Yoga gegen Stress, Yoga für einen gesunden Rücken, kurze Yoga-Sequenzen … ? Wir wollen wissen,was EUCH ganz besonders interessiert. Denn wofür machen wir das hier? Na klar! Für unsere Leser*innen, unsere Yogi*nis, für jede*n Einzelne*n von Euch. Also nehmt Euch 2 Minuten Zeit und klickt auf die Themen, die euch am meisten interessieren – und gewinnt ein Yoga Journal Jahres-Abo.
So können wir noch besseren Content für euch entwickeln und tolle Ideen in die Tat umsetzen. Denn bald wird es Sonderhefte geben, die je ein Yoga-Thema in den Fokus stellen. In dieser Mini-Umfrage klopfen wir 7 mögliche Themen dafür ab. Welches davon findet ihr super spannend? Welches eher uninteressant? Das Beste: Unter allen Teilnehmer*innen verlosen wir ein Yoga Journal Jahres Abo.
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Vata, Pitta oder Kapha – Kennst du deine Konstitution im Ayurveda? Der folgende Test gibt dir Aufschluss über die Einflüsse, die momentan deine individuelle Ayurveda-Konstitution bestimmen. Erfahre, welches Dosha in Hinsicht auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden die größte Rolle spielt. Oder sind es sogar mehrere?
Mit dieser Information kannst du viele Empfehlungen aus dem Ayurveda für deine eigenen Bedürfnisse verwirklichen. Vielfältige Tipps und umfassendes Hintergrundwissen findest du in unserem YOGA JOURNAL-Sonderheft.
Lasse die folgenden Aussagen auf dich wirken und beantworten sie jeweils mit JA oder NEIN.
Ich war immer schon eher dünn und schlaksig. Ja Nein
Außerdem nehme ich leicht ab und schwer zu. Ja Nein
Weil ich warmes Klima schätze, sind Wind und Kälte mir unangenehm. Ja Nein
Mein Haar ist eher trocken und lockig. Ja Nein
Meine Haut ist rau und neigt zu Trockenheit. Ja Nein
Stress erzeugt bei mir Nervosität und Angst. Ja Nein
Ich habe einen mittleren Körperbau mit mittlerer Knochenstruktur. Ja Nein
Über alles liebe ich Wettbewerb sowie physische und intellektuelle Herausforderungen. Ja Nein
Ich bevorzuge eindeutig kühles Klima. Ja Nein
Deshalb mag ich keine Hitze, besonders feuchtheißes Klima ermüdet mich. Ja Nein
Mein Verstand ist scharf und ich bin schnell angriffslustig. Ja Nein
Mein Appetit und meine Verdauung sind kräftig, und ich reagiere gereizt, wenn ich hungrig bin. Ja Nein
In Stresssituationen werde ich leicht frustriert, ungeduldig und ärgerlich. Ja Nein
Ich habe eine kräftige Statur und Knochenstruktur. Ja Nein
Zudem war ich immer schon etwas übergewichtig. Ja Nein
Ich nehme leicht zu und schwer ab. Ja Nein
Ich tendiere zu Verschleimung. Ja Nein
Des Weiteren ist mein Haar kräftig und glänzend. Ja Nein
Meine Energie und Durchhaltevermögen sind gleichmäßig. Ja Nein
Unter Stress ziehe ich mich zurück, verliere meine Motivation und lehne Veränderungen ab. Ja Nein
Du kannst die Auszählung ganz einfach selbst machen und herausfinden, was für deine Ayurveda-Konstitution typisch ist.
Falls du in Teil A drei oder mehr Aussagen mit JA beantwortet hast, ist deine Konstitution von VATA bestimmt. Drei oder mehr Aussagen in Teil B mit JA beantwortet? Bei dir dominiert PITTA. Drei oder mehr Aussagen in Teil C mit JA beantwortet? Das spricht dafür, dass KAPHA die wichtigste Rolle spielt.
Bei dir kommt nichts eindeutiges heraus? Die meisten Menschen sind eine Mischung aus mehreren Konstitutionen. Falls Sich Ihre Antworten gleichmäßig auf A, B oder C verteilen, wirken auch die entsprechenden Doshas gleichmäßig.
