Diesen Sonntag geht es bei How to Yoga um Spiritualität. Genauer gesagt darum, was das denn eigentlich ist und wie du spirituelle Praktiken in deinen Alltag integrieren kannst. Da will Susanne natürlich auch wissen, wozu das Ganze überhaupt gut sein soll. Sportwissenschaftlerin und Yogalehrerin Sinah Diepold von Kale and Cake gibt nützliche Tipps und plaudert über ihren eigenen spirituellen Weg. Sie verrät, wie schon das Zähneputzen zu einer spirituellen Handlung wird, aber auch warum du trotzdem ein wenig Disziplin brauchst. Willst du wissen, wo Sinahs Spiritualität ihr schon mal eine ganz besondere Erfahrung beschert hat?
Was ist eigentlich Yoga? Eine ziemlich grundlegende Frage auf die Susanne in dieser ersten Folge eine Antwort sucht. Es beschäftigen sich zwar immer mehr Menschen mit Yoga-Themen, wie Meditation oder Achtsamkeit. Trotzdem verstehen die meisten unter dem Begriff Yoga das Üben von Asanas, den Körperstellungen. Dr. Patrick Broome, ein Pionier des modernen Yoga in Deutschland erklärt, dass die Asanas zwar wichtig, aber eigentlich nur ein Teil eines ganzheitlichen Yogas, sind. Aber was gehört denn da sonst noch alles dazu?
Surdham Göb ist ein bekannter veganer Koch, auf dessen Rezepte wir immer wieder zurückgreifen. Gemeinsam mit dem angehenden Arzt und Ernährungsberater Cirus Henn zeigt Surdham, dass Kulinarik und Medizin Hand in Hand gehen. Wie wir die Kraft der Ernährung lustvoll einsetzen, erklärt ihr medizinisch-kulinarisches Kochbuch „Gesund“, aus dem auch dieses Rezept stammt.
Gut für die Gesundheit: Dieses Gericht sieht einfach atemberaubend schön aus. Außerdem beinhaltet es Hülsenfrüchte, die eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften haben. So konnte eine Meta-Analyse aus randomisiert-kontrollierten Studien zeigen, dass der tägliche Verzehr von Hülsenfrüchten nach bereits drei bis acht Wochen zu einer Reduktion des Gesamt-Cholesterins von rund 12 mg/dl und des LDL-Cholesterins von 8 mg/dl führte. Achtet bei den Wakame-Algen darauf, dass der Jodgehalt des Produkts angegeben ist und bei maximal 500 μg/g liegt. Sollte euch dieses Gericht außerdem so gut gefallen, dass ihr es regelmäßig essen möchtet, tauscht die Wakame-Algen gegen Nori- oder Dulseflocken aus, damit ihr langfristig nicht zu viel Jod zu euch nehmt.
Die Adzukibohnen in kaltem Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen, abspülen und in frischem Wasser 30 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Wakame-Algen in kaltem Wasser einweichen.
Die Auberginen halbieren und das Auberginenfleisch gitterförmig einschneiden, ohne die Außenhaut zu verletzen. Die Auberginen 10-15 Minuten in kaltes Wasser legen und beschweren, damit sie sich gut mit Wasser vollsaugen können. Währenddessen den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Die Auberginen aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit einem Küchentuch abtupfen. In einer Pfanne auf der Hautseite 5 Minuten ohne Öl braten. Dann das Sesamöl auf die Schnittseite träufeln und die Auberginen in der Pfanne wenden. Weitere 5 Minuten auf mittlerer Hitze anbraten. Die Auberginen aus der Pfanne nehmen und leicht auskühlen lassen.
Den Wein mit einem Schuss Wasser zum Kochen bringen. Von der Flamme nehmen und das Miso und den Zucker mit einem Schneebesen einarbeiten, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Auberginen großzügig mit der Glasur bestreichen und im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen. Die Glasur soll bräunen, aber nicht verbrennen. Da muss man mit dem Zucker in der Glasur ein bisschen achtgeben.
Die Bohnen abgießen und gut abtropfen lassen. In einem Topf mit der Sojasauce nochmals erwärmen. Die Wakame-Algen abgießen, abspülen und untermischen. Die Bohnen mittig auf einem Teller anrichten und die Aubergine einfach obenauf setzen – fertig!
