Piksige Weihnachten: Erlebe die positiven Effekte eines traditionellen indischen Nagelbrettes beziehungsweise seiner modernen Neuinterpretation: der ShaktiMat!
*Anzeige
Es war einmal ein junger, schwedischer Massagetherapeut, Om Mokshananda, der nach Indien reiste, um dort unter anderem die Heilmethoden der alten vedischen Traditionen zu studieren. Fasziniert von der heilenden Wirkung uralter Nagelbretter, verband er die Methode mit dem Wissen aus seiner europäischen Ausbildung und entwickelte so die Akupressurmatte ShaktiMat.
Am besten legst du dich mit freiem Oberkörper auf die Matte (anfangs kannst du auch mit einem dünnen T-Shirt üben oder die ShaktiMat auf weichem Untergrund testen). Ab Minute 3-4 fängt die Haut an zu kribbeln und erwärmt sich stark, nach ca. 6-20 Minuten entspannen sich die Muskeln und der Körper fühlt sich leicht an. Viele Anwender*innen schlafen in dieser Phase ein. Die Matte eignet sich aber auch für eine wohltuende Fußmassage, zur Entspannung im Brustbereich usw. Hier findest du die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und Übungen.
Das Sanskrit-Wort „Shakti“ steht für die weibliche Urkraft. Denn jede ShaktiMat wird in aufwendiger Handarbeit in der Gratitude Factory im indischen Varanasi zum Großteil von Frauen produziert – unter fairen Arbeitsbedingungen: Alle Mitarbeiterinnen erhalten faire Gehälter, bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und eine Krankenversicherung.
Wir verlosen eine ShaktiMat in der „Limited Edition“-Farbe Pastellgrün!
Du willst die Akupressurmatte im Wert von 70 Euro gewinnen? Dann schreib eine E-Mail mit dem Betreff „ShaktiMat“ an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 23.12.2023. Der oder die Gewinner*in wird danach via E-Mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.
Fühlst du dich müde und unruhig so kurz vor den Feiertagen? Mit dieser kurzen Übungssequenz bringst du in verrückten Zeiten deinen Körper und Geist zurück ins Gleichgewicht.
Titelbild: Koolshooters via Pexels
Nach einem voll gepackten Tag fühlen wir uns häufig erschöpft. Aber gleichzeitig aufgedreht. Welche Praxis ist bei diesem scheinbar paradoxen Zustand am wirkungsvollsten? „Eines der Hauptziele im Yoga ist die Verbindung von Körper und Geist.“ Das weiß der Yoga- und Meditationslehrer Frank Jude Boccio aus Arizona. Müdigkeit in Verbindung mit Nervosität ist das genaue Gegenteil dieses Idealzustands. „Glücklicherweise ist die Yogapraxis genau darauf ausgerichtet, dieses Ungleichgewicht auszubalancieren.“
Unruhe und Müdigkeit: Das Gegenteil von Yoga
Boccio beginnt mit einer Entspannungshaltung. „Auch wenn dein beruflicher Alltag physisch nicht fordernd ist. Am Abend fühlst du dich körperlich erschöpft, weil die geistige Arbeit den Glukosespeicher geleert hat.“ Das Resultat ist ein physischer Erschöpfungszustand. Um diesem wirksam zu begegnen, hat Boccio diese regenerierende Sequenz zusammengestellt. Sie enthält Vorwärtsbeugen. Diese beruhigen das zentrale Nervensystem. Außerdem machen wir einfache Drehungen, um den Körper sanft zu revitalisieren, die Blutzirkulation anzuregen und den Energiefluss auszugleichen.
Mini Practice
1: Shavasana (Totenstellung)
Klicke auf das Bild für eine ausführliche Step-by-Step-Anleitung in unserem Asana Finder.
Spüre, wie der Boden dein Gewicht trägt. Wandere gedanklich durch den Körper und nimm den Grad deiner Müdigkeit und/oder Überreizung wahr. Halte anschließend die folgenden Positionen so lange, wie es sich für dich angenehm und stimmig anfühlt.
Sobald du dich entspannst, beruhigst du deinen Geist mit dieser einfachen Atemübung: Lass den Atem ruhig und gleichmäßig fließen und achte darauf, so vollständig wie möglich auszuatmen. Stelle dir vor, dass der Atem dich wie Wellen durchfließt, die mit jeder Ausatmung den angesammelten Schutt des Tages aus dir herausspülen. Anschließend konzentriere dich auf die Einatmung. Visualisiere die tiefe Einatmung als kraftvoll heranrollende Brandungswellen.