Die Auflösung: Elemente und Eigenschaften der Dosha-Typen
A) Ayurveda-Konstitution VATA (Elemente: Äther und Luft)
Der typische VATA-Mensch hat einen dünneren und leicht gebauten, feingliedrigen Körper mit häufig knackenden Gelenken, oft trockener Haut und eher sprödem, gekräuseltem Haar.
Neigung zu Unregelmäßigkeit im Tagesrhythmus, im Appetit sowie beim Durst.
Flexibel, lebendig, liebt Reisen, Abwechslung und Neues zu entdecken, ist geistig sowie körperlich ständig in Bewegung, hat viele Ideen.
VATA-Menschen besitzen außerdem eine schnelle Auffassungsgabe, sehr kreativ, künstlerisch, intuitiv, emphatisch, begeisterungsfähig, sensibel und feinfühlig.
Neigt auf geistiger Ebene zu Ängstlichkeit, macht sich schneller Sorgen, kann sich oft schlecht entscheiden, ist eher vergesslich und hat einen leichten Schlaf.
Neigt auf körperlicher Ebene zu Verstopfung, Blähungen, Trockenheit, Schwäche, notorischer Unruhe und Nervenleiden.
Liebt die Wärme, mag keine windige Kälte, fröstelt ständig und ist am wenigsten stabil.
B) Ayurveda-Konstitution PITTA (Elemente: Feuer, etwas Wasser)
Harmonisch proportionierter, muskulöser Körperbau, starker Stoffwechsel, gute Verdauung, schwitzt schneller, neigt frühzeitig zu Ergrauen und Haarverlust. Rötliche Haut sowie Sommersprossen und Muttermale.
Mental messerscharf, klar, stark, ehrgeizig, antreibend, temperamentvoll, emotional und leidenschaftlich, ungeduldig, wertend, schneller reizbar bis hinzu cholerisch. Kommt schwer zur Ruhe, zum Entspannen und Loslassen.
Kämpfernatur, die bei zu wenig Herausforderung gelangweilt ist. Arbeitet gerne viel und perfektionistisch, liebt es zu transformieren sowie das Sagen zu haben. Gute Ausstrahlung, gute Rede- und Überzeugungskünste.
Hat von Natur aus ein eher säurehaltiges Körper-Milieu, neigt auf körperlicher Ebene zu Entzündungen, Infektionen, Durchfall und Magenproblemen, hat viel Körperwärme und ist hitzeempfindlich.
C) Ayurveda-Konstitution KAPHA (Elemente: Wasser und Erde)
Üppig proportionierter, stämmiger Körperbau mit starken Gelenken, viel körperlicher Kraft, Ausdauer und Erdung zeichnet den KAPHA-Menschen aus. Kann gut mit Stress oder zehrenden Situationen umgehen. Eher große Augen, breite Stirn, dichtes, kräftiges Haar, fettende Haut und Haare.
Schläft gut und tief, bewegt sich langsam und nicht unbedingt gerne, wenn doch, dann talentiert in Kraft- oder Ausdauersportarten.
Geringer Appetit, aber große Lust auf Süßes, neigt schnell zu Übergewicht, Wasseransammlungen, Verschleimung, Atemwegserkrankungen, Starrsinn, Schwere und Trägheit, hat generell aber ein sehr starkes Immunsystem.
Lässt sich nicht schnell aus der Ruhe bringen, ist bedacht, mitfühlend, stabil und liebt Gewohnheiten. Passend dazu ist er sehr verlässlich, bekannt für seine freundschaftliche Herzlichkeit und offene Arme, ist seinen Liebsten ein Anker.
Kommentiere gerne, wie sehr das Ergebnis des Dosha-Tests zu dir passt. Bist du auch ein Mischtyp? Es kann außerdem sein, dass du durch unsere schnelllebige Welt einen Überschuss an VATA hast. Durch diese und ähnliche Umwelteinflüsse kann das Ergebnis deiner Ayurveda-Konstitution geringfügig abweichen.