Der bekannte vegane Koch Surdham Göb und der angehende Arzt und Ernährungsexperte Cirus Henn haben medizinische Erkenntnisse in ein Kochbuch mit vollwertigen pflanzlichen Rezepten verwandelt. Zeitgemäß, nachhaltig und zukunftsfähig kochen, aber unkompliziert und mit viel Genuss – das ist die Devise.
Die Zutaten sind leicht zu bekommen, bunt und abwechslungsreich. Die Rezeptfotos machen deutlich: Es geht nicht um Verzicht und Diät, sondern darum, die Kraft der Ernährung lustvoll einzusetzen. Beeinflusse mit deiner Kochkunst, wie die Welt in Zukunft aussieht.
„Gesund – das medizinisch-kulinarische Kochbuch“ erschienen im AT Verlag
Schüttle mal kräftig deine Hände aus und widme dich ihnen mit einer kleinen Faszienmassage. Unsere Hände sind Geber, Nehmer, Beschützer, sie sind zugleich ein Symbol der Abwehr und der Mitmenschlichkeit. Und du hast es im wahrsten Sinn „in der Hand“, wie du mit ihnen umgehst. Amiena Zylla über rollende Hände im Faszien Yoga.
Hände sind unser ursprünglichstes Werkzeug. Sie greifen, pflücken, kneten und knüpfen, sie arbeiten, aber sie schenken auch Streicheleinheiten, sie heilen und sie helfen uns zu kommunizieren. Im Yoga sind vor allem die Handgelenke ein großes Thema. Immer dann, wenn wir uns bei Übungen wie dem herabschauenden Hund und mehr noch in Krähe, Handstand & Co. auf die Hände stützen, merken wir, wie es um dieses empfindliche Gelenk bestellt ist. Vor allem bei dauernder Computertätigkeit verkümmern die Handgelenke stark und so fallen Stützübungen dann entsprechend schwer. Wenn man sie deswegen immerzu schont, wird es aber eher schlimmer als besser. Die Muskulatur wird schwach und die Faszie im Unterarm beginnt immer mehr zu verfilzen. Es entstehen Beschwerden wie Karpaltunnelsyndrom, verkürzte Sehnen, Elastizitätsverlust. Dabei ist wichtig: In den Handflächen gibt es auch Faszienverfilzungen, die von der Natur so vorgesehen sind. Ohne sie wären unsere Hände wie Pudding und wir könnten nicht greifen.
https://yogaworld.de/amiena-zylla-2/
Am 25./26. Juni Amiena live auf der YogaWorld Messeerleben
Aber nicht nur durch allzu wenig Aktivität, auch durch Überbelastung oder falsche Belastung kann es zu Beschwerden kommen. Unterarm, Handgelenk und Hand bilden eine funktionelle Einheit, auch die Schulter ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen. Deshalb sollten wir im Yoga bei Stützübungen ein wenig „out of the box“ denken – also weg von der klassischen Ausrichtung, die bei vielen Menschen zu einer Fehlbelastung der Handgelenke führt, einfach weil ihre natürliche Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenksstellung für die vorgegebene Ausrichtung nicht gemacht ist. Daher meine Empfehlung: Mit verschiedenen Stellung der Hand- und Schultergelenke spielen, spüren, wie es sich anfühlt, und mehr Abwechslung in die Praxis bringen. Wenn du meine Kolumnen hier regelmäßig liest, wirst du wissen, dass die Faszie Spiel und Abwechslung liebt. Je mehr wir also mit den Händen spielen, und das nicht nur auf der Matte, sondern auch am Arbeitsplatz, desto mehr können wir Verletzungen oder Beschwerden vorbeugen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem dreiminütigem Fingertanz jede Stunde vor dem PC?
Die hier vorgestellte Übung ist ein absoluter Allrounder in Bezug auf Vorbeugung und Linderung von Beschwerden – und sie ist nicht nur matten-, sondern auch schreibtischtauglich.