2: Apanasana (Knie-zur-Brust-Haltung)
Ziehe dann beide Knie zur Brust. Hier soll möglichst der ganze Rücken auf der Matte aufliegen. Atme nun hinein in die Entspannung.
3: Jathara Parivartanasana (Bauchdrehung im Liegen)
Klicke auf das Bild für eine ausführliche Step-by-Step-Anleitung in unserem Asana Finder.
Strecke das linke Bein am Boden gerade nach vorn aus und stelle das rechte Bein auf. Hebe das Becken und versetze es ein Stück nach rechts. Dann lässt du das rechte Knie über die Mittelachse des Körpers hinweg nach links sinken. Dabei löst sich der rechte Teil des Beckens vom Boden. Halte die liegende Drehung für einige Atemzüge und wechsle anschließend die Seite.
Drehhaltungen steigern das Energielevel und verbessern die Durchblutung der Organe, insbesondere in der Nierengegend.
4: Janu Shirshasana (Knie-Kopf-Stellung)
Klicke auf das Bild für eine ausführliche Step-by-Step-Anleitung in unserem Asana Finder.
Positioniere aus Dandasana deine linke Fußsohle an der Innenseite des rechten Oberschenkels. Finde Länge in der Wirbelsäule und kippe aus der Hüfte nach vorne in die Vorwärtsbeuge. Bleibe nun für einige Atemzüge in der Position. Dann wechselst du die Seiten.
Diese Haltung beruhigt das zentrale Nervensystem.
5: Ardha Matsyendrasana (Drehung im Sitzen)
Klicke auf das Bild für eine ausführliche Step-by-Step-Anleitung in unserem Asana Finder.
Beuge die Knie und stelle die Füße an. Dann ziehst du den linken Fuß unter dem rechten Bein hindurch, legst ihn an die Außenseite der rechten Hüfte und lässt das linke Knie nach außen sinken. Setze den rechten Fuß möglichst dicht beim Körper außen neben das linke Bein. Das rechte Knie zeigt zur Decke. Richte den Rumpf gerade auf. Dann drehst du ihn mit einer Ausatmung nach rechts zum aufgestellten Bein. Zugleich legst du die rechte Hand hinter dem Körper auf den Boden oder auf einen Block. Den linken Arm schlingst du locker um das aufgestellte Knie (einfachere Variante) oder du legst ihn nahe beim Knie an die Außenseite des rechten Oberschenkels und hebst die Hand.
Dieser sanfte Twist wirkt belebend und hilft bei Lethargie. Führe ihn auf beiden Seiten aus.
Wenn du die innere Ausgeglichenheit nach der Praxis beibehalten möchtest, solltest du anschließend Fernseher und Computer möglichst ausgeschaltet lassen. Beides reaktiviert das zentrale Nervensystem. Die Folge sind häufig Probleme beim Einschlafen. Und wer nicht genug Schlaf bekommt, beginnt den Tag erschöpft. Dann beenden wir ihn noch ausgelaugter.
Boccio empfiehlt, kurz vor dem Zubettgehen die Fußsohlen für einige Minuten mit kaltgepresstem, ungeröstetem Sesamöl zu massieren. Wenn du den beruhigenden Effekt steigern willst, fügst du ein paar Tropfen Lavendelöl hinzu. So lenkst du den Energiefluss vom Kopf weg nach unten und unterstützen ein Gefühl von Erdung, das beim Einschlafen hilft.
Die Vorweihnachtszeit lädt ein, innezuhalten, zu träumen – und die Seele mit inspirierenden Geschichten zu füttern. Passend dazu haben wir etwas Besonderes für dich: Drei einzigartige Titel, die dich auf eine Reise zu dir selbst, in magische Nächte und durch die großen Fragen des Lebens entführen.
Hier sind die Bücher, die dich erwarten:
1. „Dein neues Selbstbild“ von Sara Wragge
Wie beeinflusst dein Selbstbild dein Leben? Sara Wragge zeigt dir, wie du durch Positivität, Achtsamkeit und Techniken wie das Growth Mindset ungeahnte Potenziale entfaltest. Mit Meditation, Journaling und biografischer Arbeit führt dich die Autorin Schritt für Schritt zu einem dynamischen Selbstbild, das neue Möglichkeiten für persönliche Entwicklung und Resilienz eröffnet.