Noch mehr über Ayurveda in der YogaWorld Podcast-Folge mit Dr. Annette Müller-Leisgang
Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier gibt euch Einblicke in die Verbindung zwischen der Numerologie und Yoga – diesmal geht es um die Zahl Fünf…
Auf Sanskrit heißt die Fünf „Pancha“ und findet sich in tatsächlich keiner einzigen Yoga-Asana wieder. Dennoch begleitet sie uns auf so vielen Wegen. Am bekanntesten ist vielen das Panchakarma – die ayurvedischen Reinigungskur. Hier werden mit Hilfe von Behandlungen, Massagen, Ernährung und auch oft Yoga unter Aufsicht eines ayurvedischen Arztes die universellen Lebensenergien (Doshas) wieder ins individuelle Gleichgewicht gebracht.
Die Reinigungskur soll Krankheiten vorbeugen. Frei übersetzt heißt Panchakarma „fünffache Handlung“, was bedeutet, dass der Körper auf fünf verschiedene Arten behandelt oder gereinigt wird.
Meditation Pancha Dharana
Besonders wichtig ist die Fünf bei einer der ganz speziellen Meditation: Pancha Dharana. Es ist die Konzentration auf die fünf Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft und Äther, die unsere inneren Kräfte entfaltet und unsere Doshas in Einklang bringt:
Konzentrier dich zuerst auf das Element Erde, das erste der fünf Elemente. Stell dir vor tief verwurzelt und genährt von ihr zu sein.
Das zweite Element ist Wasser, aus dem wir zum Großteil bestehen. Es symbolisiert unseren Fluß des Lebens, die Hingabe, die Kreativität, aber auch das Loslassen. Was bringt dich zum Sprudeln?
Im Feuer liegt unsere Energie und das Durchsetzungsvermögen. Was erweckt deine Leidenschaft und lässt dich durchhalten?
Stell dir vor, über die Luft mit Allem verbunden zu sein. Spüre die Leichtigkeit und das Gefühl mit allem, was dir Freude bereitet.
Das letzte der Elemente ist Raum/Äther, der dich auf die feinstoffliche Ebene bringt. Sprenge alle Grenzen und nutze alle Möglichkeiten. In diesem Element ist Alles unendlich.
Fünf in mystischen Traditionen und in der Numerologie
Die Fünf steht für die Suche nach der Quintessenz des Lebens, manchmal nach dem Göttlichen. Im Tarot ist die Fünf der gesellige Hierophant, der stets auf der Suche ist, aber sein Wissen auch teilt und die Anerkennung der Gemeinschaft braucht. Es ist der Inbegriff des Lehrers.
Diejenigen, die unter der Nummer 5 geboren sind, richten ihren Fokus nach innen und leben ihre Talente. Sie sind freiheitsliebend und abenteuerlustig und Routine ist ihnen ein Greuel. Manche Eigenarten lassen sie durchaus auch eigenbrötlerisch und unzuverlässig wirken.
Fünf in der Astrologie
Die Zahl 5 steht für den Merkur. Menschen, die am 5., 14. oder 23. eines jeden Monats geboren wurden, sind dynamisch, aber auch leicht abzulenken. Sie arbeiten nicht nach einem strategischen Plan, sondern nach den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen. Obwohl sie über eine Fülle mentaler Stärke verfügen, fällt es ihnen manchmal schwer Verantwortung zu übernehmen.
Fünf im Hinduismus
Die Göttin Saraswati, die Göttin des Wissens und des Intellektuellen, wird mit Panchami oder der Zahl 5 in Verbindung gebracht. Nach der hinduistischen Kosmologie gibt es fünf Elemente im Universum: Dharti, Agni, Jal, Vayu und Akash (Erde, Feuer, Wasser, Luft und Raum). Die fünf ist dabei das Symbol für die Erde und den physischen Körper.
Fünf im Buddhismus
Im Buddhismus gibt es fünf Gebote: nicht töten, nicht stehlen, die Ehe nicht brechen, nicht lügen und auf berauschende Getränke verzichten. Zusätzlich gibt es auch die sogenannten 5 Skandas oder Aggregate: Form, Gefühl, Empfindung, Wille und Bewusstsein.
Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier ist Pilates und Yogalehrerin in München.
