Yin und Yang im Seitstütz mit Jelena Lieberberg

Der Tanz der Polaritäten spielt schon im Yogasutra des Patanjali eine wichtige Rolle. In Yogaklassen wird vor allem das Prinzip stira sukham asanam als philosophisches Mitgebsel in die Asana-Praxis mit eingeflochten. YOGA JOURNAL-Autorin Jelena Lieberberg zum Yin und Yang in Vasishthasana, dem Seitstütz.

Das Prinzip stira sukham asanam ist im zweiten Kapitel des Sutra zu finden, also in Sadhana-Pada, dem Übungsteil. Über die genaue Interpretation wird gern gestritten. R. Sriram übersetzt die Textstelle mit „Die ideale Haltung ist stabil und leicht zugleich.“ Manchmal heißt es auch: „Asanas sollen gleichermaßen die Qualitäten Kraft und Entspannung aufweisen.“ Oder: „Der Sitz ist fest und leicht.“ Ähnlich wie die chinesische Philosophie die Pole Yin und Yang in Harmonie bringen will, beschreibt also auch Stira Sukha die Entstehung des Ganzen durch die Verbindung der Gegensätzlichkeiten.

Vasishthasana, der Seitstütz, ist eine herausforderne Haltung, die Balance und Körperspannung erfordert. Zugleich spricht sie unser Herzchakra an und fördert so den Zugang zu Selbstliebe, einem friedvollen Umgang mit uns selbst. Mich interessiert hier vor allem der Ausgleich zwischen Anstrengung und Leichtigkeit, Yang und Yin, Stira und Sukha, denn gerade in Armbalancen kann man schnell in alte Muster der Anstrengung fallen. Um so interessanter wird es, das Prinzip der Polaritäten ins Üben einfließen zu lassen und in dieser Stützposition die Kraft wahrzunehmen und gleichzeitig auf die Suche nach Leichtigkeit zu gehen.

Macht das Spaß?

Auf jeden Fall. Bei dieser Asana gibt es Varianten für alle Level, weshalb sie auch für Anfänger zugänglich ist: In der leichtesten Variante bleibt das untere Knie am Boden und du konzentrierst dich mehr auf die Qualität der Haltung als auf die Form.

Muss ich das können?

Nein, aber wenn du mal die Lust verspürst, etwas für deine Körperspannung, in diesem Fall vor allem für die schrägen Bauchmuskeln, Po, Beine und Arme zu tun, dann ist der Seitstütz ideal. Merkst du, dass er dir schwer fällt, dann übe ihn ganz bewusst auch 2-3 Mal pro Seite und versuche, ihn 5 Atemzüge oder länger zu halten. So baust du mehr Kraft und Ausdauer auf.

Was muss ich dafür tun?

Deine Handgelenke werden dir für ein wenig Warm-up dankbar sein. Dafür kannst du die Finger verschränken und die Gelenke 30 Sekunden kreisen lassen. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, übst du außerdem 3-5 Sonnengrüße, bevor du dich dem Seitstütz widmest.

Foto: Aljosa Petric

Step by step Anleitung

  1. Wir beginnen im herabschauenden Hund. Setze die Füße etwas weiter nach hinten und dichter zueinander und verlagere dein Gewicht ein wenig nach vorne, bis die Schultern etwa senkrecht über den Händen stehen. So gelangst du in die Schiefe Ebene (auch Bretthaltung genannt).
  2. Verlagere nun dein Gewicht auf die rechte Hand und drehe den Körper in den Raum. Dabei hast du verschiedene Möglichkeiten für die Beine: In der klassischen Variante streckst du beide Beine und „stapelst“ deine gebeugten Füße übereinander. Du kannst aber auch den oberen Fuß vor dem unteren auf dem Boden aufsetzen, oder sogar das untere Knie absetzen. In jedem Fall richtest du die linke Hüfte senkrecht über der rechten aus und die linke Schulter über der rechten.
  3. Wie viel Kraft brauchst du? Wo kannst du Leichtigkeit finden? Wähle eine Variante, die dir genau dieses Gleichgewicht ermöglicht. Am besten erkennst du das richtige Maß an Intensität an einem ruhigen Atem. Stabilisiere dich aus der Körpermitte und strecke deinen Körper lang. Gleichzeitig lässt du überschüssige Spannung los, vor allem im oberen Arm und im Gesicht.
  4. Wenn du eher noch etwas mehr Kraft aufwenden möchtest, dann beugst du zusätzlich (wie auf dem Foto) das obere Bein und legst die freie Hand auf das Knie. Diese Hand auf dem Knie ist deine Erinnerung an die Prinzipien der Sutras: Sei stark und selbstbewusst und gleichzeitig gütig zu dir selbst. Atme mit Leichtigkeit. Diese Freundlichkeit kannst du gut mit einem wohlwollenden Lächeln erreichen und unterstützen.
  5. Bleibe 5-10 Atemzüge lang in der Haltung, dann wiederholst du den Seitstütz auch auf der anderen Seite. Tipp: Falls sich eine Seite viel schwächer anfühlt, übe sie länger oder gib ihr mehr Wiederholungen.

TEXT: JELENA LIEBERBERG / FOTO: ALJOSA PETRIC


Fragen oder Anregungen? Du findest Jelena Lieberberg auf instagram.com/kickassyoga,  kickassyoga.net oder im Buch “KickAssAsanas“.

Das könnte dich auch interessieren…

Dr. Ronald Steiner: Alignment Cues für Urdhva Dhanurasana

Der „nach oben gerichtete Bogen“ ist eine der spektakulärsten und zugleich klassischsten Yogahaltungen. Mit der richtigen Technik kannst du ihre Schwierigkeiten meistern und sie in ihrer vollen Schönheit erfahren. Aber wie immer gibt es auch gute Alternativen.

Wirkung

Urdhva Dhanurasana ist eine intensive Rückbeuge und schafft dadurch Länge in der gesamten frontalen Faszie. Je nach Ausführung kannst du die Dehnung dort in unterschiedliche Bereiche lenken. Außerdem mobilisiert die Haltung die Schulterblätter und gibt dem Schultergürtel Kraft.

So geht’s

Phase 1 Stelle in der Rückenlage deine Füße möglichst dicht am Becken auf, dabei haben sie etwa schulterbreiten Abstand. Setze nun deine Hände dicht neben den Ohren auf den Boden auf. Dabei zeigen die Finger zunächst fast rechtwinklig zu den Seiten.

Phase 2 Hebe nun einatmend zuerst nur das Becken möglichst hoch. Verweile hier für einige Atemzüge. Erst dann drückst du die Hände kraftvoll gegen den Boden, streckst die Arme und schiebst die Schulterblätter Richtung Hände. Dabei kannst du deine Finger etwas nach innen rutschen lassen.

Foto: Richard Plinick

Alignment-Tipps

Kompression oder Spannung? Beobachte ob du eher eine Kompression an der Rückseite des Rumpfes beobachtest, oder ob das Spannungsgefühl an der Vorderseite überwiegt.

A Überwiegt die Kompression, dann spanne Hinterkopf und Kreuzbein aktiv auseinander. Das schafft Raum zwischen den Dornfortsätzen und löst diese Kompression.