Über die Autorin: Sara Wragge ist systemische Beraterin und Coach. Sie kombiniert Ansätze der Positiven Psychologie mit Achtsamkeitspraktiken, um Menschen auf ihrem Weg zu einem erfüllteren Leben zu begleiten. Aktuell studiert sie Kulturwissenschaften und teilt auf Instagram Einblicke in ihre Arbeit und ihren Alltag. Sara lebt in der Nähe von München.
2. „Der Rauhnächte-Kalender“ von Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri
Die Rauhnächte sind eine Zeit der Besinnung und Magie. Dieser wunderschön gestaltete Kalender mit 14 Klappkarten und einem Begleitbuch lädt dazu ein, die Nächte zwischen den Jahren bewusst zu zelebrieren. Tägliche Rituale und Inspirationen schenken dir Ruhe, Kraft und eine tiefe Verbindung zu dir selbst.
Über die Autorinnen: Vera Griebert-Schröder bringt ihr Wissen aus dem Schamanismus und der humanistischen Psychologie in ihre Arbeit als Therapeutin, Heilpraktikerin und Autorin ein. Seit über 30 Jahren begleitet sie Menschen dabei, Bewusstsein und Verbundenheit zu stärken. Franziska Muri ist Kulturwissenschaftlerin, Coach und Autorin mit Schwerpunkt auf Spiritualität und Heilung. Gemeinsam haben sie mehrere Bestseller zu den Rauhnächten veröffentlicht.
3. „Die Fragen deines Lebens“ von Dr. Biyon Kattilathu
Warum stellen wir uns die großen Fragen des Lebens? Und warum suchen wir so verzweifelt nach Antworten? Bestsellerautor Biyon Kattilathu gibt Denkanstöße, erzählt persönliche Geschichten und verrät Lifehacks, die dir helfen, die Antworten in dir selbst zu finden. Eine inspirierende Reise zu mehr Mut, Selbstliebe und Lebensfreude.
Über den Autor: Dr. Biyon Kattilathu ist Motivationscoach, Entertainer und Bestsellerautor. Mit seiner humorvollen und tiefgründigen Art inspiriert er Millionen von Menschen auf Social Media, in seinen Büchern und mit seinen Bühnenshows. Biyons Lebensmotto, das ihm seine Eltern mit auf den Weg gegeben haben, lautet: „Verlasse die Welt ein wenig schöner, als du sie vorgefunden hast.“
Du willst eines der drei Bücher von Penguin Random House gewinnen? Dann schreib eine E-Mail mit dem Betreff „Penguin Random House“ und deinem Wunschbuchtitel an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 17.12.2024. Der oder die Gewinner*in wird via E-Mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.
Kuschelige Wärme und Geborgenheit für dich und Kinder in Nepal: PRADIYA Angora-Schals umhüllen dich mit ihrem ganz besonderen Flair!
*Anzeige
Dieses einzigartige Accessoire vereint zeitlose Eleganz mit einem tiefen Sinn für Nachhaltigkeit und soziales Engagement: Die Angora-Schals von PRADIYA werden mit großer Hingabe handgefertigt und schenken dir nicht nur wohlige Wärme, sondern auch ein gutes Gewissen. Denn bei der Auswahl der hochwertigen Angorawolle steht das Wohl der Tiere im Mittelpunkt – für einen Schal, den du mit gutem Gefühl tragen kannst. Als stolzes Social Business bietet PRADIYA nicht nur den lokalen Kunsthandwerkerinnen in Indien eine faire Bezahlung, sondern geht noch einen Schritt weiter. Ein Teil der Erlöse wird an ein Waisenhaus in Nepal gespendet, um benachteiligten Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Ein wunderschönes Geschenk für dich selbst oder für eine liebe Person, das Wärme und Geborgenheit spendet und gleichzeitig das schöne Gefühl, das Leben von Frauen in Indien und Kindern in Nepal positiv zu beeinflussen.
Wir verlosen zweimal einen Schal in einer Überraschungsfarbe!
Entdecke die einzigartigen Farben der Schals und erfahre mehr über die ganz besondere Geschichte von PRADIYA unter: pradiya.com
Adventskalender Gewinnspiel
Du willst einen der beiden Schals im Wert von je 198 Euro gewinnen? Dann schreibe eine E-Mail mit dem Betreff „PRADIYA“ an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 22.12.2023. Der oder die Gewinner*in wird danach via E-mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.
Draußen ist es bitterkalt, drinnen ist es warm und die Luft trocken: Jetzt sind wir anfällig für Erkältungen, Infekte und Grippe. Mit Hilfe von Ayurveda kannst du dein Immunsystem im Winter ganz einfach unterstützen.
