Immer weiter wachsen: Interview mit Anna Trökes über das Älterwerden

Sie hat Dutzende Yogabücher geschrieben und Hunderte Yogalehrende ausgebildet. Inzwischen gilt Anna Trökes als die „Grande Dame“ des deutschen Yoga – was sie eher belustigt als beeindruckt. Altersweise? Die quirlige Berlinerin empfindet sich vor allem als ewige Lernende. Ein Leben auf dem Yogaweg hinterlässt eben doch ganz besondere Spuren – die Lebendigkeit und Weisheit von Yogi*nis wie Anna Trökes ist nicht nur Inspiration und Vorbild, sie zeigt auch: Das Älterwerden hält viele Schätze für uns bereit …

Interview: Stephanie Schauenburg / Bilder: Nela König

Liebe Anna. Du bist 1972, also vor über 50 Jahren so richtig in die Yogapraxis eingestiegen …

Ja, ich bin damals in einen der ersten Club Med nach Mallorca gefahren, weil ich mal jeden Tag Yoga üben wollte und so etwas in Berlin gar nicht möglich war. Was ich nicht wusste: Das war das Ausbildungscamp des französischen Yogalehrerverbands und die hatten fantastische Lehrer*innen. So hat es begonnen.

In der hinduistischen Tradition spricht man ja von vier Lebensabschnitten, den Ashramas. Du hast 2011 nach fast 30 Jahren dein Studio aufgegeben, dennoch unterrichtest und schreibst du weiterhin so viel, dass ein Ruhestand nicht erkennbar ist. In welcher der vier Phasen siehst du dich?

Bei mir hat sich das immer gemischt. Ich habe schon mit 22 Jahren angefangen zu unterrichten und mich früh im BDY in der Yogalehrerausbildung engagiert, gleichzeitig habe ich selber immer neue Ausbildungen absolviert und bin bis heute eine Schülerin geblieben. Ich liebe es zu lernen. Ich bin so begeisterungsfähig, ich springe immer wieder auf etwas an. Aber ich dehne mich in dem, was ich lerne, auch immer weiter in die Breite und Tiefe aus – und da bin ich dann schon im dritten oder vierten Ashrama.

Um nur ein paar Schlaglichter zu werfen: Du hast Yoga der Energie in Deutschland mitbegründet, übst selbst inzwischen Ashtanga, hast eine 10 ­jährige Body Mind Centering Ausbildung gemacht, über Yogadidaktik und Yogaphilosophie geschrieben und in letzter Zeit auch viel über Heilung mit Yoga. Mit was beschäftigst du dich zurzeit?

Yoga der Energie war immer meine Heimat, aber der große Grund dahinter, das ist Tantra. Ich merke immer mehr, wie stark mich das im Innersten berührt, diese ganze Shiva ­Shakti ­Thematik. Da beginne ich gerade noch mal ganz neu. Außerdem konzipiere ich gerade eine vierjährige Meditationsleiterausbildung, damit wir endlich in Deutschland ein paar richtig gute, sattelfeste Meditationslehrer*innen bekommen, die Yogameditation machen und nicht irgendwas.

Du kommst mir vor wie eine Art Yoga ­Superprozessor, der aus allen Richtungen Impulse und Informationen aufnimmt, verarbeitet, verbreitet. Spürst du mit zunehmendem Alter nicht auch eine Verdichtung hin auf etwas Essenzielles?

Nein, ich unterrichte nach wie vor genauso leidenschaftlich Anatomie wie Fachdidaktik oder Yogasutra. Für mich gehört das alles zusammen. Ich bewege mich da wie ein Fisch im Wasser – es ist das ganze Wasser.

Klingt nicht, als ob es dir jemals langweilig würde …

Zur Langeweile hab‘ ich kein Talent. Es gibt so viele Dinge, denen ich nachgehen und die ich noch erforschen kann!

Und wie nimmst du den Umgang mit dem Altern in unserer Gesellschaft wahr?

Na ja, wir gehen sehr ungnädig damit um: In einer Leistungsgesellschaft älter zu werden – geht gar nicht! Tu was, um es aufzuhalten! Dabei ist der Prozess unausweichlich und ich denke, man kann ihn unterschiedlich betrachten.

Wie erlebst du ihn denn bei dir selbst?