Foto: Susanne Schranke
Step-by-step Anleitung
Beginne in einem Vierfüßlerstand oder sitzend auf einem Stuhl. Deine Hand liegt auf einer kleinen Faszienrolle auf der Matte oder auf dem Schreibtisch. (Alternativen zur Rolle: Trinkflasche, Nudelholz). Die zweite Hand ist unter deiner Schulter platziert oder wenn du sitzt, hängt der Arm entspannt am Körper.
Massiere zunächst einmal nur deine Handfläche, indem du die Rolle unter ihr vor- und zurückbewegst. Dann beugst du den stützenden Arm und legst die Rolle knapp oberhalb vom Handgelenk unter den zu massierenden Arm. In dieser Haltung beginnst du, ganz langsam deinen Unterarm auszurollen. Lass dabei den Arm immer gestreckt und die Hand geflext. Rolle ein paar Mal hin- und her und dann wechsle die Hand.
Tipps
• Variiere das Rollen indem du mal schnell, mal langsam rollst, mal mehr über die Armaußenkante, mal über die Arminnenkante. Dehne regelmäßig deine Finger, indem du sie spreizt. Massiere deine Hände regelmäßig.
Besonderer Tipp bei Kopfschmerzen und Migräne:
• Drücke den gesamten Bereich zwischen Zeigefinger und Daumen, einschließlich den Daumenballen mit der zweiten Hand, so fest du kannst.
Wirkungen
löst bereits vorhandene Verfilzungen auf
beugt Verfilzungen vor
lindert Schmerzen bei Karpaltunnelsyndrom
erhöht die Elastizität im Hand- und Unterarmbereich
stärkt die Handgelenke
sorgt für einen guten Kollagenauf- und -abbau
hilft bei Arthrose in den Hand- und Fingergelenken
Der WWF Deutschland ist am 25. und 26. Juni bei der YogaWorld in München mit dabei. Wir freuen uns ganz besonders, euch das tolle Angebot des WWF bei der Mitmach-Messe zu präsentieren: Beim Vortrag „Wie schmeckt Zukunft?“ folgt eine Verkostung zur Vielfalt der Hülsenfrüchte. Mit „WWF Yoga für Artenvielfalt“ zeigt Yogalehrerin Ulrike wie wir die Symbolkraft von Tieren, wie Stärke, Weisheit, Mut oder Offenheit, bewusst verinnerlichen. Schaut auf jeden Fall zum WWF am Stand 2F07 und lasst euch inspirieren.
Workshop „Yoga für Artenvielfalt“ mit Ulrike Schablin
Ohne Vielfalt ist in der Natur kein Gleichgewicht möglich. Allerdings ist etwa eine von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit bedroht. Die besondere Yogastunde mit Ulrike Schablin möchte uns daran erinnern, wie wichtig jede einzelne Art in der Natur ist – für unser eigenes Leben und für die Bewahrung eines lebendigen Planeten.
Dieses vom WWF speziell entwickelte Yoga-Konzept lässt uns die Natur ganz bewusst erleben. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Tiere lenken, die wir in den Yoga-Haltungen üben, entdecken wir die Verbundenheit zu ihnen. Bewusst verinnerlichen wir deren Eigenschaften wie Stärke, Weisheit, Mut und Offenheit. Ob vom schlichten Vertrauen des Hundes oder den freien, wilden Flug des Adlers – wir können von unseren Mitgeschöpfen lernen und Ängste überwinden. Ein absolutes Highlight auf der YogaWorld 2022 in München.
Erlebt Yogalehrerin Ulrike Schablin und wie sie ihre sanfte Art im herausfordernden Jivamukti-Yogaunterricht mit dem Wissen aus zahlreichen Ausbildungen in Anatomie, Yoga Medicine®, Rehabilitation, Fitness und Sportwissenschaften verbindet. Ulrike besitzt ein feines Gespür dafür, die uralte Yogaphilosophie in das zeitgenössische Yoga und seine Interpretationen zu übersetzen.