Titelbild: Chelsea Shapouri via Unsplash
Öl-Massage gegen trockene Haut
Gegen trockene Haut helfen regelmäßige „Schmierungen“ mit nährenden, aufbauenden und wärmenden Ölen. Nimm dir zwei bis drei Mal pro Woche eine Stunde Zeit für eine Selbstmassage mit typgerechten und regulierenden Ayurvedaölen. Wichtig: Vor allem Kopf und Gesicht nicht vergessen. Am besten eignet sich der frühe Abend, denn so kannst du dir danach genügend Ruhe gönnen.
Massage-Anleitung: Setze dich in einen gut geheizten Raum, wärme das Öl im Wasserbad auf ca. 40 Grad und schmiere dich von Kopf bis Fuß damit ein. Dann massiere genüsslich mit streichenden, reibenden, knetenden Bewegungen den ganzen Körper. Die Massage sollte mindestens 30 Minuten dauern, damit der aufbauende Effekt der Öle tief wirken kann. Danach muss das Öl gut abgewaschen werden, am besten mit einem speziellen Antiöl-Shampoo oder einer entfettenden Seife.
Tipp für Eilige: Bei einer Ölmassage auf die Schnelle wird das angewärmte Öl vor dem Duschen aufgetragen, kurz einmassiert und nach etwa 10 Minuten wieder abgeduscht – nach der Devise: Besser ein bisschen ölen als gar nicht.
Immunisierung mit Ayurveda im Winter: Öl ziehen
Eine wirklich tolle Immunisierungsmaßnahme in der kalten Jahreszeit ist Gandusha, die ayurvedische Ölmundspülung. Damit beugst du Erkältungen im gesamten HNO-Bereich vor, sorgst für eine klare Stimme und straffst zudem noch die Fältchen im Mundbereich.
Anleitung: Nimm 1 bis 2 Esslöffel Gandushaöl (am besten leicht angewärmt) in den Mund und ziehe das Öl kräftig zwischen den Zähnen hin und her. Meist dauert es 5 bis 10 Minuten, bis sich die Flüssigkeit im Mund nicht mehr ölig anfühlt. Dann kannst du das Öl ausspucken und den Mund mit lauwarmem Wasser oder einem leichten Salbei-Pfefferminztee nachspülen.
Dem wertvollen Amla-Kräutermus, Chyavanprash, werden fast magische vitalisierende und verjüngende Effekte nachgesagt. Es soll einen sehr positiven Einfluss auf dein Wohlbefinden haben. Ein alter Yogi konnte sich damit angeblich so stark regenerieren, dass er sogar eine junge, schöne Königstochter heiraten und glücklich machen konnte. Das Mus wird nach einer Jahrtausende alten Ayurvedarezeptur hergestellt. Hauptzutaten sind Ghee, Sesamöl, Almafrucht, Honig und Zucker. Dazu kommen vielerlei Gewürze und Kräuter wie Zimt, Kardamom und Saffran. Chyavanprash wirkt ausgleichend auf alle drei Doshas und gilt als Rasayana. Das Kräutermus wird in Milch oder Wasser eingerührt oder als Brotaufstrich verzehrt.
Mutter Erde schenkt uns für die Winterzeit zur Kräftigung und Stärkung der Immunkräfte tolle Ayurveda-Kräuter. Du nimmst sie als Tee, Elixier oder Extraktpulver ein. Welches Produkt am besten für dich geeignet ist, weiß ein Ayurveda- Experte. Diese Ayurveda Klassiker helfen dir durch den Winter:
Gönne dir Ruhe und Beschaulichkeit. Die Winterzeit bietet sich dazu an, mehr in dich hineinzuhören (Pratyahara, Rückzug der Sinne). Tägliche Asanas und Pranayama helfen dir dabei. Versuche regelmäßig zu meditieren. Vielleicht tut dir unsere Meditation für ein heilendes Herz gut?