Denise findet ihr unter www.deniseklier.com und auf Instagram unter @diebienenkönigin. Dort teilt sie ihr tägliches Leben, Reisen, Yoga, Tipps und Tricks für deine Praxis und vieles mehr!
Der WWF Deutschland ist am 5. bis 7. April wieder bei der YogaWorld in Stuttgart mit dabei. Wir freuen uns ganz besonders, euch das tolle Angebot des WWF bei der Mitmach-Messe zu präsentieren: Auf einer zauberhaften Reise zu unserer inneren Natur begleitet uns am Freitag und Sonntag Alina Lutz durch Meditationen in ihren Kakao-Zeremonien. Mit „WWF Yoga für Artenvielfalt“ zeigt Yogalehrerin Jasmin, wie wir die Symbolkraft von Tieren, wie Stärke, Weisheit, Mut oder Offenheit, bewusst verinnerlichen. Schaut auf jeden Fall zum WWF am Stand 2C17 und lasst euch inspirieren!
Workshop „Yoga für Artenvielfalt“ mit Jasmin Bühler
Ohne Vielfalt ist in der Natur kein Gleichgewicht möglich. Allerdings ist etwa eine von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit bedroht. Die besondere Yogastunde mit Jasmin Bühler möchte uns daran erinnern, wie wichtig die Verbundenheit zur Natur ist – in uns selbst und zur Bewahrung eines lebendigen Planeten.
Jasmin Bühler – Yoga Teacher
„Tiefe Verbindung – zu dir selbst und anderen – ist dein Schlüssel für Transformation, Wachstum und Erfüllung.“ Jasmin Bühler ist Yoga- & Tantralehrerin, Relationship-Coach und die Begründerin von COYA. In ihren Workshops und Ausbildungen unterrichtet sie die einzigartige Kombination aus Coaching, Yoga, Tantra & Aufstellungsarbeit (COYA®) sowie auf der YogaWorld WWF Yoga für Artenvielfalt. Ihre Teilnehmer*innen schätzen ihre Offenheit, Toleranz und ihre bodenständige Sinnlichkeit.
Jasmins WWF Yoga für Artenvielfalt-Stunden sind besonders vom Chakra Flow Yoga geprägt. Der Fokus liegt auf der tiefen Verbindung zu sich selbst. Körperlich, emotional, mental und energetisch. Der Mensch kommt dadurch zu sich und seiner ur-eigenen Natur zurück.
Das vom WWF speziell entwickelte Yogakonzept führt dich genau dorthin. Denn Yoga für Artenvielfalt ermöglicht den Praktizierenden, sich über die Verbindung zu den Tieren, die den Yogaposen ihren Namen geben, wieder ganz bewusst als Teil der Natur zu erleben.
In dieser ganz besonderen Yogastunde – Samstag, 6. April 2024, von 10.45 bis 11.30 Uhr im Ganesha Yogaraum – lädt Jasmin dich ein, tief in einzelne Aspekte der Tierarten einzutauchen und dich wirklich mit ihnen und ihren Qualitäten zu verbinden. Du hast die Möglichkeit ihre Eigenschaften wie Stärke, Weisheit, Mut und Offenheit zu spüren und dadurch immer mehr zu integrieren. Spiele, experimentiere, spüre – und erlebe dich durch die Artenvielfalt der Tiere. WWF Yoga für Artenvielfalt ist absolutes Highlight auf der Yoga- und VeganWorld 2024 in Stuttgart.
Jasmin ist Yoga- & Tantralehrerin, Relationship-Coach und die Begründerin von COYA. Seit über 20 Jahren bildet sie Menschen aus und ermutigt sie, wahrhaftig sie selbst zu sein. In Liebe, Sex & Business.
Irgendwie spielen die „Hamstrings“ im Yoga immer eine Rolle. Entweder sind sie zu wenig gedehnt oder chronisch überdehnt. Um welche Muskeln es bei der Oberschenkelmuskulatur überhaupt geht und welche Funktionen sie erfüllen, liest du hier.