B Überwiegt das Spannungsgefühl, dann baue zwischen Becken und Hals einen gegenläufigen Zug auf. Du wirst mehr Weite an der Körpervorderseite genießen können.

C Wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann versuche beiden Prinzipien, also sowohl Spannung zwischen Kreuzbein und Hinterkopf als auch zwischen Hals und Becken, zugleich zu kultivieren.

Schultern lang! Schiebe die Arme aktiv gegen den Boden. Das Dach der Schulterblätter (Acromion) sollte sich also in Richtung Arme, in die Elevation, drehen. So richtest du die Gelenkfläche am Schulterblatt senkrecht zum Boden aus und bringst es direkt über den Oberarmkopf. Das schützt die Schultergelenke vor Überlastung.

Finger nach außen! Platziere die Hände so, dass die Finger leicht nach außen weisen. Das erleichtert auch im Schulterblatt eine Außenrotation und das Schulterdach hebt sich weg vom Oberarmkopf. Damit schützt du die häufig eingeklemmte und geschädigte Sehne des M. Supraspinatus.

Leisten nach innen! Stelle dir vor, deine Leisten nach innen und hinten zu ziehen. Diese Innenrotation hilft, die Hüftgelenke zu zentrieren. Die Knie sollen also nicht nach außen fallen.

Am Boden beginnen! Baue die Rückbeuge schon am Boden liegend auf, indem du in Phase 1 das Becken zunächst maximal kippst. Zusätzlich wanderst du mit liegenden Schulterblättern möglichst nahe Richtung Becken, um die Rückbeuge auch von oben einzuleiten. Behalte beides bei, während du in Phase 2 erst das Becken und dann auch den Schultergürtel abhebst.

Hinweis: Nur wenn die Kompression in der Lendenwirbelsäule für dich in der Haltung dominiert (A), empfehle ich ein langsames Hochrollen mit dem Kreuzbein beginnend.

Alternative Formen

Foto: Richard Plinick

Die größte Limitation und auch das Verletzungsrisiko in dieser Haltung liegen im Bereich der Schultern. Denn um die Schulterblätter wie beschrieben in die Länge zu schieben, ist viel Bewegungsraum zwischen Rumpf und Schulterblättern notwendig. Keinesfalls sollten sich die Schultern unangenehm in der Haltung oder auf dem Weg hinein bzw. heraus anfühlen.

* In der Schulterstandbrücke (Setu Bandha Sarvangasana) entlastest du die Schultern und erlebst dennoch eine angenehme Rückbeuge. Dabei bleiben die Schultern am Boden und die Oberarme sind parallel zueinander. Ich empfehle eine Variante, bei der die Unterarme senkrecht nach oben weisen und du die Schulterblätter aktiv in Richtung der Ellenbogen schiebst. Das schafft auf sichere Weise mehr Bewegungsraum für die Schulterblätter.

* Wenn du nicht so beweglich bist, kannst du deinem Rücken sowohl im Bogen als auch in der Schulterbrücke mehr Bewegungsraum geben, indem du die Fersen hebst oder die Füße erhöht auf zwei Blöcken platzierst.

Egal ob Rückenschmerzen, Nacken, Schultern, Beine … Dr. Ronald Steiner erklärt auf yogaworld.de, wie du Schmerzen mit Hilfe von Yogatherapie vorbeugen kannst.


Podcast-Folge mit Dr. Ronald Steiner anhören…

Yoga-Anatomie

Dr. Ronald Steiner ist Arzt für Sportmedizin und zählt zu den bekanntesten Praktikern des Ashtanga Yoga. Die von ihm begründete AYInnovation®-Methode baut eine Brücke zwischen der Tradition und progressiver Wissenschaft, zwischen präziser Technik und praktischer Erfahrung. www.AshtangaYoga.info

Text: Dr. Ronald Steiner / Fotos: Richard Plinick


Das könnte dich auch interessieren…

Anna Trökes – Herzöffner & die drei Ebenen des Herzens

Was ist eigentlich genau gemeint, wenn wir im Yoga von „Herzöffnung“ sprechen? Und warum spielt das Herz im Yoga so eine wichtige Rolle? Anna Trökes weist uns den Weg – und der führt mitten hinein ins Herz des Yoga.

Das menschliche Herz ist ein erstaunliches Organ: Es ist nicht nur der gefühlte, sondern der tatsächliche Mittelpunkt unseres Lebens – das einzige Organ, das niemals ruht oder pausiert, sondern unablässig schlägt bis zu unserem Tod. Dabei ist es sehr viel mehr als nur eine Muskelpumpe, die mechanisch Blut durch den Körper bewegt: Jede Zelle des Herzens ist einzigartig, keine gleicht der anderen, und gleichzeitig arbeiten sie doch in absolutem Einklang zusammen. Wie ist das möglich?

Alles ist Energie

Hintergrund der Idee von den drei Herzebenen ist eine Erkenntnis aus der tantrischen Philosophie: Alles, was je erschaffen wurde, besteht ausschließlich aus Energie. Sie schwingt in unterschiedlichen Frequenzen und formt sich dadurch zu mehr oder weniger dichter Materie. Jede Zelle unseres Körpers ist solch ein energetischer Raum, der in einem hohen Grad an Bewusstheit in das Netzwerk alles Lebendigen eingewoben ist. Mit anderen Worten: Jede Zelle pulsiert in der ihr eigenen Frequenz, und alle zusammen schwingen – sofern wir gesund sind – in einem Einklang, der an das Zusammenspiel eines großen Symphonieorchesters erinnert. Darin spielt das Herz – um im Vergleich zu bleiben – die erste Geige. Die Gesamtheit dieses Schwingens bildet das, was im tantrischen Yoga Energiekörper oder Prana-Maya-Kosha genannt wird (Prana = Lebensenergie; Maya = geformt aus; Kosha = Körper). Er ist auf das Innigste vernetzt mit unserem Mentalkörper, der seinerseits durch die Bewegungen unserer Gedanken, Gefühle und aller anderen mentalen Aktivitäten in Schwingung versetzt wird.

Die drei Ebenen des Herzens im Überblick

Physisches Herz

Als lebenswichtiges Körperorgan pumpt das Herz Blut durch den Organismus. Unzählige Nervenverbindungen ermöglichen starke Empfindungen im Herzraum und helfen uns, Bewusstsein über die eigene Befindlichkeit zu erlangen, Emotionen zu verarbeiten und einen Einklang zwischen Herz und Geist herzustellen.

Energetisches Herz

Im Herz-Chakra erfahren wir nach yogischer Vorstellung all jene Herzensqualitäten, die uns von der Beschränkung in die Verbundenheit führen können: Vertrauen, Liebe, Güte, Mitgefühl, Hingabe. Auf dieser Herzebene können wir eine liebende, liebevolle Einstellung zu allem entfalten, was ist.

Spirituelles Herz

Hier verortet die Yogaphilosophie das Selbst, also den innersten Wesenskern eines Menschen. Auf dieser Herzensebene haben wir an etwas teil, das über das Ego und die individuelle Existenz weit hinaus weist: der nährenden, schützenden Kraft des Lebens an sich, der Quelle, dem Absoluten oder Göttlichen.