Adventskalender-Gewinnspiel: Gewinne ein Bücher-Bundle für mehr Lebensfreude und Achtsamkeit
Heute verlosen wir drei exklusive Buch-Bundles, die dir Inspiration, Wohlbefinden und eine tiefere Verbindung zu dir selbst schenken. In jedem Bundle findest du drei handverlesene Bücher, die sich perfekt als Begleiter für die kommenden Wintermonate und darüber hinaus eignen. Hier sind die drei Schätze, die es in diesem Set zu entdecken gibt:
1. „Bloom with the Moon 2025 – Dein Journaling-Mondkalender“ von Daniela Marina Poppe
Der Mondkalender „Bloom with the Moon“ ist ein ganzheitlicher Jahresbegleiter für 2025, der modernes Mondwissen und spirituelle Impulse mit einem praktischen Kalender kombiniert. Er bietet Inspiration für ein achtsames Leben und einen neuen Einfluss auf Emotionen, Wohlbefinden und spirituelle Balance. Mit liebevoll gestalteten Journaling-Fragen und ausreichend Raum für persönliche Notizen fördert der Kalender mehr Achtsamkeit und Lebensglück im Alltag.
Über die Autorin: Daniela Marina Poppe bringt in ihrem Werk das alte Tiroler Mondwissen, mit dem sie aufgewachsen ist, in die heutige Zeit. Als zertifizierte Astrologin und ganzheitliche Coachin vereint sie Naturverbundenheit und spirituelle Lebenshilfe für ein harmonisches Leben in der modernen Welt.
2. „Genug gegrübelt, lieber Kopf!“ von Dr. Katharina Tempel
In „Genug gegrübelt, lieber Kopf!“ zeigt Dr. Katharina Tempel auf verständliche Weise, wie wir lernen können, unser Gedankenkarussell zu stoppen und wieder Leichtigkeit zu finden. Dieser Ratgeber bietet praktische Strategien, um quälende Gedanken und Selbstzweifel zu überwinden und sich von negativen Denkmustern zu befreien. Es ist eine inspirierende Anleitung, um sich mehr Lebensfreude und inneren Frieden zu schenken.
Über die Autorin: Katharina Tempel, Psychologin und Bestsellerautorin, zählt zu den bekanntesten Online-Coaches im deutschsprachigen Raum. Auf ihrem erfolgreichen YouTube-Kanal „Glücksdetektiv“ inspiriert sie Millionen Menschen, ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen. Sie lebt in Berlin und ist als Expertin für Positive Psychologie bekannt
3. „Geborgen – Die Reise des kleinen Pinguins in sein innerstes Zuhause“ von Magdalena Fournillier
„Geborgen“ erzählt die zauberhafte Geschichte eines kleinen Pinguins, der auf einer Reise durch die Jahreszeiten die Bedeutung von Freundschaft, Akzeptanz und innerer Zufriedenheit entdeckt. Die Illustrationen und die einfühlsame Sprache machen das Buch zu einer herzerwärmenden Lektüre, die zum Nachdenken über die eigene innere Geborgenheit anregt.
Über die Autorin: Die Künstlerin Magdalena Fournillier arbeitet seit vielen Jahren als Illustratorin und teilt auf ihrem Instagram-Kanal ihre tiefgründigen und persönlichen Gedanken. Ihre Werke thematisieren das Finden des eigenen Platzes in der Welt und das Entdecken der Schönheit des Andersseins.
Du willst eines der drei Bücher-Bundles von GU gewinnen? Dann schreibe eine E-Mail mit dem Betreff „Gräfe und Unzer“ an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 24.12.2024. Der oder die Gewinner*in wird via E-Mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.
Zart duftend und wunderbar pflegend: An Speick-Naturkosmetik-Produkten wirst du auch dann deine Freude haben, wenn deine Haut besonders anspruchsvoll und sensibel ist!
*Anzeige
Mit Speick Naturkosmetik holst du dir einen echten Klassiker ins Badezimmer: Bereits seit 1928 begeistert die Marke mit ihren Pflegeprodukten. Ihren Namen hat sie übrigens von der seltenen, hochalpinen Speick-Pflanze, deren wohltuende Eigenschaften bereits in der Antike geschätzt wurden. Hättest du das gewusst?
Wir in der Redaktion sind jedenfalls schwer begeistert von den Pflegeserien, die Speick Naturkosmetik zu bieten hat. Insbesondere die Sensibelchen unter uns freuen sich, dass sie trotz empfindlicher Haut wieder Spaß an pflegender Kosmetik haben können – zum Beispiel mit der „Thermal Sensitive“-Linie. Und aus eben dieser Reihe dürfen wir dreimal ein tolles Duo verlosen, bestehend aus einem „Thermal Sensitive“-Duschgelsowie einer „Thermal Sensitive“-Bodylotion.
