Nadi (Pl.: Nadis)

Nadis

Nadis sind die Energiekanäle im Körper eines Menschen, die ihn mit der Lebensenergie Prana versorgen. Wo sich verschiedene Kanäle treffen, liegt ein Chakra; insgesamt hat der Mensch laut der Hatha(yoga)pradipika etwa 72.000 Nadis. Die wichtigsten Energiekanäle sind: 1. Sushumna, welcher im Rückenmark verläuft und an dem entlang auch die Chakren ausgerichtet sind. 2. Ida, der auf der linken Seite des Körpers verläuft und für das weibliche Prinzip (Yin/ Shakti) steht. 3. Pingala, welcher auf der rechten Körperseite verläuft und das männliche Prinzip symbolisiert (Yang/ Shiva).

Mysore-Stil

Mysore Stil

Mysore-Stil ist ein anderer Name für Ashtanga-Yoga. Ashtanga Yoga ist ein Yogastil, der von Sri K. Patthabi Jois gegründet wurde und von seinen Anhängern aufgrund der herausfordernden sechs Übungsreihen eine große Disziplin abverlangt. Das übergeordnete Ziel ist dabei, den Körper von schlechten Umwelteinflüssen und den Geist von dem ablenkungsreichen Alltag zu reinigen. Auch die Ashtangi*nis folgen dem 8-gliedrigen Pfad des Yoga. Lass dir Ashtanga-Yoga noch ausführlicher erklären.

Muladhara-Chakra

1. Chakra | Muladhara-Chakra

Das Wurzel-Chakra liegt am untersten Punkt der Wirbelsäule und verbindet einen Menschen wortwörtlich mit seinen Wurzeln – denen der eigenen Familie und der Heimat, die das Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper schenken. Ist man mit diesen Themen im Reinen, kann man seine Chakra-Reise nach oben fortführen. Das 1. Chakra bildet somit die Grundlage. Dem Muladhara-Chakra zugeordnet sind: ein dunkles Rot und die Gottheit Ganeshadie über das erste Chakra wacht. Du möchtest dich tiefer damit verbinden? Dann höre unbedingt in unsere Wurzelchakra-Playlist rein!

Nadam

Nadam

Nadam bezeichnet das Hören von äußeren und inneren Prozessen und „Musik“. Es handelt sich um einen Grundsatz von Jivamukti-Yoga.

Mula Bandha

Mula Bandha

Mula Bandha ist der Wurzelverschluss, der durch das Anspannen der Beckenmuskulatur aktiviert wird. (siehe auch: Bandhas)

Mudras (Sg: Mudra)

Mudras

Mudras sind Fingerhaltungen, die während der Yogapraxis oder der Meditation eingesetzt werden können.Sie nutzen die Energiekanäle (Nadis) an den Händen und lenken so die Energie (Prana) in eine ganz bestimmte Richtung. Deshalb werden den Mudras auch energetische und physische Heilwirkungen nachgesagt. Mudras werden auch „Yoga für die Finger“ genannt. Du beginnst dich gerade damit auseinanderzusetzen? Schau mal hier: Sechs wichtige Mudras und ihre Bedeutungen

Moksha

Moksha

Moksha bedeutet Erlösung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara)und ist somit ein Synonym zu Samadhi.

Meditation

Meditation

Meditation ist das Richten des Bewusstseins nach innen, auf die Atmung, ein Mantra oder einen Gegenstand im Außen (beispielsweise Trataka). Durch das geübte Lenken der eigenen Aufmerksamkeit kehrt Ruhe in den Geist ein. Man identifiziert sich immer weniger mit seinem Ego und kommt so Samadhi immer näher. Der Sanskrit-Name dafür ist Dhyana. Die physische Yogapraxis stellt auch eine bewegte Meditationsart dar. Vielleicht startest du am Besten mit 5 Tagen Magie der Meditation.