satz „Du bist genau so richtig, wie du bist“ oder „Alles ist gut, du bist genau da, wo du sein sollst…“ Ich verstehe, was damit gemeint sein soll, aber das gibt den Schülern die Erlaubnis, sich im Alltag geistig über die Yogapraxis zu rechtfertigen. Wir sind Yogalehrer, keine Psychologen.

Ein Schüler, der sich in seinem Leben wie ein Arschloch verhält, sollte nicht die Bestätigung bekommen, er sei so, wie er ist, perfekt. Ein Schüler, der zum Beispiel unter seinem Übergewicht leidet, braucht nicht hören, dass alles rosig sei. Da kommt mein Anspruch der aufweckenden Motivation ins Spiel. Es ist wichtig, immer wieder zu überprüfen, ob wir uns eine Realität basteln, die alles erträglicher macht, oder ob wir uns der ungefilterten Wahrheit stellen können. Dieser Prozess kann auch irgendwie schmerzhaft sein. Kick Ass eben.

Yasemin Saat – Souldance

Yasemin Saat

Joya freut sich, mit Dir zu tanzen! In Souldance lädt sie dich in Deine eigene Welt des Tanzes ein. Man kann Tanz auf so unterschiedliche Art und Weise entdecken und oft ist es nicht einfach zu entscheiden, welcher Weg der Beste für einen selbst ist. Und während wir also wieder im Kopf sind, fangen wir vor lauter Fragen niemals wirklich an und vergessen uns die allerwichtigste Frage zu stellen: „Wie kann ICH MICH selbst durch Tanz entdecken?“

Hast du Dir einmal diese Frage beantwortet, bist Du Deinem Selbstausdruck und Deinem eigenen Körpergefühl schon einen großen Schritt weiter. Natürlich sind Feeling, Musikalität, Hintergrundwissen und Tanzschritte auch wichtige Elemente auf dieser Reise. Um dies Alles miteinander zu vereinen, werden die Kurse immer mit 3 Hauptthemen gefüllt. Diese werden Dir ermöglichen zusammen mit mir Deine Schlüssel und Werkzeuge zu finden, den Rhythmus, den Flow, den Vibe und die Energie wahrzunehmen, welche durch jeden einzelnen Körper in dieser Welt fließen. Hast du diese Philosophie verstanden, kannst du dir Deinen eigenen Tanz kreieren.

Die 3 Themen:

  • Formen: Yoga und Basics aus den urbanen Tanzstilen von Hip Hop über Liquid Fusion und Contemporary, sowie Elemente aus kulturellen Tanzstilen wie Kandyan Dance, orientalischer Tanz, afrikanischer Tanz und vielem mehr.
  • Feeling: Tanztherapie, Rhythmus, Musikalität, Storytelling usw.
  • Flowing: Dehnen mit der Musik, lerne auf deinen Körper zu hören, verbinde dich mit den Elementen, gehe mit dem natürlichen Flow des Lebens.)

Souldance für werdende Mamis

Die Schwangerschaft ist eine große Zeit der Veränderung. Der Körper, das eigene Empfinden, die Wahrnehmung nach Außen, einfach Alles wird anders und aufregend. Emotionen unterschiedlichster Art spielen sich in einem ab. Zeit für Entspannung, Zeit in sich zu gehen und diesen großen Abschnitt im Leben bewusst zu durchleben. Joya lädt dich dazu ein, mit ihr durch eine Reise dieser Verwandlung zu flowen. Spürt euren Körper bewusster und nehmt die Veränderung aus einer anderen, verspielten Perspektive wahr. Fühlt euch wohl und gebt eurem ganzen Selbst die Achtung und Liebe, die ihr in dieser Zeit besonders braucht. Die begleitende Musik ermöglicht es euch, eins mit euch und euren Emotionen zu werden und euch eurem innersten Empfinden zu öffnen.