Vielleicht kennst du das noch aus dem Sportunterricht oder von der Untersuchung beim Arzt. Um die Gelenkigkeit zu testen, sollte man zeigen, ob man mit den Fingerspitzen die Zehen berühren kann. Heute weiß man allerdings: Dehnbarkeit ohne Kraft ist beileibe kein erstrebenswertes Ziel. Mal abgesehen von den Verletzungsrisiken. Übermäßig gedehnte rückseitige Oberschenkelmuskulatur trägt auch dazu bei, dass sich die Hüfttbeuger verkürzen. Dann kippt das Becken zu weit nach vorne. Die Folge: Schmerzen im unteren Rücken.
Dennoch gelten mobile „Hamstrings“ im Yoga noch immer vielen Übenden als Ideal. Und umgekehrt hört man nicht selten: „Yoga ist nichts für mich, ich kann ja noch nicht mal meine Zehen berühren!“ Dabei ist im Grunde beides Quatsch. Viel wichtiger ist in der Oberschenkelmuskulatur die gesunde Balance aus Dehnung und Kraft. Nach dem Motto: stretch and strengthen. Um gezielt an beidem zu arbeiten und um zu verstehen, wie die Asanas genau diese Ausgewogenheit herstellen können, lohnt der Blick auf die Anatomie.
Körperwissen – Die Anatomie der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur
Die Muskelgruppe an der Rückseite der Oberschenkel wird als ischiocrurale Muskulatur bezeichnet, manchmal bezogen auf ihre Funktion auch als Hüftgelenksextensoren. Alle Muskeln dieser Gruppe entspringen an den Sitzknochen (auch: Sitzbeinhöckern, Tuber ischiadicum), also am unteren Ende des Beckens. Von dort verlaufen sie entlang der Beinrückseite abwärts. Über lange Kreuzbänder in der Kniekehle sind sie mit dem Unterschenkel verbunden. In ihrer Funktion sind sie „biartikulär“. Das heißt, sie wirken auf zwei Gelenke ein – in diesem Fall Knie und Hüfte. Am Knie sind sie für das Beugen zuständig, an der Hüfte für die Streckung und das Nach-hinten-Kippen des Beckens.
rückseitige Oberschenkelmuskulatur
1 Tuber Ischiadicum: Sitzknochen oder Sitzbeinhöcker, der untere Rand der Beckenrückseite.
2 Os Femoris: Der Oberschenkelknochen oder kurz Femur ist der längste und stärkste Röhrenknochen des Menschen.
3 Musculus Bizeps Femoris: Dieser zweiköpfige Muskel mit dem deutschen Namen Schenkelbeuger stellt den äußeren Teil der Oberschenkelrückseite dar. Der in der Abbildung sichtbare lange Kopf entspringt am Sitzknochen, der Kopf schmiegt dich an die untere Hälfte des Oberschenkelknochens. Gemeinsam enden sie in einer Sehne an der Außenseite des Knies, genauer am Wadenbein (Fibula). Die Aufgabe dieses Muskels ist neben Kniebeugen und Hüftstreckung die Außenrotation der Hüfte und des gebeugten Knies.
4 Musculus Semimembranosus: Der als Plattensehnenmuskel bezeichnete Teil der ischiocruralen Muskulatur beginnt als eine dicke, membranartige Sehen am Sitzknochen und setzt unten an der Innenseite des Knies an. Er bewirkt neben Kniebeugen und Hüftstreckung die Innenrotation am Hüftgelenk und dreht den Unterschenkel am gebeugten Knie nach innen. Außerdem dient er als faszialer Anker für den größten Muskel der Oberschenkelinnenseite, den Adductor Magnus.
5 Musculus semitendinosus: Auch der Halbsehnenmuskel entspringt am Sitzbeinhöcker. Er verjüngt sich in einer langen Sehne, die am innersten Teil der Kniebeuge ansetzt. Wie der Semimenbranosus ist neben Kniebeugen und Hüftstreckung zuständig und die Innenrotation am Hüftgelenk. Wenn das Knie gebeugt ist, dreht er den Unterschenkel nach innen.
Text: JILL MILLER, Illustration: MICHELLE GRAHAM, Titelbild: HAROLD PEREIRA
Dr. Yvonne Würz ist seit 2017 als Fachreferentin bei der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland tätig. Die promovierte Biologin setzt ihre wissenschaftliche Ausbildung heute ein, um über den Missbrauch von Tieren zu menschlichen Zwecken aufzuklären.