Ich muss natürlich auch feststellen, dass manches nicht mehr so gut geht wie früher, aber manches geht auch deutlich besser.

Bild: Nela König

Nämlich?

Mich selbst beruhigen, meine Emotionen regulieren, Dinge nicht mehr so persönlich nehmen. Gelingt nicht immer, aber immer öfter. Mein Selbstvertrauen ist durch die Lebenserfahrung deutlich gewachsen. Ich kann auf viele Dinge zurückblicken, die auch gelungen sind. Auch darauf, wie viel ich aus meinen Fehlern gelernt habe und welche grandiosen Erfahrungsfelder das Scheitern eröffnet hat.

Du hast mal gesagt, du wüsstest oft gar nicht, wie alt du eigentlich bist. Warum?

Ich habe Mühe, mich in meinem Alter zu erfahren, weil ich von meiner Natur her so extrem neugierig bin. Eine meiner Lehrerinnen, Ursula Lyon, ist schon weit über 90 – und auch sie ist immer noch wie ein Fisch im Wasser: ein quicklebendiges, herumsausendes, offenes, interessiertes Fischlein. Sie ist extrem rege – und da ist sie mir ein Beispiel.

Weil es diese geistige Regheit ist, die uns lebendig hält?

Ja, aber nicht nur. Ich denke da an meine zweite Schwiegermutter, die irgendwann pflegebedürftig wurde und dann war auf einmal nichts mehr da, womit sie sich hätte retten können. Sie hat sich verloren gefühlt, weil sie sich selber nicht hatte. Sie hatte nie eine Intimität mit sich selber entwickeln können. Das ist bei uns hoffentlich anders: Durch Yoga stecken wir jeden Tag in dem Prozess, die Beziehung zu uns selbst immer wieder neu zu begründen.

Aber ich erlebe da – gerade in der Yogawelt – auch einen unguten Druck: Sogar im Alter sollen wir noch hellwach, wunderschön und einfach perfekt sein …

Klar, wenn du Yoga machst, darfst du nicht krank werden, du darfst dich nie ärgern, nicht aufbrausend sein, nie wütend sein, nie aggressiv sein, du musst vegan leben, egal ob es dir bekommt oder nicht, und du sollst auch im Alter noch gertenschlank, gelenkig und strahlend aussehen – das alles ist natürlich eine Projektion. Man wünscht sich das so, damit man sich nicht so hoffnungslos fühlen muss. Aber ich muss auch sagen: Meine älteren Kolleginnen sind von diesen Erwartungen erstaunlich wenig angefasst. Man weiß, dass man älter wird, aber es macht nix. Das Einzige, was da manchmal zappelt und zuckt und es irgendwie ernst nimmt, ist doch das Ego – und na ja, okay, das kennt man ja so langsam: Wir brauchen dieses Ego draußen in der Welt, aber ansonsten ist es doch ein gigantischer Störfaktor.

Und um diese Souveränität geht es, nicht wahr?

Ja. Aber das kriegt man, glaube ich, erst mit, wenn man bewusst viele Lebenserfahrungen machen durfte und auch die Zeit hatte, darüber zu reflektieren – nicht darüber, was geschehen ist, sondern wie man sich darin erlebt hat und wie man damit umgegangen ist.


ANNA TRÖKES gilt nicht umsonst als die einflussreichste deutsche Yogalehrerin: Sie hat seit 1974 unzählige Menschen unterrichtet und über Jahrzehnte die Yogalehrerausbildung des BDY geprägt. Ihre über 30 Bücher und CDs wurden in 13 Sprachen übersetzt und haben viel zur heutigen Beliebtheit und Verbreitung von Yoga beigetragen. Mehr Info auf prana-yogaschule.de


Zum Weiterlesen: Im YOGAWORLD JOURNAL 05/2025 haben wir mit Anna Trökes darüber gesprochen, welche Bedeutung Zeit in der Yogaphilosophie hat. Die Ausgabe kannst du dir hier bestellen:

https://yogaworld.de/produkt/yogaworld-journal-nr-101-05-25-print-ausgabe/

Die schönsten Yoga Orte in Gastein

In Gastein im Süden des Salzburger Landes wird Yoga an besonderen Orten praktiziert. Mitten in der Natur, am Wasserfall, am See und direkt im Nationalpark Hohe Tauern. Die Kraftplätze im Tal sind seit Jahren bei den Yogatagen im Frühling und im Herbst erlebbar. Mittlerweile ebenso beim Yunion Yoga Festival Ende August oder bei Yoga on Snow im Winter. Wir stellen euch heute die kraftvollsten Yoga-Plätze im Gasteinertal vor. //anzeige