50 Minuten lang werden Spaß und Disziplin miteinander verknüpft, um die Emotionen sprechen zu lassen. Auch mit Bauch werden diese 50 Minuten eine Mischung aus aktivem, bewussten Training für werdende Mamis mit anschliessender Entspannung und Atemübungen. 50 Min. bestehend aus:

  • Stretch and Strength mit Elementen aus dem Hatha Yoga
  • im Rhythmus atmen
  • Elemente aus Bauchtanz
  • diverse Atem- und Meditationstechniken
  • beeinflusst von den urbanen Tanzstilen wie Liquid Fusion, Contemporary, Jazz und Hip Hop

Souldance mit Kind: (ab 3 Jahren)

Einfach mal die Seele baumeln lassen mit den Kleinen. Einfach vom natürlichen Rhythmus der Kleinen lernen und sich inspirieren lassen. Diese Kurseinheit soll uns erlauben Raum und Zeit zu schaffen, um in die Welt der kleinen Großen mit einzutauchen. Spielerisch, natürlich auf Musik können wir lernen wie unsere Kinder die Welt wahrnehmen, wie Musik ihre Stimmung und somit auch unsere beeinflusst. Eine Welt voller Farben, voller Klänge, voller Freude am Spiel. Wenn man Eines von Kindern lernen kann, dann sich frei zu bewegen. Souldance mit Kind schafft den Raum dafür.

Kursleiterin Joya ist Yogalehrerin, Tanzpädagogin, Pre- und Postnatal Yoga. Sie hat ihre Yogaausbildung in Indien (Rhishikesh) absolviert. (Hatha Yoga, Inyengar Yoga und Nada Yoga) Als leidenschaftliche Tänzerin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Philosophie und Wirkung des Tanzes an Jeden weiterzugeben, der / die nach mehr Körpergefühl und Verbindung zu sich selbst und der damit verbundenen Seele strebt. Sie ist Freestyle- Tänzerin im urbanen Bereich und hat dort sehr viel Schätze sammeln können, die helfen mehr im Hier und Jetzt anzukommen und bewusster durchs Leben zu gleiten. Auch als Mutter einer 3 jährigen Tochter führt sie diese Philosophie weiter und hat Methoden entwickelt auch im Alltag mit Kindern Ruhe und Entspannung zu finden.



Yasemin Saat auf der YOGA WORLD Düsseldorf 2017:
Samstag, 14. Oktober 2017 // 15:15 – 16:00 Uhr // Souldance für werdende Mamis und alle die planen Mama zu werden // Ganesha Yogaspace

Oliver Schieck

“BE MINDFUL NOT MIND FULL”

Eine kleine Einführung in den achtsamen Umgang mit sich und anderen!

„Wenn wir nicht mehr genießen können, werden wir irgendwann ungenießbar“ meinte schon Mahatma Gandhi. Achtsam zu sein bedeutet, dass wir uns mit dem „Hier und Jetzt“ also mit unserer Gegenwart beschäftigen, um Stress zu reduzieren, innere Stärke zu fördern und mehr Empathie mit sich und anderen zu entwickeln. In diesem Achtsamkeits-Workshop werden Übungen und Ansätze vermittelt, die uns achtsamer im Umgang mit uns und unseren Mitmenschen werden lassen. Nutze die Möglichkeit gelassener und positiver durch Dein Leben zu gehen!

MINDFUL YOGA

Wie achtsames Praktizieren dein Yoga und dein Leben positiv beeinflussen können!

Wenn wir achtsam Yoga praktizieren, dann lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere innere und äußere Ausrichtung, die dafür sorgt, dass Energie im Körper fließen kann und wir uns gut fühlen. In Folge nehmen wir die Praxis mit mehr Leichtigkeit wahr, auch wenn es dann mal anstrengender wird. Schritt für Schritt lernst du somit, dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit aus der Yoga-Praxis in den Alltag zu übertragen.
Ich freue mich, dich auf der Matte zu sehen!

Mehr zu Oliver Schieck findest du hier:
www.antistress.de

 


Oliver Schieck auf der YOGA WORLD Düsseldorf 2017:
Samstag, 14. Oktober 2017 // 10:15 – 11:00 Uhr // Mindful Yoga // Ganesha Yogaspace
Sonntag, 15. Oktober 2017 // 16:30 – 17:15 Uhr // Be Mindful not Mind Full // Yamuna Vortragsraum


 

Yoga People: Paralympics Schwimmer Marc Evers

Nederland, Eindhoven, Marc Evers, Paralympisch zwemkampioen tijdens de Swim Cup in Eindhoven. Foto Ilvy Njiokiktjien

Wenn Marc Evers in seinem Element ist, spielt seine Behinderung keine Rolle mehr. Schwimmen, Yoga und die Zuversicht seiner Eltern brachten ihm nicht nur zwei paralympische Goldmedaillen ein.