Vortrag am Freitag 10.30 Uhr: „Was ist Speziesismus?“
In ihrem Vortrag beleuchtet sie die Ursachen dafür, dass die Interessen von anderen Tieren in unserer Gesellschaft einen deutlich geringeren Stellenwert als die Interessen von uns Menschen haben: Speziesismus schafft die Grundlage dafür, dass Milliarden Tiere für menschliche Zwecke wie selbstverständlich benutzt, gequält und getötet werden. Diese Anschauung ist in unserer Gesellschaft leider fest verankert und begründet den Großteil allen Tiermissbrauchs.
Nur wer weiß, an welcher Stelle er andere diskriminiert, kann etwas an seinem Verhalten ändern. Jede und jeder einzelne kann mit alltäglichen Entscheidungen etwas gegen Speziesismus tun – etwa, indem man sich vegan ernährt. Auch in unserer Alltagssprache können wir darauf achten, speziesistische Ausdrücke zu vermeiden. Es ist an der Zeit, anzuerkennen, dass alle empfindungsfähigen Wesen es verdienen, mit Respekt und Mitgefühl behandelt zu werden!
PETA Deutschland e.V. ist mit über 1,5 Millionen Unterstützenden die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
PETA vertritt eine anti-speziesistische Sichtweise und betont, dass diese Gemeinsamkeit aller empfindungsfähigen Lebewesen entscheidend ist, wenn es darum geht, wer moralische Rechte hat. Tiere haben dasselbe Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit wie Menschen. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Speziesismus“ klärt PETA über diese Diskriminierungsform auf.
Hi, ich bin Janine! Yoga ist für mich mehr als nur Sport – es ist eine Lebenseinstellung. Jeder kann seinen ganz eigenen Zugang dazu finden, und genau das möchte ich in meinen Stunden vermitteln. Ich unterrichte dynamisches Vinyasa-Yoga mit viel Freude, Achtsamkeit und einem Blick für die korrekte Ausführung der Asanas.
In meinem Yogastudio Yogi.ni-Yoga in Filderstadt biete ich wöchentlich Yogastunden und Workshops an, außerdem veranstalte ich regelmäßig Retreats in Deutschland und Österreich. Neben Yoga zieht es mich oft in die Natur – beim Wandern oder auf Reisen liebe ich es, neue Orte und Perspektiven zu entdecken.
Workshop: „Frühlingsflow ~ Twist & Energize“
Auf der YogaWorld lade ich dich zu meinem energetisierenden Frühlingsflow „Twist & Energize“ ein! Durch gezielte Twists bringen wir mehr Beweglichkeit in unseren Körper und aktivieren unser inneres Feuer – perfekt, um mit frischer Energie in die neue Jahreszeit zu starten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir auf der Matte zu stehen!
Für sehr viele Schönheitsprodukte gibt es natürliche Alternativen, und die meisten funktionieren besser als man denkt. Um zu starten braucht man keinen ganzen Schrank voller spezieller Zutaten. Viele Bestandteile für die Rezepte habt ihr sicher schon in eurer Küche – plus zwei drei Extras wie ätherische Öle. So stellt ihr Naturkosmetik mit nur 7 Zutaten selbst her…
7 Grundzutaten für den Start
Kokosnussöl: Die meisten haben es bereits im Küchenschrank zum Kochen. Wenn ihr es in größeren Mengen kauft, spart ihr etwas Geld. Wir verwenden es zum Kochen, für Rezepte und als Hautlotion.
Sheabutter: Unser meistverwendeter natürlicher Schönheitsinhaltsstoff nach Kokosnussöl. Unraffinierte Bio-Sheabutter hat einen natürlich nussigen, erdigen Geruch (sehr mild) und ist unglaublich pflegend für die Haut! Wir verwenden auch gerne eine Kombination aus Sheabutter und Kokosnussöl. Sheabutter hat natürliche antibakterielle Eigenschaften und eignet sich hervorragend zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen, zur Wundheilung und als Anti-Aging-Mittel für die Haut. Sie hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von etwa 5 und kann als täglicher Sonnenschutz verwendet werden. Sheabutter ist die Grundlage für Lotionen, Deodorants und viele andere Rezepte!