Reedsee

Foto: SalzburgerLand Tourismus

Der Reedsee liegt auf 1.830 Metern am Fuße der malerischen Tischlergruppe und bietet ein herrliches Panorama auf die Bergwelt. Im See spiegeln sich der umliegende Bergwald und die mächtigen Bergspitzen. Bei Yoga- und Meditationsübungen erscheinen Probleme hier ganz klein.


Alpen- und Felsentherme

Foto: Yogaplattform Alpentherme Gastein

Das wohltuende Thermalwasser der Gasteiner Thermen genießen und im Anschluss noch eine Runde Yoga? Was kann es Schöneres geben. Im Gasteinertal warten zwei Thermen darauf entdeckt zu werden. Yogaangebote gibt es in der Felsentherme speziell zu den Yogatagen und in der Alpentherme das ganze Jahr lang.


Gasteiner Wasserfall

Foto: Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl

Der atemberaubende Wasserfall verläuft direkt durch das spektakuläre Ortszentrum von Bad Gastein. Mächtige Bauten aus der Belle Époque säumen die Kaskade. Die Wucht des Wassers ist imposant und energetisch. Bei Atemübungen neben dem Tosbecken atmet man die wohltuende ionisierte Luft. Und die Yogaplattform im Wald lädt zu ausgedehnten Einheiten. Weitere Infos: Yoga am Wasserfall


Kurpark Bad Hofgastein

Foto: Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl

Mitten im lebendigen Ortszentrum von Bad Hofgastein ist der Kurpark eine Ruheoase umgeben von den höchsten Grasbergen Europas wie dem Gamskarkogel (2.467 m). Auf der neu angelegten Yoga-Plattform führt man Übungen im Schatten der Bäume aus und genießt die Aussicht auf den Teich. Weitere Infos: Yoga im Kurpark


Dorfgasteiner Kraftplätze

Foto: Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl

Gleich mehrere Kraftplätze findet man im urigen Dorfgastein. Oben am Fulseck (2.033 m) gibt es eine Kraftplatzwanderung, die bei Yoga on Snow sogar im Winter genutzt werden kann. Ein weiterer Platz ist neben der Drei-Waller-Kapelle zu finden, die einen herrlichen Ausblick auf das gesamte Tal bietet.


Sportgastein

Foto: Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl

Sportgastein auch Nassfeld und „Little Tibet“ genannt ist ein Hochplateau auf 1.600 Metern Seehöhe. Umgeben von mehreren 3.000ern liegt es mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Während der Yogatage wurden vom Jodl-Walk bis hin zu Nachtspaziergängen mit Atemübungen schon die unterschiedlichsten Einheiten angeboten. Man darf gespannt sein, was sich die Veranstalter dieses Jahr einfallen lassen.


Stubnerkogel

Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl

Der Stubnerkogel ist der Aussichtsberg des Tales. Bei Yogaübungen auf den diversen Plattformen saugt man die Kraft der gesamten Bergwelt der Hohen Tauern auf. Sogar den Großglockner sieht man von dort oben. Während der Yogatage wird der Berg ebenso zum Schauplatz von „Yoga am Berg“ wie die Schlossalm in Bad Hofgastein.


Yoga in den Partnerhotels

Foto: Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl

Egal ob Aerial, Hatha oder Core Yoga – die Hotels des Gasteinertales bieten nicht nur zu den Yogatagen, sondern das gesamte Jahr ein umfangreiches Angebot an verschiedenen Stilen. Weitere Infos gibt es hier: Yoga-Hotels in Gastein.


Yogatage und Yoga Festivals in Gastein

Zu den Yogatagen in Gastein erwarten euch 250 Yogaklassen, 30 internationalen Yogalehrende und unzähligen Yogastile. Die Yogatage im Herbst und Frühling sind die größten Festivals dieser Art in ganz Europa.