Workshop: Sonntag, 26. Juni // 15:45 – 16:30 Uhr // Ulrike Schablin “Yoga für Artenvielfalt” // Ganesha Yogaspace
Weitere Infos zu Ulrike und „Yoga für Artenvielfalt“ vom WWF Deutschland erfahrt ihr hier
Vortrag “Wie schmeckt Zukunft? – Bunt, wie die Vielfalt der Hülsenfrüchte” mit Magdalena Mayer, WWF Deutschland
Magdalena Mayer arbeitet beim WWF Deutschland (im Fachbereich Landwirtschaft und Landnutzungswandel) an Studien zu nachhaltigen Ernährungssystemen und Lebensmittelverschwendung. „Wie schmeckt Zukunft? – Bunt, wie die Vielfalt der Hülsenfrüchte“ heißt ihr Vortrag und ihre Antwort für ein zukünftiges Ernährungssystem. Neben den Auswirkungen unserer aktuellen Essgewohnheiten, werden alternative Szenarien innerhalb der planetaren Grenzen vorgestellt. Wie können wir zu den nachhaltigen Szenarien beitragen? Was sind die Forderungen des WWF an die Politik?
Bei einer Verkostung sollen die Teilnehmenden inspiriert und alle Sinne angeregt werden. Gemeinsam wird über Visionen zukunftsfähiger leckerer Ernährungssysteme gesprochen. Was wäre, wenn München und das Umland, sich selbst ernähren könnten? Wie würde die Stadt aussehen, riechen? Wo würden wir einkaufen? Was ändert sich noch für die Bevölkerung? Besonderer Tipp: Am Stand gibt es Wochenmenüs mit leckeren Rezepten zum Ausprobieren einer planetarisch-kulinarischen Ernährung und Infomaterial zu den Besseresser*innen-Studien.
Vortrag: Sonntag, 26. Juni // 13:30 – 14:15 Uhr // Magdalena Mayer WWF-Vortrag “Wie schmeckt Zukunft? – Bunt, wie die Vielfalt der Hülsenfrüchte” // Yamuna Vortragsraum
Weitere Infos zu Magdalena vom WWF Deutschland erfahrt ihr hier
So herrlich die warmen Temperaturen und der Sommer auch sind – anhaltende Hitze kann ganz schön belastend sein: Wir merken es an geröteter, schwitziger Haut, ständigem Durst und gereizter Stimmung. Hier zeigen wir dir eine vom Ayurveda inspirierte Sequenz, die das feurige Pitta-Dosha ausgleicht – damit du die schönste Zeit des Jahres erfrischt und belebt genießen kannst.
Sequenz: Robin Wilner / Fotos: Lisa Vortman/ Titelbild: Javier Sánchez Mingorance via Canva
So übst du richtig
Athletische Flows stimulieren das Feuerelement, das kann an heißen Tagen dazu führen, dass du dich überhitzt, schwindelig und ausgelaugt fühlst. Mit dieser wellenartigen Sequenz wecken wir die Elemente Wasser und Luft, die im Becken und Herzraum angesiedelt sind. Gemeinsam kühlen und beruhigen sie das Pitta-Feuer, das sich im Sommer gerne mal in der Solar-Plexus-Gegend staut.
Lass dich im ersten Durchgang in jede Haltung mehrere Atemzüge lang hineinschmelzen. Das selbe wiederholst du noch einmal seitenverkehrt. Erst wenn du dich in jeder einzeln Asana wohl fühlst, beginnst du, frei von einer zur nächsten zu fließen. In diesem sanften, langsamen Tanz können Körper und Geist sich erholen und ins Gleichgewicht finden. Am besten wiederholst du die Abfolge mehrfach auf beiden Seiten.
1. Adho Mukha Shvanasana – Herabschauender Hund
Adho Mukha Shvanasana – Herabschauender Hund
Verwurzle die schulterbreit aufgesetzten Hände mitsamt den gespreizten Fingern fest am Boden. Aktiviere die Schultern, bevor du Knie und Becken hebst. Dann ziehst du die Wirbelsäule lang, indem du das Becken nach hinten und oben bewegst. Dabei stehen die Füße etwa hüftbreit und die Knie dürfen gebeugt bleiben. Achte darauf, dass du trotz der Idee des In-die-Haltung-Schmelzens nicht in den Schultergelenken durchhängst.