Alle drei Herzebenen durchdringen sich – und jede ist für sich betrachtet ein Wunder.

Anna Trökes

Fokus: Das physische Herz

Bild: Neonbrand via Unsplash

Wissenschaftliche Studien aus der Neurokardiologie haben gezeigt, dass das Herz über eine Art „Gehirn“ verfügt, ein eigenes Nervensystem mit Tausenden von Verschaltungen. So wirkt es auf unser Denken, Entscheiden und Handeln ein und umgekehrt spiegeln seine Erregungskurven alles wider, was uns auf mentaler Ebene bewegt. Wenn wir also ausdrücken, dass uns „weit ums Herz wird“, „uns das Herz aufgeht“ oder wenn uns etwas „das Herz schwer macht“ oder gar „das Herz bricht“, lässt sich jedes dieser Gefühle auch im physischen Herzen nachweisen. Umgekehrt kann man aber auch beobachten, dass Körperhaltungen und -übungen, Atemübungen und vor allem bestimmte Meditationen intensiv auf das Organ Herz einwirken. Das macht es uns möglich, selbst entscheidend etwas zu unserer Herz-Gesundheit beizutragen.

Unser Herz ist aber viel mehr als „nur“ ein physisches Organ. In seinem rhythmischen Pulsieren können wir unsere unmittelbare Teilhabe an der Kraft des Lebens fühlen. Es ist der Ort, an dem wir Mitgefühl, Nähe und Intimität erleben, Emotionen also, die wahrhaftige Begegnungen erst möglich machen. Im Herzen erfahren wir jene Sehnsucht, die uns antreibt, unsere Ego-Identität zu transzendieren, es ist der Ort des Selbst, unsere eigentliche spirituelle Mitte. Die Sufi-Meisterin Annette Kaiser unterscheidet deswegen drei Ebenen des Herzens: unser physisches Herz, das das Blut durch die Adern pumpt und über sein feines Nervengeflecht und die dort wahrgenommenen Empfindungen Bewusstheit für die eigene Befindlichkeit erzeugen kann; dann unser energetisches Herz, das sich im Herz-Chakra manifestiert, und schließlich unser spirituelles Herz als die Ebene in uns, in der die Verwirklichung von Liebe und All-Einheit und damit unseres wahres Mensch-Sein möglich wird. Alle drei Ebenen durchdringen sich – und jede ist für sich betrachtet ein Wunder. Der große indische Weisheitslehrer Ramana Maharshi hat es so ausgedrückt: „Das ganze Universum ist im Körper enthalten, der ganze Körper im Herzen. So ist das Herz der Kern des ganzen Universums.

Übung 1 – das physische Herz: Himmel und Erde im Herzen verbinden

  • Nimm eine aufrechte und angenehme Sitzhaltung ein.
  • Spüre hinunter zu deinem Wurzelraum und werde dir bewusst, wie die Erde dich sicher trägt.
  • Dann richte die Wahrnehmung zu deinem Scheitelpunkt und verbinde dich spürend mit dem Licht und der Weite des Himmelsraums.
  • Als nächstes spüre dein Herz in der Mitte zwischen Himmel und Erde. Ohne je Pause zu machen, ist es seit dem Beginn deines Lebens immer für dich da. In seinem steten Pulsieren ist es ebenso verlässlich wie die Erde unter dir. Und in der Art, wie es weit und unbegrenzt wird, wenn etwas dein Herz berührt, ist es dem Himmel verbunden.
  • Öffne dich dem Empfinden, dass sich Erde und Himmel in deinem Herzen berühren und durchdringen und dich so ganz innig mit der Kraft des Lebens verbinden.
  • Verweile einige Minuten lang in diesem Gefühl.

Fokus: Das Herz-Chakra – unser energetisches Herz

Bild via Canva

Das Konzept des Herz-Chakras wurde schon sehr früh, in den Upanischaden und im Narayana Sukta entwickelt, einer Hymne aus dem Yayur-Veda. In diesen Texten heißt es, dass unzählige Nervenenden (Nadis) im energetischen Herzen zusammentreffen. Dieser Ort in der Mitte zwischen Halsgrube und Nabel trägt in den alten Schriften den Namen Hrid – und genau hier verorten wir im Yoga unsere Mitte. Es heißt, dass dort ein Freiraum sei, wie in der Mitte eines Spinnennetzes. Wenn es dort eng ist, entsteht Duhkha (Leid). Ist dieser Bereich dagegen weit und offen, dann erfahren wir Sukha (Leichtigkeit).

Das Herz-Chakra liegt auf der vertikalen Linie der sieben Chakras genau in der Mitte. Es ist energetisch mit den Schultern, Armen und Händen verbunden – der horizontalen Ebene, in der sich unser tägliches Leben abspielt. Annette Kaiser vergleicht diese beiden Achsen, die vertikale und die horizontale, mit denen von Zeit und Raum und sieht ihren Schnittpunkt als die Quintessenz (lateinisch quinta essencia – „das fünfte Seiende“, das Wesentliche), in der sich Raum und Zeit überschneiden und damit aufheben. Damit gibt sie dem Herz-Chakra eine Dimension, die jenseits von Raum und Zeit liegt – und diese zugleich enthält.

Das Herz-Chakra ist ein Erfahrungs- und Lernfeld, für dessen Reinigung und Entfaltung die Spanne eines Lebens oft nicht auszureichen scheint, denn es umfasst all die großen Themen, die unser Menschsein ausmachen: Offenheit, Vertrauen, Herzlichkeit, Warmherzigkeit, Güte, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, selbstlose Liebe, Hingabe an sich und Hingabe an das Absolute. Alle diese Qualitäten sind uns nach yogischer Vorstellung ursprünglich mitgegeben, sie sind sogar die Grundpfeiler unserer emotionalen und sozialen Intelligenz. Ohne sie könnten wir nicht friedlich miteinander leben und voneinander lernen. Jede dieser Herzensqualitäten trägt in sich das Potenzial, die negativen Kräfte des Egos zu neutralisieren, etwa Gier, Neid, Misstrauen, Lieblosigkeit oder Hartherzigkeit.

Über das Herz-Chakra entfalten wir eine liebende Einstellung zu allem, was ist.

Wenn wir mit solchen inneren Bildern und Vorstellungen arbeiten, dann wird unser Herz zunehmend erfahrbar als ein offener und weiter Raum, in dem wir die Schwingung unseres eigenen Seins aufnehmen können. Dort sind wir frei von den üblichen Erwartungen und wissen, welche Entscheidungen und welches Handeln jetzt für uns angemessen und förderlich sind. Und nur dort können wir die Schwingung eines anderen Menschen erfühlen, können uns frei von unseren üblichen Konzepten und Erwartungen in ihn einfühlen, mit ihm mitfühlen und vom Herzen her wissen, was sein Wesen braucht. Wir lernen dann mit dem Herzen zu sehen, zu hören und zu fühlen. Diese Qualität entsteht ausschließlich auf der Ebene des Herz-Chakras. Nur dort wächst unsere Sehnsucht, die engen Grenzen unserer Egozentriertheit, unserer Begierden, Abneigungen und unserer Angst endlich aufzubrechen. Sie wird erfahrbar in der Kraft der Liebe, die alle Hindernisse, die das Ego auftürmt, überwinden und auflösen kann.