„Ich weiß nicht, warum ich das Wasser so sehr liebe“, sagt Marc Evers. Es müsse eine „Familiensache“ sein, überlegt der 25-jährige Niederländer aus Hillegom bei Amsterdam. Er und sein Vater hätten ihr ganzes Leben an der Küste verbracht – er fühle sich im Wasser einfach geborgen. Sein Leben auf vermeintlich festem Boden sah anders aus, seit mit drei Jahren eine autistische Störung und geistige Behinderung bei ihm diagnostiziert wurde. Ärzte, Psychologen und Erzieher empfahlen, den angeblich chancenlosen Jungen in ein Heim zu geben, „gesunde“ Kinder durften auf einmal nicht mehr mit ihm spielen. Die einzigen, die ihn nicht aufgaben, waren seine Eltern. „Statt nur Hindernisse zu sehen, haben wir uns lieber auf die Möglichkeiten konzentriert“, so Marcs Vater Frank Evers. „Um unser Alltagsleben zu meistern, durften wir die Hoffnung nicht aufgeben.“ Evers und seine Frau Gitty konzentrierten sich auf das, was Marc gut tat und woran er Interesse entwickelte – unter anderem einen therapeutischen Schwimmkurs.

Nederland, Eindhoven, Marc Evers, Paralympisch zwemkampioen tijdens de Swim Cup in Eindhoven. Foto Ilvy Njiokiktjien

Und so gelang statt Kinderheim eine Sportkarriere mit zahlreichen Welt- und Europameister-Titeln sowie zwei Goldmedaillen bei den Paralympics 2012 in London und 2016 in Rio. Über den Wettkampf in London berichtet der Vater: „Es fühlte sich an, als würde jedes Problem der letzten 18 Jahre langsam von einer riesigen schwarzen Tafel gewischt. Als er als Erster anschlug, explodierten wir fast vor Freude.“ Die Behinderung ist heute eher Nebensache „Meine Eltern haben mir immer beigebracht, dass jeder Mensch einzigartig ist“, berichtet Marc. „Blond, rothaarig, Mann, Frau, reich, arm, behindert, nicht behindert – was soll’s! Wichtiger ist, dass du mit dir selbst im Reinen bist. Natürlich fällt mir manches sehr schwer. Aber es gibt auch Dinge, die meine Behinderung erst ermöglicht.“

Dass Marc vor seinen Wettkämpfen Yoga und Pranayama übt, hat einen besonderen Grund: Als er mit 17 Jahren auf internationalen Wettkämpfen debütierte, erzeugten die vollen Zuschauerränge einen Stress, der ihn auf dem Startblock regelrecht zittern ließ. Seine Physiotherapeutin vermittelte ihn 2011 an die Yogalehrerin Marjan van Luijk, mit der er seither einmal wöchentlich übt. „Die Arbeit mit Marc ist ein Geschenk für mich“, so van Luijk, die ebenfalls einen autistischen Sohn hat. Bei ihr lernte Marc, wie er bei Reizüberflutung durch gezielte Atemlenkung zur Ruhe kommen und neue Räume in Körper und Geist öffnen kann. So gelang es ihm, das Beste aus sich herauszuholen. Er selbst würde sich jedoch nie als „Yogi“ bezeichnen. Was er allerdings über die Wirkung sagt, ist schlichtweg gewaltig: „Seit ich Yoga übe, nehme ich das Leben, wie es kommt. Ich bin, wie ich bin. Das hat jeder zu akzeptieren.“ Und hin und wieder mit Edelmetall zu ehren.

Gegrillte Pfirsiche mit Rote-Bete-Blättern und pinkem Dressing

Wir befinden uns mitten in der Pfirsich Saison. Diese geht von Juli bis September. Deswegen packen wir das leckere Obst auch direkt auf unseren Salat: Saftig, süß und salzig ist einfach die perfekte Sommerkombi.