Darin steckt reines, kieselsäurereiches Thermalwasser aus Schlangenbad, das zusammen mit dem konzentrierten Extrakt bretonischer Algen die Haut wunderbar verwöhnt und pflegt. Die wertvollen Produktkompositionen sind Streicheleinheiten und Kraftquelle für die Haut, sich selbst zu regenerieren. Sie stärken die natürliche Hautbarriere und schützen optimal vor negativen äußeren Einflüssen. Darüber hinaus macht der fruchtig-frische, leichte Duft sofort gute Laune!
Wir verlosen dreimal ein „Thermal Sensitive“-Pflegeduo. Schreibe eine E-Mail mit dem Betreff „Speick“ an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 19.12.2023. Der oder die Gewinner*in wird danach via E-Mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.
Wenn wir ungute Muster überwinden und uns wirklich entfalten wollen, dann geht das nie ohne eine gewisse Anstrengung und Entschlossenheit. Hier verrät uns Kino MacGregor das Geheimnis der yogischen Disziplin: Tapas.
Text: Kino MacGregor / Fotos: Omar Sejnæs
Heute Morgen bin ich um 5 Uhr aufgestanden, gute zwei Stunden vor Tagesanbruch. Schon vor 6 saß ich auf meinem Meditationskissen und als die ersten Sonnenstrahlen schließlich durch die Wolken blinzelten, streckte ich mich schon wohlig in den herabschauenden Hund. Das ist mein typisches Morgenritual – dabei bin ich eigentlich ein absoluter Morgenmuffel. Auch nach über 20 Jahren Praxis fällt es mir schwer, so früh in den Tag zu starten. Meine innere Uhr will, dass ich zu dieser Zeit noch mindestens eine halbe Stunde schlafe. Aber ich weiß auch, warum es gut ist, mich regelmäßig aus meiner Komfortzone herauszubewegen – und ich habe mir über die Jahre eine gesunde Portion Disziplin zugelegt.
Wie Samskaras uns ausbremsen
Die Yogapraxis zielt als spiritueller Weg darauf ab, Körper und Geist von ihren gewohnten Mustern zu befreien. Die Sanskrit-Bezeichnung für diese Muster ist Samskaras. Weil sie die manifestesten Verkörperungen unserer Gedanken und Persönlichkeit sind, identifizieren wir uns meist stark mit ihnen – und entsprechend groß sind die emotionalen Widerstände, wenn wir sie durchbrechen und verändern möchten. Der Kreislauf der Samskaras wird – auch wenn das wie ein Widerspruch in sich klingt – gerade von unserer Trägheit angetrieben: Wenn wir nicht entschlossen gegensteuern, dann sorgen unbewusste Kräfte dafür, dass die Muster immer weiterlaufen. Viele Samskaras gelten als gutartig, denn sie erzeugen erst mal kein Leid. Doch der Großteil der Gewohnheiten, die unser Leben normalerweise regieren, ist dem eigentlichen spirituellen Ziel des Yoga, der Befreiung, nicht gerade zuträglich – und das heißt: Sie bewirken letztlich eben doch Leid.
An seinen Samskaras zu arbeiten ist wie eine Operation an den inneren Strukturen des Geistes. Mit anderen Worten: Es ist nichts, was man nebenher und irgendwie in Angriff nehmen könnte. In Wirklichkeit ist eine hingebungsvolle, disziplinierte Praxis nötig, um die Gewohnheitsmuster des Geistes neu zu strukturieren und die Grundlage für ein Leben in innerem Frieden zu legen.
Wenn nach Disziplin gerufen wird, dann klingt das erst mal nicht gerade verlockend. In unserer freiheitsliebenden, genussbetonten Kultur hassen viele schon den Gedanken an starre Regeln. Im Yoga gibt es genau dafür aber nicht ohne Grund eine lange Tradition. Das Sanskrit-Wort Tapas ist in allen traditionellen Formen von Yoga ein zentraler Begriff. Manchmal wird er als „Disziplin“ oder „Feuereifer“ übersetzt, an anderer Stelle sogar mit den noch einschüchternderen Begriffen „Entbehrung“, oder „Askese“.
Swami Satchidananda hat Tapas definiert als die Bereitschaft, anzunehmen, was der eigenen Reinigung dient. Ich liebe diese Definition, weil sie auch klar macht, was Tapas gerade nicht sein sollte: Ein philosophischer Vorwand, um mit äußerster Strenge gegenüber sich selbst zu üben und die Praxis dabei womöglich in eine Art Buße zu verwandeln. Dazu muss man sich immer wieder vor Augen rufen, wie tief Yoga im Prinzip der Ausgewogenheit verwurzelt ist:Extreme Härte ist ganz einfach schädlich. In der Yogapraxis erwächst Disziplin deshalb nicht aus Härte, sondern aus Liebe.