Das könnte dich auch interessieren…

Dazu gehören auch die Hindernisse von Konventionen und unseren üblichen Sichtweisen und Erwartungen. Die der Tiefe des Herzens entspringende Liebe ist in der Lage, alle Polaritäten wie weiblich-männlich, introvertiert-extrovertiert, aktiv-passiv zu versöhnen. Sie sieht nur das Verbindende und vermag dem scheinbar Getrennten Brücken der Begegnung zu bauen. Wenn wir es wagen, uns dieser Kraft der Liebe zu öffnen und hinzugeben, dann hören wir auf, jemanden oder etwas nur deshalb zu lieben, weil uns etwas Bestimmtes anzieht. Stattdessen werden wir zu liebenden Wesen, das heißt, wir entfalten eine grundsätzlich liebende und liebevolle Einstellung zu allem, was ist. Deshalb heißt das Herz-Chakra auch Anahata – der nicht angeschlagene Klang. Anahata meint, dass es nichts und niemanden mehr braucht, damit das Herz in Liebe schwingt. Das wird möglich, weil das Herz auf der Ebene des Seelenbewusstseins von dem Wissen durchdrungen ist, dass Ich und Du und Wir Erscheinungen von etwas Größerem und Tieferem sind, das wir zwar spüren, aber begrifflich nicht vollständig erfassen können.

Übung 2 – das energetische Herz: Mit dem Herzen atmen

  • Lege dich auf den Rücken oder nimm eine entspannte Sitzhaltung ein. Lege die Hände auf dein Herz. Spüre dich ein in den Raum deines Herzens und schenke ihm ein warmes und liebevolles Lächeln.
  • Spüre, wie sich dein Herz in diesem Lächeln entspannt.
  • Entspanne deinen Atem und lasse ihn in seinem eigenen Rhythmus kommen und gehen. Stelle dir vor, dass du nun mit dem Herzen ein- und ausatmest. Mit jedem Einatmen wird dein Herz weit und leicht. Mit jedem Ausatmen entspannt sich dein Herz.
  • Fahre einige Minuten damit fort und lächele deinem Herzen immer weiter zu (es liebt dein Lächeln!).

Fokus: Das spirituelle Herz – der Sitz des Selbst

Meditationspraxis
Foto: Med Ahabchane auf Pixabay

Unser spirituelles Herz wird verkörpert durch unser physisches Herz. Es entfaltet seine Wirkkraft durch die energetischen Schwingungen des Herz-Chakras. In welchem Maß es unser eigentlicher und wesentlichster Bezugspunkt ist, wird deutlich, wenn wir auf uns selbst zeigen. Wenn wir jemanden fragen: „Meinst du mich?“, dann weisen wir niemals auf die Stirn oder auf den Bauch, sondern vollkommen selbstverständlich auf unser Herz. Hier erfahren wir unser Wesen und unser lebendiges, bewusstes Sein: Im Herzen bin ich ganz die, die ich bin! Wenn ich mich selbst meine und auf mein Herz zeige, dann meine ich nicht die Person Anna, die Ehefrau, die Freundin, die Yoga-Lehrerin, Buchautorin, die Expertin für dieses und jenes, sondern mein Da-Sein. Damit zeigt sich die schlichte Geste, mit der ich auf mein Herz weise, als die jedem Menschen innewohnende Fähigkeit, das eigene Ego zu transzendieren. Nur so wird es möglich, dass wir uns bewusst als den Ausdruck des Lebens erfahren, der wir sind. In unserem spirituellen Herzen sind wir Teilhabende an der nährenden und schützenden Kraft des Lebens, das sich immer wieder aus sich selbst heraus gebiert und über eine für uns schier unfassbare Intelligenz verfügt. Sie zeigt sich in seiner Fähigkeit, sich anzupassen und sich selbst unablässig so zu ordnen und zu heilen, dass wir mit dem Strom des Lebens zu fließen vermögen.

Wenn wir uns mit unserem spirituellen Herz verbinden, dann öffnen wir uns dem in uns, was wir in unserer christlichen Kultur als eine reine Seele verstehen, oder in den Worten von Claus Eurich: „das Unverstellte, das durch das hindurchscheint, was du geworden bist oder was du zu sein glaubst. Das, was dahinter liegt, was tiefer liegt – und noch tiefer liegt und noch tiefer liegt … das ganz Klare, das ganz Reine, das Unschuldige.“ Es ist das, was die Yogis das Selbst nennen.

Im Herzen bin ich ganz die, die ich bin.

Yoga und das Konzept des Selbst

Im Yoga umfasst das Konzept des Selbst (Atman oder Purusha) nicht nur unseren Wesenskern, sondern auch unsere Teilhabe an der allumfassenden Bewusstseinsenergie, am Absoluten, der Quelle allen Seins, dem All-Einen, dem Göttlichen, Brahman. Atman ist also gleich Brahman – und umgekehrt: „Was hier ist, ist auch dort, was dort ist, ist auch hier“, heißt es in der Katha-Upanischad (Teil II, 1.10). Deswegen erklärt der Gott Yama in dieser Upanischad: „Kenne das Eine und du kennst alles.“ (Teil II, 1.3). Auch „Tat tvam asi – Du bist dies“, der berühmte Ausspruch der Katha-Upanishad, gibt genau dieser Erkenntnis Ausdruck. Der Ort, an dem wir unser Selbst (Atman) in seiner ganzen Dimension – das heißt in der Dimension des Absoluten (Brahman) – zu erfahren wagen, ist unser spirituelles Herz. In der Erfahrung des Einsseins allen Seins wächst in uns tiefes Vertrauen und tiefe Verbundenheit. Sie ermöglicht es uns, zu wahrhafter Vergebung für uns selbst und andere zu finden. Sie schenkt uns die Freude der vollkommenen Hingabe an einen anderen Menschen, an das Leben, an das Göttliche, denn sobald wir wissen, dass wir im All-Einen geborgen sind, verlieren wir jede Angst davor, die Kontrolle aufzugeben und die starren Formen unseres Egos in die Zartheit und Kraft unseres wahren Seins schmelzen zu lassen. Wenn wir in dem Einen ruhen und uns als ein Gefäß erfahren, mit dem es sich ausdrücken und durch das es hindurchscheinen möchte, dann öffnen wir uns der Liebe an sich. Sie wird ein Impuls, der aus uns herauswachsen möchte und mit seinem Mitgefühl alles, was da ist, umfängt und durchdringt. Auf der Ebene unseres spirituellen Herzens entfaltet sich die wahre Ethik, jenseits aller Gebote und Verbote. „Liebe – und dann tue, was du willst!“ erklärt deshalb Aurelius Augustinus in seinen Confessiones, denn wenn wir in der Liebe sind, können wir keine Fehler machen.

Alle diese Gedanken machen sicher mehr als deutlich, dass wir den Qualitäten, die sich durch die drei Ebenen des Herzens ausdrücken wollen, sowohl im Yoga als auch in unserem alltäglichen Sein viel mehr Beachtung schenken sollten. Lasst uns also ein Leben führen aus vollem Herzen und vom Herzen her – OM HRIDAYA NAMAHA!