2. Anjaneyasana – Tiefer Ausfallschritt
Anjaneyasana – Tiefer Ausfallschritt
Ziehe aus dem Hund den rechten Fuß nach vorne zwischen die Hände und lege Knie und Rist am Boden ab. Richte das Knie über dem Fußgelenk aus und lass einige Atemzüge lang das Becken sinken. Dann aktivierst du die Beine, hebst den Oberkörper aus den Hüften heraus und richtest dich lang auf. Lasse die Arme sanft nach oben fließen, so dass sich der Herzraum in eine weiche Rückbeuge öffnen kann.
3. Ardha Hanumanasana – Halber Spagat
Ardha Hanumanasana – Halber Spagat
Stelle in Anjaneyasana die hinteren Zehen auf und bewege das Becken nach hinten. Stütze dich mit beiden Händen beidseits des Fußes locker am Boden (oder auf Blöcken) ab, wenn du nun das vordere Bein lang streckst und die Zehen nach oben ziehst. Dabei hältst du den Rumpf möglichst lang und ziehst die Hüfte des vorderen Beins etwas nach hinten, damit das Becken gerade steht.
Beuge aus dem halben Spagat das vordere Knie wieder und verwurzle den Fuß am Boden. Drücke dich mit beiden Füßen ab und richte dich zum Stehen auf. Der hintere Fuß verankert sich schräg stehend, das vordere Knie ist gebeugt, das hintere gestreckt. Aus dieser stabilen Basis hebst du den rechten Arm, lässt die linke Hand am Bein entlang nach unten gleiten und streckst deine rechte Flanke.
5. Skandasana – Haltung des Kriegsgottes Skanda
Skandasana – Haltung des Kriegsgottes Skanda
Beuge aus der Heldenhaltung das linke Knie, verlagere dein Gewicht auf den linken Fuß und senke das Becken möglichst bis auf die linke Ferse. Gleichzeitig streckst du das rechte Bein zur Seite und hebst die Zehen. Die Hände kannst du entweder zur Stabilisierung am Boden oder auf Blöcken aufsetzen, oder du lässt sie in der Luft schweben. In beiden Fällen machst du den Rumpf möglichst lang.
6. Utthan Prishthasana – Eidechse, Variation
Utthan Prishthasana – Eidechse, Variation
Drehe Becken und Oberkörper aus Skandasana nach rechts und setze die Hände schulterbreit auf, die rechte Hand innen am rechten Fuß. Dann beugst du das rechte Bein, drehst den Fuß um 45 Grad nach außen und setzt linkes Knie und Fußrücken am Boden auf. Lass dein Becken einige Atemzüge lang sinken. Dann erlaubst du dem rechten Arm, weich nach oben zu steigen. Wenn du möchtest und es ohne Stress möglich ist, kannst du zum Schluss noch das linke Bein beugen, den Fuß mit der rechten Hand umfassen und dich sanft nach rechts drehen.
Utthan Prishthasana – Eidechse, Variation
7. Anahatasana – Schmelzendes Herz
Anahatasana – Schmelzendes Herz
Ziehe aus der Eidechse das rechte Knie nach hinten neben das linke und lass beide Hände am Boden nach vorne gleiten. Halte die Hüften über den Knien, während der Oberkörper immer länger wird und das Herz sanft zu Boden sinkt. Dabei lässt du Kopf oder Kinn auf dem Boden oder einem Block ankommen.
Richte dich wieder auf und schiebe das gestreckte linke Bein schräg zur Seite. Dreh dich zunächst mit langer Wirbelsäule nach rechts und lege die linke Hand ans rechte Bein. Die rechte kannst du an dein Kreuzbein legen oder sanft heben, wenn du dich nun aus der Drehung über das gestreckte Bein nach links neigst. Dabei versuchst du, beide Flanken lang zu halten und das Herz nach oben zu drehen.
9. Eka Pada Rajakapotasana – Einbeinige Taube
Eka Pada Rajakapotasana – Einbeinige Taube
Ziehe das rechte Knie zur rechten Hand und schiebe das Schienbein sanft etwas nach vorne und richte das Becken möglichst gerade nach vorne aus. Dann streckst du das linke Bein lang nach hinten aus und lässt einige Atemzüge lang das Becken sinken. Dabei kannst du dich auf Händen oder Unterarmen abstützen. Dann aktivierst du die Beine und hebst den Oberkörper aus dem Becken heraus in eine sanfte Rückbeuge.