Yogatage im Herbst vom 13.10.-23.10.22

https://yogaworld.de/veranstaltung/quelle-der-inspiration-yogaherbst-gastein

Yogatage im Frühling vom 19.-28.5.2023


Yunion Yoga Festival vom 29.8.-4.9.2022


Lust bekommen? Weitere Infos unter www.gastein.com

Christian Knott

Christian Knott

Christian übt seit 2004 Yoga und hat bei Eric Brown gelernt. Neben seiner regelmäßigen Praxis unterrichtet er seit vielen Jahren Workshops und eigene Yogastunden.

Seine Stunden zeichnen sich durch seine Hingabe, viel Ruhe und Movements mit Musik aus, ohne dabei die ursprünglichen Aspekte des Yoga aus den Augen zu verlieren. Christian hat neben seinem Yoga Teachertraining eine Ausbildung in „Ancient Thai Yoga Massage“ an der Ostküste von Indien absolviert.

Workshop „Breathe me“, Sonntag 15.Oktober, 11.15 – 12.00 Uhr

Eine Yogaklasse zum Atmen!

Solange wir bewusst Atmen ist es Yoga. Bei dieser bewegungsreichen Yogaeinheit stellt Christian die Essenz einer jeden Praxis – den Atem – in den Vordergrund. Ankommen, Sitzen, Stehen, Fließen, Zulassen, Entspannen. Alles in Verbindung mit der Atmung.


Christian Knott auf der YogaWorld 2023 in München:

Samstag, 15. Oktober  // 11:15 – 12:00 Uhr // “Breathe me” // Vishnu Yogaspace


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2023 in München sichern!

Was sind eigentlich die Chakras?

Was sind eigentlich die Chakras?

Bestimmt kennst du Sätze wie „In der heutigen Stunde verbinden wir uns mit dem Wurzelchakra“ oder „Atme hier in dein Herzchakra“. Aber halt! Was sind nochmal die Chakras? Wir erklären dir die Chakra-Basics.

Der Begriff „Chakra“ bezeichnet die Energiezentren unseres Körpers. Das sind die Schnittstellen unserer Energieströme. Am bekanntesten sind die sieben Hauptchakras: Wurzel-Chakra, Sakral-Chakra, Solarplexus-Chakra, Herz-Chakra, Hals-Chakra, Stirn-Chakra, Kronen-Chakra. Den Veden zufolge gibt es allerdings weitaus mehr. Was macht also genau diese sieben zu den wichtigsten? Diese Chakras sind auf körperlicher Ebene Sitz entscheidender Organe, die verschiedenen Punkte reihen sich entlang der Wirbelsäule bis zur Kopfkrone hin auf. Deshalb sorgen diese sieben Chakras auch für Stabilität.

Von unten nach oben: die Entwicklung der Chakras

Jedes Chakra steht für ein ganz grundsätzliches Lebensthema, das alle Menschen teilen. Allerdings gibt es immer Themen, die dir leichter fallen, als andere. Wenn du beispielsweise einen Verlust eines geliebten Menschen erleidest, kann es sein, dass du dein Herz verschließt. Eventuell baut sich dann nicht nur eine emotionale Blockade auf, sondern auch eine körperliche. Vielleicht bist du in der Folge so verspannt im Brustraum, dass du nicht mehr richtig aufrecht sitzt oder gehst. Denn wir Yogis wissen: Das Innen spiegelt das Außen. Imbalancen entstehen aber nicht nur durch Mangel, sondern auch dadurch, dass du zu viel in einer Energie bist und keine Balance zu den anderen Chakras besteht.

Wenn also zum Beispiel eine Imbalance im ersten Chakra besteht, kann sich diese auf alle anderen oberhalb gelegenen Chakras negativ auswirken. Es muss sozusagen erst die Grundlage durch Themen wie „Vertrauen“ gelegt werden, bevor komplexere Themen wie „Liebe“ oder „Erleuchtung“ bearbeitet werden können. Dieser schrittweise Pfad zu ausgeglichenen Energiezentren wird auch das Erwecken der Kundalini-Energie genannt. Das ist eine aufsteigende Spirale der Energie, das Symbol dafür ist die Kundalini-Schlange. Ja, Kundalini ist auch der Name für einen Yoga-Stil. Und da kommen wir bereits zum nächsten Punkt: Wie kann man jetzt an den Chakras arbeiten?