Übung 3: Das Spirituelle Herz – Maitri-Herzmeditation

• Finde einen Moment der Ruhe, wo auch immer du gerade bist: im Gehen, Stehen, im Sitzen oder im Liegen.

• Spüre hin zu deinem Herzen und werde dir bewusst, wie sehr es sich danach sehnt, dass du dich in Wohlwollen und Verbundenheit der Welt und allen Wesen zuwendest.

• Spüre, wie du dich danach sehnst, dass auch die Menschen um dich herum sich dir in Wohlwollen und Verbundenheit zuwenden.

• Verbinde dich mit der Empfindung von Mitgefühl mit dir selbst und allen Wesen.

• Sage dir im Stillen oder laut:
„Mögen ich und alle Wesen glücklich und frei von Leid sein!“
„Mögen ich und alle Wesen sicher und geborgen sein!“
„Mögen wir in gegenseitigem Wohlwollen und in Verbundenheit miteinander leben.“

• Wiederhole diese drei Herzenswünsche mehrere Male wie ein Mantra und beobachte, wie sie dadurch in dir wirksam werden.

https://yogaworld.de/zum-anhoeren-gefuehrte-herzmeditation-von-tanja-seehofer/
Das könnte dich auch interessieren…

Über die Autorin Anna Trökes

AnnaTrökes

ANNA TRÖKES gilt nicht umsonst als die einflussreichste deutsche Yogalehrerin: Sie hat seit 1974 unzählige Menschen unterrichtet und über Jahrzehnte die Yogalehrerausbildung des BDY geprägt. Ihre über 30 Bücher und CDs wurden in 13 Sprachen übersetzt und haben viel zur heutigen Beliebtheit und Verbreitung von Yoga beigetragen. prana-yogaschule.de

Text: Anna Trökes


Dieser Artikel beruht auf einem Buch, das für unsere Autorin eine echte „Herzensangelegenheit“ war: ANNA TRÖKES: YOGA DER VERBUNDENHEIT Die Kraft des Herzens wahrnehmen und entfalten. O. W. Barth 2017, 23 Euro.

Kann man Liebe manifestieren?

Wir alle suchen die wahre Liebe, mal mehr und mal weniger. Mal glauben wir sie gefunden zu haben und dann löst sie sich wieder in Luft auf. Warum ist das so? Und wie manifestiert man nun Liebe? Und noch schöner: wie kannst du wahre Liebe manifestieren? Geht das überhaupt? Unsere Autorin Kati Gehrés glaubt: „Ja. Natürlich. Und es ist wunderschön.“

Wir können in unserem Leben fast alles manifestieren. Und die Entscheidung Liebe zu manifestieren ist etwas Wunderschönes, denn sie wird dein Leben erfüllen. Sie wird dein Herz öffnen und dir tausend bunte Geschenke machen, die du dir jetzt noch gar nicht vorstellen kannst. Tausend schöne Momente. Freudentränen. Tiefe Herzöffnung. Reines stilles Glück.

So manifestierst du Liebe in deinem Leben

Schauen wir uns erst kurz an wie manifestieren wirklich funktioniert. Denn dann verstehst du ganz von selbst wie du dir Liebe manifestieren wirst. Und zwar durch dein pures Sein. Manifestieren ist nichts was du lernen musst, es ist eine angeborene Fähigkeit von dir. So wie atmen, essen, trinken und schlafen… wir können Dinge tun, um diese Fähigkeiten zu verbessern, doch sie sind immer da. Das Gleiche gilt für das Manifestieren. Es ist deine angeborene Superkraft. Es ist die Schöpferkraft in dir. Denn mit deiner Lebensenergie (deiner Kundalini-Energie) erschaffst du. Und wenn du deine Energie gezielt nutzt und leitest, dann steuerst du deine Manifestationen.

Um dir deine Träume zu manifestieren, musst du deine Gefühle beobachten. Denn wenn wir traurig sind, können wir keine Liebe manifestieren. Und wenn wir gefrustet oder wütend sind, manifestieren wir auch keine Liebe. Tatsächlich manifestieren wir immer mehr von dem was wir haben und fühlen. Wut manifestiert mehr Wut. Enttäuschung manifestiert mehr enttäuschende Momente. Freude manifestiert mehr Momente der Freude.

Wir manifestieren immer mehr von dem was wir jetzt gerade sind. Das ist sehr wichtig zu verstehen. Denn wir manifestieren durch unsere Gefühle. Und diese werden durch unsere Gedanken bestimmt. Und all diese Gedanken werden in deinem Unterbewusstsein gesammelt. Millionen von Gedanken. Teilweise so alte Gedanken, wie du Jahre hast. Ja, wir sammeln alle Gedanken an. Wir vergessen sie in unserem Kopf. Doch wir speichern sie im Unterbewusstsein. Jeder Gedanke deiner Kindheit sitzt dort noch. Und so versteht man schnell, dass sich traurige Gedanken von früher immer noch auf dein Handeln von heute auswirken.

Bevor wir aktiv Liebe manifestieren ist es daher wichtig, diesen Gedankenspeicher – dein Unterbewusstsein – anzusehen. Und das aufzuräumen, was keinen Wert mehr hat. Sprich: Die traurigen, verletzten, wütenden Anteile von dir zu heilen. Das loszulassen, was nicht dir entspricht. Das zu verändern, was gehen darf.

Auf meiner Website findest du dazu eine kostenfreie Anleitung zur Herzheilung. Denn unser Herz hat den direkten Zugang zu allen abgespeicherten Verletzungen. Und heilen wir diese Verletzungen, können wir eine wunderschöne Liebesbeziehung einladen.

Die Basis von Liebe ist Selbstliebe

Um mehr Selbstliebe zu finden, ist es wichtig zu verstehen, dass es einen sehr guten Grund hat, warum du zu wenig Selbstliebe hast. In der Regel hat es zwei Gründe. Du wirfst dir etwas vor. Du beschuldigst dich etwas getan  – oder nicht getan – zu haben. Und du bist dementsprechend mit deinem Handeln nicht im Frieden. Du bist mit einer alten Entscheidung nicht zufrieden. Sprich: Du wirfst dir ein Fehlverhalten vor. Ja, du wirst in deinem Leben Dinge getan haben, die nicht gut waren. Du würdest heute manches anders machen, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest. Doch wir können die Zeit nicht zurückdrehen. Und wir würden nichts lernen, wenn wir nicht mit den Konsequenzen unserer Entscheidungen leben müssten. Darin liegt zugleich auch das Geschenk: Denn so lernen wir wer wir sind. Wir lernen wo wir noch verletzt sind und Heilung benötigen. Denn wir können nur da verletzt werden, wo wir noch nicht mit uns in der Liebe sind.

Um mehr Selbstliebe zu spüren, musst du deine Schönheit wieder sehen. Die Schönheit deiner Seele. 