Kakaobutter ist eine weitere „Butter“ und eine großartige Ergänzung für natürliche Schönheitsrezepte. Sie verleiht einen zarten Schokoladenduft, und wir lieben es, sie mit Minze oder Zitrusfrüchten in Lotionen zu mischen. Sie ist auch ein guter Ersatz für Sheabutter obwohl wir finden, dass gerade der Mix aus Sheabutter, Kakaobutter und Kokosnussöl besonderns wohltuend ist.
Bienenwachs ist ein natürliches Bindemittel, und gerade bei hochwertiger Qualität gibt es den Produkten einen sanften Honiggeruch. Bienenwachs verwenden wir zum Beispiel für Lotionen, Babypflege-Rezepte, Lippenbalsams und Fußcremes. Für die meisten Rezepte braucht ihr nur sehr kleine Mengen, daher lohnt es sich etwas mehr Geld für gute Qualität auszugeben. Günstiges Bienenwachs riecht meistens nicht so gut, wie die hochwertigen Alternativen.
Flüssiges Trägeröl: Babyöl, Salben und After-Shave-Balsam müssen oft dünner sein, als es Kokosnussöl und Butter erlauben. In diesen Fällen verwenden wir ein flüssiges Trägeröl. Am häufigsten Olivenöl, Mandelöl oder Aprikosenkernöl (mein Favorit). Aprikosenkernöl hat den mildesten Duft. Mandelöl ist ebenfalls relativ unparfümiert. Olivenöl ist in der Regel am günstigsten. Ich persönlich liebe den Olivenduft – sonst könnt ihr mit ätherischen Ölen den Duft auch überdecken.
Pfeilwurzpulver: Noch nie gehört? Ich habe Pfeilwurzpulver immer zur Hand, um Soßen beim Kochen zu verdicken. Es wird auch vielen natürlichen Rezepten wie Deodorant, Babypuder, Windelcreme, Trockenshampoo usw. zugesetzt. Tapiokastärke wirkt ähnlich und ist der beste Ersatz für Pfeilwurzpulver. Wenn ihr euch für Tapiokastärke entscheiden, könnt ihr die gleiche Menge 1:1 wie das Pfeilwurzpulver verwenden.
Ätherische Öle verleihen DIY-Schönheitsrezepten einen natürlichen Duft und können auch sehr stimmungsaufhellend wirken. Unsere Favoriten sind Minze, Lavendel, Hagebutte und Geranien.
Tipp: Andere hilfreiche Zutaten, die den oben genannten Rezepten hinzugefügt werden können, sind getrocknete Kräuter, insbesondere Kamille und Calendula für Hautrezepte. Zinkoxid für Windelcreme und Sonnenschutzmittel, Backnatron für Deodorant und Kokosnussmilch für selbstgemachtes Shampoo.
Naturkosmetik: Rezept DIY-Deodorant
Selbstgemachtes Deo ist so einfach herzustellen und dazu auch noch vegan. Probiert es aus – auch wenn ihr vielleicht denkt, das wirkt doch nicht. Je nachdem welche ätherischen Öle ihr in die Mischung gebt, könnt ihr euer Deo individuell nach eurem Lieblingsduft kreieren.
Behälter: Einmachglas, Glasgefäß (zum Beispiel recycelte Kosmetikbehälter) oder leerer Deo-Stick zum Abfüllen.
ANLEITUNG Die Sheabutter und das Kokosöl in ein Einmachglas geben. Das Einmachglas in einen kleinen Topf mit Wasser stellen und bei niedriger Hitze warm werden lassen, bis die Sheabutter und das Kokosöl gerade geschmolzen sind. Vom Herd nehmen und das Backpulver und die Pfeilwurzel (oder Alternative) hinzufügen. Gut mischen. Gegebenenfalls die ätherischen Öle hinzugeben – wir mögen Lavendel und Minze – und in ein Glasgefäß zur Aufbewahrung füllen. Die Creme muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Eine Möglichkeit ist auch, die Masse abkühlen zu lassen und in einen alten Deo-Stick zu füllen, um es leichter verwenden zu können. Im Sommer an einem kühlen Ort aufbewahren, da der Stick schmelzen könnte!