Wie das im echten Leben klappt
Wenn um 5 Uhr mein Wecker klingelt, dann will das „alte“ Ich (geleitet von den alten Samskaras) gemütlich weiterkuscheln. Das „neue“ Ich muss dagegenhalten und erst mal Druck machen, denn die alten Muster sind mächtig und sie sprechen eine verführerische Sprache: „Komm schon, du verdienst diese Ruhe“, flüstern sie schmeichelnd. „Nur noch fünf Minuten. Es ist ja noch sooo früh. Halb 6 reicht doch völlig!“ Jetzt habe ich die Wahl: Will ich auf die Stimme des alten Musters hören, oder will ich aufstehen und mir die Zeit für eine ausgiebige Morgenpraxis nehmen? Gar nicht so einfach, eine neue Spur zu bahnen! Es erfordert einige Anstrengung, Hingabe und Willenskraft. Aber wenn ich erst mal auf meinem Kissen sitze, dann empfinde ich einen wunderbaren Frieden: Mit dem dämmernden Morgen erwacht auch mein inneres Licht und das erfüllt und wärmt mich auf eine Weise, die jede Anstrengung lohnenswert macht.
Mein Lehrer, Sharath Jois, sagt gerne, dass jede Praxis auch mindestens ein Element von Schwierigkeit beinhalten sollte. Die Idee dahinter: Ist die Praxis zu einfach, dann kann sie uns auch nichts über unsere tieferen Schichten beibringen. Wir müssen also den Berg des Yoga besteigen, um zu den Gipfeln des menschlichen Bewusstseins vorzudringen. Die Herausforderungen, denen wir dabei begegnen, spiegeln die Herausforderungen wider, die das Leben uns sowieso stellt.
Das beginnt schon auf der Matte: Tapas lehrt uns, dass es völlig okay ist, wenn der erste Versuch einer schwierigen Arm-Balance nicht klappt. Es ermutigt uns, es noch einmal zu versuchen. Oder noch 1000 Mal. Bis wir die nötige Kraft und Geschicklichkeit aufgebaut haben. Bis wir die Lektion gelernt haben, die die Praxis uns zu vermitteln versucht. Vor allem wenn du normalerweise jemand bist, der vor Schwierigkeiten zurückweicht, dann zeigt dir Tapas einen Weg, wie du dich immer wieder aufrappeln und Herausforderungen mit kämpferischer Liebe begegnen kannst.
Deswegen ist Tapas in meinen Augen eine der wichtigsten Prüfungen auf dem Yogaweg: Es lehrt dich ein spirituelles Paradigma, das deine gewohnten Antworten auf Widerstände und Schwierigkeiten verändert. Indem du lernst, wie du dich den reinigenden (nicht verletzenden!) Schmerzen des spirituellen Wegs stellen kannst, wirst du auch lernen, wie du den angstbesetzten Dingen in deinem Leben mutig entgegentrittst.
Was das bewirkt
Für mich selbst hat Tapas nahezu jeden Aspekt meines Lebens verändert. Das beginnt wie gesagt schon beim Aufstehen. Natürlich schwänze auch ich manchmal meine Morgenpraxis (ich bin schließlich auch nur ein Mensch), aber ich stehe auf jeden Fall viel früher auf als zu der Zeit, als ich noch kein Yoga geübt habe. Deswegen gehe ich natürlich früher schlafen und treibe mich kaum noch auf Partys herum, oder wenn, dann auf anderen als früher. Überhaupt haben meine Tage jetzt viel mehr Struktur. Das Einzige, was ich früher wirklich täglich gemacht habe, war Zähneputzen. Dann entschloss ich mich zur „Sechs-Tage-Woche“ der Ashtanga-Yogis und halte mich seit 20 Jahren daran – auch wenn es nicht immer das zweistündige Schweißbad sein muss, für das Ashtangis bekannt sind. Manchmal genügen mir auch 5 Minuten oder zwei, drei Sonnengrüße.
Tapas bedeutet hier vor allem: überhaupt regelmäßig auf die Matte zu gehen. Diese tägliche Disziplin ist für mich zu einem spirituellen Ritual der mentalen und körperlichen Reinigung geworden. Als ich erst einmal gelernt hatte, Disziplin auf der Matte aufzubauen, fiel es mir auch nicht mehr so schwer, jenseits der Matte disziplinierter zu sein: Ich ernähre mich rein pflanzlich, habe mehrere Bücher geschrieben, ein Yoga-Center und einen Online-Kanal gegründet.
