Die Yoga-Sutras sind die philosophischen Leitsätze des Yoga, die von der mystischen Gestalt des Patanjali verfasst wurden. Sie tragen Einflüsse sowohl aus dem Buddhismus, als auch aus dem Hinduismus in sich. Obwohl sie vermutlich um die 2000 Jahre alt sind, bestimmen sie bis heute mit ihrem 8-gliedrigen Pfad den Yoga der meisten Yogi*nis.
Yoga-Nidra
Yoga-Nidra wird als „der Schlaf der Yogis“ übersetzt. Es handelt sich um eine Methode der Tiefenentspannung, bei der man über das bewusste Lenken der Aufmerksamkeit, schnell in einen Schlaf ähnlichen Zustand der Entspannung, Ausgeglichenheit und Inspiration gelangt. Angeblich wirkt Yoga-Nidra so tief, dass eine Stunde bereits sechs Stunden des normalen Schlafs ersetzt.
Yogalehrerausbildung
Eine Yogalehrerausbildung ist die Befähigung, andere Menschen auf ihrem Yogaweg anzuleiten und zu unterstützen. Sie erfolgt durch andere Yogalehrer*innen. Theoretisch darf jede*r ausgebildete Yogalehrer*in auch selbst eine Ausbildung anbieten. Üblicherweise ist das erste Modul 200 Stunden lang, worauf noch eine zweite Ausbildung mit 300 Stunden folgen kann. Es ist ratsam, sich zuerst einen Yogastil auszusuchen und diesen vollständig zu erlernen.
Yoga-Dance
Bei Yoga-Dance handelt es sich um eine Mischung aus Tanz und Yoga. Diese Bewegungsform wird immer mit Musik ausgeübt und bindet yogische Asanas in eine Choreographie ein.
Yoga
Yoga ist eine ungefähr 5000 Jahre alte Philosophie, die ihren Ursprung sowohl im Buddhismus als auch im Hinduismus hat. Yoga bedeutet in etwa „sich verbinden/ sich unterjochen“, was die Beziehung von Yogi*nis zum göttlichen Bewusstsein bezeichnet. Damit ist das Ziel von Yoga die Einswerdung mit dem Göttlichen und der Ausstieg aus dem Rad der Wiedergeburten. Yoga wird oft mit der rein körperlichen Asana-Praxis gleichgesetzt, doch eigentlich gehören viel mehr Aspekte dazu (siehe 8-gliedriger Pfad des Yoga). Ganz ursprünglich bestand Yoga wohl nur aus Meditation. Die körperlichen Aspekte kamen erst später hinzu, um den Geist vor der Meditation zur Ruhe zu bringen. Mit der Zeit haben sich sehr viele verschiedene Schulen und Yoga-Stile gebildet. Insgesamt gibt es vier Margas, also Hauptschulen der Yogaphilosophie.
Yin-Yoga
Yin-Yoga ist ein sehr statischer und ruhiger Yogastil, bei dem Asanas ungefähr drei bis fünf Minuten lang gehalten werden. Dies ist sowohl psychisch als auch physisch herausfordernd und kann Yogi*nis an die persönlichen Grenzen bringen. Deshalb werden oft viele Hilfsmittel verwendet. Aufbauend auf der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind die Stunden oft nach der chinesischen Elementenlehre oder bestimmten Meridianen (Energiekanäle des Körpers nach der chinesischen Philosophie) aufgebaut. Lies mehr über Yin-Yoga im Stil-Guide.
Yin-Yang-Yoga
Yin-Yang-Yoga ist eine Mischung aus dynamischem Vinyasa-Yoga und entspannendem Yin-Yoga. Zuerst wärmt man den Körper auf, praktiziert also nach dem Yang–Prinzip. Anschließend wird der Körper mit Yin abgekühlt, wobei man durch die vorherige Flexibilisierung sehr viel tiefer in die Übung gehen kann. Um wirklich von diesem Aufbau zu profitieren, sollte eine Yin-Yang-Yogapraxis mindestens eine Stunde lang sein.