Du wirst mehr Selbstliebe entwickeln, wenn du erkennst wie alle Fehler und alles was du dir vorwirfst, Teil deines Seelenplans sind. Wenn du deinen Seelenplan erkennst und erkennst was du lernen musst, warum du hier bist und was dein Geschenk für die Welt ist, dann wirst du erkennen, wie jeder deiner Fehler nötig war. Und ja, auch jede deiner Verletzungen war erforderlich für dein Wachstum.

Wenn wir die Liebe für uns einmal verloren haben und sie dann wieder aufbauen, wissen wir wie viel Kraft wir haben. Wir erkennen dann unsere Schöpferkraft sehr viel leichter. Und wir werden auch nicht mehr aus der Selbstliebe herausfallen können.

Erlaube dir deinen Seelenplan zu sehen – es ist der Blick in den Rückspiegel, der deinen Weg und deine Heilung erklärt. Wenn wir verstehen warum wir hier sind, machen alle Verletzungen und alle Entscheidungen in deinem Leben Sinn. Sie machen sie nicht einfacher oder besser, doch du kannst sie durch die Liebe sehen. Denn in deinem wahren Sein bist du Liebe.

Wenn Selbstliebe auf Manifestation trifft – und dann?

Was passiert dann, wenn du Selbstliebe lebst? Dann manifestierst du Liebe einfach durchs Atmen und sein. Du musst sie dir dann nur für einen kurzen Moment wünschen. Und sie wird passieren. Tatsächlich passiert sie aber auch ohne dein Wünschen. Denn alles in deinem Leben passiert basierend auf Resonanz. Und wenn du Liebe bist, bekommt du mehr Liebe.

So einfach ist das Leben und so kompliziert. Wenn wir wirklich verstehen, dass wir alles in unserem Leben erschaffen, werden wir jedes Gefühl wertschätzen. Als Wegweiser. Als Botschafter deiner Seele. Und wir werden das in uns heilen, was noch Heilung braucht. Und dann, dann erschaffen wir alles, was unser Herz begehrt. Und Liebe steht an erster Stelle. Probier’s aus. Komm wieder in die Selbstliebe. Alles Liebe, Kati

Auch interessant: Wie finde ich meinen Seelenpartner?

Text: Kati Gehrés, Titelbild: Văn Thắng von Pexels


Kati Gehres
Kati Gehres

Kati Gehrés ist Authenticity Coach und Buchautorin von „SHINE – A Manifestation Guide to Love, Passion & Abundance“. Mit dem SHINE Your Inner Light Konzept von Divine Glow hat sie über 16.000 Menschen auf dem Weg zum Inneren Strahlen unterstützt. Mehr auf www.divine-glow.com.


Das könnte dich auch interessieren…

Rohköstliche Pestos: Basilikum-Hanfsamen und Giersch

Giersch Pesto

Rohköstliche Pestos sind eine Bereicherung zu Rohkostbroten, Bowls, Gemüsespaghetti, Kelpnudeln und vielem mehr. Wir haben für euch zwei super einfache und mega leckere Rezepte (nicht nur) für die Frühlingsküche. //anzeige

Wer Yoga praktiziert sensibilisiert den eigenen Körper und entwickelt irgendwann auch das Bedürfnis, die Ernährungsgewohnheiten anzupassen. Denn mit einer bewussteren Ernährung wird der Energiefluss reiner, die Bewegungen fließender, die Gedanken klarer und der Körper lichter. Immer mehr Yogi*nis setzen zum Beispiel auf Rohkost und erleben durch die Ernährungsumstellung mehr Beweglichkeit und einen klareren Geist. Wie das zu erklären ist und wie sich eine weitgehend roh-vegane Ernährung mit dem Ayurveda vereinen lässt erfährst du im Artikel Yoga und Rohkost. Wie du rohköstliches Powerfood wie Hanfsamen oder Giersch ganz einfach in deine Ernährung einbauen kannst? Mit diesen leckeren veganen Pestos.

Basilikum-Hanfsamen-Pesto

Werden wir gesünder mit Hanfsamen? Wir sagen ja und lieben dieses heimische Superfood. Die kleinen Nüsschen verfügen nämlich über ein optimales Fettsäuren- und Aminiosäurenprofil. Dann ab ins Pesto damit …

  • 100 g Basilikum
  • 100 g geschälte Hanfsamen
  • 50 ml Olivenöl
  • Saft einer 1⁄2 Zitrone
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Hanfsamen und das Basilikum in der Küchenmaschine mit dem S-Messer fein hacken. Achtung: Nicht zu fein pürieren – so schmeckt es besser. Nun im 2. Schritt die restlichen Zutaten zugeben und nochmals kurz mixen. Das Pesto in ein Glas füllen und die Oberfläche mit Öl bedecken. So bleibt es lange im Kühlschrank haltbar. Tipp: Die Hefeflocken ergeben einen leicht käsigen Geschmack.

Warum und wie Yoga und Rohkost so gut zusammenpassen erfährst du hier: deine-ernaehrung.de/yoga-und-rohkost/

https://vimeo.com/695596474

Giersch-Pesto

Was ist Giersch fragt ihr euch sicher: Giersch ist eine Pflanze der Familie der Doldenblütler. Er gilt allgemein als lästiges Unkraut. Aber das stimmt eben nicht ganz: Giersch ist sehr mineralstoffreich und besitzt 10-mal so viel Eisen, 5-mal so viel Vitamin A und 15-mal so viel Vitamin C wie ein Kopfsalat. Er gilt als entsäuernd, harnsäurelösend und entzündungshemmend und wird gerne bei Blasenentzündung, Rheuma und Gicht eingesetzt. Kein Wunder also, dass dieser Alleskönner Einzug in deine Küche halten sollte – besonders schnell und easy, mit diesem Giersch-Pesto.

  • 3 Handvoll Giersch (ca. 50 g)
  • 5 – 10 Bärlauchblätter
  • 75 g Sonnenblumenkerne
  • 75 ml Olivenöl
  • Saft einer 1⁄2 Zitrone
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:
Sonnenblumenkerne über Nacht einweichen, Wasser abgießen und spülen. Giersch von groben Stielen befreien und zusammen mit allen Zutaten in der Küchenmaschine mit dem S-Messer fein hacken – nicht zu fein pürieren.

Tipps für das perfekte Pesto

  • Am besten ist die Zubereitung in der Küchenmaschine mit dem S-Messer. Fein gehackt schmeckt das Pesto besonders lecker.
  • Wenn dir das Fettsäureverhältnis von Omega-6:3 wichtig ist, ist es die beste Option Hanfsamen zu verwenden. Sie verfügen über das optimale Verhältnis von 3:1. Sonnenblumenkerne schneiden in diesem Aspekt nicht so gut ab, sind aber insgesamt sehr nährstoffreich, insbesondere durch vorheriges Einweichen.
  • Sehr lecker wird das Pesto auch mit Pinienkernen, Cashewnüssen oder Mandeln. Letztere solltest du über Nacht einweichen, bevor du sie morgens spülst und enthäutest. Durch das Einweichen lässt sich die Haut meist sehr gut lösen. Eingeweichte Mandeln schmecken sehr lecker und sind basisch.
  • Hefeflocken zaubern einen leicht käsigen Geschmack und sind die vegane Alternative zu Parmesan.