10. Janu Shirshasana – Kopf-Knie-Haltung
Janu Shirshasana – Kopf-Knie-Haltung
Setz dich auf deine rechte Pobacke und schwinge das linke Bein behutsam nach vorne. Schiebe den rechten Fuß gegen den linken Oberschenkel und lass das rechte Knie sinken (bei Bedarf gerne einen Block unterlegen). Verwurzle beide Sitzknochen am Boden und richte den Oberkörper gerade auf, bevor du dich behutsam und mit langem Bauch in die Vorwärtsbeuge sinken lässt.
11. Adho Mukha Shvanasana – Herabschauender Hund
Adho Mukha Shvanasana – Herabschauender Hund
Ziehe aus Anahatasana die Hände wieder etwas zurück und verwurzle sie fest am Boden, bevor du dich erneut in den herabschauenden Hund schiebst. (siehe Übung 1)
12. Sitz-Umarmung
Sitz-Umarmung
Richte dich aus der Seitbeuge behutsam wieder auf und ziehe beide Knie zum Körper. Lege die Arme um die Beine und lass den Kopf sanft etwas nach vorn sinken. Dabei verlagerst du das Gewicht etwas hinter die Sitzknochen.
Im Anschluss wiederholst du die gesamte Abfolge einmal im gleichen langsamen Tempo auf der anderen Seite. Danach beginnst du erneut mit rechts und verbindest die Übungen sanft fließend noch ein- oder mehrere Male.
3 Hitze-Buster-Tipps aus dem Ayurveda
Richtig Trinken: 8 bis 10 Tassen Flüssigkeit sollten es über den Tag verteilt schon sein. Kühlende Alternativen zu Wasser: Kokoswasser, Gurkenwasser oder Wassermelonensaft. Ganz wichtig: eiskalte oder heiße Getränke belasten den Organismus zusätzlich, besser ist Raumtemperatur.
Sommerlich Essen: Sauerer, salziger und scharfer Geschmack gilt im Ayurveda als erhitzend. Die kühlende Alternative sind süße, bittere und adstringierende Nahrungsmittel: z.B. Beeren, Melonen, Zucchini, Brokkoli und Spinat, zubereitet mit Minze, Koriander und Ghee.
Mond statt Sonne: Alles, was heiß und feurig ist, erzeugt einen Pitta-Überschuss. Vermeide deswegen die grelle Mittagssonne, und kleide dich vorzugsweise in kühle Farben (Weiß, Blau, Grün, Grau). Auch Mondstrahlen sollen den subtilen Energiekörper kühlen.
Die New Yorkerin ROBIN WILNER verbindet in ihrer Arbeit Yoga, Tanz und ayurvedische Ernährungslehre – also all das, was sie selbst braucht, um körperlich und mental ausgeglichen zu sein. nutritiousyogini.com
Seit über 20 Jahren beschäftigen sich Mary (Marita) und Christine von den Cacao Collectors mit der Vielfalt des Kakaos in all seinen Formen und Farben. Besucht die Cacao Collectors auf der YogaWorld Messe vom 25.-26. Juni im MTC in München, shoppt erstklassige Kakao-Snacks und erfahrt in ihrem Vortrag mehr über die Geheimnisse des (Roh-)Kakaos.
Seit ein paar Jahren ist Rohkakao in aller Munde und wird vor allem bei Yogis immer beliebter, nicht zuletzt in Form des Zeremonienkakaos. Egal ob als Topping für Müslis und Smoothies oder als natürlicher Energiesnack für Zwischendurch – Kakao kann mehr als nur Schokolade. Mary und Christine haben auf der Suche nach fairer Schokolade die verschiedensten Anbauländer rund um den Äquator bereist. Bald stellten sie fest, dass der Verzehr der rohen Kakaobohne als Frucht völlig in Vergessenheit geraten war. Dabei gilt die rohe Kakaobohne mit über 300 gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen als eine der nährwertreichsten Früchte der Welt.
„Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade bei der Kakaobohne”
Alexander von Humboldt (1769 – 1859), Naturforscher
Vortrag „Bean up your life! – die Geheimnisse des (Roh-)Kakaos by Cacao Collectors“, Sonntag, 26. Juni 11.30-12.15 Uhr
Kakao ist nicht gleich Kakao. Was ist Hype und auf was sollte ich achten, wenn ich Kakao zu mir nehmen will? Im 45-minütigen Vortrag lüften Mary und Christine mit euch die Geheimnisse des (Roh-)Kakaos. Dabei geht es neben den zahlreichen Inhaltsstoffen und der Vielfalt des Rohkakaos vor allem auch um den Anbau der Edel-Kakaobohnen in den Anbauländern rund um den Äquator, mit denen die Cacao Collectors kooperieren. Komm mit uns auf eine Reise in die Welt des Rohkakaos und bean up your life!
Cacao Collectors auf der YogaWorld 2022 in München:
Sonntag, 26. Juni // 11:30 – 12:15 Uhr // Bean up your life! – die Geheimnisse des (Roh-)Kakaos by Cacao Collectors // Yamuna Vortragsraum
Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!
Surdham Göb ist ein bekannter veganer Koch, auf dessen Rezepte wir immer wieder zurückgreifen. Gemeinsam mit dem angehenden Arzt und Ernährungsberater Cirus Henn zeigt Surdham, dass Kulinarik und Medizin Hand in Hand gehen. Wie wir die Kraft der Ernährung lustvoll einsetzen, zeigt ihr medizinisch-kulinarisches Kochbuch „Gesund“, aus dem auch dieses Rezept stammt.
Farinata ist der bekannte ligurische Kichererbsenpfannkuchen in fluffiger und bekömmlicher Form. Eine tolle Pizza-Abwandlung für jene, die auf Gluten verzichten wollen oder müssen. Die Farinata ist in der Verarbeitung leichter als Pizza und voller guter Ballaststoffe. Wer mag, kann seine Farinata natürlich auch wie eine normale Pizza belegen. Ein frischer grüner oder gemischter Salat dazu … de luxe!
Zutaten für ein Backblech von 20 x 30 cm
220 g Kichererbsenmehl
600 ml Wasser
5 g Frischhefe
4 EL Olivenöl
8 getrocknete Tomaten
75 g in Lake eingelegte Oliven, entkernt
1 Prise Salz
1 TL Rosmarin, frisch gehackt
Foto: Oliver Brachat
Zubereitung
Das Kichererbsenmehl mit dem abgemessenen Wasser und der Hefe zu einem klümpchenfreien Teig verrühren und diesen 4 Stunden bei Raumtemperatur oder 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Das Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit 2 Esslöffeln Olivenöl einpinseln. Den Teig noch einmal vorsichtig verrühren, damit sich nichts abgesetzt hat, und auf das Blech fließen lassen. Den Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen und den Teig in dieser Zeit noch ein wenig aufgehen lassen. Die Tomaten klein schneiden, die Oliven abtropfen lassen. Den Teig mit den Tomaten und den Oliven belegen. Die Teigoberfläche leicht mit dem restlichen Olivenöl beträufeln, salzen und den Rosmarin draufgeben. Die Farinata im vorgeheizten Ofen 25–30 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter ziehen. Falls möglich, schon jetzt vom Backpapier lösen, damit die Farinata auch von unten Luft bekommt, ansonsten spätestens wenn die Farinata halb ausgekühlt ist.
Der bekannte vegane Koch Surdham Göb und der angehende Arzt und Ernährungsexperte Cirus Henn haben medizinische Erkenntnisse in ein Kochbuch mit vollwertigen pflanzlichen Rezepten verwandelt. Zeitgemäß, nachhaltig und zukunftsfähig kochen, aber unkompliziert und mit viel Genuss – das ist die Devise.
Die Zutaten sind leicht zu bekommen, bunt und abwechslungsreich. Die Rezeptfotos machen deutlich: Es geht nicht um Verzicht und Diät, sondern darum, die Kraft der Ernährung lustvoll einzusetzen. Beeinflusse mit deiner Kochkunst, wie die Welt in Zukunft aussieht.
„Gesund – das medizinisch-kulinarische Kochbuch“ erschienen im AT Verlag