Formen der Chakra-Therapie

Es gibt unendlich viele Wege, um mit den Chakras zu arbeiten. Du stärkst sie durch Klang, Farben, Meditation, und eben auch Yoga. Durch Yoga kannst du über den körperlichen Aspekt Blockaden lösen. Jedem Chakra kann nämlich eine Asana-Familie zugeordnet werden, die sich entsprechend auf die Energie auswirkt. Während einer Chakra-Yoga-Stunde wird der jeweilige Themenfokus zusätzlich mit Affirmationen unterstützt. Hierbei werden den einzelnen Chakras sogar bestimmte Göttinnen und Götter zugeordnet. Ganesha steht beispielsweise für das Wurzel-Chakra, wie du unserer kurzen Chakra-Übersicht entnehmen kannst.

Chakra-Kurzübersicht

Aber auch abseits der Yogamatte solltest du an den Chakras arbeiten. Die Farben der Chakras-Übersicht deuten schon auf Farbtherapie hin. Dafür eignen sich zum Beispiel einfache Mittel wie Kleidung oder auch farbiges Essen. Du kannst aber auch farbige Edelsteine nutzen, die dich bei Meditation oder Massage unterstützen. Auch die Inhaltsstoffe ätherischer Öle zeigen schon, welches Chakra sie fördern. Manchmal ist der einfachste Weg doch der Wirkungsvollste. Beispielsweise lohnt sich auf der Suche nach Erdung immer ein Spaziergang.

Die bekannteste Chakra-Therapie ist neben spezialisiertem Coaching auch das Sound-Healing. Es gibt spezialisierte Klangschalen, die jeweils ein Chakra ansprechen. Und auch in der klassischen Musik lassen sich die 7 Haupttöne den Energiezentren zuordnen. Die Arbeit an ihnen ist sowohl psychologisch durch Gesprächs-Coaching als auch physisch durch Yoga oder Massage denkbar.

Die Chakras als Brücke

https://yogaworld.de/wurzelchakra-yogastunde/

Chakras fungieren als Brücke zwischen innen und außen, oben und unten. Wie auch der Regenbogen, dessen Farben sie tragen, Himmel und Erde verbindet, verbinden sie unseren Körper mit unserer Seele. Ist diese Balance nicht genau das, was wir alle im Yoga suchen?

PS: Eine Sache, die ich mich schon immer in Bezug auf das Wort „Chakra“ gefragt habe. Wie ist die korrekte Mehrzahl? Sagt man jetzt „Chakras“ oder „Chakren„? Laut Duden geht beides.

Text: Kerstin Thost

Aleka Evangelou

Aleka Evangelou

Aleka ist Kundalini-Yogalehrerin und eine Frau mit Mut und Mitgefühl. Kundalini-Yoga ist die Technologie des Bewusstseins. Die Praxis und die Meditationen erleichtern und verbessern ihr tägliches Leben. Es macht für sie grundlegend Sinn und geht ihr unter die Haut – was sich für sie absolut gut anfühlt.

Sich durch Bewusstheit und Präsenz bewusst zu erheben, ist ein Geschenk, das sich jede*r von uns selbst machen sollte. Und genau deshalb bringt Aleka den Menschen diese Art von Technologie voller Freude und Dankbarkeit näher.

Aleka Evangelou

„The Polarity Balance Kriya“, Sonntag, 15. Oktober 16.45 – 17.30 Uhr

„Der Körper hat seine eigene heilige Sprache. Diese und die des Kundalini-Yoga nutzen wir, um unsere Energie zu verändern. Diese Kriya bezieht sich auf das Gleichgewicht und die Energie, sie arbeitet mit den Polaritäten deiner Muskeln, sie bringt das Becken ins Gleichgewicht und erweckt die Energie deines Nabels. Unmittelbar nach einer sehr kraftvollen Meditation, die die Polarität von Äther und Erde verbindet, gleicht sie die Aura aus, und die Klangimpulse verbinden gleichzeitig die unendlichen und endlichen Aspekte unserer Erfahrung. Lass dein Selbst ins Nicht-Selbst gehen.“


Aleka Evangelou auf der YogaWorld 2023 in München:

Sonntag, 15. Oktober// 16:45 – 17:30 Uhr // „The Polarity Balance Kriya“ // Ganesha Yogaspace

#12 Meditation aus praktischer Sicht

Ulrich Hoffmann blickt praktisch auf ein spirituelles Thema

In diese Folge von „YogaWorld“ geht es mal wieder um die Königsdisziplin im Yoga: Meditation. Hier im Podcast wurde das Thema ja schon aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Einmal sind wir wissenschaftlich herangegangen. Ein anderes Mal haben wir die spirituelle Dimension betrachtet. Heute will Susanne einfach mal praktisch und alltagsbezogen auf Meditation blicken.