Tipp: Es kann mehrere Stunden dauern, bis die Masse vollständig ausgehärtet ist. Ihr könnt diesen Prozess beschleunigen, indem ihr die Mischung für einige Minuten in den Kühlschrank stellt.
Naturkosmetik Rezept: Sheabutter mit Hagenbuttenöl für die Augenpartie
Natürliche Schönheit: Das Öl aus den Kernen der Hagebutte ist reich an wichtigen Vitaminen wie Vitamin A, C und E, Mineralstoffen und Spurenelementen. Es ist sowohl für trockene als auch für ölige und Mischhaut geeignet. Das Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, die trockene Haut geschmeidig machen, trotzdem zieht es schnell ein und reguliert die Talgproduktion von öliger Haut.
Behälter: Einmachglas, Glasgefäß oder ein gebrauchter Kosmetikbehälter.
ANLEITUNG Sheabutter, Kokosnussöl und Bienenwachs in einem Einmachglas mit breiter Öffnung vermengen. Fülle einen Kochtopf zur Hälfte mit Wasser und stelle ihn auf den Herd und das Einweckglas in den Topf mit Wasser. Bringe das Wasser zum Köcheln, um die Zutaten im Einweckglas zu schmelzen. Schwenke das Glas ab und zu, um die Zutaten vorsichtig zu vermischen. Sobald die alles geschmolzen und miteinander verbunden ist, nimmst du das Glas aus dem Wasserbad. Gieße die Mischung in eine kleine Schüssel und lasse sie 5 Minuten lang abkühlen. Rühre das Hagebutten- und das Geranienöl ein, bis sich alles gut vermengt. Fülle die Mischung in ein Glasgefäß oder Dose.
Tipp: Kein Bienenwachs? Ersetze es durch zusätzliche Sheabutter für die vegane Alternative. Das Ergebnis wird weicher, aber immer noch pflegend sein! Diese Mischung eignet sich auch als natürlicher Augen-Make-up-Entferner.
Anwendung:Abends eine kleine Menge unter die Augenbrauen und unter die Augenpartie. Wie bei allem, was nicht speziell für den Augapfel bestimmt ist, darf es NICHT in die Augen gelangen!
Naturkosmetik Rezept cremige Körperbutter
Cremige weiche Körperbutter – mit diesem Rezept wird eure Körperbutter noch weicher und leichter zum Auftragen. Gerade im Sommer ist die Mischung temperaturempfindlich. Aber wir lieben diese natürliche Körperbutter mit unserem persönlichen Favoriten: Rosenblütenöl.
ZUTATEN ½ Tasse Sheabutter ½ Tasse Kakaobutter ½ Tasse Kokosnussöl ½ Tasse Mandelöl (oder Jojoba- oder Olivenöl) 10-30 Tropfen ätherisches Öl (optional, ich verwende Rosenblütenöl)
Behälter: Einmachglas, Glasgefäß oder ein gebrauchter Kosmetikbehälter.
ANLEITUNG Alle Zutaten außer den ätherischen Ölen in einem Wasserbad oder einer Glasschüssel vermengen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis alle Zutaten geschmolzen sind. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen. Die ätherischen Öle einrühren, falls verwendet. Die Schüssel in den Kühlschrank stellen und 1 Stunde lang abkühlen lassen, oder bis die Masse an den Rändern zu erstarren beginnt.
Mit einem Handrührgerät 10 Minuten lang aufschlagen, bis die Masse schaumig ist. Zum Aushärten 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen. In einem Glasgefäß mit Deckel aufbewahren und wie eine normale Lotion oder Körperbutter verwenden. Im Sommer, wenn die Raumtemperatur höher ist, kann die Körperbutter aufweichen und muss im Kühlschrank aufbewahrt werden, um die aufgeschlagene Konsistenz zu erhalten.
Tipp: Kakaobutter, Sheabutter und Mandelöl (oder Alternativen) sind in diesem Rezept austauschbar. Wenn ihr nur eine oder zwei zur Hand habt, könnt ihr sie ersetzen oder mit unterschiedlichen Anteilen spielen.