Bei all dem spielen natürlich auch Glück und Privilegien eine Rolle, aber ohne die Disziplin, die ich beim Yoga gelernt habe, wäre es nicht gegangen. Egal ob ich meinen Körper in Umkehrhaltungen kraftvoll gegen die Schwerkraft stemmen musste oder ob ich vor beruflichen Schwierigkeiten stand: Immer wenn etwas nicht geklappt hat, habe ich mich aufgerappelt und es noch mal versucht. Natürlich gibt es weiterhin unerfüllte Träume (und unerreichte Asanas!), aber ich bin gelassen und zuversichtlich: Mit Tapas wird alles zu gegebener Zeit kommen.
Wochen-Challenge: 4 Wege zu mehr Disziplin
Richte deine spirituelle Praxis eine Woche lang auf einen für dich herausfordernden Aspekt aus. Ganz wichtig: Achte darauf, dein Tapas in Liebe und nicht in Strenge gegen dich selbst wurzeln zu lassen. Begegne dir so freundlich und zugewandt wie einem Kind, das Disziplin gerade erst lernt. Die folgenden vier Ideen sind nur Vorschläge, was du in dieser Woche üben könntest. Vielleicht hast du auch eine eigene Idee, die besser zu dir passt.
1. Früh übt sich …
Nimm dir vor, diese Woche schon vor Sonnenaufgang aufzustehen und auf die Matte zu gehen. Dabei lässt du Handy, Tablet & Co. am besten ausgeschaltet, denn in der frühmorgendlichen Praxis nutzen wir den relativ ruhigen Zustand des Geistes, der um diese Zeit von Natur aus vorherrschend ist. Das ermöglicht es uns, sehr tief im Geist zu arbeiten – was uns wiederum die Chance eröffnet, den gesamten Tag aus einem spirituellen, friedvollen Mindset heraus zu leben.
2. Yogisch essen
Ernährungsgewohnheiten zu ändern, ist nie einfach: Neben den persönlichen Vorlieben und Gelüsten gibt es auch kulturelle und soziale Hürden. Versuche diese Woche, wenigstens auf ein Lebensmittel zu verzichten, das für dich mit starken Anhaftungen verbunden ist. Wer bist du ohne das tägliche Glas Wein, den Morgenkaffee oder die Schokolade? Wie reagierst du darauf, wenn die Gewohnheit durchbrochen wird – bestimmt gibt es positive und negative Reaktionen zu beobachten.
Auch wenn es nur 5 Minuten sind: Diese Woche übst du wirklich jeden Tag ein paar Asanas. Am einfachsten geht das, wenn du für diese Verabredung mit deiner Matte eine bestimmte Uhrzeit festlegst. Genau wie das Zähneputzen morgens und abends gewöhnt man sich auch das Üben am nachhaltigsten an, wenn es zu einem festen Ritual wird.
4. Anders denken
Yoga eröffnet uns Einblicke in unsere Innenwelt. Dort, zwischen zwei Atemzügen, begegnen uns auch häufig unsere wiederkehrenden Gedanken. Schau dir diese Gedanken diese Woche besonders aufmerksam an. Was treibt dich um? Was sind deine Mantras über dich selbst? Wenn sie negativ sind, dann versuche sie umzudrehen. Grausame Sätze wie „Ich bin zu dick“, „Ich bin hässlich“ oder „Ich bin alt“ in liebevolle Botschaften umzuwandeln, ist eine schwierige Übung. Sie erfordert eine Menge Disziplin, aber sie belohnt dich auch mit einem liebevollen, offenen Herzen.
Extra-Tipp: Vielleicht hilft es dir, deine Erfahrungen mit Tapas in einem Tagebuch festzuhalten und zu verarbeiten.
Kino MacGregor ist eine der renommiertesten Ashtanga-Yogalehrerinnen. Sie unterrichtet in dem von ihr mitbegründeten Miami Life Center, auf ihrem Yoga-Kanal Omstars und bei Festivals weltweit. Mehr Infos unter kinoyoga.com
Tapas ist eines der Niyamas nach Patanjali. In diesem Artikel von Sybille Schlegel erfährst du, wie du Tapas & Co. über 30 Tage hinweg in dein Leben integrieren kannst…