Philosoph und Meditationslehrer Ulrich Hoffmann verrät passend zu seinem Buchtitel „Was Mediation wirklich kann“, was Meditation wirklich kann. Er erklärt, warum man keineswegs spirituell oder religiös sein muss, um schöne Erfahrungen in der Meditation zu machen und die Wirkungen direkt im Leben zu spüren. Außerdem gibt Ulrich Tipps für eine alltagstaugliche Praxis.

Rezept für Melonen-Basilikum-Kaltschale

Frisch und kühlend heißt die Devise für eine sommerliche Ernährung. Heute haben wir das perfekte Rezept um bei dieser Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren. Erfrischend und inspiriert durch die Thai-Küche – zugleich süß und würzig-aromatisch. So richtig schön cremig wird die Kaltschale, wenn du eine vollreife Melone verwendest.

Zutaten für 4 Portionen

1 große Cantaloupe-Melone, Fruchtfleisch ausgelöst und in Würfel geschnitten
2 Limetten, ausgepresst
250 ml griechischer Joghurt oder pflanzliche Alternative
¼ TL Sriracha-Sauce (thailändische Chili-Sauce)
4 EL frisch gehackte Basilikumblätter
8 Basilikumblätter zum Garnieren

Zubereitung

  1. Püriere die Hälfte des Fruchtfleischs mit dem Limettensaft in einem Hochleistungsmixer zu einer glatten Masse. Gib die zweite Hälfte des Fruchtfleischs dazu und püriere diese ebenfalls.
  2. Verquirle das Ganze gründlich mit der Hälfte des Joghurts und der Chili-Sauce. Gib dann die Hälfte des Basilikums dazu und mixe nur kurz, so dass noch grüne Stückchen erkennbar bleiben. Schmecke die Kaltschale mit Salz ab und stelle sie abgedeckt etwa 2 Stunden lang kühl.
  3. Für das Joghurt-Topping mixe den restlichen Joghurt mit dem restlichen Basilikum, 1 EL Wasser und 1 Prise Salz.
  4. Vor dem Servieren fülle die Kaltschale in vier Suppenteller oder Gläser, gib jeweils einen Klecks Basilikum-Joghurt darüber und verziere sie mit je 2 Basilikumblättern und evtl. einigen Tropfen Chili-Sauce.

Lisa Arndt

Lisa Arndt

Lisa ist Sportwissenschaftlerin, Yogalehrerin und Autorin. Sie arbeitet als Referentin und Ausbilderin im Fitness- und Gesundheitswesen und ist Beraterin im Bereich Corporate Health.

Wenn man Lisa nicht auf der Yogamatte findet, dann ist sie am Meer oder in den Bergen, bei einem guten Kaffee oder sonst wo in der Natur oder in der Welt unterwegs. „Yoga bedeutet für mich Lebendigkeit und bringt dich in den Moment; das fasziniert mich jedes Mal, wenn ich selber praktiziere oder unterrichte.“ Lisas Stunden sind ausrichtungsbasiert, kraftvoll und lebendig – immer eine kreative Erfahrungsreise. 

Mehr über Lisa unter lisaarndt.de oder auf Instagram @lisa_arndt_

Workshop: „Powerful Presence“

Das Leben ist voller Gegensätze. Ganz nach dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ liegt der Fokus in dieser sowohl kraftvollen als auch ruhigen Praxis auf dem bewussten Erleben von Gegensätzen. Es geht darum, im Hier und Jetzt präsent zu sein und durch Körperachtsamkeit diese Präsenz zu vertiefen. Finde durch gesunde Ausrichtung mehr Leichtigkeit in deiner Praxis und lass dich von der Energie dieser Stunde inspirieren: Let’s move, align, shine and grow together.


Lisa Arndt auf der YogaWorld 2025 in Stuttgart:

Samstag, 26. April // 16:15 – 17:00 Uhr // Powerful Presence // Ganesha Yogaspace