Du willst selbst mehr über rohköstliche Ernährung wissen, und wie genau sie in DEIN Leben passt? Dann ist unser Tipp: @deineernaehrung. Hier gibt es ein vielfältiges Ausbildungsangebot, abgerundet mit dem Lehrbrief zur „somatischen Intelligenz“ – Individuelle Ernährungsfindung als Zusammenführung von fachlichem Ernährungswissen und Intuition. Du bekommst unter anderem:

  • fundiertes Wissens- und Praxispaket für eine vollwertige pflanzliche Ernährung.
  • zukunftsweisende Ernährungsphilosopie, um die Herausforderungen unserer Zeit zu erkennen und Menschen optimal auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit zu begleiten.
  • Lehrinhalte (online und print) in ansprechenden Modulheften vermitteln viel Motivation und Freude.

Mehr Infos, tolle Rezepte und Tipps rund um eine rohköstliche Ernährung findest du auf: deine-ernaehrung.de

Maha Maya Center of Consciousness: Ein Retreat Center der besonderen Art

Maha Maya Center of Consciousness

Suchst du einen einzigartigen Seminarplatz, der dich und deine Schüler*innen tief berührt? Vielleicht wolltest du schon immer nach Indien mit deinen Schüler*innen, aber unsichere Faktoren, wie Seminarraum, Essen, Hygiene, Ambiente, Preis, haben dich bisher abgehalten? Dann empfehlen wir dir das Maha Maya Center of Consciousness. //anzeige

Es erwartet euch ein magischer Platz, in dessen Mitte ein offener Seminaroktaeder zum Praktizieren einlädt. Eine tiefe Ruhe und die Ashram-ähnliche Ausrichtung des ganzen Zentrums, werden dich bei der Begleitung deiner Schüler*innen enorm unterstützen. In unserem überkonfessionellen Tempel könnt ihr der täglichen Puja (Lichtzeremonie der alten Veden) beiwohnen. Zwischen den Seminareinheiten entspannt ihr im wunderschönen Garten des Maha Maya Landes, lasst euch von unseren ayurvedischen Masseurinnen verwöhnen oder gönnt euch einen Chai in unserem Rooftop Chai Shop. Alternativ bieten wir euch interessante und spannende Ausflugsmöglichkeiten in die nähere Umgebung.

Das Angebot des Maha Maya Center of Consciousness richtet sich an geschlossene Gruppen, sowie Einzelreisende, die zu einem HIAO Retreat kommen möchten: Bei einem HIAO Retreat dreht sich alles um das wahre Selbst. Wenn man alles beiseite lässt, allen persönlichen Erfolg oder Misserfolg, alle Familienangelegenheiten, alle Themen, die einen bewegen – einfach Alles. Was oder wer ist man dann? Bist du bereit dich dem gegenüberzustellen – deiner persönlichen großen Bestimmung? Im HIAO-Retreat lernst du, dich in das Leben das du verkörperst, zu verlieben. Du begegnest deiner Kraft und erkennst deine Ängste und verbindest dich mit der unendlichen Energie, in der du dich wiedererkennst.

Lerne das Maha Maya Center genauer kennen

Das Center besteht aus 3 Säulen


Das Retreat Center

… lädt Menschen der ganzen Welt ein, sich an diesem speziellen Ort zu besinnen, zur inneren Ruhe zu kommen und ihren persönlichen Praktiken wie z.B. Yoga nachzugehen.

Das Healing Home

… ist ein soziales Projekt für alle Frauen und deren Kinder, die durch Misshandlungen innerhalb oder außerhalb ihrer Familie die Grundlagen ihres Lebens verloren haben. Das Zentrum bietet ihnen Schutz durch eine sichere Umgebung. Die einfache Lebensweise, die Reinheit und Ruhe dieser Lebensweise, die biologische, kraftvolle Ernährung heilt und stabilisiert sie seelisch und körperlich durch die Kraft der Mutter Erde (Permakultur). Die psychische Stabilität der Frauen, ihre Unantastbarkeit und ihren Wert erfahren sie durch HIAO Healing und durch Meditation im überkonfessionellen Tempel.

Die Permakultur

… verbindet die Menschen aus aller Welt mit den Frauen die vor Ort ausheilen. Somit haben diese Frauen auch durch die Begegnung mit den anderen Menschen die Möglichkeit aus ihrem scheinbar beschränkten Leben eine andere Sicht zu bekommen und umgekehrt. Wenn auch die äußeren Umstände komplett konträr sind, wird in dem einfachen Miteinander beim Arbeiten in der Landwirtschaft eines klar: der Weg ist für alle gleich. Heilung entsteht nur durch Zuwendung an unser Innerstes. Sicherheit, Wertigkeit und Heilung entstehen aus einer inneren Kraft.

Wie entstand das Maha Maya Center?

Das ganze Zentrum wurde im Jahr 2021/2022 aufgebaut und entstand nach einer Vision von Gründerin Parvati Reicher, selbst Österreicherin mit indischen Wurzeln: „Eines Nachts saß ich in meinem Tempel in Wien und spürte in mich hinein. Und plötzlich war sie da: die Vision des Maha Maya Center of Consciousness. Aus meiner Sicht ist es so: In der Zeit der Covid-19 Lockdowns, wo jedes Land sein öffentliches Leben zum Erliegen gebracht und sich abgeschottet hat und es doch jeden Winkel der Welt betroffen hat, da wurde es sehr deutlich: Wir sind alle miteinander verknüpft. Und doch agieren wir immer noch so, als wären Probleme anderer Länder wie Hunger, Krieg und Gewalt weit weg von uns. Jedoch hat dies viel mit uns zu tun. Denn es geht in Resonanz mit einem Schmerz, der auch in uns verankert ist.

Ein Platz der Menschen verbindet

Das Maha Maya Center of Consciousness ist ein Platz, der die scheinbar getrennten Welten verbindet. Ein Platz, der erlebbar ist für jeden Menschen, der bereit ist, die Wahrheit und den Sinn des eigenen Lebens und der Welt zu suchen. Ein Platz für Frauen und Kinder in Indien, die Gewalt ausgesetzt waren und einen Neustart brauchen. Ein Platz für HIAO Healing, Yoga und für andere (Meditations-)Techniken, die den Menschen seinem Höchsten entsprechend ausrichten. Ein magischer, heiliger Platz.

„Das Zusammentreffen von Frauen und Kindern aus dem Healing Home mit den Menschen, die zu einem Seminar kommen, entlarvt die Illusion der Trennung. Wir erkennen den gleichen Schmerz und auch den gleichen Weg frei zu werden. Es ist der gleiche Sinn, der gleiche Wert, der gleiche Atem. Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch – egal welcher Herkunft und unabhängig davon, was ihm widerfahren ist – in seiner Würde, in seinen absoluten Selbstwert aufstehen kann, wenn er nur die richtige Hilfe bekommt. Das ist die Bedeutung des Maha Maya Center of Consciousness. Das ist meine Geschichte, die meiner Tochter, und die vieler Menschen, die ich in den letzten 20 Jahren begleiten durfte,“ erzählt Parvati.