Zutaten für 4 Personen

1 Tasse Quinoa, ungekocht
250 g Schnittbohnen
400 g Tofu, in der Höhe halbiert
4 feste Pfirsiche, halbiert
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
4 EL Olivenöl
1 kleine Rote Bete, geschält und gerieben
¼ Tasse Naturjoghurt
½ TL Knoblauchsalz
½ TL Zwiebelpulver
½ TL Paprikapulver
2 Bund Rote-Bete-Blätter, gehackt
250 g Rucola-Salat
¼ Tasse Hanfsamen

Zubereitung

Bringe zwei Tassen Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Gebe die Quinoa dazu und lasse sie bei geringer Hitze ca. 25 Minuten köcheln, bis das Wasser verdampft ist.

Heize eine große Grillpfanne oder einen Elektrogrill vor. In der Zwischenzeit bepinselst du Bohnen, Tofu, Pfirsiche und Lauchzwiebeln mit 1 EL Olivenöl. Danach kommt alles für etwa 5–10 Minuten auf den Grill. Der gebratene Tofu wird danach in etwa 2 cm breite Streifen geschnitten.

Gebe die Rote Bete und den Joghurt, zusammen mit 3 EL Olivenöl, Knoblauchsalz, Zwiebel- und Paprikapulver in den Mixer, bis eine cremige Masse entsteht. Je nach Konsistenz kannst du noch 2–4 EL kaltes Wasser dazugeben und fertig ist dein Salatdressing.

Richte Rote-Bete-Blätter und Rucola auf vier Tellern an. Verteile Quinoa, Pfirsiche, Lauchzwiebeln, Tofu und grüne Bohnen darauf und träufele das Dressing darüber. Dann solltest du den Salat sofort servieren.

Gegrillte Saison-Vielfalt mit schwarzen Bohnen und Kakao-Chili-Dressing

Haben Sie schon gelesen, wie Sie den perfekten Salat zubereiten – nährstoffreich, gesund und sättigend? Dann gibt es heute ein weiteres Rezept, das Ihnen den Spätsommer versüßt.

Ergibt 4 Portionen // pro Portion 504 Kalorien // 17 g Fett (davon 2 g gesättigt) // 76 g Kohlenhydrate // 16 g Ballaststoffe // 20 g Eiweiß // 684 mg Natrium

1 Tasse Hirse, ungekocht
3 rote Paprika, geviertelt und entkernt
2 grüne Zucchini, der Länge nach halbiert
und in 2 cm große Stücke geschnitten
2 gelbe Zucchini, der Länge nach halbiert
und in 2 cm große Stücke geschnitten
2 Maiskolben, enthülst
4 TL Olivenöl oder Sesamöl
½ TL Salz
2 TL Kakaopulver, ungesüßt
1 TL Worcestershire-Sauce
1 TL Honig
½ TL mildes Chilipulver
200 g Brunnenkresse oder Rucola
1 Dose schwarze Bohnen, gespült und abgetropft

Bringen Sie die Hirse mit zwei Tassen Wasser zum Kochen und lassen Sie sie im geschlossenen Topf bei geringer Hitze etwa ­20–25 Minuten köcheln, bis das Wasser verdampft und die Hirse aufgequollen ist.

Heizen Sie Backofengrill oder Grillpfanne vor und vermengen Sie in der Zwischenzeit Paprika, Zucchini und Mais mit dem Olivenöl. Geben Sie das Salz dazu und verteilen Sie alles auf der Grillfläche. Wenden Sie das Gemüse bei Gelegenheit, bis es nach 4–5 Minuten gar ist, danach lassen Sie es 5 Minuten abkühlen. Schneiden Sie die Paprika mit einem Wellenschliffmesser in 2 cm breite Streifen.

Für das Dressing verquirlen Sie Kakao, Worcestershire-Sauce, Honig, Chili,­ ¼ Tasse kaltes Wasser, die restlichen 2 TL Öl und ½ Tasse gegrillte Paprika in einen Mixer zu einer cremigen Masse.

Richten Sie Blattgemüse, Hirse, schwarze Bohnen, gegrilltes Gemüse und Mais auf vier Tellern an und träufeln Sie das Dressing darüber.