„Eine Vision kann man nicht erfinden, man kann ihr nur folgen. Deshalb ist es egal, was wir in
dieser Zeit tun, es sollte dem Licht dienen, das wir sind! Das Maha Maya Center dient dem Licht auf allen Ebenen.“


Mehr Info: www.maha-maya-center.com

Gesundheit und Wohlfühlen gehören zusammen – von Sascha Peschke

Wie wichtig Gesundheit ist, merkst du erst, wenn du sie verloren hast. Das liegt unter anderem daran, dass dein Nervensystem nicht fühlt wenn alles im Einklang ist. Erst der Fehler erzeugt eine Meldung. Deswegen spürst du nicht das gesunde Knie, sondern das Verletzte. Nicht den gesunden Magen, sondern den verstimmten. Sascha Peschke ist Yogalehrer und Heilpraktiker und in diesem Artikel erklärt er, wie du dich in deinem Körper wohlfühlen kannst – für mehr Gesundheit.

Die meisten Menschen finden üblicherweise nicht zu Yoga wenn es ihnen gut geht, sondern wenn der Körper nach Hilfe ruft. Leider ist dann der Aufwand schon um ein vielfaches höher. Deswegen macht es mehr Sinn, es erst gar nicht dazu kommen zu lassen. Im Laufe des Lebens wird für die meisten Menschen Schmerz zum Normalzustand und „irgendwas drückt immer.“ 

Wohlfühlen ist ein Begriff für die Abwesenheit von Schmerz

Samadhi entsteht in der Leere und so ist Wohlfühlen ein Begriff, der für die Abwesenheit von Schmerz steht. Allerdings ist völlige Gesundheit auch nur ein theoretischer Zustand. Zu all den psychologischen Schmerzen wirst du auch noch ständig von Bakterien und Viren angegriffen, hast mit Verletzungen, Entzündungen und Zellfehlbildungen zu tun und musst Vergiftungen und Überlastungen bewältigen. Solange das zu bewältigen ist, bekommst du davon wenig mit. Es läuft im Hintergrund ab. Du spürst mal mehr, mal weniger Energiereserven.

Zu keiner Zeit bist du 100% gesund, aber auch nie 100% krank. Jedoch gibt es eine persönliche Schwelle an der die gefühlte Gesundheit zur gefühlten Krankheit wird. An diesem Punkt fordert dein Körper einen „Schonmodus“ ein, in dem er sich der angehäuften Probleme möglichst ungehindert widmen kann. Dieser Modus wird von Schwäche und Schmerzen begleitet. Du musst also nicht perfekt leben, sondern nur gut genug. Solange du über deinem Schwellenwert bleibst, wirst du dich wohlfühlen. Hierfür hast du verschiedene Stellschrauben, die du je nach Lebenssituation miteinander ausbalancieren kannst. Diese sind:

  1. Pflege
  2. Bewegung
  3. Entspannung
  4. Schlaf
  5. Ernährung
  6. Positives Denken

Jeder dieser Aspekte verdient seinen eigenen Artikel und diese werden folgen! An dieser Stelle jedoch schonmal jeweils eine einfache Übung um das Wohlbefinden zu erhöhen.

1. Pflege: Integriere Agni Sara in deine Morgenroutine! 

Auf nüchternen Magen die Bauchdecke bewegen und damit die inneren Organe zu massieren ist eine grossartige Unterstützung für deinen Gesundheitszustand.

Anleitung für Agni Sara

  1. Stabile Stehposition mit breitem Stand
  2. tiefe Einatmung, Arme dabei heben
  3. Über den Mund alles ausatmen. Dabei in eine tiefe Hocke mit rundem Rücken.
  4. Luft anhalten (leere Lunge).
  5. In ein gestütztes Utkatasana drücken (siehe Bild).
  6. Bauch abwechselnd einziehen und nach vorne drücken (solange möglich).
  7. Wieder aufstehen und atmen. 
  8. Für 2 weitere Runden wiederholen.

2. Bewegung: Jeden Tag eine halbe Stunde moderate Bewegung. 

Das können auch ein Spaziergang an der frischen Luft, oder ein paar leichte Sonnengrüße sein. Leichte Bewegung hilft deinem Kreislauf und deiner Lymphe.

3. Entspannung: Balanciere intensive Belastung mit angemessenen Pausen.

Egal ob mentale oder körperliche Belastung -> Wachstum findet in der Regeneration statt. Gönn dir deine Pausen! Sie sind genauso wichtig wie das Training.

4. Schlaf: Schlafe ausreichend und gut!

Sei ehrlich zu dir selbst! Bist du tagsüber müde? Brauchst du Kaffee oder eine andere Stimulanz, um wach zu bleiben? Schläfst du ein, wenn du ein Buch lesen möchtest oder meditierst? Dann denke über deine Schlafdauer und Schlafhygiene nach.

5. Ernährung: Iss was dich befriedigt!

Ich meine nicht die kurzfristige Befriedigung von Fast Food. Sondern das Gefühl, dich nicht überessen zu müssen und keinen Nachtisch zu brauchen, weil du dich so genährt fühlst. Nach einem solchen Essen wirst du nicht müde, dein Verdauungssystem ist nicht überfordert. Je nach Konstitution und Lebensumständen, kann deine Art zu Essen sehr unterschiedlich aussehen.

6. Positives Denken: Überprüfe deine Muster

Mache dir bewusst, wenn du negative Dinge erzählst. Einfach eine mentale Notiz: „negativ gedacht“. Die positive Resonanz kommt ganz von alleine. Keiner möchte negativ sein!


Über Sascha Peschke

Sascha ist Heilpraktiker und Yogalehrer verschiedenster Traditionen. Seine Erfahrung stützt sich auf 25 Jahre Praxis in körperlicher und mentaler Weiterentwicklung und der daraus resultierenden praktischen Anwendung als Lehrer und Behandler. Sascha verbrachte mehrere Jahre auf Reisen zu den entlegensten Klöstern und Lehrern in Indien, Nord- und Südamerika und Australien. 

Heute bildet er Yogalehrer, Profisportler und Therapeuten in Anatomie, Physiologie und Energielenkung weiter. Mehr Infos findest du unter www.saschapeschke.com und auf Instagram unter @sascha.peschke

Text: Sascha Peschke, Titelbild: Ekaterina Bolovtsova via Pexels

Marcello Michelutti

Marcello Michelutti berichtet über die indischen Palmblattprophezeihungen. Diese enthalten Vorhersagen für das individuelle Leben einiger Millionen Menschen, die vor Jahrtausenden von einer Gruppe heiliger Yogis – den Rishis – in Indien geschrieben wurden. Sie werden in den Palmblattbibliotheken in Indien sorgsam aufbewahrt und warten darauf, von den Menschen gefunden zu werden, für die sie geschrieben wurden. Mypalmleaf.com hilft Menschen dabei, ihr Palmblatt zu finden und zu lesen, ohne nach Indien zu reisen.

Vortrag am Freitag 15.30 Uhr: „Mypalmleaf.com – Die indischen Palmblattprophezeihungen“


Marcello Michelutti auf der Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart:

Freitag, 14. April // 15:30 – 16:15 Uhr // Mypalmleaf.com – Die indischen Palmblattlesungen // Yamuna Vortragsraum

Jetzt Ticket für die Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart sichern!